Allerheiligen und Allerseelen

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Edith
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Allerheiligen und Allerseelen

Beitrag von Edith » Freitag 29. Oktober 2004, 08:09

Texte der Liturgie von Allerheiligen

Daraus das Schlussgebet:
Gott du allein bist heilig,
dich ehren wir, wenn wir der Heiligen gedenken.
Stärke durch dein Sakrament in uns das Leben der Gnade
und führe uns auf dem Weg der Pilgerschaft
zum ewigen Gastmahl,
wo du selbst die Vollendung der Heiligen bist.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


In Bayern... dankenswerterweise... ein gesetzl. Feiertag.... :)

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beatrice
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Beitrag von beatrice » Freitag 29. Oktober 2004, 09:16

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ebenfalls. :)

Beatrice

Cicero
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Beitrag von Cicero » Freitag 29. Oktober 2004, 12:45

NRW auch

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Hobbes
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Beitrag von Hobbes » Freitag 29. Oktober 2004, 13:49

Zürich arbeitet fleissig weiter

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Mariamante
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EIN FEIERTAG AUCH IN ÖSTERREICH

Beitrag von Mariamante » Freitag 29. Oktober 2004, 14:58

Allerheiligen läßt uns daran denken, wozu wir beufen sind. "Eure Heiligung, das ist der Wille Gottes."

Und wenn man das Leben der Heiligen betrachtet dann sieht man, dass es nicht die "außergewöhnlichen" Wege sind, welche die Heiligkeit ausmachen, sondern dass Jesus in jeder Lebenslage in unserem Herzen lebt und wirkt.

Wenn Paulus schreibt: "Ich lebe, doch nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir", dann können wir diesem Gedanken entnehmen, dass das immer intensivere Leben des "allein Heiligen Gottes in uns" die Heiligkeit ausmacht. Möge uns dieses Fest anregen, am eigenen Ich abzunehmen und Gott in unserem Leben zunehmen zu lassen:
Gelobt sei Jesus Christus

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Andi
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Beitrag von Andi » Freitag 29. Oktober 2004, 18:46


Petra
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Beitrag von Petra » Freitag 29. Oktober 2004, 18:51

Hobbes hat geschrieben:Zürich arbeitet fleissig weiter
In Hessen ist man auch fleißig. :/

Edith
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Beitrag von Edith » Sonntag 31. Oktober 2004, 22:11

Ich wünsche allen (die einen haben :/ ) einen schönen Feiertag morgen!
:)

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonntag 31. Oktober 2004, 22:14

Jeder Gläubige mit gregorianischem Kalender hat morgen einen Feiertag. (Das heißt nicht: Freizeittag.)
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Edith
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Beitrag von Edith » Sonntag 31. Oktober 2004, 22:18

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Jeder Gläubige mit gregorianischem Kalender hat morgen einen Feiertag. (Das heißt nicht: Freizeittag.)
Vielen Dank, Herr Ketelhohn, dass Sie darauf hingewiesen haben. :D

Dann ergeht noch der Vollständigkeit halber der Hinweis... dass es Abendmessen gibt... in die man nach der Arbeit gehen kann. :)

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonntag 31. Oktober 2004, 22:30

Genau.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

uli
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Beitrag von uli » Sonntag 31. Oktober 2004, 22:38

FÜRBITTEN FÜR ALLERHEILIGEN

Herr, unser Gott, am heutigen Tag sehen wir den Himmel offen, sehen Christus, den Sieger, und alle, die mit ihm die Mächte der Finsternis und des Todes überwunden haben. Wir sehen die Männer und Frauen, die hier auf Erden deinem Ruf zur Heiligkeit in besonderer Weise gefolgt sind, und wir tragen dir unsere Bitten vor:

* Herr, unser Gott, das Heilige ist das aus Gott Geborene. Auch wir sind durch Gnade, Wort und Sakrament geheiligt und aus dir geboren, auch an uns ergeht dein Ruf zur Heiligkeit. Lass es uns wagen, nach dem Vorbild der Heiligen diesem Ruf zu folgen und mutig Glaube, Hoffnung und Liebe zu leben -

* Herr, unser Gott, die verherrlichte Kirche des Himmels und die Kirche auf Erden bilden die eng verwobene Gemeinschaft der Heiligen. Lass uns vertrauensvoll immer wieder die um ihre Fürsprache bitten, die in dir verherrlicht und deinem Herzen ganz nahe sind -

* Herr, unser Gott, unsere heiligen Schwestern und Brüder haben ihre irdische Pilgerschaft vollendet und sind uns vorausgegangen in das Land der Verheißung. Lass auch uns auf ihre Fürsprache durch alle Dunkelheit der Erdenzeit zum Licht und Frieden des Himmels gelangen -

* Herr, unser Gott, Heilige sind nicht nur bei dir verherrlichte Menschen aus vergangenen Zeiten, sondern leben mitten unter uns, auch als verspottete Außenseiter. Lass uns froh und dankbar sein, dass es diese konsequenten Christenmenschen gibt, und uns an ihnen ein Beispiel nehmen -

Herr, unser Gott, kein Auge hat es gesehen und kein Ohr gehört, in keines Menschen Herzen ist eine Ahnung davon aufgestiegen, was du denen bereithältst, die dich lieben. Wir preisen dich in Ewigkeit. Amen.

Uli

www.textdienst.de/woran_christen_glauben.htm

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overkott
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Allerheiligen und Allerseelen

Beitrag von overkott » Freitag 19. Oktober 2007, 19:55

Am 28. Oktober beginnt die Allerheiligenwoche. Viele Kollegen verreisen dann. Die Costa del Sol ist zu der Zeit ganz schön. Die macht ihrem Namen zur Zeit alle Ehre. Der Himmel ist fast wolkenlos bei Temperaturen, von denen man im Sommer an der Nordsee träumt. Da ist es an Todos los Santos also lecker warm.

Wikipedia informiert:

En los países de tradición católica, se celebra entre el 1 y el 2 de noviembre; mientras que en la Iglesia Ortodoxa se celebra el primer domingo después del Pentecostés. En ella se veneran a todos los santos que no tienen una fiesta propia en el calendario litúrgico. Por tradición es un día feriado no laborable.

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overkott
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Beitrag von overkott » Sonntag 21. Oktober 2007, 18:19

Allerheiligen dürfte wohl das Ökumenefest schlechthin sein. Schließlich gedenken wir an Allerheiligen auch der von Gott heiliggesprochenen, aber nicht kanonisierten Menschen. Sicher denken wir auch an den heiligen Bonaventura, aber eben nicht in besonderer Weise. Vielleicht hat Gott Johannes Paul II., Frère Roger, Luther und Mutter Theresa ja schon heiliggesprochen. Mutter Theresa jedenfalls hat der Papst in seiner großen Enzyklika auch schon ein bisschen heiliggesprochen. Und außerhalb der katholischen Kirche ist die Gewissheit wohl sogar noch etwas größer: http://www.die-religionen.net/mutter-theresa.html Allerheiligen aber beziehen wir nicht nur die religiösen Stars mit ein, sondern auch die anonymen Heiligen.

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Pit
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Beitrag von Pit » Sonntag 21. Oktober 2007, 18:45

Schön gesagt, overkott!
Ja, es gibt entschieden mehr Heilige als die Kanonisierten, Gott sei Dank.
Und Frere Roger ist für mich schon lange ein Heiliger Gottes.

Gruß, Pit
overkott hat geschrieben: Allerheiligen dürfte wohl das Ökumenefest schlechthin sein. Schließlich gedenken wir an Allerheiligen auch der von Gott heiliggesprochenen, aber nicht kanonisierten Menschen.
carpe diem - Nutze den Tag !

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JuliaVictoria
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Beitrag von JuliaVictoria » Sonntag 21. Oktober 2007, 19:29

Ich denke an Allerheiligen besonders an Thomas Morus, einer meiner Lieblingsheiligen...
"Die Kirche würde die Liebe zu Gott und ihre Treue zum Evangelium verraten, wenn sie aufhörte, die Stimme derer zu sein, die keine Stimme haben."
(Erzbischof Óscar Romero)

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overkott
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Beitrag von overkott » Sonntag 21. Oktober 2007, 20:34

Pit hat geschrieben:Schön gesagt, overkott!
Ja, es gibt entschieden mehr Heilige als die Kanonisierten, Gott sei Dank.
Und Frere Roger ist für mich schon lange ein Heiliger Gottes.

Gruß, Pit
overkott hat geschrieben: Allerheiligen dürfte wohl das Ökumenefest schlechthin sein. Schließlich gedenken wir an Allerheiligen auch der von Gott heiliggesprochenen, aber nicht kanonisierten Menschen.
Im Vertrauen auf Gottes Gnade dürfen wir diesen Heiligen auch zurufen: Bittet für uns! Beim heiligen Bonaventura dürfen wir das sogar in der liturgischen Öffentlichkeit.

ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc » Sonntag 21. Oktober 2007, 22:45

Durch den Beitrag overcotts fühle ich mich bemüßigt zu fragen, woher nimmt man nur das Gottvertrauen, anzunehmen, Frere Roger, Papst Johannes Paul II. etc. wären vermutlich schnurstracks in den Himmel aufgenommen worden. Woraus ergibt sich diese selbstsichere menschliche Annahme, die aus hl. oder unwissender Frechheit heraus annimmt, dem Willen und den Beschlüssen Gottes vorgreifen zu dürfen?
Vielleicht sollte overcott den Hl. Bonaventura nicht wie eine überreife Frucht ständig im Forum anpreisen, sondern er sollte ihn eher innerlich um Unterstützung und Hilfe in Bezug auf richtige Sichtweisen und die richtige Sicht der Dinge bitten.

Man weiß hinterher immer mehr, und vielleicht gerade deshalb gibt es mehr und vor allem gewichtigere Gründe für die Annahme, dass Papst Johannes Paul II. vermutlich doch geraume Zeit im Reinigungsort wird verbringen müssen.
Ist meine Hypothese nicht genau so gut möglich wie die Hypothese overcotts?

Auch bezweifle ich, dass Frere Roger so schnell in das Paradies eintreten durfte. Wenn er sich so oft bei den Katholiken, ja sogar im päpstlichen Umfeld aufhalten durfte, dann muß man sich doch fragen - angeblich hat er ja auch die katholische Hl. Kommunion genossen - warum der Hauch Gottes, der ihn scheinbar umschwebte, nicht so stark war, ihn auch zum Übertritt zum katholischen Glaúben zu bewegen! Selbst dann, wenn er sich mit dem katholischen Glauben idendifiziert hätte, und nur aus Rücksicht auf seine protestantischen Glaubensbrüder den Übertritt zum Katholischen Glauben nicht vollzogen hätte, wäre dies eher ein Grund für die Annahme, dass er aus Menschenfurcht sich nicht zum katholischen Glauben bekennen wollte.
Was muß man also daraus schließen?
Vielleicht das, den Allerseelentag zukünftig bewußter zu erleben und in besonderer Weise der Armen Seelen zu gedenken?

Übrigens: Keinen Zweifel habe ich daran, dass Mutter Teresa sofort in das Paradies aufgenommen worden sein könnte.

Gruß, ad_hoc
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overkott
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Beitrag von overkott » Montag 22. Oktober 2007, 08:00

ad_hoc hat geschrieben:Auch bezweifle ich, dass Frere Roger so schnell in das Paradies eintreten durfte. Wenn er sich so oft bei den Katholiken, ja sogar im päpstlichen Umfeld aufhalten durfte, dann muß man sich doch fragen - angeblich hat er ja auch die katholische Hl. Kommunion genossen - warum der Hauch Gottes, der ihn scheinbar umschwebte, nicht so stark war, ihn auch zum Übertritt zum katholischen Glaúben zu bewegen! Selbst dann, wenn er sich mit dem katholischen Glauben idendifiziert hätte, und nur aus Rücksicht auf seine protestantischen Glaubensbrüder den Übertritt zum Katholischen Glauben nicht vollzogen hätte, wäre dies eher ein Grund für die Annahme, dass er aus Menschenfurcht sich nicht zum katholischen Glauben bekennen wollte.
Was muß man also daraus schließen?
Vielleicht das, den Allerseelentag zukünftig bewußter zu erleben und in besonderer Weise der Armen Seelen zu gedenken?
Sicher ist der Allerseelentag, der eigentlich ein Buß- und Bettag ist, ein Tag der Fürbitte, ein Tag, dem sich der heilige Bonaventura schon zu seinen Lebzeiten verpflichtet wusste, verstand er sich doch selbst wie Frère Roger als Seele, die arm ist vor Gott. Deshalb dürfen wir auf seine Fürbitte im Chor aller Heiligen vertrauen.

ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc » Montag 22. Oktober 2007, 15:18

....verstand er sich doch selbst wie Frère Roger als Seele, die arm ist vor Gott.
Tun wir das nicht alle? :shock:

Gruß, ad_hoc
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overkott
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Beitrag von overkott » Dienstag 23. Oktober 2007, 00:59

ad_hoc hat geschrieben:
....verstand er sich doch selbst wie Frère Roger als Seele, die arm ist vor Gott.
Tun wir das nicht alle? :shock:

Gruß, ad_hoc
Legen wir also an Allerseelen Fürbitte ein für unseren Nächsten ein wie für uns selbst nach dem Vorbild des Geistes (vgl. Röm 8,26 f)

sofaklecks
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Was soll das

Beitrag von sofaklecks » Dienstag 23. Oktober 2007, 08:33

ad_hoc hat geschrieben:

-angeblich hat er ja auch die katholische Hl. Kommunion genossen-

War das ein Doppelgänger im Rollstuhl, der bei dem Requiem für Johannes Paul II. vor aller Augen vom Zelebranten und vor allen anderen den Leib des Herrn empfing?


sofaklecks

ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc » Dienstag 23. Oktober 2007, 11:40

Hallo sofaklecks

Ich berichtete, gewissermaßen, nur Gehörtes. Wenn Du es beobachtet hast, O.K. Selbstverständlich akzeptiere ich Deine Aussage als Bestätigung des Inhalts meiner Frage. ;)

Gruß, ad_hoc
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Irenaeus
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Beitrag von Irenaeus » Mittwoch 24. Oktober 2007, 22:44

Ich habe vor kurzem die Geschichte des heiligen Philipp Neri gelesen, der Namenspatron meines Neffen und mir nicht unsympathisch, weil ich glaube, wir hätten uns gut verstanden, wenn wir uns je begegnet wären :-)

Und dann denke ich an diesem Allerheiligentag besonders an den Heiligen Irenaeus von Lyon, an Alexander, an den heiligen Robert von Molesme, an Anselm von Canterbury, die heiligen Antoniusse, an den Ordensgründer Benedikt, an die heilige Pia von Karthago, an die heilige Gisela, an die kleine Theresia, den Apostel Andreas, die heilige Christine von Bolsena, den Erzengel Michael, den heiligen Wolfgang und den Heiligen Rainer.

Irenaeus
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Benedicamus Domino!
PAX

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FelicitasPerpetua
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Beitrag von FelicitasPerpetua » Donnerstag 25. Oktober 2007, 09:47

ad_hoc hat geschrieben:(...)Vielleicht das, den Allerseelentag zukünftig bewußter zu erleben und in besonderer Weise der Armen Seelen zu gedenken?
(...)
Gruß, ad_hoc
Das finde ich sehr schön formuliert!
Die Armen Seelen werden heutzutage m.E. nach zu sehr vernachlässigt. Viele Menschen glauben nicht mehr, dass es ein Fegfeuer gibt. Nicht nur am2. November soll man der Verstorbenen gedenken; sondern der ganze Monat Novemebr ist laut alter katholischer Tradition dem Gebet für die Armen Seelen gewidmet.

ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 25. Oktober 2007, 13:27

Danke für die Unterstützung, Felicitas.
Das Schicksal der Armen Seelen ist in seiner Schwere und Dringlichkeit im Wesentlichen nur durch sogenannte Privatoffenbarungen (ich denke an verschiedenen Muttergottes-Erscheinungen und die diversen Aussagen, an Maria Simma etc.) bekannt geworden und vorzugsweise leider auch nur denjenigen, die sich mit diesem Thema besonders beschäftigen.
Auch wenn viele meinen, man braucht diese Hinweise nicht oder zumindest nicht unbedingt zu berücksichtigen, so sollten wir doch solche Aussagen als von Gott gewollt annehmen, zur Erleichterung des Loses der Armen Seelen und möglicherweise zur Erleichtuerung unseres späteren eigenen Loses.

Gruß, ad_hoc
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overkott
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Allerheiligen - noch ein Familienfest?

Beitrag von overkott » Samstag 31. Oktober 2009, 20:10

Wir treffen uns morgen mit der Familie am Grab in Köln. Das wird wahrscheinlich wieder ein netter Tag. Was macht ihr? Schlaft ihr aus?

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Maurus
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Re: Allerheiligen - noch ein Familienfest?

Beitrag von Maurus » Samstag 31. Oktober 2009, 20:18

Nö, ich geh um 10:30 ins Hochamt. Familienfest ist es aber keins bei uns, war es auch nie. Gräber ist bei uns schwierig, weil meine Eltern zur Existenzgründung damals aus der Region Rhein-Main weggezogen sind. Dort sind heute die Gräber der Verwandten, am Wohnort haben sie keine. Ich bin ja jetzt im Rhein-Main-Gebiet, da habe ich das immer mit den Gräber übernommen, abr natürlich am 02.11. Allerdings bin ich dieses Jahr auch nicht da. So bleibt nur das Gedenken beim Allerseelenamt am Montag.

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Re: Allerheiligen - noch ein Familienfest?

Beitrag von overkott » Samstag 31. Oktober 2009, 21:52

Gut, Allerseelen ist auch noch eine Gelegenheit.

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Linus
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Re: Allerheiligen - noch ein Familienfest?

Beitrag von Linus » Samstag 31. Oktober 2009, 22:12

overkott hat geschrieben:Wir treffen uns morgen mit der Familie am Grab in Köln. Das wird wahrscheinlich wieder ein netter Tag. Was macht ihr? Schlaft ihr aus?
Nein, ausschlafen, doch nicht.
Ist bei uns immer Treffpunkt meiner Familie väterlicherseits. Zuerst Friedhofsandacht [unsere Familie senkt da den Altersschnitt beträchtlich] danach Gebet am Grab und Kaffee & Kuchen beim Cousin der gleich um die Ecke wohnt. Auf dem Friedhof liegt in "unserm" Grab meine Großmutter, mein Vater, irgendwannmal meine Mutter und vielleicht ich [ich hab den Wunsch in Wiener Erde begraben zu werden]. Im Nachbargrab ists meine Tante, mein Onkel und die Großtante (eine Ordensschwester) meiner Cousins.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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overkott
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Re: Allerheiligen - noch ein Familienfest?

Beitrag von overkott » Sonntag 1. November 2009, 17:12

Der Besuch am Grab war sehr erbaulich.

Juergen
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Re: Allerheiligen - noch ein Familienfest?

Beitrag von Juergen » Sonntag 1. November 2009, 17:42

Der Besuch eines Grabes an Allerheiligen ist Quark. Dafür ist Allerseelen da.


--> http://schulferien.org/Feiertage/feiert ... ligen.html
Schulferien.org hat geschrieben:Allerheiligen. Ein christlicher Feier- und Gedenktag

Wer in einem überwiegend katholisch geprägten Bundesland lebt, verbindet mit dem ersten November zuallermindest eines: Freizeit - weil es sich um einen gesetzlichen Feiertag handelt. Im Westfälischen mögen viele außerdem an Europas größte Altstadtkirmes, die Soester Allerheiligenkirmes, denken. An den Sinn dieses Festes wird daher jährlich aufs Neue in Predigten erinnert, damit er nicht vollends in Vergessenheit gerät.

Sicherlich verrät einem schon der Name, dass an diesem Tage aller Heiligen gedacht wird. Manchen mag das zu dem Trugschluss führen, es gehe hier lediglich um alle, die im Laufe der Zeit von kirchlichen Autoritäten heilig gesprochen wurden - doch diesen sind zumeist schon feststehende Gedenktage gewidmet.....
:auweia:
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