Mißbrauchsanschuldigungen II

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Pirmin
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Montag 27. August 2018, 18:59

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:29
Pirmin hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 11:39
CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 10:20
Franziskus redet sich gerade um Kopf und Kragen
https://religion.orf.at/stories/2932363/
Warum? Damit sagt der Papst doch nur aus, dass für ihn Homosexualität eine tiefe Prägung ist und nicht angeboren. Darf er das etwa nicht?

Auf biologischer Ebene gibt es Homosexualität ja auch nicht. Sie entsteht durch Nachahmung, wie alles, was die Neigungen und Verhaltensweisen des Menschen formt. Homosexualität ist kein Persönlichkeitsmerkmal qua Geburt wie beispielsweise Introversion, bei der das Gehirn bzw. das Nervensystem Reize einfach anders verarbeitet als bei Extraversion. Bei Homosexualität hat sich das Gehirn an bestimmte Reize gewöhnt. In Verbindung mit positiven Emotionen ergibt das eine sehr starke Verankerung. Als Erwachsener mit angenehmen Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht besteht ja dann auch überhaupt kein Grund mehr dafür, seinen Erfahrungshorizont auf das Gegengeschlecht auszuweiten. Es sind Vorurteile, Verweigerungs- und Beharrungstendenzen, die der Horizonterweiterung entgegenwirken.
ach ja und jetzt hat er gar nix gesagt
https://www.orf.at/#/stories/2452569/
gegen das was sich da zur Zeit abspielt ist Eduard von Schnitzler ein Wahrheitsfanatiker
Ist doch richtig, das klarzustellen. Ändert aber nichts an der Sache, das Homosexualität eine Prägung ist. (Kranke Ausmaße kann das aber schon annehmen, wenn jemand beispielsweise sexsüchtig geworden ist.)

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Siard
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Montag 27. August 2018, 21:38

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:23
was soll WBZ sein
Du hätte Wikipedia konsultieren können, da hättest Du's gefunden.
Westdeutsche BesatzungsZone.

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Siard
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Montag 27. August 2018, 21:39

Pirmin hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:59
Ändert aber nichts an der Sache, das Homosexualität eine Prägung ist.
Bitte belege Deine Aussage.

Außerdem sind Interviews des Franziskus mit schöner Regelmäßigkeit Unsinn oder Unverschämtheiten.
Siehe die Frage nach dem Schreiben von Msgr. Viganò.

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Hanspeter
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Hanspeter » Dienstag 28. August 2018, 07:08


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Raphael
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Dienstag 28. August 2018, 07:23

Hanspeter hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 07:08
Die SZ zum Viganòpapier: https://www.sueddeutsche.de/panorama/va ... -1.4106882
Soso, dem Kardinal wurde die Amtsweihe entzogen! :pfeif:

Ja, wenn das so ist, dann ist ja alles wieder in Ordnung .............
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Dienstag 28. August 2018, 07:29

Siard hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 21:39
Pirmin hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:59
Ändert aber nichts an der Sache, das Homosexualität eine Prägung ist.
Bitte belege Deine Aussage.
Womit soll er die belegen, damit Du diese Belege anerkennst? :detektiv:

Reicht entsprechende Fachliteratur der modernen Psychologie?
Oder müssen es Texte von ausgewiesenen Seelenkennern aus der christlichen Historie sein?
Wie hätten Sie es denn gerne? :roll:
Siard hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 21:39
Außerdem sind Interviews des Franziskus mit schöner Regelmäßigkeit Unsinn oder Unverschämtheiten.
Siehe die Frage nach dem Schreiben von Msgr. Viganò.
Die Reaktion auf das Schreiben von Vigano ist die klügste, die ihm zur Verfügung stand. :unbeteiligttu:
Wie sollte er sich denn auch inhaltlich zu einem Schreiben äußern, welches ihm vermutlich zum Zeitpunkt der an ihn gestellten Frage nur in Grundzügen bekannt war? :detektiv:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Dienstag 28. August 2018, 08:41

Siard hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 21:39
Pirmin hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:59
Ändert aber nichts an der Sache, das Homosexualität eine Prägung ist.
Bitte belege Deine Aussage.
Die Bitte nach einem Beleg mutet an dieser Stelle wie eine billige Nebelkerze an. Ein Beleg würde Homosexuelle genauso wenig bekehren wie diese aktuelle Studie einen Alkoholkonsumenten von seinem gewohnheitsmäßigen Feierabendbier. Oder gar Lukas 21, 34–35! Man denke nur einmal an Prälat Wilhelm Impkamps Champagnerfrühstücke. Oder waren es Mittagessen?

Es ist schwierig, gegen den Mainstream zu argumentieren, aber ich werde schauen, was ich zusammentragen kann, was meine Behauptung stützt. In erster Linie traue ich jedoch meiner Selbst- und Fremdbeobachtung, meinen Erfahrungen sowie meiner ausgiebigen Beschäftigung mit psychologischen und neurobiologischen Prozessen, welche den Grundstein für gehirnphysiologische Determinationen bilden und den gottgegebenen freien Willen untergraben.

Umgekehrt bitte ich auch um Belege, die unterstützen, dass Menschen homosexuell auf die Welt kommen … Homosexuelle Neigungen kann übrigens jeder an sich feststellen, der ehrlich genug ist. Das hat aber noch lange nicht zur Folge, dass ich mich mehr oder weniger bewusst für ein homosexuell geprägtes Leben entscheide und Schicksal mit Prägung verwechsle.
Siard hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 21:39
Außerdem sind Interviews des Franziskus mit schöner Regelmäßigkeit Unsinn oder Unverschämtheiten.
Siehe die Frage nach dem Schreiben von Msgr. Viganò.
Dem Papst Unsinn und Unverschämtheiten aufgrund von Medienberichterstattung und Ferndiagnosen zu stellen, halte ich für Schwachsinn.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 28. August 2018, 09:15

Siard hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 21:38
CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:23
was soll WBZ sein
Du hätte Wikipedia konsultieren können, da hättest Du's gefunden.
Westdeutsche BesatzungsZone.
ah wieder mal blödsinniges also nicht ernst anfangsstadium in der Verwandlung zum "Reichsbürger " oder in Österreich zum "Staatsverweigerer"
Zuletzt geändert von CIC_Fan am Dienstag 28. August 2018, 09:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 28. August 2018, 09:20

Siard hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 21:39
Pirmin hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:59
Ändert aber nichts an der Sache, das Homosexualität eine Prägung ist.
Bitte belege Deine Aussage.

Außerdem sind Interviews des Franziskus mit schöner Regelmäßigkeit Unsinn oder Unverschämtheiten.
Siehe die Frage nach dem Schreiben von Msgr. Viganò.
was ist an der Papstreaktion dazu unverschämt oder Unsinn

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Amigo
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Amigo » Dienstag 28. August 2018, 10:22

Pirmin hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 08:41
Umgekehrt bitte ich auch um Belege, die unterstützen, dass Menschen homosexuell auf die Welt kommen … Homosexuelle Neigungen kann übrigens jeder an sich feststellen, der ehrlich genug ist. Das hat aber noch lange nicht zur Folge, dass ich mich mehr oder weniger bewusst für ein homosexuell geprägtes Leben entscheide und Schicksal mit Prägung verwechsle.
Ich bitte um Verzeihung, dass ich mich erstens in eine Zweier-Diskussion einmische, die zweitens thematisch nur marginal mit diesem Thread (Mißbrauchsanschuldigungen) zu tun hat. Aber da ich zu genau diesem Thema in letzter Zeit viel wissenschaftliche Literatur (und solche, die es zu sein vorgibt) gelesen habe, möchte ich folgendes einwerfen:

(Männliche) Homosexualität wird in der aktuellen Debatte in drei Aspekten betrachtet, die nicht nur in den gesetzten (oder eben nicht gesetzten) Handlungen unterschiedlich sind, sondern auch in ihrer "Entstehung":
- Homosexuelle Neigung: innere sexuelle Regungen, die nicht ausschließlich auf das "entgegengesetzte biologische Geschlecht" abzielen. Sobald also ein Mann einen anderen Mann auch nur einigermaßen attraktiv findet, gilt das bereits als homosexuelle Neigung. Freilich kann die sehr schwach ausgeprägt sein; und sie ist es auch, die sich oft im Lauf des Lebens ändert, von stark zu schwach und zurück und alles mögliche. Und sie kann mit anderen Neigungen koexistieren.
- Homosexuelle Identität: umfassend empfundene und ausgelebte Homosexualität
- Homosexuelle Aktivität: kommt situativ auch bei Männern vor, die keine relevante homosexuelle Neigung und Identität haben (zB in Gewaltsituationen) und ist eher dem animalischen Trieb zuzuordnen; entspricht am ehesten dem, was in der Debatte mit "kommt auch bei Tieren vor" bezeichnet wird

Für jeden dieser drei Aspekte sind durch intensive, großangelegte und teils lang andauernde Studien unterschiedliche begünstigende Faktoren gefunden worden. Dazu gehören (jeweils intensiv umstritten, eh klar...)
- genetische Veranlagung (ist aber jedenfalls nicht der Hauptfaktor und definitiv nicht nur von einem bestimmten Gen abhängig)
- Epigenetik (=die Beeinflussung von genetisch bedingten Entwicklungen nach der Zeugung; ob es das tatsächlich gibt, ist ähnlich umstritten wie die Effektivität von Homöopathie, und ebenso, ob und wie stark sie auf die Sexualität Einfluss nimmt)
- biochemische Einflüsse während der Schwangerschaft (zB Hormone oder Antikörper)
- homosexueller Mißbrauch in der Kindheit (dieser Faktor ist besonders bedenklich, wenn man betrachtet, dass gewisse Lobbying-Gruppen die gesellschaftliche Ächtung von Kinderschändung in Richtung "Sex zwischen Erwachsenen und Kindern sollte als eine von vielen Spielarten von Sexualität genauso akzeptiert sein" ändern wollen. Welche sexuelle Identität Personen überwiegend haben, die solche Gruppen bilden, das kann nun jeder selbst recherchieren. Eine solche Recherche kann bei der NABMLA starten.)
- andere negative Einflussfaktoren des sozialen Umfelds in der Kindheit (zB Gewalt oder Alkoholismus in der Familie)
- ob die (Zieh-)Eltern selbst homosexuell sind (also Vorbildwirkung)
und noch weitere. Wie gesagt: Praktisch jeder einzelne dieser Faktoren ist in Relevanz und Wirksamkeit heftig umstritten. Die Studien - auch ernstzunehmende - widersprechen sich teils massiv. Das bedeutet auch: In einer Diskussion wie dieser kann man für praktisch jede Behauptung einen Beleg, aber auch eine Widerlegung zitieren. Fast ist es, als ob die Genese der menschlichen Sexualität mit wissenschaftlichen Methoden nicht vollständig erfasst werden kann.

Aber was mE allen aktuellen ernsthaften Diskutanten gemeinsam ist: Es ist definitiv nicht nur ein einzelner Faktor. Das Thema ist massiv komplexer als "ist es nun angeboren oder erworben", und man verschwendet Zeit, wenn man basierend auf der einen (angeboren) oder anderen (erworben) Hypothese argumentieren möchte.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Dienstag 28. August 2018, 10:32

Siard hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 21:39
Pirmin hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:59
Ändert aber nichts an der Sache, das Homosexualität eine Prägung ist.
Bitte belege Deine Aussage.
Wie bereits geschrieben, Belege halte ich eigentlich für überflüssig. Den hier halte ich allerdings für gründlich recherchiert.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Dienstag 28. August 2018, 10:36

Amigo hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:22
Aber was mE allen aktuellen ernsthaften Diskutanten gemeinsam ist: Es ist definitiv nicht nur ein einzelner Faktor. Das Thema ist massiv komplexer als "ist es nun angeboren oder erworben", und man verschwendet Zeit, wenn man basierend auf der einen (angeboren) oder anderen (erworben) Hypothese argumentieren möchte.
So sehe ich das auch.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Dienstag 28. August 2018, 10:38

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 09:15
ah wieder mal blödsinniges also nicht ernst anfangsstadium in der Verwandlung zum "Reichsbürger " oder in Österreich zum "Staatsverweigerer"
Du solltest Dich wirklich besser informieren. :nein:

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Dienstag 28. August 2018, 10:42

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 09:20
was ist an der Papstreaktion dazu unverschämt oder Unsinn
Schau Dir das Video an.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Dienstag 28. August 2018, 10:45

Pirmin hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:36
Amigo hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:22
Aber was mE allen aktuellen ernsthaften Diskutanten gemeinsam ist: Es ist definitiv nicht nur ein einzelner Faktor. Das Thema ist massiv komplexer als "ist es nun angeboren oder erworben", und man verschwendet Zeit, wenn man basierend auf der einen (angeboren) oder anderen (erworben) Hypothese argumentieren möchte.
So sehe ich das auch.
Das klang weiter oben aber anders.
Und der von Dir verlinkte Beitrag ist vieles, aber kein Beleg.
Pirmin hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 08:41
Die Bitte nach einem Beleg mutet an dieser Stelle wie eine billige Nebelkerze an.
:D

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Dienstag 28. August 2018, 10:50

Was ist denn als Beleg zulässig?

Übrigens ist Prägung der Überbegriff für all diejenigen Aspekte, die gegewärtig in der Wissenschaft diskutiert werden, seien es genetische, biochemische, soziale, epigenetische oder sonstwelche Prägungen sowie Prägungen durch Vorbilder und dergleichen.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Siard » Dienstag 28. August 2018, 10:52

Amigo hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:22
Ich bitte um Verzeihung, dass ich mich erstens in eine Zweier-Diskussion einmische, die zweitens thematisch nur marginal mit diesem Thread (Mißbrauchsanschuldigungen) zu tun hat.
Erstens ist es keine Zweier-Diskussion. :neinfreu:
Zweitens hat er leider einiges mit dem Thread zu tun, da es hier und in der römischen Kirche Tendenzen gibt das eigene systemische Versagen so anderen in die Schuhe zu schieben.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Juergen » Dienstag 28. August 2018, 10:56

Inzwischen sind es 66 Seiten vollgeschrieben und die Diskutanten sind keinen Schritt weiter ge­kommen. Vielleicht sollte sie vorher mal ausdiskutieren, in welche Richtung der Schritt, den sie nicht weiter ge­kommen sind, überhaupt erfolgen sollte.

Im Moment sehe ich jedenfalls nur Schattenboxen im Dunst von Nebelkerzen. :unbeteiligttu:
Gruß
Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Dienstag 28. August 2018, 10:57

Siard hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:52
Amigo hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:22
Ich bitte um Verzeihung, dass ich mich erstens in eine Zweier-Diskussion einmische, die zweitens thematisch nur marginal mit diesem Thread (Mißbrauchsanschuldigungen) zu tun hat.
Erstens ist es keine Zweier-Diskussion. :neinfreu:
Zweitens hat er leider einiges mit dem Thread zu tun, da es hier und in der römischen Kirche Tendenzen gibt das eigene systemische Versagen so anderen in die Schuhe zu schieben.
Wer schiebt was wem in die Schuhe?

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 28. August 2018, 10:58

ich denke ich bin ganz gut informiert das Gerede von Konspirations Theoretiker ist blödsinn besonders in der Frage der Souveränität der Bundesrepublik
http://www.jura-portal.eu/?p=327
die Bundesrepublik ist ganz offen mit der Frage umgegangen solange es hier Einschränkungen gab

Wenn jetzt irgendwelche Idioten daher kommen und sagen
"das wird uns von der Regierung verschwiegen oder
da werden wir belogen"
lohnt es sich nicht sich damit näher auseinander zu setzen
das hat denselben Wert wie die Behauptung die Erde sei flach bzw hohl oder Tante Amalia sagt sie ist Katharina die Große
wer solche Thesen glaubt zeigt nur daß er nicht in der lage oder willens ist sich in einer sehr komplex gewordenen Welt zurecht zu finden und flüchten sich daher in solche "Narischkeiten" wie Mendel immer so schön sagt

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 28. August 2018, 11:00

Siard hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:42
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 09:20
was ist an der Papstreaktion dazu unverschämt oder Unsinn
Schau Dir das Video an.
hab ich gesehen und?

Pirmin
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Dienstag 28. August 2018, 11:09

Siard hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:45
Pirmin hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:36
Amigo hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:22
Aber was mE allen aktuellen ernsthaften Diskutanten gemeinsam ist: Es ist definitiv nicht nur ein einzelner Faktor. Das Thema ist massiv komplexer als "ist es nun angeboren oder erworben", und man verschwendet Zeit, wenn man basierend auf der einen (angeboren) oder anderen (erworben) Hypothese argumentieren möchte.
So sehe ich das auch.
Das klang weiter oben aber anders.
Und der von Dir verlinkte Beitrag ist vieles, aber kein Beleg.
Pirmin hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 08:41
Die Bitte nach einem Beleg mutet an dieser Stelle wie eine billige Nebelkerze an.
:D
Billige Nebelkerze, weil du (hoffentlich) weißt, dass es keinen stichhaltigen Beleg gibt, aber Erfahrungen von Betroffenen. Mein Beleg räumt ja auch ein: „Wo keine Motivation besteht, ist eine Therapie in Richtung Veränderung ein Unsinn und zum Scheitern verurteilt.“ (Dennoch ist Veränderung in der Neuroplastizität unseres Gehirns angelegt; ich meine ja nur: Wo ein Wille ist, ist ein Weg.)

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 28. August 2018, 11:17

Jugendliche gegen ihren Willen so einer "Therapie " zu unterziehen sollte sofort die Jugendwohlfahrt auf den Plan rufen

Pirmin
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Dienstag 28. August 2018, 11:28

Therapien richten sich ja auch nur an Menschen, die selbst eine Veränderung wünschen. Das sind die, die sich mit sich und ihrer Geschichte (und nicht nur wissenschaftlich mit Daten, Zahlen, Fakten) auseinandersetzen, solche, wie sie in dem von mir verlinkten Dossier „Homosexualität verstehen“ vorkommen.

Leider hat sich im Fall von Missbräuchen in der Kirche ja auch abgezeichnet, dass die Veränderungsresistenz die Motivation zur Veränderung übersteigt. Aber es sind immer wieder Einzelne dabei, die umkehren. Und darum geht es, zumindest im christlichen Glauben. Dabei denke ich an die Gleichnisse vom verlorenen Sohn oder dem verlorenen Schaf (vgl. Lukasevangelium).

Junias
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Junias » Dienstag 28. August 2018, 14:48

Pirmin hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:32
Siard hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 21:39
Pirmin hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 18:59
Ändert aber nichts an der Sache, das Homosexualität eine Prägung ist.
Bitte belege Deine Aussage.
Wie bereits geschrieben, Belege halte ich eigentlich für überflüssig. Den hier halte ich allerdings für gründlich recherchiert.
Ja, das Dossier ist differenziert in der psychologischen Ursachenforschung. Dem einen oder anderen müssten Minderwertigkeitskomplexe vermeintlich „richtigen“ Männern gegenüber oder die Vaterproblematik bekannt vorkommen. Obwohl der Text bereits 20 Jahre alt ist, liest er sich dennoch aktuell. Mir zeigt das, dass es nicht viel Neues unter der Sonne gibt. Im Gegenteil: Trotz aller Erkenntnisse werden in den Medien, vor allem in den sozialen, alte Erklärungsansätze wieder- und wiedergekäut. Dass die Seelsorge teils von angeborener Homosexualität ausging, wundert mich sehr. Ich kenne wenigsten einen verständigen Priester, der auch von einer tiefen Prägung ausgeht. Interessant der Gedanke, dass Homosexuelle sich schwertun, Freunschaften einzugehen.
Pirmin hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:32
(Dennoch ist Veränderung in der Neuroplastizität unseres Gehirns angelegt; ich meine ja nur: Wo ein Wille ist, ist ein Weg.)
Die Parenthese reduziert den Gedanken nur unnötig. Denn Neuroplastizität korreliert doch mit der Handlungsfreiheit, die Gott jedem Menschen zugesteht!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 28. August 2018, 18:13

Wenn das so stimmt läßt das tief blicken
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... rte-aktion
Es würde durchaus gut zur Person des Erzbischof Vigáno und seiner bisherigen Rolle in kirchenpolitischer Hinsicht passen
Wie auch immer es zeigt in welchem Zustand sich große Teile des Klerus auch in Sachen Kirchenpolitik befinden

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Maternus87 » Dienstag 28. August 2018, 19:35

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 18:13
Wenn das so stimmt läßt das tief blicken
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... rte-aktion
Es würde durchaus gut zur Person des Erzbischof Vigáno und seiner bisherigen Rolle in kirchenpolitischer Hinsicht passen
Wie auch immer es zeigt in welchem Zustand sich große Teile des Klerus auch in Sachen Kirchenpolitik befinden
Warum? Die Darstellung hebt darauf ab, man sei konspirativ vorgegangen. Der Erzbischof hat sich eben auf seinen Schritt gründlich vorbereitet, was man von einem ehemaligen Nuntius und Beamten im Staatssekretariat auch erwarten sollte. Dass etablierte katholische Medien nun versuchen, Viganò zu desavouieren wundert wenig, wird aber die offenbar unliebsamen Fakten nicht aus der Welt schaffen, die man sicherheitshalber möglichst nicht zum Thema macht.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Petrus_Agellus » Mittwoch 29. August 2018, 08:24

Was mich an der Darstellung Viganòs verblüfft, ist das offensichtliche völlige Fehlen einer Durchsetzung der Sanktionen, die Benedikt XVI angeblich erlassen hat. Abgesehen davon, dass mir bei derartigen Anschuldigungen diese etwas dürftig vorkommen, hätte ich mir von Benedikt XVI eigentlich erwartet, dass er die konsequente Umsetzung solcher Sanktionen speziell in einem solchen Fall auch selbst überwacht. Was heißt überwacht: Spätestens, denn McCarrick NACH Erlass der angeblichen Sanktionen im Petersdom zelebriert hat, hätte es doch klingeln müssen.

Ferner: Papst Franziskus als Mann, dessen Amts-, Liturgie- und möglicherweise gesamtes Religionsverständnis sich von dem seines Vorgängers oder auch mehrerer Vorgänger evtl. massiv unterscheidet - meinetwegen. Aber dass er deshalb gleich massiv einen Serienmissbrauchstäter gedeckt haben soll? Ist McCarrick tatsächlich so wichtig, dass man ihn braucht?

Wenn diese Geschichte so stimmt, wie Viganò es schildert, ist der Papst korrupt - Benedikt XVI. ist dann aber auch gerechtfertigterweise zurückgetreten, wenn er es nicht geschafft hat, einen solchen Typen wie McCarrick konsequent zu entfernen bzw. mindestens zu überprüfen, ob seine Sanktionen (die mir persönlich in einem solchen Fall nicht weit genug gehen) durchgesetzt worden sind.

Ralf
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Ralf » Mittwoch 29. August 2018, 09:06

Ganz kurz zur Ursache der Homosexualität: die Zwillingsforschung zeigt, dass man nicht so geboren wird (auch wenn es offenbar eine genetische Disposition gibt).

Und zum Bericht von Vigano: ich stimme Petrus_agellus zu, dass B16 fast so schlecht wegkommt wie F1. Was wiederum nicht gegen den Wahrheitsgehalt spricht.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von FranzSales » Mittwoch 29. August 2018, 09:06

Ja, das finde ich auch äußerst merkwürdig. Diesen Einwand finde ich sehr schwerwiegend und untergräbt m.E. die Glaubwürdigkeit Viganos. Wenn das alles nicht stimmen sollte, warum hat Vigano das dann getan? Ist er ein Psychopath? Oder ein progessives U-Boot, dass die konservativen/traditionellen Kräfte weiter schwächen soll? Dann wäre er quasi der Höcke/Poggenburg der Katholischen Kirche ... :tuete:

Bei der derzeitigen totalen Zustimmung der konservativ/traditionalistischen Seite zu den Thesen Viganos wäre es im Fall der Unwahrheit doch so, dass diese Gruppen total desavouiert wären. Wer könnte diesen Gruppen noch was glauben, wenn sie vor nichts zurückschrecken. Wie glaubhaft wäre weitere Kritik an der Amtsführung des Papstes? Das würde dann die innerkirchliche Berechtigung geben, diese Gruppen total an den Rand zu buchsieren. Auf Facebook hat jemand in einem Kommentar erwähnt, dass der Vatikan Weihbischof Schneider Hausarrest erteilt habe. Der wollte eigentlich zur Konferenz des Lumen Fidei Institutes in Dublin kommen, durfte aber nicht. Wahrscheinlich habe ich zuviel Dan Brown gelesen ... 8)

Es ist m.E. nicht mehr zu leugnen, dass wir uns in einem offenen innerkirchlichen Bürgerkrieg befinden.

Die Frage ist: Qui bono?

Der Schaden für die Katholische Kirche ist aber dermaßen hoch, dass ich mir nicht mehr sicher bin, ob sie sich davon wieder erholen wird (obwohl: das haben in der Vergangenheit schon einige gesagt). Neu ist jedenfalls, dass die Hierarchie auch bei streng gläubigen Katholiken jeglichen Rückhalt zu verlieren droht.
"Herr Jesus Christus, wir beten Dich an und benedeien Dich. In Deinem Heiligen Kreuz hast Du die Welt erlöst."

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Petrus_Agellus
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Petrus_Agellus » Mittwoch 29. August 2018, 09:39

Lt. Darstellung von Valli ist Viganò so überzeugt davon, dass er um sein Leben fürchtet und sich in ein unbekanntes Ausland abgesetzt hat. Wenn sein Bericht so zutrifft und er sich zurecht bedroht sieht, dann ist der Hl.Vater nicht Kopf, sondern Teil einer seit Jahrzehnten agierenden Community aus Pädophilen und Sex-Attentätern und solchen, die jene decken. All das in einem solch unglaublichen Ausmaß, dass Dinge wie eine Heiligsprechung Johannes Pauls II. wie ein schlechter Witz anmuten und das inhaltlich so gewichtige Pontifikat Benedikts XVI. völlig demontiert ist. Der Rücktritt des amtierenden Papstes wäre in dem Fall nur der geringste Schaden. Das Versagen nahezu des gesamten Episkopats der letzten Jahrzehnte wäre offensichtlich, und wir könnten uns alle miteinander bei niemandem mehr sicher sein, auf der richtigen Seite zu stehen.

Wenn Viganòs Papier eine Ente ist, fragt sich: Wozu? Wer hat den größten Nutzen von dieser Story?

Sind es "Tradis"? Dann würde das Papier zur Erzeugung eines Schismas dienen. Man würde sich, um die Lehre vor dem Hl. Vater zu "retten", also dieser schmerzlichen Thematik bedienen, um bewusst einen Bruch zu erzeugen.

Oder soll Viganòs Papier in Wahrheit die "Tradis" marginalisieren? Ihnen unlautere Methoden unterstellen und sie so unmöglich machen?

Viganò muss sich in jedem Fall die Frage gefallen lassen, wieso er nicht bereits wesentlich früher aktiv geworden ist. Ganz offensichtlich hat er ja genug Bloggerkontakte, um die Meldung koordiniert zu lancieren.

So oder so: Ich weiß nicht, was ich von alledem halten soll. Viganòs Darstellung macht an einigen Punkten für mich einfach keinen Sinn. Aber alleine, dass er sie für wahr hält, zeigt mir, dass die Kirchenpolitik offenbar nicht mehr Schach, sondern 5D-Jenga ist.

CIC_Fan
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 29. August 2018, 10:02

Petrus_Agellus hat geschrieben:
Mittwoch 29. August 2018, 08:24
Was mich an der Darstellung Viganòs verblüfft, ist das offensichtliche völlige Fehlen einer Durchsetzung der Sanktionen, die Benedikt XVI angeblich erlassen hat. Abgesehen davon, dass mir bei derartigen Anschuldigungen diese etwas dürftig vorkommen, hätte ich mir von Benedikt XVI eigentlich erwartet, dass er die konsequente Umsetzung solcher Sanktionen speziell in einem solchen Fall auch selbst überwacht. Was heißt überwacht: Spätestens, denn McCarrick NACH Erlass der angeblichen Sanktionen im Petersdom zelebriert hat, hätte es doch klingeln müssen.

Ferner: Papst Franziskus als Mann, dessen Amts-, Liturgie- und möglicherweise gesamtes Religionsverständnis sich von dem seines Vorgängers oder auch mehrerer Vorgänger evtl. massiv unterscheidet - meinetwegen. Aber dass er deshalb gleich massiv einen Serienmissbrauchstäter gedeckt haben soll? Ist McCarrick tatsächlich so wichtig, dass man ihn braucht?

Wenn diese Geschichte so stimmt, wie Viganò es schildert, ist der Papst korrupt - Benedikt XVI. ist dann aber auch gerechtfertigterweise zurückgetreten, wenn er es nicht geschafft hat, einen solchen Typen wie McCarrick konsequent zu entfernen bzw. mindestens zu überprüfen, ob seine Sanktionen (die mir persönlich in einem solchen Fall nicht weit genug gehen) durchgesetzt worden sind.
wenn es Konsequenzen für den Verbrecher Mc Carrick warum wurde das nicht öffentlich gemacht wie es üblich ist

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