Ist mir aufgefallen.
Gruß, ad_hoc
Ja, natürlich, sogar beim Weihbischof. Und selbst der empfiehlt einen entspannteren Umgang mit der Kommunion. Originalton: "Nur keine Panik, wenn Ihnen die Hostie runterfällt." Und er hat ausdrücklich betont, dass die KommunionhelferInnen auch Evangelischen, Geschiedenen/Wiederverheirateten, aus der rk Kirche Ausgetretenen etc. die Kommunion spenden müssen, wenn sich diese Leute eingeladen fühlen. Das sei nicht unser Job, da zu urteilen und zu diskutieren, sondern allenfalls für den Priester ein Anlass zum seelsorgerischem Gespräch. Von der Bevorzugung der "geweihten Hände" beim Kommunionempfang hält er ebenso wenig...Raphaela hat geschrieben:Auch ich schließe mich an.
Und eine Frage an Kantorin: Du bist gleichzeitig Kommunionhelferin, was ich eigentlich gut heiße.
Zuvor soll man - zumindest im Bistum Augsburg - dazu einen Einkehrtag mitmachen, gleichzeitig wird von den Kommunionhelfern erwartet, dass sie einen jährlichen Einkehrtag mitmachen.
Dort wird auf des Thema Kommunion auf geistliche Art eingegangen.
Hast du solche Einkehrtage schon mal besucht?
Man darf sich noch nicht mal wundern darüber. Es gibt zu viele Orte, wo es genau so zugeht, wie bei Kantorin und deren Weihbischof.Ja, natürlich, sogar beim Weihbischof. Und selbst der empfiehlt einen entspannteren Umgang mit der Kommunion. Originalton: "Nur keine Panik, wenn Ihnen die Hostie runterfällt." Und er hat ausdrücklich betont, dass die KommunionhelferInnen auch Evangelischen, Geschiedenen/Wiederverheirateten, aus der rk Kirche Ausgetretenen etc. die Kommunion spenden müssen, wenn sich diese Leute eingeladen fühlen. Das sei nicht unser Job, da zu urteilen und zu diskutieren, sondern allenfalls für den Priester ein Anlass zum seelsorgerischem Gespräch. Von der Bevorzugung der "geweihten Hände" beim Kommunionempfang hält er ebenso wenig...
Mein Kommentar:Can. 844 — § 1. Katholische Spender spenden die Sakramente erlaubt nur katholischen Gläubigen; ebenso empfangen diese die Sakramente erlaubt nur von katholischen Spendern; zu beachten sind aber die Bestimmungen der §§ 2, 3 und 4 dieses Canons sowie des can. 861, § 2.
...
§ 4. Wenn Todesgefahr besteht oder wenn nach dem Urteil des Diözesanbischofs bzw. der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage dazu drängt, spenden katholische Spender diese Sakramente erlaubt auch den übrigen nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen, die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufsuchen können und von sich aus darum bitten, sofern sie bezüglich dieser Sakramente den katholischen Glauben bekunden und in rechter Weise disponiert sind.
(Cyrill von Jerusalem, 313-386, 5. mystagogische Rede)Wenn du vortrittst, sollst du die Hände nicht flach ausstrecken und nicht die Finger spreizen, sondern lege die linke Hand unter die rechte; mach gleichsam einen Thron, um den König zu empfangen, nimm mit der hohlen Hand den Leib Christi auf und antworte: Amen. Heilige behutsam die Augen durch die Berührung mit dem heiligen Leib und gib acht, dass dir nichts verloren geht. Wenn dir jemand Goldkörner gäbe, würdest du dann nicht mir größter Sorgfalt darauf achten, dass dir nichts verloren geht? Wirst du also nicht noch viel mehr Acht geben, dass dir auch nicht ein einziges Krümlein herunterfällt von dem, was viel kostbarer als Gold und Edelstein?“
Ganz richtig. Gegen Ruhe bewahren spricht ja überhaupt nichts. Es darf nur nicht - wie von Kantorin - dahingehend missverstanden werden, dies sei kein Unglück.anneke6 hat geschrieben:Ruhe bewahren, wenn das Allerheiligste auf den Boden gefallen ist, ist sehr wichtig — aber es gilt darum, dem vorzubeugen.
Stimmt ebenfalls. Wenn dafür gesorgt ist, dass keine Partikel verloren gehen (siehe Cyrill) spricht nichts gegen HK. So wie bei Chiara. Nur leider denken so wenige ebenso.anneke6 hat geschrieben: Bei der Handkommunion ist die Hand selber die Patene. Was sichtbare Partikel angeht, leistet die Zunge hervorragende Dienste.".
Auch der dürfte sich mit dem Kelchtüchlein den Bart abwischen.anneke6 hat geschrieben: Bei all den Theorien, wo überall unsichtbare Partikel sein können — in der Luft, auf dem Korporale…wundert es mich, daß noch niemand daran gedacht hat, daß wenn ein Priester einen Schnurrbart hat, der auch "mit aus dem Kelch trinkt".
Es hängt von den Hostien ab und davon, ob gebrochene dabei sind, aber es ist jedenfalls eine reale Möglichkeit. Ich halt nach Handkommunion immer nach sichtbaren Partikeln Ausschau und werde wohl so jedes dritte bis vierte Mal fündig.Kantorin hat geschrieben: Seit wann fallen Partikel der runden Hostie auf den Boden??
Brot ist in der Gesamthandhabung so ziemlich das unkomplizierteste Lebensmittel. Die nötige Restsorgfalt kann man wohl allen Gläubigen zumuten.Hätte doch auch unkompliziert zu verspeisende Lebensmittel nehmen können - Käsehäppchen, Weintrauben und andere Beeren - hat er aber nicht!
Das ist nicht erwiesen und möglicherweise sogar falsch.Eigentlich war es noch nicht mal eine Oblate, sondern Mazzen ("Knäckebrot")
[/color]Peregrin hat geschrieben:Das ist nicht erwiesen und möglicherweise sogar falsch.Eigentlich war es noch nicht mal eine Oblate, sondern Mazzen ("Knäckebrot")
Ich muß mich korrigieren, offenbar haben schon andere Leute darüber nachgedacht.iustus hat geschrieben:Auch der dürfte sich mit dem Kelchtüchlein den Bart abwischen.anneke6 hat geschrieben: Bei all den Theorien, wo überall unsichtbare Partikel sein können — in der Luft, auf dem Korporale…wundert es mich, daß noch niemand daran gedacht hat, daß wenn ein Priester einen Schnurrbart hat, der auch "mit aus dem Kelch trinkt".
Das gibt es - soweit ich richtig informiert bin - auch nur in Bayern. Die Kirchensteuer wird einem ja wie schon gesagt, vom Gehalt abgezogen und fließt in den großen Topf der Diözese. Das "Kirchgeld" dagegen fließt der jeweiligen Pfarrgemeinde zu. Es ist aber nahezu unüblich, das so per Wurfsendung einzutreiben. In unserer Pfarrei wird eine Sonntagskollekte offiziell als Kirchgeldsammlung deklariert und fertig.anneke6 hat geschrieben:Von diesem Kirchengeld habe ich vorher nie irgendetwas gehört. Ich lebe hier jetzt schon fast 8 Jahre, und ich wurde noch nicht zur Kasse gebeten.
Das gibt´s auch in anderen Teilen Deutschlands - auch per Brief.holzi hat geschrieben:Das gibt es - soweit ich richtig informiert bin - auch nur in Bayern. Die Kirchensteuer wird einem ja wie schon gesagt, vom Gehalt abgezogen und fließt in den großen Topf der Diözese. Das "Kirchgeld" dagegen fließt der jeweiligen Pfarrgemeinde zu. Es ist aber nahezu unüblich, das so per Wurfsendung einzutreiben.anneke6 hat geschrieben:Von diesem Kirchengeld habe ich vorher nie irgendetwas gehört. Ich lebe hier jetzt schon fast 8 Jahre, und ich wurde noch nicht zur Kasse gebeten.
Gibt es auch bei den Evangelen, die Unsitte - und zwar flächendeckend.anneke6 hat geschrieben:Von diesem Kirchengeld habe ich vorher nie irgendetwas gehört. Ich lebe hier jetzt schon fast 8 Jahre, und ich wurde noch nicht zur Kasse gebeten.
Nö, nur in Bayern und BaWü, weil dort der Kirchensteuersatz niedriger ist als in anderen Bundesländern. Man ist gesetzlich verpflichtet das Kirchgeld zu zahlen, die Kirchen sind aber nicht so doof und treiben es ein, wenn man es nicht bezahlt, da der Betroffene ansonsten sehr wahrscheinlich aus Ärger austreten würde und der finanzielle Verlust damit noch größer wäre.monsieur moi hat geschrieben:Gibt es auch bei den Evangelen, die Unsitte - und zwar flächendeckend.anneke6 hat geschrieben:Von diesem Kirchengeld habe ich vorher nie irgendetwas gehört. Ich lebe hier jetzt schon fast 8 Jahre, und ich wurde noch nicht zur Kasse gebeten.
So war es aber heute bei uns auch (in Deutschland!). Es wird sicher nirgendwo in Deutschland jemand daran gehindert, das so zu machen. Aber wenn es keiner tut, bleibt halt nur die Deko zum Gesegnetwerden.Knecht Ruprecht hat geschrieben:Vor über 20 Jahren kenne ich das aus Polen so, dass man einmal im Jahr bisschen Essen von zu Hause im Körbchen (Wurst, Brot, gekochte Eier usw.) mit zum Gottesdienst genommen hat und das Körbchen am Altar abgestellt hat, am Ende hat man es gesegnet wieder mit nach Hause genommen.
Weil diese Kommunionhelfer sehr egoistisch sind und es nicht ertragen können, hinter dem Priester zurückzutreten! Ich darf aus rechtlichen Gründen nicht sagen, was ich davon halte...JuliaVictoria hat geschrieben:Ich muss sagen, dass ich mich bei der gestrigen Vorabendmesse ziemlich geärgert habe bezüglich der Kommunionsausteilung. Es waren ein Pfarrer, ein Diakon und eine Kommunionhelferin anwesend. Allerdings haben nur der Diakon und die Kommunionhelferin die Kommunion ausgeteilt und da frage ich mich, was soll das? Wieso nicht der Pfarrer und der Diakon?