Nachwuchsmangel im Kloster - warum?

Klöster, Klerus, Laienschaft. Besondere Nachfolge.
schwester meike
Beiträge: 15
Registriert: Freitag 8. April 2005, 15:09
Kontaktdaten:

Werbeoffensive

Beitrag von schwester meike »

Irgendwann gab's in diesem Forum ein Video von rappenden Nonnen. Hat uns inspiriert - hier ist das Ergebnis: http://www.youtube.com/watch?v=Oy6au5U29MM
Die Aufnahme stammt von unserem Jugendmeeting, getextet haben wir das Ganze, weil wir einen Eintritt zu feiern hatten :freude:

Grüßle, Sr.Meike

sofaklecks
Beiträge: 2776
Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29

Au Backe

Beitrag von sofaklecks »

Au Backe,

da hab ich mich doch glatt verlesen, was die rappelnden Nonnen angeht.

sofaklecks

pneumat
Beiträge: 2
Registriert: Sonntag 22. Juli 2007, 20:29

Das Kloster

Beitrag von pneumat »

Das Klosterleben ist eine der höchsten Formen des geistigen Lebens, die es gibt. Gerade eine der vollkommensten. Es ist ein Himmelsreich auf Erde. Alle Ideale: die Besitzlosigkeit, wahre Brüderliebe, wahre Freiheit, wahre Gleichheit, Ehelosigkeit, Sorglosigkeit, permanentes Gottesdienst (am Berg Athos rum um die Uhr) usw. was nur Engeln gehört sind da präsent. Das Kloster ist die Seele und das Kraftwerk für das wahre Christentum. Deshalb hat Widersacher zuerst die Klöster zerstört. Ohne asketische Anstrengung kein Geist. Die wahren Mönch-Asketen als geistige Vorbilder fehlen leider heute. Doch in Russland z.B. gibt es kein Problem mit Nachwuchs. In Klöster gehen massenweise junge Professoren, Schriftsteller, Arbeiter, Intellektuellen. Nicht aus Verzweiflung, sondern aus Liebe zu Gott. Es öffnen sich immer mehr die neuen Abteien. Aber die Hauptsache, da herrscht die spirituelle Atmosphäre des Geistes durch Strenge und Treue der Überlieferung, Gehorsam, Hingabe, Askese, hesyhastisches Gebet etc. Es kann man auch in Deutschland ausprobieren, im orthodoxen Kloster Hl.Hiob von Pocaev in München (Passing).

Benutzeravatar
HeGe
Moderator
Beiträge: 14832
Registriert: Montag 6. Oktober 2003, 18:56
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Das Kloster

Beitrag von HeGe »

pneumat hat geschrieben:Das Klosterleben ist eine der höchsten Formen des geistigen Lebens, die es gibt. Gerade eine der vollkommensten. Es ist ein Himmelsreich auf Erde. Alle Ideale: die Besitzlosigkeit, wahre Brüderliebe, wahre Freiheit, wahre Gleichheit, Ehelosigkeit, Sorglosigkeit, permanentes Gottesdienst (am Berg Athos rum um die Uhr) usw. was nur Engeln gehört sind da präsent.
Ich weiß nicht, ob dir da viele Ordensleute zustimmen würden. In den Klöstern geht es doch auch eher menschlich zu. Und auch auf dem Athos scheinen in manchen Klöstern ziemlich menschliche Gefühle zu herrschen, wenn man sich mal deren radikale und hasserfüllte Haltung ansieht.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

Benutzeravatar
Sebastian
Beiträge: 1537
Registriert: Sonntag 20. August 2006, 11:23
Wohnort: Frag den Igel
Kontaktdaten:

Re: Das Kloster

Beitrag von Sebastian »

Und auch auf dem Athos scheinen in manchen Klöstern ziemlich menschliche Gefühle zu herrschen, wenn man sich mal deren radikale und hasserfüllte Haltung ansieht:
Was sind deiner Meinung nach hasserfüllte Haltungen der Mönche vom Athos ?

p.s. Ich wüsste nicht, dass in jedem Kloster auf dem Athos permanent Gottesdienst gefeiert wird. Mir ist nur von einem Kloster berichtet worden...
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)

Benutzeravatar
Nietenolaf
Beiträge: 3052
Registriert: Donnerstag 23. Oktober 2003, 14:26
Wohnort: Blasegast

Re: Das Kloster

Beitrag von Nietenolaf »

Sebastian hat geschrieben:Was sind deiner Meinung nach hasserfüllte Haltungen der Mönche vom Athos ?
Laßt uns das mal nicht durch das Anspringen auf Provokationen zerreden. Der Pneumat hat natürlich recht: es gibt keinen Nachwuchsmangel in orthodoxen Klöstern, nicht einmal in Deutschland. Freilich ist das nur die eine Seite. Die andere ist das christliche Leben in der Welt, welches dem Menschen genauso zum Heil gereichen kann, und deswegen auch Angriffspunkt des Widersachers ist (Familie!).

sofaklecks
Beiträge: 2776
Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29

Wege zu Gott

Beitrag von sofaklecks »

Seinen Weg zu Gott muss jeder für sich suchen. Würden wir alle Mönche und Nonnen, würden in hundert Jahren Bäume in den Ruinen der Klöster wachsen.

Dass man aber sein Wesen ins Kloster mitnimmt und dass es in den Klöstern menschelt, seien sie orthodox oder lateinisch, dass ist offenkundig. Ob auf dem heiligen Berg Athos oder auf dem heiligen Berg Andechs, die Ablegung der ewigen Gelübde befreit nicht von der Erbsünde.

Schön, wenn Menschen diese Berufung zum klösterlicgen Leben erkennen und leben. Nur besteht einer der Hauptfehler des Menschen darin, das er denkt, das, was er für sich als richtig erkannt hat, müsse notwendigerweise auch für den anderen richtig sein. Der hat seine eigene DNA.

Jede Zeit hat ihre Klöster und jedes Kloster hat seine Zeit.

sofaklecks

Benutzeravatar
HeGe
Moderator
Beiträge: 14832
Registriert: Montag 6. Oktober 2003, 18:56
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Das Kloster

Beitrag von HeGe »

Sebastian hat geschrieben:Was sind deiner Meinung nach hasserfüllte Haltungen der Mönche vom Athos?
So was hier meine ich:

http://www.kath.net/detail.php?id=15538
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

Benutzeravatar
Linus
Beiträge: 15073
Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2003, 10:57
Wohnort: 4121 Hühnergeschrei

Re: Wege zu Gott

Beitrag von Linus »

sofaklecks hat geschrieben:Ob auf dem heiligen Berg Athos oder auf dem heiligen Berg Andechs, die Ablegung der ewigen Gelübde befreit nicht von der Erbsünde.
Eh nicht, das macht die Taufgnade.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

Arkangel
Beiträge: 324
Registriert: Mittwoch 5. Februar 2020, 19:59

Re:

Beitrag von Arkangel »

:klatsch:
Zuletzt geändert von Arkangel am Freitag 29. Mai 2020, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
seit 28. Juni 2020 nicht mehr aktiv im Forum

Arkangel
Beiträge: 324
Registriert: Mittwoch 5. Februar 2020, 19:59

Re: Re:

Beitrag von Arkangel »

HeGe hat geschrieben:
Sonntag 20. August 2006, 19:03
Monday, August 14, 2006
Heiligenkreuz: derzeit 11 Novizen

Einkleidung von 7 Novizen:
Herr Thomas Waldstein: Frater Edmund,
Herr Jakob Lienhart: Frater Damian,
Herr Anselm Kleinelanghorst: Frater Vinzenz,
HerrChristoph Pech: Frater Justinus,
Herr Georg Thurn: Frater Athanasius,
Herr Wilhelm Westerthaler: Frater Tobias,
Herrn Jakob Chavanne: Frater Johannes Paul
Schau schau, da war ja ein Trio gemeinsam im Noviziat, das heute als Hochschulprofessoren das klerikale Urgestein von gestern (äh! "morgen") formen hilft: Waldstein & Pech & Chavanne. (Klingt wie eine Heilkräutermischung aus der Naturapotheke:

erwünschte Wirkung des Kräutersuds: "Stärkt die apologetischen Abwehrkräfte gegen die Feinde des Hl. Benedikt XVI."

Benedikt v. Nursia als Ordensgründer (indirekt) und Benedikt XVI. als Gründer der päpst. Hochschule.

Gott sei Dank wurde damals ein häretischer Professor (Dr. Stark) aus der Hochschule rausgeschmissen, der sich den Dubia-Kardinälen damals angeschlossen hatte gegen den armen Gründervater, Hl. Benedikt XVI.

P. Chavanne hat gestern ordentlich dick aufgetragen, als er den Pfingst-Song der "Augsburg-Worship-Crew" (mit hochdramatischen Videoaufnahmen aus Augsburg) mit dem Paukenschlag-Terminus "Weltpremiere" eingeleitet hat.

https://www.youtube.com/watch?v=1f6B-Ig2ZyE

Und dann sagt er wieder, dass sie zu dritt (Hartl, die Tobi-Teichen-Gattin und der P. Chavanne) auf gar keinen Fall eine SHOW abziehen wollen in der Abteikirche. (Der Sohn der weibl. "Moderatorin" heißt übrigens auch Benedikt; glaube aber kaum, dass das Pastorenehepaar erfreut wäre, wenn das einzige Kind in Heiligenkreuz eintritt.... Pastor Tobi Teichen hat den Abt auf einem Foto extrem SKEPTISCH angeschaut so mit einer Denkblase "O my goodness, so viel Staub drauf nach 900 Jahren Tradition!")
Ich würd mal sagen, dass auch ein Werktagsgottesdienst mit einem 90-jährigen Priester und 2 alten Muaterln in einer Alpendorfgemeinde WELTPREMIERE ist vor dem Thron Gottes.

Immer diese Anbiederung als hardcore-Monastiker an die (freikirchliche) Hippster-Kultur. Mich nervt Heiligenkreuz. Wäre schön, wenn "Pater Hart-niemals-Herzlich" (gemeint ist keiner aus dem Trio) dort auch in der Seelsorge was von der Pfingstsequenz praktizieren würde. Ist aber zu viel verlangt. Vielleicht in den kommenden Jahren nach Corona.

Mir hat bei dieser gestrigen Pfingst-Videokonferenz-Show per Livestream gefehlt, dass P. Pech OCist. eine Werbeeinschaltung für seine neue Ginsorte ("Monastic Dry Gin") zwischenschaltet. P. Pech beim Anstoßen in erlauchter Runde mit Bankern. Die Corona-Wirtschaftskrise muss ja auch irgendwie verdaut werden. Prost!
Zuletzt geändert von Arkangel am Freitag 29. Mai 2020, 12:04, insgesamt 4-mal geändert.
seit 28. Juni 2020 nicht mehr aktiv im Forum

Arkangel
Beiträge: 324
Registriert: Mittwoch 5. Februar 2020, 19:59

Re: Re:

Beitrag von Arkangel »

Es existiert sogar ein Foto im Netz von der Defensio der Doktorarbeit vom Chavanne. Gibt´s denn sowas [Punkt] Was hat das für einen Sinn?!

https://www.bing.com/images/search?view ... jaxhist=0

Die Körpersprache der anwesenden Männer auf dem Foto ist wirklich "beeindruckend".
seit 28. Juni 2020 nicht mehr aktiv im Forum

Benutzeravatar
Siard
Beiträge: 6859
Registriert: Dienstag 25. August 2009, 22:31
Wohnort: Die Allzeit Getreue

Re: Re:

Beitrag von Siard »

Arkangel hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 11:42
Es existiert sogar ein Foto im Netz von der Defensio der Doktorarbeit vom Chavanne. Gibt´s denn sowas [Punkt] Was hat das für einen Sinn?!
Ja, das gibt's.
Wikipedia erklärt es so: hat geschrieben:Nach Annahme der Dissertation durch die Fakultät oder eine von ihr eingesetzte Kommission und der Einholung von Gutachten erfolgt eine mündliche Prüfung (Rigorosum) oder ein wissenschaftliches Streitgespräch (Disputation), das oft (aber keineswegs immer) das Thema der Dissertation zum Gegenstand hat. Diese mündliche Verteidigung einer Doktorarbeit ist in aller Regel öffentlich und wird vor Hochschullehrern und ggf. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens abgelegt.

Benutzeravatar
Lycobates
Beiträge: 2962
Registriert: Mittwoch 12. Juni 2013, 23:12

Re: Re:

Beitrag von Lycobates »

Arkangel hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 11:42
Es existiert sogar ein Foto im Netz von der Defensio der Doktorarbeit vom Chavanne. Gibt´s denn sowas [Punkt] Was hat das für einen Sinn?!

https://www.bing.com/images/search?view ... jaxhist=0

Die Körpersprache der anwesenden Männer auf dem Foto ist wirklich "beeindruckend".
Sitzend während einer defensio? und die Prüfer nicht togati? :hae?:
Vom darunter zu tragenden ordentlichen Anzug (vor ein paar Jahrzehnten noch: Frack) ganz abgesehen.
Das kann doch nicht wahr sein!

O tempora o mores!
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Benutzeravatar
Siard
Beiträge: 6859
Registriert: Dienstag 25. August 2009, 22:31
Wohnort: Die Allzeit Getreue

Re: Nachwuchsmangel im Kloster - warum?

Beitrag von Siard »

Die Universität von vor 1968 existiert nicht mehr. Die universitäre Tradition Europas ist (nicht nur) in der B­­RD geschliffen, zuletzt in den sogenannten neuen Ländern.

Benutzeravatar
Lycobates
Beiträge: 2962
Registriert: Mittwoch 12. Juni 2013, 23:12

Re: Nachwuchsmangel im Kloster - warum?

Beitrag von Lycobates »

Siard hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 20:17
Die Universität von vor 1968 existiert nicht mehr. Die universitäre Tradition Europas ist (nicht nur) in der B­­RD geschliffen, zuletzt in den sogenannten neuen Ländern.
Aber sicher, Siard. :ja:

Vor bald vier Jahrzehnten, als ich jünger war :unbeteiligttu: , gab es davon aber noch Reminiszenzen, "de beaux restes" wie ein wenig wohlwollender Rezensent einmal von einer alternden Sopranistin sagte. :breitgrins:

Einer meiner Professoren, ein Gentleman der alten Schule - er war als Papyrologe im Hauptfach (was nicht mein Fach geworden ist) als Doktorand in den Vierzigern in Oxford und der École française d'Athènes gewesen, und konnte von beiden stilmäßig und fachmäßig so unterschiedlichen Orten köstliche Anekdoten zum besten geben -, erzählte uns staunenden Überlebenden des Neuen Pfingsten, er hätte als junger Professor (er hat dann auch eine seiner Studentinnen geheiratet :dudu: :unbeteiligttu: ), bevor er Ordinarius werden konnte, in der Kollegiatskirche der Stadt, vor der Madonna und adstante clero, allen voran Seine Magnifizenz (der Titularbischof war), die professio fidei Tridentina, und zwar mit Überzeugung, feierlich beschworen, ja beschwören müssen, denn, obwohl er Philologe, nicht einmal Philosoph oder Theologe war, das sei damals für alle akademischen Hauptamtlichen verpflichtet gewesen. (Wir sind hier allerdings nicht in der "Bundesrepublik" :achselzuck: , sondern, wie die Diplomaten sagen, im befreundeten Ausland, wo ich, der Arbeit meiner Eltern wegen, eingeschult gewesen bin und auch etwas studiert habe).
So etwas, die lateinisch vorgetragene und beschworene professio fidei Tridentina vor einem Titularbischof, als akademische Antrittsbedingung, das ist uns leider nicht vergönnt.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Arkangel
Beiträge: 324
Registriert: Mittwoch 5. Februar 2020, 19:59

Re: Nachwuchsmangel im Kloster - warum?

Beitrag von Arkangel »

Lycobates hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 22:26
(er hat dann auch eine seiner Studentinnen geheiratet :dudu: :unbeteiligttu: ), [/size]
Flüchtig drübergelesen: "er hat dann auch einen seiner Studenten geheiratet" :-)
seit 28. Juni 2020 nicht mehr aktiv im Forum

Arkangel
Beiträge: 324
Registriert: Mittwoch 5. Februar 2020, 19:59

Re: Re:

Beitrag von Arkangel »

Lycobates hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 20:09

Sitzend während einer defensio? und die Prüfer nicht togati? :hae?:
Vom darunter zu tragenden ordentlichen Anzug (vor ein paar Jahrzehnten noch: Frack) ganz abgesehen.
Das kann doch nicht wahr sein!

O tempora o mores!
Wenn schon kein Anzug unter dem Ordenshabit, dann bitte nicht die Ärmel so hoch raufschieben bis zum Ellbogen, … Das wirkt schon - angesichts des Fachs Liturgiewissenschaft - "underdressed hoch x".
Jetzt verstehe ich, warum in dem Moment ein Schnappschuss sein MUSSTE.

Vielleicht hat der Chavanne sich mit Kuli auf die Unterarme Spickzettel draufgekritzelt, die ihm jetzt aber nichts nützen, weil er sie - von Argusaugen ständig überwacht - nicht runterlesen darf. :vogel:
seit 28. Juni 2020 nicht mehr aktiv im Forum

Arkangel
Beiträge: 324
Registriert: Mittwoch 5. Februar 2020, 19:59

Re: Re:

Beitrag von Arkangel »

Arkangel hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 11:40
HeGe hat geschrieben:
Sonntag 20. August 2006, 19:03
Monday, August 14, 2006
Heiligenkreuz: derzeit 11 Novizen

Einkleidung von 7 Novizen:
Herr Thomas Waldstein: Frater Edmund,
Herr Jakob Lienhart: Frater Damian,
Herr Anselm Kleinelanghorst: Frater Vinzenz,
HerrChristoph Pech: Frater Justinus,
Herr Georg Thurn: Frater Athanasius,
Herr Wilhelm Westerthaler: Frater Tobias,
Herrn Jakob Chavanne: Frater Johannes Paul

Gott sei Dank wurde damals ein häretischer Professor (Dr. Stark) aus der Hochschule rausgeschmissen, der sich den Dubia-Kardinälen damals angeschlossen hatte gegen den armen Gründervater, Hl. Benedikt XVI.
Mir ist ein gravierender Fehler passiert - und niemand von Euch hat es bemerkt.
Nicht Benedikt XVI. hat in "Amoris Laetitia" einige Kniffe eingebaut, um Dubia-Kardinäle mit ihren Rotstiften aus ihren Maulwurfslöchern zu locken. Nein, es war Papst Franziskus.

Gott hat die Hochschule Heiligenkreuz arg gestraft: von Benedikt XVI gegründet, aber dann allzu früh zur Franzsikus-Papsttreue verpflichtet.
seit 28. Juni 2020 nicht mehr aktiv im Forum

Benutzeravatar
Lycobates
Beiträge: 2962
Registriert: Mittwoch 12. Juni 2013, 23:12

Re: Re:

Beitrag von Lycobates »

Arkangel hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 23:44
Wenn schon kein Anzug unter dem Ordenshabit, dann bitte nicht die Ärmel so hoch raufschieben bis zum Ellbogen ...
Anzug und Habit gehören nicht zusammen, aber ein Hemd mit Manschetten hätte sich gehört.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Arkangel
Beiträge: 324
Registriert: Mittwoch 5. Februar 2020, 19:59

Re: Re:

Beitrag von Arkangel »

Lycobates hat geschrieben:
Samstag 30. Mai 2020, 09:17
Arkangel hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 23:44
Wenn schon kein Anzug unter dem Ordenshabit, dann bitte nicht die Ärmel so hoch raufschieben bis zum Ellbogen ...
Anzug und Habit gehören nicht zusammen, aber ein Hemd mit Manschetten hätte sich gehört.
Und wenn man sich das schon "sparen" will, weil es unbequem ist, dann wenigstens - wenn fotografiert wird (und das geschah ja nicht so wie bei H.C.Strache auf Ibiza aus dem Hinterhalt) - dann nicht auch noch demonstrativ in Kosaken-Armstellung gehen.

Das Foto werde ich mir stark vergrößern und in meiner Studierstube aufhängen. Bei meinen akademischen Abschlussprüfungen bin ich nämlich von den Professoren immer total abgewatscht worden, ohne Grund. Wohl weil ich das "falsche Geschlecht" habe und zu fromm bin und und und … weil ich "menstruiere für den Frieden" und man vergessen hat mich auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.

ich ertrage dieses Forum nicht mehr, seit Fuchsi ausgepackt hat, was in ihm steckt.
seit 28. Juni 2020 nicht mehr aktiv im Forum

Arkangel
Beiträge: 324
Registriert: Mittwoch 5. Februar 2020, 19:59

Re: Nachwuchsmangel im Kloster - warum?

Beitrag von Arkangel »

Die Diplomarbeit von P. Johannes Paul (Jacob) Chavanne OCist. hatte das Thema: „Verborgenheit als Zeugnis. Bedeutung, Chancen und Möglichkeiten von benediktinischen Klöstern für eine neue Evangelisierung in Europa“.
Wäre supernice, wenn der Chavanne ein Minimum an Verborgenheit leben würde, sowohl in Bezug auf Armentblößung in Prüfungssituationen als auch in seinen medialen Auftritten.

Wie hat doch Martin Dreyers Bibel übersetzt: statt "Licht der Welt" …. "Halogenscheinwerfer der Welt".

Ja, das ist der Chavanne eindeutig: ein Halogenscheinwerfer für seine eigene monastic-community in the holy Woods of Vienna.

Ein großes Lob an das Pastorenehepaar Tobi und Frauke Teichen aus München. Beim "Pfingst-Livestream in der Stiftskirche" und danach waren beide monastisch würdig gekleidet: Sie hat was Körperverhüllendes knielanges mit Hose drunter gewählt, er hat auf seine Leder-Bikerjacke verzichtet.

Unverdaulich bleibt mir das verbal & emotional aggressive Verhalten, dass (Pastor) Hartl bei einem Gastvortrag im ICF München vor einiger Zeit (Beweismaterial auf Youtube existiert) an den Tag gelegt hat, als er von Frauke Teichen mit Lobhudeleien überschüttet wurde bzgl. seiner Intellektualität. Er keifte sie wie eine Hexe an, dass die Teichens ja nicht absolut biblio-phob seien, denn die Bibel sei ja immerhin ja auch ein Buch (Plural). Da hat es mich damals total durchgeschüttelt. Und das war mir ständig präsent, als ich die beiden dann wieder vorgestern in der Stiftskirche gesehen habe. Und dann noch der Chavanne als Zuckerguß drauf.

Das Internet vergisst nicht: weder Bekleidungs-Faux-pas, noch Aggro-Faux-pas. (Die süßlichen Lobhudeleien von Frauke Teichen waren aber wahrhaftig diabetes-auslösend damals.)

Mir hat nur noch die Helene Fischer in der Stiftskirche gefehlt, dass sie "Atemlos durch die Nacht" singt und dann noch in der Apsis eine Luftakrobatiknummer mit ihrem neuen Freund als Fänger aufführen darf.

"Atemlos durch die Corona-Krise".
seit 28. Juni 2020 nicht mehr aktiv im Forum

Benutzeravatar
Siard
Beiträge: 6859
Registriert: Dienstag 25. August 2009, 22:31
Wohnort: Die Allzeit Getreue

Re: Re:

Beitrag von Siard »

Lycobates hat geschrieben:
Samstag 30. Mai 2020, 09:17
Anzug und Habit gehören nicht zusammen, aber ein Hemd mit Manschetten hätte sich gehört.
Bei Mönchen sollte man nicht so streng sein. :neinfreu: :blinker:

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema