[b]Badische Zeitung: Pius-Brüder zeigen Film[/b] hat geschrieben:
Der private Saalmieter bat die BZ um eine Veröffentlichung des Termins – allerdings ohne zu erwähnen, dass es sich um eine Vorführung handle, die von der Pius-Priesterbruderschaft, Priorat St. Michael in Rheinhausen, organisiert werde und dass er selbst dort Mitglied sei. Diese Information erhielt die BZ erst auf mehrmalige Nachfrage; sie ist für Interessierte wichtig, um den Film einordnen zu können.
http://www.badische-zeitung.de/freiburg ... 56377.html
Interessante und scheinheilige Art, einen Film anzukündigen! Die Badische Zeitung (eh schon längst im Katholikenfresser-Lager) kriegt sich sonst nicht ein, "schräge" Veranstaltungen von "schrägen"(*) und "fröhlichen"(*) Veranstaltern in den höchsten Tönen anzupreisen.
Andererseits, wie kann man auch so doof und naiv sein, eine Zeitungsredaktion darum zu bitten, einen Hinweis zur Filmvorführung zu solch einem Film zu veröffentlichen! Da hätte man halt die Kosten für eine Annonce aufbringen müssen, Freiburg hat genug Anzeigenblätter und kostenlose Wochenzeitungen. Es heisst bei Matthäus 10,16 nicht umsonst "Seid klug wie die Schlangen, und arglos wie die Tauben" ... ersteres wird oft zu wenig beherzigt.
Wer Zollitsch-Town kennt, weiss, dass da am Sonntag Demonstrationen vorprogrammiert sind!
Andererseits, nach all dem Fintissieren der Piusbruderschaft glaube ich kaum, dass diese Filmvorführungen der Gemeinschaft mehr Sympathien einbringen werden. Diese Halsstarrigkeit, die Felley und seine Mitbrüder an den Tag gelegt haben, hat der Sache m.E. grossen Schaden zugefügt, ein neuer Papst wird sich sicher nicht gleich zu Anfang seine Finger daran verbrennen wollen. Hätten die Piusbrüder die Präambel unterschrieben, wären sie jetzt "drinnen" und könnten von innen heraus in ihrem Sinne wirken. Man überzeugt durch gutes Beispiel, nicht durch Rechthaberei um jeden Preis ... Luther wollte ja auch um jeden Preis Recht haben!
(*) einfach auf Englisch übersetzen ... zu meiner Schulzeit war "queer" noch "schräg" "verrückt", und "gay" war noch "bunt" oder "fröhlich"