Disneyfilme - voll mit unterschwelligen Botschaften?

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Knecht Ruprecht
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Re: Disneyfilme - voll mit unterschwelligen Botschaften?

Beitrag von Knecht Ruprecht »

-Trotz seines riesigen Vermögens legt er eine stark ausgeprägte Sparsamkeit an den Tag
-Dagobert pflegt vor allem seine Tugenden, die nach eigenem Bekunden dazu geführt haben, dass er zu dem geworden ist, was er heute ist, im Besonderen Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Ehrgeiz und harte Arbeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Dagobert_Duck

also unter den alten disneyfiguren verbergen sich schon gute botschaften die heutzutage immer weniger anhänger haben.
die neuen disney figuren sind wohl botschaftslos

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anneke6
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Re: Disneyfilme - voll mit unterschwelligen Botschaften?

Beitrag von anneke6 »

Ah, wieder calvinistische Morallehre…Knecht, schon mal an eine Konversion gedacht? Dagobert ist vielleicht auch reformiert; er kommt ja aus Schottland.
— Aber Dagobert ist nicht die wichtigste Figur in Entenhausen…das ist eindeutig Donald, ein Loser mit vielleicht nicht den besten Charaktereigenschaften. Aber eben auch kein schlechter "Mensch", das macht seine Figur aus.
In Polen wurde die Figur einmal von Radio Maryja heftigst kritisiert. Donald sei ein schlechtes Vorbild — er sei faul, parasitär und lebe mit Daisy ohne Trauschein zusammen. Die ersten beiden Vorwürfe sind lieblos überzeichnet, und der dritte stimmt nicht, zumindest nicht für die Comics zu meiner Zeit. Ich habe den Beweis gefunden: In der Folge "Der Hilfspostbote" nimmt Donald einen Job als…naja, Hilfspostbote an, und kämpft sich durch den Schneesturm von Haus zu Haus. (soviel zum Thema "faul") Sein letzter Brief ist: "Ausgerechnet für Daisy, die auf der anderen Seite des Flusses wohnt." (Also nicht bei ihm zuhause.) Als Donald dann feststellt, daß der Brief von seinem Rivalen Gustav ist, wirft er ihn wütend weg. Aber da Gustav ein Glückspilz ist, kommt der Brief trotzdem noch an — er wird von Tick, Trick und Track gefunden.
anneke6, als Kind Donald-Aufkleber auf ihrem Fahrrad gehabt habend.
???

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Nassos
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Re: Disneyfilme - voll mit unterschwelligen Botschaften?

Beitrag von Nassos »

an was liegt es eigentlich, dass es bei den Hauptfiguren um DD und MM es nie Eltern sondern nur Onkel und Tanten gibt?
Ich glaube; hilf meinem Unglauben

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anneke6
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Re: Disneyfilme - voll mit unterschwelligen Botschaften?

Beitrag von anneke6 »

Hmm…ich kann mich erinnern, daß Donalds Großmutter, Dorette Duck, einmal zu Besuch kam. Und der Vater von Dagobert (eigentlich: Scrooge) hießt Angus McDuck.
???

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Linus
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Re: Disneyfilme - voll mit unterschwelligen Botschaften?

Beitrag von Linus »

Nassos hat geschrieben:an was liegt es eigentlich, dass es bei den Hauptfiguren um DD und MM es nie Eltern sondern nur Onkel und Tanten gibt?
An der Fortpflanzung per Veronkelung. Näheres findest du bei der Deutschen Organisation Nichtkommerzieller Anhänger des Lauteren Donaldismus http://www.donald.org/, die ham das wissenschaftlich erforscht.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Nassos
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Re: Disneyfilme - voll mit unterschwelligen Botschaften?

Beitrag von Nassos »

Was es nicht alles gibt. Sag mal, Linus, bis Du da mit dabei?

Soziopsychodramaturgische Gründe. Die Gemeinheiten Onkel Dagoberts (Merowingername!) Donald gegenüber lassen sich einem Sohn nicht antun. Interessanto!

Weißt Du, ob es von den Vätern der Erpel auch statements hierzu gibt?

Danke und Gruß,
Nassos
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Raphaela
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Re: Disneyfilme - voll mit unterschwelligen Botschaften?

Beitrag von Raphaela »

Nassos hat geschrieben:an was liegt es eigentlich, dass es bei den Hauptfiguren um DD und MM es nie Eltern sondern nur Onkel und Tanten gibt?
In alten Heften gibt es manchmal Rückblicke, z. B. wie die Familien in die USA gekommen sind. - Da geht es dann auch um die Vorfahren und Eltern. Ist aber höchst selten.

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