Amandus2 hat geschrieben:
Die Mariaviten sind wohl als Ordensgemeinschaft entstanden, dann aber zu einer -ak- Kirche mutiert. Sie sind auf dem Weg zurück in die AKK, jeweils die Altkatholiken von Plock.
Sie sind eine äußerst sympatische Gemeinschaft und ich freue mich, dass die Gespräche wieder angelaufen sind.
Bemerkenswerk die große Marienverehrung und der Tempel in Plock.
http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... e%26sa%3DG
Ja, ich freue mich auch

Ich mag die altkath. Mariawiten (Plock) sehr
Schade nur, dass der Name im deutschsprachigen Raum von einer Einzelperson in Köln unwiderruflich ruiniert ist, dabei sind die Mariawiten von Plock sehr ehrwürdig. Sie sind insbesondere für ihr soziales Engagement, ihre eucharistische Frömmigkeit und den tridentinischen Ritus (aber in polnischer Sprache) bekannt. Weiter sind sie Mitglied des Weltkirchenrates, des ökumenischen Rates in Polen und führen einen offiziellen Dialog mit Rom.
Interessant auch, dass die Gründerin der Mariawiten, Feliksa Kozłowska, wegen ihres "Werkes der Großen Barmherzigkeit" als erste namentlich genannte Frau in der Kirchengeschichte durch einen Papst als Ketzerin verurteilt und exkommuniziert wurde während die Privatoffenbarungen der Faustyna, die sich grösstenteils mit denen von Feliksa überschneiden aber ohne die kirchenpolitische Brisanz jener von Feliksa sind, anerkannt und Faustyna heilig gesprochen wurde. Interessant auch, dass Faustyna in der selben Stadt (Plock) wie Feliksa lebte und ihre Privatoffenbarungen einige Jahre nach Feliksa empfing, also dann, als Plock längst Zentrum der Mariawiten war.
Zur Marienverehrung: ja, die sticht hervor, daher auch der Name, kommt von
Mariae vitam imitantes (=Nachahmer des Lebens Mariä).