taddeo hat geschrieben:Das sagt grad der rechte. Dein Dogmatismus, was antikatholische Stereotypen angeht, ist größer als der, den ein Katholik jemals aufbringen könnte.
Wieso, taddeo, sind historisch belegte Fakten „antikatholische Stereotypen“?
Und wenn ich auf diese Fakten hinweise, bin ich „dogmatisch“????? Hallo???
Was den Dogmatismus betrifft, bin ich, weiß Gott, der letzte der damit etwas am Hut hat – werft Ihr mir ja sonst auch stets vor.
civilisation hat geschrieben:@ Tipheret
Du bist Zeuge Jehovas?
Was soll das civilisation?
Wenn Du keine Argumente hast, halte Deinen Mund und versuche nicht Menschen in eine bestimmte Ecke zu stellen. Das ist geistig arm!
Torsten hat geschrieben:Das beschränkt sich ja nicht nur auf das Weihnachtsfest, sondern auch auf die Vorstellung von der Jungfrauengeburt, und vom Tod und der Auferstehung am dritten Tag, die es so oder so ähnlich auch schon viel früher und in unterschiedlichen Kulturen gab. Ist das nun der Beweis, dass das Christentum nur ein Abklatsch ist? Für mich ist es der Beweis, dass in der Menschwerdung Gottes in Christus sich alte und uralte Vorstellungen von der Schöpfungsordnung erfüllten, die mit dem Evangelium den Bereich des Aberglaubens verlassen haben.
Aha, Torsten, endlich einmal jemand, der zumindest erkannt hat, dass die christliche Religion nichts originär Neues, sondern eine „Entwicklung“ althergekommener Glaubensvorstellungen, ist.
Hast Du schon einmal die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die Menschen, die diese alten Glaubensvorstellungen hatten, und die Christen – aus gutem Grund – übernahmen, fast die identischen Argumente FÜR ihren Glauben hatten, die Du jetzt für den christlichen reklamierst???
Torsten hat geschrieben:Dem Leute wie Du scheinbar aber immer wieder gerne anheimfallen, in dem sie wieder von der Sonne anfangen zu fantasieren, in der Hoffnung, sich im Nichts ihres Relativismus zu verlieren? Zum Preis, die gesamte religiös/kulturelle Geschichte der Menschheit zum Irrtum vor dem eigenen "Rationalismus" zu erklären. Was ein klein wenig größenwahnsinnig ist ..
DAS ist dann wieder einmal eine Unterstellung und Bewertung aus völlig einseitiger Sicht DEINER Glaubensüberzeugung, die ich, wie ich ja schon oben erläuterte, nicht in Frage stelle.
Das Beschreiben einer Religionsvorstellung hat doch nichts mit „fantasieren“ zu tun?!?
Es zeugt von einer schwachen Position, wenn Du die kritische Auseinandersetzung mit Religionsinhalten als „größenwahnsinnigen Rationalismus“ bezeichnest.
Pilgerer hat geschrieben:Du solltest mal anders herum denken: Die Völker hatten eine Hoffnung auf eine Erlösung in der tiefsten Finsternis des Jahres. Ihre Sonnenwendfeste offenbarten tiefe menschliche Sehnsüchte, die Gott in ihnen angelegt hatte und die durch Jesus erfüllt wurden. Die vorchristlichen Religionen inkl. des Judentums enthielten Visionen, die erst im Christentum Realität wurden. Die heidnischen Wintersonnenwendfeste und das jüdische Chanukka-Fest fanden im Weihnachtsfest ihre Perfektion. Jesus Christus ist das Licht der Welt, der in der Zeit der größten Finsternis der Menschheitsgeschichte in die Welt kam, die Wende schaffte und somit mit seiner Geburt eine beständige Sonnenwende ermöglichte. Die Geburt Jesu war DAS Weihnachten und DIE Zeitenwende der Menschheit schlechthin. Die Sonne steigt und steigt. Über das himmlische Jerusalem, dem Ziel der Kirche, sagt die Bibel:
"die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm."
Dieser Glauben ist Dir und jedem der so denkt unbenommen und wird von mir an keiner Stelle in Frage gestellt.
Der Grund meiner Reaktion in diesem Thread war einzig die von Niels eingestellte :
Niels hat geschrieben:Die "Weihnachtsbotschaft" der Loge:
die er entsprechend verkürzt zitierte und mit dem in der Absicht der lächerlich machenden „freimaurerischen Weighnachtsgrüße“ eingestellten Weihnachtskarten und Kugeln.
Mir ging es nur darum klar zu machen, dass – ungeachtet des Glaubens anderer – gerade Christen sich bewußt sein sollten, dass Weihnachten erst durch Christen zu einem christlichen Fest umfunktioniert wurde.
Damit ist zu diesem Thema alles gesagt!