Jesus von Platz verbannt...

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Ecce Homo
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Jesus von Platz verbannt...

Beitrag von Ecce Homo »

Jesus vom Platz verbannt
Gläubige Fußball-Profis dürfen religiöse Botschaften künftig beim Spiel nicht mehr zur Schau stellen. Kicker wie Lucio, die zuweilen ihr Hemd mit einer "Jesus-loves-you"-Aufschrift lupften, müssen sich jetzt umziehen.

Der Weltverband FIFA präzisierte laut eines Berichts der "Sport Bild" seine Regeln bezüglich des Verbots von Slogans, so dass die von Spielern oftmals getragenen Unterhemden mit religiösen Botschaften explizit nicht mehr gestattet sind. Das in der Regel 4 (Ausrüstung der Spieler) verankerte Verbot der Aufschriften richtete sich bisher gegen "Slogans und Werbeaufschriften". Die Regel wurde nun durch einen Zusatz ergänzt, der "politische, religiöse sowie persönliche Schriftzüge" verbietet. Bei Missachtung der Regel sollen der Profi und die Mannschaft mit einer Strafe belegt werden.
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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...

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Edi
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Beitrag von Edi »

Tragen nicht viele Spieler Werbung auf Ihren Klamotten?

Hier Ballack mit Werbeträger:

http://www.fussballportal.de/wm-2006/df ... allack.jpg
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Sascha
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Beitrag von Sascha »

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Ich finde es nicht gut, dass die T-Shirts verboten sind. Schließlich ist es Vorbildlich, wenn Stars für Gott "werben."
Gott ist allmächtig.

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Pit
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Beitrag von Pit »

Nun, ob man für Gott "werben" kann, sei mal dahin gestellt. ;-)
Aber den Gedanken mal weitergedacht:
Wäre es auch vorbildlich, wenn ein muslimischer Fussballspieler z.B. Allahu akbar auf dem T-Shirt stehen hätte?
Oder würde er - was ich nicht hoffe - direkt in eine bestimmte ideologische "Ecke" verfrachtet?
Und was wäre, wenn ein Spieler, der den Mormonen, den "Zeugen Jehovas" oder den "Sanyassin" (den sogenannten "Bhagwan"-Jüngern) angehören würde und auf diese Weise auf dem Rasen für seinen Gott (sein Gottesbild) "werben" würde?

Gruß,Pit
Sascha hat geschrieben: ...
Ich finde es nicht gut, dass die T-Shirts verboten sind. Schließlich ist es Vorbildlich, wenn Stars für Gott "werben."
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Maria Magdalena
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Beitrag von Maria Magdalena »

Also einfach hübsch weitermachen und bloß keinen zeigen, dass es noch Christen gibt. Denn Werbung ist ja nur sinnvoll, wenn man damit Geld machen kann. 8)

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Edi
Beiträge: 11378
Registriert: Montag 12. Januar 2004, 18:16

Beitrag von Edi »

Pit hat geschrieben:Nun, ob man für Gott "werben" kann, sei mal dahin gestellt. ;-)
Ich bin bei solchen Dingen auch skeptisch, auch wenn ich sie natürlich nicht verbieten würde, denn so etwas muss man jedem selber überlassen und geht eigentlich den Verband nichts an, meine Meinung. Trotzdem bin ich eben skeptisch, zumal wenn ich obige Bilder sehe, wo wohl gar ein Sieg in einen Zusammenhang mit Gott gebracht wird, sonst würden nicht einige, das Shirt gerade dann auch zeigen, wenn sie gewonnen haben. Das hinterlässt bei mir nicht unbedingt den besten Eindruck und kommt von einer bestimmten christlichen Ecke, die ja bekannt ist.
Was machen die Leute, wenn sie mal haushoch verlieren oder nicht mehr an der Spitze der Fußballmannschaften stehen?
Plakativ den Glauben heraushängen kann jeder, aber ihn auch weitgehend leben, das ist weit schwieriger.
Zuletzt geändert von Edi am Freitag 13. Juli 2007, 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Pit
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Beitrag von Pit »

Hallo Edi,

Zustimmung!

Ich sehe bei einigen Spielern, daß die immer das "Jesus-loves-you"-T-Shirt (oder ein Ähnlichliches) zeigen, wenn sie gewonnen (!) haben. Würden die Spieler auch so bei einem Spiel handeln, wenn sie verloren hätten oder wenn sie eine Liga abgestiegen wären?
Etwas anderes ist es, wenn ein Spieler vor (!) dem Spiel betet (am Spielfeldrand, für sich.

Gruß, Pit
Edi hat geschrieben: ...
Ich bin bei solchen Dingen auch skeptisch, auch wenn ich sie natürlich nicht verbieten würde. Zumal wenn ich obige Bilder sehe, wo wohl gar ein Sieg in einen Zusammenhang mit Gott gebracht wird, sonst würden nicht einige, das Shirt gerade dann auch zeigen, wenn sie gewonnen haben.
...
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Linus
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Beitrag von Linus »

Edi hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:Nun, ob man für Gott "werben" kann, sei mal dahin gestellt. ;-)
Ich bin bei solchen Dingen auch skeptisch, auch wenn ich sie natürlich nicht verbieten würde, denn so etwas muss man jedem selber überlassen und geht eigentlich den Verband nichts an, meine Meinung. Trotzdem bin ich eben skeptisch, zumal wenn ich obige Bilder sehe, wo wohl gar ein Sieg in einen Zusammenhang mit Gott gebracht wird, sonst würden nicht einige, das Shirt gerade dann auch zeigen, wenn sie gewonnen haben. Das hinterlässt bei mir nicht unbedingt den besten Eindruck und kommt von einer bestimmten christlichen Ecke, die ja bekannt ist.
Was machen die Leute, wenn sie mal haushoch verlieren oder nicht mehr an der Spitze der Fußballmannschaften stehen?
Plakativ den Glauben heraushängen kann jeder, aber ihn auch weitgehend leben, das ist weit schwieriger.
Äh die Aussage des Leiberl bekennens ist mM folgende: "Ich danke Gott, daß er mich gut spielen hat lassen". Nicht "Ich hab gewonnen, weil ich auf ihn baue" (Schon auch, aber nicht als Primäraussage)

Ein Bekenntnis zu Gott ist immer gut. (auch wenn es mitunter Feinde schafft)
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Peregrin
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Beitrag von Peregrin »

Pit hat geschrieben: Wäre es auch vorbildlich, wenn ein muslimischer Fussballspieler z.B. Allahu akbar auf dem T-Shirt stehen hätte?
Guter Punkt. Ich gehe davon aus, daß jetzt bei FIFA-Anlässen auch die saudische Flagge nicht mehr wehen darf.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Pit
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Beitrag von Pit »

Nicht ganz, denn es handelt sich eben um die Nationalflagge des Staates Saudi-Arabien.
Wenn die verboten würde, müssten sämtliche Nationalflagen - die deutsche incl. - verboten werden.

Gruß, Pit
Peregrin hat geschrieben:
Pit hat geschrieben: Wäre es auch vorbildlich, wenn ein muslimischer Fussballspieler z.B. Allahu akbar auf dem T-Shirt stehen hätte?
Guter Punkt. Ich gehe davon aus, daß jetzt bei FIFA-Anlässen auch die saudische Flagge nicht mehr wehen darf.
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Linus
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Beitrag von Linus »

Pit hat geschrieben:Nicht ganz, denn es handelt sich eben um die Nationalflagge des Staates Saudi-Arabien.
Wenn die verboten würde, müssten sämtliche Nationalflagen - die deutsche incl. - verboten werden.

Gruß, Pit
Nein. Auf der Arabischen steht ja die Schahada drauf (das muselmanische Glaubensbekenntnis). Das (ein Religiöser Bezug)ist bei den meisten anderen Länderflaggen nicht gegeben.
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