Ich weihe am Dreikönigstag im Rahmen eines tridentinischen Hochamtes in *** um 17.00 Uhr das Dreikönigswasser nach dem alten Ritus mit allen Exorzismen. Du kannst Dir gerne ein paar Liter davon haben.
Dreikönigswasserweihe
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Raimund J.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Hehe, würde zwar auch in den Freudenstrang passen! Bekam eben folgende Nachricht:

Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
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- Melody
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Re: Dreikönigswasserweihe
@Raimund
Sagt mal, wird im Novus Ordo überhaupt irgendwo Dreikönigswasser geweiht?!
Ich kenne das nämlich absolut nicht.
Das gibt es nicht im Kölner Dom, nicht im Essener Dom, und es ist mir auch sonst bislang nirgendwo aufgefallen.
Gibt es das überhaupt?!
Raimund, bei Dir ist es ja immerhin eine normale Pfarrei, wenn ich das richtig verstanden habe, auch wenn er den alten Ritus nimmt.
Also ist das in noch mehr "normalen" Pfarreien üblich?
Und gäbe es dafür überhaupt einen "neuen" Ritus?
Ich hatte mich dieser Tage gefragt, ob man das mit der Dreikönigswasserweihe nicht einfach klammheimlich abgeschafft hat... wer braucht denn heute noch Exorzismen?!

Sagt mal, wird im Novus Ordo überhaupt irgendwo Dreikönigswasser geweiht?!
Ich kenne das nämlich absolut nicht.
Das gibt es nicht im Kölner Dom, nicht im Essener Dom, und es ist mir auch sonst bislang nirgendwo aufgefallen.
Gibt es das überhaupt?!
Raimund, bei Dir ist es ja immerhin eine normale Pfarrei, wenn ich das richtig verstanden habe, auch wenn er den alten Ritus nimmt.
Also ist das in noch mehr "normalen" Pfarreien üblich?
Und gäbe es dafür überhaupt einen "neuen" Ritus?
Ich hatte mich dieser Tage gefragt, ob man das mit der Dreikönigswasserweihe nicht einfach klammheimlich abgeschafft hat... wer braucht denn heute noch Exorzismen?!
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Raimund J.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Selbstverständlich wird überall Dreikönigswasser geweiht, aber halt nach den knappen Segensformeln im "neuen" Benediktionale. Auch bei uns in der Pfarrei. Ich hatte zwar gehofft, daß aufgrund glücklicher Umstände vielleicht nach dem alten Ritus "geweiht" bzw. gesegnet wird, aber heute war es dann halt nicht so. Ich hatte dann kein Wasser mit nach Haus genommen und vorhin bei einem mir bekannten Priester mal nachgefragt. Als Reaktion erhielt ich dann eben o.g. Nachricht!Melody hat geschrieben:@Raimund
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Sagt mal, wird im Novus Ordo überhaupt irgendwo Dreikönigswasser geweiht?!
Ich kenne das nämlich absolut nicht.
Das gibt es nicht im Kölner Dom, nicht im Essener Dom, und es ist mir auch sonst bislang nirgendwo aufgefallen.
Gibt es das überhaupt?!
Raimund, bei Dir ist es ja immerhin eine normale Pfarrei, wenn ich das richtig verstanden habe, auch wenn er den alten Ritus nimmt.
Also ist das in noch mehr "normalen" Pfarreien üblich?
Und gäbe es dafür überhaupt einen "neuen" Ritus?
Ich hatte mich dieser Tage gefragt, ob man das mit der Dreikönigswasserweihe nicht einfach klammheimlich abgeschafft hat... wer braucht denn heute noch Exorzismen?!![]()
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Aber Wasser, Salz, Kreide und Weihrauch wird eigentlich überall, in jeder Pfarrei, entweder im Rahmen einer Hl. Messe oder als separate Segensfeier "geweiht". So kenne ich das zumindest.
Das Benediktionale (ich hatte es neulich mal in der Hand) durchzublättern ist irgendwie trotzdem interessant, da es für alle möglichen Sachen Segensformeln gibt, von Wasseraufbereitungsanlagen, Banken (also Kreditinstitute) bis hin zu Flugzeugen ... Aber wie schon im vorgenannten Link P. Deneke sagte, warum sollte die Kirche nicht mehr erbitten (gem. altem Rituale Romanum), dann bekommt sie auch mehr!
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Raimund J.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Hatte ich doch schon einen Beitrag vorher Ottaviani beantwortet ...Melody hat geschrieben: Und gäbe es dafür überhaupt einen "neuen" Ritus?
http://de.wikipedia.org/wiki/Benediktionale
http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?p=576255#p576255
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Re: Dreikönigswasserweihe
Hallo Ihr Lieben,
ich habe eine Frage zum Dreikönigswasser. Ich habe eine kleinere Menge bekommen, die ich gern mit Freunden teilen möchte. Nun hat mir jemand gesagt, man dürfe das vorhandene geweihte Wasser "strecken", indem man es mit herkömmlichem reinem Wasser verdünnt, und zwar dürfe man maximal 50 % der Wassermenge zugeben. Ist da etwas dran? Kennt jemand die Antwort auf diese Frage, wenn möglich mit Quellen?
Liebe Grüße,
Amanda
ich habe eine Frage zum Dreikönigswasser. Ich habe eine kleinere Menge bekommen, die ich gern mit Freunden teilen möchte. Nun hat mir jemand gesagt, man dürfe das vorhandene geweihte Wasser "strecken", indem man es mit herkömmlichem reinem Wasser verdünnt, und zwar dürfe man maximal 50 % der Wassermenge zugeben. Ist da etwas dran? Kennt jemand die Antwort auf diese Frage, wenn möglich mit Quellen?
Liebe Grüße,
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"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
Gilbert Keith Chesterton
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
Gilbert Keith Chesterton
Re: Dreikönigswasserweihe
eine Quelle hierAmanda hat geschrieben: ↑Montag 8. Januar 2018, 16:28Hallo Ihr Lieben,
ich habe eine Frage zum Dreikönigswasser. Ich habe eine kleinere Menge bekommen, die ich gern mit Freunden teilen möchte. Nun hat mir jemand gesagt, man dürfe das vorhandene geweihte Wasser "strecken", indem man es mit herkömmlichem reinem Wasser verdünnt, und zwar dürfe man maximal 50 % der Wassermenge zugeben. Ist da etwas dran? Kennt jemand die Antwort auf diese Frage, wenn möglich mit Quellen?
Liebe Grüße,
Amanda
http://www.kathweb.de/lexikon-kirche-re ... asser.html
bisher kannte ich das noch nicht.
bisher kannte ich nur drei Fläschchen, von meiner Schwiegermutter selbst beschriftet, in der Abstellkammer hinter der Waschküche.
a) Weihwasser
b) Friedhofswasser
c) Lourdes-Wasser.
nun,
das Zeugs würde ich erst mal wegkippen.
Seit ich diese Untersuchung
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kei ... r-1.663298
gelesen habe, fasse ich nicht mal mehr dieses sog. "Weihwasser" an.
Re: Dreikönigswasserweihe
Beimischung von (geweihtem) Salz ist strikt Vorschrift für jede Wasserweihe.Petrus hat geschrieben: ↑Dienstag 9. Januar 2018, 12:23Seit ich diese Untersuchung
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kei ... r-1.663298
gelesen habe, fasse ich nicht mal mehr dieses sog. "Weihwasser" an.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus
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Re: Dreikönigswasserweihe
das ist mir wohl klar, Lycobates.Lycobates hat geschrieben: ↑Dienstag 9. Januar 2018, 12:38Beimischung von (geweihtem) Salz ist strikt Vorschrift für jede Wasserweihe.Petrus hat geschrieben: ↑Dienstag 9. Januar 2018, 12:23Seit ich diese Untersuchung
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kei ... r-1.663298
gelesen habe, fasse ich nicht mal mehr dieses sog. "Weihwasser" an.
Aber bittschön nicht bloß zwei Salzkrümelchen auf drei Liter zu weihendem Wasser ("damit dem Gesetz Genüge getan wird ...")
-
Isidor Matamoros
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Re: Dreikönigswasserweihe - Na, Ihr seid ja Helden! Nix gefunden?
Lieber Petrus,
Du darfst Dir ausnahmsweise das gesamte Rituale Romanum von 1925 von meiner Dropbox herunterladen.
Die Wasserweihe zum Dreikönigsfest findest Du ab Seite 368:
https://www.dropbox.com/s/w70l9zgk6f4ci ... 5.pdf?dl=0
Du darfst Dir ausnahmsweise das gesamte Rituale Romanum von 1925 von meiner Dropbox herunterladen.
Die Wasserweihe zum Dreikönigsfest findest Du ab Seite 368:
https://www.dropbox.com/s/w70l9zgk6f4ci ... 5.pdf?dl=0
Re: Dreikönigswasserweihe
Grundsätzlich ja.Amanda hat geschrieben: ↑Montag 8. Januar 2018, 16:28Hallo Ihr Lieben,
ich habe eine Frage zum Dreikönigswasser. Ich habe eine kleinere Menge bekommen, die ich gern mit Freunden teilen möchte. Nun hat mir jemand gesagt, man dürfe das vorhandene geweihte Wasser "strecken", indem man es mit herkömmlichem reinem Wasser verdünnt, und zwar dürfe man maximal 50 % der Wassermenge zugeben. Ist da etwas dran? Kennt jemand die Antwort auf diese Frage, wenn möglich mit Quellen?
Liebe Grüße,
Amanda
Zum Dreikönigswasser habe ich nicht auf Anhieb etwas gefunden, aber unser 1917 kodifiziertes Kirchenrecht bestimmt (can. 757-2), daß, wenn das Taufwasser auszugehen droht, ungeweihtes (reines, natürliches) Wasser hinzugegeben werden kann, auch öfter, "minore tamen copia", also: in geringerem Maße, bzw. in geringerer Masse (als das ursprüngliche Wasser).
M.E. kann man diese Regel, wenn sie für Taufwasser gilt, auch auf andere Arten geweihten Wassers anwenden.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Super, ich danke sehr für diese Auskunft!Lycobates hat geschrieben: ↑Mittwoch 10. Januar 2018, 22:28Grundsätzlich ja.Amanda hat geschrieben: ↑Montag 8. Januar 2018, 16:28Hallo Ihr Lieben,
ich habe eine Frage zum Dreikönigswasser. Ich habe eine kleinere Menge bekommen, die ich gern mit Freunden teilen möchte. Nun hat mir jemand gesagt, man dürfe das vorhandene geweihte Wasser "strecken", indem man es mit herkömmlichem reinem Wasser verdünnt, und zwar dürfe man maximal 50 % der Wassermenge zugeben. Ist da etwas dran? Kennt jemand die Antwort auf diese Frage, wenn möglich mit Quellen?
Liebe Grüße,
Amanda
Zum Dreikönigswasser habe ich nicht auf Anhieb etwas gefunden, aber unser 1917 kodifiziertes Kirchenrecht bestimmt (can. 757-2), daß, wenn das Taufwasser auszugehen droht, ungeweihtes (reines, natürliches) Wasser hinzugegeben werden kann, auch öfter, "minore tamen copia", also: in geringerem Maße, bzw. in geringerer Masse (als das ursprüngliche Wasser).
M.E. kann man diese Regel, wenn sie für Taufwasser gilt, auch auf andere Arten geweihten Wassers anwenden.
Ein sehr lieber Freund orthodoxen Glaubens, der sich sehr gut auskennt und vertrauenswürdig ist, hatte mir empfohlen, ein Drittel ganz reines, sauberes Wasser zuzugeben - das habe ich getan, in Form von handelsüblichem stillem Mineralwasser aus der Flasche.
Den entsprechenden Canon aus dem Kirchenrecht werde ich mir merken.
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Gilbert Keith Chesterton
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
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- Vinzenz Ferrer
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Re: Dreikönigswasserweihe
Liturgischer Kalender: „Die Weihe des Dreikönigswassers findet gemäß des Rituale Romanum am „Vigiltag“ von Epiphanie statt.“
Ist die Vigil nicht die Nacht auf den eigentlichen Feiertag? Muss die Weihe des Wassers am Vigiltag nachts stattfinden?
Was ist von Weihen zu halten, die "erst" an Epiphanie (Montag, 6. Januar) stattfinden?
Ist die Vigil nicht die Nacht auf den eigentlichen Feiertag? Muss die Weihe des Wassers am Vigiltag nachts stattfinden?
Was ist von Weihen zu halten, die "erst" an Epiphanie (Montag, 6. Januar) stattfinden?
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)
Re: Dreikönigswasserweihe
Nachdem es "Vigiltag" heißt, wird es nicht bei Nacht geschehen müssen. Ich nehme mal an, der ideale Zeitpunkt wird nach der 1. Vesper liegen.Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 13:05Liturgischer Kalender: „Die Weihe des Dreikönigswassers findet gemäß des Rituale Romanum am „Vigiltag“ von Epiphanie statt.“
Ist die Vigil nicht die Nacht auf den eigentlichen Feiertag? Muss die Weihe des Wassers am Vigiltag nachts stattfinden?
Was ist von Weihen zu halten, die "erst" an Epiphanie (Montag, 6. Januar) stattfinden?
Re: Dreikönigswasserweihe
das Rituale Passaviense von 1774
Quelle: https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDF
(Diese Norm scheint in späteren Ausgaben ab 1890 nicht mehr erwähnt zu sein.)setzt voraus, daß man vorher das Chorgebet verrichtet hat (nach der Komplet, oder nach der neunten Lesung der Mette)
Quelle: https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDF
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Re: Dreikönigswasserweihe
Wenn die Weihe nach der Komplet des Vigiltages vorzunehmen ist, dann spricht ja nichts dagegen sie am 6. abends vorzunehmen. Das ist ja immer noch nach der Komplett des Vigiltages…Hubertus hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 14:21das Rituale Passaviense von 1774setzt voraus, daß man vorher das Chorgebet verrichtet hat (nach der Komplet, oder nach der neunten Lesung der Mette)
(Diese Norm scheint in späteren Ausgaben ab 1890 nicht mehr erwähnt zu sein.)
Quelle: https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDF
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Interessante Bemerkung. Kann man wirklich so liturgisch argumentieren?Juergen hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 17:15Wenn die Weihe nach der Komplet des Vigiltages vorzunehmen ist, dann spricht ja nichts dagegen sie am 6. abends vorzunehmen. Das ist ja immer noch nach der Komplett des Vigiltages…Hubertus hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 14:21das Rituale Passaviense von 1774setzt voraus, daß man vorher das Chorgebet verrichtet hat (nach der Komplet, oder nach der neunten Lesung der Mette)
(Diese Norm scheint in späteren Ausgaben ab 1890 nicht mehr erwähnt zu sein.)
Quelle: https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDF![]()
Könnte eine Weihe, die am Epiphanie (6.1.) vollzogen wird u.U. "ungültig" sein?
Wie sieht es in euren Pfarreien/Gemeinden aus?
Seid ihr bei der Weihe des Wassers dabei?
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)
Re: Dreikönigswasserweihe
Die alten Zeitvorgaben passen nicht mehr in die „Lebenswirklichkeiten“ der Menschen von Heute. Es bleiben zwei Möglichkeiten: sich streng an die alten Zeitvorgaben halten und ggf. ohne Volk feiern, ober sich für eine Zeit entscheiden, an dem auch Volk daran teilnehmen kann.Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 18:15Interessante Bemerkung. Kann man wirklich so liturgisch argumentieren?Juergen hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 17:15Wenn die Weihe nach der Komplet des Vigiltages vorzunehmen ist, dann spricht ja nichts dagegen sie am 6. abends vorzunehmen. Das ist ja immer noch nach der Komplett des Vigiltages…Hubertus hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 14:21das Rituale Passaviense von 1774(Diese Norm scheint in späteren Ausgaben ab 1890 nicht mehr erwähnt zu sein.)setzt voraus, daß man vorher das Chorgebet verrichtet hat (nach der Komplet, oder nach der neunten Lesung der Mette)
Quelle: https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDF![]()
Könnte eine Weihe, die am Epiphanie (6.1.) vollzogen wird u.U. "ungültig" sein?
Wie sieht es in euren Pfarreien/Gemeinden aus?
Seid ihr bei der Weihe des Wassers dabei?
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Wer von euch ist morgen in seiner Gemeinde aktiv dabei?Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 18:15Interessante Bemerkung. Kann man wirklich so liturgisch argumentieren?
Könnte eine Weihe, die am Epiphanie (6.1.) vollzogen wird u.U. "ungültig" sein?
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Seid ihr bei der Weihe des Wassers dabei?
Verschriftlicht ist das Ritual 24 Seiten lang
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Re: Dreikönigswasserweihe
Hier in Paderborn wird das Wasser erst am sechsten Januar vor der Abendmesse in der Busdorfkirche geweiht. Wie durch die Diskussion hier klar sein dürfte, ist das Wasser hinterher weiterhin ungeweihtes Leitungswasser, weil ja, wie wir durch die Belehrungen in diesem Thread wissen, die Weihe zu einem falschen Zeitpunkt vollzogen wird und damit ungültig ist. Das macht aber nichts, da die Leute den Unterschied nicht merken werden. Jedenfalls ist für das Schauspiel (eine Weihe ist es dann ja nicht) eine Zeit von rund 40 Minuten eingeplant. Immerhin ist das schneller als eine Vorstellung im Ohnsorg-Theater. Das Hochamt beginnt daher erst gegen 18:40.Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Samstag 4. Januar 2020, 18:02Wer von euch ist morgen in seiner Gemeinde aktiv dabei?
Verschriftlicht ist das Ritual 24 Seiten lang![]()
Gruß Jürgen
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Re: Dreikönigswasserweihe
Was polemisierst Du jetzt hier eigentlich so herum?Juergen hat geschrieben: ↑Samstag 4. Januar 2020, 18:54Hier in Paderborn wird das Wasser erst am sechsten Januar vor der Abendmesse in der Busdorfkirche geweiht. Wie durch die Diskussion hier klar sein dürfte, ist das Wasser hinterher weiterhin ungeweihtes Leitungswasser, weil ja, wie wir durch die Belehrungen in diesem Thread wissen, die Weihe zu einem falschen Zeitpunkt vollzogen wird und damit ungültig ist.Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Samstag 4. Januar 2020, 18:02Wer von euch ist morgen in seiner Gemeinde aktiv dabei?
Verschriftlicht ist das Ritual 24 Seiten lang![]()
Niemand wüßte besser als Du, daß die Weihe nicht durch den verspäteten Zeitpunkt ungültig wird. Es ist lediglich festgestellt worden, daß traditionell die Dreikönigswasserweihe am Vorabend stattzufinden hat. Also?
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Re: Dreikönigswasserweihe
Im München bspw. wird das morgen folgendermaßen gelöst:Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Samstag 4. Januar 2020, 18:02Wer von euch ist morgen in seiner Gemeinde aktiv dabei?Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Freitag 3. Januar 2020, 18:15Interessante Bemerkung. Kann man wirklich so liturgisch argumentieren?
Könnte eine Weihe, die am Epiphanie (6.1.) vollzogen wird u.U. "ungültig" sein?
Wie sieht es in euren Pfarreien/Gemeinden aus?
Seid ihr bei der Weihe des Wassers dabei?
Verschriftlicht ist das Ritual 24 Seiten lang![]()
• FSSP:
• FSSPX:So. 5.1. Namen-Jesu-Fest hl. Amt 9:30
anschließend Weihe des Dreikönigswassers
(Hervorhebungen jeweils i. Orig.)So. 5.1. Fest des Hl. Namens Jesu, IV. [sic!] Kl.
[...]
18.00 Uhr Hl. Messe / Beichtgelegenheit
anschl. Weihe des Dreikönigswassers
Bei der Petrusbruderschaft wird die Weihe demnach bereits nach Ende des Hochamts (~11.15 Uhr) vorgenommen; eine spätere Messe gibt es hier jedoch auch nicht (die Piusbruderschaft feiert hier drei Sonntagsmessen, 7.30; 9.30 [Hochamt]; 18.00). Ob das in den letzten Jahren auch der Fall war, wo der Vorabend von Epiphanie kein Sonntag war, müßte ich allerdings zu rekonsturieren versuchen; gleiches gilt für die Piusbruderschaft - beide haben je nach Wochentag entweder Früh- oder Abendmessen.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Klar doch:Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Samstag 4. Januar 2020, 18:02Wer von euch ist morgen in seiner Gemeinde aktiv dabei?
Verschriftlicht ist das Ritual 24 Seiten lang
Regensburg St. Ägidius (Ägidienplatz 6, 93047 Regensburg):
So. 15:00 Uhr Wasserweihe
16:20 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit
17:00 Uhr Amt
Re: Dreikönigswasserweihe
Wichtiger in diesem Zusammenhang als der Zeitpunkt ist wohl die Tatsache, daß die Weihe dieses Wassers zu den einem Bischof, bzw. Ortsordinarius vorbehaltenen Weihen gehört, d.h., daß ein Priester sie nur dann (licite) tätigen kann, wenn er dazu besonders bevollmächtigt ist.
("Benedictiones reservatae Episcopis aliisque Ordinariis, et sacerdotibus speciali facultate instructis", so jedenfalls nach dem Rituale Romanum der ed. typica 1952, jener, die für Tradivereine diverser Couleur maßgeblich ist.)
Ich habe entsprechend eine solche Weihe in den letzten Jahrzehnten noch nicht erlebt.
Strikt heilsnotwendig ist die auch nicht, daß man sich über das Kirchengesetz hinwegsetzen könnte.
Serva ordinem et ordo te servabit.
("Benedictiones reservatae Episcopis aliisque Ordinariis, et sacerdotibus speciali facultate instructis", so jedenfalls nach dem Rituale Romanum der ed. typica 1952, jener, die für Tradivereine diverser Couleur maßgeblich ist.)
Ich habe entsprechend eine solche Weihe in den letzten Jahrzehnten noch nicht erlebt.
Strikt heilsnotwendig ist die auch nicht, daß man sich über das Kirchengesetz hinwegsetzen könnte.
Serva ordinem et ordo te servabit.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus
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Re: Dreikönigswasserweihe
Für wen das neue Recht maßgeblich ist, der kann sich freilich hierauf berufen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 07:23Wichtiger in diesem Zusammenhang als der Zeitpunkt ist wohl die Tatsache, daß die Weihe dieses Wassers zu den einem Bischof, bzw. Ortsordinarius vorbehaltenen Weihen gehört, d.h., daß ein Priester sie nur dann (licite) tätigen kann, wenn er dazu besonders bevollmächtigt ist.
("Benedictiones reservatae Episcopis aliisque Ordinariis, et sacerdotibus speciali facultate instructis", so jedenfalls nach dem Rituale Romanum der ed. typica 1952, jener, die für Tradivereine diverser Couleur maßgeblich ist.)
Ich habe entsprechend eine solche Weihe in den letzten Jahrzehnten noch nicht erlebt.
Strikt heilsnotwendig ist die auch nicht, daß man sich über das Kirchengesetz hinwegsetzen könnte.
Serva ordinem et ordo te servabit.
https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDFSie war allerdings nur dem Ordinarius vorbehalten, und so konnte jeder Ortsbischof sie für seine Diözese erlauben. In einem Gespräch mit dem Regens der Apostolischen Pönitenziarie, Mons. Luigi de Magistris, wurde uns gesagt, daß die alten „reservationes“ (Vorbehalte) heute keine Bedeutung mehr haben, da sie durch „De Benedictionibus“, den liturgischen „Nachfolger des alten römischen Rituale aufgehoben seien, der kaum mehr Vorbehalte kennt. Damit wäre gesagt, daß nach dem neuen liturgischen Recht die Weihe des „Dreikönigswassers“ überall und von jedem Priester vollzogen werden kann.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Re: Dreikönigswasserweihe
Wer fürs eine den „liturgischen Nachfolger des alten römischen Rituale“ anerkennt, muß dann auch dessen Texte verwenden.Hubertus hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 11:17Für wen das neue Recht maßgeblich ist, der kann sich freilich hierauf berufen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 07:23Wichtiger in diesem Zusammenhang als der Zeitpunkt ist wohl die Tatsache, daß die Weihe dieses Wassers zu den einem Bischof, bzw. Ortsordinarius vorbehaltenen Weihen gehört, d.h., daß ein Priester sie nur dann (licite) tätigen kann, wenn er dazu besonders bevollmächtigt ist.
("Benedictiones reservatae Episcopis aliisque Ordinariis, et sacerdotibus speciali facultate instructis", so jedenfalls nach dem Rituale Romanum der ed. typica 1952, jener, die für Tradivereine diverser Couleur maßgeblich ist.)
Ich habe entsprechend eine solche Weihe in den letzten Jahrzehnten noch nicht erlebt.
Strikt heilsnotwendig ist die auch nicht, daß man sich über das Kirchengesetz hinwegsetzen könnte.
Serva ordinem et ordo te servabit.https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDFSie war allerdings nur dem Ordinarius vorbehalten, und so konnte jeder Ortsbischof sie für seine Diözese erlauben. In einem Gespräch mit dem Regens der Apostolischen Pönitenziarie, Mons. Luigi de Magistris, wurde uns gesagt, daß die alten „reservationes“ (Vorbehalte) heute keine Bedeutung mehr haben, da sie durch „De Benedictionibus“, den liturgischen „Nachfolger des alten römischen Rituale aufgehoben seien, der kaum mehr Vorbehalte kennt. Damit wäre gesagt, daß nach dem neuen liturgischen Recht die Weihe des „Dreikönigswassers“ überall und von jedem Priester vollzogen werden kann.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Ob eine Benediktion reserviert ist oder nicht, ist keine Frage des verwendeten Buches, sondern eine rein disziplinarische; wer anerkennt, daß De Benedictionibus und die letzte vorkonziliare Edition des Rituale Romanum beide gültige liturgische Bücher sind, kann auch beide je nach Umständen verwenden. Es war ein ausdrücklicher Wunsch der Konzilsväter des Zweiten Vatikanums, daß nur noch wenige Benediktionen reserviert sein sollen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 12:41Wer fürs eine den „liturgischen Nachfolger des alten römischen Rituale“ anerkennt, muß dann auch dessen Texte verwenden.Hubertus hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 11:17Für wen das neue Recht maßgeblich ist, der kann sich freilich hierauf berufen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 07:23Wichtiger in diesem Zusammenhang als der Zeitpunkt ist wohl die Tatsache, daß die Weihe dieses Wassers zu den einem Bischof, bzw. Ortsordinarius vorbehaltenen Weihen gehört, d.h., daß ein Priester sie nur dann (licite) tätigen kann, wenn er dazu besonders bevollmächtigt ist.
("Benedictiones reservatae Episcopis aliisque Ordinariis, et sacerdotibus speciali facultate instructis", so jedenfalls nach dem Rituale Romanum der ed. typica 1952, jener, die für Tradivereine diverser Couleur maßgeblich ist.)
Ich habe entsprechend eine solche Weihe in den letzten Jahrzehnten noch nicht erlebt.
Strikt heilsnotwendig ist die auch nicht, daß man sich über das Kirchengesetz hinwegsetzen könnte.
Serva ordinem et ordo te servabit.https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDFSie war allerdings nur dem Ordinarius vorbehalten, und so konnte jeder Ortsbischof sie für seine Diözese erlauben. In einem Gespräch mit dem Regens der Apostolischen Pönitenziarie, Mons. Luigi de Magistris, wurde uns gesagt, daß die alten „reservationes“ (Vorbehalte) heute keine Bedeutung mehr haben, da sie durch „De Benedictionibus“, den liturgischen „Nachfolger des alten römischen Rituale aufgehoben seien, der kaum mehr Vorbehalte kennt. Damit wäre gesagt, daß nach dem neuen liturgischen Recht die Weihe des „Dreikönigswassers“ überall und von jedem Priester vollzogen werden kann.
You can't have your cake and eat it!
Sacrosanctum Concilium hat geschrieben:79. […]Nur sehr wenige Benediktionen sollen reserviert sein, und zwar nur für Bischöfe und Ordinarien. […]
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009
Re: Dreikönigswasserweihe
Also, eine Polemik ist mir die Angelegenheit nicht wert, aber es stimmt nicht, daß die Reservierung bestimmter Benediktionen nicht auch eine „Frage des verwendeten Buches“ ist, denn das überlieferte Rituale Romanum schreibt klipp und klar, im Eingangskapitel zum Titulus IX De Benedictionibus:Protasius hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 13:33Ob eine Benediktion reserviert ist oder nicht, ist keine Frage des verwendeten Buches, sondern eine rein disziplinarische; wer anerkennt, daß De Benedictionibus und die letzte vorkonziliare Edition des Rituale Romanum beide gültige liturgische Bücher sind, kann auch beide je nach Umständen verwenden. Es war ein ausdrücklicher Wunsch der Konzilsväter des Zweiten Vatikanums, daß nur noch wenige Benediktionen reserviert sein sollen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 12:41Wer fürs eine den „liturgischen Nachfolger des alten römischen Rituale“ anerkennt, muß dann auch dessen Texte verwenden.Hubertus hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 11:17Für wen das neue Recht maßgeblich ist, der kann sich freilich hierauf berufen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 07:23Wichtiger in diesem Zusammenhang als der Zeitpunkt ist wohl die Tatsache, daß die Weihe dieses Wassers zu den einem Bischof, bzw. Ortsordinarius vorbehaltenen Weihen gehört, d.h., daß ein Priester sie nur dann (licite) tätigen kann, wenn er dazu besonders bevollmächtigt ist.
("Benedictiones reservatae Episcopis aliisque Ordinariis, et sacerdotibus speciali facultate instructis", so jedenfalls nach dem Rituale Romanum der ed. typica 1952, jener, die für Tradivereine diverser Couleur maßgeblich ist.)
Ich habe entsprechend eine solche Weihe in den letzten Jahrzehnten noch nicht erlebt.
Strikt heilsnotwendig ist die auch nicht, daß man sich über das Kirchengesetz hinwegsetzen könnte.
Serva ordinem et ordo te servabit.https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDFSie war allerdings nur dem Ordinarius vorbehalten, und so konnte jeder Ortsbischof sie für seine Diözese erlauben. In einem Gespräch mit dem Regens der Apostolischen Pönitenziarie, Mons. Luigi de Magistris, wurde uns gesagt, daß die alten „reservationes“ (Vorbehalte) heute keine Bedeutung mehr haben, da sie durch „De Benedictionibus“, den liturgischen „Nachfolger des alten römischen Rituale aufgehoben seien, der kaum mehr Vorbehalte kennt. Damit wäre gesagt, daß nach dem neuen liturgischen Recht die Weihe des „Dreikönigswassers“ überall und von jedem Priester vollzogen werden kann.
You can't have your cake and eat it!Sacrosanctum Concilium hat geschrieben:79. […]Nur sehr wenige Benediktionen sollen reserviert sein, und zwar nur für Bischöfe und Ordinarien. […]
“Benedictio reservata quae a Presbytero detur sine necessaria licentia, illicita est, sed valida, nisi in reservatione Sedes Apostolica aliud expresserit”.
Man kann sich, bei Verwendung dieses Buches, darüber also nicht hinwegsetzen.
Wer somit das überlieferte Rituale trotz Lockerung der Reservation samt den Textänderungen u.a.m. im späteren konzilskirchlichen „De benedictionibus“ doch noch als „gültiges liturgisches Buch“ anerkennen und gebrauchen will, muß dann auch dessen „Regulae generales de benedictionibus“ prout jacent mit übernehmen, nicht das eine ohne das andere, oder aber für seine höchtpersönliche liturgische Spielwiese den Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch aushebeln.
Eine solche à la carte Liturgik ist aber absurd und keinesfalls „Tradition“ in der Kirche.
Es ist auch kanonistischer Unfug.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
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Re: Dreikönigswasserweihe
Soweit ich das sehe (und ich sehe mich hier durch die Apostolische Pönitentiarie bestätigt), ist diese necessaria licentia durch De Benedictionibus gegeben. Daher sähe ich den Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch verletzt, wenn die NOM-Facultas im VOM nicht gelten würde.Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 14:40Also, eine Polemik ist mir die Angelegenheit nicht wert, aber es stimmt nicht, daß die Reservierung bestimmter Benediktionen nicht auch eine „Frage des verwendeten Buches“ ist, denn das überlieferte Rituale Romanum schreibt klipp und klar, im Eingangskapitel zum Titulus IX De Benedictionibus:Protasius hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 13:33Ob eine Benediktion reserviert ist oder nicht, ist keine Frage des verwendeten Buches, sondern eine rein disziplinarische; wer anerkennt, daß De Benedictionibus und die letzte vorkonziliare Edition des Rituale Romanum beide gültige liturgische Bücher sind, kann auch beide je nach Umständen verwenden. Es war ein ausdrücklicher Wunsch der Konzilsväter des Zweiten Vatikanums, daß nur noch wenige Benediktionen reserviert sein sollen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 12:41Wer fürs eine den „liturgischen Nachfolger des alten römischen Rituale“ anerkennt, muß dann auch dessen Texte verwenden.Hubertus hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 11:17Für wen das neue Recht maßgeblich ist, der kann sich freilich hierauf berufen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 07:23Wichtiger in diesem Zusammenhang als der Zeitpunkt ist wohl die Tatsache, daß die Weihe dieses Wassers zu den einem Bischof, bzw. Ortsordinarius vorbehaltenen Weihen gehört, d.h., daß ein Priester sie nur dann (licite) tätigen kann, wenn er dazu besonders bevollmächtigt ist.
("Benedictiones reservatae Episcopis aliisque Ordinariis, et sacerdotibus speciali facultate instructis", so jedenfalls nach dem Rituale Romanum der ed. typica 1952, jener, die für Tradivereine diverser Couleur maßgeblich ist.)
Ich habe entsprechend eine solche Weihe in den letzten Jahrzehnten noch nicht erlebt.
Strikt heilsnotwendig ist die auch nicht, daß man sich über das Kirchengesetz hinwegsetzen könnte.
Serva ordinem et ordo te servabit.https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDFSie war allerdings nur dem Ordinarius vorbehalten, und so konnte jeder Ortsbischof sie für seine Diözese erlauben. In einem Gespräch mit dem Regens der Apostolischen Pönitenziarie, Mons. Luigi de Magistris, wurde uns gesagt, daß die alten „reservationes“ (Vorbehalte) heute keine Bedeutung mehr haben, da sie durch „De Benedictionibus“, den liturgischen „Nachfolger des alten römischen Rituale aufgehoben seien, der kaum mehr Vorbehalte kennt. Damit wäre gesagt, daß nach dem neuen liturgischen Recht die Weihe des „Dreikönigswassers“ überall und von jedem Priester vollzogen werden kann.
You can't have your cake and eat it!Sacrosanctum Concilium hat geschrieben:79. […]Nur sehr wenige Benediktionen sollen reserviert sein, und zwar nur für Bischöfe und Ordinarien. […]
“Benedictio reservata quae a Presbytero detur sine necessaria licentia, illicita est, sed valida, nisi in reservatione Sedes Apostolica aliud expresserit”.
Man kann sich, bei Verwendung dieses Buches, darüber also nicht hinwegsetzen.
Wer somit das überlieferte Rituale trotz Lockerung der Reservation samt den Textänderungen u.a.m. im späteren konzilskirchlichen „De benedictionibus“ doch noch als „gültiges liturgisches Buch“ anerkennen und gebrauchen will, muß dann auch dessen „Regulae generales de benedictionibus“ prout jacent mit übernehmen, nicht das eine ohne das andere, oder aber für seine höchtpersönliche liturgische Spielwiese den Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch aushebeln.
Eine solche à la carte Liturgik ist aber absurd und keinesfalls „Tradition“ in der Kirche.
Es ist auch kanonistischer Unfug.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009
Re: Dreikönigswasserweihe
Doch: Liturgie ist ein Gemischtwarenladen!
Beispiel aus einem anderen Bereich:
Die niederen Weihen wurden abgeschafft und dafür Dienste erfunden. Was darf man denn mit diesen Diensten in der alten Messe tun? Haben sie überhaupt dort eine Bedeutung= Sind sie den alten, niederen Weihen ebenbürtig und analog zu verstehen?
Es wurde nachgefragt, ob jemand der dauerhaft als Akolyth (gem. c. 230 § 1) beauftragt wurde, in der a.o.F. die Funktion des Subdiakons übernehmen kann. Die Frage wurde positiv beantwortet. – Gemischtwarenladen: Wie nehmen uns, was passt.
Nun wurde ich von vielen Jahren, als ich noch auf den Abwegen zum Priesteramt im Seminar war, mit eben einer solchen dauerhaften Beauftragung versehen. Dann gab es eine Entscheidung der DBK und die Bischöfe haben eine Partikularnorm erlassen, daß diese Beauftragung nicht ausgeübt werden darf, wenn jemand aus dem Seminar ausscheidet. – Wäre ja mal interessant, wenn ich beim Bischof nachfrüge, ob er den Dienst „reaktiviert“ und ich in der alten Messe Subdiakon „spielen“ dürfe.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Dreikönigswasserweihe
Ich bin wieder zu Hause.Vinzenz Ferrer hat geschrieben: ↑Samstag 4. Januar 2020, 18:02Wer von euch ist morgen in seiner Gemeinde aktiv dabei?
Verschriftlicht ist das Ritual 24 Seiten lang![]()
Nach ca. 2h und 20Min waren wir fertig.
ca. 1 Stunde Wasserweihe + 1:20h Hochamt mit anschl. Wasserholen
Gruß Jürgen
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Herr v. Liliencron
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Re: Dreikönigswasserweihe
Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 12:41Wer fürs eine den „liturgischen Nachfolger des alten römischen Rituale“ anerkennt, muß dann auch dessen Texte verwenden.Hubertus hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 11:17Für wen das neue Recht maßgeblich ist, der kann sich freilich hierauf berufen:Lycobates hat geschrieben: ↑Sonntag 5. Januar 2020, 07:23Wichtiger in diesem Zusammenhang als der Zeitpunkt ist wohl die Tatsache, daß die Weihe dieses Wassers zu den einem Bischof, bzw. Ortsordinarius vorbehaltenen Weihen gehört, d.h., daß ein Priester sie nur dann (licite) tätigen kann, wenn er dazu besonders bevollmächtigt ist.
("Benedictiones reservatae Episcopis aliisque Ordinariis, et sacerdotibus speciali facultate instructis", so jedenfalls nach dem Rituale Romanum der ed. typica 1952, jener, die für Tradivereine diverser Couleur maßgeblich ist.)
Ich habe entsprechend eine solche Weihe in den letzten Jahrzehnten noch nicht erlebt.
Strikt heilsnotwendig ist die auch nicht, daß man sich über das Kirchengesetz hinwegsetzen könnte.
Serva ordinem et ordo te servabit.https://www.pro-missa-tridentina.org/upload/rb22-NN.PDFSie war allerdings nur dem Ordinarius vorbehalten, und so konnte jeder Ortsbischof sie für seine Diözese erlauben. In einem Gespräch mit dem Regens der Apostolischen Pönitenziarie, Mons. Luigi de Magistris, wurde uns gesagt, daß die alten „reservationes“ (Vorbehalte) heute keine Bedeutung mehr haben, da sie durch „De Benedictionibus“, den liturgischen „Nachfolger des alten römischen Rituale aufgehoben seien, der kaum mehr Vorbehalte kennt. Damit wäre gesagt, daß nach dem neuen liturgischen Recht die Weihe des „Dreikönigswassers“ überall und von jedem Priester vollzogen werden kann.
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Darüberhinaus denke ich, dass man selbst gemäß Summorum Pontificum NICHT so argumentieren kann. Es setzt für seinen Anwendungsbereich die nachkonziliaren liturgischen Bestimmungen außer Kraft. Deswegen halte ich es auch für streng genommen unerlaubt, die Weihe erst am 6. Jänner vorzunehmen, wie es die Petrusbruderschaft heute zB in Innsbruck gehandhabt hat.
Ein weiteres Problem wäre strenggenommen, dass die Vigil von Epiphanie nach dem MR1962 nicht mehr existiert. Aber die Kommission ED hatte ja auch noch gestattet, die alte Pfingstvigil zu halten.
Dieses Jahr ist ja das 100-Jahr-Jubiläum der editio typica des MR1920. Eigentlich sollte man sich eher daran orientieren. So wäre man auch die verstümmelten Riten der Karwoche von 1955 los. 1962 ist einfach nur das geringste mögliche Übel, kein Opimum oder eine wirkliche Repräsentation einer jahrhundertealten liturgischen Tradition der Lateinischen Kirche.