Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

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Peduli
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

Marion hat geschrieben:
Mittwoch 6. Dezember 2023, 15:53
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 6. Dezember 2023, 15:03

So wie Du Dich hier an dem aktuellen Amtsinhaber abarbeitest, kann man aber den Eindruck gewinnen, Du würdest an eine Art Gottgleichheit von Päpsten glauben! :roll: :roll: :roll:
Und wenn du den Franz als tatsächlichen Papst der Kirche ansieht, kann man den Eindruck gewinnen, du würdest an eine Art von Teufelsgleichheit von Päpsten glauben. :P
Dass hier das Greuel an heiliger Stätte steht sieht aber glaube ich mal trotzdem jeder, auch wenn er es halt irgendwie anders formuliert und mit der Prophezeiung des Herrn nicht in Verbindung bringen will.
Ein paar Worte noch zur Gottgleichheit:
Der Mensch ist nicht Gott. Und dies gilt sensu strictu für Alle und für Jeden. Mit einer Ausnahme und das ist Jesus Christus. ER ist die zweite Person Gottes, die Menschennatur angenommen hat.

Der Mensch jedoch ist wie uns die Genesis belehrt nach dem Bilde Gottes geschaffen. Aus dieser Erschaffung als Bild resultiert eine Ähnlichkeit. Diese Ähnlichkeit wiederum versetzt uns überhaupt erst in die Lage, eine Offenbarung Gottes zu verstehen. Wäre da keine Ähnlichkeit, könnten wir die Frohe Botschaft gar nicht aufnehmen.
So wenig wie der Mensch Gott ist, ist die Schöpfung im allgemeinen Gott, denn das Christentum predigt keinen Pantheismus. Gott und Schöpfung stehen sich auch nach der Inkarnation der zweiten Person als nicht-identisch gegenüber.

Aktuell ist das Problem der Christenheit, daß die Autorität der katholischen Lehre über die Jahrhunderte unterminiert worden ist. Daher kommen die Spaltungen, Deformationen und auch Verirrungen einzelner Christen.
Aus diesen drei Übeln wiederum entsteht der Eindruck, daß der große Abfall, wie er in der Hl. Schrift vorausgesagt worden ist, bereits eingetreten sei. Meiner persönlichen Einschätzung nach ist diese Diagnose verfrüht. Eine Therapie jedoch bleibt erforderlich.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Edi
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Edi »

Was wir hier feststellen und bedauern, nämlich die Verweltlichung der Kirche, um es mit Papst Benedikt zu formulieren, findet man ja ebenso bei evangelischen und evangelikal-freikirchlichen Richtungen, die keinen Papst haben. Der Papst allein ist sicher nicht an dieser Tendenz schuld, könnte ihr aber mehr entgegensetzen, wenn er wollte, statt sie zu dulden oder gar zu fördern.
In evangelikalen und protestantischen Kreisen machen sich manche Leute auch Gedanken zu dem Thema ihre Kreise betreffend und schreiben seitenlange Abhandlungen:
http://biblipedia.de/2023/11/06/kirche- ... en-kirche/
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Peduli
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

Edi hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 08:40
Was wir hier feststellen und bedauern, nämlich die Verweltlichung der Kirche, um es mit Papst Benedikt zu formulieren, findet man ja ebenso bei evangelischen und evangelikal-freikirchlichen Richtungen, die keinen Papst haben. Der Papst allein ist sicher nicht an dieser Tendenz schuld, könnte ihr aber mehr entgegensetzen, wenn er wollte, statt sie zu dulden oder gar zu fördern.
in evangelikalen und protestantischen Kreisen machen sich manche Leute auch Gedanken zu dem Thema ihre Kreise betreffend und schreiben seitenlange Abhandlungen:
http://biblipedia.de/2023/11/06/kirche- ... en-kirche/
Die Kirche ist in der Welt, die der Frohen Botschaft gegenüber nicht aufgeschlossen ist. DAS weiß, die Christenheit seit Anbeginn. Die entsprechende Zitate stehen in der Hl. Schrift.
Eine der menschlichen Dramen ist ganz offensichtlich, daß der Mensch gerne an dem Ast sägt, auf dem er sitzt.

Aus Sicht eines gläubigen Christen - d.h. nicht nur der Katholiken - ist der Unglaube eine Selbstschädigung, die sich Heiden, Neuheiden und Tauscheinchristen selber zufügen. Sie verzichten auf die Ewigkeit, leben im Hier und Jetzt.
Ist ja auch ganz schön, aber letzten Endes dann doch unbefriedigend! :)

Die Entweltlichung der Kirche ist in der Tat das richtige Vademecum. Und hier ist Papst Benedikt XVI. mit gutem Beispiel vorangegangen, indem er auf kirchliche Ämter und Privilegien freiwillig verzichtet hat.
Anscheinend hat er jedoch das Kinde mit dem Bade ausgeschüttet, weil sein Nachfolger zum Mißbrauch von Amt und Privilegien geneigt scheint. Ob dies unsererseits jedoch abschließend beurteilt werden kann, wage ich zu bezweifeln.

In den protestantischen Gemeinschaften wird meines Wissens häufig ein Wohlstands-Evangelium gepredigt, insbesondere in Nord- und Südamerika ...................
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Edi
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Edi »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 09:10
Edi hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 08:40
Was wir hier feststellen und bedauern, nämlich die Verweltlichung der Kirche, um es mit Papst Benedikt zu formulieren, findet man ja ebenso bei evangelischen und evangelikal-freikirchlichen Richtungen, die keinen Papst haben. Der Papst allein ist sicher nicht an dieser Tendenz schuld, könnte ihr aber mehr entgegensetzen, wenn er wollte, statt sie zu dulden oder gar zu fördern.
in evangelikalen und protestantischen Kreisen machen sich manche Leute auch Gedanken zu dem Thema ihre Kreise betreffend und schreiben seitenlange Abhandlungen:
http://biblipedia.de/2023/11/06/kirche- ... en-kirche/
Die Kirche ist in der Welt, die der Frohen Botschaft gegenüber nicht aufgeschlossen ist. DAS weiß, die Christenheit seit Anbeginn. Die entsprechende Zitate stehen in der Hl. Schrift.
Eine der menschlichen Dramen ist ganz offensichtlich, daß der Mensch gerne an dem Ast sägt, auf dem er sitzt.

Aus Sicht eines gläubigen Christen - d.h. nicht nur der Katholiken - ist der Unglaube eine Selbstschädigung, die sich Heiden, Neuheiden und Tauscheinchristen selber zufügen. Sie verzichten auf die Ewigkeit, leben im Hier und Jetzt.
Ist ja auch ganz schön, aber letzten Endes dann doch unbefriedigend! :)

Die Entweltlichung der Kirche ist in der Tat das richtige Vademecum. Und hier ist Papst Benedikt XVI. mit gutem Beispiel vorangegangen, indem er auf kirchliche Ämter und Privilegien freiwillig verzichtet hat.
Anscheinend hat er jedoch das Kinde mit dem Bade ausgeschüttet, weil sein Nachfolger zum Mißbrauch von Amt und Privilegien geneigt scheint. Ob dies unsererseits jedoch abschließend beurteilt werden kann, wage ich zu bezweifeln.

In den protestantischen Gemeinschaften wird meines Wissens häufig ein Wohlstands-Evangelium gepredigt, insbesondere in Nord- und Südamerika
Wohlstandsevangelium, da hast du ein Stichwort eingebracht, auch da geht es rein um irdische Dinge. Die Lehrer dieses "Evangeliums" sind meist sehr reich geworden übrigens. Haben den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen und für ihren eigenen Wohlstand genommen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Dr.Hackenbush

Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 09:10
Die Entweltlichung der Kirche ist in der Tat das richtige Vademecum. Und hier ist Papst Benedikt XVI. mit gutem Beispiel vorangegangen, indem er auf kirchliche Ämter und Privilegien freiwillig verzichtet hat.
Anscheinend hat er jedoch das Kinde mit dem Bade ausgeschüttet, weil sein Nachfolger zum Mißbrauch von Amt und Privilegien geneigt scheint.
na ja... da BXVI nicht wissen konnte, wer zum Papst gewählt wird und wie der neue Papst die Kirche zukünftig leiten wird, hat nicht er das Kinde mit dem Bade ausgeschüttet, sondern sein Nachfolger.


Edi hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 08:40
Der Papst allein ist sicher nicht an dieser Tendenz schuld, könnte ihr aber mehr entgegensetzen, wenn er wollte, statt sie zu dulden oder gar zu fördern
ich glaube zwar nicht, dass er sie fördert, aber er könnte tatsächlich mehr gegen diese Tendenz unternehmen.
Offenbar glaubt der Papst (naiv), dass man jeden Menschen (als Kind Gottes), für Christus und seine Kirche gewinnen kann. Wo aber die Sünde Besitz von manch einem genommen hat, ist dieser - selbstverschuldet - nicht mehr an einer Umkehr interessiert und was mit der Kirche geschehen kann, wenn sie die Sünde akzeptiert, hat bereits Apostel Paulus geschrieben: "Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?"


Edi hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 09:15
... Die Lehrer dieses "Evangeliums" sind meist sehr reich geworden übrigens. Haben den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen und für ihren eigenen Wohlstand genommen.
meinst Du die Bischöfe mit ihren Staatsgehältern? - das trifft dann aber nur auf diese zu, wo sie vom Staat bezahlt werden (z.B. Deutschland), oder meinst Du Priester, die von der Kirchensteuer bezahlt werden? - das trifft dann aber nur auf diese zu, wo sie von der Kirchensteuer bezahlt werden (ebenfalls Deutschland).

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Edi
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Edi »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 11:14
Edi hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 09:15
... Die Lehrer dieses "Evangeliums" sind meist sehr reich geworden übrigens. Haben den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen und für ihren eigenen Wohlstand genommen.
meinst Du die Bischöfe mit ihren Staatsgehältern? - das trifft dann aber nur auf diese zu, wo sie vom Staat bezahlt werden (z.B. Deutschland), oder meinst Du Priester, die von der Kirchensteuer bezahlt werden? - das trifft dann aber nur auf diese zu, wo sie von der Kirchensteuer bezahlt werden (ebenfalls Deutschland).
Damit meine ich diejenigen, die @Peduli angesprochen hat, das sind nicht die Bischöfe der Kirche, sondern die sind bei bestimmten Sekten zu finden wie vielleicht manchen Pfingstlern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohlstandsevangelium

https://www.evangelisch.de/inhalte/1070 ... olls-royce
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Dr.Hackenbush

Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Edi hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2023, 12:18
Damit meine ich diejenigen, die @Peduli angesprochen hat, das sind nicht die Bischöfe der Kirche, sondern die sind bei bestimmten Sekten zu finden wie vielleicht manchen Pfingstlern.
Bei der Aussendung der zweiundsiebzig Jünger (Lk 10,1-16), sagte Christus unter anderem: … „denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn.“
Also, entweder sind die Prediger die Arbeiter im Weinberg des Herrn, oder Hochstapler (wenn sie von der wahren Kirche Christi ablenken). Wenn die Leute, die ihnen zuhören, bereit sind, freiwillig für deren „Arbeit“ zu bezahlen, weil sie davon ausgehen, dass die Prediger diejenigen sind, die im Lk 10,1-16 gemeint sind – dann ist das in Ordnung (legal), auch wenn sie sich dabei von der Kirche Christi ablenken lassen und sich auf dem Weg zu Gott verlieren (selbst verschuldet).

Dr.Hackenbush

Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Katholische Sonntagszeitung:
Nach Briefen:
Bätzing und Gądecki betonen Einigkeit


Nach einem Brief des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, an seinen polnischen Kollegen Erzbischof Stanislaw Gądecki haben sich die beiden Kirchenmänner "über die entstandenen Irritationen ehrlich ausgesprochen". Das teilte Bätzing der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn mit.
...
Gądecki Brief wurde erst Mitte November publik, als ihn Polens katholische Nachrichtenagentur KAI veröffentlichte. Der Erzbischof kritisiert darin mehrere Beschlüsse des Synodalen Wegs als "extrem inakzeptabel und unkatholisch". Die deutschen Kirchenreformer wollten offenbar eine Revolution vollbringen, die eher von linksliberalen Ideologien inspiriert sei als vom Evangelium, schrieb er an Franziskus. Konkret verurteilte Gądecki unter anderem Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare und Pläne, dass transgeschlechtliche Gläubige im Taufregister ihren Namen und das eingetragene Geschlecht ändern dürfen.
ja ja... dem Schorsch würde es gut tun, öfters und mehr Zeit mit den Polen verbringen, als mit den Synodalen, "Maria 2.0" und "Wir sind Kirche". ;)

Peduli
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

Manchmal ist ein Einlauf medizinisch notwendig, um Verstopfungen zu lösen! :emil:
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Dr.Hackenbush

Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Peduli hat geschrieben:
Freitag 8. Dezember 2023, 09:24
Manchmal ist ein Einlauf medizinisch notwendig, um Verstopfungen zu lösen! :emil:
ja, das kannst Du laut sagen! :breitgrins:

Neuste Nachrichten zum Thema „Synodaler Weg“ in Deutschland:
https://de.catholicnewsagency.com/tag/synodaler-weg

was die Polen selbst über den Brief von Erzb. Gadecki schreiben (link öffnen und auf Übersetzen klicken):
http://www.sodalicja.pl/z_zycia_kosciol ... ranciszka/

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Edi
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Edi »

Peduli hat geschrieben:
Freitag 8. Dezember 2023, 09:24
Manchmal ist ein Einlauf medizinisch notwendig, um Verstopfungen zu lösen! :emil:
Das weiss ich auch von Fasten her.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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nomads
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

Nein zum Diakonat für Frauen – „Kein endgültiges Urteil“
https://www.vaticannews.va/de/vatikan/n ... t-leo.html

eigentlich hätte ich nichts dagegen (aber nur eigentlich), wenn man unverheiratete Frauen zu Diakoninnen weihen würde, aber mit 2 Einschränkungen: Predigen verboten und unverheiratet.
Wenn man schon den Kartäuserinnen nach deren Jungfrauenweihe die Stola zu tragen erlaubt und das Evangelium zu lesen, könnte man das auch den Frauen in der Kirche erlauben.
Aber, so gut ich die Kirche in Deutschland kenne, dabei würde es nicht bleiben – die Frauen finden sich damit nicht ab!
:breitgrins:

nomads
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

Auf den Punkt gebracht:
„Die deutschen Bischöfe haben ein Dokument („Segen gibt der Liebe Kraft“) veröffentlicht, das pastorale Richtlinien für Priester und Seelsorger zur Segnung von Paaren in eheähnlichen Gemeinschaften bietet, die die Kirche als „ungeordnet“ bezeichnet. Die Segnung wird als Möglichkeit dargestellt, die Liebe und Hoffnung der Menschen unter Gottes Segen zu stellen. Deutsche synodale Prozesse haben zuvor Dokumente gebilligt, die eine Überprüfung der Lehre zur Homosexualität, Raum für Geschlechtervielfalt und die Inklusion von trans- und intersexuellen Menschen sowie Diskussionen über den Zölibat fordern. All dies geschieht unter dem Deckmantel der Seelsorge. Doch der Kernpunkt ist: In der katholischen Theologie ist seelsorgerisches Handeln untrennbar mit der Wahrheit verbunden. Die Kirche unterscheidet zwischen objektiver moralischer Ordnung (was gut oder sündhaft ist) und subjektiver Schuld (wie verantwortlich jemand persönlich ist). Die Kirche kann in Bezug auf Schuld nachsichtig sein, bei der Gewissensbildung Orientierung geben und Menschen Schritt für Schritt begleiten, aber sie kann nichts als moralisch gut erklären, was sie stets als in sich ungeordnet betrachtet hat. Wenn eine Bischofskonferenz Beziehungen segnet, die objektiv sündhaft sind, ohne klar zur Umkehr oder Lebensänderung aufzurufen, wird der moralische Maßstab faktisch revidiert, selbst wenn dies nicht formell ausgesprochen wird.
...
Werden sündhafte Situationen systematisch gesegnet, ohne klar über Umkehr, Kreuz, Askese oder moralisches Wachstum zu sprechen, wird die Sünde als „Unvollkommenheit“ verharmlost. Das mag pastoral schön klingen, doch wo es keine Sünde mehr gibt, gibt es auch keinen Grund mehr zur Umkehr, und das Opfer Jesu am Kreuz wird für überflüssig erklärt. Jeder Segen verliert seine Bedeutung.

Der Liberalismus beginnt oft mit einem edlen Motiv: Wie können wir den christlichen Glauben für moderne Menschen verständlich machen? Doch wenn dies nur zu bloßer Bestätigung führt – wenn sich das Christentum zu sehr dem Zeitgeist anpasst –, verliert es genau das, was es relevant macht. Und wird somit völlig überflüssig.“
(Quelle)
Zuletzt geändert von nomads am Dienstag 20. Januar 2026, 09:11, insgesamt 2-mal geändert.

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ottaviani
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von ottaviani »

es ist das gute Recht des Weihbischofs das zu tun, nur werden das die Angesprochen nicht einmal ignorieren
wie wir in Wien sagen

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

was und wen meinst Du mit:
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 20. Januar 2026, 08:53
... nur werden das die Angesprochen nicht einmal ignorieren...
???

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ottaviani
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von ottaviani »

es war ein Artikel von Kathnet verlinkt wo ein Weihbischof sich an moderne Theologen wendet darauf habe ich geantwortet

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 21. Januar 2026, 07:40
es war ein Artikel von Kathnet verlinkt wo ein Weihbischof sich an moderne Theologen wendet darauf habe ich geantwortet
ottaviani, der Bischof ist mir egal - ob der oder ein anderer, ist irrelevant -, was zählt, ist der Inhalt der Nachricht.
Dazu hast Du nichts zu sagen? Schade!
hier noch mal das Wichtigste:

"Doch der Kernpunkt ist: In der katholischen Theologie ist seelsorgerisches Handeln untrennbar mit der Wahrheit verbunden.
...
Werden sündhafte Situationen systematisch gesegnet, ohne klar über Umkehr, Kreuz, Askese oder moralisches Wachstum zu sprechen, wird die Sünde als „Unvollkommenheit“ verharmlost. Das mag pastoral schön klingen, doch wo es keine Sünde mehr gibt, gibt es auch keinen Grund mehr zur Umkehr, und das Opfer Jesu am Kreuz wird für überflüssig erklärt. Jeder Segen verliert seine Bedeutung."


und es geht auch um die DBK, die - meines Wissens -, als einzige Bischofskonferenz sich über die Möglichkeit der Segnungen (sehr) gefreut hat.

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

für mich begann die ganze "synodale" Entwicklung bereits in den 80-er Jahren, auch wenn man sie damals nicht als "synodal" bezeichnen konnte.

Il Giornale: Benedikt XVI. hatte ‚große Besorgnis‘ wegen des Synodalen Wegs
Benedikt XVI. drückte gegenüber Marx seine „große Besorgnis“ über den „Synodalen Weg“ in Deutschland aus. Laut vatikanischen Quellen sei der emeritierte Papst in seinen letzten Lebensjahren sehr skeptisch gegenüber der Entwicklung der Kirche in Deutschland gewesen. Benedikt XVI. habe befürchtet, dass „dieser Weg Schaden anrichten und schlecht enden wird, wenn er nicht gestoppt wird“, berichtet Il Giornale.

Marx sei auf Benedikts Appell nicht eingegangen, schreibt die Zeitung weiter.

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“

Also, alles wie gehabt! – es wird nichts und niemandem unterstellet, und es wird auch nichts konkret genannt, sondern nur das angedeutet, womit man das Genannte erörtert und erwähnt.
Mit anderen Worten: sie kommen aus diesem Schlamassel nicht raus! :breitgrins:

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von ottaviani »

was würdest du dir erwarten?

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von ottaviani »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 27. Januar 2026, 14:15
für mich begann die ganze "synodale" Entwicklung bereits in den 80-er Jahren, auch wenn man sie damals nicht als "synodal" bezeichnen konnte.

Il Giornale: Benedikt XVI. hatte ‚große Besorgnis‘ wegen des Synodalen Wegs
Benedikt XVI. drückte gegenüber Marx seine „große Besorgnis“ über den „Synodalen Weg“ in Deutschland aus. Laut vatikanischen Quellen sei der emeritierte Papst in seinen letzten Lebensjahren sehr skeptisch gegenüber der Entwicklung der Kirche in Deutschland gewesen. Benedikt XVI. habe befürchtet, dass „dieser Weg Schaden anrichten und schlecht enden wird, wenn er nicht gestoppt wird“, berichtet Il Giornale.

Marx sei auf Benedikts Appell nicht eingegangen, schreibt die Zeitung weiter.
Inwiefern hätte er auf die Bedenken des alten Herrn eingehen Ratzinger sagt 2013 er sei zu alt und schwach für sein Amt somit ist es seine reine Privatmeinung gewesen

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 27. Januar 2026, 17:12
Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“

Also, alles wie gehabt! – es wird nichts und niemandem unterstellet, und es wird auch nichts konkret genannt, sondern nur das angedeutet, womit man das Genannte erörtert und erwähnt.
Mit anderen Worten: sie kommen aus diesem Schlamassel nicht raus! :breitgrins:
Der Kardinal bewegt sich im Spannungsfeld von Pastoral und Lehre! :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:

Sein Gehalt ist keine leistungsbezogene Prämie, sondern voll umfänglich Schmerzensgeld! :emil: :emil: :emil:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 08:29
Inwiefern hätte er auf die Bedenken des alten Herrn eingehen Ratzinger sagt 2013 er sei zu alt und schwach für sein Amt somit ist es seine reine Privatmeinung gewesen
Marx und andere Kardinäle/Bischöfe hätten längst selber erkennen müssen, was in Deutschland schiefläuft. Es sei denn – man muss aus Deutschland auswandern, um das zu erkennen?!
Aber, wie kommt das, dass einfache Katholiken in Deutschland (Handwerker, Hausfrauen/männer, Arbeiter…) darauf kommen, was hier schiefläuft, Kardinäle und Bischöfe aber nicht? Oder ist es vielleicht so, dass die Diözesanbischöfe aus Angst um ihre Gehälter keineswegs einen offenen Streit mit den Synodalen riskieren wollen, weil die Synodalen eh die Zustimmung der Mehrheit in Deutschland (Katholiken/Nichtkatholiken/Medien) haben?

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von ottaviani »

jeder glaubt er weiß was schiefläuft in der Kirche gehen diese Grabenkämpfe mittlerweile 60 Jahre

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 09:40
jeder glaubt er weiß was schiefläuft in der Kirche gehen diese Grabenkämpfe mittlerweile 60 Jahre
[sarkasmusmode]Aber Hauptsache ist doch, daß Du Deinen Spaß hast![/sarkasmusmode]

:roll: :roll: :roll:
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 09:02
ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 08:29
Inwiefern hätte er auf die Bedenken des alten Herrn eingehen Ratzinger sagt 2013 er sei zu alt und schwach für sein Amt somit ist es seine reine Privatmeinung gewesen
Marx und andere Kardinäle/Bischöfe hätten längst selber erkennen müssen, was in Deutschland schiefläuft. Es sei denn – man muss aus Deutschland auswandern, um das zu erkennen?!
Aber, wie kommt das, dass einfache Katholiken in Deutschland (Handwerker, Hausfrauen/männer, Arbeiter…) darauf kommen, was hier schiefläuft, Kardinäle und Bischöfe aber nicht? Oder ist es vielleicht so, dass die Diözesanbischöfe aus Angst um ihre Gehälter keineswegs einen offenen Streit mit den Synodalen riskieren wollen, weil die Synodalen eh die Zustimmung der Mehrheit in Deutschland (Katholiken/Nichtkatholiken/Medien) haben?
Es gibt ein biblisches Vorbild für eine solche Gemengelage: Korach's Rotte! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:

Derzeit gibt es offenbar Viele in der Kirche, die lieber in Ägypten geblieben wären, weil sie das Ziel des Weges aus dem Blick verloren haben. Und den heutigen Hirten stehen die Mittel, die seinerzeit von Moses und Aaron eingesetzt worden sind, nicht mehr zur Verfügung! :hmm: :hmm: :hmm:
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 17:05
Und den heutigen Hirten stehen die Mittel, die seinerzeit von Moses und Aaron eingesetzt worden sind, nicht mehr zur Verfügung! :hmm: :hmm: :hmm:
aber es stehen andere Mittel zu Verfügung - z.B.:
1 Kor 5,12-13: "Ich will also nicht Außenstehende richten - ihr richtet ja auch nur solche, die zu euch gehören -, die Außenstehenden wird Gott richten. Schafft den Übeltäter weg aus eurer Mitte!" (Hervorhebung im Fettdruck von mir)
und dennoch verhalten sich die deutschen Bischöfe so, als ob auch die Synodalen - irgendwie - recht hätten und als ob dieses paulinische Mittel nicht zu Verfügung stünde.

Peduli
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 17:39
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 17:05
Und den heutigen Hirten stehen die Mittel, die seinerzeit von Moses und Aaron eingesetzt worden sind, nicht mehr zur Verfügung! :hmm: :hmm: :hmm:
aber es stehen andere Mittel zu Verfügung - z.B.:
1 Kor 5,12-13: "Ich will also nicht Außenstehende richten - ihr richtet ja auch nur solche, die zu euch gehören -, die Außenstehenden wird Gott richten. Schafft den Übeltäter weg aus eurer Mitte!" (Hervorhebung im Fettdruck von mir)
und dennoch verhalten sich die deutschen Bischöfe so, als ob auch die Synodalen - irgendwie - recht hätten und als ob dieses paulinische Mittel nicht zu Verfügung stünde.
Es ist natürlich ein Leichtes, über derlei diffizile Angelegenheiten hier in einem Internet-Forum zu "philosophieren". :tuete:

Nichtsdestoweniger gäbe es sicherlich im Bereich der Personalpolitik Ansatzpunkte, erhebliche Änderungen herbeizuführen ..............

Um ein konkretes Beispiel zu nennen, welches bei Frl. Vicky Pedia nachlesbar ist:
Im Oktober 2016 besuchte Kardinal Marx zusammen mit dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm Israel. Beide legten in Jerusalem eigener Aussage zufolge „aus Respekt vor den Gastgebern“ beim Besuch des Felsendoms und der Klagemauer ihr Brustkreuz ab. Dies wurde in Teilen der Öffentlichkeit, vor allem in konservativen Kreisen, als „Verleugnung des Kreuzes“ ausgelegt, die Geste käme einer „Unterwerfung“ oder „Selbstaufgabe“ gleich. Der jüdische Historiker Michael Wolffsohn zeigte sich in einem offenen Brief empört von der Kreuzablegung und trat für Toleranz ein, die der Islam und das Judentum auch gegenüber dem Christentum aufzubringen hätten. Als Sohn einer jüdischen Familie, die selbst unter dem Naziregime gelitten hatte, zeigte er sich ebenso empört über die von evangelisch.de kolportierte Behauptung, dass vor allem „rechtsgerichtete Kreise“ die Kreuzablegung kritisiert hätten.[60][61][62][63][64]
Warum hat man den Mann nicht wegen offensichtlicher Dienstpflichtverletzung amtsenthoben? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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nomads
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 18:27
Um ein konkretes Beispiel zu nennen, welches bei Frl. Vicky Pedia nachlesbar ist:
... Der jüdische Historiker Michael Wolffsohn zeigte sich in einem offenen Brief empört von der Kreuzablegung und trat für Toleranz ein, die der Islam und das Judentum auch gegenüber dem Christentum aufzubringen hätten. Als Sohn einer jüdischen Familie, die selbst unter dem Naziregime gelitten hatte, zeigte er sich ebenso empört über die von evangelisch.de kolportierte Behauptung, dass vor allem „rechtsgerichtete Kreise“ die Kreuzablegung kritisiert hätten.[60][61][62][63][64]
verstehe ich jetzt nicht... Der jüdische Historiker trat für Toleranz ein, zeigte sich aber empört "über die von evangelisch.de kolportierte Behauptung, dass vor allem „rechtsgerichtete Kreise“ die Kreuzablegung kritisiert hätten".
Was kritisierte er genau: Dir Kreuzablegung als solche (hat der Staat Israel die Kreuzablegung verlangt/erwartet?), oder die Kritik der Kreuzablegung (weil sie von "rechts" kam - wie evangelisch.de berichtet)? - oder kritisiert er evangelisch.de, weil evangelisch.de darüber berichtet?


Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 18:27
Warum hat man den Mann nicht wegen offensichtlicher Dienstpflichtverletzung amtsenthoben? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Meinst Du Kardinal Marx?
In der Zeit war er doch Vorsitzender der DBK - wer hätte ihn vom Amt entheben können?

Peduli
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Donnerstag 29. Januar 2026, 06:42
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 18:27
Um ein konkretes Beispiel zu nennen, welches bei Frl. Vicky Pedia nachlesbar ist:
... Der jüdische Historiker Michael Wolffsohn zeigte sich in einem offenen Brief empört von der Kreuzablegung und trat für Toleranz ein, die der Islam und das Judentum auch gegenüber dem Christentum aufzubringen hätten. Als Sohn einer jüdischen Familie, die selbst unter dem Naziregime gelitten hatte, zeigte er sich ebenso empört über die von evangelisch.de kolportierte Behauptung, dass vor allem „rechtsgerichtete Kreise“ die Kreuzablegung kritisiert hätten.[60][61][62][63][64]
verstehe ich jetzt nicht... Der jüdische Historiker trat für Toleranz ein, zeigte sich aber empört "über die von evangelisch.de kolportierte Behauptung, dass vor allem „rechtsgerichtete Kreise“ die Kreuzablegung kritisiert hätten".
Was kritisierte er genau: Dir Kreuzablegung als solche (hat der Staat Israel die Kreuzablegung verlangt/erwartet?), oder die Kritik der Kreuzablegung (weil sie von "rechts" kam - wie evangelisch.de berichtet)? - oder kritisiert er evangelisch.de, weil evangelisch.de darüber berichtet?
Was daran ist unverständlich? :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:

Michael Wolffsohn war der Ansicht, daß die Abnahme der Kreuze, also die persönlichen Kreuze von Marx und Bedford-Strohm, eine überzogene Maßnahme war:
Weil auch der Islam zu Toleranz gegenüber dem Christentum und Judentum verpflichtet sei!
Und anschließend empörte er sich darüber, weil man die Kritik an der Abnahme der Kreuze als "rechtsgerichtet" framen wollte.
nomads hat geschrieben:
Donnerstag 29. Januar 2026, 06:42
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 18:27
Warum hat man den Mann nicht wegen offensichtlicher Dienstpflichtverletzung amtsenthoben? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Meinst Du Kardinal Marx?
In der Zeit war er doch Vorsitzender der DBK - wer hätte ihn vom Amt entheben können?
Es geht ja auch nicht um sein Amt als DBK-Vorsitzender, sondern um sein Amt als Erzbischof von München und Freising.
Darüber hinaus gäbe es ja auch noch mehrere andere Anlässe, die eine "Beurlaubung" begründen würde. Denn als Vertreter der katholischen Lehre hat er sich dort wahrlich nicht hervorgetan! :pirat: :pirat: :pirat:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von ottaviani »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 10:53
ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 09:40
jeder glaubt er weiß was schiefläuft in der Kirche gehen diese Grabenkämpfe mittlerweile 60 Jahre
[sarkasmusmode]Aber Hauptsache ist doch, daß Du Deinen Spaß hast![/sarkasmusmode]

:roll: :roll: :roll:
natürlich natürlich

Peduli
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Re: Bischofssynode zur Synodalität 2022/2023

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Donnerstag 29. Januar 2026, 08:27
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 10:53
ottaviani hat geschrieben:
Mittwoch 28. Januar 2026, 09:40
jeder glaubt er weiß was schiefläuft in der Kirche gehen diese Grabenkämpfe mittlerweile 60 Jahre
[sarkasmusmode]Aber Hauptsache ist doch, daß Du Deinen Spaß hast![/sarkasmusmode]

:roll: :roll: :roll:
natürlich natürlich
Von der Übernatürlichkeit hast Du Dich ja (leider) verabschiedet! :pfeif: :pfeif: :pfeif:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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