Pfadfinder

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Walter
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Pfadfinder

Beitrag von Walter » Mittwoch 12. Juli 2006, 21:15

Pit hat geschrieben:Was Pfadfinder (bzw. die Grundideen) betrifft, kann ich Dir ebenfalls die Homepage http://www.scoutnet.de empfehlen. Gib índ deren Suchmaschine mal "Grundlagen" ein, dann gibt es einen etwas textlastigen aber guten Text über die Grundlagen/-ideen der Pfadfinderbewegung. Es lohnt sich wirklich, denn Pfadfinder beschäftigen sich - entgegen allen Klischees - nicht nur mit dem Zelten - wobei gegen ein schönes Zeltlager auch nichts einzuwenden ist. ;-)
Gut Pfad, lieber Pit,

neben den Grundlagen der (weltweiten) Pfadfinderbewegung scheint mir http://www.scoutnet.de noch etwas vermitteln zu wollen:
Nämlich, dass es die meisten Pfadfinderbünde (und also auch die meisten aktiven Pfadfinder/-innen) gar nicht gibt. :shock:

Sie werden nämlich nirgends erwähnt - immer nur die vier Verbände, die Mitglied des RdP/RDP sind. Zudem hat ja die Jugendbewegung vor dem 1. Weltkrieg, die Bündische Jugend danach und deren Ende durch das Nazi-Regime der Pfadfinderei in Deutschland und Österreich eine weltweit einzigartige Prägung gegeben. Auch das wird hier nicht erwähnt. :nein:

Was ist denn abgesehen von den abgebildeten Schwarzzelten und dem bündischen Liedgut davon speziell bei Deiner DPSG davon noch hängengeblieben. Wieso grenzt sich die DPSG von den anderen Pfadfinderbünden und -Verbänden in Deutschland ab und verhindert seit Jahrzehnen z.B. Neuaufnahmen in den RdP. Geht es nur darum, die (auf dem Papier) zahlenmäßige Mehrheit dort zu wahren, oder gibt es auch inhaltliche Gründe?

Desweiteren welchen Einfluss hat den die Katholische Kirche (also die DBK) auf die DPSG, die sich ja getreu obiger Richtlinien als »eine freiwillige, nicht-politische Erziehungsbewegung für junge Leute die offen ist für alle, ohne Unterschiede von Herkunft, Rasse oder Glaubensbekenntnis, übereinstimmend mit dem Zweck, den Prinzipien und der Methode, die vom Gründer der Bewegung entwickelt wurden und unten dargestellt sind« definiert?

LG
Walter
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Robert Ketelhohn
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Fähnlein Fieselschweif

Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 12. Juli 2006, 22:30

(Dieser Strang wurde nicht von Robert eröffnet, sondern von "Pfadfinder in Deutschland" abgetrennt.)


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Beitrag von Linus » Mittwoch 12. Juli 2006, 23:46

Fähnlein Fieselschweif hat mit der DPSG oder anderen GOdvuaP (GroßOrient der vereinigten und angenommenen Pfadfinderbünde) :kiss: :D Mitgliedsbünden nix zu tun. Die laufen wirklich extra.(obwohl ich jetzt nicht weiß ob Fähnlein Fieselschweif nicht Mitglied in der WOSM ( WeltOrient der SchulMaurer :D :kiss: ) ist.
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Beitrag von Lea » Donnerstag 13. Juli 2006, 00:10

Ich kenne die drei Jungs fast persönlich. Sie haben meinen kindlichen Alltag fast erleichtert. Leben die denn noch? :hmm:

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Beitrag von Linus » Donnerstag 13. Juli 2006, 07:41

ja
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Beitrag von ottaviani » Donnerstag 13. Juli 2006, 10:15

Entenhausen ist und bleibt mir einer der liebsten orte der welt

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Beitrag von Linus » Donnerstag 13. Juli 2006, 10:36

obs da auch tridentinische Messen gibt :hmm: :D (ich geh mal davon aus, dass das dein Hauptkriterium für den Asylantrag sein wird, Ottaviani :mrgreen: )
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Beitrag von Walter » Donnerstag 13. Juli 2006, 10:57

Linus hat geschrieben:obs da auch tridentinische Messen gibt :hmm: :D (ich geh mal davon aus, dass das dein Hauptkriterium für den Asylantrag sein wird, Ottaviani :mrgreen: )
Ob es dort überhaupt eine Messe gibt? Mehr dazu hier:

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Beitrag von ottaviani » Donnerstag 13. Juli 2006, 11:28

Auf auf zur Mission in Entenhausen gibbt es noch keinen konziliaren ungeist des VII

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 13. Juli 2006, 11:30

ottaviani hat geschrieben:Entenhausen ist und bleibt mir einer der liebsten orte der welt
Darfst du das überhaupt lesen? Bei auch ist es ja soger verboten (empfohlen) fernzusehen :mrgreen:

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Beitrag von ottaviani » Donnerstag 13. Juli 2006, 11:34

mein lieber eine empfehlung ist eine empfehlung :D mir wurde bei der FSSPX. nie etwas verboten

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Beitrag von Walter » Donnerstag 13. Juli 2006, 11:36








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Beitrag von FioreGraz » Donnerstag 13. Juli 2006, 11:41

ottaviani hat geschrieben:mein lieber eine empfehlung ist eine empfehlung :D mir wurde bei der FSSPX. nie etwas verboten
Naja du weist ja wie das mit Empfehlungen ist, ne Empfehlung kann empfohlenerweise Verbindlich sein oder nur ein guter Ratschlag und mir scheint es so das es bei vielen Piusbrüdern ersteres gilt.

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Beitrag von ottaviani » Donnerstag 13. Juli 2006, 12:01

Also ich verstecke weder meinem harry potter kalender noch meinen fernseher wenn mich jemand von der Bruderschaft besucht ;D

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 13. Juli 2006, 12:17

ottaviani hat geschrieben:Auf auf zur Mission in Entenhausen gibbt es noch keinen konziliaren ungeist des VII
bloss der sekularistische Geist des Protestantismus ist schon dort.... :D
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Beitrag von ottaviani » Donnerstag 13. Juli 2006, 12:59

Ach der ist doch gegen den ungeist des VII eine kleinigkeit

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Pit
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Beitrag von Pit » Donnerstag 13. Juli 2006, 17:30

Richtig, der "Fähnlein Fieselschweif" ist nämlich eine Karikatur (mit einem guten Schuss Humor und Witz) der US-amerianischen Scouts, die wiederum im Internationalen Pfadfinderverband sind.
Nebenbei steht WOSM für World Organisation of Scout Movement, also für die Weltpfadfinderorganisation (eben den Internationalen Dachverband) und DPSG bekanntlich (ich habe es schon mehrfach geschrieben) für Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg.
Was GOdvuaP bedeutet, weiss ich ehrlich gesagt nicht, jedenfalls steht es nicht für "Großorient der vereinigten und angenommenen Pfadfinderbünde", da - ich wiederhole es gerne nocheinmal - die Pfadfinder KEINE Freimaurerorganisation sind und auch keine Jugendbewegung der Freimaurer oder der Ähnlichen.
Sollte es weitere Beiträge geben (in diesem oder einem anderen Thread) in denen direkt oder indirekt inpliziert wird, daß es sich bei der Internationalen Pfadfinderbewegung um eine Jugendbewegung der Freimaurer handelt und sei es in Form einer schlechten Satire wie in Deinem Beitrag hier, verehrter Linus, werde ich auf eben diese Beiträge nicht mehr eingehen.
Selbstredend habe ich - als langjähriger Pfadfinder - sicher nichts gegen eine vernünftige, sachlichgeprägte Debatte über die Pfadfinderbewegung und -Idee (auch kritische Anmerkungen) und ich gebe jedem so weit es mir möglich ist, gerne zu der Thematik Auskunft, aber es sollte ein Austausch sein und bleiben, der eben sachlich ist. Und eine Debatte, ob die NICHTFREIMAURER-Bewegung der Pfadfinder nicht doch zu den Freimaurern gehört und evtl. nur getarnt ist und dergleichen unqualifizierter und undifferenzierter - sorry - Unsinn, führt sicher nicht zu einer ernsthaften Debatte des Themas.

Sollte jemand meinen, ich würde gereizt reagieren, hat derjenige hierbei zweifellos recht.
Zum einen waren es nämlich eben die Pfadfinderfreunde, die mir in einigen sehr schweren Stunden beistanden, zum Anderen ist es - soviel einmal zu meinem Privatleben - es momentan so, daß meine Mutter eine schwere Rücken-OP hatte, und die Sache scheinbar immer noch nicht richtig ausgeheilt ist - und es ihr zur Zeit gesundheitlich ziemlich beschissen geht.

Also noch einmal zum Mitschreiben für Cosimo und Co.:
Die im Internationalen Pfadfinderverband anerkannten Verbände und Bünde sind
- nicht paramilitärisch,
- wollen keine Gleichschaltung der Mitglieder,
- sind - da meistens (!) religiös nicht auf eine Religion beschränkt - keine rein römisch-katholischen Verbände,
- mit Sicherheit nicht auf eine wie auch immer geartete "Gehirnwäsche" oder so der Mitglieder aus.

Und last not least!
Die Pfadfinderverbände des Internationalen Pfadfinderverbandes sind KEINE Freimaurer, gegenteiliges möge mr bitt BEWIESEN werden !!!

Gruß, Pit
Linus hat geschrieben:Fähnlein Fieselschweif hat mit der DPSG oder anderen GOdvuaP (GroßOrient der vereinigten und angenommenen Pfadfinderbünde) :kiss: :D Mitgliedsbünden nix zu tun. Die laufen wirklich extra.(obwohl ich jetzt nicht weiß ob Fähnlein Fieselschweif nicht Mitglied in der WOSM ( WeltOrient der SchulMaurer :D :kiss: ) ist.
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Pit
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Wie sind die Pfadfinder ?

Beitrag von Pit » Donnerstag 13. Juli 2006, 19:11

Hallo "Kreuzgängler",

an anderer Stelle habe ich - ich kann den Beitrag leider nicht wiederfinden - gelesen, daß Cosimo schrieb, die Pfadfinder hätten eine paramilitärische Ausbildung, würden auf eine Gleichschaltung der Kinder hinarbeiten etc. .
Nun, ich wollte das Thema hier noch einmal aufgreifen. Nicht um - auch meinerseits - Emotionen zu schüren, sondern aus einem ganz "simplen" Grund.
Wenn - wie aus Cosimos Beitrag ersichtlich - noch Vorurteile über die Pfadfinderarbeit bestehen, ist ein Pfadfinder wie ich doch der ideale Mensch, um evtl. Vorurteile aus der Welt zu schaffen und über die Pfadfinder zu informieren und - im besten Wortessinne - aufzuklären, oder ?
In diesem Sinne möchte ich euch -ob selber "Pfadis" oder nicht - bitten, euch an dem Austausch zu beteiligen. Denn nur so können evtl. (auch unbeabsichtigte !) Klischees über die "Pättkesschnüffler" (Münsterländer Platt) aus der Welt gschafft werden.

Gruß und Gut Pfad,

Pit
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Beitrag von Linus » Donnerstag 13. Juli 2006, 23:05

ottaviani hat geschrieben:Ach der ist doch gegen den ungeist des VII eine kleinigkeit
Ach jetzt bist du aber böse. geh dich schämen :ja:
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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Pit
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Beitrag von Pit » Freitag 9. Februar 2007, 17:00

Also den Beitrag über die KPE habe ich damals gesehen und fand ihn gelungen. Besonders deutlich kam in dem Beitrag damals `raus, daß die KPE sich zu Unrecht als Pfadfinderbewegung im Sinne des Gründers (Baden-Powell) bezeichnet.
Sie gehört meiner Überzeugung nach zu Recht nicht dem Weltpfadfinderverbad an.

Gruß, Pit
Leguan hat geschrieben:Och, die machen das immer wieder mal. KPE hier, Juventutem da.
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Beitrag von Leguan » Freitag 9. Februar 2007, 19:38

Daß Du das gelungen findest war mir schon klar. ;)

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Beitrag von Athanasius2 » Freitag 9. Februar 2007, 21:32

Pit hat geschrieben:Also den Beitrag über die KPE habe ich damals gesehen und fand ihn gelungen. Besonders deutlich kam in dem Beitrag damals `raus, daß die KPE sich zu Unrecht als Pfadfinderbewegung im Sinne des Gründers (Baden-Powell) bezeichnet.
Sie gehört meiner Überzeugung nach zu Recht nicht dem Weltpfadfinderverbad an.

Gruß, Pit
Leguan hat geschrieben:Och, die machen das immer wieder mal. KPE hier, Juventutem da.
Die Wandervogel war das auch nicht. Und wieso sollten der KPE oder uns Deine Meinung, die Propaganda der Krypto-Kommunisten von MONITOR, oder überhaupt die „Nachfolge” des Hochgradfreimaurers Baden Powell interessieren?

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Beitrag von Pit » Freitag 9. Februar 2007, 23:07

Die Wandervogelbewegung, die seinerzeit eine wichtige Arbeit geleistet haben, war ja auch nie eine Pfadfinderbewegung.
Und woher Du das "Wissen" hast, daß Robert Baden-Powel Freimaurer war, wirst Du mir sicher sagen können.

Gruß, Pit
Athanasius2 hat geschrieben:
Die Wandervogel war das auch nicht. Und wieso sollten der KPE oder uns Deine Meinung, die Propaganda der Krypto-Kommunisten von MONITOR, oder überhaupt die „Nachfolge” des Hochgradfreimaurers Baden Powell interessieren?
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Beitrag von ottaviani » Sonnabend 10. Februar 2007, 07:21

Ob irgenteine Weltgruppierung die KPW annerkennt oder nicht ist unerheblich wichtig ist daß sie die kirchliche aprobation besitzt und der aus der KPE hervorgegangene Orden ist päpstlichen Rechtes also alles in Ordnung ob das diversen liberalen Bischöfen in deutschland gefällt oder nicht
bitte wenn das jetzt eine KPE debatte werden soll den Thread gibt es sicher schon dort fortsetzten danke

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Athanasius2
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Beitrag von Athanasius2 » Sonntag 11. Februar 2007, 19:28

Athanasius2 hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:Also den Beitrag über die KPE habe ich damals gesehen und fand ihn gelungen. Besonders deutlich kam in dem Beitrag damals `raus, daß die KPE sich zu Unrecht als Pfadfinderbewegung im Sinne des Gründers (Baden-Powell) bezeichnet.
Sie gehört meiner Überzeugung nach zu Recht nicht dem Weltpfadfinderverbad an.

Gruß, Pit
Leguan hat geschrieben:Och, die machen das immer wieder mal. KPE hier, Juventutem da.
Die Wandervogel war das auch nicht. Und wieso sollten der KPE oder uns Deine Meinung, die Propaganda der Krypto-Kommunisten von MONITOR, oder überhaupt die „Nachfolge” des Hochgradfreimaurers Baden Powell interessieren?
Korrektur: Baden Powell war wahrscheinlich kein Freimaurer, so lautet die Klarstellung der Grand Orient Kanada z.B. Ich entschuldige mich für den faktischen Fehler.

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Beitrag von Pit » Sonntag 11. Februar 2007, 22:00

Also, die Entschuldigung ist angenommen, keine Frage, denn nachtragend bin ich (hoffentlich) nicht, normalerweise zumindest nicht.
Was "B.-P." betrifft, kann ich die Aussage der Grand Orient sogar noch konkretisieren und ein wenig korrigieren:
Er war nicht wahrscheinlich kein Freimaurer, sondern er war kein Freimaurer.
Warum sollten es z.B. die Freimaurer heutzutage verheimlichen, das so eine grosse Persönlichkeit Freimaurer war, wenn dem so gewesen wäre? und
Warum - wenn er Freimaurer gewesen wäre - finden sich bis heute keine Spuren der Freimaurer"methode" in der pädagogischen Arbeitsweise der Pfadfinderbewegung, in den sogenannten "Pfadfindergesetzen" oder an anderer Stelle?

Gruß und Gut Pfad,

Pit
Athanasius2 hat geschrieben:
Korrektur: Baden Powell war wahrscheinlich kein Freimaurer, so lautet die Klarstellung der Grand Orient Kanada z.B. Ich entschuldige mich für den faktischen Fehler.
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Beitrag von Mary Poppins » Dienstag 13. Februar 2007, 15:46

@Pit
Also den Beitrag über die KPE habe ich damals gesehen und fand ihn gelungen. Besonders deutlich kam in dem Beitrag damals `raus, daß die KPE sich zu Unrecht als Pfadfinderbewegung im Sinne des Gründers (Baden-Powell) bezeichnet.
Sie gehört meiner Überzeugung nach zu Recht nicht dem Weltpfadfinderverbad an.
Vielleicht solltest Du die Vita von Sir Lord Baden-Powell lesen und seine Ideale, welche er versucht hat in der Pfadfinderbewegung umzusetzen und diese mit der KPE vergleichen.
Und dann vergleiche diese mit dem von der Weltpfadfinderkonferenz in Deutschland als katholisch konfessionell anerkannten Bund DPSG.
Dann wirst Du sehen, daß die DPSG mit Pfadfindertum nichts mehr zu tun hat, sondern eher ein Kaffekränzchen der Komsomolzen ist

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Beitrag von Pit » Dienstag 13. Februar 2007, 18:02

Also ich kenne die Vita von Baden-Powell, da ich sie gelesen habe und ich bin im Besitz der Verbandsordnung- bzw. -satzung der DPSG.
Meine Frage an Dich:
In welchen konkreten Punkten widerspricht die DPSG dem "Pfadfindertum", wie Du es nennst?
Und welche Verbindung(en) siehst Du zwischen den Idealen Baden-Powells und der KPE?

Gruß und Gut Pfad,
Pit
Mary Poppins hat geschrieben:
Vielleicht solltest Du die Vita von Sir Lord Baden-Powell lesen und seine Ideale, welche er versucht hat in der Pfadfinderbewegung umzusetzen und diese mit der KPE vergleichen.
Und dann vergleiche diese mit dem von der Weltpfadfinderkonferenz in Deutschland als katholisch konfessionell anerkannten Bund DPSG.
Dann wirst Du sehen, daß die DPSG mit Pfadfindertum nichts mehr zu tun hat, sondern eher ein Kaffekränzchen der Komsomolzen ist
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Beitrag von Mary Poppins » Dienstag 13. Februar 2007, 19:49

@Pit
Also ich kenne die Vita von Baden-Powell, da ich sie gelesen habe und ich bin im Besitz der Verbandsordnung- bzw. -satzung der DPSG.
Du hast es richtig erfaßt, die DPSG ist- wenn überhaupt- gerade mal auf dem Papier noch ein wenig mit den Idealen von Baden-Powell vertraut.
Doch bei 95.000 zum Großteil Karteileichen ein Verband ses BDKJ.
Die DPSG tritt in der Kirche- wenn überhaupt-nur als Aggressor gegen den katholischen Glauben und gegen den Papst auf.
Bei einem Minilager, wo wir einen Banneraufzug im Karree hatten, haben uns die DPSGler als Faschisten beschimpft.
Kluft ist ihnen zu faschistoid und die Erziehungsmethoden von Baden-Powell sind ihnen zu militärisch.
Es gibt in der DPSG auch Ausnahmen, doch die bestätigen nur die Regel.
Die DPSG mag vielleicht noch ein wenig sich in ihrer Verbandsordnung als DPSG ausgeben, damit das Geld klingelt, denn im BDKJ rollt der Rubel nun mal nach Mitgliedszahlen, da sind die vielen Karteileichen natürlich recht, um die Kohle abzuzocken, doch ständig wird gegen den Brötchengeber gehetzt.
Die DPSG entsprach einmal den Idealen von Lord Baden-Powell, doch das ist schon 50 Jahre her!

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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht » Dienstag 13. Februar 2007, 20:04

Pfadfinder in Deutschland passt so zusammen wie in der Sonne liegen am Nordpol. Polen hat eine mächtige Pfadfindertradiotion.

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Beitrag von Athanasius2 » Mittwoch 14. Februar 2007, 00:21

Knecht Ruprecht hat geschrieben:Pfadfinder in Deutschland passt so zusammen wie in der Sonne liegen am Nordpol. Polen hat eine mächtige Pfadfindertradiotion.
Frankreich und England auch.

Die freiheitlich-nationalistischen bzw. liberal-moderat-sozialistischen Staaten vor 1939 (meist Gegner von Hitler-Deutschland) hatten das alle. In den kommunistischen und nationalsozialistischen Ländern war diese Tradition schon völlig ausgerottet von der Pioniere-Jugend und der Hitlerjugend. Anscheinend hat man das nie wieder überwunden. Kurze Hosen und Uniformierungen haben in Deutschland die Konnotation von Rechtsextremismus (eigentl. Nationaler Linksextremismus, Nationalsozialismus ist es ja), wie in Österreich auch. Die Wikingjugend und die Heimattreue Deutsche Jugend waren - leider - auch immer mit neuheidnischen bzw. nationalsozialistischen Tendenzen verwandt.

In Frankreich aber gibt es richtig katholisches Pfadfindertum, wie in Portugal, den USA, England, der Schweiz und Ungarn auch. In Belgien, vor allem in Flandern, auch. Auch wenn es bei den Flamen leider bergabwärts mit dem katholischen Charakter geht - man hat zwar noch kath. Seelsorger, aber das K ("Katholiek") hat man schon 2006 gestrichen ("zu negativ bewertet heutzutage"). Schade, weil gerade in Flandern die Jugendbewegung früher echte Erneuerung der Kirche war, auch bei den Pfadfindern die z.B. den eucharistischen Kreuzzug von Hw. Edward Poppe (heiligmässiger Priester) förderten.

Übrigens sind viele Pfadfinder in den USA und England - also die nichtkatholischen - recht klassischliberal. Vielleicht dass ich deswegen zu Unrecht die Verbindung zur "klassischen" anglosächsischen Freimaurerei legte vor einer Woche (reprimandiert von pit).

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Beitrag von Pit » Mittwoch 14. Februar 2007, 16:08

Muss ich das jetzt verstehen?
Ich schätze mal, daß Du dafür auch eine Begründung hast.

Gruß, Pit
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Pfadfinder in Deutschland passt so zusammen wie in der Sonne liegen am Nordpol.
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