Die katholische Kirche in Tirol versucht auf eine neue Art und Weise mit dem Menschen ins Gespräch zu kommen: Diakon Willi Holzhammer tourt durch das Land und stellt sich an den kommenden Samstagen in Supermärkten in Bezirkshauptstädten den Fragen, Problemen und Anliegen der Menschen.
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"Vielleicht kann ich helfen, einen Schritt weiter zu gehen, wenn sich jemand Gedanken macht, wie er sein Leben aus dem Glauben gestalten will."
Wenn er das so macht wie Pater Axel Weil SJM in den Diskos
Wenn er mit Soutane bekleidet und den Rosenkranz betend vor dem Supermarkt steht, dann wäre das selbstverständlich ein guter Einstieg ins Apostolat. Wenn er denn einkaufenden Menschen dann auch noch vom Himmel, der Gnade, der Sünde und der Erlösung erzählt, dann ist er auf der richtigen Spur.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila
Bei den vielen Berichterstattungen und Meldungen zu der Seligsprechung in Rom und den Ereignissen rund um Osama und Obama ging folgendes bisher ganz unter:
Gestern war Motorradgottesdienst in Schweinfurt!
Weshalb das Ei gewandelt werden soll, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Normalerweise würde ich sagen: Liegt ja nicht auf dem Korporale, also soll es nicht gewandelt werden. Aber so wie es aussieht…liegt hier auf dem Altar gar kein Korporale.
civilisation hat geschrieben:Bei den vielen Berichterstattungen und Meldungen zu der Seligsprechung in Rom und den Ereignissen rund um Osama und Obama ging folgendes bisher ganz unter:
Gestern war Motorradgottesdienst in Schweinfurt!
Weshalb das Ei gewandelt werden soll, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Eher wurde DA das Ei gewandelt als der Rest... das ist so sicher wie das "Amen in der Kirche."
(Man beachte die Anordnung der Kerzen... ) ... vom Rest ganz zu schweigen...
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Dieser Priester und dieser Diakon verkörpern so ziemlich alle Vorurteile des "progressiven" Geistlichen, der strenggenommen anstatt Schritte nach vorne zu machen an dem Ast sägt, auf dem er sitzt.
1. Keine korrekte liturgische Kleidung, in diesem Fall keine Kasel.
2. Regenbogenstolen (diese fallen strenggenommen unter Punkt 1. Allerdings haben sie eine besondere Symbolik. Sie repräsentieren New Age, Gay Pride…)
3. Nichtverwendung notwendiger liturgischer Geräte, in diesem Fall des Korporale.
4. Verwendung nicht zugelassener liturgischer Geräte, in diesem Fall hölzerne Gefäße und Körbe
Da fehlt eigentlich nur noch
5. Häretische Predigt.
Wer will kann, kann sich bei youtube das entsprechende Video aus Schweinfurt raussuchen. Gleich zu Anfang gibt der Diakon ein "Statement" ab, wie es um den "MoGoDi" und RB steht.
anneke6 hat geschrieben:Nichtverwendung notwendiger liturgischer Geräte, in diesem Fall des Korporale.
Ich habe mir jetzt nur die Bilder im Kreuzgang angesehen. Da ist nicht zu entnehmen, ob das Korporale wirklich fehtl.
-> Ich habe schon öfters bei verschiedenen Priestern als Küsterin/Mesmerin gearbeitet. Und die einen wollten das Korporale gleich auf dem Altar haben, die anderen hatten es mit Palla... auf dem Kelch liegen, der von den Ministranten ja zur Gabenbereitung gebracht wird.
Da liegt definitiv keins. Auf dem Altar befindet sich ein zweites Altartuch, das aber nicht den Ansprüchen eines Korporale genügt. Es ist viel zu groß, nicht einmal quadratisch und weist nicht die vorschriftsmäßigen Falten auf. Bei einem stets einseitig gefalteten und gestärkten Korporale sieht man die Falten auch im aufgefalteten Zustand. Eines der fünf kleineren hölzernen Hostiengefäße steht auch ein Stück über.
Ansonsten…diese zu verwerfende Praxis, das Korporale schon vor der Meßfeier auf dem Altar liegen zu haben ist mir natürlich bekannt…ebenso die üble, üble, üble Praxis, das Korporale ständig auf dem Altar liegen zu lassen.
anneke6 hat geschrieben:ebenso die üble, üble, üble Praxis, das Korporale ständig auf dem Altar liegen zu lassen.
Was ja den Sinn desselben auch ziemlich ad absurdum führt...
Wobei die Sache im NOM natürlich weniger kritisch ist, da der Leib des Herrn ja nicht direkt auf dem Korporale liegt.
Gruß Jürgen
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Nee, da liegt der Leib des Herren in hölzernen Gefäßen und in geflochtenen Körben, die offenbar mit gewöhnlichen Tüchtern ausgelegt sind.
Daß die Purifikation sich so äußerst schwierig gestaltet…dürfte offensichtlich sein.
Warum ist dieser Priester noch im Dienst? Wer schläft da?
anneke6 hat geschrieben:Nee, da liegt der Leib des Herren in hölzernen Gefäßen und in geflochtenen Körben, die offenbar mit gewöhnlichen Tüchtern ausgelegt sind.
Daß die Purifikation sich so äußerst schwierig gestaltet…dürfte offensichtlich sein.
Warum ist dieser Priester noch im Dienst? Wer schläft da?
Deine beiden Fragen zum Schluß Deines Postings wurden hier schon zuhauf diskutiert. Beantwortet ... ? Nun ja.
Übrigens werden die hmm... "Messen" immer in ähnlichem Stil äähmm... "gefeiert".
Auf dem Altar stehen wirklich viele unnütze "Gerätschaften" herum... und immer diese Brotkörbe...
Was trägt Onkel Breiti denn da für ein liturgisches Gewand unter der Regenbogen-Stola?
Hier trägt er auch ein interessantes liturgisches Kleidungsstück (eine Art Superhumerale? ):
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Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Hmm…eine Albe mit eigener Schnürung habe ich auch noch nie gesehen. Ansonsten ist es der Typ Albe, der nur unter einer Ganzkörperkasel getragen werden kann. Sie werden über den Kopf angezogen (wie die meisten Alben) und haben unter dem meist bereits ziemlich großen Hausausschnitt noch ein paar traditionelle Knöpfe. Vom Schnitt her erinnern sie an ein Nachthemd für alte Männer und werden diese Ähnlichkeit auch mit Zingulum nicht los.