Das Christentum ist nicht auf einer Legende aufgebaut und die Hl. Schrift ist auch kein Märchenbuch, wie dies von Dir hier behauptet worden ist!ottaviani hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 08:39die Legende sagt wein Kardinal hat dem Erzbischof eine Information zukommen lassen einen Ausspruch von Ratzinger "jetzt haben wir ihn" aber das ist Kaffeesud lesereiPeduli hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 08:25Nun, da liegen mir andere Infos vor!![]()
![]()
![]()
Warum EB Lefebvre seine Unterschrift zurückgezogen hat, ist mir nicht bekannt. Er soll sich jedoch schon sehr schnell nach der Unterzeichnung von seiner Unterschrift distanziert haben ........Die Vereinbarung zwischen Erzbischof Marcel Lefebvre und Kardinal Joseph Ratzinger (damals Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, später Papst Benedikt XVI.) bezüglich der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) wurde am 5. Mai 1988 geschlossen. An diesem Datum unterzeichneten Lefebvre und Ratzinger ein „Protokoll über ein Einvernehmen“, das darauf abzielte, den kanonischen Status der FSSPX zu regeln und unter anderem vorsah, dass ein Bischof für die Bruderschaft mit Zustimmung des Papstes geweiht werden sollte.
Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Zur allgemeinen Information:
(Quelle)Protokoll über ein Einvernehmen zwischen dem Hl. Stuhl und der Priesterbruderschaft St. Pius X
Veröffentlicht 5. Mai 1988
Protokoll über ein Einvernehmen zwischen S. Em. Joseph Kardinal Ratzinger und S. Exz. Erzbischof Marcel Lefebvre am 4. Mai 1988 angefertigt und am 5. Mai 1988 von den genannten unterzeichnet.
Erzbischof Lefebvre hält sich nicht an das Einvernehmen und weiht am 30. Juni 1988 ohne Zustimmung Roms und gegen den Willen des Hl. Vaters die Bischöfe.
[Original: Französisch]
I. Text der doktrinalen Deklaration
Ich, Marcel Lefebvre, emeritierter Erzbischof-Bischof von Tulle sowie Mitglied der von mir gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X.,
1. verspreche der katholischen Kirche und dem Bischof von Rom, ihrem Obersten Hirten, dem Stellvertreter Christi, dem Nachfolger des hl. Petrus und seinem Primat als Oberhaupt der Gesamtheit der Bischöfe, immer treu zu sein;
2. erkläre, die in Nummer 25 der Dogmatischen Konstitutionen „Lumen Gentium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils enthaltene Lehre über das kirchliche Lehramt und die ihm geschuldete Zustimmung anzunehmen.
3. Hinsichtlich gewisser, vom Zweiten Vatikanischen Konzil gelehrten Punkte oder gewisser nach dem Konzil erfolgten Reformen der Liturgie und des Kultes, die uns mit der Tradition schwer vereinbar erscheinen, verpflichten wir uns, bei deren Studium und einem Vorbringen beim Heiligen Stuhl eine positive Haltung einzunehmen und jede Polemik zu vermeiden.
4. Wir erklären außerdem, die Gültigkeit des Meßopfers und der Sakramente anzuerkennen, die mit der Intention das vollbringen, was die Kirche vollbringt und nach den Riten zelebriert werden, die in den von den Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. promulgierten offiziellen Ausgaben des römischen Meßbuches und den Ritualen für die Sakramente enthalten sind.
5. Schließlich versprechen wir, die allgemeine Disziplin der Kirche und die kirchlichen Gesetze zu achten, insbesondere die Gesetze des von Papst Johannes Paul II. promulgierten Kirchlichen Gesetzbuches, ungeachtet der der Bruderschaft durch ein besonderes Gesetz eingeräumten Sonderdisziplin.
II. Rechtsfragen
Aufgrund der Tatsache, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. seit 18 Jahren als eine Gesellschaft gemeinschaftlichen Lebens betrachtet wurde, sowie ausgehend vom Studium der von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre formulierten Vorschläge und den Ergebnissen der apostolischen Visitation durch S. Em. Kardinal Edouard Gagnon, ist die am meisten geeignete kanonische Rechtsfigur für die Bruderschaft eine Gesellschaft apostolischen Lebens.
1. Eine Gesellschaft apostolischen Lebens
Eine solche Gesellschaft ist eine kanonistisch mögliche Lösung mit dem Vorteil, eventuell in die priesterliche Gesellschaft apostolischen Lebens auch Laien aufzunehmen (zum Beispiel Hilfsdienste leistende Brüder).
Nach dem 1983 promulgierten Kirchlichen Gesetzbuch, Kanones 731 – 746, genießt diese Gesellschaft volle Autonomie. Sie kann ihre Mitglieder ausbilden, die Geistlichen inkardinieren und gewährleistet das gemeinschaftliche Leben ihrer Mitglieder.
In den für sie bestimmten Statuten ist eine gewisse flexible und gestaltungsfähige, auf bekannte Formen solcher Gesellschaften apostolischen Lebens bezogene Exemption gegenüber den Diözesanbischöfen (vgl. Kanon 531) vorgesehen, soweit es den öffentlichen Kult, die cura animarum und die übrigen apostolischen Aktivitäten betrifft, unter Berücksichtigung der Kanones 579 bis 683. Die Jurisdiktion bezüglich der Gläubigen, die sich an die Priester der Bruderschaft wenden, wird diesen Priestern von den Ortsbischöfen oder vom Apostolischen Stuhl verliehen.
2. Die römische Kommission
Auf Veranlassung des Heiligen Stuhles wird eine Kommission für die Koordinierung der Beziehungen zu den verschiedenen Dikasterien und Diözesanbischöfen sowie für die Lösung eventueller Probleme und Streitsachen eingesetzt und mit den notwendigen Befugnissen zur Behandlung der oben angeführten Fragen ausgestattet (zum Beispiel hinsichtlich der Errichtung einer Kultstätte auf Bitten der Gläubigen an einer Stelle, wo es kein Haus der Bruderschaft gibt, ad mentem Kanon 383 § 2).
Diese Kommission wird aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und fünf Mitgliedern zusammengesetzt sein, davon werden zwei Mitglieder der Bruderschaft angehören.
Sie wird überdies die Aufgabe haben, die Festigung des Werkes der Wiederversöhnung zu überwachen, zu stützen und die Fragen bezüglich der religiösen Kommunitäten, die rechtlich oder moralisch mit der Bruderschaft verbunden sind, zu regeln.
3. Der Stand der mit der Bruderschaft verbunden Personen
3.1 Die Mitglieder der priesterlichen Gesellschaft apostolischen Lebens (Priester, Hilfsdienste leistende Laienbrüder) unterliegen den Statuten der Gesellschaft päpstlichen Rechts.
3.2 Die Oblaten und Oblatinnen, mit oder ohne private Gelübde, und die Mitglieder des Dritten Ordens, die mit der Bruderschaft verbunden sind, gehören einer Gesellschaft von Gläubigen an, die mit der Bruderschaft nach den Bestimmungen des Kanon 303 verbunden sind und arbeiten mit ihr.
3.3 Die Schwestern (das bedeutet, die von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Kongregation), die öffentliche Gelübde ablegen, werden ein reguläres Institut geweihten Lebens mit eigener Struktur und Autonomie bilden, selbst wenn man eine gewisse Form der Bindung mit dem Oberen der Bruderschaft hinsichtlich der Einheit der Spiritualität vorsehen kann. Diese Kongregation würde zumindest am Anfang von der römischen Kommission abhängen und nicht von der Kongregation für die Ordensleute.
3.4 Für die Mitglieder der Kommunitäten, die nach der Regel der verschiedenen Institute (Karmeliten, Benediktiner, Dominikaner, etc.) leben und individuell geistig an die Bruderschaft gebunden sind, ist es angebracht, ihnen von Fall zu Fall ein besonderes Statut zu gewähren, das ihre Beziehungen zu ihrem jeweiligen Orden regelt.
3.5 Die Priester, die aus persönlichem Titel moralisch an die Bruderschaft gebunden sind, werden ein persönliches Statut erhalten, in dem ihrem Streben und zugleich ihren Verpflichtungen, die sich aus ihrer Inkardination ergeben, Rechnung getragen wird. Die übrigen besonderen Fälle dieser Art werden von der römischen Kommission geprüft und gelöst werden.
Die Laien, die von den Kommunitäten der Bruderschaft die seelsorgerliche Betreuung erbitten, bleiben der Jurisdiktion des Diözesanbischofs unterworfen. Sie können sich jedoch, insbesondere hinsichtlich der liturgischen Riten der Kommunitäten der Bruderschaft, zur Spendung der Sakramente an diese Kommunitäten wenden (für die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Ehe bleibt die Notwendigkeit der Vollzugsmeldung an ihre zuständige Pfarre aufrecht, vgl. Kanones 878, 896, 1122).
Bemerkung
Es wird in diesem Fall die besondere Komplexität zu bedenken sein.
1. Die Frage des Empfanges der Sakramente der Taufe, der Firmung und der Ehe, die Laien in den Kommunitäten der Bruderschaft erhalten.
2. Die Frage der Kommunitäten, die nach der Regel dieses oder jenes Institutes leben, ohne ihm anzugehören. Es obliegt der römischen Kommission, diese Probleme zu lösen.
4. Die Priesterweihen
Bei den Priesterweihen sind zwei Phasen zu unterscheiden:
4.1 Für den Augenblick:
Zur Erteilung der Priesterweihen in der nächsten Zeit würde Erzbischof Marcel Lefebvre oder, wenn er dazu nicht in der Lage wäre, ein von ihm gebilligter anderer Bischof autorisiert sein.
4.2 Wenn die Gesellschaft apostolischen Lebens errichtet ist:
4.2.1 Soweit wie möglich und nach dem Urteil des Generaloberen wäre der normale Weg zu beschreiten: Ausstellung der Dimissorien an einen Bischof, der bereit ist, den Mitgliedern der Gesellschaft die Priesterweihe zu erteilen.
4.2.2 In Anbetracht der besonderen Lage der Bruderschaft (vgl. unten): Die Konsekration eines Bischofs, der Mitglied der Bruderschaft ist, und der außer anderen Aufgaben auch die Aufgabe wahrnimmt, Priesterweihen vorzunehmen.
5. Das Problem des Bischofs
5.1 Auf doktrinaler (ekklesiologischer) Ebene ist die Garantie der Stabilität und der Aufrechterhaltung des Lebens und der Aktivität der Bruderschaft durch ihre Errichtung als Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts und die Approbation der Statuten durch den Heiligen Vater gewährleistet.
5.2 Aus praktischen und psychologischen Gründen erscheint jedoch die Konsekration eines Bischofs, der Mitglied der Bruderschaft ist, von Nutzen zu sein. Deshalb schlagen wir im Rahmen der doktrinalen und kanonistischen Lösung der Wiedersöhnung dem Heiligen Vater vor, einen aus der Bruderschaft ausgewählten und von Erzbischof Marcel Lefebvre vorgestellten Bischof zu ernennen. Aufgrund des oben angeführten Prinzips (5.1) ist dieser Bischof normalerweise nicht Generaloberer der Bruderschaft. Es erscheint jedoch günstig, daß er Mitglied der römischen Kommission ist.
6. Besondere Probleme (durch Dekret oder Deklaration zu lösen)
6.1 Aufhebung der suspensio a divinis von Erzbischof Marcel Lefebvre und Befreiung von der durch die Tatsache der Priesterweihe entstandenen Irregularität.
6.2 Vorsehen einer „Amnestie“ und einer Genehmigung für die Häuser und Kultstätten, die die Bruderschaft bis jetzt ohne Autorisierung der Bischöfe errichtet und benutzt hat.
Joseph Kardinal Ratzinger
Marcel Lefebvre
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Auweia! Hier wachsen die neuen Beiträge auf einmal schneller als Pilze nach dem Regen!
Es sieht für mich so aus, als ob alle das Richtige, aber auf verschiedenen Wegen erreichen möchten – am Ende aber sind die Wege das Ziel und das eigentliche Ziel wurde bereits aus den Augen verloren.
Aber wir können nicht in die Vergangenheit reisen, um uns selber zu überzeugen. Wenn man die Hagiographien liest, bekommt man den Eindruck, dass es damals den Heiligen darum ging, gottgefällig zu leben und auf den Herrn zu warten. Heute habe ich den Eindruck, dass es nur darum geht, Recht zu haben und die konsekrierte Hostie zu bekommen - die Katholiken (egal welcher Fraktion) beschäftigen sich nur mit sich selber.
ach herrje… ! Da geht es langsam zu, wie in der deutschen Politik – Spaltungen innerhalb der Spaltungen… wohin soll das alles führen?
Es sieht für mich so aus, als ob alle das Richtige, aber auf verschiedenen Wegen erreichen möchten – am Ende aber sind die Wege das Ziel und das eigentliche Ziel wurde bereits aus den Augen verloren.
schön, dass Du das so siehst und hoffentlich hast Du recht!Peduli hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 07:16Die Kirche ist seit der konstantinischen Wende immer auch ein Kind ihrer Zeit gewesen.![]()
![]()
![]()
Und das wird wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht mehr ändern.![]()
![]()
![]()
Jedoch ist sie niemals nur ein Kind ihrer Zeit gewesen und dieses niemals nur macht eben den entscheidenden Unterschied aus.![]()
![]()
![]()
Sie hat in der Vergangenheit schon etliche Schismen überstanden und Päpste von der moralischen Qualität eines Alexander VI. ebenfalls.![]()
![]()
Aber wir können nicht in die Vergangenheit reisen, um uns selber zu überzeugen. Wenn man die Hagiographien liest, bekommt man den Eindruck, dass es damals den Heiligen darum ging, gottgefällig zu leben und auf den Herrn zu warten. Heute habe ich den Eindruck, dass es nur darum geht, Recht zu haben und die konsekrierte Hostie zu bekommen - die Katholiken (egal welcher Fraktion) beschäftigen sich nur mit sich selber.
Gamaliel, danke für Deine verkürzte Darstellung.
auch wenn der damalige Präfekt das so gesagt haben sollte, was könnte es letztendlich bedeuten? Dass Erzbischof Lefebvre verhaften und im Vatikan eingesperrt werden könnte?
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Nun, grundsätzlich ist es so, daß sich der Geist im Wort zeigt!nomads hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 09:18schön, dass Du das so siehst und hoffentlich hast Du recht!Peduli hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 07:16Die Kirche ist seit der konstantinischen Wende immer auch ein Kind ihrer Zeit gewesen.![]()
![]()
![]()
Und das wird wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht mehr ändern.![]()
![]()
![]()
Jedoch ist sie niemals nur ein Kind ihrer Zeit gewesen und dieses niemals nur macht eben den entscheidenden Unterschied aus.![]()
![]()
![]()
Sie hat in der Vergangenheit schon etliche Schismen überstanden und Päpste von der moralischen Qualität eines Alexander VI. ebenfalls.![]()
![]()
Aber wir können nicht in die Vergangenheit reisen, um uns selber zu überzeugen. Wenn man die Hagiographien liest, bekommt man den Eindruck, dass es damals den Heiligen darum ging, gottgefällig zu leben und auf den Herrn zu warten. Heute habe ich den Eindruck, dass es nur darum geht, Recht zu haben und die konsekrierte Hostie zu bekommen - die Katholiken (egal welcher Fraktion) beschäftigen sich nur mit sich selber.
Problematisch wird dies, wenn das Wort auf Tinte und Papier gebannt wird; denn nun hat man als Rezipient zu interpretieren. Und etliche der Differenzen zwischen Traditionalisten und dem Vatikan sind - neben denen, die disziplinarischer Natur sind - hermeneutischer Natur. Und bei der hermeneutischen Arbeit der Theologen tritt dann noch ein weiteres Problem hinzu, nämlich das Problem der Qualität und der damit verbundenen invidia clericalis.
Prinzipiell ist Hermeneutik ein Gebiet der Philosophie und hat sogar ihren eigenen "Papst": Hans-Georg Gadamer!
Als gläubiger Katholik ist man allerdings fein 'raus, weil man sich schlicht an die paulinische Weisung aus dem zweiten Brief an Timotheus Kapitel 2 Vers 14 halten kann:
Dies bringe (allen) in Erinnerung und ermahne sie eindringlich vor dem Angesicht Gottes, sich auf keinen Streit um Worte einzulassen, was zu nichts nütze ist und nur zur Verstörung der Zuhörer führt.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Eine online zugängliche Geschichte der Verhandlungen kannst du dir hier durchlesen (ab Teil 2): Die Geschichte der Bischofsweihen von 1988
Zum Rückzug der Unterschrift zitiere ich dir den relevanten Abschnitt. Für den Kontext und andere Umstände verweise ich auf die verlinkte Artikelserie.
Am Tag der Unterzeichnung des Protokolls, übergibt Kardinal Ratzinger Erzbischof Lefebvre einen vom 28. April 1988 datierten Brief, der Zweifel und Enttäuschung im Herzen des großen Kirchenmannes weckt.
In diesem Brief schreibt der Präfekt der Glaubenskongregation, dass die Ernennung eines Bischofs „auf keinen Fall in Kürze geschehen könne, weil noch Zeit notwendig ist, die Unterlagen (über die Kandidaten a.d.R.) fertigzustellen und zu studieren.“
[...]
Man versteht, warum Erzbischof Lefebvre gleich am 6. Mai diese Zeilen an Kardinal Ratzinger schreibt, die ausführlich seinen Seelenzustand beschreiben:
„Gestern habe ich mit einer wirklichen Genugtuung meine Unterschrift unter das in den vergangenen Tagen ausgearbeitete Protokoll gesetzt. Aber Sie haben selbst die tiefe Enttäuschung feststellen können anlässlich der Lektüre des Briefes, den Sie mir übergeben haben, als sie mir die Antwort des Heiligen Vaters in Bezug auf die Bischofsweihe überbrachten. Es wird von mir praktisch verlangt, die Weihe auf ein späteres, nicht festgelegtes Datum zu verschieben. Das wäre das vierte Mal, dass ich das Datum der Weihe hinausschiebe. Das Datum des 30. Juni war klar in einem meiner vorhergehenden Briefe angegeben und zwar als letztmöglicher Zeitpunkt.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Die gesamte Ordensgeschichte der Kirche ist voll von "Spaltungen". Etwas poetisch formuliert: Im Garten Gottes blühen unterschiedliche Blumen und nicht nur eine Sorte.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Verstehe ich das richtig, daß der mit Datum 28. April 1988 versehene Brief, den EB Lefebvre am 6. Mai 1988 gelesen hat, ein Schreiben von PP JP II an EB Lefebvre war?Gamaliel hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 10:15Eine online zugängliche Geschichte der Verhandlungen kannst du dir hier durchlesen (ab Teil 2): Die Geschichte der Bischofsweihen von 1988
Zum Rückzug der Unterschrift zitiere ich dir den relevanten Abschnitt. Für den Kontext und andere Umstände verweise ich auf die verlinkte Artikelserie.
Am Tag der Unterzeichnung des Protokolls, übergibt Kardinal Ratzinger Erzbischof Lefebvre einen vom 28. April 1988 datierten Brief, der Zweifel und Enttäuschung im Herzen des großen Kirchenmannes weckt.
In diesem Brief schreibt der Präfekt der Glaubenskongregation, dass die Ernennung eines Bischofs „auf keinen Fall in Kürze geschehen könne, weil noch Zeit notwendig ist, die Unterlagen (über die Kandidaten a.d.R.) fertigzustellen und zu studieren.“
[...]
Man versteht, warum Erzbischof Lefebvre gleich am 6. Mai diese Zeilen an Kardinal Ratzinger schreibt, die ausführlich seinen Seelenzustand beschreiben:
„Gestern habe ich mit einer wirklichen Genugtuung meine Unterschrift unter das in den vergangenen Tagen ausgearbeitete Protokoll gesetzt. Aber Sie haben selbst die tiefe Enttäuschung feststellen können anlässlich der Lektüre des Briefes, den Sie mir übergeben haben, als sie mir die Antwort des Heiligen Vaters in Bezug auf die Bischofsweihe überbrachten. Es wird von mir praktisch verlangt, die Weihe auf ein späteres, nicht festgelegtes Datum zu verschieben. Das wäre das vierte Mal, dass ich das Datum der Weihe hinausschiebe. Das Datum des 30. Juni war klar in einem meiner vorhergehenden Briefe angegeben und zwar als letztmöglicher Zeitpunkt.
Und in diesem Schreiben hat PP JP II seine Entscheidung mitgeteilt, daß die Bischofsweihe nicht zeitnah geschehen könne?
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
- Waterplanet
- Beiträge: 22
- Registriert: Dienstag 3. Juli 2012, 12:12
- Wohnort: Stift „St. Cassius und Florentius“
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Ja, Rom wollte wohl auf Zeit spielen und hat auf die 'biologische Lösung' des Problems gehofft. Als Termin war dann der 15.08. im Gespräch. Der Erzbischof war es dann leid, immer wieder hingehalten zu werden.
Am Vorabend der Weihen wurde der Erzbischof plötzlich noch nach Rom gerufen, da man ihn sprechen wolle...
Rom hat sich in der ganzen Angelegenheit ziemlich hinterhältig verhalten, daher das große Mißtrauen auf Seiten der Bruderschaft.
Contemplari et contemplata aliis tradere.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Nur damit hier die Fakten dann auch ganz klar benannt werden:Waterplanet hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 13:15Ja, Rom wollte wohl auf Zeit spielen und hat auf die 'biologische Lösung' des Problems gehofft. Als Termin war dann der 15.08. im Gespräch. Der Erzbischof war es dann leid, immer wieder hingehalten zu werden.
Am Vorabend der Weihen wurde der Erzbischof plötzlich noch nach Rom gerufen, da man ihn sprechen wolle...
Rom hat sich in der ganzen Angelegenheit ziemlich hinterhältig verhalten, daher das große Mißtrauen auf Seiten der Bruderschaft.
Am 15.8.1988 hätten die Bischofsweihen mit Zustimmung des Papstes stattfinden können?
Dieser Umstand jedoch wurde der FSSPX weder offiziell noch inoffiziell mitgeteilt?
Und "konnte" auch nicht mitgeteilt werden, weil EB Lefebvre den Termin am 29.6.1988 im Vatikan nicht wahrgenommen hat/wahrnehmen wollte?
Und EB Lefebvre hatte in 1988 Sorge, daß die "biologische Lösung" greifen würde und seine Absichten verunmöglicht werden?
Und dies obwohl er erst im Jahre 1991 gestorben ist?
Er war also in 1988 weder körperlich noch geistig eingeschränkt.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
- Waterplanet
- Beiträge: 22
- Registriert: Dienstag 3. Juli 2012, 12:12
- Wohnort: Stift „St. Cassius und Florentius“
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
So *deutete* Rom es jedenfalls an. Ob es aufgrund des Verlaufs der Dinge tatsächlich dazu gekommen wäre, steht in den Sternen.
Lefebvre war 1988 bereits 83 Jahre und gesundheitlich angegriffen. Da rechnet man wohl eher nicht mehr in Jahren.Peduli hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 14:30Dieser Umstand jedoch wurde der FSSPX weder offiziell noch inoffiziell mitgeteilt?![]()
![]()
![]()
Und "konnte" auch nicht mitgeteilt werden, weil EB Lefebvre den Termin am 29.6.1988 im Vatikan nicht wahrgenommen hat/wahrnehmen wollte?![]()
![]()
![]()
Und EB Lefebvre hatte in 1988 Sorge, daß die "biologische Lösung" greifen würde und seine Absichten verunmöglicht werden?![]()
![]()
![]()
Und dies obwohl er erst im Jahre 1991 gestorben ist?![]()
![]()
![]()
Er war also in 1988 weder körperlich noch geistig eingeschränkt.
Der Vatikan hat endlos herumgeeiert, keine klaren Zusagen gegeben und wollte weiterhin mit dem Erzbischof Tennis im Nebel spielen.
In der Geschichte der Bischofsweihen, ab Teil 3, ist es gut erzählt:
https://fsspx.news/de/news/30-jahre-bis ... il-3-19193
Contemplari et contemplata aliis tradere.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Unterm Strich ein Lehrbeispiel:
Was geschieht, wenn man sich bei fehlender Vertrauensbasis jeweils im Gutsein übertreffen will?
DAS war kein Meisterstück für das katholische Spitzenpersonal!
Und es erinnert - Gott sei's geklagt - an die Warnung Jesu vor den Schriftgelehrten und Pharisäern in Matthäus 23!

Was geschieht, wenn man sich bei fehlender Vertrauensbasis jeweils im Gutsein übertreffen will?
DAS war kein Meisterstück für das katholische Spitzenpersonal!
Und es erinnert - Gott sei's geklagt - an die Warnung Jesu vor den Schriftgelehrten und Pharisäern in Matthäus 23!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Zum heutigen Treffen des Generaloberen mit dem Glaubenspräfekten:

Originalstellungnahme des Dikasteriums für den Glauben (in Italienisch)
Deutsche Übersetzung via kathpress:

Originalstellungnahme des Dikasteriums für den Glauben (in Italienisch)
Deutsche Übersetzung via kathpress:
Am 12. Februar 2026 fand im Dikasterium für die Glaubenslehre ein herzliches und aufrichtiges Treffen zwischen dem Präfekten, S.E. Kardinal Victor Manuel FERNÁNDEZ, und dem Generaloberen der FSSPX, Rev. Don Davide PAGLIARANI, mit Zustimmung des Heiligen Vaters Leo XIV. statt.
Nachdem einige Punkte geklärt worden waren, die die FSSPX in verschiedenen Briefen, insbesondere in den Jahren 2017-2019, vorgebracht hatte – unter anderem wurde über die Frage des göttlichen Willens hinsichtlich der Pluralität der Religionen diskutiert –, schlug der Präfekt einen Weg des spezifisch theologischen Dialogs mit einer genau festgelegten Methodik vor, um Themen zu behandeln, die noch nicht ausreichend geklärt sind, wie z. B. den Unterschied zwischen Glaubensakt und „religiöser Gehorsam des Verstandes und des Willens” oder die unterschiedlichen Grade der Zustimmung, die die verschiedenen Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils und ihre Auslegung erfordern. Gleichzeitig schlug er vor, eine Reihe von Themen zu behandeln, die von der FSSPX in einem Brief vom 17. Januar 2019 aufgeführt wurden.
Dieser Weg hätte zum Ziel, in den diskutierten Themen die Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche hervorzuheben und folglich ein kanonisches Statut nder Bruderschaft zu entwerfen, zusammen mit anderen Aspekten, die weiter vertieft werden müssen.
Der Heilige Stuhl hat bekräftigt, dass die Weihe von Bischöfen ohne Mandat des Heiligen Vaters, der die höchste ordentliche, volle, universale, unmittelbare und direkte Vollmacht besitzt (vgl. CDC, can. 331; Dogmatische Konstitution Pastor aeternus, Kap. I und III), einen entscheidenden Bruch der kirchlichen Gemeinschaft (Schisma) mit schwerwiegenden Folgen für die Bruderschaft als Ganzes bedeuten würde (JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Ecclesia Dei, 2. Juli 1988, Nr. 3 und 5c; PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE LEGISLATIVEN TEXTE, Erläuternde Note, 24. August 1996, Nr. 1).
Die Möglichkeit, diesen Dialog zu führen, setzt daher voraus, dass die Bruderschaft die Entscheidung über die angekündigten Bischofsweihen aussetzt.
Der Generalobere der FSSPX wird den Vorschlag seinem Rat vorlegen und dem Dikasterium für die Glaubenslehre seine Antwort übermitteln.
Im Falle einer positiven Antwort werden die Schritte, Etappen und Verfahren, die zu befolgen sind, einvernehmlich festgelegt.
Die ganze Kirche wird gebeten, diesen Weg, insbesondere in der kommenden Zeit, mit Gebeten zum Heiligen Geist zu begleiten. Er ist der Hauptarchitekt der wahren kirchlichen Gemeinschaft, die Christus gewollt hat.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, daß die Weihen nicht verschoben werden, WENN das einzige, was man dafür bekommt, ein paar Gesprächstermine in Rom sind. 
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Dann laßt uns mal hoffen, daß beide am Gespräch beteiligten Priester auch das Selbe von dem verstanden haben, was in dem Gespräch tatsächlich gesagt worden ist!

Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Das steht zu befürchten, denn die angekündigten theologischen Gespräche können langwierig und schwierig werden, wenn der Thomismus als Waffe eingesetzt wird!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Das muß man tatsächlich hoffen. Die Expertise des Präfekten hat zwar ausweislich seiner Buchveröffentlichungen auch mit dem Mund zu tun, aber nicht unbedingt mit seiner Funktion als Sprechorgan.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Die Vertreter der FSSPX haben nicht nur den Thomismus im Gepäck, sondern sie erscheinen bis an die Zähne bewaffnet.
Eph 6,14ff hat geschrieben:So stehet denn, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, eure Füße beschuht mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens; zu allem den Schild des Glaubens ergreifend, mit welchem ihr alle feurigen Geschosse des Argen auslöschen könnt, und nehmet den Helm des Heiles, und das Schwert des Geistes (welches ist das Wort Gottes) unter Gebet und Flehen jeder Art, indem ihr zu aller Zeit im Geiste bittet, und dafür wachsam seid, mit aller Beharrlichkeit [...]
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Nunja, meines Wissens war der Herr Kardinal der Ghostwriter von "Fiducia supplicans"!
Und das läßt nichts Gutes vermuten ..............
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Nunja, dann werden sie zu beweisen haben, und zwar sensu strictu, daß in den Papieren der FSSPX auch Wahrheit steht und das wird schwer fallen, wenn die Wahrheit in Person Fleisch geworden ist.Gamaliel hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 15:35Die Vertreter der FSSPX haben nicht nur den Thomismus im Gepäck, sondern sie erscheinen bis an die Zähne bewaffnet.![]()
Eph 6,14ff hat geschrieben:So stehet denn, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, eure Füße beschuht mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens; zu allem den Schild des Glaubens ergreifend, mit welchem ihr alle feurigen Geschosse des Argen auslöschen könnt, und nehmet den Helm des Heiles, und das Schwert des Geistes (welches ist das Wort Gottes) unter Gebet und Flehen jeder Art, indem ihr zu aller Zeit im Geiste bittet, und dafür wachsam seid, mit aller Beharrlichkeit [...]
Denn Fleisch hat mit Papier und Tinte nun einmal wenig zu tun!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
- Waterplanet
- Beiträge: 22
- Registriert: Dienstag 3. Juli 2012, 12:12
- Wohnort: Stift „St. Cassius und Florentius“
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Also wie 1988 auch schon: Rom zögert hinaus, diskutiert bis zum Erbrechen und am Ende steht man wieder da, wo man angefangen hat. So geht es mindestens seit den 2000er Jahren.
Besteht Rom auch auf erschöpfendes Ausdiskutieren all dieser theologischen Spitzfindigkeiten, bevor man Anglikaner oder Assyrer (oder wer auch immer das war - jedenfalls tatsächliche Schismatiker) an römischen Altären 'zelebrieren' lässt?
Wurden solche Punkte auch erstmal abgeklärt, bevor man eine amazonische Urwaldgötzin (w/m/d) im katholischen Raum öffentlich ausgestellt und zur 'Verehrung' (ich wage gar nicht "Anbetung" zu schreiben) dargeboten hat?
Hat JP2 solches auch erstmal tiefgehend mit Kardinal Ratzinger, seinem obersten Glaubenshüter, besprochen, bevor er den Koran geküsst oder sich hinduistische Zeichen hat aufmalen lassen?
Besteht Rom auch auf erschöpfendes Ausdiskutieren all dieser theologischen Spitzfindigkeiten, bevor man Anglikaner oder Assyrer (oder wer auch immer das war - jedenfalls tatsächliche Schismatiker) an römischen Altären 'zelebrieren' lässt?
Wurden solche Punkte auch erstmal abgeklärt, bevor man eine amazonische Urwaldgötzin (w/m/d) im katholischen Raum öffentlich ausgestellt und zur 'Verehrung' (ich wage gar nicht "Anbetung" zu schreiben) dargeboten hat?
Hat JP2 solches auch erstmal tiefgehend mit Kardinal Ratzinger, seinem obersten Glaubenshüter, besprochen, bevor er den Koran geküsst oder sich hinduistische Zeichen hat aufmalen lassen?
Contemplari et contemplata aliis tradere.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Danke für die Einordnung in den größeren Kontext!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Nun, vielleicht wird ja in Rom auch über den Unterschied von Glauben - und zwar den Glauben, wie ihn Katholiken verstehen - und Religion(en) gesprochen.Waterplanet hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 16:47Also wie 1988 auch schon: Rom zögert hinaus, diskutiert bis zum Erbrechen und am Ende steht man wieder da, wo man angefangen hat. So geht es mindestens seit den 2000er Jahren.
Besteht Rom auch auf erschöpfendes Ausdiskutieren all dieser theologischen Spitzfindigkeiten, bevor man Anglikaner oder Assyrer (oder wer auch immer das war - jedenfalls tatsächliche Schismatiker) an römischen Altären 'zelebrieren' lässt?
Wurden solche Punkte auch erstmal abgeklärt, bevor man eine amazonische Urwaldgötzin (w/m/d) im katholischen Raum öffentlich ausgestellt und zur 'Verehrung' (ich wage gar nicht "Anbetung" zu schreiben) dargeboten hat?
Hat JP2 solches auch erstmal tiefgehend mit Kardinal Ratzinger, seinem obersten Glaubenshüter, besprochen, bevor er den Koran geküsst oder sich hinduistische Zeichen hat aufmalen lassen?
Denn auch wenn der Kirchenvater Augustinus die Schrift De vera religione verfaßte, kann ja unter Glauben etwas anderes verstanden werden als unter Religion.
Schließlich ist - und zwar sensu strictu - die Kirche mater et magistra!
Und bislang ist in der katholischen Lehre kein Hang zum Synkretismus erkennbar, auch nicht in den hier dargelegten angeblich zu kritisierenden Handlungen.
Das würde auch erklären, warum in traditionalistischen Kreisen gerne abfällig über "Religionsdiener" gesprochen wird ............
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
vielleicht doch!
Vielleicht war er nur Ghostwriter von "Fiducia supplicans", weil Papst Franziskus das von ihm erwartet hat und er ihn nicht enttäuschen wollte - wie damals die DDR-Spitze die sowjetische Regierung der CCCP, bevor Gorbatschow der Generalsekretär wurde. Danch hat sich das Blatt schnell gewendet.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Wenn Du damit andeutet möchtest, daß der katholische Glauben eine Ideologie mit Wesensverwandtschaft zum Bolschewismus sei, dann irrst Du Dich!nomads hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 17:14vielleicht doch!
Vielleicht war er nur Ghostwriter von "Fiducia supplicans", weil Papst Franziskus das von ihm erwartet hat und er ihn nicht enttäuschen wollte - wie damals die DDR-Spitze die sowjetische Regierung der CCCP, bevor Gorbatschow der Generalsekretär wurde. Danch hat sich das Blatt schnell gewendet.![]()
Und zwar gewaltig!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Wie kommst Du bloß auf so eine absurde Idee, dass ich den Bolschewismus gemeint haben könnte???
Ich dachte an Befangenheit!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Kommuniqué des Generalhauses
Daraus:
Daraus:
Als Vorbedingung für diesen Dialog wird verlangt, dass die Entscheidung über die angekündigten Bischofsweihen ausgesetzt wird.
Der Präfekt des Dikasteriums hat den Generaloberen ausdrücklich gebeten, diesen Vorschlag den Mitgliedern seines Rates vorzulegen und sich die notwendige Zeit zu nehmen, ihn zu prüfen.
Herr Pater Pagliarani wird daher in einigen Tagen darauf antworten. Er wird direkt an Kardinal Fernández schreiben und seine Antwort auch allen Gläubigen bekanntgeben.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
angenehm frostig würde ich sagen man läßt sich nicht hinhalten Gespräche von 1975-2012 haben nichts gebrachtGamaliel hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 21:23Kommuniqué des Generalhauses
Daraus:
Als Vorbedingung für diesen Dialog wird verlangt, dass die Entscheidung über die angekündigten Bischofsweihen ausgesetzt wird.
Der Präfekt des Dikasteriums hat den Generaloberen ausdrücklich gebeten, diesen Vorschlag den Mitgliedern seines Rates vorzulegen und sich die notwendige Zeit zu nehmen, ihn zu prüfen.
Herr Pater Pagliarani wird daher in einigen Tagen darauf antworten. Er wird direkt an Kardinal Fernández schreiben und seine Antwort auch allen Gläubigen bekanntgeben.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Das gefällt natürlich denjenigen, die es sich auf den billigen Plätzen bequem gemacht haben!ottaviani hat geschrieben: ↑Freitag 13. Februar 2026, 05:54angenehm frostig würde ich sagen man läßt sich nicht hinhalten Gespräche von 1975-2012 haben nichts gebrachtGamaliel hat geschrieben: ↑Donnerstag 12. Februar 2026, 21:23Kommuniqué des Generalhauses
Daraus:
Als Vorbedingung für diesen Dialog wird verlangt, dass die Entscheidung über die angekündigten Bischofsweihen ausgesetzt wird.
Der Präfekt des Dikasteriums hat den Generaloberen ausdrücklich gebeten, diesen Vorschlag den Mitgliedern seines Rates vorzulegen und sich die notwendige Zeit zu nehmen, ihn zu prüfen.
Herr Pater Pagliarani wird daher in einigen Tagen darauf antworten. Er wird direkt an Kardinal Fernández schreiben und seine Antwort auch allen Gläubigen bekanntgeben.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
ja natürlich
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Ich versuche im folgenden den Inhalt bzw. die Unterschiede der beiden Stellungnahmen deutlich zu machen. Dabei geht es nicht darum zu zeigen, wer recht hat oder wie die einzelnen Positionen zu bewerten sind, sondern aufzuschlüsseln wie konträr das Gespräch offensichtlich verlaufen ist.
Kardinal Fernandez hat augenscheinlich kein Interesse daran inhaltlich auf die (Konzils-)Kritik der Bruderschaft einzugehen. Für ihn ist das Pastoralkonzil unantastbar („man könne zwar über das Konzil dialogisieren, eine Korrektur seiner Texte sei jedoch ausgeschlossen“).
Unterstrichen wird dies durch die Nichtbeachtung und Nichtbeantwortung der Briefe, die zwischen 2017-2019 seitens der Bruderschaft nach Rom geschickt wurden. Erst jetzt, nach Ankündigung der Bischofsweihen, hat man diese aus dem Archiv geholt, um eventuell in Zukunft ein bißchen darüber zu sprechen („der Kardinal schlug vor, eine Reihe von Themen zu behandeln, die von der FSSPX in einem Brief vom 17. Januar 2019 aufgeführt wurden“).
Das Ziel des Kardinals ist ein anderes. Nicht theologische Klärung, sondern Eingliederung (Einhegung?) der Bruderschaft in die offiziellen Strukturen der Konzilskirche hat er im Sinn. Zweck möglicher Gespräche ist explizit die „Herausarbeitung der Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche“ mit dem Ziel „einen kanonischen Status für die Bruderschaft zu definieren“.
Das Anliegen der Bruderschaft hinsichtlich Bischofsweihen ist für ihn im übrigen überhaupt kein Thema. Er sieht hier weder Klärungs- noch Gesprächsbedarf und signalisiert auch kein Entgegenkommen. Im Gegenteil, er verlangt von der Bruderschaft nicht einmal daran zu denken („die Möglichkeit, diesen Dialog zu führen, setzt daher voraus, dass die Bruderschaft die Entscheidung über die angekündigten Bischofsweihen aussetzt“) und für den Fall, daß man dennoch zur Tat schreiten würde, sieht er nur „Schisma mit schwerwiegenden Folgen für die Bruderschaft als Ganzes“ als Ergebnis.
Für den Generaloberen der Bruderschaft sind jedoch genau diese Bischofsweihen das zentrale Anliegen. Ihm geht es aktuell nicht um eine kanonische Regelung. Er bittet daher um die Beibehaltung des status quo („erneuerte er den Wunsch, dass die Bruderschaft […] in ihrer gegenwärtigen – außergewöhnlichen und vorübergehenden – Lage weiterhin zum Wohl der Seelen wirken könne“).
Sein Ziel ist es, den Fortbestand der Bruderschaft zu sichern und zwar durch Bischofsweihen am 1. Juli. Dafür erbittet er die Zustimmung Roms, wobei er diese Weihen nicht als „Verhandlungsmasse“ oder Option präsentiert, sondern ihre Vornahme als „Pflicht der Priesterbruderschaft St. Pius X.“ ansieht, um „angesichts der geistlichen Notlage, in der sich die Seelen befinden, die Fortführung des Dienstes ihrer Bischöfe zu gewährleisten.“
Angesichts der beiden Stellungnahmen würde es mich wundern, wenn die Antwort, die der Generalobere in einigen Tagen geben wird, eine Absage der Bischofsweihen für den 1. Juli beinhaltet.
Kardinal Fernandez hat augenscheinlich kein Interesse daran inhaltlich auf die (Konzils-)Kritik der Bruderschaft einzugehen. Für ihn ist das Pastoralkonzil unantastbar („man könne zwar über das Konzil dialogisieren, eine Korrektur seiner Texte sei jedoch ausgeschlossen“).
Unterstrichen wird dies durch die Nichtbeachtung und Nichtbeantwortung der Briefe, die zwischen 2017-2019 seitens der Bruderschaft nach Rom geschickt wurden. Erst jetzt, nach Ankündigung der Bischofsweihen, hat man diese aus dem Archiv geholt, um eventuell in Zukunft ein bißchen darüber zu sprechen („der Kardinal schlug vor, eine Reihe von Themen zu behandeln, die von der FSSPX in einem Brief vom 17. Januar 2019 aufgeführt wurden“).
Das Ziel des Kardinals ist ein anderes. Nicht theologische Klärung, sondern Eingliederung (Einhegung?) der Bruderschaft in die offiziellen Strukturen der Konzilskirche hat er im Sinn. Zweck möglicher Gespräche ist explizit die „Herausarbeitung der Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche“ mit dem Ziel „einen kanonischen Status für die Bruderschaft zu definieren“.
Das Anliegen der Bruderschaft hinsichtlich Bischofsweihen ist für ihn im übrigen überhaupt kein Thema. Er sieht hier weder Klärungs- noch Gesprächsbedarf und signalisiert auch kein Entgegenkommen. Im Gegenteil, er verlangt von der Bruderschaft nicht einmal daran zu denken („die Möglichkeit, diesen Dialog zu führen, setzt daher voraus, dass die Bruderschaft die Entscheidung über die angekündigten Bischofsweihen aussetzt“) und für den Fall, daß man dennoch zur Tat schreiten würde, sieht er nur „Schisma mit schwerwiegenden Folgen für die Bruderschaft als Ganzes“ als Ergebnis.
Für den Generaloberen der Bruderschaft sind jedoch genau diese Bischofsweihen das zentrale Anliegen. Ihm geht es aktuell nicht um eine kanonische Regelung. Er bittet daher um die Beibehaltung des status quo („erneuerte er den Wunsch, dass die Bruderschaft […] in ihrer gegenwärtigen – außergewöhnlichen und vorübergehenden – Lage weiterhin zum Wohl der Seelen wirken könne“).
Sein Ziel ist es, den Fortbestand der Bruderschaft zu sichern und zwar durch Bischofsweihen am 1. Juli. Dafür erbittet er die Zustimmung Roms, wobei er diese Weihen nicht als „Verhandlungsmasse“ oder Option präsentiert, sondern ihre Vornahme als „Pflicht der Priesterbruderschaft St. Pius X.“ ansieht, um „angesichts der geistlichen Notlage, in der sich die Seelen befinden, die Fortführung des Dienstes ihrer Bischöfe zu gewährleisten.“
Angesichts der beiden Stellungnahmen würde es mich wundern, wenn die Antwort, die der Generalobere in einigen Tagen geben wird, eine Absage der Bischofsweihen für den 1. Juli beinhaltet.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Da fahren wohl wieder zwei Züge auf demselben Gleis aufeinander zu!
Und keiner denkt daran, daß der Zug auch eine Bremse hat!

Und keiner denkt daran, daß der Zug auch eine Bremse hat!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!