Vor 1983.Gamaliel hat geschrieben:Wann ist "früher"?ad-fontes hat geschrieben:Kurze Zwischenfrage: Wie waren früher die Weiheinterstitien geregelt?
Danke sehr!
Vor 1983.Gamaliel hat geschrieben:Wann ist "früher"?ad-fontes hat geschrieben:Kurze Zwischenfrage: Wie waren früher die Weiheinterstitien geregelt?
Auch der jetzige Bischof der Anglican Catholic Church of Canada, Peter D. Wilkinson (der vorige war der oben erwähnte Robert Mercer) wird wahrscheinlich RK werden und lebt zölibatär.Petur hat geschrieben:Die verheirateten exangl. Bischöfe können nicht zum RK Bischof geweiht werden. Und ein zölibatärer? Dieser Herr, der wahrscheinlich RK sein wird, lebt zölibatär (er ist Ordenspriester):
http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Mercer
"Das anglikanische Experiment ist gescheitert - die anglikanische Gemeinschaft zerfällt zusehends": So lautet die Bilanz des ehemaligen anglikanischen Bischofs von Fulham, John Broadhurst, nach seiner Konversion von der anglikanischen zur katholischen Kirche.
Die anglikanische Gemeinschaft sei heute zerstrittener denn je, die Debatten um die Priesterweihe von Frauen sowie die Weihe von bekennend homosexuellen Priestern habe die Kirche in eine Krise geführt, von der sie sich nicht wieder erholen werde, zeigte sich Broadhurst im Gespräch mit "Kathpress" überzeugt.
Die Zahl der Übertrittswilligen steige stetig. Auf der anderen Seite würde die Church of England auch intern von mehr und mehr Skandalen heimgesucht.
Die anglikanische Kirche hingegen leide seither "an ihrem eigenen Siechtum". So schwinde mehr und mehr das Engagement zur Mitarbeit in den Gemeinden. Die Folge sei ein "steigender Klerikalismus" in der Church of England - nicht zuletzt gerade wegen des Frauenpriestertums, so Broadhurst: "Alles ist auf den Priester konzentriert. Und die Frauen sagen: Wir haben hart gekämpft, um hierher zu kommen. Warum sollten wir dann jetzt andere die Arbeit machen lassen?"
Zugleich erteilte Broadhurst jeder Vorstellung von Ökumene als "Einheit in Vielfalt" eine Abfuhr. Dieses Modell, das etwa im katholisch-lutherischen Dialog verfolgt werde, sei "rubbish" (Unsinn), so Broadhurst.
Pikant auch dieser Absatz:Broadhurst berichtete gegenüber "Kathpress" weiters von großen Problemen, die die Errichtung des Personalordinariats auch in ganz praktischen Fragen wie etwa der Finanzierung mit sich bringe. Gerade für jüngere übertrittswillige Priester werde dieser Schritt dadurch nahezu verunmöglicht, dass sie damit mit einem Schlag ihr bisheriges, von der anglikanischen Kirche bezahltes Einkommen, ihre Pensionsansprüche sowie ihre Dienstwohnung verlieren würden.
"Stellen Sie sich einen Priester mit drei kleinen Kindern vor - er steht vor dem nichts. Da wird er sich einen solchen Schritt gut überlegen", so Broadhurst. Mit den kolportierten rund 29. Euro Starthilfe durch die katholische Kirche von England zur Errichtung des Ordinariats werde man vermutlich nicht weit kommen, so Broadhurst. Er selbst wird voraussichtlich in den nächsten Monaten sein ebenfalls von der "Church of England" zur Verfügung gestelltes Haus im Londoner Norden verlassen müssen.
Zu den zentralen Positionen Broadhursts' und der Bewegung "Forward in faith" gehört die Kritik am Kurs der anglikanischen Kirche wegen der Weihe von Frauen zu Priesterinnen sowie der Zulassung praktizierender Homosexueller zum Priester- und Bischofsamt.
Nein, da gibt es keine Toleranz. Vgl. wie die Schwedische Kirche mit den Gegnern der FO umging.ottaviani hat geschrieben:Ich denke das ablehnen der frauenweihe ect ist zu wenig um übertreten
was ich nicht verstehe wieso schaffen es die Angklikaner nicht für Ihre Traditionalisten eine Lösung zu finden oder will man sie bewußt weg haben?
So einfach ist es nicht.ottaviani hat geschrieben:Ich denke das ablehnen der frauenweihe ect ist zu wenig um übertreten
was ich nicht verstehe wieso schaffen es die Angklikaner nicht für Ihre Traditionalisten eine Lösung zu finden oder will man sie bewußt weg haben?
das ist nicht ausreichend klar wenn mein Vorgesetzter eine Dame ist deren Weihe ich nicht anerkennen kann würde ich micht ver**** fühlen alaso will man die Tradis weg habenStephen Dedalus hat geschrieben:So einfach ist es nicht.ottaviani hat geschrieben:Ich denke das ablehnen der frauenweihe ect ist zu wenig um übertreten
was ich nicht verstehe wieso schaffen es die Angklikaner nicht für Ihre Traditionalisten eine Lösung zu finden oder will man sie bewußt weg haben?
Es wird ein Angebot für die Tradis geben, allerdings werden sie nicht mehr von eigenen Bischöfen quasi außerhalb der örtlichen Diözesn betreut. Stattdessen wird es einen Code of Practice geben, der traditionalistischen Gemeinden garantiert, nicht von einer Bischöfin oder Priesterin betreut zu werden (etwa für Weihen, Firmungen etc.).
Dies ist aber vielen Traditionalisten nicht genug, sie wollen im Falle, daß der Ortsbischof eine Frau ist, sicherstellen, gar nicht unter ihrer Autorität zu stehen. Die Generalsynode hingegen vertritt bisher die Haltung, daß der Bischof der Bischof ist - egal ob Mann oder Frau.
Es gibt also Angebote an die Traditionalisten, aber sie erscheinen manchen als nicht ausreichend.
Die Generalsynode hat an diesem Punkt ganz klar im Einklang mit der kirchlichen Tradition entschieden.ottaviani hat geschrieben:das ist nicht ausreichend klar wenn mein Vorgesetzter eine Dame ist deren Weihe ich nicht anerkennen kann würde ich micht ver**** fühlen alaso will man die Tradis weg haben
Es gibt keine Tradition, die Bischöfinnen kennen würde. Und ein Problem hat die Generalsynode nicht beantwortet: für Traditionalisten ist die Weihe einer Frau per se ungültig. Wie will man auf Dauer vermeiden, dass männliche Priester nicht von Bischöfinnen geweiht würden oder Bischöfinnen Co-Konsekratoren werden? Man müsste quasi eine Parallelhierarchie aufbauen, mit allen Problemen die so dazugehören.Stephen Dedalus hat geschrieben:Die Generalsynode hat an diesem Punkt ganz klar im Einklang mit der kirchlichen Tradition entschieden.ottaviani hat geschrieben:das ist nicht ausreichend klar wenn mein Vorgesetzter eine Dame ist deren Weihe ich nicht anerkennen kann würde ich micht ver**** fühlen alaso will man die Tradis weg haben
Der Bischof ist der nun mal der Bischof. Man kann nicht für jeden Tradi mal eben die gesamte kirchliche Tradition über den Haufen werfen.
Nicht die FO wird mit der Tradition begründet, sondern die Unmöglichkeit, die Autorität der Diözesanbischöfe davon abhängig zu machen, ob es ein Mann oder eine Frau ist.ottaviani hat geschrieben:das magst Du so sehen, ich halte es für lächerlich einen Schritt mit dem man sich über die Tradition hinweg setzt, die Frauenweihe, mit der Tradition zu begründen.
das ist gutottaviani hat geschrieben:eine logische Vorgangsweise
wie kommt man eigentlich auf die Idee daß man Tradis damit zufriedenstellen kann ihnen nur den ablick weiblicher Amtsträger zu ersparen?
Auf die Idee kommt niemand. Es wäre ganz gut, wenn Du Dich ein bißchen gründlicher zum Thema informiertest, bevor wir hier weiterdiskutieren. Die entsprechenden Dokumente und Vorschläge sind ja im Netz zu finden.ottaviani hat geschrieben:eine logische Vorgangsweise
wie kommt man eigentlich auf die Idee daß man Tradis damit zufriedenstellen kann ihnen nur den ablick weiblicher Amtsträger zu ersparen?
Der katholische Primas von England und Wales, Erzbischof Vincent Nichols, hat die baldige Errichtung des weltweit ersten "Personalordinariats" für übertrittswillige Anglikaner bestätigt. Die Errichtung durch die Glaubenskongregation erfolge "am 15. Jänner oder kurz davor", heißt es in einer am Dienstag von der englischen Bischofskonferenz publizierten Stellungnahme. Zugleich gab er offiziell die Weihe der drei ehemaligen anglikanischen Bischöfe John Broadhurst (Fulham), Keith Newton (Richborough) und Andrew Burnham (Ebbsfleet) am 15. Jänner in der Westminster-Kathedrale bekannt. "Diese drei werden die ersten katholischen Priester des neuen Ordinariats", so Nichols.
Bitte achte doch dann darauf, ob die Weihen sub conditione gespendet werden!Stephen Dedalus hat geschrieben:Ich glaub' ich geh' mir die Weihe am Sonnabend mal angucken.
Florianklaus hat geschrieben:Bitte achte doch dann darauf, ob die Weihen sub conditione gespendet werden!Stephen Dedalus hat geschrieben:Ich glaub' ich geh' mir die Weihe am Sonnabend mal angucken.
M. W. gibt es darin dazu keine Aussagen.ottaviani hat geschrieben:das wäre ausdrücklich gegen Anglicanorum coetibus
Eine konditionelle Weihe würde nicht gegen diese Regelung verstoßen.VI. § 1. Diejenigen, die als anglikanische Diakone, Priester oder Bischöfe fungiert haben und die vom kanonischen Recht festgesetzten Anforderungen erfüllen sowie nicht durch Irregularitäten oder andere Hindernisse beeinträchtigt sind, können vom Ordinarius als Kandidaten für die Heiligen Weihen in der Katholischen Kirche angenommen werden. Im Falle verheirateter Amtsträger müssen die in der Enzyklika von Papst Paul VI., Sacerdotalis coelibatus, Nr. 42, und die in der Erklärung "In June" festgelegten Normen befolgt werden. Unverheiratete Amtsträger müssen sich der Norm des klerikalen Zölibates des CIC can. 277, §1, unterstellen.
ottaviani hat geschrieben:das wäre ausdrücklich gegen Anglicanorum coetibus Artikel VI §1
Interessant wird welche liturgischen bücher für die neuen Ordinariate Aprobiert werden
Wo?ottaviani hat geschrieben:Das Dokument sagt klar daß diese Frage sich nicht stellt die Herren sind auf alle Fälle bis jetzt Laien