
Ewiges Gedenken.
...meint huldvoll die kleine_therese

Freilich erinnert uns Alexander VI. daran, dass Gott auch auf krummen Zeilen gerade scheiben kann und - wie uns auch das Stammbuch Jesu lehrt - dass in der Heilsgeschichte jeder seinen Platz hat.kleine_therese hat geschrieben:Heute ist der Jahrestag der Wahl von Papst Alexander VI.
Ewiges Gedenken.
König von Spanien konnte er ja nicht werden, also musste es dann wohl die Tiara tun. Außerdem dürfte der Borja dem römischen Lehramt zufolge bereits ohne Umweg in die Verdammnis gewandert sein. Das gerade dieser hier nun so hervorgehoben wird, ist wohl eine weitere Provokation von Frl. Illeismus.gc-148 hat geschrieben:Alexander VI. war wohl einer der Tiefpunkte der Papstgeschichte ........
Da wär ich mir nicht so sicher. Er war ja ein zwiespältiger Mensch. Ich weiß nichts über seinen Tod, es würde mich aber nicht wundern, wenn er bereut hätte.Sarandanon hat geschrieben:Außerdem dürfte der Borja dem römischen Lehramt zufolge bereits ohne Umweg in die Verdammnis gewandert sein.
Nee, sicher bin ich mir natürlich nicht, deswegen die Formulierung "dürfte". Urteilen kann ja nur ER.Athanasius0570 hat geschrieben:Da wär ich mir nicht so sicher. Er war ja ein zwiespältiger Mensch. Ich weiß nichts über seinen Tod, es würde mich aber nicht wundern, wenn er bereut hätte.
Nach meiner Information behauptet die Kirche von keinem einzigen Menschen, dass er sicher in der Hölle gelandet ist...,Sarandanon hat geschrieben:König von Spanien konnte er ja nicht werden, also musste es dann wohl die Tiara tun. Außerdem dürfte der Borja dem römischen Lehramt zufolge bereits ohne Umweg in die Verdammnis gewandert sein. Das gerade dieser hier nun so hervorgehoben wird, ist wohl eine weitere Provokation von Frl. Illeismus.gc-148 hat geschrieben:Alexander VI. war wohl einer der Tiefpunkte der Papstgeschichte ........
O Gott komm uns zu Hilfe.marcus-cgn hat geschrieben:Freilich erinnert uns Alexander VI. daran, dass Gott auch auf krummen Zeilen gerade scheiben kann und - wie uns auch das Stammbuch Jesu lehrt - dass in der Heilsgeschichte jeder seinen Platz hat.kleine_therese hat geschrieben:Heute ist der Jahrestag der Wahl von Papst Alexander VI.
Ewiges Gedenken.
Unter Alexander VI. vollzog sich etwa der Aufstieg des Alessandro Farnese, der dann später am 11. Oktober 1534 zum Nachfolger von Clemens VII. gewählt wurde und sich den Namen Paul III. gab. Jener Paul III., der von Alexander VI. mehr aus privaten Gründen zum Kardinal erhoben wurde, leitete nach dem Desaster der Reformation - wo Rom lange nur Zuschauer war - die Regeneration der katholischen Kirche ein. Er kündigte schon bald nach seiner Krönung das lang ersehnte Konzil an und berief mit Pietro Caraffa - dem späteren Paul IV. - und Gasparo Contarini die Männer zu seinen Beratern, die das Papsttum wieder zum Hauptakteur der katholischen Erneuerungsbewegung machen sollten, indem sie schon vor Konzilsbeginn die Grundzüge der späteren tridentinischen Reform entwarfen.
Einen richtigen Anschub für eine Erneuerung gab es nicht mit Franziskus und Bonaventura sondern dann ab 1520.overkott hat geschrieben:O Gott komm uns zu Hilfe.marcus-cgn hat geschrieben:Freilich erinnert uns Alexander VI. daran, dass Gott auch auf krummen Zeilen gerade scheiben kann und - wie uns auch das Stammbuch Jesu lehrt - dass in der Heilsgeschichte jeder seinen Platz hat.kleine_therese hat geschrieben:Heute ist der Jahrestag der Wahl von Papst Alexander VI.
Ewiges Gedenken.
Unter Alexander VI. vollzog sich etwa der Aufstieg des Alessandro Farnese, der dann später am 11. Oktober 1534 zum Nachfolger von Clemens VII. gewählt wurde und sich den Namen Paul III. gab. Jener Paul III., der von Alexander VI. mehr aus privaten Gründen zum Kardinal erhoben wurde, leitete nach dem Desaster der Reformation - wo Rom lange nur Zuschauer war - die Regeneration der katholischen Kirche ein. Er kündigte schon bald nach seiner Krönung das lang ersehnte Konzil an und berief mit Pietro Caraffa - dem späteren Paul IV. - und Gasparo Contarini die Männer zu seinen Beratern, die das Papsttum wieder zum Hauptakteur der katholischen Erneuerungsbewegung machen sollten, indem sie schon vor Konzilsbeginn die Grundzüge der späteren tridentinischen Reform entwarfen.
Da haben Franziskus und Bonaventura mehr für die Erneuerung der Kirche aus dem Herzen des Evangeliums getan.
Wie stand man in der Barockzeit, der Aufklärung, der Romantik zum Hl. Bonaventura?overkott hat geschrieben:Die Renaissance hatte bereits die Heiligkeit Bonaventuras entdeckt. Das 16. Jahrhundert bestätigte noch einmal die Bedeutsamkeit seiner Lehren für die Erneuerung der biblischen Tradition.
Man muss das Posting auch bitte im Zusammenhang sehen. Eine Teilursache für die Reformation war nun einmal die Finanzierung für den Neubau des Petersdoms und das Pontifikat von Alexander war freilich Ärgernis erregend, aber es steht ausser Zweifel, dass die Regeneration der katholischen Kirche mit Paul IV. begann, dessen Karriere - aus sehr privaten Gründen - unter dem Borgia-Papst einsetzte. Es ging nicht darum dessen Persönlichkeit mit Franziskus oder Bonaventura aufzuwiegen.overkott hat geschrieben:marcus-cgn hat geschrieben: O Gott komm uns zu Hilfe.
Da haben Franziskus und Bonaventura mehr für die Erneuerung der Kirche aus dem Herzen des Evangeliums getan.
Das ist doch Wunschdenken.overkott hat geschrieben:Die Renaissance hatte bereits die Heiligkeit Bonaventuras entdeckt. Das 16. Jahrhundert bestätigte noch einmal die Bedeutsamkeit seiner Lehren für die Erneuerung der biblischen Tradition.
Derlei Ansichten werden lediglich von Häretikern vertreten!Tinius hat geschrieben:Einen richtigen Anschub für eine Erneuerung gab es nicht mit Franziskus und Bonaventura sondern dann ab 1520.
Raphael hat geschrieben:Derlei Ansichten werden lediglich von Häretikern vertreten!Tinius hat geschrieben:Einen richtigen Anschub für eine Erneuerung gab es nicht mit Franziskus und Bonaventura sondern dann ab 1520.
Und was macht Dich da so sicher?Tinius hat geschrieben:Na.....dann bin ich aber froh, dass ich kein Häretiker sein kann. Uff......
Die Häresie halt ... das ist ja genau deren Markenzeichen.Raphael hat geschrieben:Und was macht Dich da so sicher?Tinius hat geschrieben:Na.....dann bin ich aber froh, dass ich kein Häretiker sein kann. Uff......
Schau die Daten.Tinius hat geschrieben:Das ist doch Wunschdenken.overkott hat geschrieben:Die Renaissance hatte bereits die Heiligkeit Bonaventuras entdeckt. Das 16. Jahrhundert bestätigte noch einmal die Bedeutsamkeit seiner Lehren für die Erneuerung der biblischen Tradition.
Gott hat aufdiesen Zeilen ganz ausgezeichnet geschriebenmarcus-cgn hat geschrieben:Freilich erinnert uns Alexander VI. daran, dass Gott auch auf krummen Zeilen gerade scheiben kann und - wie uns auch das Stammbuch Jesu lehrt - dass in der Heilsgeschichte jeder seinen Platz hat.kleine_therese hat geschrieben:Heute ist der Jahrestag der Wahl von Papst Alexander VI.
Ewiges Gedenken.
Unter Alexander VI. vollzog sich etwa der Aufstieg des Alessandro Farnese, der dann später am 11. Oktober 1534 zum Nachfolger von Clemens VII. gewählt wurde und sich den Namen Paul III. gab. Jener Paul III., der von Alexander VI. mehr aus privaten Gründen zum Kardinal erhoben wurde, leitete nach dem Desaster der Reformation - wo Rom lange nur Zuschauer war - die Regeneration der katholischen Kirche ein. Er kündigte schon bald nach seiner Krönung das lang ersehnte Konzil an und berief mit Pietro Caraffa - dem späteren Paul IV. - und Gasparo Contarini die Männer zu seinen Beratern, die das Papsttum wieder zum Hauptakteur der katholischen Erneuerungsbewegung machen sollten, indem sie schon vor Konzilsbeginn die Grundzüge der späteren tridentinischen Reform entwarfen.
Das mag sein. Aber mit Ausnahme der Alkoholgeschichte (die mir Don Reto keineswegs unsympathischer gemacht hätte) scheint der Artikel doch auch nach Deiner Replik eine korrekte Darstellung der Fakten zu kombinieren mit der Bewertung dieser Fakten, die sich aus den Prämissen dieser Leute nun einmal folgerichtig ergibt.Lupus hat geschrieben:2. Versuch:
Jener Artikel in der "Zeit" ist, wenigstens empfinde ich ihn so, ausgesprochen subkutan kirchenkritisch und eine Beleidigung für jeden aufrechten Priester.