Priesterbruderschaft St. Petrus

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.

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Erich
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MEßBUND DER PRIESTERBRUDERSCHAFT ST. PETRUS

Beitrag von Erich » Sonntag 10. Oktober 2004, 16:34

Bitte um Eure Stellungnahme:

MEßBUND
DER PRIESTERBRUDERSCHAFT
ST. PETRUS


Was ist ein Meßbund?

Ein Meßbund bietet Ihnen selbst, Ihrer Familie, Freunden oder Verwandten eine einfache Möglichkeit, in regelmäßigem Abstand eine heilige Messe lesen zu lassen, für Lebende wie Verstorbene. Eine zum Meßbund gehörende Person wird in den Kreis derer aufgenommen, für welche die Priesterbruderschaft St. Petrus monatlich eine hI. Messe liest. Da der Wert der hI. Messe ein unendlicher ist, kann für alle in den Bund Aufgenommenen ein heiliges Meßopfer im Monat gelesen werden. Die Messe wird von einem Priester des Seminars gelesen. In einem dort aufbewahrten Buch sind die Namen aller Personen des Meßbundes eingetragen. Diese hI. Messe wird solange gelesen, wie das Priesterseminar besteht.

Wozu ein Meßbund?

Wir bekommen immer wieder Anfragen, ob wir 5 oder 10 oder 20 Jahre lang regelmäßig eine heilige Messe lesen könnten. Diese Gnade hat einen hohen Wert, ist jedoch sehr schwer zu verwirklichen, da im Seminar nicht sehr viele Priester wohnen und nach wenigen Jahren in vielen Fällen wieder versetzt werden. Somit könnte nur eine sehr begrenzte Anzahl von Gläubigen die Gnade regelmäßig gelesener tridentinischer Messen erlangen. Wir möchten sie jedoch möglichst vielen zugänglich machen.

Eine Hilfe für unsere Seminaristen und Priester

Der einmalige Aufnahmebeitrag des Meßbunds kommt nicht dem einzelnen Priester zugute, der die Messe liest, sondern der ganzen Bruderschaft. Auf diese Art leisten Sie also gleichzeitig eine bedeutende Hilfe für den Ausbau der Bruderschaft und für die Heranbildung zukünftiger Priester.


ERKLÄRUNG
Das heilige Meßopfer wird im Priesterseminar St. Petrus einmal im Monat für die Mitglieder des Meßbundes dargebracht

Es können Einzelpersonen oder ganze Familien in den Meßbund aufgenommen werden. Die Beiträge werden für das Priesterseminar St. Petrus verwendet. Die Messen werden so lange gelesen werden, wie das Seminar besteht. Die Namen der Mitglieder werden in einem Buch eingetragen, das im Seminar aufbewahrt wird.

Die Priester der Bruderschaft sind auch gerne bereit, das heilige Meßopfer nach Ihrer Meinung für Lebende oder Verstorbene darzubringen. Die Richtlinien für Meßstipendien stehen weiter unten.

Wenn Sie eine Einzelperson oder eine Familie in den Meßbund aufnehmen lassen möchten, füllen Sie bitte das unten stehende Formular aus und senden es uns zu.


Wie hoch ist der Betrag?

Der Betrag ist für
Einzelpersonen 125 €
und für Familien 275 €.

Kommen in der Zukunft weitere Zahlungen auf Sie zu?

Es werden keine weiteren Zahlungen für den Meßbund fällig. Es bleibt bei dieser einmaligen Einzahlung.
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roncalli
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Re: MEßBUND DER PRIESTERBRUDERSCHAFT ST. PETRUS

Beitrag von roncalli » Sonntag 10. Oktober 2004, 18:33

Der Zweck scheint klar zu sein:
Sie (leisten) also gleichzeitig eine bedeutende Hilfe für den Ausbau der Bruderschaft und für die Heranbildung zukünftiger Priester.

Wie hoch ist der Betrag?
Der Betrag ist für
Einzelpersonen 125 €
und für Familien 275 €.

Peter
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Beitrag von Peter » Sonntag 10. Oktober 2004, 18:38

Lieber Erich,

das klingt für mich nach einer etwas seltsamen Exklusivveranstaltung. Zunächst könnte ich ja sagen: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Aber wenn du mich nach meiner Meinung fragst: Ich selber bin etwas träge darin, aber meine Frau bittet unsren Gemeindepfarrer, die Hl. Messe in bestimmten Intentionen zu feiern (Meßstipendien).

Und ich finde, daß eine solche Meßintention zunächst einmal in die Gemeindemesse gehört: Nach meinem Verständnis ist die Gestalt der Eucharistiefeier nicht von der konkreten Gemeinde zu trennen – auch wenn ich mitunter etwas dornige Erfahrungen mit der Gemeinde vor Ort mache.

Mir käme es auch immer etwas «amputiert» vor, wenn ich zur Feier einer Heiligen Messe in einem Ritus, der mir gerade paßt, an irgend einen Ort pilgerte – also für eine «tridentinische» Messe nach Düsseldorf –, und gleichzeitig keinen Bezug zu der Gemeinde hätte. Reiner Meßtourismus – paßt mir nicht.

Einschränkend dazu muß ich sagen, daß wir natürlich Geistliche Gemeinschaften kennen, denen wir uns verbunden wissen: die Foyers, die Gemeinschaft der Seligpreisungen, einen Zweig der Steyler Missionarinnen. In diesem Zusammenhang könnte ich es auch eher nachvollziehen; in besonderen Anliegen wenden wir uns ja auch manchmal an einen dieser Orte und bitten um Gebet.

Aber – aus Sicht der Petrusbruderschaft – würde doch auch die Bitte um einen Unterstützerkreis ausreichen. Das käme mir etwas ehrlicher vor als so ein – salopp und niederrheinisch gesagt – Gedöns um einen Meßbund.

Aber vielleicht verstehe ich das nur nicht so richtig. Irgendwie ... klingt das für mich nicht froh.

uli
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Beitrag von uli » Sonntag 10. Oktober 2004, 22:14

Lieber Erich, weil du mal in einem anderen Thread geschrieben/angedeutet hast, dass du die tridentinischen Messen der (ultrakonservativen) Priesterbruderschaft St. Petrus gern besuchst, liegt´s nicht fern, dass du auch mit deren traditioneller Auffassung vom „Mess-Stipendium“ (der Messe in persönlichen Anliegen für Lebende bzw. Verstorbene, hier noch im Rahmen eines „Messbundes“ ) konfrontiert wirst. Zum Mess-Stipendium ein paar Gedanken aus dem „Pastoralliturgischen Handlexikon“ von Adam/Berger:

Meßstipendium
Eine dem Priester außerhalb der Meßfeier überreichte (Geld-)Gabe mit der Bitte, eine Messe für die besonderen Anliegen des Spenders zu feiern.
1. Entstehung. Es war schon in der frühesten Zeit üblich, daß die Gläubigen zur Eucharistiefeier Brot und Wein und andere Gaben sowohl für die Feier selbst wie auch zum Unterhalt der Kirche und ihrer karitativen Verpflichtungen mitbrachten. Diese Spenden institutionalisierten sich bald im Opfergang oder in anderen Formen. Im hohen Mittelalter entwickelte sich eine extramissale Gabe in einem doppelten Sinn: a) Man überreichte dem Priester eine Meßgabe mit der Bitte um ein besonderes Gedenken bei der Meßfeier, die sog. „Frümgabe", und hoffte so, die Messe „frumen", d. h. besonders nutzen zu können. b) Daneben entwickelte sich die Zelebrationsgabe, damit der Priester eine Messe feiere, zu der er sonst nicht verpflichtet gewesen wäre. Während für jede Messe nur eine Zelebrationsgabe genommen werden durfte, waren mehrere „Frümgaben“ für die gleiche Messe erlaubt. Zur Zeit der Reformation nahm die Zelebrationsgabe den Sinn der Frümgabe in sich auf, beide vereinigten sich zu einer einzigen Meßgabe, dem Meßstipendium. Das Trienter Konzil war bemüht, aus den Meßgaben jegliches Gewinnstreben fernzuhalten, gab aber noch keine näheren Anweisungen. Erst Urban VIII. entschied 1625, daß für jede Meßfeier nur ein einziges Stipendium genommen werden dürfe. Später wurde verboten, daß die Pfarrer für den pflichtgemäß an Sonn- und Feiertagen zu haltenden Pfarrgottesdienst ein Stipendium annehmen. - Ein solches Meßstipendium ist in den Ostkirchen unbekannt. Der berechtigte Wunsch der Gläubigen, ihre intentionale Beteiligung am Meßopfer spürbar und zeichenhaft auszudrücken, wird dort im allgemeinen erfüllt durch durch die Möglichkeit, während der Proskomidie Gaben mit einem Gebetswunsch abgeben zu können. Wenn es sich um Brotgaben handelt, werden ihnen Partikel entnommen und auf den Diskos gelegt. Die Intentionen werden meist in den Gedenkbitten beim großen Einzug genannt, die Brotgaben als sog. Eulogien an die Gläubigen am Ende der Eucharistiefeier verteilt.
2. Pastoralliturgische Aspekte. Das Meßstipendienwesen wurde von den Reformatoren heftig bekämpft, schuf aber auch im katholischen Raum verbreitete Mißverständnisse und Mißbehagen. Die durch eine Geldgabe erfolgende „Bestellung“ einer Messe, vielleicht noch durch diözesane „Taxen“ geregelt, erweckt in vielen Gläubigen die Vorstellung einer „Bezahlung“ und führt entsprechend zur häufigen Frage: „Was kostet die Messe?“ „Daß das Mißbehagen begründet ist, spüren wir auch daran, daß es kaum eine Darstellung des Meßstipendiums gibt, die nicht längere oder kürzere Ausführungen enthält, mit denen der Verdacht der Simonie abgewehrt wird. Denn es wird immerhin Geld gegeben...“ (J. A. Jungmann). Dieses Unbehagen wächst, wenn die Meßstipendien an andere Priester weitergegeben werden und so der Spender mit seinen besonderen Anliegen dem Zelebranten völlig unbekannt ist. Eine Reform des Stipendienwesens erscheint heute besonders dringlich im Hinblick auf die in den Gemeinden weithin erneuerte Sicht von der Messe als der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi, dessen „Frucht“ jedem Mitfeiernden nach dem Maß seiner inneren Hingabe und Verbindung mit Christus zuteil wird. J. A. Jungmann ist der Auffassung, „daß die Theorie von den Meßopferfrüchten keine tragfähige Grundlage ist“. Andererseits bleibt die persönliche Gabe für die Ermöglichung der Meßfeier und die karitativen Aufgaben der Ortskirche Recht und Pflicht der Gläubigen. Sie wird zum Zeichen dafür, daß man sich mit der Opferhingabe Christi innerlich verbindet, zum Ausdruck einer intensiven Mitfeier seines Opfers und auch des Einsatzes für den Leib Christi, die Kirche. - Eine Umformung des Meßstipendienwesens könnte sich vielleicht von der ostkirchlichen Praxis inspirieren lassen, etwa in der Richtung: Die Gläubigen teilen dem Priester
ihre besonderen Anliegen für das Meßopfer mit, die dann in den Fürbitten (bzw. in den Interzessionen für Verstorbene) allgemein oder, wenn angebracht, speziell genannt werden, legen aber ihre „Meßgabe“ (Fürbittgabe) erst im betreffenden Gottesdienst in einen eigens dafür bestimmten Behälter („Opferstock“ oder ähnliches). In welcher Form diese „Meßgaben“ verwendet werden, bedürfte einer regionalen Regelung.“


Im Übrigen kann ich in diesem konkreten Fall bzgl. des „Zwecks“ nur voll und ganz der kritischen Anmerkung von Roncalli zustimmen.

Uli

www.textdienst.de/woran_christen_glauben.htm

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Sonntag 10. Oktober 2004, 22:28

Peter hat geschrieben:L....einen Zweig der Steyler Missionarinnen.
Die?
http://www.steyler.at/main.php?m=5&hm=18
Gruß
Jürgen

Peter
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Beitrag von Peter » Sonntag 10. Oktober 2004, 22:30

Huch, noch ein Meßbund. Interessant. (Nein, Jürgen, die nicht.)

Die ich meinte, sind eine ... äääh ... eher ... naja ... rahneresk-jugendbewegte Gruppe.

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Sonntag 10. Oktober 2004, 22:32

Peter hat geschrieben:Huch, noch ein Meßbund.
Und noch einer:
Mariannhiller Messbund

Der Mariannhiller Messbund ist eine Gebetsgemeinschaft, eingebetet in das Kreuzesopfer Jesu Christi. Täglich werden für die Mitglieder des Messbundes zwei heilige Messen gefeiert; eine für die Lebenden und eine für die Verstorbenen. - In den Messbund können Lebende und Verstorbene aufgenommen werden. Der einmalige Aufnahmebeitrag kann in beliebiger Höhe entrichtet werden.

http://www.mariannhill.de/helfenmissio.html
Gruß
Jürgen

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Sonntag 10. Oktober 2004, 22:35

Peter hat geschrieben:Huch, noch ein Meßbund.
Und noch einer:
Der Pallottiner-Messbund ist eine Gebetsgemeinschaft.
Täglich wird für die Mitglieder am Morgen oder am Abend eine Heilige Messe gefeiert.
In den Pallottiner-Messbund können sowohl lebende als auch verstorbene Personen, sowie Familien aufgenommen werden.

Der einmalige Aufnahmebeitrag kann in beliebiger Höhe erfolgen und dient der Mission im In- und Ausland.

Als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit erhalten Sie ein Aufnahmebildchen, auf dem die Daten des Mitgliedes vermerkt sind.


http://www.pallottiner.org/messbund.php
und noch einer:
Der Ingolstädter Messbund (IMB)
Der Ingolstädter Messbund ist eine Gemeinschaft gläubiger Christen aus aller Welt, die füreinander beten und durch Messopfergaben, Spenden und ihren persönlichen Einsatz in aller Welt Gutes tun. Die Zentrale des IMB ist im Franziskanerkloster Ingolstadt. Von hier aus werden unsere weltweiten Aktivitäten koordiniert. In der Franziskanerbasilika steht die Statue unserer Messbund Patronin, die Schuttermutter.

http://www.messbund.de/html/frameset.htm
und noch einer:
Der Herz-Jesu-Messbund
Die Mitglieder des Arnsteiner Herz-Jesu-Messbundes sind aufgenommen in die Gebete der Ordensgemeinschaft.

Für alle Mitglieder wird täglich eine Heilige Messe gefeiert.

An jedem Herz-Jesu-Freitag wird für die Mitglieder ein feierliches Hochamt gefeiert.

Alle Mitglieder sind in die Gebete der Ordensgemeinschaft für ihre Wohltäter aufgenommen.

Dafür unterstützen Sie unsere apostolische Arbeit mit einer Spende.


Wie wird man Mitglied im Messbund?
Sie können sich selbst oder andere Menschen (auch Verstorbene) in den Messbund aufnehmen lassen, indem Sie uns schreiben und eine Spende überweisen. Anschließend erhalten Sie eine Aufnahme-Bescheinigung zugeschickt.

Bitte geben Sie an:

- den Namen dessen, der den Aufnahmeantrag stellt und die Spende überweist;
- den Namen des neuen Mitglieds;
- die Adresse, an welche die Aufnahme-Bescheinigung geschickt werden soll

http://www.arnsteiner-patres.de/messbund.0.html
...
...
Gruß
Jürgen

stern
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Re: MEßBUND DER PRIESTERBRUDERSCHAFT ST. PETRUS

Beitrag von stern » Sonntag 10. Oktober 2004, 22:58

Erich hat geschrieben:Bitte um Eure Stellungnahme:

MEßBUND
DER PRIESTERBRUDERSCHAFT
ST. PETRUS.
Lieber Freund Erich,
ich finde es gut.

Ich hätte dazu noch eine Frage:
Kann man bei den Priester der Petrusbruderschaft eine Messe bestellen, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist?

Ich danke Dir schon jetzt für Deine Antwort und grüße Dich
stern

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Nikodemus
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Beitrag von Nikodemus » Montag 11. Oktober 2004, 09:33

Ich kann keine theologischen Schwierigkeiten entdecken. Das für Menschen oder Anliegen Messen gelesen werden ist ja nun nicht neu oder auf die Petrus-Bruderschaft beschränkt.
Ob man diese durch den Meßsbund unterstützen will steht auf einem anderem Blatt, aber im Grundsatz finde ich da nichts anstößiges.
Gerade wo es in manchen Gebieten geradezu anstößig geworden ist, eine bestimmte Intention für eine Messe einzubringen.

Nikodemus
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Peter
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Beitrag von Peter » Montag 11. Oktober 2004, 12:54

Mir war die Einrichtung vom Meßbünden auch eher ungewohnt und fremd. Es sieht für mich etwas nach einer «Verdinglichung» der Liturgie aus – die Meßfeier als eine quantitative Größe zu sehen und nicht als einen lebendigen Vollzug der Gemeinde.

Aber bitte … vermutlich habe ich nur einfach keinen rechten Zugang dazu. Das ist ja auch nicht schlimm, hoffe ich. (Rahnert es da bei mir im Hintergrund? –> «Die vielen Messen und das Eine Opfer» (1949))

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Montag 11. Oktober 2004, 13:46

Ich denke, man muß gerade bei der Petrusbruderschaft noch etwas differenzierter hingucken.
Diese feiern die Messe bekanntlich nach dem alten Ritus und haben auch sonst weitestgehen noch die "alte Theologie" im Hintergrund stehen.

Nun wurden dort aber verschiedene "Meßfrüchte" unterschieden
  • fructus generalissimus, d.h. eine dem Meßopfer entsprechende, ganz allgemeine Frucht, die der ganzen Kirche, bzw. der ganzen Menschheit zukommt,
  • fructus generalis, d.h. eine allgemeine Frucht, die die anwesenden Gläubigen und Mitwirkenden erlangen,
  • fructus specialis (ministerialis), d.h. eine Frucht, die jenem zukommt, für den der Priester das Opfer appliziert,
  • fructus specialissimus, d.h. eine Frucht, die dem zelebrierenden Priester selbst zukommt
Gerade die fructus specialis war früher für die (Privat)messe von Bedeutung und scheint es heute noch bei der Petrusbruderschaft zu sein. Dort hing bzw. hängt die Applikation dieser Frucht von der Intention des Priesters ab.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach dem Wert der Messe, und der Menge der Gnade, die eine Messe hervorbringt. Man hat den Eindruck, daß es eben nicht um eine unendliche Gnade geht, sondern nur um einen Teil. Der Wert einer Messe scheint größer, wenn sie nur für eine Person gelesen wird als für mehrere, die sich dann die Gnade, die von der Messe ausging, teilen müssen.
Auch wenn in den alten Theologie und den Meßerklärungen nicht quantitativ festgehalten wurde, wieviel Gnade eine Messe produziert, so findet sich doch schon bei Duns Scotus eine Einteilung in drei verschiedene fructus.

Hier sehe ich schon ein gewisses theologisches Problem.
Gruß
Jürgen

Wise Guy
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Beitrag von Wise Guy » Montag 11. Oktober 2004, 16:32

Sich eine Messe bezahlen zu lassen, aus welchen Motiven auch immer, halte ich für bedenklich, weil es den Blick auf Gott verstellt, der sich uns in der Euchristie schenkt (da ist es m.E. egal, ob Pallottiner oder Petrus-Bruderschaft das machen)

So wird die Messe als Einnahmequelle instrumentalisiert!
Es ist nicht so wichtig etwas über Gott zu wissen, sondern ihn zu kennen. (Rahner)

uli
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Beitrag von uli » Dienstag 12. Oktober 2004, 13:52

Zum Thema "Mess-Stipendium" (einschließlich Messen für Verstorbene) gibt´s übrigens eine "Handreichung" der deutschen Bischöfe von 1994:
http://www.drs.de/dokumente/94-09-01_7246.htm

Uli

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Erich
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Beitrag von Erich » Dienstag 12. Oktober 2004, 14:02

gibt´s übrigens eine "Handreichung" der deutschen Bischöfe von 1994:
danke für den Tip - aber steht ja nicht viel drinn. Conclusion: "macht was ihr wollt - alles ist ok- wir legen nix fest"
Das Wort ward Fleisch, nicht Kerygma!

stern
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Beitrag von stern » Dienstag 12. Oktober 2004, 14:03

Wise Guy hat geschrieben: So wird die Messe als Einnahmequelle instrumentalisiert!
Ja, mein lieber Freund WiseGuy, so wie die ganze Kirche eines Landes mit der Einnahme der Kirchensteuer instrumentalisiert wird.

Freunde, ich grüße Euch
stern

uli
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Beitrag von uli » Dienstag 12. Oktober 2004, 14:43

Auch ganz interessant/bedenkenswert in diesem Zusammenhang ein paar Auszüge aus dem Artikel „Eucharistie als Quelle der Spiritualität“ des Paderborner Liturgiewissenschaftlers Michael Kunzler in der Schriftenreihe „Lebendiges Zeugnis“ des Bonifatiuswerks:

http://www.lebendiges-zeugnis.de/1999/3-1999-2.htm

„Es war die zum (real-)symbolischen Denken unfähige spätmittelalterliche Philosophie des Nominalismus, welche die Einheit zwischen Kreuzesopfer und Meßopfer völlig aufgelöst hat. Man fragte nach dem "Wert" der Messe für Lebende und Verstorbene, nach den sog. "Meßfrüchten", die denjenigen zuzuwenden waren, die sich mit einer Geldgabe ("Stipendium") die Gnadenwirkungen der Meßfeier zu sichern trachteten. Man betrachtete die Messe als Werk des menschlichen und darum auch sündigen Priesters, der als solcher kein Opfer darbringen kann, das von unbegrenztem Wert wäre. Infolgedessen hat eine Messe, die für mehrere Lebende und Verstorbene dargebracht wird, weniger Wert für den einzelnen, als wenn sie allein für ihn gefeiert würde. Diese Sicht des Meßopfers zur Erlangung einer begrenzten Gnadenmenge bestärkte noch die im Mittelalter verbreitete Vorstellung, man könne dessen Gnadenfrüchte durch die Gabe des Meßstipendiums "kaufen". Insgesamt war der Opfercharakter der Messe theologisch wenig reflektiert, wurde aber in den Meßerklärungen für das Volk in einer Weise popularisiert, die den Protest der Reformatoren heraufbeschwören mußte. Die Ablehnung des Meßopfers bei Luther und den anderen Reformatoren ist auch vor dem Hintergrund dieser Entwicklung zu sehen.
Was war geschehen? Während man im Altertum aufgrund eines realen Verständnisses des Symbols noch verstehen konnte, daß das eine und einzigartige Kreuzesopfer Christi sich in jeder Meßfeier gegenwärtig setzt und seine unbegrenzten Wirkungen neu aktualisiert, konnte man sich im Mittelalter nur dann ein Gnaden wirkendes Opfer denken, wenn auch wirklich eine jeweils neue Opferhandlung dargebracht wird, die jeweils neue Gnadenmengen "produziert". Damit war der innere Zusammenhang zwischen dem Kreuz Christi und dem Meßopfer zerbrochen; man sah nicht mehr, daß derselbe Herr damals am Kreuz die Erlösung bewirkt hat und sich gleicherweise und doch zugleich ganz anders zum Leben der Seinen hingibt, jetzt in Brot und Wein als den "Lebensmitteln" zum ewigen Leben.
Die katholische Theologie war und ist der Lehre des Konzils von Trient von der Messe als einem wirklichen Sühnopfer verpflichtet. Dies zwingt aber dazu, die Einheit des Opferaktes am Kreuz und in der Messe richtig darzustellen.
Als Actio Christi ist das Meßopfer "repraesentatio", wirkliche Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers. Erst das in der Mysterienlehre wieder neu entdeckte Verständnis einer realen Vergegenwärtigung über das subjektive Gedächtnis hinaus konnte verständlich machen, wie das Meßopfer die Gegenwart des Kreuzesopfers und damit selbst ein Opfer sein kann, ohne jedoch ein selbständiges und neues Opfer neben dem Kreuz zu sein oder gar das Kreuzesopfer zu wiederholen.
Zunächst also ist das Opfer etwas, was mit Christus von oben nach unten, von der Lebensfülle Gottes in die Lebenswirklichkeit der Menschen herabsteigt; zunächst ist das Opfer eine Tat Gottes durch Christus, unseren Herrn, der sich in der Eucharistiefeier als Speise und Trank zum ewigen Leben der ihn Empfangenden hingibt. Von dieser opfernden Hingabe des Gottessohnes an seine Jünger zu deren ewigem Leben ist sein Sterben am Kreuz nicht zu trennen. Die Selbsthingabe Christi an den Menschen zu dessen ewigem Leben und das An-sich-geschehen-Lassen dieser Hingabe durch den Menschen machen die Messe zu einem Opfer, durch das der sterbliche, sündige Mensch versöhnt wird mit Gott, der das Leben selbst ist, indem er Anteil erhält an der göttlichen Lebensfülle. ...
Das Entscheidende, das der Mensch dazu beitragen kann und muß, ist, daß er das Opfer zuläßt. Dieses Zulassen ist aber höchst aktiv; es bringt die Menschen und die Welt ein in das Opfer Christi. Der Christus Empfangende läßt den Herrn an sich selbst wirken; er läßt ihn aber auch in der Fürbitte wirksam werden für die Schwestern und Brüder, für die Lebenden und Verstorbenen, die er über sich selbst und sein Geschehenlassen des Handelns Christi an seiner eigenen Person sozusagen mit hineinzieht in das lebenspendende Opfern Christi. In gläubigem Vertrauen, das wiederum eine Gnadengabe Gottes ist, schließt sich der Mensch dem am Kreuz sterbenden Christus an und übergibt sein Leben in die Hände des Vaters.
Fern allem dem Sakrament der Eucharistie unwürdigen Fragen nach genau beschreibbarem und zuzuwendendem Nutzen und Gewinn des Opfers könnte so dem, was Menschen für die Feier der Eucharistie beitragen und als materielle Unterstützung auch in gewissem Sinn stellvertretend für sie selber aufopfern, jene Bedeutung wiedergegeben werden, die sie in der Alten Kirche als Ausdruck des Mitopferns hatte.“


Uli

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Beitrag von chato » Sonnabend 16. Oktober 2004, 17:55

Als wir am Jahrestag seines Heimgangs bei unserem Pfarrer um Einbeziehung der Verstorbenen in die Hl. Messe baten, wies er entsetzt das Angebot zurück, etwas dafür zu zahlen, nahm auch keine „Ersatzspende“ für seine KJG an, weil der Zusammenhang da war.
Dieser Priester ist bekannt als besonders „romtreu“ und er lebt Katholizismus pur – von dem die meisten Katholiken hierzulande kaum noch wissen, was das ist, um so mehr sind sie vertraut mit „Kirche von unten“ und ähnlichen Spaltpilzen

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Priesterbruderschaft St. Petrus

Beitrag von Leguan » Sonnabend 8. Juli 2006, 09:02

http://www.fssp.org
Das Generalkapitel der Priesterbruderschaft St. Petrus hat,
am 7 Juli 2006, in Wigratzbad P. John Berg gemäß dem Recht
für ein Mandat von sechs Jahren zum Generaloberen gewählt.
Von Geburt her Amerikaner hat er in den Vereinigten Staaten Philosophie sowie Theologie in Deutschland (Wigratzbad) und in Rom studiert. Danach hat er sowohl seelsorglich als auch als Seminarprofessor in den Vereinigten Staaten gewirkt.
P. John Berg ist somit der dritte Generalobere der FSSP seit Ihrer Gründung.


Pater Berg war ja schon längere Zeit auf Gerüchteseiten als heißer Kandidat gehandelt worden. Es war nur positives über ihn zu lesen, und anscheinend vertritt er eher die Linie von Pater Bisig als von Pater Devillers.

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Beitrag von ottaviani » Sonnabend 8. Juli 2006, 09:06

das währe ja sehr zu begrüßen die einsetzung des vorgängers war ja ein skandal und eine warnung für die FSSPX

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Richtungsänderung in der Pezrusbruderschaft?

Beitrag von ottaviani » Sonnabend 15. Juli 2006, 20:36

Mit großer Freude lese ich gwerade wer neuer Seminaregent in Wigratzbad wird:
http://www.kreuz.net/article.3551.html
H.H. P. Banauch kenne ich seit sehr langer Zeit da
war er noch schüler
er ist zutiefst fromm sehr liebenswürdig und felsenfest in der Sache
es könnte mit den Petrusbrüdern wieder bergauf gehen
:jump: :jump:

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Beitrag von Linus » Sonnabend 15. Juli 2006, 22:25

ists denn jemals mit der "Bruderschaft vom heiligen Felsen" bergabgegangen? diesen eindruck hatte ich bisher nicht.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Beitrag von ottaviani » Sonntag 16. Juli 2006, 09:59

Die Bruderschaft wurde unter römisches Kuatel gestellt und der generalobere ihnen vor die nase gesetzt und es gehörte in teilen der Bruderschaft zum guten Ton am Gründonnerstag mit dem ortsbischof im NOM zu konzelebrieren und jene die dem den 16 rebellen nahestanden kamen in höhee ämter in wien hat man davon nix gemerkt weil die Patres hier dieser strömung wiederstanden haben zumindest soviel ich weiß hat der Wiener Obere nicht mit dem beschwixchtigungshofrat schönborn konzeleberiert

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Re: Richtungsänderung in der Pezrusbruderschaft?

Beitrag von Heike » Montag 17. Juli 2006, 18:19

ottaviani hat geschrieben:Mit großer Freude lese ich gwerade wer neuer Seminaregent in Wigratzbad wird:
http://www.kreuz.net/article.3551.html
H.H. P. Banauch kenne ich seit sehr langer Zeit da
war er noch schüler
er ist zutiefst fromm sehr liebenswürdig und felsenfest in der Sache
es könnte mit den Petrusbrüdern wieder bergauf gehen
:jump: :jump:
*seufz* Und ich verliere meinen Beichtvater :/
Die Kölner und auch andere werden ihn schon vermissen.

Aber für die Petrusbruderschaft und speziell die Seminaristen freut es mich schon.

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Beitrag von Leguan » Mittwoch 2. August 2006, 13:58

Die "Antrittspredigt" von Pater Berg.

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Beitrag von ottaviani » Mittwoch 2. August 2006, 15:40

eine sehr gute Predeigt klare worte die in den letzten jahren von den Petrusbrüdern nicht zu hören waren

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Ecce Homo
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Re: Richtungsänderung in der Pezrusbruderschaft?

Beitrag von Ecce Homo » Mittwoch 2. August 2006, 15:57

ottaviani hat geschrieben: es könnte mit den Petrusbrüdern wieder bergauf gehen
Fällt mir jetzt erst auf: Was meinst du eigentlich mit dem "bergauf gehen"?
:hmm: Inwieweit waren die Petrusbrüder denn "bergab"? Und vor allem: Im Vergleich zu was? :hmm:
o{]:¬) God Doesn't Call the Qualified...God Qualifies the Called! (⌐:[}o
In POVERTY, she gives all that she HAS;
in CHASTITY she gives all that she IS;
and in OBEDIENCE she gives all that she will BECOME.

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ottaviani
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Beitrag von ottaviani » Mittwoch 2. August 2006, 16:25

naja die letzten jahre war wenig zu hörem außer das nicht gestattet wurde den oberen zu wählen das akzeptiert wqerrden mußte das einige mitglieder den NOM konzelebrierten ect p. berg steht für ein traditioneles profil

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Johannes XXIII.
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Wigratzbad Soutane

Beitrag von Johannes XXIII. » Dienstag 8. Mai 2007, 16:58

Müssen eigentlich alle Seminaristen in Wigratzbad Soutane tragen?
Auf ein paar Bildern hab ich nämlich junge Männer ohne gesehen. Oder sind die noch nicht richtig aufgenommen?
"Wenn die Menschen, gerade die Jugend, ungestüm nach dem Sinn des Lebens fragen: Gebt ihr eine überzeugende, verständliche Antwort." (P.P. Johannes Paulus II.)

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Leguan
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Beitrag von Leguan » Dienstag 8. Mai 2007, 17:12

Das sind die aus dem ersten Jahr, dem Spiritualitätsjahr. Erst nach der Tonsur und damit der Aufnahme in den Klerikerstand wird Soutane getragen.

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Johannes XXIII.
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Beitrag von Johannes XXIII. » Dienstag 8. Mai 2007, 18:45

Danke. Sowas hab ich ja schon vermutet. :kiss:
"Wenn die Menschen, gerade die Jugend, ungestüm nach dem Sinn des Lebens fragen: Gebt ihr eine überzeugende, verständliche Antwort." (P.P. Johannes Paulus II.)

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Sonnabend 19. Mai 2007, 09:07

Es passt zwar nicht ins Thema, aber ich weiß nicht, wo ich es unterbringen soll und ein neues Thema wollte ich nicht aufmachen.

Meine Frage:

Wann genau wird in der Tridentinischen Messe gekniet?
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

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