Das war der Text der Inhaltsangabe beim Onlinebuchändler:
Die röm. kath. Kirche hat in den letzten Jahren nicht nur ihren Einfluss in der Gesellschaft stark vergrößert, sondern sie fasziniert auch mit ihrem Repräsentanten immer mehr Christen anderer Bekenntnisse, denen die eigene, oft liberale und pluralistische Glaubensgemeinschaft angesichts der Geschlossenheit der röm. kath. Kirche immer fragwürdiger scheint. Dieses Buch soll dazu anregen, die fundamentalen Glaubenslehren zu überdenken und mit der Heiligen Schrift zu vergleichen.
Mein Zielwar es Dogmen und die Bibelstellen, die dahin führen nebeneinander zu sehen und so einen tieferen Einblick in diue Dogmatik der Kirche zu tun, ohne gleich allzu viel Geld in die Hnad nehmen zu müssen - und da es ein Christicher Verlag aus dem Bistum PB ist, ging ich davon aus, daß sei gut katholisch!
Der Autor beschreibt im Vorwort die Begegnung mit einem katholischen Jugendlichen, der tief gläubig ist und statt ins Priesterseminar zu gehen in Siegen studiere, um im sozialen Umfeld der Kirche zu arbeiten. Aufgrund eines Aufklebers auf dem Auto kommt er mit dem Anhalter ins Gespräch über den Glauben, die vomn ihnen verwendeten Bibelübersetzungen und Kommentare (
Autor: "... nimmst Du regelmäßig an der Eucharistie teil?"
Mitreisender: "Ja, mit großer Freude."(...)
A.: "Glaubst Du auch, daß Brot und wein nach der Segnung in den leib und das Blut Jesu verwabdelt werden?"
M.: "Ja allerdings, das glaube ich."
A.: "Na da bin ich anderer Überzeugung. Glaubst du denn auch, dss bei jeder Messe Leib und Blut Jesu vom Priester geopfert werden?"
M.: "Ja das ahbe ich bisher immer so angenommen,""
A.: "Meinst du also, dass das Opfer Jesu am Kreuz nicht ausreicht, um unsere Sünden zu sühnen?"
M.:"Ehrlich gesagt, darüber habe ich mir noch keien Gedanken gemacht,"meinte er nachdenklich.
A.: "Bitte studiere unterdiesem Gesichtspunkt einmal den Hebräerbrief und lies die Anmerkungen von Scorfield zu Thema >Priestertum<."
Im Vorwort zur V. Auflage erzählt der Autor, daß dieser junge Mann sein Buch gesehen - sich wiederentdeckt - und ihn kontaktiert habe - und fährt fort:
"Natürlich erinnerte ich mich an diese Begegnung und erfuhr dann von ihm, dass er - inzwischen ziemlich enttäuscht von den Kirchen und religiösen Gruppen - ein desillusionierter, einsamer Mann geworden ist."
Jetzt -nach fünf Seiten (zwei Vorworten)- liegt es auf Halde mit dem bleistiftnotierten Makel auf der Innenseite versehen: "kritisch bis defätistisch"
tue ich dem Autor unrecht? Mangelt es mir an Kritikfähigkeit meinerseits? Leide ich an mangelnder Glaubensfestigleit, weil ich irgendeine warnende stimme höre, die mir sagt:"Das kennst du schon irgendwoher! Aus den vielen Diskussionen mit Satanisten, Atheisten, Pseudoagnostikern und radikalen Piëtisten oder evangelikalen Pfingstlern"?
All das paßt nicht - woher kommt mein Unbehgen, daß sich da "irgendetwas schlängelt (...) zwischen den Buchstaben..." !?
Vielleicht können mir einige von Euch weiterhelfen, die hier tiefere Vorerfahrung haben?
Zumindest habe ich schlimmstenfalls nur wenig Geld verbraten - der Verlust ist verschmerzbar, ich habe allerdings nur ein sehr kleines Budget für Literatur.
Danke für Eure Unterstützung, sagt
Stilus