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Verfasst: Mittwoch 28. November 2007, 21:50
von Kurt
Maurus hat geschrieben:
P.S. Ein Verdacht: Hätten nach dem II. Vatikanum die Gemeinden das lateinische Hochamt mit Sorgfalt und Freude gepflegt, wären uns wahrscheinlich die ganzen ideologischen Grabenkämpfe um die tridentinische Messe erspart geblieben.
Eine sehr interessante (und vermutlich nicht ganz von der Hand zu weisende) Theorie.
Nein, ich weise inzwischen die These von der Hand. Ich habe nach langen Jahren neoliturgischer Traktierung und einer folgenden Glaubenspause erst über eine solche lateinische Messe des Neuen Ritus wieder vorsichtige Schritte in die Kirche getan, und das über Jahre hinweg.
Erst nachdem ich die überlieferte Messe besucht hatte, wurde mir klar, was fehlte.
Ich war dann in den letzen Wochen nochmal in einer lateinischen Messe des Neuen Ritus. Er ist - trotz aller Perfektion in Gesang und Liturgie - nicht zu vergleichen mit jenem demütigen, gottesfürchtigen und auch unvollkommen, dafür aber ursprünglichen Ritus.

Der Unterschied ist wie der zwischen natürlichem, alpinem Bergwasser und abgefülltem Mineralwasser aus den Quellen des Ruhrgebietes.

Verfasst: Donnerstag 29. November 2007, 16:46
von Maurus
Kurt hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:
P.S. Ein Verdacht: Hätten nach dem II. Vatikanum die Gemeinden das lateinische Hochamt mit Sorgfalt und Freude gepflegt, wären uns wahrscheinlich die ganzen ideologischen Grabenkämpfe um die tridentinische Messe erspart geblieben.
Eine sehr interessante (und vermutlich nicht ganz von der Hand zu weisende) Theorie.
Nein, ich weise inzwischen die These von der Hand. Ich habe nach langen Jahren neoliturgischer Traktierung und einer folgenden Glaubenspause erst über eine solche lateinische Messe des Neuen Ritus wieder vorsichtige Schritte in die Kirche getan, und das über Jahre hinweg.
Erst nachdem ich die überlieferte Messe besucht hatte, wurde mir klar, was fehlte.
Ich war dann in den letzen Wochen nochmal in einer lateinischen Messe des Neuen Ritus. Er ist - trotz aller Perfektion in Gesang und Liturgie - nicht zu vergleichen mit jenem demütigen, gottesfürchtigen und auch unvollkommen, dafür aber ursprünglichen Ritus.

Der Unterschied ist wie der zwischen natürlichem, alpinem Bergwasser und abgefülltem Mineralwasser aus den Quellen des Ruhrgebietes.
Die Möglichkeit eines derartigen Empfindens will ich nicht in Abrede stellen, die Frage ist doch vielmehr, ob es dennoch zu einer so großen Bewegung gereicht hätte.

Verfasst: Donnerstag 29. November 2007, 23:43
von Irenaeus
manchmal dauert es viele Zeiten,damit die Menschen wieder nach Hause finden. Willkommen !

Verfasst: Freitag 30. November 2007, 15:35
von maliems
hallo irenäus, was bedeuten die buchstaben in deinem emblem?

Verfasst: Freitag 30. November 2007, 19:09
von HeGe

Verfasst: Freitag 30. November 2007, 20:42
von iustus
Das Bistum Limburg setzt das Papst-Amliegen um:

http://www.bistumlimburg.de/index.php?p ... &sid=be1ed

Verfasst: Sonntag 2. Dezember 2007, 22:48
von Leguan
Unfreiwillige Werbung für den alten Ritus im Rundfunk Berlin-Brandenburg.
Also entweder da sitzt ein Krypto-Tradi in der Redaktion oder die erkennen die Ironie ihrer eigenen Bilder nicht.
Wildes Gewusel, Klatschen Händchenhalten, Stimme aus dem Off: "Eine katholische Messe in der ordentlichen Meßform: So kann man sie feiern". Ich bin schier vom Stuhl gefallen.
Oder drei Junge Männer, die sich für die alte Messe einsetzen, und dann ein grauhaariger Herr, der erklärt "wenn sich das durchsetzt, dann werden die Kirchen noch leerer".

Verfasst: Sonntag 2. Dezember 2007, 23:26
von Raimund J.
Leguan hat geschrieben:Wildes Gewusel, Klatschen Händchenhalten,
und vor allem dieser seichte Gesang... :roll:

Wirklich ein Extrembeispiel. Ich kann verstehen, daß man da die Würde und den Stil des außerordentlichen Ritus sucht.

Andererseits kann ich aber auch durchaus die Priester verstehen, die von den Konzilsneuerungen geprägt wurden. Allerdings hätte es die offizielle "Rückbesinnung" auf den einen Ritus in zwei Formen wohl schon viel früher bedurft. In der Gesellschaft wurden so manche Kuriositäten der siebziger Jahre auch bereits wieder in den Achtzigern korrigiert.

Verfasst: Sonntag 2. Dezember 2007, 23:34
von cantus planus
Wenn ich das sehe, ist mir klar: ich bin beinharter Tradi! :shock:

Verfasst: Sonntag 2. Dezember 2007, 23:43
von Linus
cantus planus hat geschrieben:Wenn ich das sehe, ist mir klar: ich bin beinharter Tradi! :shock:
Das wußtest du noch nicht? :mrgreen:

Verfasst: Sonntag 2. Dezember 2007, 23:49
von cantus planus
Linus hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Wenn ich das sehe, ist mir klar: ich bin beinharter Tradi! :shock:
Das wußtest du noch nicht? :mrgreen:
Einige erboste Liturgieausschüssler haben mir gelegentlich Ähnliches zum Vorwurf gemacht... :mrgreen:

Verfasst: Mittwoch 26. Dezember 2007, 20:03
von maliems
Mitteilungsblatt der Priesterbruderschaft St. Pius X, Jan2008


Seite 3 mitte:

Kardinal Tettamanzi ... hat die päpstlichen Maßnahmen ziemlich unverhohlen kritisiert, worauf ihn Kardinalstaatssekretät Bertone entschieden in die Schranken wies.

(ich frage: da habe ich wohl etwas verpasst. hat das jemand mitbekommen? ist das irgendwo verifizierbar?)

und:

Im selben Land wendet sich eine 300 Priester zählende Gemeinschaft, deren Gründer noch lebt, der gottgefälligen Form der hl. Messe zu.

(ich frage: logisch, dass mit der blumigen Rede die alte Messe gemeint ist. Was soll aber diese kryptische Andeutung? welche Gemeinschaft ist gemeint? Weiß jemand etwas? Wenn das stimmen würde, wäre es ein Erdrutsch, an den ich ohne parallele Infos nicht glauben kann.)


Ich staune immer wieder über die Intima, die im Editorial zu lesen sind. bin interessiert an erläuterungen.

Verfasst: Mittwoch 26. Dezember 2007, 21:16
von cantus planus
maliems hat geschrieben:Kardinal Tettamanzi ... hat die päpstlichen Maßnahmen ziemlich unverhohlen kritisiert, worauf ihn Kardinalstaatssekretät Bertone entschieden in die Schranken wies.

(ich frage: da habe ich wohl etwas verpasst. hat das jemand mitbekommen? ist das irgendwo verifizierbar?)

und:

Im selben Land wendet sich eine 300 Priester zählende Gemeinschaft, deren Gründer noch lebt, der gottgefälligen Form der hl. Messe zu.
Da habe ich wohl auch etwas verpasst, und wäre an Details - besonders zur genannten Ordensgemeinschaft - interessiert.

Verfasst: Donnerstag 27. Dezember 2007, 21:28
von Leguan
Bei der Ordensgemeinschaft dürfte es sich um die Franziskaner der Immakulata handeln, deren Gründer angeordnet hat, daß alle Novizen lernen, in der alten Messe zu ministrieren (und ggf. dann wohl auch, sie zu zelebrieren).

Verfasst: Freitag 28. Dezember 2007, 02:03
von maliems
interessant, aber das ganze soll in italien gewesen sein.

Verfasst: Freitag 28. Dezember 2007, 09:25
von Leguan
Ja, dort befindet sich das Mutterhaus, der Gründer ist Italiener, sie betreiben eine italienische Radio- und TV-Station, etc.

Verfasst: Montag 31. Dezember 2007, 09:25
von Unam Sanctam
kreuz.net

Er hätte keine Schwierigkeiten

Österreich. „Ich habe den vorkonziliaren Ritus jahrelang gefeiert und ich hätte keine Schwierigkeit, ihn wieder zu feiern, wenn es eine Gruppe gibt, die das – ausreichend begründet – will.“ Das erklärte der Bischof Egon Kapellari von Graz im Gespräch mit der Regionalzeitung ‘Kleine Zeitung’. Doch der Bischof will nicht dazu beitragen, eine Pfarrgemeinde „zu spalten“ oder einer Gemeinde den früheren Ritus „aufzudrängen“. Die Neue Messe bleibe – so der Bischof – sicher der Regelfall. Mons. Kapellari empfiehlt, dem Alten Ritus „entkrampft“ zu begegnen: „Er ist schön und ehrwürdig.“

Verfasst: Montag 31. Dezember 2007, 09:44
von ar26
Bischof Egon Kapellari hat geschrieben:Österreich. „Ich habe den vorkonziliaren Ritus jahrelang gefeiert und ich hätte keine Schwierigkeit, ihn wieder zu feiern, wenn es eine Gruppe gibt, die das – ausreichend begründet – will.“ Das erklärte der Bischof Egon Kapellari von Graz im Gespräch mit der Regionalzeitung ‘Kleine Zeitung’. Doch der Bischof will nicht dazu beitragen, eine Pfarrgemeinde „zu spalten“ oder einer Gemeinde den früheren Ritus „aufzudrängen“. Die Neue Messe bleibe – so der Bischof – sicher der Regelfall. Mons. Kapellari empfiehlt, dem Alten Ritus „entkrampft“ zu begegnen: „Er ist schön und ehrwürdig.“
Hier zeigt sich schon wieder das Problem, daß trotz des Motu Proprio nicht verschwunden ist. Wir sollen uns für unseren Wunsch, an der Messe in ihrer überlieferten Form teilnehmen zu wollen, rechtfertigen und es darf durch unseren Wunsch die Gemeinde nicht "gespalten" werden.

Was sollten wir den sagen? Selbst wenn wir nur Kardinal Hoyos, der immerhin selbst kürzlich sagte, daß die Messopfertheologie im Alten Ritus deutlicher ausgedrückt wird, wiedergeben würden, würde es schon Ärger geben. Man darf ja zumindest vor Ort die Qualität des neuen nicht dogmatisch kritisieren. Man müsste also zumindest die ganze Wahrheit der eigenen Beweggründe verschweigen, wenn nicht gar lügen ("der alte Ritus ist so schön, deswegen wollen wir ihn..., aber nein das Neue ist auch vollkommen in Ordnung...").

Insgesamt glaube ich nicht, das es der Wunsch des Hl. Vaters war, daß sich die Tradis für ihren Wunsch rechtfertigen sollen. Aus Sicht des Papstes ist das alte Missale und der Wunsch nach ihm per se legitim.

Verfasst: Montag 31. Dezember 2007, 10:19
von Linus
In der Diözese Seckau wird die ao Form des Ritus mindestens 2 mal gefeiert einmal in Maria Rehkogel und einmal in der Bürgerspitalkirche in Graz.

Verfasst: Mittwoch 2. Januar 2008, 16:39
von Ecce Homo
Von Radio Vatikan, 02.01.08:
Der Vatikan wird demnächst ein Folgedokument zum Schreiben „Summorum Pontificum“ veröffentlichen. ...weiter...Die Päpstliche Kommission „Ecclesia Dei“ werde im neuen Dokument die Kriterien zur Anwendung des Motu Proprio zur Alten Messe klarstellen, so Bertone. Das Folgedokument sei notwendig, weil es nach der Veröffentlichung des Motu Proprio „Summorum Pontificum“ einige Unklarheiten gegeben habe, sagte Bertone. So sei etwa die Behauptung falsch, Papst Benedikt XVI. wolle die nachkonziliare Messordnung abschaffen und die außerordentliche Form des Römischen Ritus als einzig gültigen Ritus erlauben.

Verfasst: Mittwoch 2. Januar 2008, 18:40
von Raimund J.
:hmm: ???

Eigentlich ist Summorum Pontificum ein ganz unzweideutiges Dokument. Ich frage mich, wie man solche Behauptungen ("...wolle die nachkonziliare Messordnung abschaffen und die außerordentliche Form des Römischen Ritus als einzig gültigen Ritus erlauben") sich ausdenken kann? Eine neuerliche Klarstellung ist eigentlich eine Watsch'n für alle diejenigen die es trotz der klaren Worte nicht geschafft haben in den Diözesen für eine unaufgeregte Umsetzung des Motu Proprio zu sorgen.

Verfasst: Montag 11. Februar 2008, 21:51
von Kurt
Brief von Kardinal Ratzinger zur Alten Messe vom 23. Juni 2003:
Sehr geehrter Herr Dr. Barth!

Haben Sie herzlichen Dank für Ihren Brief vom 6. April, zu dessen Beantwortung ich erst jetzt die Zeit finde. Sie bitten darum, daß ich mich für die erweiterte Zulassung des alten römischen Ritus einsetze. Eigentlich wissen Sie selbst, daß eine solche Bitte bei mir nicht auf taube Ohren stößt, ist doch mein Einsatz für dieses Anliegen inzwischen allgemein bekannt.

Ob der Hl. Stuhl aber den alten Ritus „wieder weltweit und ohne Beschränkung zulassen wird", - wie Sie es wünschen und gerüchteweise gehört haben, - kann nicht ohne weiteres gesagt oder gar bestätigt werden. Zu groß ist doch immer noch bei vielen Katholiken die ihnen jahrelang eingeimpfte Abneigung gegen die traditionelle Liturgie, die sie verächtlich „vorkonziliar" nennen, und auch von Seiten vieler Bischöfe wäre mit erheblichem Widerstand gegen eine allgemeine Wiederzulassung zu rechnen.

Anders sieht es aus, wenn man an eine begrenzte Wiederzulassung denkt: begrenzt ist ja auch die Nachfrage nach der alten Liturgie. Ich weiß, daß ihr Wert natürlich nicht von der Nachfrage abhängt, aber die Frage nach der Zahl der interessierten Priester und Laien spielt dabei doch eine gewisse Rolle. Zudem kann eine solche Maßnahme auch heute noch, erst gut 30 Jahre nach der Einführung der Liturgiereform Papst Paul's VI. nur schrittweise in die Tat umgesetzt werden, jede neue Überstürzung wäre sicher nicht vom Guten.

Ich glaube aber, daß auf Dauer die römische Kirche doch wieder einen einzigen römischen Ritus haben muß; die Existenz von zwei offiziellen Riten ist in der Praxis für die Bischöfe und Priester nur schwer zu „verwalten". Der Römische Ritus der Zukunft sollte ein einziger Ritus sein, auf Latein oder in der Landessprache gefeiert, aber vollständig in der Tradition des überlieferten Ritus stehend; er könnte einige neue Elemente aufnehmen, die sich bewährt haben, wie neue Feste, einige neue Präfationen in der Messe, eine erweiterte Leseordnung - mehr Auswahl als früher, aber nicht zu viel - eine „Oratio fidelium", d.h. eine festgelegte Fürbitt-Litanei nach dem Oremus vor der Opferung, wo sie früher ihren Platz hatte.

Geehrter Herr Dr. Barth, wenn Sie sich in dieser Weise für das Anliegen der Liturgie einsetzen, werden Sie sicher nicht allein stehen, und bereiten die „öffentliche Meinung in der Kirche" auf eventuelle Maßnahmen zugunsten eines erweiterten Gebrauchs der früheren liturgischen Bücher vor. Man sollte aber vorsichtig sein im Wecken von allzu hohen, maximalen Erwartungen bei den traditionsverbundenen Gläubigen.

Ich benutze die Gelegenheit, um Ihnen zu danken für Ihren geschätzten Einsatz zugunsten der Liturgie der römischen Kirche, in Ihren Büchern und Vorträgen, auch wenn ich mir da und dort noch mehr Liebe und Verstehen für das Lehramt von Papst und Bischöfen wünschen würde. Möge der Same, den Sie säen, aufgehen, und viele Frucht tragen für das erneuerte Leben der Kirche, dessen „Quelle und Höhepunkt", ja dessen wahres Herz eben die Liturgie ist und bleiben muß.

Gerne gebe ich Ihnen den erbetenen Segen und bleibe mit herzlichen Grüßen

Ihr
Joseph Kardinal Ratzinger
Ob der Brief authentisch ist, weiss ich nicht, aber ich habe davon definitiv schon vor der Wahl Benedikts gehört, bzw. ihn gelesen. Wo - weiss ich nicht mehr.

Verfasst: Dienstag 12. Februar 2008, 00:55
von maliems
natürlich ist er authentisch. Der gute Barth setzt nicht seinen Ruf durch eine zweifelhafte Autorschaft aufs Spiel.

Verfasst: Dienstag 12. Februar 2008, 15:02
von taddeo
Kardinal Ratzinger hat geschrieben:Ich glaube aber, daß auf Dauer die römische Kirche doch wieder einen einzigen römischen Ritus haben muß; die Existenz von zwei offiziellen Riten ist in der Praxis für die Bischöfe und Priester nur schwer zu „verwalten". Der Römische Ritus der Zukunft sollte ein einziger Ritus sein, auf Latein oder in der Landessprache gefeiert, aber vollständig in der Tradition des überlieferten Ritus stehend; er könnte einige neue Elemente aufnehmen, die sich bewährt haben, wie neue Feste, einige neue Präfationen in der Messe, eine erweiterte Leseordnung - mehr Auswahl als früher, aber nicht zu viel - eine „Oratio fidelium", d.h. eine festgelegte Fürbitt-Litanei nach dem Oremus vor der Opferung, wo sie früher ihren Platz hatte.
(Der Brief ist seit gestern auch bei kath.net zu lesen.)

Wenn Papst Benedikt wirklich noch alt genug werden sollte, um die oben zitierten Aussagen seines Briefes in die Tat umzusetzen, dann... ich wage es gar nicht, davon zu träumen.

Wenn man das Gesagte wörtlich nimmt, dann hieße das doch auch: nur noch den Canon Romanus als Hochgebet ( :jump: ), Fürbitten in festgelegter Form, keine Blödsinns-Formulierungen mehr ( :jump: :jump: ), Latein als Regelfall der Liturgiesprache ( :jump: :jump: :jump: ), und vor allem: Einen einzigen römischen Ritus für alle! ( :jump: :jump: :jump: :jump: ). Soviel Glück auf einmal kann doch heute kein Katholik mehr verkraften... ;)

Verfasst: Dienstag 12. Februar 2008, 15:11
von cantus planus
Das wäre in der Tat ein Traum. Von den Folgen für die Kirchenmusik mal ganz zu schweigen. Vielleicht würde es dann wieder etwas mehr Spaß machen.

Der Heilige Vater hat ja die Kirche bereits vorsichtig (und Vorsicht ist hier mehr als angebracht!) auf den richtigen Kurs gebracht. Möge der Herr es geben, dass der Papst seine Ziele wirklich so umsetzen kann, wie er es zu Kardinalszeiten immer wieder formuliert hat.

Verfasst: Dienstag 12. Februar 2008, 16:13
von taddeo
cantus planus hat geschrieben:Der Heilige Vater hat ja die Kirche bereits vorsichtig (und Vorsicht ist hier mehr als angebracht!) auf den richtigen Kurs gebracht. Möge der Herr es geben, dass der Papst seine Ziele wirklich so umsetzen kann, wie er es zu Kardinalszeiten immer wieder formuliert hat.
Genau aus diesem Grund wünsche ich ihm das "ewige Leben" schon hier auf Erden... (naja, wenn er mit Jopi Heesters mithalten würde, könnte das vielleicht schon reichen...).

Aber was seine "Kurskorrekturen" anbelangt, bestätigt er mir immer wieder den Satz, der mir spontan in der Sinn gekommen ist, als ich damals die Bilder nach seiner Wahl im Fernsehen gesehen habe: "Benedictus, qui venit in nomine Domini..."

Verfasst: Dienstag 12. Februar 2008, 19:10
von cantus planus
taddeo hat geschrieben:Aber was seine "Kurskorrekturen" anbelangt, bestätigt er mir immer wieder den Satz, der mir spontan in der Sinn gekommen ist, als ich damals die Bilder nach seiner Wahl im Fernsehen gesehen habe: "Benedictus, qui venit in nomine Domini..."
:ja: :D

Ja, das "Habemus Papam" damals war ein Moment unglaublicher Freude für mich. Besonders, weil die Nachricht mitten in eine Liturgieausschußsitzung platzte - und allen anderen am Tisch entsetzt die Kinnlade herunterfiel. :mrgreen:

Verfasst: Mittwoch 26. März 2008, 13:50
von maliems
hallo, wer hat lust einen leserbrief an die kirchenzeitung paderborn zu schreiben?

ich habe mir mal die aktuelle ausgabe bestellt. hoffe, es ist die richtige.

vielleicht könnte auch jemand die Nummer einstellen. kreuznet ist da leider etwas nachlässig.

http://www.kreuz.net/article.6877.html

Verfasst: Mittwoch 26. März 2008, 13:59
von cantus planus
Danke! Eine Anfrage zu diesem Artikel wollte ich gerade einstellen. Wenn du ihn hast, maliems, könntest du hier bitte ein kurzes Fazit einstellen, ob der Artikel wirklich so schlecht ist, wie auf kreuz.net dargestellt?

Für eine offizielle Kirchenzeitung ziemlich peinliche Propaganda. Allerdings überrascht mich da nicht mehr viel...

Verfasst: Mittwoch 26. März 2008, 14:00
von cantus planus
Vielleicht kann ja auch jemand aus dem Erzbistum Paderborn dazu Stellung nehmen? :ja:

Verfasst: Mittwoch 26. März 2008, 17:05
von Leguan
Der Artikel wurde schon vor längerer Zeit in Gänze hier ins Netz gestellt.

Verfasst: Mittwoch 26. März 2008, 18:19
von cantus planus
Es ergibt sich also der Eindruck, dass hier ein journalistisch nicht überwältigender Artikel - man sollte eher "subjektiver Eindruck" sagen - zum x-ten Mal aufgekocht wird.

Damit sollte man den Artikel in Frieden ruhen lassen. Soviel Aufmerksamkeit hat er nicht verdient. :roll: