Freimaurer II.

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civilisation
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von civilisation »

Obwohl die Freimaurer immer von sich behaupten, lediglich ihren eigenen rauhen Stein zu behauen, wird gerade in Frankreich deutlich, welchen gefährlichen Einfluß die Freimaurer mit ihrem Relativismus in Politik und damit auch in der Gesellschaft nehmen.
Mit dem Einzug François Hollande in den Élysée-Palast scheint auch ein neues goldenes Zeitalter der französischen Freimaurer aufzuziehen. Am vergangenen 16. November erklärte Unterrichtsminister Vincent Peillon im Arthur-Groussier-Tempel des Grand Orient de France (GO): „Wir wollen die Republik neu gründen. Und wir wollen damit in der Schule beginnen! Wie schon zu den besten Zeiten der Dritten Republik [1875-194, Anm.d.R.] der Laizismus der entscheidende Antrieb für die Regierungstätigkeit war, so ist nun auch die Notwendigkeit die Homo-Ehe durchzusetzen, nur eine weitere Ausdruckform desselben.“
„Er teilt unsere Werte, er ist ist ein Freimaurer ohne Schurz“, kommentierte nach der Rede ein Freimaurerer begeistert den Auftritt des Ministers. Tatsächlich sind laut Religion en Libertad „mindestens ein Drittel“ der von Hollande eingesetzten, mit 38 Ministern geradezu „enormen“ Regierung unter Premierminister Jean-Marc Ayrault Freimaurer. In den führenden Positionen der französischen Staatsverwaltung nimmt der Anteil der beschürzten Brüder noch zu.
=> http://www.katholisches.info/212/12/12 ... -ehe-geht/

Eine äußerst gefährliche, bedenkliche Entwicklung.

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Sebastian
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Sebastian »

Hat jemand von Euch das letzte (?) Mitteilungsschreiben der Piusbrüder gelesen? Dort wird die Thematik rund um Freimauertum sehr gut dargelegt, wie ich finde (ich kann, bei Interesse, nachher noch die Nummer des Rundschreibens raussuchen).
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)

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Niels
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Niels »

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Tipheret
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Tipheret »

DANKE Niels,

eine hervorragende Schilderung der Freimaurer - bis zur Seite 31, dann fängt das Interpretieren und Geschwurbel über die Probleme die die Piusbruderschaft mit dem V II hat an, also Fragen mit denen sich die Freimaurer nicht beschäftigen - aber das hatte ich ja schon mehrfach erwähnt.

Viel Interessanter, deshalb DANKE für das Herunterladen der Broschüre sind die am Anfang stehenden Einschätzungen der PB über ihre eigene Lage - typische Fehleinschätzung, getragen vom Prinzip Hoffnung, dass der Papst sich vopn den PB dominieren lässt.

Die in der Broschüre gemachten Hinweise auf die NWO und die angebliche Verbindung zu den FM ist genau so perfide und falsch, wie die heutige Darstellung der Reaktion der französischen Regierung auf religiöse Extremisten.
Piusbrüder halt eben!
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Niels
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Niels »

Die "Weihnachtsbotschaft" der Loge:
Quelle hat geschrieben:Das Befremdliche am christlichen Weihnachtsfest erscheint freilich zuerst dem Nichtchristen. Aber es gibt auch ein allgemeines Weihnachtsfest, das allen Menschen gehört und auf das keine Religion ein Monopol beanspruchen kann. Es ist das Fest der Freude und der Liebe, in dem wir Menschen immer schon eine Versicherung der zyklischen Wiederkehr der neuen fruchtbaren Jahreszeit gefunden hatten.
In diesem Sinne: "Frohe Weihnachten"...



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cantus planus
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von cantus planus »

Niels hat geschrieben:Die "Weihnachtsbotschaft" der Loge:
Quelle hat geschrieben:Das Befremdliche am christlichen Weihnachtsfest erscheint freilich zuerst dem Nichtchristen. Aber es gibt auch ein allgemeines Weihnachtsfest, das allen Menschen gehört und auf das keine Religion ein Monopol beanspruchen kann. Es ist das Fest der Freude und der Liebe, in dem wir Menschen immer schon eine Versicherung der zyklischen Wiederkehr der neuen fruchtbaren Jahreszeit gefunden hatten.
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Tipheret
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Tipheret »

Wenn schon Zitate, dann bitte möglichst komplett, dass der Sinn nicht aus dem Zusammenhang gerissen wird.

Und @ Niels_: Es ist nicht die Weihnachtsbotschaft der Loge, sondern ein Vortrag aus der
"Freimaurerischen Forschungsgesellschaft und Forschungsloge Quatuor Coronati Nr. 808, Bayreuth"

Oder ist es Euch peinlich, dass es sich bei dem Weihnachtsfest im Grunde um ein heidnisches, das älteste, handelt, dass von Christen „okkupiert“ wurde?

„Die Rituale der Religionen haben etwas Befremdliches, wenn man sie mit den Augen der jeweils anderen Religion anschaut. Auch das katholische und das protestantische Christentum mussten dieses schmerzliche Erfahrung machen.
Und die Epoche, in der sich diese Erfahrungen häuften, nennen wir die Aufklärung.
Dass sich in der Epoche der Aufklärung die ersten Rituale der Freimaurer ausbildeten, hängt damit zusammen, dass Rituale nicht notwendig die Verherrlichung eines Gottes bedeuten, sondern in erster Linie der Bestimmung der Stellung des Menschen im Kosmos dienen.

Weihnachten gilt als das Fest der Liebe und der Stille. I
In den Quellen des frühen Christentums wird Weihnachten nicht erwähnt. Ist es vielleicht nur ein von anderen religiösen Kulten geborgten Fest?
Zumindest haben die Verfasser der Bibel die Weihnachtsgeschichte erst später erfunden.

Was großartig ist an Weihnachten, gehört nicht der christlichen Welt allein – es gehört allen Menschen auf dieser Erde.
Wir alle feiern am Weihnachtsfest den Beginn eines Kreislaufs des irdischen Lebens – zumindest gilt dies für die Nordhalbkugel.

Es ist der Kreislauf von Absterben und Wiederauferstehen der natürlichen Lebenskräfte. Laubbäume haben in den vergangenen Monaten ihren grünen Farbstoff aus den Blättern herausgezogen; manche Tiere liegen im tiefen Winterschlaf und alle andere Lebewesen sichern ihre Energiereserven gegen Kälte und Endzeitstimmung oder auch nur gegen Depressionen.
Jeder Kreislauf hat gleichwohl einen Anfang. Weihnachten setzt den Anfang mit dem Aufgang der Sonne. Im Kulturkreis der nördlichen Hemisphäre endet die lange Zeit der Herrschaft der Nacht am 25. Dezember. Von diesem Tag an beginnt die Sonne, schrittweise die Tage auf unserem Planeten zu verlängern. Bis Ostern schafft sie es, den Tag auf die gleiche Dauer der Nacht und die Lebenskräfte der Natur zur neuen Blüte zu steigern.

Wir Menschen sind Teil dieser kosmisch bewegten Natur. Wir lieben das kultivierte Licht der Sonne und die Tierkreiszeichen, die uns Orientierung in den langen Nächten verschaffen.
Wir sind so gesehen Kinder der Sonne.

Zahlreiche Bauwerke und Feste – von Stonehenge zu den Pyramiden von Gise; von den Sonnenwendfeiern des Mithras zum “König der Juden” – zeugen von der großartigen Kunst vorzeitlicher Kulturen, den Kreislauf von Tod und Wiederauferstehung im Verbund mit dem Wechsel des Sonnenlichts genau messen und nachahmen zu können.
Im allgemeinen Sinn sind diese Feste der Ausdruck der Erlösung von der Herrschaft der Mächte des Dunklen und der Unterwelt.
Aber es ist nicht nötig, den Menschen zuerst Angst vor den personifizierten Gestalten der Unterwelt einzureden, um ihnen anschließend die Erlösung durch geheiligte Hände zu verkündigen.
Das Glück der Erwartung einer Wiedergeburt des Lichts ist vollkommen ausreichend, um es festlich zu verstärken.

Der 25. Dezember sollte der Geburtstag Jesu sein.

Bislang hatten die bekannten Feste aus dem syrisch-ägyptischen Mithras-Kult nur den Geburtstag der Sonne und des Sonnengotts im Blick.
Aus christlicher Sicht jedoch sind diese Kulte heidnische Bräuche -
bis zum Jahr 354
, in dem die Bildner der katholischen Kirche dogmatisch den 25. Dezember als den Geburtstag Jesu Christi festlegten.
Bedauerlich ist nur, dass die Evangelisten der Bibel nichts mitteilen über die Geburt Jesu. Sie gaben also durch ihre Festlegung den Menschen nur zurück, was sie zuvor bereits besaßen:
Die weihevolle Stimmung am Festtag, mit der der Abschied von der längsten Nacht des Jahres gefeiert wird, in der Hoffnung auf die Ankunft der Sonne.
Denn aus der Dunkelheit gebiert die Sonne das Licht, und es ist Träger dessen, was das Leben lebendig macht.

Wichtig für die feierliche Stimmung ist allein die Symbolkraft der Bilder. Und diese war immer schon gewaltig.

Das Kind in der Krippe, in einer bescheidenen Hütte, auf Stroh gebettet, von Tieren umgeben, repräsentiert für die Christenheit den Erlöser aus der irdischen Unsicherheit des menschlichen Lebens.

Es sollte kosmische Bedeutung haben, dass um die Krippe herum auch diejenigen Tiere in Fleisch und Blut auftraten, die der Mensch seit Jahrtausenden als Elemente der Tierkreiszeichen der Sonnenbahn am Himmel identifizierte: Widder, Bock, Lamm, Ochse.
Sie sind Symbole einer Fleischwerdung von Ereignissen der Sonnenbahn.

Und das Weihnachtsfest erscheint jetzt als Symbol der Vereinigung der Geburt der Sonne mit der Geburt des christlichen Gottessohnes.

Wie viel überzeugender als die Analogie zum Geburtstag Jesu Christi, über den wir doch kaum etwas wissen, muss für die archaischen Völker im Zweistromland und am Nil das Ritual der Mithras-Feste gewesen sein?
Denn Kulturanthropologen verraten uns von dem Brauch der Priester des Sonnengottes im alten Ägypten, dass sie sich in der Nacht zum 25. Dezember in ihre Heiligtümer zurück gezogen hatten und mit Blick nach Osten den Aufgang des Sternbildes der Jungfrau erwarteten.
Um Mitternacht kehrten Sie zur Menge zurück und verkündeten ihr mit lauten Rufen: „Die Jungfrau hat geboren! Das Licht nimmt zu.“
„Die Ägypter“, schreibt der Kulturanthropologe James Frazer in seinem epochalen Werk „The Golden Bough“ im frühen zwanzigsten Jahrhundert, „stellten sogar die neugeborene Sonne durch das Bild eines Kindes dar, das sie an seinem Geburtstage, der Wintersonnenwende, herausbrachten und seinen Gläubigen zeigten.“

Und während das Rot dem Christen Symbol des für seine Sünden geopferten Blutes ist, erkennen wir Freimaurer darin den Stoff, der die Festigkeit der Perlen, die wir in jeder menschlichen Person anerkennen, zum Schmelzen und dadurch einander näher bringt – ich meine den Träger des roten Lichtes auf unserer Festtags-Tischen in den gefüllten Rotweingläsern.
:breitgrins:

Ich wünsche Euch allen ein gutes 2013!

Tipheret
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Peregrin
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Peregrin »

Tipheret hat geschrieben: Oder ist es Euch peinlich, dass es sich bei dem Weihnachtsfest im Grunde um ein heidnisches, das älteste, handelt, ...
Getretener Quark wird breit, nicht stark. :roll:
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civilisation
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von civilisation »

Niels hat geschrieben: ...


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Das läßt das Herz eines jeden Masonica-Fetischisten höherschlagen. :anton:

Thomas_de_Austria
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Thomas_de_Austria »

Peregrin hat geschrieben:Getretener Quark wird breit, nicht stark. :roll:
Wohl wahr, wohl wahr. Die Parallelisierung Christi mit der Sonne gab es auch schon vor belegten Weihnachtsfeiern, wohl von der Hl. Schrift her. Zum 25.12. – den man, außer bei St. Ambrosius, der auf eine Weihnachtspredigt von Papst Liberius am 25.12.353 oder 354 in „De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres“ III,1 verweist, bspw. im Traktat „De solstitiis et aequinoctiis“ findet – bzw. 6.1. kam man wohl durch gewisse gelehrte Rechnereien, von denen es sehr viele, mit unterschiedlichen Ergebnissen gab, einmal kam der 28.3. raus, dann der 20.5. und Clemens von Alexandrien den 18.11.
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Niels
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Niels »

Thomas_de_Austria hat geschrieben:Die Parallelisierung Christi mit der Sonne gab es auch schon vor belegten Weihnachtsfeiern
Dazu als Nachtrag ein Literaturhinweis:
Martin Wallraff: Christus verus sol. Sonnenverehrung und Christentum in der Spätantike, Münster 2001.
Peregrin hat geschrieben:
Tipheret hat geschrieben: Oder ist es Euch peinlich, dass es sich bei dem Weihnachtsfest im Grunde um ein heidnisches, das älteste, handelt, ...
Getretener Quark wird breit, nicht stark. :roll:
:D :daumen-rauf:
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Tipheret
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Tipheret »

Außer Platitüden habt Ihr nichts anzubieten.

Die "Quark-Antwort" tretet Ihr doch ständig breit und seid nicht in der Lage fundierte, nachprüfbare Antworten zu geben.

Und ich möchte nicht wissen, wenn ich die albern kitschigen Weihnachtskarten die zu Weihnachten verschickt wurden, wie Ihr kommentiert hätte, wie man mit mir umgegangen wäre.

Ziemlich albern Eure "Ansprache"!
Naja , jeder wie er es kann!

Weihnachten ist nun mal ursprünglich kein "christliches Fest" sondern wurde von den frühen Christen "aus einem heidnischen Kult heraus" mit christlichen Elementen versehen und schwupps in ein christliches Fest umfunktioniert - auch wenn Thomas mit seinem Hinweis halbherzig zu argumentieren versucht, da beißt die berühmte Maus "keinen Faden ab."

Klingt in Euren Ohren komisch - ist aber so!

Das"umfunktionieren" wird nur dann peinlich, wenn man es - so wie Ihr es hier tut - zu leugnen versucht.
Ich hätte Euch mehr Selbstvertrauen zugetraut - aber ich lerne hier jeden Tag dazu!

Macht Euch doch einfach einmal die Mühe und "googelt" >Woher kommt das Weihnachtsfest< .
z.B. hier: http://www.besinnliche-weihnachten.de/u ... henken.htm - garantiert KEINE FM-Site

Die Antworten sind historisch überprüfbar und lassen den Sinn, nämlich des Lichtes, das mit Jesus in die Welt kam, erkennen - auch wenn ihr es negiert!

Ich wünsche Euch für das neue Jahr mehr Mut zu Fakten und die Fähigkeit Realitäten ins Auge zu schauen.

In diesem Sinn
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Peregrin »

Tipheret hat geschrieben:Außer Platitüden habt Ihr nichts anzubieten.

Die "Quark-Antwort" tretet Ihr doch ständig breit und seid nicht in der Lage fundierte, nachprüfbare Antworten zu geben.
Auf den seichten Schmus, den Du hier gepostet hast, abgekupfert von irgendwelchen Christenhaßmärchenwebseiten für Grenzdebile?
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Tipheret
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Tipheret »

:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: Peregrin

Wie wäre es denn einmal mit prüfen und ggf. widerlegen - ehe Du hier Deinen geistigen Level ausbreitest?
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Niels
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Niels »

:schnarch:

---

Die Freimaurer gehen ja offenbar immer zum Lachen in den Keller. Wie machen die das eigentlich an Silvester? Gibt's da unten dann wenigstens ein Tischfeuerwerk?
:zirkusdirektor: :detektiv: Bild
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Peregrin
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Peregrin »

Tipheret hat geschrieben::klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: Peregrin

Wie wäre es denn einmal mit prüfen und ggf. widerlegen -
Dazu müßte ja erst einmal irgendwas Satisfaktionsfähiges vorgelegt werden. Was soll man zu Behauptungen schon sagen, der 24./25. sei der Termin alter Sonnwendfeiern, der Mittelmeerraum leide schrecklich unter den kurzen Winternächten, und ungenannte "Kulturanthropologen" wüßten Bescheid über den Mithraskult und irgendeinen nicht näher bezeichneten ägyptischen Sonnenkult (*), aber vergleichsweise nichts über Christi Geburt?

* Der sich trotzdem so begeistert mit den Sternen beschäftigt hätte, daß er der Virgo eine Bedeutung abgewinnen konnte, die sie sonst im Altertum nirgends hatte, wo sie mit der Erntezeit im frühen Herbst assoziiert war.
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Fridericus
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Fridericus »

Tipheret hat geschrieben:Ich wünsche Euch für das neue Jahr mehr Mut zu Fakten und die Fähigkeit Realitäten ins Auge zu schauen.
Dann bring doch mal richtige "Fakten". Mit Belegen und ordentlichen Quellenangaben (und darunter fallen auch Primärquellen!).

Thomas_de_Austria
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Thomas_de_Austria »

Halten wir einmal fest:

1.) Man verband – lange bevor Sol unter Aurelian ab 272 wirklich zum Reichsgott avancierte, überhaupt vor jeder möglichen Vereinnahmung des 25.12. (cf. Rahner, Hugo: Griechische Mythen in christlicher Deutung, Freiburg i. Br.: Herder, [2]1992, S. 133-140) – Jesus Christus mit der Sonne, dazu brauchte man nur gewisse biblische Stellen allegorisch-typologisch auf den Herrn zu beziehen, was man auch tat. Bei Ps.-Cyprian in De Pascha computus 18/19 heißt es bspw.: „Darum sagte auch schon der Prophet Maleachi mit Recht zum Volke: ‚Es wird euch aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit.‘ [Mal III,20/IV,2]“. Das hatte keine (kirchen-)politische Motivation und mit den Kämpfen des 4. Jh. nichts zu tun. Natürlich war die Sonne ganz allgemein ein beliebtes Symbol für das Göttliche und Gute, schon zu einer Zeit, als von einem Sol invictus-Kult als solchem noch gar keine Rede war.

2.) Man war schon lange vor der Erwähnung der Weihnachtshomilie von Papst Liberius 353 oder 354 n. Chr. am Datum (auch am Jahr – Clemens von Alexandrien errechnete das Jahr 2 v. Chr.) des Geburtstages des Heilands interessiert. Beim oben genannten Ps.-Cyprian, im selben Werk, ist der Geburtstag Jesu z. B. der 28.3. Wieso das? Weil an diesem Tag die Sonne erschaffen worden sein soll. Dass man bei der schon längst vorgenommenen Parallelisierung zwischen Jesus Christus und der Sonne, sowie nach der Angabe diverser möglicher Daten für Christi Geburtstag, auch einmal auf den Tag der Wintersonnenwende kam, ist eigentlich naheliegend.

In dem Artikel oben steht nichts wirklich Interessantes, was nicht auch in der von Niels und mir angegebenen, wie auch diverser anderer Literatur abgehandelt würde.

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Tipheret
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Tipheret »

Es geht doch überhaupt nicht darum, den Weihnachtsglauben anzugreifen. Wenn Ihr Euren Dogmen folgen (wollt/müsst) dann ist das doch für Euch in Ordnung.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es ursprünglich kein christliches Fest war und dass sich die "frühen Christen" den "Volksglauben" zu ihren Zwecken zu Nutze machten:

Wann entstand eigentlich das Weihnachtsfest?
In der Enciclopedia de la Religión Catolica heißt es: "Anscheinend legte die römische Kirche die Feier aufgrund ihrer Vorliebe, heidnische Feste durch christliche zu ersetzen, auf das betreffende Datum.... Wie wir wissen, feierten die Heiden in Rom damals am 25. Dezember das Fest natalis solis invicti, den Geburtstag der ´unbesiegbaren Sonne´ ".

Aber ist denn Jesus Christus nicht am 25. Dezember geboren?
„Das Datum der Geburt Christi ist unbekannt. In den Evangelien wird weder der Tag noch der Monat genannt . . . Nach der Hypothese, die H. Usener aufstellte . . . und die die meisten Gelehrten heute anerkennen, legte man die Geburt Christi auf den Tag der Wintersonnenwende fest (25. Dezember nach dem Julianischen Kalender, 6. Januar nach dem ägyptischen Kalender), weil die Mithraverehrer an dem Tag…das Fest Dies natalis solis invicti (Geburtstag der unbesiegbaren Sonne) feierten. …Das Weihnachtsfest kam zu einer Zeit auf, als der Sonnenkult in Rom besonders eifrig betrieben wurde“ (New Catholic Encyclopedia 1967, Bd. III, S. 656).

Die Enciclopedia Hispánica schreibt: " Der 25. Dezember als Datum der Weihnachtsfeier ist nicht auf einen streng chronologisch berechneten Jahrestag zurückzuführen, sondern vielmehr auf die Christianisierung der in Rom gefeierten Wintersonnenwende."

Der Ursprung des Weihnachtsfestes lässt sich sogar noch weiter zurückverfolgen.
Und zwar bis ins alte Babylonien, wo man den Sonnengott Schamasch anbetete. " Zwischen dem Neujahrsfest Babylons und den Weihnachtsbräuchen lassen sich befremdende Parallelen erkennen ", heißt es in dem Buch The Englishman´s Christmas. „Die christliche Kirche . . . des vierten Jahrhunderts hielt es für günstig, den heiligen heidnischen Tag der Wintersonnenwende, den 25. Dezember, zu übernehmen . . . Der Geburtstag der Sonne wurde zum Geburtstag des Gottessohnes.“

Damit Ihr seht wo ich das gefunden habe:
http://www.religion-spirit.de/weihnacht ... -fest.html
aber ich könnte Euch eine eidesstattliche Erklärung Jesu vorlegen, die würdet Ihr vermutlich auch nicht anerkennen – Ihr habt ja eine Meinung, die NICHT GESTÖRT WERDEN DARF! :kugel: :freude: :D

Trotzdem, ein gutes 213!
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von taddeo »

Tipheret hat geschrieben:Ihr habt ja eine Meinung, die NICHT GESTÖRT WERDEN DARF! :kugel: :freude: :D
:D Das sagt grad der rechte. Dein Dogmatismus, was antikatholische Stereotypen angeht, ist größer als der, den ein Katholik jemals aufbringen könnte.

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Re: Freimaurer II.

Beitrag von civilisation »

@ Tipheret

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Torsten
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Torsten »

Tipheret hat geschrieben: Der Ursprung des Weihnachtsfestes lässt sich sogar noch weiter zurückverfolgen.
Das beschränkt sich ja nicht nur auf das Weihnachtsfest, sondern auch auf die Vorstellung von der Jungfrauengeburt, und vom Tod und der Auferstehung am dritten Tag, die es so oder so ähnlich auch schon viel früher und in unterschiedlichen Kulturen gab. Ist das nun der Beweis, dass das Christentum nur ein Abklatsch ist? Für mich ist es der Beweis, dass in der Menschwerdung Gottes in Christus sich alte und uralte Vorstellungen von der Schöpfungsordnung erfüllten, die mit dem Evangelium den Bereich des Aberglaubens verlassen haben.

Dem Leute wie Du scheinbar aber immer wieder gerne anheimfallen, in dem sie wieder von der Sonne anfangen zu fantasieren, in der Hoffnung, sich im Nichts ihres Relativismus zu verlieren? Zum Preis, die gesamte religiös/kulturelle Geschichte der Menschheit zum Irrtum vor dem eigenen "Rationalismus" zu erklären. Was ein klein wenig größenwahnsinnig ist ..

Pilgerer
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Pilgerer »

Tipheret hat geschrieben:Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es ursprünglich kein christliches Fest war und dass sich die "frühen Christen" den "Volksglauben" zu ihren Zwecken zu Nutze machten
Du solltest mal anders herum denken: Die Völker hatten eine Hoffnung auf eine Erlösung in der tiefsten Finsternis des Jahres. Ihre Sonnenwendfeste offenbarten tiefe menschliche Sehnsüchte, die Gott in ihnen angelegt hatte und die durch Jesus erfüllt wurden. Die vorchristlichen Religionen inkl. des Judentums enthielten Visionen, die erst im Christentum Realität wurden. Die heidnischen Wintersonnenwendfeste und das jüdische Chanukka-Fest fanden im Weihnachtsfest ihre Perfektion. Jesus Christus ist das Licht der Welt, der in der Zeit der größten Finsternis der Menschheitsgeschichte in die Welt kam, die Wende schaffte und somit mit seiner Geburt eine beständige Sonnenwende ermöglichte. Die Geburt Jesu war DAS Weihnachten und DIE Zeitenwende der Menschheit schlechthin. Die Sonne steigt und steigt. Über das himmlische Jerusalem, dem Ziel der Kirche, sagt die Bibel:

"die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm."
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Tipheret
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Tipheret »

taddeo hat geschrieben:Das sagt grad der rechte. Dein Dogmatismus, was antikatholische Stereotypen angeht, ist größer als der, den ein Katholik jemals aufbringen könnte.
Wieso, taddeo, sind historisch belegte Fakten „antikatholische Stereotypen“?
Und wenn ich auf diese Fakten hinweise, bin ich „dogmatisch“????? Hallo???

Was den Dogmatismus betrifft, bin ich, weiß Gott, der letzte der damit etwas am Hut hat – werft Ihr mir ja sonst auch stets vor.
civilisation hat geschrieben:@ Tipheret

Du bist Zeuge Jehovas?
Was soll das civilisation?
Wenn Du keine Argumente hast, halte Deinen Mund und versuche nicht Menschen in eine bestimmte Ecke zu stellen. Das ist geistig arm!
Torsten hat geschrieben:Das beschränkt sich ja nicht nur auf das Weihnachtsfest, sondern auch auf die Vorstellung von der Jungfrauengeburt, und vom Tod und der Auferstehung am dritten Tag, die es so oder so ähnlich auch schon viel früher und in unterschiedlichen Kulturen gab. Ist das nun der Beweis, dass das Christentum nur ein Abklatsch ist? Für mich ist es der Beweis, dass in der Menschwerdung Gottes in Christus sich alte und uralte Vorstellungen von der Schöpfungsordnung erfüllten, die mit dem Evangelium den Bereich des Aberglaubens verlassen haben.
Aha, Torsten, endlich einmal jemand, der zumindest erkannt hat, dass die christliche Religion nichts originär Neues, sondern eine „Entwicklung“ althergekommener Glaubensvorstellungen, ist.

Hast Du schon einmal die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die Menschen, die diese alten Glaubensvorstellungen hatten, und die Christen – aus gutem Grund – übernahmen, fast die identischen Argumente FÜR ihren Glauben hatten, die Du jetzt für den christlichen reklamierst???
Torsten hat geschrieben:Dem Leute wie Du scheinbar aber immer wieder gerne anheimfallen, in dem sie wieder von der Sonne anfangen zu fantasieren, in der Hoffnung, sich im Nichts ihres Relativismus zu verlieren? Zum Preis, die gesamte religiös/kulturelle Geschichte der Menschheit zum Irrtum vor dem eigenen "Rationalismus" zu erklären. Was ein klein wenig größenwahnsinnig ist ..
DAS ist dann wieder einmal eine Unterstellung und Bewertung aus völlig einseitiger Sicht DEINER Glaubensüberzeugung, die ich, wie ich ja schon oben erläuterte, nicht in Frage stelle.

Das Beschreiben einer Religionsvorstellung hat doch nichts mit „fantasieren“ zu tun?!?

Es zeugt von einer schwachen Position, wenn Du die kritische Auseinandersetzung mit Religionsinhalten als „größenwahnsinnigen Rationalismus“ bezeichnest.
Pilgerer hat geschrieben:Du solltest mal anders herum denken: Die Völker hatten eine Hoffnung auf eine Erlösung in der tiefsten Finsternis des Jahres. Ihre Sonnenwendfeste offenbarten tiefe menschliche Sehnsüchte, die Gott in ihnen angelegt hatte und die durch Jesus erfüllt wurden. Die vorchristlichen Religionen inkl. des Judentums enthielten Visionen, die erst im Christentum Realität wurden. Die heidnischen Wintersonnenwendfeste und das jüdische Chanukka-Fest fanden im Weihnachtsfest ihre Perfektion. Jesus Christus ist das Licht der Welt, der in der Zeit der größten Finsternis der Menschheitsgeschichte in die Welt kam, die Wende schaffte und somit mit seiner Geburt eine beständige Sonnenwende ermöglichte. Die Geburt Jesu war DAS Weihnachten und DIE Zeitenwende der Menschheit schlechthin. Die Sonne steigt und steigt. Über das himmlische Jerusalem, dem Ziel der Kirche, sagt die Bibel:

"die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm."
Dieser Glauben ist Dir und jedem der so denkt unbenommen und wird von mir an keiner Stelle in Frage gestellt.

Der Grund meiner Reaktion in diesem Thread war einzig die von Niels eingestellte :
Niels hat geschrieben:Die "Weihnachtsbotschaft" der Loge:
die er entsprechend verkürzt zitierte und mit dem in der Absicht der lächerlich machenden „freimaurerischen Weighnachtsgrüße“ eingestellten Weihnachtskarten und Kugeln.

Mir ging es nur darum klar zu machen, dass – ungeachtet des Glaubens anderer – gerade Christen sich bewußt sein sollten, dass Weihnachten erst durch Christen zu einem christlichen Fest umfunktioniert wurde.

Damit ist zu diesem Thema alles gesagt!
Was Du auch tust, handele klug und bedenke das Ende
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Albert
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Albert »

Tipheret hat geschrieben:
[...[
Mir ging es nur darum klar zu machen, dass – ungeachtet des Glaubens anderer – gerade Christen sich bewußt sein sollten, dass Weihnachten erst durch Christen zu einem christlichen Fest umfunktioniert wurde.

Damit ist zu diesem Thema alles gesagt!
Nichts erhellendes von diesem quantitativen Autor!

civilisation
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von civilisation »

@ Tipheret

Ich verbiete mir Deine Unterstellungen. - Wenn Du nicht argumentieren kannst oder willst, dann laß' es sein. Eine einfache Frage drehst Du nach freimaurerischer Art und Weise (wie Du es ja schon oft hier im Forum bewiesen hast) um. Wie es Dir gerade in den Kram passt.

Meine Frage hatte einen bestimmten Grund. - Aber eine Diskussion mir Dir breche ich hiermit endgültig ab.

Fridericus
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Fridericus »

Tipheret hat geschrieben:Mir ging es nur darum klar zu machen, dass – ungeachtet des Glaubens anderer – gerade Christen sich bewußt sein sollten, dass Weihnachten erst durch Christen zu einem christlichen Fest umfunktioniert wurde.
Nein. Weihnachten ist ein christliches Fest. Was sollte es denn anderes sein. Oder glaubst Du die Heiden haben Weihnachten gefeiert? Jeder, dem das nicht passt, der kann ja seinen Sol Invictus oder seine Sonnwendfeier oder welchen Götzen auch immer feieren.

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Peregrin
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Peregrin »

Ich freu mich schon auf Ostern, da kommt er uns dann mit Ostara ... :D
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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taddeo
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von taddeo »

Tipheret hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Das sagt grad der rechte. Dein Dogmatismus, was antikatholische Stereotypen angeht, ist größer als der, den ein Katholik jemals aufbringen könnte.
Wieso, taddeo, sind historisch belegte Fakten „antikatholische Stereotypen“?
Und wenn ich auf diese Fakten hinweise, bin ich „dogmatisch“????? Hallo???
Deine "Fakten" sind leider keine, das ist das ganze Problem.
Was Du als "Fakten" zitierst, sind antikatholisch motivierte Erfindungen aus der Mottenkiste des romantischen Antiken-Schwärmertums und des Kirchenkampfes, die von der seriösen Wissenschaft schon längst entweder als blanker Unsinn oder als zumindest nicht durch Quellen belegbare Hypothesen entlarvt sind. Vor 70, 80 Jahren hättest Du offene Türen eingerannt mit diesen kruden Herleitungen, aber darüber sollte man mittlerweile schon hinweg sein, nicht wahr?

Solch hanebüchenes Zeugs als "Fakten" zu zitieren und auf seiner Richtigkeit zu bestehen, kann man kaum anders denn als Dogmatismus titulieren.

Thomas_de_Austria
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Thomas_de_Austria »

Tipheret hat geschrieben: [Wintersonnenwende am] 6. Januar nach dem ägyptischen Kalender […]
Was für ein „ägyptischer Kalender“ genau?
Tipheret hat geschrieben:Der 25. Dezember als Datum der Weihnachtsfeier ist nicht auf einen streng chronologisch berechneten Jahrestag zurückzuführen […]
Eine ganz neue Erkenntnis. Das habe ich oben auch geschrieben. Was für Überlegungen die Grundlage für diese zeittypischen, gelehrten Berechnungen waren, steht oben (und sieht man gewissermaßen an den Beiträgen von Torsten oder Pilgerer). Dass sich der 25.12. nahelegte, wurde ebenso bereits geschrieben, es gab dafür Gründe – die schon längst vor dem 4. Jh. (in dem lt. dem zitierten Artikel in Rom die Sol-Verehrung besonders eifrig betrieben wurde) erfolgende Parallelisierung zwischen Christo und der Sonne eben, aber diese ergab sich schon aus der Hl. Schrift. Weiters zeugt die Orientierung beim Gebet, die es wohl von Anfang an gab, davon.
Tipheret hat geschrieben:Der Ursprung des Weihnachtsfestes lässt sich sogar noch weiter zurückverfolgen.
Und zwar bis ins alte Babylonien, wo man den Sonnengott Schamasch anbetete.
Was heißt hier die „Ursprünge des Weihnachtsfestes“ (im Sinne des Christfestes/Feier der Geburt des Herrn)? Das ist Unfug, auf den oben auch schon Fridericus hingewiesen hat und wie man oben sehen kann. Die Heiden hatten ihre eigenen Feste und die Christen die ihren.
Die Ursprünge der Sonnenverehrung, Gebrauch der Sonnensymbolik etc., ja, das alles lässt sich weit zurückverfolgen, das steht auch oben.
Außerdem: Was der schon zu seiner Zeit nicht übertrieben bedeutende altbabylonische Šamaš mit dem Imperium, noch dazu in nachchristlicher Zeit, gar in der Spätantike, zu schaffen gehabt haben soll, ist ohnehin nicht ersichtlich. Wieso nicht gleich Ra oder Lugh?

Ansonsten sind das alles Behauptungen. Obendrein werden auch noch Kraut und Rüben in einen Topf geschmissen. Dass Weihnachten einfach eine Übernahme aus dem Heidentum oder nur aus irgendwelchen (kirchen-)politischen Erwägungen an diesen Tag verlegt wurde, hat gefälligst an den Primärquellen aus der betreffenden Zeit nachgewiesen zu werden.

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Maurus
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Maurus »

@ Tipheret: Dein Problem ist dieser Fehlschluss:
Tipheret hat geschrieben: Oder ist es Euch peinlich, dass es sich bei dem Weihnachtsfest im Grunde um ein heidnisches, das älteste, handelt, dass von Christen „okkupiert“ wurde?
Das Geburtsfest Jesu Christi ist kein "im Grunde heidnisches Fest", nur weil es am Tag eines heidnischen Fests gelegt wurde. Welches Fest an diesem Tag auch gefeiert worden sein mag, es ist für das Christentum völlig egal. Das Christentum feiert am 25.12. ein Fest mit eigenen und urchristlichem Gehalt, nämlich das Geburtsfest des Erlösers. Dass Gott Mensch wird, erschien schon de Urkirche (und erst recht der damaligen Umwelt) als so unvorstellbar, dass es kein Wunder war, dass die Gläubigen dieses gnadenvollen Augenblicks in irgendeiner Weise gedenken wollten. Dass das Christentum zur Überwindung des Heidentums Festtage so legte, dass alte heidnische Bräuche leichter verdrängt werden konnten, ist bekannt, aber dadurch werden die so festgelegten Feste nicht zu "ursprünglich heidnischen".

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Protasius
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Re: Freimaurer II.

Beitrag von Protasius »

Maurus hat geschrieben:@ Tipheret: Dein Problem ist dieser Fehlschluss:
Tipheret hat geschrieben: Oder ist es Euch peinlich, dass es sich bei dem Weihnachtsfest im Grunde um ein heidnisches, das älteste, handelt, dass von Christen „okkupiert“ wurde?
Das Geburtsfest Jesu Christi ist kein "im Grunde heidnisches Fest", nur weil es am Tag eines heidnischen Fests gelegt wurde. Welches Fest an diesem Tag auch gefeiert worden sein mag, es ist für das Christentum völlig egal. Das Christentum feiert am 25.12. ein Fest mit eigenen und urchristlichem Gehalt, nämlich das Geburtsfest des Erlösers. Dass Gott Mensch wird, erschien schon de Urkirche (und erst recht der damaligen Umwelt) als so unvorstellbar, dass es kein Wunder war, dass die Gläubigen dieses gnadenvollen Augenblicks in irgendeiner Weise gedenken wollten. Dass das Christentum zur Überwindung des Heidentums Festtage so legte, dass alte heidnische Bräuche leichter verdrängt werden konnten, ist bekannt, aber dadurch werden die so festgelegten Feste nicht zu "ursprünglich heidnischen".
Christliche Kirchen sind ja auch nicht deswegen eigentlich Götzentempel, weil sie auf der Stelle selbiger errichtet wurden (hat Karl der Große so angeordnet; deshalb haben wir auch im Sauerland an allen möglichen Stellen alte Kirchen, die aus vorchristlichen Gründen sogar ein Abbild des damaligen Sternenhimmels bilden, wenn man sie auf der Karte einzeichnet).
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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