FSSPX und WJT

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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Linus
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Beitrag von Linus » Freitag 18. Juli 2008, 12:24

Raphael hat geschrieben:
Gerhard hat geschrieben:Wir kennen sicherlich nicht alle Wahrheiten in diesem Zusammenhang.
Gibt es da mehrere von?
Eine Wahrheit für Dich, eine für mich und wieder eine andere für Linus?
Natürlich :mrgreen: Wahrheit ist relativ: des einen Fußboden ist des anderen Plafond :D
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Benedikt
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Beitrag von Benedikt » Samstag 19. Juli 2008, 20:05

Ist das hier der einzige WJT-Thread. Wie auch immer, ich habe einen interessanten Beitrag des australischen Daily Telegraph gefunden. Cynical city gets swept away by the Pope
Sogar die Evangelikalen jubeln, das bestätigt natürlich die Schlumpfungen mancher Seminare: ;)
"We were slightly worried one of the friars might get his robe caught in the spokes, or burn his foot on the exhaust pipe - they wear these open sandals,'' said Dave Hanson, president of the God's Squad, a Christian motorcycle club that ministers to bikie gangs and prison inmates.

"This event will change Australia, I'm sure of it,'' Hanson said. ``People will start asking questions about Jesus; their curiosity will grow. This is bigger than Catholicism _ this is about the gospel, the good news.''
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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Sonntag 20. Juli 2008, 17:34

Ich habe mir neulich noch einmal die Bilderserie vom "Gruppenleitertreffen" der SSPX bei der Anneliese Michel. (Siehe entsprechender Thread oder hierangeguckt, und ich finde, manchmal können die Brüder sich auch selbst an die eigene Nase fassen. Die Pilgerfahrt war zwar kein großes Spektakel, aber auch hier gab es nicht ganz saubere Unterhaltung. Man schaue sich das Bild Nr.18 (nach meiner Zählung) an: Es wird "Reise nach Jerusalem" gespielt, und ein Junge und ein Mädchen streiten sich um den letzten Stuhl. Was wird wohl passieren, wenn die Musik aufhört? Wahrscheinlich wird einer auf den Schoß vom anderen springen.
???

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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Sonntag 20. Juli 2008, 17:42

Ach, die Mädchen sind doch alle ganz nett anzusehen. Da sollte man ein Auge zudrücken. ;D
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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Sonntag 20. Juli 2008, 17:46

Das ist mir auch sofort aufgefallen. Überhaupt findet man in deutschen Kirchen selten so viele engagierte junge Leute. (Etwas, was bei zu Beginn einen kleinen Kulturschock auslöste.) Irgendwas müssen diese Brüder ja haben…
???

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monsieur moi
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Beitrag von monsieur moi » Sonntag 20. Juli 2008, 21:26

Anneke hat geschrieben:

Einzelne Geistliche sind exkommuniziert, aber nicht die Gläubigen, die zu den Messen kommen.
Ist richtig. Aber wer sich als Gläubiger öffentlich dazu bekennt, nur der SSPX zu Folgen und in ihr mehr Warheit zu erkennen, als in der römischen Kirche, zieht sich auch die Exkommunikation zu.

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Sonntag 20. Juli 2008, 21:30

Dann hätte man auch eindeutig die Grenze zwischen Kirchenkritik und Kirchenfeindschaft überschritten. :(
Aber ich lese gerade bei +net etwas neues:
Da regt man sich jetzt über einen "manipulierten" Kreuzweg auf.
Der Gerechtigkeit wegen muß ich anmerken, daß in dem Artikel *nicht* die SSPX genannt wird. Lediglich das Forum steht der Bewegung nahe — auch wenn dies bestritten wird.
???

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Pit
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Beitrag von Pit » Sonntag 20. Juli 2008, 22:29

Benedikt hat geschrieben: ...
Zum WJT ist anzumerken, dass er ja nicht aus dem Rockkonzert besteht. ...Warum sollte denn ein Rockkonzert als Bereicherung für eine religiöse Veranstaltung verwerflich sein? Ist doch nichts schlechtes dabei, mal ein wenig gute Musik zu hören und zu feiern. ...
Eben, nach gutkatholischer Tradition gehört eher beides zusammen, Gebet und ! Feiern.
Sonntagsmesse ohne anschliessenden Frühschoppen kann ich mir kaum noch vorstellen - Gott sei Dank.

Gruß,Pit
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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Sonntag 20. Juli 2008, 22:46

Do tańca i do różańca sagt man auf polnisch über mache Leute, das bedeutet, sie eigenen sich zum Tanz und zum Rosenkranz. (Das Gegenteil gibt es auch: ani do tańca ani do różańca — zu überhaupt nichts zu gebrauchen)
Ich persönlich kann nicht gut tanzen. Aber einen Frühschoppen mag ich, wenn ich die Zeit habe (i.e. keine familiären Verpflichtungen) sehr gerne. Nur in der Fastenzeit machen wir (i.e. die PMK) nicht.
???

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HeGe
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Beitrag von HeGe » Sonntag 20. Juli 2008, 23:54

Pit hat geschrieben:Sonntagsmesse ohne anschliessenden Frühschoppen kann ich mir kaum noch vorstellen - Gott sei Dank.
Bei uns fängt die Messe erst um 10.45 Uhr an und endet dem entsprechend erst kurz vor Mittag. Da ist das mit dem Frühschoppen eher schwierig. Und vor der Messe schon zum Fürhschoppen zu gehen, ist auch nicht so richtig das Wahre.
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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Sonntag 20. Juli 2008, 23:59

Nee, das widerspricht wohl der Natur des Fastens…
???

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Linus
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Beitrag von Linus » Montag 21. Juli 2008, 06:50

HeGe hat geschrieben:Bei uns fängt die Messe erst um 10.45 Uhr an und endet dem entsprechend erst kurz vor Mittag. Da ist das mit dem Frühschoppen eher schwierig. Und vor der Messe schon zum Fürhschoppen zu gehen, ist auch nicht so richtig das Wahre.
Frühschoppen beginnt normal eh erst um 11 und endet (versandet) gegen 4 halb 5 :mrgreen:
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ottaviani
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Beitrag von ottaviani » Montag 21. Juli 2008, 09:41

das versteht nur ein wiener

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Linus
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Beitrag von Linus » Montag 21. Juli 2008, 12:28

ottaviani hat geschrieben:das versteht nur ein wiener
da könntest du recht haben :D

Linus
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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Montag 21. Juli 2008, 12:40

Ja. Das ist es, was mir im wunderschönen Köln fehlt. Das Wiener Frühstück, der Frühschoppen und das Kaffeehaus. :ja:

*seufz*
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ar26
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Beitrag von ar26 » Montag 21. Juli 2008, 12:45

Frühschoppen :ikb_thumbsup:

Vielleicht sollte man mal ein paar kulturelle Aspekte in die Diskussion einfließen lassen. Man muss wohl nicht zur FSSPX gehören, um zu bestätigen, daß die Herangehensweise beim WJT zum Teil sehr weltlich ist, daß meint Methoden, die der modern(d)en Massenkultur immanent sind. Ist dies gut oder schlecht? Darüber ließe sich vielleicht streiten.

Jedenfalls ist es zunächst so. Wenn ich einen x-beliebigen dt. Gemeindepfarrer fragen würde, ob er seine Kirche mal für eine "Jugendmesse" am Sonntag zur Verfügung stellen würde, bekäme ich in der Regel ein freudiges JA zur Antwort. Wenn ich nun die gleiche Frage hinsichtlich einer Hl. Messe nach den alten Büchern stellen würde, bekäme ich oft genug ein langes Gesicht zur Antwort. Schon allein dies ist kritikwürdig.

Ich war gestern in einer deutschsprachigen NOM-Messe, die unter den heutigen Verhältnisse als eher konservativ, rubrikentreu etc. gelten würde. Allerdings fehlten dieser Messe dennoch all jene Momente "feierlicher Stille", die mir in der alten Form besonders wichtig sind. In diesen Momenten nimmt die Suche nach Gott besondere Form an. Ich habe ernstliche Zweifel, daß im Rahmen eines Rockkonzertes, mit lauter Musik, die die Menschen animieren soll, aus sich herauszugehen, eine tiefe Suche nach Gott möglich ist. Die Mönche haben sich ja nicht umsonst in die Stille zurückgezogen um mit Gott zu leben. Zwar sind wir nicht alle Mönche, dennoch sollte dies uns zu denken geben.

Tanzen gehen, wie das Sprichwort das meint, erscheint mir zudem etwas anderes. Eher eine Art Element einer bodenständigen Kultur. Während ich in eine Diskothek heute nicht mehr betreten würde, hätte ich gegen einen Tanz/Gesellschaftsabend oder Ball überhaupt nichts. Allerdings ist auch so eine Veranstaltung normalerweise nicht religiös deklariert.

Wer nun mit einer Art "christlicher" Rockmusik versucht den Geschmack der Massen zu treffen, zeigt, daß er den eigentlichen religiösen Frömmigkeitsformen nicht mehr (vollständig) traut.

PS: Gibt es da nicht ein Zitat von Kard. Ratzinger, wo er sagt, daß die Menschen heute solche Ekstase in Rockkonzerten suchen, weil sie die Religion als tragendes Element verloren haben? :hmm:

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Benedictus
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Beitrag von Benedictus » Montag 21. Juli 2008, 14:08

cantus planus hat geschrieben:Ach, die Mädchen sind doch alle ganz nett anzusehen. Da sollte man ein Auge zudrücken. ;D
Auffällig nur, dass es sich bei den Mädels ausnahmslos um Rockträgerinnen handelt. Da ist ja wirklich keine dabei, die eine Hose an hat. Es soll ja jeder anziehen, was er/sie will. Aber wenn man den Eindruck hat, dass der Rock für die Frau quasi als einzig angemessenes Kleidungsstück dargestellt wird, dann habe ich da echt so meine Probleme mit :hmm:
"Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war, die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn nicht" Verbal Kint: Die üblichen Verdächtigen

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Montag 21. Juli 2008, 14:14

Du wirst auf fast jeder Internetpräsenz der SSPX, egal in welchem Land, irgendetwas darüber finden, daß Frauen und Mädchen keine Hosen tragen sollen. Was mir aber gleich aufgefallen ist, ist daß diese Rockträgerinnen ziemlich schick angezogen sind, und daß einige relativ kurze Röcke tragen, die beim Sitzen einen Blick auf die Knie freigeben. (Manche fassen dies als unzüchtig auf…) Die eine trägt dazu auch noch hohe Stiefel, von denen meine Mutter mir früher immer gesagt hat, daß so ganz spezielle Frauen die tragen.
Aber meine Mutter war wohl in Kleidungssachen sehr streng und hat mich und meine jüngere Schwester oft (und häufig ohne Erfolg) gemaßregelt.
???

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Benedikt
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Beitrag von Benedikt » Montag 21. Juli 2008, 14:46

Benedictus hat geschrieben:Auffällig nur, dass es sich bei den Mädels ausnahmslos um Rockträgerinnen handelt. Da ist ja wirklich keine dabei, die eine Hose an hat. Es soll ja jeder anziehen, was er/sie will. Aber wenn man den Eindruck hat, dass der Rock für die Frau quasi als einzig angemessenes Kleidungsstück dargestellt wird, dann habe ich da echt so meine Probleme mit :hmm:
Ich nicht. Das ist das einzig positive der FSSPX. :D
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ottaviani
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Beitrag von ottaviani » Montag 21. Juli 2008, 15:35

So falsch dürfte das mit der Party nicht sein wenn man diese Meldung liest
http://www.ksta.de/html/artikel/1216419258358.shtml

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Montag 21. Juli 2008, 16:00

Wieviel man wohl durch einen Türspalt sehen kann?
???

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Pit
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Beitrag von Pit » Montag 21. Juli 2008, 16:26

ar26 hat geschrieben: ...
Ich habe ernstliche Zweifel, daß im Rahmen eines Rockkonzertes, mit lauter Musik, die die Menschen animieren soll, aus sich herauszugehen, eine tiefe Suche nach Gott möglich ist. ...
Während des Konzertes sicher weniger, aber wenn die Jugendlichen auf dem WJT sich z.B. morgens und Nachmittags mit Glaubensthemen befasst haben und abends dann beim Rockkonzert waren -. warum nicht?

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maliems
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Beitrag von maliems » Montag 21. Juli 2008, 20:54

anneke6 hat geschrieben:Dann hätte man auch eindeutig die Grenze zwischen Kirchenkritik und Kirchenfeindschaft überschritten. :(
Aber ich lese gerade bei +net etwas neues:
Da regt man sich jetzt über einen "manipulierten" Kreuzweg auf.
Der Gerechtigkeit wegen muß ich anmerken, daß in dem Artikel *nicht* die SSPX genannt wird. Lediglich das Forum steht der Bewegung nahe — auch wenn dies bestritten wird.

Ich sehen keinen sinnvollen Grund, den Kreuzweg zu ändern.

Kilianus
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Beitrag von Kilianus » Montag 21. Juli 2008, 20:58

ottaviani hat geschrieben:So falsch dürfte das mit der Party nicht sein wenn man diese Meldung liest
http://www.ksta.de/html/artikel/1216419258358.shtml
Im lese da was von Pilgern, "die zu Tausenden die Straßen säumen, in Tränen ausbrechen, niederknien".

Wenn ich Partys besuche, sieht es da anders aus. Aber vielleicht läuft das ja einfach so ungefähr ab, wenn Tradis mal versuchen, ne richtige Party schmeißen? ;D

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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Montag 21. Juli 2008, 21:11

maliems hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben:Dann hätte man auch eindeutig die Grenze zwischen Kirchenkritik und Kirchenfeindschaft überschritten. :(
Aber ich lese gerade bei +net etwas neues:
Da regt man sich jetzt über einen "manipulierten" Kreuzweg auf.
Der Gerechtigkeit wegen muß ich anmerken, daß in dem Artikel *nicht* die SSPX genannt wird. Lediglich das Forum steht der Bewegung nahe — auch wenn dies bestritten wird.
Ich sehen keinen sinnvollen Grund, den Kreuzweg zu ändern.
Tja, eben! Das hat mich auch irritiert.
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Beitrag von Kilianus » Montag 21. Juli 2008, 21:35

anneke6 hat geschrieben:Du wirst auf fast jeder Internetpräsenz der SSPX, egal in welchem Land, irgendetwas darüber finden, daß Frauen und Mädchen keine Hosen tragen sollen.
Ist das nicht auch wieder so ein Beleg dafür, daß Gruppen ziemlich schnell "abdrehen" und die Gabe der Unterscheidung zwischen Wesentlichen und Unwesentlichem verlieren, wenn sie das Schifflein Petri verlassen haben?

(Obwohl einige der Rockträgerinnen das männliche Auge in der Tat erfreuen.)

Kilianus
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Beitrag von Kilianus » Montag 21. Juli 2008, 21:40

maliems hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben:Dann hätte man auch eindeutig die Grenze zwischen Kirchenkritik und Kirchenfeindschaft überschritten. :(
Aber ich lese gerade bei +net etwas neues:
Da regt man sich jetzt über einen "manipulierten" Kreuzweg auf.
Der Gerechtigkeit wegen muß ich anmerken, daß in dem Artikel *nicht* die SSPX genannt wird. Lediglich das Forum steht der Bewegung nahe — auch wenn dies bestritten wird.

Ich sehen keinen sinnvollen Grund, den Kreuzweg zu ändern.
Natürlich muß man ihn nicht ändern. Aber man kann. Er gehört schließlich nicht zur offiziellen Liturgie der Kirche.

Wenn Leute partout was "gestalten" wollen, dann doch bitte lieber einen Kreuzweg als eine Messe. Genau dafür sind all die paraliturgischen Frömmigkeitsübungen doch überhaupt entstanden.

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ar26
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Beitrag von ar26 » Montag 21. Juli 2008, 21:41

Die Auffassung, daß Frauen keine Hosen tragen sollten, hättest Du vor 70 oder 80 Jahren wahrscheinlich von den meisten katholischen Geistlichen gehört. Da es nun mal so ist, daß sich das Neue vor dem Alten rechtfertigen muss, bitte ich um Argumente für Frauen in Hosen. :mrgreen:

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Beitrag von ottaviani » Montag 21. Juli 2008, 21:45

schon das der kreuzweg geändert wurde ist für mich ganz klar ein zeichen das ganze war nicht koscha nur wenn leutwe in tränen ausbrechen das ist kein zweichen für christlichen glauben das tat man bei hitler beim tod stalins bei den beatles ect

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Beitrag von Kilianus » Montag 21. Juli 2008, 21:55

ottaviani hat geschrieben:schon das der kreuzweg geändert wurde ist für mich ganz klar ein zeichen das ganze war nicht koscha nur wenn leutwe in tränen ausbrechen das ist kein zweichen für christlichen glauben das tat man bei hitler beim tod stalins bei den beatles ect
Wenn es keine gespielten Tränen sind (oder die Weinenden einen Hang zu Hysterie haben), sind sie in aller Regel durchaus Ausdruck tiefer Ergriffenheit. Ich vermute im konkreten Fall, der Ergriffenheit über das Geschehen des Kreuzwegs. Sie werden nun schließlich nicht geheult haben, weil sie nicht zum VIP-Empfang mit dem Sekt durften, oder?

Wie gesagt: Ich verstehe die Aufregung um den Kreuzweg nicht ganz. Der steht doch liturgisch noch ein ganzes Stück unterhalb des Wettersegens. Und von Letzterem gibt es - innerhalb einer Diözese und nur bis 1962 - jede Menge unterschiedliche Varianten.

Ich hab mich nicht näher mit diesem Kreuzweg beschäftigt. Natürlich kann man ihn auch so verändern, daß Aufregung darüber berichtigt ist. Dann aber bitte darüber, wie er verändert wurde, und nicht darüber, daß er verändert wurde.

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Beitrag von anneke6 » Montag 21. Juli 2008, 22:27

ar26 hat geschrieben:Die Auffassung, daß Frauen keine Hosen tragen sollten, hättest Du vor 70 oder 80 Jahren wahrscheinlich von den meisten katholischen Geistlichen gehört. Da es nun mal so ist, daß sich das Neue vor dem Alten rechtfertigen muss, bitte ich um Argumente für Frauen in Hosen. :mrgreen:
Ich könnte Dir eins nennen, das einen Unfall von mir auf einem Pfarrfest betrifft, aber das ist eine zu persönliche Sache.
???

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Beitrag von anneke6 » Montag 21. Juli 2008, 22:29

Was den Kreuzweg angeht: Man muß die Stationen nicht ändern. Aber ich habe das immer so gesehen wie beim Rosenkranz: Man kann auch andere Ereignisse aus dem Leben Jesu meditieren.
Um den Kreuzwegablaß zu bekommen, mußte man auch früher nur von Kreuzstation zu Kreuzstation gehen und das Leiden des Herrn meditieren, nicht aber unbedingt die dargestellten Stationen…
???

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