Kirchengesang

Von Orgelpfeifen, Zimbelspielern und Kantoren.

Moderator: taddeo

Siard
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Siard » Dienstag 8. November 2016, 21:07

Protasius hat geschrieben:ich habe aus dem Urlaub in Friesland ein gedrucktes Heftchen mitgebracht
Ich vermute, daß Du Westfriesland meinst.

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Protasius
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Protasius » Dienstag 8. November 2016, 22:07

Siard hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:ich habe aus dem Urlaub in Friesland ein gedrucktes Heftchen mitgebracht
Ich vermute, daß Du Westfriesland meinst.
Genau, ich war im Bistum Groningen-Leeuwarden in der niederländischen Provinz Fryslân (Friesland), die man auf Deutsch Westfriesland nennt.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Siard
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Siard » Dienstag 8. November 2016, 22:11

Protasius hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:ich habe aus dem Urlaub in Friesland ein gedrucktes Heftchen mitgebracht
Ich vermute, daß Du Westfriesland meinst.
Genau, ich war im Bistum Groningen-Leeuwarden in der niederländischen Provinz Fryslân (Friesland), die man auf Deutsch Westfriesland nennt.
Das ist ja so, als würde man Eupen-Malmey Deutschland nennen. :pfeif:

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Sascha B.
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Sascha B. » Dienstag 8. November 2016, 22:13

Siard hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:ich habe aus dem Urlaub in Friesland ein gedrucktes Heftchen mitgebracht
Ich vermute, daß Du Westfriesland meinst.
Genau, ich war im Bistum Groningen-Leeuwarden in der niederländischen Provinz Fryslân (Friesland), die man auf Deutsch Westfriesland nennt.
Das ist ja so, als würde man Eupen-Malmey Deutschland nennen. :pfeif:
Aber war das nicht vor etwa 100 Jahren mal Deutsch? :pfeif:
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.

Siard
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Siard » Dienstag 8. November 2016, 22:17

In der That. :blinker:
Friesland ist sehr viel größer, als die niederländische Provinz. Das Zentrum der sieben Friesenstaaten lag auch nicht dort.
Eala frya Fresena! ;D

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Juergen
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Juergen » Sonntag 11. Dezember 2016, 10:04

Damit es mit dem Gesang klappt:
Rund-E-Mail hat geschrieben:Musikalische Gestaltung der Christmette in St. Meinolf

Für die Christmette in St. Meinolf am 24.12. um 22.00 Uhr will sich auf Anregung unterschiedlicher Gemeindemitglieder eine ergänzende Sängergruppe bilden. Idee ist, dass einzelne Lieder des Gemeindegesangs durch zusätzliche „Stimmen“ angereichert werden. Gesangsbegeisterte sind zu zwei Treffen am Mo. 12.12. und Do. 22.12. jeweils um 19.30 Uhr in die Kirche St. Meinolf eingeladen. Weitere Informationen bei Gemeindereferent …
Gruß
Jürgen

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Juergen » Donnerstag 22. Dezember 2016, 19:07

Weil es mitgesungen hat
Pfarrer wirft 3-jähriges Kind aus Konzert

Eklat bei einem Kirchenkonzert im Kreis Teltow-Fläming – der Pfarrer hat einen 3-jährigen Jungen samt Mutter vor die Tür gesetzt. Der Junge hatte nach dem Ende eines Lieds weitergesungen. Andere Besucher hätten sich gestört gefühlt, verteidigt sich der Pfarrer und stellt eine Grundsatzfrage.

Gröben. Der Gröbener Advent, klein und fein, steht für das Besondere. Ausgesuchte Stände an der berühmten Kirche locken jedes Jahr am dritten Adventssonntag in das Dorf. Jedes Jahr lassen sich die Gröbener etwas einfallen, auch für das Konzert in der Kirche. Dieses Jahr gab es ein Violinkonzert. Und es gab ein Kind, das singen wollte, sowie einen Pfarrer, der das nicht duldete.
Gruß
Jürgen

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Sempre
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Sempre » Donnerstag 22. Dezember 2016, 19:23

Juergen hat geschrieben:
Weil es mitgesungen hat
Pfarrer wirft 3-jähriges Kind aus Konzert

Eklat bei einem Kirchenkonzert im Kreis Teltow-Fläming – der Pfarrer hat einen 3-jährigen Jungen samt Mutter vor die Tür gesetzt. Der Junge hatte nach dem Ende eines Lieds weitergesungen. Andere Besucher hätten sich gestört gefühlt, verteidigt sich der Pfarrer und stellt eine Grundsatzfrage.

Gröben. Der Gröbener Advent, klein und fein, steht für das Besondere. Ausgesuchte Stände an der berühmten Kirche locken jedes Jahr am dritten Adventssonntag in das Dorf. Jedes Jahr lassen sich die Gröbener etwas einfallen, auch für das Konzert in der Kirche. Dieses Jahr gab es ein Violinkonzert. Und es gab ein Kind, das singen wollte, sowie einen Pfarrer, der das nicht duldete.
Der Hund war brav, er durfte wohl in der Kirche des neuen Pfingsten bleiben.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Juergen
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Juergen » Donnerstag 22. Dezember 2016, 19:30

Sempre hat geschrieben:Der Hund war brav, er durfte wohl in der Kirche des neuen Pfingsten bleiben.
So war das wohl. :glubsch:
Gruß
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Dieter » Donnerstag 22. Dezember 2016, 20:12

Ich ärgere mich immer wieder, wenn Kleinkinder (in diesem Fall 3 Jahre alt) in einem Konzert schreien und sprechen.

Dies ist eine Rücksichtslosigkeit der Eltern! Es können nicht Hunderte von Menschen auf ein einziges Kind Rücksicht nehmen.

Der Pfarrer hat richtig gehandelt.

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Sempre
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Sempre » Donnerstag 22. Dezember 2016, 21:14

Dieter hat geschrieben:Ich ärgere mich immer wieder, wenn Kleinkinder (in diesem Fall 3 Jahre alt) in einem Konzert schreien und sprechen.

Dies ist eine Rücksichtslosigkeit der Eltern! Es können nicht Hunderte von Menschen auf ein einziges Kind Rücksicht nehmen.
Mir ist es völlig egal, wie alt die Leute sind, die Kirchen zu profanen Zwecken missbrauchen.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Kirchengesang

Beitrag von HeGe » Freitag 23. Dezember 2016, 10:58

Juergen hat geschrieben:
Weil es mitgesungen hat
Pfarrer wirft 3-jähriges Kind aus Konzert

Eklat bei einem Kirchenkonzert im Kreis Teltow-Fläming – der Pfarrer hat einen 3-jährigen Jungen samt Mutter vor die Tür gesetzt. Der Junge hatte nach dem Ende eines Lieds weitergesungen. Andere Besucher hätten sich gestört gefühlt, verteidigt sich der Pfarrer und stellt eine Grundsatzfrage.

Gröben. Der Gröbener Advent, klein und fein, steht für das Besondere. Ausgesuchte Stände an der berühmten Kirche locken jedes Jahr am dritten Adventssonntag in das Dorf. Jedes Jahr lassen sich die Gröbener etwas einfallen, auch für das Konzert in der Kirche. Dieses Jahr gab es ein Violinkonzert. Und es gab ein Kind, das singen wollte, sowie einen Pfarrer, der das nicht duldete.
Es würde passen, wenn das Lied auch noch "Ihr Kinderlein kommet" gewesen wäre. :nuckel:

Aber das kommt eben davon, wenn man profane Belustigungsveranstaltungen in einer Kirche veranstaltet, da setzen die Zuschauer dann eben auch genau die gleichen Ansprüche und Maßstäbe an.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Florianklaus » Freitag 23. Dezember 2016, 11:39

Lateinische Gesänge gehören nicht in die Christmette: https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... ical-wird/

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Re: Kirchengesang

Beitrag von taddeo » Freitag 23. Dezember 2016, 11:51

Florianklaus hat geschrieben:Lateinische Gesänge gehören nicht in die Christmette: https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... ical-wird/
In diese Christmette, von der da die Rede ist, eher nicht. Da hat der Kaplan recht.

Dein Posting ist ein Musterbeispiel für irreführende, tendenziöse Stimmungsmache. :aergerlich:
nemini parcetur

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Juergen
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Juergen » Freitag 23. Dezember 2016, 12:27

taddeo hat geschrieben:In diese Christmette, von der da die Rede ist, eher nicht. Da hat der Kaplan recht.
Das ist ja wohl um 16:3 Uhr weniger eine Christmette als eine spätnachmittägliche Kinder- und Familienbelustigung mit Besinnungsfaktor für's gute Gefühl. Danach kann man dann den Programmpunkt „Kirchgang“ abhaken und zum gemütlichen Teil übergehen…



…und dann sagt Dickie ein Gedicht auf… und Opa hört seine Platten… und wir bauen ein Atomkraftwerk…
https://www.youtube.com/watch?v=GK_AEtiEBUs
Gruß
Jürgen

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Florianklaus » Freitag 23. Dezember 2016, 13:19

taddeo hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:Lateinische Gesänge gehören nicht in die Christmette: https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... ical-wird/
In diese Christmette, von der da die Rede ist, eher nicht. Da hat der Kaplan recht.

Dein Posting ist ein Musterbeispiel für irreführende, tendenziöse Stimmungsmache. :aergerlich:
Vielen Dank für die öffentliche correctio fraterna, ich bin dennoch der Ansicht, daß grundsätzlich auch in Familienmessen das Ordinarium auf Latein gebetet und gesungen werden sollte, zumal an Hochfesten. Besonders ärgert mich, wenn die einzelnen Teile nicht einmal in deutscher Übersetzung verwendet werden, sondern wie in dem verlinkten Artikel propagiert, durch Liedstrophen ersetzt werden. Die Liturgie mutiert m.E. auf diese Weise zu einem musikalischen Einheitsbrei, mag dieser auch noch so weihnachtlich stimmungsvoll sein.

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Juergen
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Juergen » Freitag 23. Dezember 2016, 13:40

Florianklaus hat geschrieben:…sondern wie in dem verlinkten Artikel propagiert, durch Liedstrophen ersetzt werden…
Zum Gloria: Wir singen mit dem Engelheer… („Glorialied“ zur Weihnachtszeit)

Zum Sanctus: O laßt uns in ihre Gesänge einstimmen in fröhlichem Ton… (=3. Strophe von: Auf Christen sing festliche Lieder…)

Agnus Dei: Welche Wunder reich an Segen,… (=2. Strophe von: Menschen, die ihr wart verloren…)

:tuete:
Gruß
Jürgen

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taddeo
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Re: Kirchengesang

Beitrag von taddeo » Freitag 23. Dezember 2016, 14:59

Florianklaus hat geschrieben:Besonders ärgert mich, wenn die einzelnen Teile nicht einmal in deutscher Übersetzung verwendet werden, sondern wie in dem verlinkten Artikel propagiert, durch Liedstrophen ersetzt werden.
In diesem Punkt stimme ich dir uneingeschränkt zu, das ist ein "No-Go", und an Festen erst recht. Da überschreitet die oftmals wirklich unvermeidliche kirchenmusikalische "Kreativität" eine rote Linie.
nemini parcetur

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Irmgard
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Irmgard » Freitag 23. Dezember 2016, 22:20

Schon schwierig das:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... -internet/

Daraus:
Die erste Vesper von Weihnachten mit Bischof Felix Genn beginnt am 24. Dezember um 15 Uhr im Dom. Sie ist live bei Kirche-und-Leben.de zu sehen.
Da geht es "schon schief". Da erwarten Besucher Weihnachtsstimmung und es gibt eine Vesper. Psalmen, Wechselgesänge, Predig, Chorgesang, Magnificat...

Der Dom wird voll sein, die meisten Besucher verwirrt....

Ich würde mir ein Auslageblatt wünschen, wie in vielen anglikanischen Kirchen: was ist eine Vesper und wie kann ich teilnehmen...

LG
Irmgard

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Florianklaus
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Florianklaus » Freitag 23. Dezember 2016, 22:33

Ich denke, die meisten Besucher kommen jedes Jahr und wissen, was sie erwartet. Im übrigen steht die Vesper im Gotteslob und die einzelnen Teile werden mit Nummern angezeigt. Bislang hatte ich jedenfalls nicht den Eindruck, daß die Gläubigen überfordert sind.

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Siard » Freitag 23. Dezember 2016, 22:34

Das sehe ich auch so.

Polykarp
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Polykarp » Sonnabend 24. Dezember 2016, 00:09

Es heißt Vesper und es wird eine Vesper sein. Da geht gar nichts "schief". Weihnachtsmarkt ist wo anders.

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Florianklaus » Sonnabend 24. Dezember 2016, 16:38

Komme gerade aus der fraglichen Vesper, 95% der Besucher sind beim Magnificat stumpf sitzengeblieben.

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Irmgard » Sonntag 25. Dezember 2016, 02:03

Florianklaus hat geschrieben:Komme gerade aus der fraglichen Vesper, 95% der Besucher sind beim Magnificat stumpf sitzengeblieben.
Meine Ahnung....

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Niels » Dienstag 27. Dezember 2016, 02:10

Und nur 5 % haben ein Kreuzzeichen gemacht?
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Niels » Dienstag 27. Dezember 2016, 02:14

Bei "Vesper" denken manche vielleicht, da wird kostenlos was aufgetischt...

https://media.holidaycheck.com/data/url ... 983332.jpg :koch:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Siard » Dienstag 27. Dezember 2016, 22:24

Niels hat geschrieben:Und nur 5 % haben ein Kreuzzeichen gemacht?
Das waren bestimmt katholisierende Protestanten. ;D

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Re: Kirchengesang

Beitrag von Cath1105 » Dienstag 27. Dezember 2016, 22:36

Irmgard hat geschrieben:Schon schwierig das:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... -internet/

Daraus:
Die erste Vesper von Weihnachten mit Bischof Felix Genn beginnt am 24. Dezember um 15 Uhr im Dom. Sie ist live bei Kirche-und-Leben.de zu sehen.
Da geht es "schon schief". Da erwarten Besucher Weihnachtsstimmung und es gibt eine Vesper. Psalmen, Wechselgesänge, Predig, Chorgesang, Magnificat...

Der Dom wird voll sein, die meisten Besucher verwirrt....

Ich würde mir ein Auslageblatt wünschen, wie in vielen anglikanischen Kirchen: was ist eine Vesper und wie kann ich teilnehmen...

LG
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Die letzte Vesper, die ich besucht habe, war am Heiligen Abend und wurde "nur" von einem Diakon geleitet. Die Anwesenheit eines Bischofs hätte ich mir durchaus gewünscht (da kann man schon richtig neidisch werden). Das Pfarrblatt des Pastoralverbundes nennt es "Christvesper".
ET VERBUM CARO FACTUM EST

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Hubertus
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Re: Kirchengesang

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 1. November 2017, 19:44

Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 1. November 2016, 19:10
Juergen hat geschrieben:Heute wurde auf „Ihr Freunde Gottes allzugleich“ verzichtet. Es wäre ja noch schöner, wenn die Leute auch noch mitsingen würden. Da wählt man doch lieber 548 (Für alle Heilgen in der Herrlichkeit) aus. Das kann wenigstens keiner. – Erst ein paar Strophen zu Beginn und dann noch ein paar nach der Kommunion.
:kotz:

Naja, ich habe mich nach einer Strophe Eingangslied entschieden, die Messe nur noch still zu hören… Das Kirchengebot sag ja nichts von einer Mitmachpflicht.
Bei uns ist heute Ihr Freunde Gottes allzugleich - wie jedes Mal seit Einführung des neuen "Gotteslob" wieder gründlich in die Hose gegangen. Der Organist spielt die neue Fassung, die Gläubigen versuchen stur die alte Melodie bzw. nach altem Metrum weiterzusingen. Ich bleibe bei diesem Wettstreit neutral und verzichte auf das Mitsingen.
Heute wieder. Null Lerneffekt. Mal sehen, wie lange das noch so andauert.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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