Missa Mixta

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Jacinta
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Missa Mixta

Beitrag von Jacinta »

Aus einem anderen Thema abgetrennt. -HeGe

ottaviani hat geschrieben:wie man hört und jetzt auch liest ist den ewigen Erneueren der Liturgie eine Panne sondergleichen unterlaufen
http://www.kirchen.net/upload/38765_VOBL_5_21.pdf
für Schwachsinnig halte ich die Idee daß der selbe Hw Herr der diese Neuausgabe produziert hat jetzt auch die Überarbeitung vollführt also auf zur nächsten Etappe der Odysee
Gottseidank ist es ja seit dem 7.7. 7 wieder möglich auch die Ausgabe des Rituals von 1962 zu verwenden

Der Beitrag wurde von Siri bearbeitet: 22.5.21, 14:1
Ich dachte gestern auch, mich tritt ein Pferd: War in einer Werktagsmesse (im Bistum Passau) bei einem mir bisher unbekannten, uralten Priester. Nach meiner Wahrnehmung hat er entweder eine Reform der Reform auf eigene Faust gemacht oder er hat Teile der Liturgie in einer zumindest heute sehr ungebräuchlichen Weise zelerbriert. Friedensgruß gab es nicht (und es hätte auch niemand die Chance dazu gemacht, weil er nicht einen Augenblicke Pause gelassen hat), dafür wurde Christi Blut aber "für viele" vergossen. Und das ganze natürlich am Hochaltar und ohne Messdiener, Lektoren und sonstiges Volk im Altarraum. Er hat alles selbst gelesen und gesungen. Während er die Hostie hoch hielt, hatte die Gemeinde was zu singen. - War mir ebenso völlig unbekannt, wie diverse Wechselgesänge zwischen Priester-Gemeinde im Zusammenhang mit der Gabenbereitung. Leider haben das nur einige wenige berherrscht. Das Gotteslob fand keine Verwendung, gesungen wurde nur zum ein- und Auszug jeweils ein bekanntes Marienlied.
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.

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ottaviani
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Re: Wieder mal ein Glanzlicht der Liturgiereform

Beitrag von ottaviani »

eine typische Missa Mixta

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Debora
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Re: Wieder mal ein Glanzlicht der Liturgiereform

Beitrag von Debora »

Ich dachte gestern auch, mich tritt ein Pferd: War in einer Werktagsmesse (im Bistum Passau) bei einem mir bisher unbekannten, uralten Priester. Nach meiner Wahrnehmung hat er entweder eine Reform der Reform auf eigene Faust gemacht oder er hat Teile der Liturgie in einer zumindest heute sehr ungebräuchlichen Weise zelerbriert. Friedensgruß gab es nicht (und es hätte auch niemand die Chance dazu gemacht, weil er nicht einen Augenblicke Pause gelassen hat), dafür wurde Christi Blut aber "für viele" vergossen. Und das ganze natürlich am Hochaltar und ohne Messdiener, Lektoren und sonstiges Volk im Altarraum. Er hat alles selbst gelesen und gesungen. Während er die Hostie hoch hielt, hatte die Gemeinde was zu singen. - War mir ebenso völlig unbekannt, wie diverse Wechselgesänge zwischen Priester-Gemeinde im Zusammenhang mit der Gabenbereitung. Leider haben das nur einige wenige berherrscht. Das Gotteslob fand keine Verwendung, gesungen wurde nur zum ein- und Auszug jeweils ein bekanntes Marienlied.
hört sich doch sympathischer an, als diese Selbstfindungsmessen a la Breitenbach
Die Eucharistie ist das tägliche Brot, das wir als Heilmittel gegen die tägliche Schwachheit brauchen. Hl. Augustinus

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Galilei
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Re: Wieder mal ein Glanzlicht der Liturgiereform

Beitrag von Galilei »

Jacinta hat geschrieben:Ich dachte gestern auch, mich tritt ein Pferd: War in einer Werktagsmesse (im Bistum Passau) bei einem mir bisher unbekannten, uralten Priester. Nach meiner Wahrnehmung hat er entweder eine Reform der Reform auf eigene Faust gemacht oder er hat Teile der Liturgie in einer zumindest heute sehr ungebräuchlichen Weise zelerbriert. Friedensgruß gab es nicht (und es hätte auch niemand die Chance dazu gemacht, weil er nicht einen Augenblicke Pause gelassen hat), dafür wurde Christi Blut aber "für viele" vergossen. Und das ganze natürlich am Hochaltar und ohne Messdiener, Lektoren und sonstiges Volk im Altarraum. Er hat alles selbst gelesen und gesungen. Während er die Hostie hoch hielt, hatte die Gemeinde was zu singen. - War mir ebenso völlig unbekannt, wie diverse Wechselgesänge zwischen Priester-Gemeinde im Zusammenhang mit der Gabenbereitung. Leider haben das nur einige wenige berherrscht. Das Gotteslob fand keine Verwendung, gesungen wurde nur zum ein- und Auszug jeweils ein bekanntes Marienlied.
Das hat zwar nichts mit dem Begräbnis-Rituale zu tun, aber die Moderatoren werden einen passenden Ort dafür finden. Zur Sache: Der Friedensgruß ist fakultativ. »Für viele« entspricht im Deutschen zur Zeit noch nicht den Regeln. Bei der Gabenbereitung kann der Priester ein sonst stilles Gebet laut sprechen, falls nicht gesungen wird, nämlich: »Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt« usw. Antwort der Gemeinde: »Gepriesen bist du in Ewigkeit, Herr unser Gott.« Wenn keine Lektoren da sind, ist es schon in Ordnung, wenn der Priester die Lesungen selbst übernimmt.
Das Einzige, worauf ich mir keinen Reim machen kann, ist der Gesang während der Erhebung der Hostie. Kannst Du das genauer beschreiben?

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anneke6
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Re: Wieder mal ein Glanzlicht der Liturgiereform

Beitrag von anneke6 »

ottaviani hat geschrieben:eine typische Missa Mixta
War auch meine erste Assoziation. Zwar nicht so schlimm wie bei Piotr Natanek, aber trotzdem.
Jeweils nach der Erhebung der Hostie und des Kelches das Volk etwas laut beten oder singen zu lassen (wie es auch bei Natanek geschieht) halte ich übrigens für einen Mißbrauch.
???

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Linus
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Re: Wieder mal ein Glanzlicht der Liturgiereform

Beitrag von Linus »

ottaviani hat geschrieben:eine typische Missa Mixta
Nein. so wie das Jacinta beschrieben wird, eigentlich die "Normalform der rubrikengetreue NO Messe".In St. Peter gibts auch keinen Friedensgruß,(ist ja fakultativ.)das pro multis wird zwar mit für alle - laut Messbuch - wiedergegeben. Hochaltar zwar nicht, aber Messediener sind teils nichtmal sonntags usus. Priester betet auch die Lesungen und den Psalm bei der Gabenbereitung antwortet das Volk mit „Gepriesen bist du, Herr unser Gott"
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Senensis
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Re: Missa Mixta

Beitrag von Senensis »

Oder wurden etwa Anleihen beim '65er-Ritus genommen?
et nos credidimus caritati

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Hubertus
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Re: Missa Mixta

Beitrag von Hubertus »

Jacinta hat geschrieben:Während er die Hostie hoch hielt, hatte die Gemeinde was zu singen.
Das habe ich schon öfters erlebt: der Zelebrant stimmt bei der Elevation einen Gesang an, die Gemeinde singt mit. Ein Priester ließ dabei immer ":Kommt lasset uns anbeten: / den König, den Herrn!" singen ...
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Kilianus
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Re: Missa Mixta

Beitrag von Kilianus »

Hubertus hat geschrieben:
Jacinta hat geschrieben:Während er die Hostie hoch hielt, hatte die Gemeinde was zu singen.
Das habe ich schon öfters erlebt: der Zelebrant stimmt bei der Elevation einen Gesang an, die Gemeinde singt mit. Ein Priester ließ dabei immer ":Kommt lasset uns anbeten: / den König, den Herrn!" singen ...
Ist liturgischer Käse, hat aber eine gewisse mittelalterliche Tradition.

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