Verfasst: Mittwoch 27. September 2006, 15:14
ottaviani hat geschrieben:die messe ist in einer privatwohnung
ottaviani hat geschrieben:die messe ist in einer privatwohnung
ui ich sehe schon die schlagzeile in der nächsten "kircheIn": alter Pfarrer "feiert" Tischmässe auf Nähmaschienenaltar"ottaviani hat geschrieben:nein mit aufklappbaren altar im wohnzimmer
ähnlich einer alten nähmaschine die konnte man auch versenken
Da habe ich eine "blöde" Frage dazu: Wer von euch würde zu einer Messe gehen, wenn man weiß, "nicht einmal" den Heiland empfangen zu dürfen, nach dessen Vereinigung man sich sehnt?ottaviani hat geschrieben:beide messen sind nicht öffentlich
der rektor der schloßkirche zelebriert mal in dem alten mal im neuen ritus auch die messe in der votivkirche ist unregelmäßig der priester ist sehr alt und wünscht keinerlei kontakt er teilt auch keine komnion aus
"Früher" heißt für dich von wann bis wann?ottaviani hat geschrieben:ich versuche jeden tag zu einer messe zu kommen aber ich komunitiere nicht täglich sondern meist an ostern und weihnachten
wie es früher üblich war
Ehrlicher Respekt!ottaviani hat geschrieben:ich halte aus persöhnlichen gründen an der praxis bis zu den komuniondekreten des hl. piusX. fest und ich halte auch die 12 stunden nüchternheit vorher
Also bitte! Muss das sein? Wenn O. halt für sich selbst zu der Erkenntnis kommt, dass das sein Weg ist und wenn ich für mich sagen: Meiner ist anders, dann muss man das bitte nicht so darstellen...FioreGraz hat geschrieben:Zwei Extreme ottaviani und Ecce, der eine so wenig wie möglich die andere kriegt gar nimmer genug![]()
Vielleicht wäre "Maß und Ziel" angemessen.
Sonst meint der eine noch er müsse gar nimmer mehr und die andere setzt sich ne Magensonde mit nem Kommunionstropf zur 24h Heiligung.
LG
Firoe
Man muss nicht direkt alles in Richtung Extrem denken...FioreGraz hat geschrieben:Ecce
Sorry ich wollte dich nicht beleidigen, nur die Gegensätzlichkeiten Alt - Neu bilden sich bei euch so schön ab und wollte nur sagen das beides ins Extreme führen kann.
LG
Fiore
Verstehe ich - mache ich auch so... wenn´s geht... (aber im NOM)ottaviani hat geschrieben:ein anderes beispiel ich gehe wenn es irgentwie geht nur in stille hl. messe gesungene ämter lenken mich ab
Gebete und Lesungen als "Gequatsche" zu bezeichnen, finde ich indiskutabel.Rudolf J. Karner hat geschrieben:Ich denke, dass stille Messe und Hochamt jeweils ihre Vorteile haben.
Mit "stille" Messe im NOM meint Ecce wahrscheinlich eine Messe ohne Lieder. Gerade der NOM macht Andacht durch das Gequatsche schwer möglich.
doch. bis auf confiteor, sanctus, gloria und vater unser (auf latein, choral) - als "gemeindegetext" und die lesungen/evangelium alles leise. nichtmal friedensgruß (der zelebrant setzt einfach mit dem agnus dei fort) sehr angenehm, leider selten zu finden. aber doch.ottaviani hat geschrieben:da gibts doch keine stillen hl. messen??????
Ich kenne nur die Stille Messe, wie sie Prof May in Mainz liest.ottaviani hat geschrieben:ich meine er meint:
begrüßung
einleitung zur lesung
einleitun zum evangelium
kurzpredigt
fürbitte
medidation zur komunion
so läuft das hier ab
Was der Liturgie durchaus zuwiderlaufen kann. Wenn man nämlich etwa das Confiteor vor der Kommunion beibehalten hat, so macht es keinen Sinn, wenn der Priester das Indulgentiam anschließend nur zum Ministranten spricht. Das zweite Confiteor ist ja extra für die Gemeinde vor der Kommunion vorgesehen gewesen. Bindet man hier die Gemeinde nicht ein, so kann man es gleich weglassen, denn der Ministrant hat das Confiteor am Beginn der Messe ja bereits gebetet.ottaviani hat geschrieben:ich weiß ich geh immer nur in stille messen wo nur der ministrant die antworten gibt
Des wäre nix für mich, da gehe ich lieber in den Park und höre die Vogerl zwitschern.ottaviani hat geschrieben:ich weiß ich geh immer nur in stille messen wo nur der ministrant die antworten gibt
die rubriken sehen das andersMaurus hat geschrieben:Was der Liturgie durchaus zuwiderlaufen kann. Wenn man nämlich etwa das Confiteor vor der Kommunion beibehalten hat, so macht es keinen Sinn, wenn der Priester das Indulgentiam anschließend nur zum Ministranten spricht. Das zweite Confiteor ist ja extra für die Gemeinde vor der Kommunion vorgesehen gewesen. Bindet man hier die Gemeinde nicht ein, so kann man es gleich weglassen, denn der Ministrant hat das Confiteor am Beginn der Messe ja bereits gebetet.ottaviani hat geschrieben:ich weiß ich geh immer nur in stille messen wo nur der ministrant die antworten gibt
Hab ich auch schon in München einige erlebt. NOM, aber bis auf die liturgische Begrüßung, die Lesung und das Evangelium still. Wunderschön...ottaviani hat geschrieben:da gibts doch keine stillen hl. messen??????
Dass es bezüglich der Rubriken Reformbedarf gab, war unter den Konzilsvätern, Exz Lefebvre eingeschlossen unumstritten.ottaviani hat geschrieben:die rubriken sehen das andersMaurus hat geschrieben:Was der Liturgie durchaus zuwiderlaufen kann. Wenn man nämlich etwa das Confiteor vor der Kommunion beibehalten hat, so macht es keinen Sinn, wenn der Priester das Indulgentiam anschließend nur zum Ministranten spricht. Das zweite Confiteor ist ja extra für die Gemeinde vor der Kommunion vorgesehen gewesen. Bindet man hier die Gemeinde nicht ein, so kann man es gleich weglassen, denn der Ministrant hat das Confiteor am Beginn der Messe ja bereits gebetet.ottaviani hat geschrieben:ich weiß ich geh immer nur in stille messen wo nur der ministrant die antworten gibt
Gibt es dafür einen Nachweis? Ich erlebe nämlich hier immer nur, dass die Messe, wie sie war, in alle Himmel gelobt wird... daher hätte mich ein Nachweis des "Reformbedarfs" der alten Rubriken sehr interessiert...Maurus hat geschrieben: Dass es bezüglich der Rubriken Reformbedarf gab, war unter den Konzilsvätern, Exz Lefebvre eingeschlossen unumstritten.