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Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 13:38
von HeGe
Linus hat geschrieben:Mh. Abgesehen davon, daß ich Pfarrer kenne die abzählen lassen wieviele Leute da sind (und es wird der einfachheit halber Gerechnet daß jeder kommunizieren wird) Wofür überhaupt zum Tabernakel eilen? Wenn der Priester mitbekommt er hat nur mehr 10 Hostien da aber es sind etwa noch 15 Leute da - einfach die Hostie brechen (über dem Ziborium )und aus. (und jetzt nicht sagen, das schafft der Priester nicht. P. Kluz, seines Zeichens 93jähriger Kommilitone von Johannes Paul II schafft das auch. Da bekommt man dann je nach Umständen schon mal Halbe oder gleich 4 gestapelte Hostien zu summieren gereicht.)

Linus, schon alles erlebt habend
Halte ich nicht für so ideal. Da der Priester ja meist mit einer Hand die Hostienschale hält, bricht er dann die Hostien nur mit der anderen Hand durch. Ich denke, ich brauche nicht weiter auszuführen, welche Gefahren das birgt, dass Teile der Hostie irgendwie verloren gehen, insbesondere, wenn wie üblich keine Patene benutzt wird.

Dann lieber ein paar Hostien zu viel wandeln.

Re: Anzahl der gewandelten Hostien

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 13:50
von Maurus
Firmian hat geschrieben:
Clemens hat geschrieben:
Firmian hat geschrieben: Und wann werden überhaupt die "Vorräte" konsekriert? Am Gründonnerstag?
Auf diese Frage habe ich hier noch keine Antwort gefunden.
Naja, wenn ich's richtig verstehe, bei Bedarf, wenn der Vorrat zur Neige geht, wird halt ein ganzes Ziborium gewandelt.

Was ich, wie gesagt, nicht für optimal halte. Besser fände ich, wenn ungefähr so viele gewandelt werden, wie man braucht und das Ziborium nur dem "Spitzenausgleich" dient. Und das scheint offenbar den Rubriken nicht entgegenzustehen.
Tja...ich las mal das Buch von Prof. May "Die alte und die neue Messe". May zitierte dort auch Aussagen, die in Bezug auf die Liturgiereform auf dem Konzil geäußert wurden. Sehr häufig wurde damals der Opfergang ins Spiel gebracht, der iÜ auch Bestandteil etlicher schon weit vor dem Konzil beginnender Reformansätze (etwa in Laach) gewesen war. Dieser Opfergang taucht dann aber in Sancrosanctum Concilium seltsamerweise nicht mehr auf. Wird ein Opfergang abgehalten, so ist es leicht, nur so viele Hostien zu konsekrieren, wie auch gebraucht werden.

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 14:25
von Linus
Firmian hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:
Firmian hat geschrieben: ....oder gleich 4 gestapelte Hostien zu summieren gereicht.)
Daß Hostien zusammenkleben und man deswegen mehrere bekommt, habe ich auch schon erlebt, aber der macht das doch hoffentlich nicht deswegen, damit er alle loswird und er nicht zum Tabernakel muß?
Doch. er ist 93 und tut sich mit dem gehen manchmal schwer (abgesehen davon hat er den Tabernakelschlüssel nicht)

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 14:28
von Firmian
Fehlender Tabernakelschlüssel erscheint mir aber ein sehr profaner Grund :ja:

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 14:30
von Linus
HeGe hat geschrieben:
Halte ich nicht für so ideal. Da der Priester ja meist mit einer Hand die Hostienschale hält, bricht er dann die Hostien nur mit der anderen Hand durch. Ich denke, ich brauche nicht weiter auszuführen, welche Gefahren das birgt, dass Teile der Hostie irgendwie verloren gehen, insbesondere, wenn wie üblich keine Patene benutzt wird.

Dann lieber ein paar Hostien zu viel wandeln.
äh die Hostienschale wird zwischen Zeige und Mittelfinger eingeklemmt (Daumen und Zeigefingerbleiben beieinander.) Die Teilung folgt in der Schale mittels Daumen. Die Schale wird unters Kinn gehalten MaW Partikel können da garnicht umherschwirren. die bleiben in der Schale

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 14:39
von HeGe
Dass die Schale unters Kinn gehalten wird, setzt ja schon mal die Mundkommunion voraus, was im deutschsprachigen Bereich eine ziemliche Ausnahme geworden ist.

Ich habe es aber konkret selber erlebt, dass der Priester vor mir die Hostie gebrochen hat. Ich habe Mundkommunion praktizieren wollen. Die Hostie war aber leider nicht richtig durchgebrochen, so dass auf dem Weg zum Mund die andere Hälfte, die noch an ein paar Stellen hing, dann herunterfiel. :cry:

Ich rede hier ja im übrigen auch davon, wenn der Priester erst während der Kommunionausteilung beginnt, die Hostien durchzubrechen. Das artet ja dann meist auch noch in Hektik aus. Wenn er vorher schon bemerkt, dass er zu wenige hat und dies bereits am Altar tut, ist das natürlich weniger ein Problem.

Auch das Zusammenhalten von Zeigefinger und Daumen habe ich im Übrigen in normalen Messen kaum noch beobachten können.

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 14:39
von Lupus
Linus hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
Halte ich nicht für so ideal. Da der Priester ja meist mit einer Hand die Hostienschale hält, bricht er dann die Hostien nur mit der anderen Hand durch. Ich denke, ich brauche nicht weiter auszuführen, welche Gefahren das birgt, dass Teile der Hostie irgendwie verloren gehen, insbesondere, wenn wie üblich keine Patene benutzt wird.

Dann lieber ein paar Hostien zu viel wandeln.
äh die Hostienschale wird zwischen Zeige und Mittelfinger eingeklemmt (Daumen und Zeigefingerbleiben beieinander.) Die Teilung folgt in der Schale mittels Daumen. Die Schale wird unters Kinn gehalten MaW Partikel können da garnicht umherschwirren. die bleiben in der Schale
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Linus, Linus, was tust Du mir an?

Ist das nun eine Anleitung zum Fingertraining oder gibst Du Künstlern Anleitung zur Erstellung fingergerechter Hostienschalen? :mrgreen: :freude: :freude:

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 16:04
von Linus
Lupus hat geschrieben: ___________________________________________________

Linus, Linus, was tust Du mir an?

Ist das nun eine Anleitung zum Fingertraining oder gibst Du Künstlern Anleitung zur Erstellung fingergerechter Hostienschalen? :mrgreen: :freude: :freude:
Zweiteres, lieber Hochwürden :mrgreen: . aber gut, ich geh fast ausschließlich in Messen* des usus recentior, wo noch Baßgeigenkaseln richtige Fingerhaltung etc geübt wird. Alles schön barock:mrgreen:

*Wenn ein Bischof dort "vorbeischneit" heißts dort regelmäßig: "Wollen sie unsere Pontifikalien nutzen?" Und sämtliche Bischöfe fallen dann halb in Ohnmacht, weil selbst die Domkirche sowas nicht hat....

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 16:07
von Raphaela
Lupus hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:äh die Hostienschale wird zwischen Zeige und Mittelfinger eingeklemmt (Daumen und Zeigefingerbleiben beieinander.) Die Teilung folgt in der Schale mittels Daumen. Die Schale wird unters Kinn gehalten MaW Partikel können da garnicht umherschwirren. die bleiben in der Schale
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Linus, Linus, was tust Du mir an?

Ist das nun eine Anleitung zum Fingertraining oder gibst Du Künstlern Anleitung zur Erstellung fingergerechter Hostienschalen? :mrgreen: :freude: :freude:
OT: Solche Anleitungen mit Fingerübung bekommt man auch im Studium. So während meines Studiums zur Gemeindereferntin Diese "Übung" bezog sich aber auf die Mundkommunion: " Man halte die Hostie zwischen Daumen und Mittelfinger und schiebe mit dem Zeigefinger nach." ;D

Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 17:19
von overkott
Raphaela hat geschrieben:
Lupus hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:äh die Hostienschale wird zwischen Zeige und Mittelfinger eingeklemmt (Daumen und Zeigefingerbleiben beieinander.) Die Teilung folgt in der Schale mittels Daumen. Die Schale wird unters Kinn gehalten MaW Partikel können da garnicht umherschwirren. die bleiben in der Schale
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Linus, Linus, was tust Du mir an?

Ist das nun eine Anleitung zum Fingertraining oder gibst Du Künstlern Anleitung zur Erstellung fingergerechter Hostienschalen? :mrgreen: :freude: :freude:
OT: Solche Anleitungen mit Fingerübung bekommt man auch im Studium. So während meines Studiums zur Gemeindereferntin Diese "Übung" bezog sich aber auf die Mundkommunion: " Man halte die Hostie zwischen Daumen und Mittelfinger und schiebe mit dem Zeigefinger nach." ;D
Raphaela, sollen wir uns die Augen verderben?