Heißt das, als Organspender würde ich dann die Out-of-Body-Erfahrung machen, von oben zusehen zu dürfen, wie ich vom Kinn bis zum Schambein aufgeschnitten und ausgeweidet werde? Ich glaube ich schmeiße den Ausweis lieber sofort in den Müll!
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Niels hat geschrieben:Der Unterschied zwischen "Nahtod" und "Ganztod" scheint sich noch immer nicht überall herumgesprochen zu haben: Was manche Menschen nach dem Tod erleben
Hier eine "Lesermeinung" zum Thema:
Heißt das, als Organspender würde ich dann die Out-of-Body-Erfahrung machen, von oben zusehen zu dürfen, wie ich vom Kinn bis zum Schambein aufgeschnitten und ausgeweidet werde? Ich glaube ich schmeiße den Ausweis lieber sofort in den Müll!
Wobei die Reaktion, den Ausweis in den Müll zu schmeißen, falsch ist. Ich habe meinen Ausweis, weil darauf ausdrücklich steht, dass ich einer Entnahme von Organen und Gewebe widerspreche.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Ich weiß zwar bislang nicht, wie man die klassischen "Ich war tot und lebe wieder"-Erfahrungen mit dem christlichen Glauben in Einklang bringen kann, aber nichtsdestotrotz "glaube" ich tatsächlich an diese Dinge bzw. bin offen dafür...
Und insofern halte ich auch den Leserkommentar für möglich... interessanterweise gibt es ja Berichte von Menschen, die "tot" waren und trotzdem im nachhinein ganz genau berichten konnten, was sie z. B. bei einer OP gesehen oder von den Gesprächen zwischen Ärzten/Schwestern gehört haben.
Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»
Melody hat geschrieben:Ich weiß zwar bislang nicht, wie man die klassischen "Ich war tot und lebe wieder"-Erfahrungen mit dem christlichen Glauben in Einklang bringen kann, aber nichtsdestotrotz "glaube" ich tatsächlich an diese Dinge bzw. bin offen dafür...
Das ist doch Kernstück unseres Glaubens: Das ein Mensch vor 2000 gestorben ist und drei Tage später wieder lebt.
Zuletzt geändert von Linus am Mittwoch 25. April 2012, 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
Niels hat geschrieben:Der Unterschied zwischen "Nahtod" und "Ganztod" scheint sich noch immer nicht überall herumgesprochen zu haben: Was manche Menschen nach dem Tod erleben
Hier eine "Lesermeinung" zum Thema:
Heißt das, als Organspender würde ich dann die Out-of-Body-Erfahrung machen, von oben zusehen zu dürfen, wie ich vom Kinn bis zum Schambein aufgeschnitten und ausgeweidet werde? Ich glaube ich schmeiße den Ausweis lieber sofort in den Müll!
Wobei die Reaktion, den Ausweis in den Müll zu schmeißen, falsch ist. Ich habe meinen Ausweis, weil darauf ausdrücklich steht, dass ich einer Entnahme von Organen und Gewebe widerspreche.
Da hast Du natürlich recht. Er hätte sinnvollerweise schreiben müssen: Ich werfe meinen alten Ausweis in den Müll und besorge mir einen neuen, wo ich ankreuze, dass ich einer Organ- und Gewebeentnahme ausdrücklich widerspreche.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Melody hat geschrieben:Ich weiß zwar bislang nicht, wie man die klassischen "Ich war tot und lebe wieder"-Erfahrungen mit dem christlichen Glauben in Einklang bringen kann, aber nichtsdestotrotz "glaube" ich tatsächlich an diese Dinge bzw. bin offen dafür...
Das ist doch Kernstück unseres Glaubens: Das ein Mensch vor 2000 gestorben ist und drei Tage später wieder lebt.
Linus, wie schon kürzlich woanders habe ich den Eindruck, dass Du mich immer missverstehst...
Ich spreche von den klassischen Nahtoderfahrungen... also von einem Licht in einem Tunnel, einer Blumenwiese, schöner Musik, verstorbenen Verwandten, die einen abholen etc. pp. (Im Umkehrschluss erzählten Selbstmörder übrigens unisono von sehr bedrückenden Nahtoderfahrungen, was für mich persönlich seit Kindertagen der Grund dafür war, dass es mich noch gibt...)
Das deckt sich nicht so ganz mit dem persönlichen Gericht und dem Fegefeuer.
Und mit Christus selbst lässt es sich wohl gar nicht vergleichen.
Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»
Du fragtest, wie man das mit dem christlichen Glauben in Einklang bringen kann, und ich verwies auf das Kernstück unseres Glaubens.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
Und ich möchte erneut auf Nils' These verweisen, nach der die Menschen ja tatsächlich nicht tot sind. Diese Verwirrung entsteht allein durch den ungenauen Sprachgebrauch von Reanimation etc. Würde man glauben, die Leute hätten tatsächlich den Himmel gesehen, wäre das mit dem christlichen Glauben nicht mehr vereinbar, da jedes Gericht etc fehlt.
Meiner Meinung nach handelt es sich bei den Erfahrungen eher um Prozesse, die den Menschen selbst entspringen, da sie auf ihren ureigensten Glaubensideen und Gewissensregungen beruhen. Klar, dass der normale Mensch dann besser leben will, und der Selbstmörder im Schuldgefühl die Hölle zu sehen scheint. Sicher hat der liebe Gtt sich schon etwas dabei gedacht, als er den Menschen mit dieser Veranlagung schuf.
Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
Augustinus Conf. I. 1
Allein in Deutschland hatten bereits über drei Millionen Menschen eine sogenannte Nahtoderfahrung (NTE): Nach einer Phase des klinischen Todes berichten sie von einem besonderen Bewusstseinszustand mit charakteristischen Erfahrungselementen wie dem Eindruck, den eigenen Körper zu „verlassen“, Verstorbene wiederzutreffen, das eigene Leben rückschauend bewerten zu können und einem wunderschönen „Lichtwesen“ zu begegnen, in dessen Gegenwart unbeschreibliche Liebe sowie schmerz- und angstfreie Geborgenheit herrschen. In der Wissenschaft galten diese Erfahrungen bis vor wenigen Jahren noch als neurobiologisch erklärbare „Illusionen“.
Inzwischen legen die Ergebnisse neuerer systematischer Untersuchungen allerdings nahe, ihnen einen höheren Realitätsgehalt zusprechen zu müssen als bislang angenommen. Die Theologie ist dadurch zu einer deutlicheren Profilierung des christlichen Glaubens an ein Leben nach dem Tod herausgefordert.
Für alle Interessierten:
Am Samstag, 27. Oktober 212 findet dazu in der kleinen Aula (F-Gebäude) der Universität Vechta ab 9. Uhr ein Symposion statt. Finanziert wird es von der Kommission für Forschung und Nachwuchsförderung (KFN) und durch Drittmittel vom „Netzwerk Nahtoderfahrung e.V.“ (N.NTE), das sich zum Ziel gesetzt hat, eine seriöse wissenschaftliche Erforschung dieses Phänomens zu fördern, um es nicht zuletzt vor weltanschaulicher Vereinnahmung (insbesondere durch problematische esoterische Deutungsmuster) zu bewahren.
Um 19.3 Uhr wird die Veranstaltung abgerundet durch einen Abendvortrag von Alois Serwaty (ein persönlich NTE-Erfahrener und Vorsitzender des N.NTE), in dem auch spirituelle und lebenserfahrungsbezogene Aspekte Berücksichtigung finden werden.
Inzwischen legen die Ergebnisse neuerer systematischer Untersuchungen allerdings nahe, ihnen einen höheren Realitätsgehalt zusprechen zu müssen als bislang angenommen. Die Theologie ist dadurch zu einer deutlicheren Profilierung des christlichen Glaubens an ein Leben nach dem Tod herausgefordert.
Gar nicht "Patsch" !
- Du weißt selber, wie weit die Mehrheit der Theologen den relativistischen Neuhumanismus als Axiom des Denkens verinnerlicht hat. Von daher ist es jetzt wirklich eine Herausforderung, wenn man nicht mehr leugnen kann, dass es da noch etwas zwischen Himmel und Erde gibt.
Immerhin haben Feuerbach, Bultmann und alle ihre Nachfolger in den Gehirnen ganze Arbeit geleistet.
Beten wir für sie, dass sie zum wahren Glauben finden, und sich jetzt nicht der Esoterik hingeben !
Inzwischen legen die Ergebnisse neuerer systematischer Untersuchungen allerdings nahe, ihnen einen höheren Realitätsgehalt zusprechen zu müssen als bislang angenommen. Die Theologie ist dadurch zu einer deutlicheren Profilierung des christlichen Glaubens an ein Leben nach dem Tod herausgefordert.
Gar nicht "Patsch" !
- Du weißt selber, wie weit die Mehrheit der Theologen den relativistischen Neuhumanismus als Axiom des Denkens verinnerlicht hat. Von daher ist es jetzt wirklich eine Herausforderung, wenn man nicht mehr leugnen kann, dass es da noch etwas zwischen Himmel und Erde gibt.
Immerhin haben Feuerbach, Bultmann und alle ihre Nachfolger in den Gehirnen ganze Arbeit geleistet.
Beten wir für sie, dass sie zum wahren Glauben finden, und sich jetzt nicht der Esoterik hingeben !
Doch "Patsch". Du hast natürlich recht mit Deiner Analyse, was den Mainstream der "wissenschaftlichen Theologie" in unseren Breiten angeht. Die Theologie ist aber immer zu einer "deutlichen Profilierung des christlichen Glaubens an ein Leben nach dem Tod herausgefordert" und aufgefordert, ganz im Sinne von 2 Tim 4,2.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta