Juergen hat geschrieben:Ich meine mich zu erinnern, eine Mitstudentin gehabt zu haben,
die irgendwie "Rotowa" oder so ähnlich hieß und das -owa hat
streichen lassen. Später hieß sie dann nur noch Rot. Gut, daß
sie nicht Owa hieß, sonst hätte sie heute gar keinen Namen mehr.
Wenn in Deutschland die Frau eines Mannes mit polnischem Namen den nicht geschlechtsspezifisch für ihre namensführung abwandeln lassen kann (kann, nicht muss - das ist klar), dann halte ich das für eine Ungleichbehandlung gegenüber den Angehörigen des hist. Adels.
Ich habe aber keine Ahnung, wie das so ist.
Um die Frage mal anschaulich zu machen:
Wenn Frau Heidi Müller einen Herrn Malchelski heiratet, kann sie sich den Namen "Heidi Machelska" zulegen/eintragen lassen?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
In einem polnischen Personalausweis würde jedenfalls "Machelski" stehen.
Früher stand bei Frauen unter "nazwisko" (Nachname) die weibliche Form, das wurde aber geändert.
Im tatsächlichen Sprachgebrauch natürlich pani Heidi Machelska.
anneke6 hat geschrieben:In einem polnischen Personalausweis würde jedenfalls "Machelski" stehen.
Waas?
o tempora, o mores.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)