Waren auch früher von der Ritenkongregation ausdrücklich verboten (wahrscheinlich meinten manche extra deswegen, welche anschaffen zu müssen).anneke6 hat geschrieben:Ehrlich gesagt: Ich mag diese Gongs nicht. Glocken sind viel schöner.
Wieder ministrieren?
- Berolinensis
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Re: Wieder ministrieren?
Re: Wieder ministrieren?
Die oft "pieseligen" Glocken sind alles andere als schön.anneke6 hat geschrieben:Ehrlich gesagt: Ich mag diese Gongs nicht. Glocken sind viel schöner.
Mit "Gong" meine ich nicht irgendwelche (asiaten) Blechscheiben, sondern sowasBerolinensis hat geschrieben:Waren auch früher von der Ritenkongregation ausdrücklich verboten (wahrscheinlich meinten manche extra deswegen, welche anschaffen zu müssen).anneke6 hat geschrieben:Ehrlich gesagt: Ich mag diese Gongs nicht. Glocken sind viel schöner.
Mit Glocken meine ich sowas:
und mit Schellen sowas
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Wieder ministrieren?
Dann nennen wir das, was ich schön finde, eben Schellen.
Gong kenne ich hier nur in einer Kirche, als Zeichen, daß der Einzug beginnt, nicht zur Wandlung. Und der klingt ziemlich öde.
Gong kenne ich hier nur in einer Kirche, als Zeichen, daß der Einzug beginnt, nicht zur Wandlung. Und der klingt ziemlich öde.
???
Re: Wieder ministrieren?
Dazu gibt es doch die Sakristeiglocke:anneke6 hat geschrieben:Gong kenne ich hier nur in einer Kirche, als Zeichen, daß der Einzug beginnt, nicht zur Wandlung. Und der klingt ziemlich öde.

Gruß Jürgen
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Re: Wieder ministrieren?
Im Prinzip genauso, nur daß der Priester nach der etwaigen Reponierung der restlichen konsekrierten Hostien in den Tabernakel mit den Gefäßen zu dir kommt. Dann assistierst du ihm wie gewohnt. Im Zweifelsfall würde ich eher mit den Kännchen zum Altar.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben: An der Kredenz? Wie ſieht das dann aus; ich kenne es nur ſo, daß am Altar purifiziert wird?
Ich schelle an dem einen Ort einmal nach der Epiklese und dreimal zu jeder Erhebung der Gestalten. Am anderen gibt es nur einen Gong, was ich persönlich nicht schön für den Ministranten finde, der ihn zu schlagen hat (denn er kann dabei nicht knien). Außerdem besteht beim Gong das Riskio, daß er scheppert. Der Gong wird wiederum nur einmal zur Epiklese und zu jeder Elevation geschlagen.[/quote]Vulpius Herbipolensis hat geschrieben: Auch immer wieder ſpannend (in fremden Gemeinden): Wann wird beim Hochgebet wie oft geſchellt, wann gekniet, wann nicht?
Ein düsterer Seraph möchte wohl selbst den dreieinigen Gott erschrecken.
(Mother Mary Francis)
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Vulpius Herbipolensis
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Re: Wieder ministrieren?
Wir ſchellen wohl etwas eigenartig: Wenn das Sanctus zu Ende iſt, bei den Elevationen und wenn das Agnus Dei zu Ende iſt, jeweils einmal, allerdings gerade bei den Elevationen relativ lang.
Außerdem knieen bei uns die Miniſtranten nach dem Agnus Dei nicht mehr; wie ſchaut's damit denn ſonſt ſo aus?
Außerdem knieen bei uns die Miniſtranten nach dem Agnus Dei nicht mehr; wie ſchaut's damit denn ſonſt ſo aus?
Danke. Ich kann mich zumindeſt nicht daran erinnern, das ſchon mal geſehen zu haben.Seraph hat geschrieben:Im Prinzip genauso, nur daß der Priester nach der etwaigen Reponierung der restlichen konsekrierten Hostien in den Tabernakel mit den Gefäßen zu dir kommt. Dann assistierst du ihm wie gewohnt. Im Zweifelsfall würde ich eher mit den Kännchen zum Altar.
Domum superborum demolietur Dominus.
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Re: Wieder ministrieren?
Eines wird deutlich: Beim Ministrantendienst ist vieles Ortsbrauch, da bleibt eine Menge Spielraum, selbst wenn alles rubrikenkonform abläuft. Und selbst die a.o. Form hat für die Ministranten nur sehr wenige Vorschriften. So hat man dort z.B. im Hochamt jetzt zumeist allerorten 2 Akolythen mit Leuchtern, einen Zeremoniar und einen Thuriferar. Das hat sich über die Pius- und Petrusbruderschaft fast allerorten so durchgesetzt. In vorkonziliarer Zeit war der Zeremoniar, zumal auf dem Land, in Deutschland quasi unbekannt. Im "Rauchamt" dienten 2 Akolythen mit oder ohne Leuchter, dazu kamen Thurifarar und Navicular. Das Schellen vor der Opferung, im o. Ritus heute nur noch selten anzutreffen, ist z.B. ein Brauch, der in Italien unbekannt ist. Habe damit gelegentlich eines Ministrantendienstes in S. Trinita in Rom meinen italienischen "Kollegen" am Altar mal ziemlich aus dem Konzept gebracht
Wegen des Alters der Ministranten würde ich mir keine Sorgen machen: Hier bei uns haben wir in der a.o. Form Ministranten zwischen 13 und 67 Jahren. In kleinen Dörfern ist es leider aber oft so, daß Ministranten über 20 bei den Leuten "ins Gerede" kommen. Dies allerdings zu Unrecht, denn gerade ein paar ältere Messdiener, die erfahrener sind, wären oft wertvoll.
Wegen des Alters der Ministranten würde ich mir keine Sorgen machen: Hier bei uns haben wir in der a.o. Form Ministranten zwischen 13 und 67 Jahren. In kleinen Dörfern ist es leider aber oft so, daß Ministranten über 20 bei den Leuten "ins Gerede" kommen. Dies allerdings zu Unrecht, denn gerade ein paar ältere Messdiener, die erfahrener sind, wären oft wertvoll.
Auf, eilen liebentzündet, auch wir zum heil'gen Streit! Der Herr, der's Haus gegründet, uns ew'gen Sieg verleiht.
Re: Wieder ministrieren?
Im Dom (ich weiß, dort verschlägt's Dich selten hin) ist das zumindest bei den Pontifikalämtern seit etwa zehn Jahren so üblich. Dort kommt es angesichts der großen Zahl an Hostienschalen recht häufig auch vor, daß die Purifikation erst nach der Messe abgeschlossen wird.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Danke. Ich kann mich zumindeſt nicht daran erinnern, das ſchon mal geſehen zu haben.Seraph hat geschrieben:Im Prinzip genauso, nur daß der Priester nach der etwaigen Reponierung der restlichen konsekrierten Hostien in den Tabernakel mit den Gefäßen zu dir kommt. Dann assistierst du ihm wie gewohnt. Im Zweifelsfall würde ich eher mit den Kännchen zum Altar.
Re: Wieder ministrieren?
Das artet ja in Spüldienst aus.Kilianus hat geschrieben:Im Dom (ich weiß, dort verschlägt's Dich selten hin) ist das zumindest bei den Pontifikalämtern seit etwa zehn Jahren so üblich. Dort kommt es angesichts der großen Zahl an Hostienschalen recht häufig auch vor, daß die Purifikation erst nach der Messe abgeschlossen wird.Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Danke. Ich kann mich zumindeſt nicht daran erinnern, das ſchon mal geſehen zu haben.Seraph hat geschrieben:Im Prinzip genauso, nur daß der Priester nach der etwaigen Reponierung der restlichen konsekrierten Hostien in den Tabernakel mit den Gefäßen zu dir kommt. Dann assistierst du ihm wie gewohnt. Im Zweifelsfall würde ich eher mit den Kännchen zum Altar.