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Welche Partei sollten kirchentreue Christen

Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 17:27
von Knecht Ruprecht
Welche Partei sollten kirchentreue Christen in der Bundesrepublik wählen?

Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 17:30
von asderrix
grins, wieso steht CSU nach Sonstigen?

Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 17:33
von Knecht Ruprecht
Ich wollte alle regional bedeutenden Parteien berücksichtigen und die CSU wollte ich nicht als CDU/CSU aufstellen. Was aber aus kirchlicher Sicht, was die Befürwortung beider Parteien der Homoehe angeht, schon geschehen ist.

Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 17:35
von Pit
Ein Christ sollte - wie jeder andere Bürger auch - die Partei wählen, die seiner Meinung nach die beste Politik betreibt und seine Interessen am besten vertritt.

Gruß, Pit
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Ich wollte alle regional bedeutenden Parteien berücksichtigen und die CSU wollte ich nicht als CDU/CSU aufstellen. Was aber aus kirchlicher Sicht, was die Befürwortung beider Parteien der Homoehe angeht, schon geschehen ist.

Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 17:43
von Knecht Ruprecht
Oft gibt es nur die Wahl zwischen einer Partei, die näher der Kirchesteht als andere Parteien, dafür Politik gegen die persönliche kleine Geldbörse macht und einer Partei, die der Kirche entfernt gegenübersteht als andere Parteien, dafür aber für die persönliche kleine Geldbörse Politik macht.

Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 17:50
von Edi
Vielleicht das Zentrum. Aber bei einer neuen Partei weiß man ja auch erst, wenn die rankommen, was sie machen. Vorher versprechen sie meisten das Blaue vom Himmel. Da hat sich seit dem römischen Politiker Catilina, also seit rund 2000 Jahren nichts geändert bis hin zu Schrödix und seinen Nachfolgern.

Die CSU ginge in manchen Dingen auch noch, aber mir sind sie auf der andern Seite wieder zu grosskapitalistisch, unökologisch und zu verlogen.

Habe mal gestern dem Stoibix geschrieben, der angesichts der Gottes- oder Glaubenslästerungen aus naher Zeit den entsprechenden Paragrafen verschärfen wollte und dafür einen Gesetzesvorschlag machen wollte, aber ich glaube, das war auch nur populistisch und wird nix.
Grad erlebe ich wieder die Gesetze, wo man dem TÜV für weniger als 1 Minute Arbeitszeit 25 Euro gesetzlich zugesteht, macht 1500 Euro Stundensatz. Sind doch alles Zigeuner, die solche Gesetze beschliessen, wahrscheinlich haben einige von ihnen beim TÜV Nebeneinkommen. Mal sehen, was dazu die Schwarzen (Richter) sagen, weil das jetzt mal vor Gericht geht. Aber die Herren beissen einander nicht.

Glaubenslästerung

Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 18:46
von asderrix
Habe mal gestern dem Stoibix geschrieben, der angesichts der Gottes- oder Glaubenslästerungen aus naher Zeit den entsprechenden Paragrafen verschärfen wollte
Ich hab vorhin an den Herrn Beck geschrieben wechen dem da:
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/2 ... _geh_.html

Re: Glabenslästerung

Verfasst: Samstag 2. Dezember 2006, 18:52
von Edi
asderrix hat geschrieben:
Habe mal gestern dem Stoibix geschrieben, der angesichts der Gottes- oder Glaubenslästerungen aus naher Zeit den entsprechenden Paragrafen verschärfen wollte
Ich hab vorhin an den Herrn Beck geschrieben wechen dem da:
http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/2 ... _geh_.html
Das war bei mir auch der Anlaß dem Stoibix zu schreiben. Der gottlose Beck hat ohnehin einen Schaden weg und keinen kleinen. Das heutige Gesetz ist gegen Gotteslästerung unwirksam, weil das nur wirkt, wenn Leute auf die Strasse gingen und dort kräftig randalieren würden, vielleicht Fenster von Geschäften einschlagen und Autos anzünden usw. Aber das wollen wir ja nicht tun und gerade deswegen, weil die Leute, die sich und ihren Glauben betroffen fühlen, friedlich sind, wirkt das Gesetz nicht. Absurd. Das Gesetz sollte nicht abgeschafft, sondern verschärft werden. Die Muslime würde man nicht so beleidigen, die gehen gleich auf die Strasse.

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 00:22
von Knecht Ruprecht
Ich kann den Herrn Tiedje überhaupt nicht ab, der ist jetzt des öfteren in Diskussionsrunden zu sehen. Dagegen ist Herr Wallraff interessant.

Re: Glabenslästerung

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 12:11
von Fingalo
Edi hat geschrieben:Das heutige Gesetz ist gegen Gotteslästerung unwirksam, weil das nur wirkt, wenn Leute auf die Strasse gingen und dort kräftig randalieren würden, vielleicht Fenster von Geschäften einschlagen und Autos anzünden usw. Aber das wollen wir ja nicht tun und gerade deswegen, weil die Leute, die sich und ihren Glauben betroffen fühlen, friedlich sind, wirkt das Gesetz nicht. Absurd. Das Gesetz sollte nicht abgeschafft, sondern verschärft werden. Die Muslime würde man nicht so beleidigen, die gehen gleich auf die Strasse.
Tja, so ändern sich die Zeiten:
Wenn heute jemand Jesus mit einer Dornenkrone krönen, mit einem Purpurmantel behängen und ihm ein Spottzepter in die Hand drücken würde, würde er das ja sicher keinesfalls hinnehmen, sondern ein Gotteslästerungspragraphen fordern.
Ich könnt mich kugeln, wer sich so alles in der Nachfolge Jesu beheimatet fühlt. Manche merken gar nicht mehr, wenn sie mit ihrem Verhalten das Verhalten Jesu ad absurdum führen. :freude:

Re: Glabenslästerung

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 12:22
von Edi
Fingalo hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Das heutige Gesetz ist gegen Gotteslästerung unwirksam, weil das nur wirkt, wenn Leute auf die Strasse gingen und dort kräftig randalieren würden, vielleicht Fenster von Geschäften einschlagen und Autos anzünden usw. Aber das wollen wir ja nicht tun und gerade deswegen, weil die Leute, die sich und ihren Glauben betroffen fühlen, friedlich sind, wirkt das Gesetz nicht. Absurd. Das Gesetz sollte nicht abgeschafft, sondern verschärft werden. Die Muslime würde man nicht so beleidigen, die gehen gleich auf die Strasse.
Tja, so ändern sich die Zeiten:
Wenn heute jemand Jesus mit einer Dornenkrone krönen, mit einem Purpurmantel behängen und ihm ein Spottzepter in die Hand drücken würde, würde er das ja sicher keinesfalls hinnehmen, sondern ein Gotteslästerungspragraphen fordern.
Ich könnt mich kugeln, wer sich so alles in der Nachfolge Jesu beheimatet fühlt. Manche merken gar nicht mehr, wenn sie mit ihrem Verhalten das Verhalten Jesu ad absurdum führen. :freude:
Das ist ein ganz falscher Vergleich. Ein Staat macht und kennt bekanntlich Gesetze, sonst würden nicht z.B. Diebe und Verbrecher bestraft. Oder soll man die laufen lassen? Jesus hat eine irdische Ordnung nicht abgelehnt. Die geistliche Welt hat sicher andere Ordnungen.

Re: Glabenslästerung

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 12:50
von Knecht Ruprecht
Fingalo hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Das heutige Gesetz ist gegen Gotteslästerung unwirksam, weil das nur wirkt, wenn Leute auf die Strasse gingen und dort kräftig randalieren würden, vielleicht Fenster von Geschäften einschlagen und Autos anzünden usw. Aber das wollen wir ja nicht tun und gerade deswegen, weil die Leute, die sich und ihren Glauben betroffen fühlen, friedlich sind, wirkt das Gesetz nicht. Absurd. Das Gesetz sollte nicht abgeschafft, sondern verschärft werden. Die Muslime würde man nicht so beleidigen, die gehen gleich auf die Strasse.
Tja, so ändern sich die Zeiten:
Wenn heute jemand Jesus mit einer Dornenkrone krönen, mit einem Purpurmantel behängen und ihm ein Spottzepter in die Hand drücken würde, würde er das ja sicher keinesfalls hinnehmen, sondern ein Gotteslästerungspragraphen fordern.
Ich könnt mich kugeln, wer sich so alles in der Nachfolge Jesu beheimatet fühlt. Manche merken gar nicht mehr, wenn sie mit ihrem Verhalten das Verhalten Jesu ad absurdum führen. :freude:
Das soll ja wohl ein schlechter Vergleich sein. Was soll Jesus alleine gegen 1000 römische Legionäre machen? Du wohnst wohl nicht in der echten Natur der Bundesrepublik, wo Menschen sich nur als Gruppe trauen auf der Straße rumzulaufen bzw. abzuhängen.

Re: Glaubenslästerung

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 15:15
von asderrix
Fingalo hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Das heutige Gesetz ist gegen Gotteslästerung unwirksam, weil das nur wirkt, wenn Leute auf die Strasse gingen und dort kräftig randalieren würden, vielleicht Fenster von Geschäften einschlagen und Autos anzünden usw. Aber das wollen wir ja nicht tun und gerade deswegen, weil die Leute, die sich und ihren Glauben betroffen fühlen, friedlich sind, wirkt das Gesetz nicht. Absurd. Das Gesetz sollte nicht abgeschafft, sondern verschärft werden. Die Muslime würde man nicht so beleidigen, die gehen gleich auf die Strasse.
Tja, so ändern sich die Zeiten:
Wenn heute jemand Jesus mit einer Dornenkrone krönen, mit einem Purpurmantel behängen und ihm ein Spottzepter in die Hand drücken würde, würde er das ja sicher keinesfalls hinnehmen, sondern ein Gotteslästerungspragraphen fordern.
Ich könnt mich kugeln, wer sich so alles in der Nachfolge Jesu beheimatet fühlt. Manche merken gar nicht mehr, wenn sie mit ihrem Verhalten das Verhalten Jesu ad absurdum führen. :freude:
Nein, aber als die Wechsler und Viehverkäufer das Haus Gottes entehrten, ist Christus in seiner Vollmacht eingeschritten.

Er hat nicht die eigene Ehre gesucht, die Ehre des "Menschen" Jesus, aber dort, wo die Ehre Gottes missachtet wurde da hat er getobt.

Re: Glaubenslästerung

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 15:46
von Fingalo
asderrix hat geschrieben:
Fingalo hat geschrieben:Wenn heute jemand Jesus mit einer Dornenkrone krönen, mit einem Purpurmantel behängen und ihm ein Spottzepter in die Hand drücken würde, würde er das ja sicher keinesfalls hinnehmen, sondern ein Gotteslästerungspragraphen fordern.
Ich könnt mich kugeln, wer sich so alles in der Nachfolge Jesu beheimatet fühlt. Manche merken gar nicht mehr, wenn sie mit ihrem Verhalten das Verhalten Jesu ad absurdum führen. :freude:
Nein, aber als die Wechsler und Viehverkäufer das Haus Gottes entehrten, ist Christus in seiner Vollmacht eingeschritten.

Er hat nicht die eigene Ehre gesucht, die Ehre des "Menschen" Jesus, aber dort, wo die Ehre Gottes missachtet wurde da hat er getobt.
Und die Behörden gerufen, und in Rom schärfere Gesetze verlangt. ...
Wofür die Szene alles herhalten muss!

Schön, wenn einer in die Kirche kackt, dann würde ich auch einschreiten. Und dagegen gibt's auch noch wirksame Gesetze (§§ 166, 167 StGB).

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 21:52
von Knecht Ruprecht
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Ich kann den Herrn Tiedje überhaupt nicht ab, der ist jetzt des öfteren in Diskussionsrunden zu sehen. Dagegen ist Herr Wallraff interessant.
Und den Jörges finde ich richtig gut. Endlich ist er wieder in Diskussionsrunden zu sehen

Re: Glaubenslästerung

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 23:12
von Walter
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Du wohnst wohl nicht in der echten Natur der Bundesrepublik, wo Menschen sich nur als Gruppe trauen auf der Straße rumzulaufen bzw. abzuhängen.
Also in der echten Natur gibt's doch auch bei uns eher Wege und Pfade als Straßen 8), oder was ist für Dich "echte Natur"? :kratz: Auf der Straße würde ich allerdings auch nicht "abhängen"; das ist bei der heutigen Verkehrsdichte nicht mal auf dem Radweg zu empfehlen. :nein:

Re: Glaubenslästerung

Verfasst: Dienstag 5. Dezember 2006, 14:50
von Petra
Fingalo hat geschrieben: Tja, so ändern sich die Zeiten:
Wenn heute jemand Jesus mit einer Dornenkrone krönen, mit einem Purpurmantel behängen und ihm ein Spottzepter in die Hand drücken würde, würde er das ja sicher keinesfalls hinnehmen, sondern ein Gotteslästerungspragraphen fordern.
Der Staat sollte ein Interesse daran haben, unnötige Aufregungen im Volk zu vermeiden. Und außerdem - zumindest, wenns nichts kostet - dem Wählerwillen zu entsprechen. Das Gesetz zum Schutz "religiöser Gefühle" setzt der grassierenden Hohn-und Spottkultur wenigstens eine gewisse Grenze.

Verfasst: Dienstag 5. Dezember 2006, 17:08
von asderrix
Allerbester Umfrageherausbringer!

Wenn schon eine Stimme Abgegeben ist, kann eine Umfrage net mehr geändert werden.

Meine Stimme für die PBC hat nun das Zentrum, nenenenenenenen :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein: :nein:

Verfasst: Dienstag 5. Dezember 2006, 19:52
von Edi
Die PBC würde ich nicht wählen, ich weiss da zu viel über Internes, da ich ein früheres Vorstandsmitglied gut kannte. Zum andern sind sie mir zu einseitig, was Israel angeht. Der frühere Vorsitzende schrieb einen Brief an jemand, den ich in Kopie besitze, da stehen Dinge drin, die unwahr und sektenmässig sind, gerade, was das Thema Kirche und Israel in der Frühgeschichte des Christentums angeht. Leute, die in Kirchengeschichte so daneben liegen wie dieser frühere PBC-Chef, sollten nicht gewählt werden können. Nun ist er altershalber nicht mehr Chef, aber der Verein hat sich nicht geändert, ist eher ein Club der sog. charismatischen und antikatholischen Freikirchen als eine Partei für Christen jeder Denomination. Das hat sich auch immer am früheren Gästebuch der PBC gezeigt, was dort dieser Professor Klaus Blecken, der es verwaltet hat, alles geschrieben hat. Zum Schein war dieser überkonfessionell, hat aber bei jeder passenden Gelegenheit den Katholiken eins ausgewischt und noch gespottet, wenn jemand mal etwas geistlich Inniges schrieb. Nun ist der Spötter aber vor einigen Jahren verstorben.

Ich glaube auch nicht, dass sich bei denen viel ändert oder bessert in nächster Zeit.

Dann gibt es noch die Christliche Mitte, aber das ist die Privatorganisation der Frau Mertensacker. Sie scheint eher katholisch zu sein, aber hat m.E. auch fragwürdige Züge.

Das Zentrum kenne ich so gut wie gar nicht.

Verfasst: Mittwoch 6. Dezember 2006, 23:29
von Knecht Ruprecht
Wer hat für die Grünen gestimmt? :shock:
Julia Seeliger hat bei den Grünen einen Blitzstart hingelegt. Auf Anhieb wurde sie in den Parteirat gewählt - und verdrängte Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckart. Die 27-Jährige erregt mit provokanten Forderungen Aufsehen: Sie plädiert dafür, die Ehe abzuschaffen.
http://www.ngz-online.de/public/article ... and/383949

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 13:25
von Knecht Ruprecht
Pit hat geschrieben:Ein Christ sollte - wie jeder andere Bürger auch - die Partei wählen, die seiner Meinung nach die beste Politik betreibt und seine Interessen am besten vertritt.

Gruß, Pit
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Ich wollte alle regional bedeutenden Parteien berücksichtigen und die CSU wollte ich nicht als CDU/CSU aufstellen. Was aber aus kirchlicher Sicht, was die Befürwortung beider Parteien der Homoehe angeht, schon geschehen ist.
Vertritt BÜNDNISS 90 DIE GRÜNEN, deren Spitzenpolitikerin die Ehe abschaffen will die Interessen kirchentreuer Katholiken und ist die beste Partei?

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 14:30
von Edi
Knecht Ruprecht hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:Ein Christ sollte - wie jeder andere Bürger auch - die Partei wählen, die seiner Meinung nach die beste Politik betreibt und seine Interessen am besten vertritt.

Gruß, Pit
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Ich wollte alle regional bedeutenden Parteien berücksichtigen und die CSU wollte ich nicht als CDU/CSU aufstellen. Was aber aus kirchlicher Sicht, was die Befürwortung beider Parteien der Homoehe angeht, schon geschehen ist.
Vertritt BÜNDNISS 90 DIE GRÜNEN, deren Spitzenpolitikerin die Ehe abschaffen will die Interessen kirchentreuer Katholiken und ist die beste Partei?
Die Frau ist doch nicht ganz normal, bei uns sagt man im Schwäbischen nicht ganz "bacha" (nicht ganz gebacken).
Ich habe schon vor vielen Jahren mal eine Kommune in der Schweiz besucht, wo es auch mit Partnertausch und Freundschaft hin- und herging und da merkte ich den Leuten an, dass sie dabei auch nicht zufrieden waren. Ein oder zwei Jahre später habe ich dann gehört, dass diese Kommune doch wieder bei der normalen Partnerschaft und bei der Ehe gelandet ist. Diese Grüne ist doch noch feucht hinter den Ohren, aber hat eine grosse Klappe und keine grosse Lebenserfahrung. Bei den Grünen findet sich heute jeder Abschaum und wird da noch groß.

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 14:40
von Knecht Ruprecht
Für manche ist alles besser was gegen rechts ist.

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 14:57
von Edi
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Für manche ist alles besser was gegen rechts ist.
Ich bin ja auch "grün", ja ich war schon (ökologisch-)grün, bevor es überhaupt die Grünen gab (damals haben sich einige Leute schon über Bioanbau usw. Gedanken gemacht, insofern halte ich einiges, was die vertreten für richtig, aber mit den heutigen Spinatgrünen und Gottesverachtern möchte ich nichts zu tun haben.

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 14:58
von Stephen Dedalus
Edi hat geschrieben:
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Für manche ist alles besser was gegen rechts ist.
Ich bin ja auch "grün", ja ich war schon (ökologisch-)grün, bevor es überhaupt die Grünen gab ( damals haben sich einge Leute schon über Bioanbau usw. Gedanken gemacht, insofern halte ich einiges, was die vertreten für richtig, aber mit den heutigen Spinatgrünen und Gottesverachtern möchte ich nichts zu tun haben.
Bei den Grünen gibt es auch ganz fromme Leute. Wie hieß denn noch die Schwäbische "Gemeinschaftsfrau", die ganz früh für die Grünen kandidierte? Die war von der Alb, mit Dutt und allem drum und dran...

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 15:04
von Knecht Ruprecht
Stephen Dedalus hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Für manche ist alles besser was gegen rechts ist.
Ich bin ja auch "grün", ja ich war schon (ökologisch-)grün, bevor es überhaupt die Grünen gab ( damals haben sich einge Leute schon über Bioanbau usw. Gedanken gemacht, insofern halte ich einiges, was die vertreten für richtig, aber mit den heutigen Spinatgrünen und Gottesverachtern möchte ich nichts zu tun haben.
Bei den Grünen gibt es auch ganz fromme Leute. Wie hieß denn noch die Schwäbische "Gemeinschaftsfrau", die ganz früh für die Grünen kandidierte? Die war von der Alb, mit Dutt und allem drum und dran...
Können "Frömme" Mitgleid einer Partei sein, in der eine Spitzenpolitikerin die Abschaffung der Ehe fordert?

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 15:17
von Edi
Stephen Dedalus hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Für manche ist alles besser was gegen rechts ist.
Ich bin ja auch "grün", ja ich war schon (ökologisch-)grün, bevor es überhaupt die Grünen gab ( damals haben sich einge Leute schon über Bioanbau usw. Gedanken gemacht, insofern halte ich einiges, was die vertreten für richtig, aber mit den heutigen Spinatgrünen und Gottesverachtern möchte ich nichts zu tun haben.
Bei den Grünen gibt es auch ganz fromme Leute. Wie hieß denn noch die Schwäbische "Gemeinschaftsfrau", die ganz früh für die Grünen kandidierte? Die war von der Alb, mit Dutt und allem drum und dran...
Diese Frau kannte ich nicht und die wenigen die sich bei den Grünen als Christen bezeichnen, sind entweder keine rechten Christen oder sie haben auf dem Gebiet nichts zu melden. Als Christen müssten die doch bei manchen Positionen der Grünen schwer dagegenhalten, davon habe ich aber nie etwas gehört.

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 15:20
von Edi
Knecht Ruprecht hat geschrieben:
Stephen Dedalus hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Für manche ist alles besser was gegen rechts ist.
Ich bin ja auch "grün", ja ich war schon (ökologisch-)grün, bevor es überhaupt die Grünen gab ( damals haben sich einge Leute schon über Bioanbau usw. Gedanken gemacht, insofern halte ich einiges, was die vertreten für richtig, aber mit den heutigen Spinatgrünen und Gottesverachtern möchte ich nichts zu tun haben.
Bei den Grünen gibt es auch ganz fromme Leute. Wie hieß denn noch die Schwäbische "Gemeinschaftsfrau", die ganz früh für die Grünen kandidierte? Die war von der Alb, mit Dutt und allem drum und dran...
Können "Frömme" Mitgleid einer Partei sein, in der eine Spitzenpolitikerin die Abschaffung der Ehe fordert?
Die Christa Nickels kann es, ist ja auch beim Zentralkomitee (ZdK).

Grüne Katholiken

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 16:48
von sofaklecks
Na ja, meine grosse Schwester und mein Schwager sind vorbildliche Katholiken.

Und überzeugte Grüne und Kernkraftgegner, auch wenn ihnen manche Positionen dort nicht gefallen.

Aber noch weniger gefallen ihnen die Schwarzen, denen früher ihre Sympathie gehörte. Eben weil sie glauben, dass da das "C" nur draufsteht, aber nicht drin ist.

Etwa wie im Evangelium von den zwei Söhnen, von denen der eine sagt, er gehorche, es dann aber doch nicht tut, während der andere, der erst aufmüpfig sagt, er gehorche nicht, dann aber doch den Willen des Vaters erfüllt.

sofaklecks

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 17:34
von Stephen Dedalus
Edi hat geschrieben: Diese Frau kannte ich nicht und die wenigen die sich bei den Grünen als Christen bezeichnen, sind entweder keine rechten Christen oder sie haben auf dem Gebiet nichts zu melden. Als Christen müssten die doch bei manchen Positionen der Grünen schwer dagegenhalten, davon habe ich aber nie etwas gehört.
Tja, als Christ muß man leider bei jeder Partei bei irgendwelchen Positionen dagegen halten. Die ideale Partei gibt es nicht. Es ist alles eine Frage der Gewichtung.

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 17:35
von Stephen Dedalus
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Können "Frömme" Mitgleid einer Partei sein, in der eine Spitzenpolitikerin die Abschaffung der Ehe fordert?
Natürlich.
Warum denn nicht?

Sie können genausogut dort Mitglied sein wie in einer Partei, die Waffenexporte finanziert oder Abtreibungen nicht verhindert oder Asylsuchende in Länder abschiebt, in denen sie dann gefoltert werden ...

Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2006, 18:55
von Pit
Richtig, man kann z.B. als Katholik durchaus in einer Partei Mitglied sein, in der eine Spitzenpolitikerin die Abschaffung der Ehe fordert, und selber eine andere Meinung vertreten. Ich habe seinerzeit durchaus Mitglieder der SPD erlebt, die hofften, daß Schröder als Kanzler abgewählt würde, da sie seine (!) politische Meinung nicht mitvertreten konnten, dennoch überzeugte SPD.Mitglieder waren.

Gruß, Pit
Stephen Dedalus hat geschrieben:
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Können "Frömme" Mitgleid einer Partei sein, in der eine Spitzenpolitikerin die Abschaffung der Ehe fordert?
Natürlich.
Warum denn nicht?

Sie können genausogut dort Mitglied sein wie in einer Partei, die Waffenexporte finanziert oder Abtreibungen nicht verhindert oder Asylsuchende in Länder abschiebt, in denen sie dann gefoltert werden ...