Synodaler Weg 2019

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ottaviani
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von ottaviani »

das kann von jedem Menschen und der sich mit Taktik auskennt und keine Position in der Frage hat und etwas Ahnung von Taktik hat so bezeichnet werden arrogantes Tschapperl

Peduli
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 3. Februar 2026, 07:32
das kann von jedem Menschen und der sich mit Taktik auskennt und keine Position in der Frage hat und etwas Ahnung von Taktik hat so bezeichnet werden ..............
Blödsinn! 8) 8) 8)

Wer keine Position in dieser Frage hat und sich trotzdem so äußert, ist bereits ein Kirchenfeind! :ikb_bangin: :ikb_bangin: :ikb_bangin:

Wer sie nur aus taktischen Erwägungen äußert, ebenfalls! :ikb_punk: :ikb_punk: :ikb_punk:
ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 3. Februar 2026, 07:32
arrogantes Tschapperl
Hierzu wird auf folgendes Posting verwiesen: Lies und verstehe! 8) 8) 8)
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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nomads
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

ottaviani hat geschrieben:
Dienstag 3. Februar 2026, 07:16
nomads hat geschrieben:
Montag 2. Februar 2026, 17:34
Peduli hat geschrieben:
Montag 2. Februar 2026, 17:33
An dieser Stelle könnte man jedoch auch befürchten, daß die Progressisten eine Salamitaktik an den Tag legen.
So nach dem Motto von Walther Ulbricht: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!" :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
Sehr richtig!
Genau das befürchte ich!
warum nicht eine kluge Idee
um was zu erreichen/bewirken?

Peduli
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Peduli »

Franziska Harter hat geschrieben:Dass die Missbrauchsstudie zur DPSG erst kurz nach dem Synodalen Weg erscheint, ist kaum ein Zufall. Denn sie macht vieles unglaubwürdig, was dort jahrelang behauptet wurde


Wie praktisch, jetzt ist es zu spät

Sechs Jahre lang war auf dem Synodalen Weg derselbe Vorwurf zu hören: Die katholische Kirche sei eine Täterorganisation, die wegen Dingen wie Zölibat, Sexualmoral, Hierarchie und dem Männern vorbehaltenen Priestertum massenweise sexuellen Missbrauch hervorgerufen habe.
Die Synodalen ließen sich darin auch nicht beirren, als eine Missbrauchsstudie zur Evangelischen Kirche Deutschlands das genaue Gegenteil ergab: In der evangelischen Kirche ist es gerade das hierarchielose, offene Pfarrhaus, das Sexualstraftäter nutzen, um an ihre Opfer zu kommen.
Nein, der Synodale Weg funktionierte, weil er konsequent ausblendete, dass Missbrauch auch in anderen Institutionen vorkommt und dass jede Institution ihre spezifischen Risikofaktoren für Missbrauch hat, die Täter gezielt ausnutzen, um an Opfer zu kommen. Diese Risikofaktoren in ihr
Gegenteil umzukehren – überzeichnet: statt katholisch-zölibatär-priesterlicher Aura lieber der evangelisch-verheiratet nahbare Kumpel – ist empirisch nachweisbar nicht die Lösung. Nein, stattdessen muss die Wachsamkeit der jeweiligen Organisation für sorgfältige Auswahl des Personals, Transparenz und Controlling sorgen. Der Synodale Weg funktionierte, weil er konsequent so tat, als sei sexueller Missbrauch eine direkte Folge des Zölibats, der sakramental-hierarchischen Kirchenstruktur, der katholischen Sexualmoral und der Unmöglichkeit für Frauen, Priester zu werden. Zu den krawalligsten und diese These am lautesten vertretenden
Teilnehmern des Synodalen Weges gehörten Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und des Bundes Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ). Letzterer ist der Dachverband ersterer.
Nun hat die DPSG eine Studie zu Missbrauch publik gemacht, die das erschreckende Ausmaß sexueller Gewalt in den eigenen Reihen zeigt. Der Verein ist zu beglückwünschen, dass er sich der schonungslosen Wahrheit stellt. Zu dieser Wahrheit gehört auch: Die DPSG steht für alles, was der Synodale Weg unter dem Vorwand der Missbrauchsbekämpfung für die katholische Kirche fordert: Frauen können dort dieselben Leitungsfunktionen übernehmen wie Männer, Geschlechtertrennung und Disziplin warf man ab 1968 über Bord, stattdessen werden Autoritätskritik, liberale Pädagogik und sexuelle Vielfalt großgeschrieben. Demokratische Gremien ersetzen straffe Hierarchien und
ermöglichen breite Mitbestimmung. Entsprechend demokratisiert haben sich offenbar auch bestimmte sexualisiert-erniedrigende Praktiken in mancher Gruppenleiter*innenrunde, oft unter Alkoholeinfluss. Toxische Gruppenkultur" nennt der Aufarbeitungsbericht das.
Vor diesem Hintergrund ist es schwer zu glauben, dass die DPSG-Missbrauchsstudie nicht auch ein paar Tage früher hätte erscheinen können. Denn mit ihr bricht das synodale Lieblingsnarrativ von der zölibatär-hierarchischen Täterorganisation in sich zusammen. Sie entlarvt das synodale Theater als das, was es ist: ein progressives Reformprojekt, das weniger die Betroffenen sexuellen Missbrauchs als vielmehr die kirchenideologischen Phantasien Einzelner im Blick hat. Wäre
die Studie nur eine Woche früher erschienen, wäre das vor allem für die überlauten Alibi-Jugendlichen unter den synodalen Grauköpfen peinlich geworden. Wäre die Studie nur eine Woche früher erschienen, hätte ganz vielleicht am fernen Horizont die Möglichkeit dafür entstehen können,
endlich ideologiefrei und opferzentriert auf Risikofaktoren und zukünftige Verhinderung von Missbrauch in der katholischen Kirche und in katholischen Organisationen zu blicken. Dafür ist es jetzt praktischerweise zu spät.
Quelle
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Sascha B.
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Sascha B. »

Die haben ja auch einen "Stamm Camilo Torres" und verwenden Gendersternchen :D
Katholische Pfadfinder*inenn welche ihren Stamm nach einem exkommunizierten Linkskriminellen bennen.
Fehlt nur noch der Stamm Gudrun Enslin.

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Zeno Kortin
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Zeno Kortin »

Sascha B. hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 16:19
Die haben ja auch einen "Stamm Camilo Torres" und verwenden Gendersternchen :D
Katholische Pfadfinder*inenn welche ihren Stamm nach einem exkommunizierten Linkskriminellen bennen.
Fehlt nur noch der Stamm Gudrun Enslin.

Befreiungstheologe halt, sowas färbt ab.
Bin ich erst von Allem befreit, lebt es sich um so ungenierter.
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nomads
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 15:03
Franziska Harter hat geschrieben: ...
Vor diesem Hintergrund ist es schwer zu glauben, dass die DPSG-Missbrauchsstudie nicht auch ein paar Tage früher hätte erscheinen können. Denn mit ihr bricht das synodale Lieblingsnarrativ von der zölibatär-hierarchischen Täterorganisation in sich zusammen. Sie entlarvt das synodale Theater als das, was es ist: ein progressives Reformprojekt, das weniger die Betroffenen sexuellen Missbrauchs als vielmehr die kirchenideologischen Phantasien Einzelner im Blick hat.
Quelle
Tja… Phantasien sind nicht strafbar und exkommunizieren kann man diese auch nicht.
Die Priester könnten diese Phantasien in ihren Sonntagspredigten lächerlich machen, aber warum sollten sie?
Man hat die Schäfer, die man sich verdient. :blinker:

Peduli
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Peduli »

Sascha B. hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 16:19
Die haben ja auch einen "Stamm Camilo Torres" und verwenden Gendersternchen :D
Katholische Pfadfinder*inenn welche ihren Stamm nach einem exkommunizierten Linkskriminellen bennen.
Fehlt nur noch der Stamm Gudrun Enslin.
Das wäre dann eher etwas für die protestantischen Pfadfinder, schließlich stammte sie aus einem protestantischen Pfarrhaus! ;D ;D ;D
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Sascha B.
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Sascha B. »

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 19:27
Sascha B. hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 16:19
Die haben ja auch einen "Stamm Camilo Torres" und verwenden Gendersternchen :D
Katholische Pfadfinder*inenn welche ihren Stamm nach einem exkommunizierten Linkskriminellen bennen.
Fehlt nur noch der Stamm Gudrun Enslin.
Das wäre dann eher etwas für die protestantischen Pfadfinder, schließlich stammte sie aus einem protestantischen Pfarrhaus! ;D ;D ;D
Das stimmt, aber die sind sicher sehr Ökumenisch gesinnt :breitgrins:

nomads
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

Sascha B. hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 19:28
Das stimmt, aber die sind sicher sehr Ökumenisch gesinnt :breitgrins:
das glaube ich nicht.
Nur Katholiken im Westen Europa sind so naiv und glauben, dass man mit Ökumene missionieren kann. :blinker:

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Zeno Kortin
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 20:33
Sascha B. hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 19:28
Das stimmt, aber die sind sicher sehr Ökumenisch gesinnt :breitgrins:
das glaube ich nicht.
Nur Katholiken im Westen Europa sind so naiv und glauben, dass man mit Ökumene missionieren kann. :blinker:
Sage mal lieber Deutschland, weil daß in den romanischen Ländern wahrscheinlich anders gesehen wird.

Aber eigentlich wollte ich noch zu Peduli etwas anmerken.
Es müßte, wenn schon denn schon Stamm Merkel heißen. Denn das wäre richtig ökumenisch. Protestantische Pfarrerstochter, in Hamburg geboren und in der Zone aufgewachsen, Vorsitzende einer als katholisch geltende Partei.
Natürlich weiß ich auch, daß die CDU eine Gemeinschaftsproduktion ist, schließlich war der Großvater von Volker Bouffier Mitbegründer in Gießen, und die Bouffiers sind Hugenotten.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Zeno Kortin
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Zeno Kortin »

Oder Stamm Söder, das wäre extrem ökumenisch. Franke, Protestant und CSU Vorsitzender.
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 21:01
nomads hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 20:33
Sascha B. hat geschrieben:
Sonntag 15. Februar 2026, 19:28
Das stimmt, aber die sind sicher sehr Ökumenisch gesinnt :breitgrins:
das glaube ich nicht.
Nur Katholiken im Westen Europa sind so naiv und glauben, dass man mit Ökumene missionieren kann. :blinker:
Sage mal lieber Deutschland, weil daß in den romanischen Ländern wahrscheinlich anders gesehen wird.
besteht Europa für Dich nur aus germanischen und romanischen Ländern?
Ich glaube ich muss Dich doch aufklären:
Hinter der Oder-Neiße-Linie gibt noch die slawischen Länder. Wenn Nazideutschland diese so übersehen hätte, hätte es bestimmt keinen 2 Weltkrieg gegeben. :blinker:
Man muss traurigerweise feststellen, dass für westeuropäische Kirche Europa an Oder-Neiße-Linie endet. Warum eigentlich? Weil Ökumene dort keine oder geringe Rolle spielt?
Direkt hinter der Oder-Neiße-Grenze, in unserem Nachbarland Polen gab es 93% Katholiken (bis 1989) und 0,2-0,3% Protestanten - mit wem sollte dort die RK-Kirche Ökumene "betreiben"? Keinen hat es interessiert und keinen interessiert es - weder die Katholiken, noch die Protestanten, die im ehemaligen Ostblock nur mit finanzieller Hilfe aus Deutschland überleben, das es im ehemaligen Ostblock keine Kirchensteuer gibt und ohne Sonntagspflicht gibt es auch keine freiwillige Spenden - also selbst schuld! :blinker:

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Zeno Kortin
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Zeno Kortin »

Auch hier möchte ich nicht Schachteln.
Ja sicher, und mir fallen dabei noch die Österreicher, Ungarn, Slowenen und Kroaten ein. Aber bei denen stellt sich das Problem Ökumene eben nicht.
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 01:16
Auch hier möchte ich nicht Schachteln.
Ja sicher, und mir fallen dabei noch die Österreicher, Ungarn, Slowenen und Kroaten ein. Aber bei denen stellt sich das Problem Ökumene eben nicht.
Da bleiben noch die skandinavischen Länder, aber von denen hört man eh nicht viel – ab und zu, wenn jemand erschossen wurde, oder um sich geschossen hat.

Angeblich ist Finnland das glücklichste Land der Welt… keine Ahnung warum das so ist? :)

Ja, die Ökumene ist ein „deutsches Produkt“, das vor allem das Zusammenleben der Protestanten und Katholiken zu regeln versucht – und nicht zuletzt die Mischehen -, man heiratet bei uns ökumenisch – also für den Protestanten ist es eh egal (da „weltlich ding“) und für den Katholiken ungültig. :breitgrins:

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Sascha B.
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Sascha B. »

Hier gibts jedes Jahr im Oktober ein "Ökumenisches Glaubensfest" welches aus einem Gottesdienst und dann Wirtshaus besteht. Da hat man dann 98% Katholiken, einen lutherischen Pfarrer und zwei drei Gläubige. Generell scheinen Protestanten (abgesehen von den Bezahlten) wenig Interesse an gemeinsamen Veranstaltungen mit Katholiken zu haben.

nomads
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 15:32
Hier gibts jedes Jahr im Oktober ein "Ökumenisches Glaubensfest" welches aus einem Gottesdienst und dann Wirtshaus besteht. Da hat man dann 98% Katholiken...
wo ist "hier" und wo gibt es 98% Katholiken in Deutschland? :glubsch:

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Sascha B. »

nomads hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 15:56
Sascha B. hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 15:32
Hier gibts jedes Jahr im Oktober ein "Ökumenisches Glaubensfest" welches aus einem Gottesdienst und dann Wirtshaus besteht. Da hat man dann 98% Katholiken...
wo ist "hier" und wo gibt es 98% Katholiken in Deutschland? :glubsch:
Deggendorf, die 98% bezogen sich aber auf die Teilnehmer der Veranstaltung.
Der Anteil der katholischen Bevölkerung sinkt sein Jahren.

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 16:05
Deggendorf, die 98% bezogen sich aber auf die Teilnehmer der Veranstaltung.
Der Anteil der katholischen Bevölkerung sinkt sein Jahren.
das bestätigt meine Annahme, dass nur Katholiken in Deutschland so naiv sind und glauben mit Ökumene etwas zu erreichen - und ja, das tun sie auch - sie werden zunehmend protestantisch... :breitgrins:

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Sascha B. »

Mir konnte bisher aber auch kein Katholik, von denen ich tatsächlich sehr viele kenne, erklären warum nan Katholisch werden sollte. Erst vor paar Wochen von einer sehr aktiven Katholikin gehört dass mit "an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche" alle gemeint sind, auch die Evangelischen.

Wenn aber eh alles das selbe ist, dann sollte man als vernünftiger Mensch die mit den wenigsten Regeln wählen. Katholisch zu werden wäre dann einfach nur Dumm.

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 16:33
Mir konnte bisher aber auch kein Katholik, von denen ich tatsächlich sehr viele kenne, erklären warum nan Katholisch werden sollte.
Weil es nach dem, was im NT steht, darauf hinausläuft - hier nur die Unterschiede, zu Nichtkatholiken:
Papsttum – biblisch begründet
Unauflöslichkeit der Ehe – biblisch begründet (die Aussagen Jesu sind eindeutig)
Männerpriestertum – biblisch/tradiert begründet (keine Frauen unter den Jünger Christi)

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 16:33
Erst vor paar Wochen von einer sehr aktiven Katholikin gehört dass mit "an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche" alle gemeint sind, auch die Evangelischen.
was heißt hier „sehr aktiven Katholikin“? Eine synodale Kommunionhelferin?

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 16:33
Wenn aber eh alles das selbe ist, dann sollte man als vernünftiger Mensch die mit den wenigsten Regeln wählen. Katholisch zu werden wäre dann einfach nur Dumm.
warum mit den wenigsten Regeln wählen? Ich würde die Glaubensgemeinschaft mit den meisten Regeln wählen - man kann es auch anders sehen: Je mehr Regeln (Laternen auf dem Weg), um so präziser ist der Weg zu Gott beleuchtet. Deshalb fing Gott bei seinem auserwählten Volk (Judentum) mit 248 Geboten und 365 Verboten. Dass die Juden am Ende in einer Sackgasse landeten, ist nicht Gottes schuld, sondern der Juden selbst und das führte dazu, dass Gott Mensch wurde, um ihnen zu zeigen, wie sie wieder aus dieser Sackgasse herausfinden, ohne zu glauben, dass Gott sie mit Seiner Gesetzgebung in diese Sackgasse hineinführte.
Zuletzt geändert von nomads am Montag 16. Februar 2026, 17:41, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Sascha B. »

Synodal eher weniger. Mehr durch Charismatische Erneuerung geprägt. Viel Hokuspokus wie Ruhen im Geist und so. Und die Dämonenerscheinung in Medjugorje prägt sehr stark. Aber immerhin tägliche hl. Messe, Rosenkranz.

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von nomads »

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 17:15
Synodal eher weniger. Mehr durch Charismatische Erneuerung geprägt. Viel Hokuspokus wie Ruhen im Geist und so. Und die Dämonenerscheinung in Medjugorje prägt sehr stark.
so, wie Du das beschreibst, siehst Du doch selbst, was Du von diesem Hokuspokus solcher Katholiken halten kannst. :breitgrins:

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 16. Februar 2026, 17:15
Aber immerhin tägliche hl. Messe, Rosenkranz.
das ist kein Indikator für die Qualität des Katholischen. Die Synodalen feierten bestimmt auch täglich eine hl. Messe und segneten schwule Messbesucher :blinker: :breitgrins:

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Zeno Kortin »

Und hier noch das Gejammer von Bätzing.
Interessant dabei ist, daß alles, was er an "Postiiven" hervorhebt eben schon eine Häresie darstellt.

https://katholisch.de/artikel/67304-bis ... n-kraftakt
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