Seite 1 von 2

Klostermedizin, Altes Heilwissen und so weiter

Verfasst: Dienstag 26. Juni 2007, 22:27
von Pit
Hallo "Kreuzganster",

ich denke, in ein ordentliches Kloster (siehe Forumsaufbau) gehört auch ein Klostergarten mit Heilkräutern, Literatur(tips) zu Heilmethoden etc.

Ich möchte hier den Anfang machen mit einem Link, den ich einfach lesenswert finde - und hilfreich:

www.heilpflanzen-katalog.de

Gruß, Pit

Verfasst: Dienstag 26. Juni 2007, 22:39
von Kurt
Bild

;D

Verfasst: Dienstag 26. Juni 2007, 22:47
von Pit
Ein Erlebnis, das mein Vater in der Apotheke hatte (Jahre her, die Kundin lebt schon nicht mehr, soweit ich weiss):
"Herr ... , haben sie Klosterfrau Melissengeist?"
Antwort.: Ja
"Das tut mir so gut, daß ist ja kein Alkohol, sondern Medizin."

Tja, alles ein Frage der Sichtweise. ;-)

Gruß, Pit

Verfasst: Dienstag 26. Juni 2007, 22:47
von Petra
Mod on:

Bitte in diesem Thema nur ernstgemeinte Beiträge posten. Sonst sieht sich die Mod gezwungen das Thema Klostermedizin-Spässken-Thread anzulegen.

Mod off



Gibst eigentlich klostermedizinisch etwas durchschlagend Hilfreiches für Heuschnupfen?

*neueTempopackungaufreiss*

Verfasst: Dienstag 26. Juni 2007, 22:52
von Kurt
Petra hat geschrieben:Gibst eigentlich klostermedizinisch etwas durchschlagend Hilfreiches für Heuschnupfen?

*neueTempopackungaufreiss*
Bild

lindert die typischen Symptome des Heuschnupfens wie: laufende Nase, Tränenfluss, Schleimhautreizungen der Atemwege

Klosterfrau Allergin erhalten Sie in Apotheken.


(Auch gut: Bild ;D )

Verfasst: Dienstag 26. Juni 2007, 23:00
von Raimund J.
Petra hat geschrieben: Gibst eigentlich klostermedizinisch etwas durchschlagend Hilfreiches für Heuschnupfen?
Bild

Angeblich hilft Pestwurz

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft ... 56672.html

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 07:34
von Ecce Homo
Petra hat geschrieben:Gibst eigentlich klostermedizinisch etwas durchschlagend Hilfreiches für Heuschnupfen?

*neueTempopackungaufreiss*
Also, was ich weiß, dass in manchen Klöster mit viel Tee gearbeitet wird, bei Heuschnupfen besonders das hier ("Augentrost"):

Bild
Inhaltsstoffe: Das Kraut enthält unter anderem Gerb- und Bitterstoffe sowie Glycoside, die schmerz- und entzündungshemmend wirken. Augentrost

Heilwirkung Seit Urzeiten wird Augentrost zum Spülen bei Bindehautentzündungen, Gerstenkörnern und bei Heuschnupfen als Tee eingesetzt.

Experten-Tipp: Bei Bindehautentzündung eine Mischung aus je 1 TL Augentrost, Fenchel, Kamille mit einer Tasse Wasser überbrühen. 1 Prise Meersalz hinzufügen. Abfiltern. Lauwarm die Augen damit 2-3 Minuten spülen.

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 07:38
von Ecce Homo
Was ich jetzt nach Suchen via Google da noch gefunden habe ist das hier:

Was nie schaden kann:
Anwendungen nach Pater Kilian:
Grundsubstanz für ein Vitalisierungsbad

1/2 Liter Milch
1 Esslöffel Honig
Je 10 Tropfen reines ätherisches Öl von Rosmarin, Pfefferminze, Lavendel, Zitronella
Den Honig zur Milch geben und verrühren. Anschließend die Öle hinzugeben und alles gut vermischen. Den fertigen Badezusatz ins 37 ° C warme Badewasser gießen. Das fördert die Durchblutung, erfrischt und vitalisiert.
Wenn du dich dann so schon mal wirklich allgemein gestärkt hast, dann kannst du mit der Heuschnupfenbehandlung anfangen:
Pfefferminz-Kompresse lindert entzündete Augen

3 Teelöffel Pfefferminzblätter
1 Kompresse
Die Pfefferminzblätter mit drei Tassen kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Eine Kompresse in den erkalteten Pfefferminzsud eintauchen, ausdrücken und auf das geschwollene Auge legen. Lindert bei allergischen Reaktionen (zum Beispiel bei Heuschnupfen).
;)

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 09:12
von Walter
Petra hat geschrieben:Gibst eigentlich klostermedizinisch etwas durchschlagend Hilfreiches für Heuschnupfen?

*neueTempopackungaufreiss*
Bild

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 09:17
von Raimund J.
Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, daß Bier das Immunsystem stärkt und Entzündungen vorbeugt und hemmt!

Bild

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 09:26
von Ecce Homo
Walter hat geschrieben:
Bild
Sind das Zwiebeln? Was macht man damit laut Klostermedizin?` :hmm:

[Ich hasse Zwiebeln 8) ]

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 09:29
von Linus
Raimund Josef H. hat geschrieben:Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, daß Bier das Immunsystem stärkt und Entzündungen vorbeugt und hemmt!

Bild
Einschränkung: die Menge machts. So wie ich letztens zur Abkneipe zum Biervertilgen verdonnert wurde (5 Bier, 4 jeweils ad fundum (ie ex) wars echt nimmer lustig (vor allem am Nächsten Tag)

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 09:41
von Raimund J.
Linus hat geschrieben: Einschränkung: die Menge machts. So wie ich letztens zur Abkneipe zum Biervertilgen verdonnert wurde (5 Bier, 4 jeweils ad fundum (ie ex) wars echt nimmer lustig (vor allem am Nächsten Tag)
Ja, da erfolgt dann die Buße und Reue ganz automatisch :mrgreen:
„Sola dosis facit venenum“
"alle ding sind gift und nichts ist on gift; alein die dosis macht das ein ding kein gift ist"

Warnung

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 10:26
von sofaklecks
Ihr werdet an einem Druckfehler sterben.

sofaklecks

Re: Warnung

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 11:05
von Raimund J.
sofaklecks hat geschrieben:Ihr werdet an einem Druckfehler sterben.
sofaklecks
:shock: Bitte um Aufklärung!

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 11:34
von Walter
Er meint wohl Bluthochdruck als Folge der Sauferei. :mrgreen:

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 11:36
von Walter
Raimund Josef H. hat geschrieben:Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, daß Bier das Immunsystem stärkt und Entzündungen vorbeugt und hemmt!

Bild
Das mag vielleicht sein, aber Heuschnupfen ist keine Infektion aufgrund eines geschwächten Immunsystems sondern im Gegenteil eine chronische Überreaktion desselben, obwohl eigentlich kein Grund dazu besteht (Atopie). Alkohol hilft da nur, solange man besoffen ist. Das ist aber auf die Dauer wirklich nicht so gesund. :/

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 12:06
von Walter
Ecce Homo hat geschrieben:
Walter hat geschrieben:
Bild
Sind das Zwiebeln? Was macht man damit laut Klostermedizin?` :hmm:

[Ich hasse Zwiebeln 8) ]
Es gibt verschiedene Formen und Ursachen von Heuschnupfen, deshalb kann man eigentlich kein pauschales Allheilmittel empfehlen. Weil Petra Tempotaschentücher erwähnt, gehe ich von tränenden Augen und einer laufenden Nase aus, Symptome, die auch beim Zwiebelschneiden auftreten.

Deshalb schlägt hier z.B. die klassische Homöopathie (Gleiches mit Gleichem behanden) auch Allium cepa (Küchenzwiebel) als Heilmittel vor, natürlich in hochpotenzierter Form.

Obwohl die Wirkung selbst wissenschaftlich nachgewiesen ist, rätselt man heute noch über die eigentliche Wirkungsweise der Homöopathie. Das ist neben vielfach falscher Anwendung (s.u.) der Hauptgrund warum diese Heilmethode umstritten ist.
Ein weiterer Grund ist natürlich, dass die Pharmalobby dabei nix verdient.

Die sog. "Potenzierung" (mehrfaches Verdünnen und Verschütteln) soll bewirken, dass der Giftstoff selbst kaum noch (oder gar nicht mehr) in der Arznei vorhanden ist, sondern nur noch die "Information" darüber, die dem Körper bei der Selbstheilung hilft.

Schulmediziner und homöopathisch behandelnde Ärzte sind sich insoweit einig, dass die Selbstheilung der wichtigste Faktor der Krankheitsbekämpfung oder -verhinderung ist. Einen schwer angeschlagenen oder gar toten Organismus kann man noch so sehr mit Pharmazie vollstopfen (gemäß dem Prinzip "viel hilft viel"), es findet keine Heilung statt. Eine leichte Erkrankung kann dagegen oft auch allein mit sog. Placebos erfolgreich behandeln (die Wirkung von homöop. Mitteln über den Placeboeffekt hinaus ist nachgewiesen, auch bei Tieren bis hin zu Einzellern).

Ein Erklärungsversuch homöopathischer Mittel ist folgender: Beim gesunden Menschen wird die Krankheitsbekämpfung also auch vom Gehirn gesteuert: es bekommt von angegriffenen Körperteilen Informationen, und veranlasst eine Gegenmaßnahme zur Heilung. Beim Kranken funktioniert diese Informationsübermittlung nicht mehr richtig (besonders bei chronischen Erkrankungen; hier "glaubt" das Gehirn oft den Informationen nicht mehr und richtet eine Art Spamfilter oder Firewall dafür ein, so nach dem Motto: Mir doch egal, lass mich in Ruh'). Die in homöopathischen Mitteln gespeicherten Informationen über die Krankheit können eine "falsch eingerichtete Firewall" oder andere Beschädigungen in der körperinternen Informationsübertragung jedoch übergehen, und so das Gehirn quasi wieder an die ursprünglich gegen die Erkrankung gerichtete richtige Maßnahme "erinnern".

Dabei kommt es nicht auf die Masse der Informationen an (viel hilft viel), genau darauf reagiert das Gehirn ja mit "Spamfiltern", sondern dass es genau die richtige Information ist. So könnte man die erhöhte Wirkung bei größerer Verdünnung des Wirkstoffes erklären.

Die klassische Homöopathie lehnt deshalb auch die leider oft vertriebenen Mixturen (z.B. diese) verschiedener homöopathischer Wirkstoffen (oft gut gemeint nach dem Motto: der richtige Wirkstoff wird schon dabei sein) entschieden ab, weil auch das zur Reizüberflutung und Abriegelung von Seiten des Gehirns führt, sondern verschreibt immer nur ein Mittel gleichzeitig und nur, wenn das nicht wirkt, nach einer gewissen Pause ein anderes.

Auf Homöopathie allein darf man natürlich nicht vertrauen, bei größeren Sachen sollte man auch zu einem Arzt mit homöpathischer Zusatzausbildung gehen und nicht zu einem reinen Heilpraktiker, weil nur der entscheiden kann, ob eine homöpathische Behandlung zumutbar ist (z.B. wegen der Erstverschlimmerung, siehe Risiken und Nebenwirkungen), oder ob und in welcherweise die Symptome gleichzeitig mit einem sog. allopathischen (also herkömmlichen) Medikament gelindert werden muss, ob nur eine Operation helfen kann, etc.


PS: Obwohl der Begründer der klassischen Homoöpathie, Samuel Hahnemann, protestantischer Freimaurer war (beides allerdings nicht besonders engagiert) und öffentliches Aufsehen in Köthen-Anhalt erregte, als er nach dem Tod seiner ersten Frau eine Pariser Malerin heiratete, die 45 Jahre jünger war als er selbst, gibt es heute besonders in Griechenland (vielleicht durch wiederentdeckte Parallelen zur antiken hippokratischen Naturphilosophie) auch orthodoxe Mönche, die Homöopathie betreiben, und auch hier kenne ich einen Mönchspriester, der den Pilgern neben den Sakramenten auch teilweise homöopathische Mittel mit auf den Weg gibt. Also kann man dieses Heilverfahren wirklich als moderne Klostermedizin bezeichnen. ;D

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 14:14
von Linus
Walter hat geschrieben:Er meint wohl Bluthochdruck als Folge der Sauferei. :mrgreen:
Na wenn schon. Man muß Familientraditionen (Bluthochdruck, nicht das Saufen) hochhalten. :mrgreen:

Zwei Dinge

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 14:48
von sofaklecks
Wer sich selbst medizinisch aus Lehrbüchern therapiert, ohne Arzt zu sein, läuft stets Gefahr, an einem Druckfehler zu sterben.

Maria Treben empfiehlt bei Heuschnupfen Brenesseltee mit einem kleinen Zusatz von Schwedenbitter.

sofaklecks

Homöopathie

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 14:56
von sofaklecks
Mein Freund Hans (der beste Internist weit und breit) ist Homöopath.

Ich kenne die jüngste Studie der englischen Akademie der Wissenschaften, die die Heilerfolge bei der Anwendung dieser Therapie nicht bestätigt hat. Anlass war die Tasache, das das englische Königshaus auf diese Behandlungsmethode schwört.

Ich wiederum kann nicht nachvollziehen, wie ein Stoff, dessen Verdünnung etwa der eines Tropfens im Wassser der Weltmeere entspricht, Wirksamkeit sollte entfalten können.

Indessen: Ich sehe mit eigenen Augen: Es ist so.


sofaklecks

Re: Zwei Dinge

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 17:10
von Edi
sofaklecks hat geschrieben:Maria Treben empfiehlt bei Heuschnupfen Brenesseltee mit einem kleinen Zusatz von Schwedenbitter
Noch besser ist eine längerfristige Immunmodulation mit medizinischen Probiotika , denn die stabilisiert das gesamte Immunsystem. Hiermit geht man die Allergien causal an und nicht nur symptomatisch.

http://de.wikipedia.org/wiki/Symbiont

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=174471

Bei Allergien sind weisen meist die sekretorischen Immunglobuline A auf den Schleimhäuten erhöhte Werte auf. Diese gilt es herunterzufahren, dann geht auch die Allergie weg. Daher muss man das Immunsystem stärken und die Schleimhäute weniger durchlässig machen. Da die Stärkung gleichzeitig mit einer Minderreaktion des Immunsytems (auf Allergene) einhergeht, spricht man von einer Modulation.

Verfasst: Mittwoch 27. Juni 2007, 19:48
von Petra
Vielen Dank für die vielen Ratschläge :huhu:

Re: Zwei Dinge

Verfasst: Donnerstag 28. Juni 2007, 07:24
von Linus
sofaklecks hat geschrieben:Wer sich selbst medizinisch aus Lehrbüchern therapiert, ohne Arzt zu sein, läuft stets Gefahr, an einem Druckfehler zu sterben.
Ja und? wärs so schlimm?

Linus, zum Medikamentenschrank eilend :kiss:

Re: Zwei Dinge

Verfasst: Donnerstag 28. Juni 2007, 09:45
von Walter
Linus hat geschrieben:
sofaklecks hat geschrieben:Wer sich selbst medizinisch aus Lehrbüchern therapiert, ohne Arzt zu sein, läuft stets Gefahr, an einem Druckfehler zu sterben.
Ja und? wärs so schlimm?
In der Tat naiv zu glauben, dass unsere "Halbgötter in Weiß" per Definition über solcherlei Fehler erhaben sind. Du kannst sie wohl nur im Falle deines auf diese Weise verursachten Ablebens erfolgreicher auf Schadenersatz verklagen als etwa die Lehrbuchdruckerei.

Re: Zwei Dinge

Verfasst: Donnerstag 28. Juni 2007, 10:08
von Linus
Walter hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:
sofaklecks hat geschrieben:Wer sich selbst medizinisch aus Lehrbüchern therapiert, ohne Arzt zu sein, läuft stets Gefahr, an einem Druckfehler zu sterben.
Ja und? wärs so schlimm?
In der Tat naiv zu glauben, dass unsere "Halbgötter in Weiß" per Definition über solcherlei Fehler erhaben sind. Du kannst sie wohl nur im Falle deines auf diese Weise verursachten Ablebens erfolgreicher auf Schadenersatz verklagen als etwa die Lehrbuchdruckerei.
ich meinte eher, daß es mit komplett unverständlich ist, wie man geil auf eine lebensverlängernde Maßnahme hier in diesem Jammertal sein kann. Wo uns doch drüben die beseligende Gottesschau erwartet.

Buchtip zur Klostermedizin !! Lesenswert, ehrlich !

Verfasst: Dienstag 14. August 2007, 19:29
von Pit
Ich habe hier einen Buchtip, der sich lohnt:
"Handbuch der Klosterheilkunde"
herausgegeben von Dr. Johannes Gottfried Mayer, Dr.med Bernhard Ueleke und Pater Kilian Saum OSB (St.Ottilien)
Verlag Zabert Sandmann

Das Buch beschreibt ausführlich über 100 Heilpflanzen mit Wirkung, Heil-,Behandlungsmethoden und (!) wissenschaftlicher Begründung.

Klasse, das Buch

Grußß, Pit

Verfasst: Mittwoch 15. August 2007, 19:10
von Irenaeus
Raimund Josef H. hat geschrieben:Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, daß Bier das Immunsystem stärkt und Entzündungen vorbeugt und hemmt!

Bild
... demnach müßte ich pumperlgsund sein...... :mrgreen:
vergiß es!

dös hüift a net!

Re: Klostermedizin, Altes Heilwissen und so weiter

Verfasst: Montag 13. September 2010, 13:55
von Albini
Hallo,

ich komme mit einer etwas seltsamen Frage. Das Thema schien mir am Besten hierher zu passen. Meine Tochter ist in letzter Zeit sehr in der alternativen Medizin verwurzelt, besonders in der Homöopathie. ich halte das für gefährlichen Aberglauben und denke, dass viele Anwender Heiden sind.
Ich habe auch schion nachgelesen, aber Seiten wie http://www.globuli.net und die Wikipedia sind was die spirituellen Seiten der Homöopathie angeht eher dürftig ausgestattet.
Kann mir hier jemand mehr dazu sagen?

Re: Klostermedizin, Altes Heilwissen und so weiter

Verfasst: Montag 13. September 2010, 14:01
von cantus planus
Zunächst einmal herzlich Willkommen, Albini! :huhu:

Eine gute Information über alternative Heilmethoden und ggf. deren theologische Bedenklichkeit findet man auf der Seite der Vereinigung christlicher Heilpraktiker, hier: http://www.vchp.de/start-1.htm

Vielleicht hilft dir dieser erste Überblick. Näheres weiss ich leider nicht, da ich selbst mich eigentlich voll auf die Schulmedizin verlasse. Ich habe allerdings in der Familie selbst schon von sehr fragwürdigen Aussagen und Methoden einiger Heilpraktiker gehört. In einem Fall sah ich mich sogar gezwungen, eine deutliche Warnung auszusprechen und habe zum Besuch eines anderen Heilpraktikers geraten.

Natürlich hat man nicht auf mich gehört...

Korrektur

Verfasst: Montag 13. September 2010, 14:06
von cantus planus
Verzeihung, dieser Link führt zu den Heilmethoden: http://www.vchp.de/heilmethoden-kplt-1.htm
In diesem Fall dürfte der Absatz "Homöopathie" zutreffen.

Vielleicht sollte man ganz allgemein noch darauf hinweisen, dass neben der theologischen Bedenklichkeit mancher Methoden auch deren medizinischer Nutzen umstritten ist. Das mag im Einzelfall jeder selbst beurteilen.

Heilpraktiker ist kein geregelter Ausbildungsberuf, und bedarf keines bestimmten Abschlusses. Er hat auch nicht(!) die Aufgabe zu heilen. Im Rahmen der Zulassung wird lediglich überprüft, ob er schwere Krankheiten erkennt und dann keinen Schaden anrichtet. Manche Methoden mögen gut sein, und werden ja auch von Ärzten angewandt.

Re: Korrektur

Verfasst: Montag 13. September 2010, 14:12
von taddeo
cantus planus hat geschrieben:Verzeihung, dieser Link führt zu den Heilmethoden: http://www.vchp.de/heilmethoden-kplt-1.htm
In diesem Fall dürfte der Absatz "Homöopathie" zutreffen.

Vielleicht sollte man ganz allgemein noch darauf hinweisen, dass neben der theologischen Bedenklichkeit mancher Methoden auch deren medizinischer Nutzen umstritten ist. Das mag im Einzelfall jeder selbst beurteilen.

Heilpraktiker ist kein geregelter Ausbildungsberuf, und bedarf keines bestimmten Abschlusses. Er hat auch nicht(!) die Aufgabe zu heilen. Im Rahmen der Zulassung wird lediglich überprüft, ob er schwere Krankheiten erkennt und dann keinen Schaden anrichtet. Manche Methoden mögen gut sein, und werden ja auch von Ärzten angewandt.
Danke für diesen Link, den werd ich auch noch gebrauchen können!