Umweltbewußte Haushaltsführung
Umweltbewußte Haushaltsführung
Umweltbewußte Haushaltsführung, ist das überhaupt möglich?
Ich gebe gerne zu, dass ich es versucht habe, aber in wie weit ich es erreichte, weiß ich nicht.
Unsere Heizung wird mit Holzpellets betrieben, aber ich kenne den Aufwand nicht, der notwendig ist um diese Pellets herzustellen.
Im Winter versuchen wir, weitgehend auf einem alten Küchenherd mit Holz oder Kohle zu heizen, wobei es immer schwieriger wird, Kohle in kleinen Mengen zu kaufen, und auch da weiß ich nicht, wo sie herkommt, wie weit sie transportiert werden muss (Australien???).
Genau das Problem habe ich mit Energiesparlampen, wie viel höher ist der Energieaufwand, um sie herzustellen????
Ich versuche, einen modernen Holzvergaser auf Pelletsbasis zu finden, um ein Auto umzubauen, bisher vergebens....
und viel weitere Fragen mehr...
Pierre
Ich gebe gerne zu, dass ich es versucht habe, aber in wie weit ich es erreichte, weiß ich nicht.
Unsere Heizung wird mit Holzpellets betrieben, aber ich kenne den Aufwand nicht, der notwendig ist um diese Pellets herzustellen.
Im Winter versuchen wir, weitgehend auf einem alten Küchenherd mit Holz oder Kohle zu heizen, wobei es immer schwieriger wird, Kohle in kleinen Mengen zu kaufen, und auch da weiß ich nicht, wo sie herkommt, wie weit sie transportiert werden muss (Australien???).
Genau das Problem habe ich mit Energiesparlampen, wie viel höher ist der Energieaufwand, um sie herzustellen????
Ich versuche, einen modernen Holzvergaser auf Pelletsbasis zu finden, um ein Auto umzubauen, bisher vergebens....
und viel weitere Fragen mehr...
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Re: Umweltbewusste Haushaltführung
Ich kenne jemand, der schon seit bestimmt 20 Jahren mit Holzvergasern experimentiert, aber nicht sehr weit gekommen ist. Ich glaube, die würden heute gar nicht zugelassen, weil sie abgasmässig unzureichend sind. Eher kann man noch mit Pflanzenöl Auto fahren, natürlich nur bei einem Diesel. Moderne Diesel gehen da aber auch kaum, höchstens als Zusatz zum normalen Diesel. Holz und andere organische Stoffe müssten zu Benzin gemacht werden, das geht ja. Es gibt ja eine Firma, die das verwirklichen will. http://www.choren.com/de/biomass_to_ene ... -potenzial . Die können den Kraftstoff sogar so optimieren, dass er schadstofffreier verbrennt als der jetzige, weil er keine aromatischen Kohlenwasserstoffe mehr enthält.Pierre hat geschrieben:Ich versuche, einen modernen Holzvergaser auf Pelletsbasis zu finden, um ein Auto umzubauen, bisher vergebens....
Man kann aber bei Benzinern mit Alkohol oder Alkoholanteilen fahren. Alk lässt sich aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, auch aus Holz. Inzwischen gibt es ja auch Pkws, die dafür geeignet sind. Renault und Peugeot bieten nun auch welche an. Ich war diese Woche mit meinem Auto beim TÜV. Habe etwa 75 % Ethanol im Tank gehabt, Rest Benzin, alle Abgaswerte waren ok, der CO-Wert sogar ganz niedrig. Mein Auto ist nicht umgebaut, lediglich eine neue Spritleitung aus Kunststoff drin. Den Treibstoff E85 mit 85 % Ethanolanteil gibt es auch in Frankreich.
Man kann auch Solarzellen aufs Dach machen, ich habe im diesem Frühjahr 4 kW installiert und decke damit meinen ganzen Jahresstrombedarf und es ist noch etwas übrig. Rechnen tut sich das derzeit auch noch halbwegs, wegen der Einspeisevergütung. In südlicheren Ländern wie Italien ist es noch sinnvoller, da die z.B. in Sizilien den doppelten Ertrag haben. http://www.solarlog-home.de/showbanner.html?region=7
Sag Edi, wo kriegst du das Ethanol her?
Und was hat dich die Solaranlage (oder Photovoltaik?) gekostet?
Pierre google mal nach ökologischer Rucksack bzw. den Büchern Faktor 4 (von Weizsäcker) und das MIPS konzept (Schmidt-Bleek)
Und was hat dich die Solaranlage (oder Photovoltaik?) gekostet?
Pierre google mal nach ökologischer Rucksack bzw. den Büchern Faktor 4 (von Weizsäcker) und das MIPS konzept (Schmidt-Bleek)
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Nochwas zu Haushaltsführung : wir stellen allmählich auf Microfaser um, damit lässt sich der ganze Chemische Kram einsparen. Entweder trocken oder normales Wasser reicht. Pelletsanlage (mit 14 to Lagerraum) ham wir auch. Die Pellets kommen aus 40 km Entfernung.
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"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Das Ethanol gibt es doch inzwischen als E85-Treibstoff an manchen Tankstellen. In Deutschland sind es meines Wissens inzwischen so zwischen 50 und 100 an der Zahl, werden aber mehr. Je mehr Nachfrage desto mehr wird auch angeboten. http://www.ethanol-tanken.com/index.php ... st=1&cat=1Linus hat geschrieben:Sag Edi, wo kriegst du das Ethanol her?
Und was hat dich die Solaranlage (oder Photovoltaik?) gekostet?
Pierre google mal nach ökologischer Rucksack bzw. den Büchern Faktor 4 (von Weizsäcker) und das MIPS konzept (Schmidt-Bleek)
Eine Solaranlage kostet je nach installierten Kilowatt so zwischen 4100 und 5000 Euro pro kW netto, je grösser desto preisgünstiger. Hier kriegt man 49,21 Cent je eingespeistem kW, d.h. wenn alles gut läuft ist die Anlage in ca. 10 bis 12 Jahren bezahlt, allerdings den Zins nicht eingerechnet, dann ginge das natürlich etwas länger.
In Österreich wird doch die Ethanolherstellung auch forciert.
http://wien.orf.at/stories/225060/
Macht doch auch Sinn im eigenen Lande und mit eigenen Ressourcen Treibstoffe zu machen um auch etwas unabhängiger von Erdöllieferungen zu werden.
Viele wissen es ja gar nicht, ich vorher auch nicht:Linus hat geschrieben:Naja zur Solaranlage: die Förderprogramme hat man bei uns dzt eingestellt....
Die höheren Preise für die Einspeisung zahlen ja alle Stromkunden über den Strompreis mit und nicht der Staat. Die höheren Preise sollen nur die Entwicklung der Solartechnik fördern, weil dann die Hersteller immer mehr auf Mengen kommen, dass die Preise der Solarmodule sinken und schliesslich konkurrenzfähig mit andern Stromerzeugungen werden sollen. Das geht natürlich noch Jahre, soll aber in südlicheren Ländern bald schon rentabel sein, auch ohne diese Unterstützung.
Mir gehts garnicht um die Einspeisung, sondern um für die Errichtung bis voriges Jahr gabs dafür (bei 6 m² mindestens eine Landesförderung (in Niederösterreich) von 2.500 Euro Die wurde gestrichen.
Für den Pelletskessel gabs 3.500 Euro Förderung
Für den Pelletskessel gabs 3.500 Euro Förderung
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Da ist es bzw. war es bei euch anders geregelt. Wenn ich richtig verstanden habe, was mir ein Franzose aus dem Elsaß gesagt hat, ist es in Frankreich ähnlich, da soll es Zuschüsse geben, die nach qm bemessen werden.Linus hat geschrieben:Mir gehts garnicht um die Einspeisung, sondern um für die Errichtung bis voriges Jahr gabs dafür (bei 6 m² mindestens eine Landesförderung (in Niederösterreich) von 2.500 Euro Die wurde gestrichen.
50% Zuschuss zu den reinen Materialkosten für Pelletsheizung hier in Frankreich.Edi hat geschrieben:Da ist es bzw. war es bei euch anders geregelt. Wenn ich richtig verstanden habe, was mir ein Franzose aus dem Elsaß gesagt hat, ist es in Frankreich ähnlich, da soll es Zuschüsse geben, die nach qm bemessen werden.Linus hat geschrieben:Mir gehts garnicht um die Einspeisung, sondern um für die Errichtung bis voriges Jahr gabs dafür (bei 6 m² mindestens eine Landesförderung (in Niederösterreich) von 2.500 Euro Die wurde gestrichen.
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Wahrscheinlich dann auch 50 % Photovoltaikanlagen?Pierre hat geschrieben:50% Zuschuss zu den reinen Materialkosten für Pelletsheizung hier in Frankreich.Edi hat geschrieben:Da ist es bzw. war es bei euch anders geregelt. Wenn ich richtig verstanden habe, was mir ein Franzose aus dem Elsaß gesagt hat, ist es in Frankreich ähnlich, da soll es Zuschüsse geben, die nach qm bemessen werden.Linus hat geschrieben:Mir gehts garnicht um die Einspeisung, sondern um für die Errichtung bis voriges Jahr gabs dafür (bei 6 m² mindestens eine Landesförderung (in Niederösterreich) von 2.500 Euro Die wurde gestrichen.
Wir haben vor genau einem Jahr unsere Heizung etwas umgerüstet.
Bei uns (Einfamilienhaus, 4 Personen) läuft eine Ölheizung Baujahr 1978. Bisher war die auch für Warmwasser zuständig und brauchte in einem Durchschnittsjahr ca. 2500 Liter Öl (dazu kommen noch ca. 6-7 Ster Holz und 4-5 Zentner Kohlebriketts für den Küchenherd).
Nun haben wir für das Warmwasser eine Luftwärmepumpe (österreichische Firma) im Heizkeller aufgestellt, die ca. 4000 Euro inkl. Montage kostete. Die Ölheizung ist seitdem nur noch für die Heizung zuständig und läuft dementsprechend im Sommer gar nicht. Der Ölverbrauch ist dadurch auf ca. 1000 Liter gesunken (gut, der letzte Winter war nicht ganz repräsentativ), die zusätzlichen Stromkosten für die Luftwärmepumpe belaufen sich auf knappe 50 (!) Euro pro Jahr.
Aus finanzieller und ökologischer Sicht also ein Volltreffer. Wir hatten auch mit einer neuen Pelletsheizung geliebäugelt, aber wir sind froh, daß wir die nicht gekauft haben. Bei den jetzigen Pelletspreisen hätten wir sauber draufgezahlt, auch wenn es in unserer Umgebung mehrere Pelletsproduzenten gibt.
Sogar unser Kaminkehrer meint, die Ölheizung sollte trotz ihres Alters noch solange laufen, wie sie die Grenzwerte einhält (Abgasverlust 10% erlaubt - unsere hat 7,5%), recht viel mehr Einsparung an Öl und Kosten könnte auch eine neue Anlage kaum erreichen.
Bei uns (Einfamilienhaus, 4 Personen) läuft eine Ölheizung Baujahr 1978. Bisher war die auch für Warmwasser zuständig und brauchte in einem Durchschnittsjahr ca. 2500 Liter Öl (dazu kommen noch ca. 6-7 Ster Holz und 4-5 Zentner Kohlebriketts für den Küchenherd).
Nun haben wir für das Warmwasser eine Luftwärmepumpe (österreichische Firma) im Heizkeller aufgestellt, die ca. 4000 Euro inkl. Montage kostete. Die Ölheizung ist seitdem nur noch für die Heizung zuständig und läuft dementsprechend im Sommer gar nicht. Der Ölverbrauch ist dadurch auf ca. 1000 Liter gesunken (gut, der letzte Winter war nicht ganz repräsentativ), die zusätzlichen Stromkosten für die Luftwärmepumpe belaufen sich auf knappe 50 (!) Euro pro Jahr.
Aus finanzieller und ökologischer Sicht also ein Volltreffer. Wir hatten auch mit einer neuen Pelletsheizung geliebäugelt, aber wir sind froh, daß wir die nicht gekauft haben. Bei den jetzigen Pelletspreisen hätten wir sauber draufgezahlt, auch wenn es in unserer Umgebung mehrere Pelletsproduzenten gibt.
Sogar unser Kaminkehrer meint, die Ölheizung sollte trotz ihres Alters noch solange laufen, wie sie die Grenzwerte einhält (Abgasverlust 10% erlaubt - unsere hat 7,5%), recht viel mehr Einsparung an Öl und Kosten könnte auch eine neue Anlage kaum erreichen.
Bei nur 1000 L Öl im Jahr kann man nicht mehr allzuviel einsparen, vielleicht so um die 10 % etwa noch mit einer modernen Brennwertölheizung.taddeo hat geschrieben:Sogar unser Kaminkehrer meint, die Ölheizung sollte trotz ihres Alters noch solange laufen, wie sie die Grenzwerte einhält (Abgasverlust 10% erlaubt - unsere hat 7,5%), recht viel mehr Einsparung an Öl und Kosten könnte auch eine neue Anlage kaum erreichen.
Ich hatte auch mal eine Luftwärmepumpe im Keller, aber das hat nicht so viel gebracht, weil der Keller recht kühl ist, auch im Sommer. Da hätte ich Warmluft von draussen haben müssen, war aber schlecht einzurichten.
Nun habe ich eine neue Brennwertgasheizung seit zwei Jahren, damit kann man so richtig sparen, denn der Verbrauch ist gegenüber vorher mindestens 15 % weniger und wenn man dann noch nur dann Warmwasser macht, wenn man es unbedingt braucht, wird er noch geringer.
Deine Prognose mit den 10% entspricht genau dem, was ich bisher auch von anderen gehört habe. Dieser noch mögliche Einspareffekt reicht aber bei nur 1000 Litern Gesamtverbrauch nicht mehr, um die Mehrkosten eines Brennwertkessels gegenüber einer konventionellen Niedertemperaturheizung zu amortisieren, weshalb wir wahrscheinlich bei Bedarf einfach einen modernen Standardkessel kaufen werden. Außerdem werden wir in Kürze noch das Dach isolieren, dann müßte der Verbrauch noch weiter sinken. Unsere Hütte ist energiemäßig keineswegs auf modernem Standard, bis auf ein paar neue Isolier-Fensterscheiben ist alles auf dem Stand der späten 1970er Jahre.Edi hat geschrieben:Bei nur 1000 L Öl im Jahr kann man nicht mehr allzuviel einsparen, vielleicht so um die 10 % etwa noch mit einer modernen Brennwertölheizung.taddeo hat geschrieben:Sogar unser Kaminkehrer meint, die Ölheizung sollte trotz ihres Alters noch solange laufen, wie sie die Grenzwerte einhält (Abgasverlust 10% erlaubt - unsere hat 7,5%), recht viel mehr Einsparung an Öl und Kosten könnte auch eine neue Anlage kaum erreichen.
Ich hatte auch mal eine Luftwärmepumpe im Keller, aber das hat nicht so viel gebracht, weil der Keller recht kühl ist, auch im Sommer. Da hätte ich Warmluft von draussen haben müssen, war aber schlecht einzurichten.
Nun habe ich eine neue Brennwertgasheizung seit zwei Jahren, damit kann man so richtig sparen, denn der Verbrauch ist gegenüber vorher mindestens 15 % weniger und wenn man dann noch nur dann Warmwasser macht, wenn man es unbedingt braucht, wird er noch geringer.
Der Clou an unserer Heizungssanierung war im Grunde der, daß die Anlage, seit sie kein Brauchwasser mehr auf 60 Grad aufheizen muß, nur noch mit 40 Grad Vorlauftemperatur fährt; wenn's im Winter mal sehr kalt wird, reichen immer noch max. 50 Grad - und das ohne Fußbodenheizung, bei ganz normalen Heizkörpern! Außerdem ist der Heizkeller um 10 Grad kälter, seit der Warmwasserbehälter nicht mehr seine Wärme in den Raum abgibt, statt sie im Wasser zu behalten.
Die Luftwärmepumpe saugt nur im Winter die Luft aus dem Innenraum an (und bläst die kalte Abluft dann ins Freie), sobald es draußen wärmer ist als innen, holt sie sich die Luft von draußen (ich muß nur die beiden Stutzen mit einem Luftschlauch umstecken). Im Winter nützen wir dann meistens die Zeit, wenn der Wäschetrockner läuft, der bläst ja jede Menge Warmluft in den Heizraum, die die Wärmepumpe dann gleich verwendet. Außerdem verhindert eine Zeitschaltuhr, daß sich die Pumpe genau in der kältesten Tageszeit (= nachts) einschaltet.
Bei einer Heizung kommt es immer auf die Gegebenheiten vor Ort an, Pauschalrezepte gibt es da nie. Wir sind aber mittlerweile sehr zufrieden.
Das kommt ein bißchen auf die Gesamtrechnung an.Pierre hat geschrieben:Bei 185 Euro die Tonne Pellets komme ich prima zurecht.taddeo hat geschrieben: Bei den jetzigen Pelletspreisen hätten wir sauber draufgezahlt, auch wenn es in unserer Umgebung mehrere Pelletsproduzenten gibt.
Pierre
Als wir uns über die Pelletsheizung informiert haben, kostete eine Tonne Pellets ca. 160 Euro, 100 Liter Heizöl dagegen über 70 Euro. Da wäre eine nennenswerte Ersparnis dringewesen.
Was aber die Rechnung schwer durcheinanderbrachte, waren die Anschaffungskosten für die Anlage selbst. Die hätte alles in allem an die 14000 Euro gekostet, im Gegensatz zu 6000 Euro für eine neue Ölheizung. Und beim derzeitigen Preisverhältnis Pellets/Öl mußt Du diese 8000 Euro erst mal reinsparen, damit sich die Anschaffung auch rentiert. Nur aus Idealismus mit Pellets zu heizen, können wir uns als Familie mit Kindern nicht leisten; abgesehen davon gab es letztes Jahr arge Lieferengpässe bei Pellets, ich kenne Familien, denen der Lieferant wochenlang alle paar Tage einige Säckchen Pellets vorbeigebracht hat, weil er nicht die bestellte Menge für den Tank liefern konnte.
Wir sind deshalb auf die oben beschriebene Variante gekommen, so daß wir nun neben der "Grundversorgung" mit Öl auch Sonnenenergie (Wärmepumpe) und schon immer Stückholz verbrauchen und damit ja auch für den größten Teil unserer Wärmeerzeugung "CO2-neutrale" Energieträger haben - wobei das aus erdgeschichtlicher Betrachtungsweise eigentlich Blödsinn ist, denn auch Öl und Kohle sind CO2-neutral, das darin gespeicherte Kohlendioxid war ja schließlich auch schon mal in der Erdatmosphäre, bevor es die Bäume aufgenommen haben, aus denen dann Öl wurde.
Da hast du teuer gekauft, 172,10 (Tagesindex war aber 182)Pierre hat geschrieben:Bei 185 Euro die Tonne Pellets komme ich prima zurecht.taddeo hat geschrieben: Bei den jetzigen Pelletspreisen hätten wir sauber draufgezahlt, auch wenn es in unserer Umgebung mehrere Pelletsproduzenten gibt.
Pierre
Wie groß ist dein Vorratsraum? Und wie lang kommst du mit einer Füllung aus? (oder arbeitest du (zu haus, nicht in der Loge
Und was für ne Anlage hast du?
Linus, Sommerauer-Lindtner 25 kW Kessel, 16 to Lager, 2 1/2 Wohneinheiten.
PS.Taddeo 14 Blaue? Habt ihr nicht gehandelt? Die unsrige hat 9.000 gekostet (inklusive 1000 kg Pellets) nach Handeln. (Listenpreis wimre auch knapp an die 14') Lieeferengpass kenn ich: aber der Liebe Gott achtet auf einen. wir haben beim günstigsten Bestellt, der ewig (6 Monate) nicht lieferte (Bestellung im April). Schließlich, weil wirs dann doch schon dringend hatten Gang zu einer Kleinfirma: Tagespreis wär 260 gewesen, wir habens um 224 bekommen. Drei Wochen Später: TV Zappen im Regionalprogramm die Firma, bei der wir usprünglich bestellt hätten. Eine Familie hat sich durch deren "Qualitätspellets" ihren neuen Ofen versaut : Schlackebildung!
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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[quote="taddeo"][/quote]
Meine Rechnung ist unterschiedlich. Bisher wurde unser Haus, etwa 350 m², aber nur teilweise voll beheizt, mit einer alten Ölheizung und einem Verbrauch von mind. 9000 l Öl betrieben. Nun habe ich einen Paradigma Pelletsheizung eingebaut, im Herbst 2005, mit einem Textilsilo von ca. 5,4 T. Pellets.
Reine Materialkosten ca. 15.000 Euro , davon 7500 Euro Rückvergütung durch den franz. Staat.
Ich habe in den beiden Winter jeweils weniger als 10 to. Pellets verbraucht, was einer Einsparung von ca. 45% im Vergleich zu Öl entspricht.
In der Übergangszeit und die Spitzenkälte wird durch einen gußeisernen Holzofen abgefangen, der den großen Wohnraum, ca. 120 m² heizt.
Da brauche ich, zusammen mit einem offenen Kamin (ohne echte Heizwirkung) und dem Küchenherd noch einmal 1/2 bis 1 Klafter Brennholz, kommt hier aus dem Dorf.
Im ersten Jahr habe ich von einem franz. Pelletshersteller gekauft, Katastrophe, unendlich viel Staub, die Anlage brach zusammen, alles musste ausgebaut werden, der Hersteller nahm die Pellets zurück und bezahlte die Reparatur. Vorsicht also mit Billiganbietern
@linus, Deine eigenartigen Kommentare finde ich deplaziert, so antworte ich auch nicht mehr direkt.
Pierre
Meine Rechnung ist unterschiedlich. Bisher wurde unser Haus, etwa 350 m², aber nur teilweise voll beheizt, mit einer alten Ölheizung und einem Verbrauch von mind. 9000 l Öl betrieben. Nun habe ich einen Paradigma Pelletsheizung eingebaut, im Herbst 2005, mit einem Textilsilo von ca. 5,4 T. Pellets.
Reine Materialkosten ca. 15.000 Euro , davon 7500 Euro Rückvergütung durch den franz. Staat.
Ich habe in den beiden Winter jeweils weniger als 10 to. Pellets verbraucht, was einer Einsparung von ca. 45% im Vergleich zu Öl entspricht.
In der Übergangszeit und die Spitzenkälte wird durch einen gußeisernen Holzofen abgefangen, der den großen Wohnraum, ca. 120 m² heizt.
Da brauche ich, zusammen mit einem offenen Kamin (ohne echte Heizwirkung) und dem Küchenherd noch einmal 1/2 bis 1 Klafter Brennholz, kommt hier aus dem Dorf.
Im ersten Jahr habe ich von einem franz. Pelletshersteller gekauft, Katastrophe, unendlich viel Staub, die Anlage brach zusammen, alles musste ausgebaut werden, der Hersteller nahm die Pellets zurück und bezahlte die Reparatur. Vorsicht also mit Billiganbietern
@linus, Deine eigenartigen Kommentare finde ich deplaziert, so antworte ich auch nicht mehr direkt.
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Ach Pierre, fühl dich doch nicht dauernd von mir auf die Schaufel genommen,:/
aber sag: 5,4 Tonnen bei einem Jahresverbrauch von 10 Tonnen, ist das nicht mühselig 2 mal im Jahr befüllen?
Und 10 Tonnen in beiden Wintern oder pro Winter? Pro Winter ist das ganz schön viel... (wir brauchen für 260 m² die 14 Tonnen in 14 - 16 Monaten auf (inklusive Warmwasser))
aber sag: 5,4 Tonnen bei einem Jahresverbrauch von 10 Tonnen, ist das nicht mühselig 2 mal im Jahr befüllen?
Und 10 Tonnen in beiden Wintern oder pro Winter? Pro Winter ist das ganz schön viel... (wir brauchen für 260 m² die 14 Tonnen in 14 - 16 Monaten auf (inklusive Warmwasser))
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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na gut, ein 70er Jahre Kobel
Kann ich verstehn, wir haben 10 cm Dämmung drauf (erst seit heurigem Feber) und Isolationsbegünstigende Farbe und einen 38 cm- Kammern ziegel
Vor dem Einzug meiner Schwägerin (in die andere Haushälfte) ging noch ein händischer Stückgutofen.
Vor dem Einzug meiner Schwägerin (in die andere Haushälfte) ging noch ein händischer Stückgutofen.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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Paul Heliosch
- Beiträge: 1615
- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
??? ...ein "Selbstexperiment", das "Müll" betrifft ...? Du wirst doch nicht etwa deine Ringelstrümpfe kompostieren wollen?
Und selbst, wenn Du nach einem Besuch bei diesem Ausnahmefriseur 50% Deiner übriggebliebenen Haare "verwerten" wolltest, würde ich an Deiner Stelle jedwede Art von Müll-Experimenten lassen...
Zuletzt geändert von Paul Heliosch am Samstag 2. August 2008, 01:29, insgesamt 1-mal geändert.
Nein, noch verückter.
Ich hatte im Internet gelesen, daß es Leute gibt, die einen "littering fetish" haben — die Spaß daran haben, die Umwelt zu verschmutzen. Und an einem einsamen Nachmittag, kam ich auf die Idee, es auszuprobieren. Ich suchte mir etwas zusammen. Eine leere Eierpappe. Eine Flasche mit einem Rest "Thousand Islands" Salatdressing (mindestens haltbar bis Oktober 2002) und schmierte mir zwei Scheiben Marmeladenbrot. Diese packte ich in die Zellophanhülle, in der das Brot vorher drin war, und das ganze in eine große Plastiktüte.
Und dann suchte ich mir einen Platz, wo ich ungestört littern könnte. Ich fand ihn, hinter einer Autolackierei, ein stilles Plätzchen. Stehend aß ich — sehr schnell — die Marmeladenbrote. Zwei Jungen fuhren auf Fahrrädern vorbei. Ich stelle mir vor, ich sei unsichtbar. Ich schluckte den letzten Bissen Marmeladenbrot runter (auf die Idee, das wegzuwerfen, kam ich irgendwie nicht)
Ich guckte mich mehrmals um. Ich war allein. Also nahm ich die Zellophanhülle, und steckte in die Zweige irgendeines buschigen Strauches. Die Glasflasche flog in eine Wildrosenhecke — allerdings ohne zu zerplatzen, ich hörte nur, wie sie mit einem Pflopp auf dem Boden auftrat. (Ich hatte mir mehr erhofft, ich dachte, wenn die so lange abgelaufen ist, müßte sie ein Molotowcocktail sein…)
Die Eierpappe friemelte ich in einen anderen Strauch. Zum Schluß drehte ich mich um und ließ die Plastiktüte im Wind fliegen.
Besonderen Spaß habe ich nicht empfunden — und später am abend bekam ich Schuldgefühle. Was ist, wenn die Flasche doch noch zerplatzt…und ein Kind oder ein Hund sich an den Scherben schneidet? Ich lief noch einmal zurück, aber bis auf die Plastiktüte, die jemand anders in einen Mülleimer neben der Bank gestopft hatte, habe ich nichts wiedergefunden.
Ich denke, diesen Littering Fetish gibt es nicht, das haben sich Leute ausgedacht.
Ich hatte im Internet gelesen, daß es Leute gibt, die einen "littering fetish" haben — die Spaß daran haben, die Umwelt zu verschmutzen. Und an einem einsamen Nachmittag, kam ich auf die Idee, es auszuprobieren. Ich suchte mir etwas zusammen. Eine leere Eierpappe. Eine Flasche mit einem Rest "Thousand Islands" Salatdressing (mindestens haltbar bis Oktober 2002) und schmierte mir zwei Scheiben Marmeladenbrot. Diese packte ich in die Zellophanhülle, in der das Brot vorher drin war, und das ganze in eine große Plastiktüte.
Und dann suchte ich mir einen Platz, wo ich ungestört littern könnte. Ich fand ihn, hinter einer Autolackierei, ein stilles Plätzchen. Stehend aß ich — sehr schnell — die Marmeladenbrote. Zwei Jungen fuhren auf Fahrrädern vorbei. Ich stelle mir vor, ich sei unsichtbar. Ich schluckte den letzten Bissen Marmeladenbrot runter (auf die Idee, das wegzuwerfen, kam ich irgendwie nicht)
Ich guckte mich mehrmals um. Ich war allein. Also nahm ich die Zellophanhülle, und steckte in die Zweige irgendeines buschigen Strauches. Die Glasflasche flog in eine Wildrosenhecke — allerdings ohne zu zerplatzen, ich hörte nur, wie sie mit einem Pflopp auf dem Boden auftrat. (Ich hatte mir mehr erhofft, ich dachte, wenn die so lange abgelaufen ist, müßte sie ein Molotowcocktail sein…)
Die Eierpappe friemelte ich in einen anderen Strauch. Zum Schluß drehte ich mich um und ließ die Plastiktüte im Wind fliegen.
Besonderen Spaß habe ich nicht empfunden — und später am abend bekam ich Schuldgefühle. Was ist, wenn die Flasche doch noch zerplatzt…und ein Kind oder ein Hund sich an den Scherben schneidet? Ich lief noch einmal zurück, aber bis auf die Plastiktüte, die jemand anders in einen Mülleimer neben der Bank gestopft hatte, habe ich nichts wiedergefunden.
Ich denke, diesen Littering Fetish gibt es nicht, das haben sich Leute ausgedacht.
???
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Paul Heliosch
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- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
:doh: Ich denke, da warst Du ...lass mich raten 5, ...ach nein, kann ja gar nicht sein...
Zuletzt geändert von Paul Heliosch am Samstag 2. August 2008, 01:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Paul Heliosch
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- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
Dieser seltsame Moderator hat zwar mich (und andere) genervt mit seinen blöden Sprüchen ("You can say you to me"), und einmal in einem Baumarkt eine Zange geklaut aber wahrscheinlich hat er noch nie ausprobieren wollen, ob "Littering" wirklich so toll ist…
???
-
Paul Heliosch
- Beiträge: 1615
- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
Da du ja aktuell eine suchst - wär' das nicht eine klasse Signatur, für Dich anneke6?anneke6 hat geschrieben:Dieser seltsame Moderator hat zwar mich (und andere) genervt mit seinen blöden Sprüchen ("You can say you to me"), ...
...noch ein paar Vorschläge:
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Das Wort Psychiater stammt ursprünglich aus dem alt-Hebräischen. Dort wurde es ungefähr im Jahre 2008 v. Chr. erfunden, ...um Änntchen zu verjagen.
(nach stupipedia.de)
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Der Sultan winkt - Zuleima schweigt
Und zeigt sich gänzlich abgeneigt.
(W.B. - Die Entführung aus dem Serail
http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=3 ... 1#gb_found )
---
Wie wolltest du dich unterwinden,
Kurzweg die Menschen zu ergründen.
Du kennst sie nur von außenwärts.
Du siehst die Weste, nicht das Herz.
(W.B. - Schein und Sein)
---
So ists in alter Zeit gewesen,
So ist es, fürcht' ich, auch noch heut.
Wer nicht besonders auserlesen,
Dem macht die Tugend Schwierigkeit.
Aufsteigend mußt du dich bemühen,
Doch ohne Mühe sinkest du.
Der liebe Gott muß immer ziehen,
Dem Teufel fällts von selber zu.
(W.B. - Leider!)
---
Oft sind solche weisen Meister
Grad die ärgsten Klageweiber.
(W.B. . Gestört)
---
Was ich begehre, begehrst du auch,...
(Ännchen von Tharau)