"Verschwundene Frauen"- 19.30 Uhr im ZDF

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iustus
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Re: "Verschwunde Frauen"- 19.30 Uhr im ZDF

Beitrag von iustus »

Pit hat geschrieben: Leider weiss ich nicht mehr, wer es war, aber es sagte einst (meines Wissens im frühen 19.Jahrhundert)
"Abgesehen von seiner Weihe ist unser Pfarrer ein Esel!"
Davon habe ich nur in Friedrich Heilers "Der Katholizismus" (hochinteressantes Buch übrigens!) aus dem Jahr 1922 gelesen. Nach dessen Ausführungen ist das Ausdruck der Angst der Katholiken:
Der "Heiligkeitscharakter", der ihm (dem Priester, Anm.) eigen ist, macht ihn wie den Priester in allen antiken Religionen zu einem Tabu. Wer einen Priester schlägt, verfällt nach dem katholischen Kirchenrecht der Exkommunikation; ja, es ist einem Katholiken sogar untersagt, einen Priester bei einem weltlichen Gericht anzuklagen. Die Tabu-Angst geht bei dem katholischen Volk so weit, dass es nicht wagt, etwas Nachteiliges über den Priester zu sagen, ohne ausdrücklich seine Berufsheiligkeit auszunehmen; man läuft ja sonst Gefahr, von der (...) Fluchkraft des "Heiligen" getroffen zu werden. Die Redensart "Unser Pfarrer is a Lump - abgs´sehn von der heiligen Weih" kann man beim Landvolk nicht selten hören.
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

Pilgerer
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Re: "Verschwundene Frauen"- 19.30 Uhr im ZDF

Beitrag von Pilgerer »

Wenzel hat geschrieben:
Pilgerer hat geschrieben: Die 68er wollten durch den "Marsch durch die Institutionen" die Gesellschaft verändern, und die Kirchen waren aus ihrer Sicht solche nüztliche Institutionen, durch die sie die Gesellschaft verändern wollten.

Was in der evangelischen Kirche Deutschlands auch weitestgehend gelungen ist. -
Nur an der Kath. Kirche beißen sich die 68erInnen das Gebiß aus, zwar haben die in vielen Pfarrgemeinden (insbesondere als ---Referentin oder im Pfarrgemeinderat usw) punkten können, aber die kath. Kirche als solche ist ein Fels, der nicht komplett unterhöhlbar und erzwingbar ist.
Dann der Altersfaktor, WiSiKi´s und Co. bestehen aus der jetzigen Rentnergeneration, die Gender-Feministinnen spielen auf vielen Feldern, fühlen sich sicher, da von der Politik und Medien gefördert, werden aber im täglichen Umgang ausgebootet und ausgespielt. Und die Gläubigen, insbesondere die Jüngeren, werden langsam aber sicher wieder konservativer und werttreuer.
(Hier hat sich für die kath. Kirche "aussitzen" bis jetzt gelohnt - und es sind nur noch ein paar Jahre "wilder" Alt68erInnenRentnerinnenzeit - also auf einen langen Atem :pfeif: )
Darum passen diese alten Rentner-Katholiken besser zu den Altkatholiken :freude:

Ansonsten schreibt der heilige Petrus alles zum Thema, was gesagt werden muss. Bei solchen Worten würden den Emanzen alle Berge zu Kopf stehen:
1 Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen, damit auch die, die nicht an das Wort glauben, durch das Leben ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden,
2 wenn sie sehen, wie ihr in Reinheit und Gottesfurcht lebt.
3 Euer Schmuck soll nicht äußerlich sein wie Haarflechten, goldene Ketten oder prächtige Kleider,
4 sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes: das ist köstlich vor Gott.
5 Denn so haben sich vorzeiten auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten,
6 wie Sara Abraham gehorsam war und ihn Herr nannte; deren Töchter seid ihr geworden, wenn ihr recht tut und euch durch nichts beirren lasst.
7 Desgleichen ihr Männer, wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. Denn auch die Frauen sind Miterben der Gnade des Lebens, und euer gemeinsames Gebet soll nicht behindert werden.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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