Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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Leguan
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Leguan » Donnerstag 18. Juni 2009, 20:16

cantus planus hat geschrieben:Lieber Overkott, wegen solcher Äußerungen gibt es diese Trennung ja - und wenn dieses Geschwurbel die offizielle römische Linie wird, erkläre ich mich nicht ohne Bedenken, aber feierlich zum Piusbruder!
Bitten wir den Hl. Bonaventura, daß er deinen Weg der versöhnten Verschiedenheit, der lebendigen Glauben und Dialogfähigkeit zu vereinen scheint, mit seinen Gebeten unterstützen möge.
If any stupid priest or bishop in Nigeria feels he wants to copy the American model, then there is something wrong with his head. --Olubunmi Anthony Kardinal Okogie

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von overkott » Donnerstag 18. Juni 2009, 20:51

cantus planus hat geschrieben:Lieber Overkott, wegen solcher Äußerungen gibt es diese Trennung ja - und wenn dieses Geschwurbel die offizielle römische Linie wird, erkläre ich mich nicht ohne Bedenken, aber feierlich zum Piusbruder!
Lieber Cantus, du kennst die konziliare Linie. Also, mach aus deinem Herzen keine Mördergrube. Tu, was du nicht lassen kannst. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, stärke deine Brüder.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von overkott » Donnerstag 18. Juni 2009, 20:53

Leguan hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Lieber Overkott, wegen solcher Äußerungen gibt es diese Trennung ja - und wenn dieses Geschwurbel die offizielle römische Linie wird, erkläre ich mich nicht ohne Bedenken, aber feierlich zum Piusbruder!
Bitten wir den Hl. Bonaventura, daß er deinen Weg der versöhnten Verschiedenheit, der lebendigen Glauben und Dialogfähigkeit zu vereinen scheint, mit seinen Gebeten unterstützen möge.
Vielen Dank, Leguan.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von ottaviani » Donnerstag 18. Juni 2009, 21:04

Damasus hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:
Damasus hat geschrieben: Wie ich oben schon gesagt habe: Sicher ist es keine Vorbedingung für Gespräche; aber wäre es denn ein Zeichen des guten Willens? Nein nihct nur des guten ... des ernsthaften Willens?! Anders als letztes Jahr gelten doch nun die Bischöfe der FSSPX nicht mehr als exkommuniziert. Wäre es dann nicht eine gute und - vielleicht ja auch notwendige - Geste, die Priesterweihen zu verschieben? Bei den neideren Weihen she ich das ja lockerer: weil man ja nach dem Krichenrecht erst ab dem Diakonat als Kleriker gilt.

Was Pilger oben schrieb kann ich nur unterschrieben. Weiso sollte man die Übereinkunft von 1988 nicht in Kraft setzten? Ich denke doch, dass man 2009 dem hl Vater nun nicht Verschleppung vorhalten kann, wie man es damals (vielleicht zurecht) unterstelen konnte.
Entschuldige, aber du rührst Äpfel und Birnen zusammen. Wir dürfen hier natürlich nicht das neue Kirchenrecht anlegen, sondern das alte. Und da gilt man natürlich bereits ab den niederen Weihen als Kleriker, nur eben nicht als zum Hohen Klerus gehörig. Weihe ist übrigens Weihe. Die von dir zugrunde gelegte Auffassung einer unterschiedlichen Wertigkeit ist sehr gefährlich und äußerst suspekt.

Die Bischöfe sind zwar nicht mehr exkommuniziert, aber nach wie vor suspendiert. Ihre Weihehandlungen sind also so oder so aus römischer Sicht unerlaubt. Das wird auch nicht dadurch besser, dass man diese Handlung erst im nächsten Jahr vornimmt.

Natürlich ist es möglich, die Vereinbarungen von 1988 in Kraft zu setzen. Dazu müsste z. B. der Heilige Stuhl den seit zwanzig Jahren versprochenen Bischof weihen, oder die FSSPX-Bischöfe rechtmäßig einsetzen. Aber - und ich wiederhole mich heute zum dritten Male - man wird diese Schritte erst tun, nachdem die dogmatischen Probleme diskutiert sind. Denn wenn man den Bischof offiziell einsetzte, der Bruderschaft einen kanonischen Status einräumte, und nach Scheitern der Gespräche den ganzen Laden sofort wieder exkommunizierte, hätten sich beide Seiten vollkommen lächerlich gemacht. Von Detailfragen beim Ganzen mal zu schweigen.

Merke: erst müssen die unterschiedlichen Lehrauffassungen geklärt sein, dann erst kann man den rechtlichen Status angehen.
Lächerlich machen sich beide Seiten doch auch, wenn es unter diesen Umständen zu keiner theologischen Einigung käme, oder nicht?!

Es ist in so fern schon ein Unterschied zwischen höheren und niederen Weihen, als dass die Verpflichtung zum Zölibat (und zum Breviergebet) erst mit dem Subdiakonat begangen, der ja nun für die Gesamtkirche von Paul VI. abgeschafft wurde. Ich wollte mit meinem Beitarg die niederen Weihen in keinem Fall herabgesetzt wissen! (ich hatte aber mal von einem Pater der FSSP gehört, dass man erst mit dem Diakonat als Kleriker gelte).

Ich frage mich aber, wieso die FSSPX die Subdiakonatsweihen verlegte, aber an den Preisterweihen so festhält. Keine Frage: die Klärung der Lehrauffassungen ist höchst wichtig. Aber kann die FSSPX bsi dahin redlicherweise so weitermachen, wie vorher?
ja natürlich es hat sich ja nix geändert

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Donnerstag 18. Juni 2009, 21:34

Mir stellt sich die Frage: Warum hat der Heilige Stuhl die Piusbruderschaft diesmal nicht um eine Verlegung bzw. um einen Aufschub der Priesterweihen gebeten, wie das bei den Subdiakonatsweihen im März der Fall gewesen ist?

Quelle: http://www.kathnews.de/content/index.ph ... -abgesagt/

Allerdings frage ich mich auch: Wer ist eigentlich "der" Heilige Stuhl?
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Maurus » Donnerstag 18. Juni 2009, 21:55

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Mir stellt sich die Frage: Warum hat der Heilige Stuhl die Piusbruderschaft diesmal nicht um eine Verlegung bzw. um einen Aufschub der Priesterweihen gebeten, wie das bei den Subdiakonatsweihen im März der Fall gewesen ist?

Quelle: http://www.kathnews.de/content/index.ph ... -abgesagt/

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von julius echter » Donnerstag 18. Juni 2009, 21:57

Das stimmt nicht ganz - zwischen dem Papst und dem heiligen Stuhl wird unterschieden; denn es gibt Botschafter beim heiligen Stuhl aber nicht beim Papst
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von cantus planus » Donnerstag 18. Juni 2009, 22:00

Verwechsle nicht den Heiligen Stuhl mit dem Staat der Vatikanstadt. Die diplomatischen Funktionen des Staates werden vom Heiligen Stuhl übernommen. Sonst würde man sich im Vatikan zu Tode verwalten. So ist z. B. der Staat der Vatikanstadt nicht als Staat bei den Vereinten Nationen vertreten (Gott sei Dank, übrigens), sondern der Heilige Stuhl nimmt die Beobachterrolle war.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Maurus » Donnerstag 18. Juni 2009, 22:05

julius echter hat geschrieben:Das stimmt nicht ganz - zwischen dem Papst und dem heiligen Stuhl wird unterschieden; denn es gibt Botschafter beim heiligen Stuhl aber nicht beim Papst
Das meint aber dasselbe. Das ist ein Sonderfall im Völkerrecht. Der Vatikanstaat hat 1871 seine Staatlichkeit verloren (Ende des Kirchenstaats). Dennoch hielten die anderen Staaten ihre diplomatischen Beziehungen mit dem ehemaligen Staat aufrecht. So bildete sich das Völkerrechtssubjekt "Heiliger Stuhl", welches den Papst bezeichnet, nicht konkret die Person (dann würden die Verträge ja mit dem Tod wieder ungültig), sondern das Amt als solches. Nur der Hl. Stuhl tritt als Völkerrechtssubjekt auf, dies hat sich nach den Lateranverträgen nicht geändert, obwohl es seit dem wieder einen Staat, nämlich den Staat der Vatikanstadt gibt.

Weitere solche Sonderfälle sind der Souveräne Malteserorden, der seine Staatlichkeit von der Insel Malta nach Rom "mitgenommen" hat und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.


Um die Verwirrung zu komplettieren: Kathnews meint natürlich mit "Hl. Stuhl" nicht das Völkerrechtssubkjekt, sondern den Ehrentitel des päpstlichen Bischofssitzes. De facto ist das aber dasselbe.
Zuletzt geändert von Maurus am Donnerstag 18. Juni 2009, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von julius echter » Donnerstag 18. Juni 2009, 22:10

Ich denk dennoch dass die gleichsetzung von Papst und dem heiligen Stuhl nicht unproblematisch ist, dass der Papste die letztendliche Entscheidungsgewlt hat ist ja bekannt; auch weiss ich dass die Medien oft sehr unreflektiert die Begriffe verwendet
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Donnerstag 18. Juni 2009, 22:10

Ihr seid klasse, aber könnten wir bitte wieder zum Thema zurückkommen?
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von julius echter » Donnerstag 18. Juni 2009, 22:16

sorry , sorry - is ja jut
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Jacinta » Donnerstag 18. Juni 2009, 23:00

Ich will mal wieder auf das Thema hinführen. Heute habe einen regelrechten Kulturschock bekommen. Da ich im Augenblick entwas ferner der Heimat weile, mich hier also niemand kennt, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und die heutige Messe der FSSPX besucht.

Als ich vor dem Haus mit der angegebenen Adresse der Kapelle, war ich ja sehr skeptisch. Normales Wohnhaus. Bis auf Schild und Schaukasten mit div. Terminen absolut nicht als solche von außen erkennbar. Ich habe mich dann hinein geschlichen und war regelrecht geplettet. So eine würdige Gestaltung findet man heute selbst in altehrwürdigen Kathedralen nicht mehr. Es lief gerade eine Anbetung, vor der hl. Messe. Nun gut, ich konnte der Messe einigermaßen gut folgen. Habe zwar ab und zu mal den Faden im meinem Schott verloren, aber dann doch auch wiedergefunden. Alles sehr ungewohnt, aber irgendwie überwältigend, obwohl es nur einen einfache Werktagsmesse war.

Nun muss ich sagen, dass ich sehr interessiert und augeschlossen dahingegangen war, außerdem mir vorher meinen Schott zu Gemüte geführt hatte und außerdem über Lateinkenntnisse verfüge. Ich fürchte aber, dass dieser Ritus heute nicht mehr massenkompatibel ist. Die überwiegende Mehrheit der Kirchgänger wird nicht in der Lage sein, damit klar zu kommen. Endweder muss man da reinwachsen oder es sich mit viel Mühe und Kraft aneignen. Aber, wer will das heute schon? Vielleicht 5 Prozent?

Auf dem Heimweg bin ich dann an einer "normale" Kirche vorbei. Ich wollte nur mal aus Neugier reinschauen. Es lief gerade eine Messe, der Priester war gerade bei der Wandelung. Als ich dann "für alle" hörte, hatte ich nur noch einen Gedanken: Nichts wie raus hier! (Allen anderen Anwesenden hat es anscheinend gefallen.)

Bei dem heute Erlebten denke ich, dass in Zukunft in der Kirche statt einer territorialen Einteilung nach Gemeinden wohl eine Unergliederung der Gläubigen nach spirituellen/ideologischen etc. Richtungen in den Vordergrund treten wird. Bei mir daheim geht es ja schon los: Wo ein eher konservativer Priester tätig ist, zieht es die entsprechend ausgerichtenen Gläubigen ebenso hin, wie bei einem ausgesprochenen Modernisten. Wer damit nicht klar kommt, bleibt entweder ganz weg oder sucht sich eine andere Gemeinde.

Wenn es zu einer Einigung zwischen FSSPX und Amtskirche kommt - wofür ich sehr bin und auch bete - wird sich diese Entwicklung verstärken. Denn da dürfte bei manchem die Hemmungen schwinden und die Parallelstruktur ist ja in vielen Gegenden mittlerweile da.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von cantus planus » Donnerstag 18. Juni 2009, 23:04

Ich sehe kein Problem darin, sich einmal gründlich mit seinem Glauben und der Liturgie der Kirche zu befassen. Warum sollte heute nicht mehr massentauglich sein, was es zu Zeiten unserer Eltern noch war? Damals sprach man auf der Straße auch kein fließendes Latein, aber die Leute wussten - besser als heute!! - worum es in der Messe geht.

Ich halte Latein und die Alte Messe nicht für ein Allheilmittel, aber das Argument, man würde die Leute überfordern und niemand würde etwas verstehen, ist das Totschlagsargument der Modernisten. Wenn man überall auf Italienisch, Französisch, Englisch etc. Gemeinschaftsmessen feiert, warum sollte es in lateinischer Sprache nicht gehen? Ich hielte es für höchst erfreulich, wenn sich die Leute wieder mit dem Schott auf die Messe vorbereiteten. Auch im muttersprachlichen neuen Ritus könnte das nicht schaden!

Deine Eindrücke kann ich ansonsten hervorragend nachvollziehen! :ja:
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Linus » Freitag 19. Juni 2009, 08:35

Maurus hat geschrieben:Nur der Hl. Stuhl tritt als Völkerrechtssubjekt auf, dies hat sich nach den Lateranverträgen nicht geändert, obwohl es seit dem wieder einen Staat, nämlich den Staat der Vatikanstadt gibt.
Nö, auch der Vatikan ist ein Völkerrechtssubjekt - allerdings ein staatliches im Gegensatz zum nichtstaatlichen Heiligen Stuhl
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von cantus planus » Freitag 19. Juni 2009, 09:12

Linus hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Nur der Hl. Stuhl tritt als Völkerrechtssubjekt auf, dies hat sich nach den Lateranverträgen nicht geändert, obwohl es seit dem wieder einen Staat, nämlich den Staat der Vatikanstadt gibt.
Nö, auch der Vatikan ist ein Völkerrechtssubjekt - allerdings ein staatliches im Gegensatz zum nichtstaatlichen Heiligen Stuhl
Erscheint der Vatikan als Völkerrechtssubjekt denn irgendwo? Ich meine mich zu erinnern, dass alle Funktionen des Vatikans vom Heiligen Stuhl vertreten werden.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von martin v. tours » Freitag 19. Juni 2009, 10:15

hallo jacinta
so wie du dein erstes fsspx erlebniss geschildert hast , da musste ich beim lesen :)
mir ging es beim ersten besuch genau so. vom herumschleichen um dieses gebäude (das soll eine kirche sein ? sekte??)
nur habe ich bei meinem ersten besuch überhaupt nichts verstanden (schott kannte ich nicht).
auslöser für diesen "erstbesuch" war bei mir eine woche vorher das erleben einer "faschings-sonntagsmesse". (alle besucher kostümiert - pastoralassistentin im clownskostüm).
den kulturschock kannst du dir vorstellen :D

für den, wünschenswerten, fall einer einigung mit rom sehe ich die probleme ähnlich wie du.
@ cantus - du hast mit dem "totschlagargument" recht.

aber was mich am meisten zweifeln lässt:
die weltweite medien-oligarchie WILL KEINE einigung!
und tut alles um dies zu verunmöglichen.
wer regiert den z.b.in deutschland wirklich?
BILD BAMS und GLOTZE (zitat schröder)
stell dir ein zukunftsszenario vor in dem der vatikan eine einigung mit der fsspx verkündet.
lass die bild-zeitung dann dazupassende titelseiten drucken
zu erwartende texte wären warscheinlich:
papst umarmt holocaustleugner
katholische kirche -eine verfassungsfeindliche organisation?
antisemiten kapern "unsere" kirche - ist der papst noch zurechnungsfähig?
wir WAREN papst
das ganze garniert mit entsprechenden fotos von mittelalterlichen folterkellern,hexenverbrennungen etc..
dazu noch ein bild vom papst mit hermelin -haube und daneben ein bild eines verhungerten afr. kindes.
text dazu: für den gegenwert dieses luxushütchens kann ein kind 5 jahre essen....

dazu noch entsprechende TV-unterstützung
kardinal L. bei kerner
küng und drewerman auf allen kanälen
garniert mit passenden theologen(innen) und basis-priestern

nach zwei wochen haben wir im deutschsprachigen raum DIE KIRCHENSPALTUNG die wir inofiziell ohnehin schon haben.

und weil ich vermute das sich papst benedict ähnliche szenarien auch vorstellen kann,glaube ich auch ,leider, nicht an eine schnelle einigung. :nein:

martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von taddeo » Freitag 19. Juni 2009, 10:20

cantus planus hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Nur der Hl. Stuhl tritt als Völkerrechtssubjekt auf, dies hat sich nach den Lateranverträgen nicht geändert, obwohl es seit dem wieder einen Staat, nämlich den Staat der Vatikanstadt gibt.
Nö, auch der Vatikan ist ein Völkerrechtssubjekt - allerdings ein staatliches im Gegensatz zum nichtstaatlichen Heiligen Stuhl
Erscheint der Vatikan als Völkerrechtssubjekt denn irgendwo? Ich meine mich zu erinnern, dass alle Funktionen des Vatikans vom Heiligen Stuhl vertreten werden.
Nein, nicht alle. Schau mal hier nach, da ist das Wesentliche zusammengefaßt, wenn Du Dich durch die Links klickst:
http://www.vaticanstate.va/DE/Staat_und_Regierung/

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Linus » Freitag 19. Juni 2009, 12:08

taddeo hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Nur der Hl. Stuhl tritt als Völkerrechtssubjekt auf, dies hat sich nach den Lateranverträgen nicht geändert, obwohl es seit dem wieder einen Staat, nämlich den Staat der Vatikanstadt gibt.
Nö, auch der Vatikan ist ein Völkerrechtssubjekt - allerdings ein staatliches im Gegensatz zum nichtstaatlichen Heiligen Stuhl
Erscheint der Vatikan als Völkerrechtssubjekt denn irgendwo? Ich meine mich zu erinnern, dass alle Funktionen des Vatikans vom Heiligen Stuhl vertreten werden.
Nein, nicht alle. Schau mal hier nach, da ist das Wesentliche zusammengefaßt, wenn Du Dich durch die Links klickst:
http://www.vaticanstate.va/DE/Staat_und_Regierung/Spätestens wenn sich andere Botschaften (Leute oder sonstige) mit "Heiliger Stuhl" schwer tun, und nicht verstehen, redet man von "Vatikan". :blinker:
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von kephas » Freitag 19. Juni 2009, 12:34

taddeo hat geschrieben: Aber, wie gesagt, allein diese Phänomene erklären nicht, warum die FSSPX weltweit aus rund 600.000 Anhängern jährlich zwischen 20 und 30 Neupriester hervorbringt und Regensburg mit der doppelten Anzahl Katholiken nur 10% dieser Anzahl.

Dein Vergleich hinkt allerdings gewaltig. Ein Großteil dieser Regensburger sind Taufscheinkatholiken, nur ein Bruchteil regelmäßige Kirchgänger. Interessant wäre allerdings ein Vergleich mit Gemeinschaften oder Bewegungen wie Emmanuel, Comunione e Liberazione, Neokatechumenat, Opus Dei, Regnum Christi usw. Ich vermute, da siehts dann für die FSSPX nicht ganz so gut aus.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von taddeo » Freitag 19. Juni 2009, 12:51

kephas hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben: Aber, wie gesagt, allein diese Phänomene erklären nicht, warum die FSSPX weltweit aus rund 600.000 Anhängern jährlich zwischen 20 und 30 Neupriester hervorbringt und Regensburg mit der doppelten Anzahl Katholiken nur 10% dieser Anzahl.

Dein Vergleich hinkt allerdings gewaltig. Ein Großteil dieser Regensburger sind Taufscheinkatholiken, nur ein Bruchteil regelmäßige Kirchgänger. Interessant wäre allerdings ein Vergleich mit Gemeinschaften oder Bewegungen wie Emmanuel, Comunione e Liberazione, Neokatechumenat, Opus Dei, Regnum Christi usw. Ich vermute, da siehts dann für die FSSPX nicht ganz so gut aus.
Das mag sein. Aber auch nicht jeder der 600.000 Anhänger, die man der Bruderschaft zuschreibt, hat so eine enge Bindung, daß er für einen geistlichen Beruf dort in Frage kommt. Die meisten werden wohl "nur" regelmäßig dort in die Messe gehen, ohne sich auf eine institutionelle Bindung einzulassen.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von ottaviani » Freitag 19. Juni 2009, 15:02

nein die bruderschaft macht ganz normale seelsorge

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von cantus planus » Freitag 19. Juni 2009, 15:59

kreuz.net hat geschrieben:Bischof Müller möchte, daß die Gespräche „in kürzester Zeit erledigt“ werden: „Es geht ja hier nicht wie im ökumenischen Dialog um hochkomplexe unterschiedliche theologische Konzeptionen.“

Es sei für die Piusbruderschaft psychologisch schwierig, sich einzugestehen, daß sie „die letzten dreißig Jahre in eine falsche Richtung gegangen“ sei – ignoriert Mons. Müller den Fall der deutschen Kirche ins Bodenlose.

In einer verantwortungslosen Eskalationsrhetorik bezeichnet der Bischof die bevorstehenden Priesterweihen als „Akt der Widerspenstigkeit und ein Zeichen mangelnden Willens zur Einheit“.
Die Aussage ist aus Sicht Bischof Müllers sicherlich richtig. Der erste Teil läßt allerdings aufhorchen: es geht nicht um hochkomplexe theologische Konzeptionen?

HALLO...?!

Allmählich frage ich mich, ob Bischof Müller die falschen Berater hat, oder unter verzerrter Realitätswahrnehmung leidet: erst fordert er, im Hochgebet müsse für Papst und Ortsbischof gebetet werden (was nie anders passierte); dann erklärt er, es gäbe keine liturgischen Mißbräuche und jetzt das? :patsch:
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von taddeo » Freitag 19. Juni 2009, 16:17

cantus planus hat geschrieben:Allmählich frage ich mich, ob Bischof Müller die falschen Berater hat, ...
Glaubst Du im Ernst, der ließe sich beraten? Und selbst wenn: Ich kenne in Regensburg keinen verantwortlichen Geistlichen, der ihn in solchen Fragen anders beraten würde oder qualifizierter beraten könnte ...

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 19. Juni 2009, 17:02

Was will Bischof Müller eigentlich bezwecken? Warum immer wieder dieses Nachtreten gegen die Piusbruderschaft? Das ist einfach kontraproduktiv. Die rechtliche Situation hat sich zwischenzeitlich nicht geändert. Ein wenig Gewissenserforschung und Selbstkritik hinsichtlich so mancher Entwicklung in der Kirche in den letzten 40 Jahren wäre wesentlich hilfreicher.
Zuletzt geändert von Libertas Ecclesiae am Freitag 19. Juni 2009, 18:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von taddeo » Freitag 19. Juni 2009, 17:03

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:... Selbstkritik ...
Bei GeLu??? :hmm: :achselzuck: Das wäre das erstemal, seit er Bischof ist ...

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 19. Juni 2009, 18:07

Vielleicht lernt er ja noch dazu. Letztlich erschweren die einseitigen Schuldzuweisungen der Deutschen Bischofskonferenz gegen die Piusbruderschaft den Dialog mit Rom bzw. sollen diesen von vornherein vereiteln. Beinahe könnte man meinen, dass dies auch so gewollt ist. Und die Piusbrüder verhalten sich leider nur zu oft sehr unklug, dass sie auch in jede Falle tappen müssen, die man ihnen stellt. Die hätten auch mal ein wenig PR-Beratung und strategisches Marketing nötig.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von ottaviani » Freitag 19. Juni 2009, 19:02

die bruderschaft geht ihren weg weiter

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Kilianus » Freitag 19. Juni 2009, 19:20

Wichtiger wäre, daß sie den Weg des Herrn ginge.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Jacinta » Samstag 20. Juni 2009, 02:55

cantus planus hat geschrieben:Ich halte Latein und die Alte Messe nicht für ein Allheilmittel, aber das Argument, man würde die Leute überfordern und niemand würde etwas verstehen, ist das Totschlagsargument der Modernisten. Wenn man überall auf Italienisch, Französisch, Englisch etc. Gemeinschaftsmessen feiert, warum sollte es in lateinischer Sprache nicht gehen? Ich hielte es für höchst erfreulich, wenn sich die Leute wieder mit dem Schott auf die Messe vorbereiteten. Auch im muttersprachlichen neuen Ritus könnte das nicht schaden!
Naja, so einfach ist das wohl nicht. Was würde denn passieren, wenn die Alte Messe überall angeboten würde? Es würde doch nur ein gewisser Teil der Gläubigen hingegen und der Rest wie gehabt weitermachen. Im Grunde müßte den Modernisten doch ihr Treiben ausdrücklich untersagt werden. Doch auch das würde unterm Strich nichts bringen, außer vielleicht ein neues Schisma von der anderen Seite.

Vielleicht würde auf sehr, sehr lange Zeit eine entsprechende Katechese etwas bringen.
Deine Eindrücke kann ich ansonsten hervorragend nachvollziehen! :ja:
Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, sicher weiter damit zu befassen. Wenn sich die Gelegenheit bietet, werde ich auf jeden Fall auch wieder hingegen.

martin v. tours hat geschrieben:auslöser für diesen "erstbesuch" war bei mir eine woche vorher das erleben einer "faschings-sonntagsmesse". (alle besucher kostümiert - pastoralassistentin im clownskostüm).
den kulturschock kannst du dir vorstellen :D
Derartige Erlebnisse blieben mir bisher erspart. Allerdings habe ich auch eine gewissen Auswahl und einen Priester ausfindig gemacht, der den Novus Ordo sehr würdig zelebriert. Ich weiß, da stellt sich das Problem der Gültigkeit. Doch da bin ich recht ratlos...

nach zwei wochen haben wir im deutschsprachigen raum DIE KIRCHENSPALTUNG die wir inofiziell ohnehin schon haben.

und weil ich vermute das sich papst benedict ähnliche szenarien auch vorstellen kann,glaube ich auch ,leider, nicht an eine schnelle einigung. :nein:
siehe oben

Hat sich jemand schon den Vortrag von P. Schmidberger angehört:

http://www.piusbruderschaft.de/images/s ... _wir_2.mp3
http://www.piusbruderschaft.de/images/s ... _wir_1.mp3
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"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Fridericus » Samstag 20. Juni 2009, 08:06

Jacinta hat geschrieben:Hat sich jemand schon den Vortrag von P. Schmidberger angehört:

http://www.piusbruderschaft.de/images/s ... _wir_2.mp3
http://www.piusbruderschaft.de/images/s ... _wir_1.mp3


Den habe ich mir angehört. Meiner Meinung nach ein sehr guter (nicht der beste) Vortrag.

Kilianus hat geschrieben:Wichtiger wäre, daß sie den Weg des Herrn ginge.
Den kennt sie schon und geht ihn auch.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Samstag 20. Juni 2009, 08:18

Was meint Ihr, wie die Priesterweihen am nächsten Samstag in Zaitzkofen konkret ablaufen werden? Der Medienrummel wird wahrscheinlich so groß sein wie nie zuvor. Da sollten die Piusbrüder auf der Hut sein. Jeder Fehler und jedes Fettnäpfchen wird dokumentiert werden. Außerdem ist die Stimmung durch die öffentliche Kritik derart aufgeheizt, dass möglicherweise auch irgendwelche Provokateure und Störenfriede den Weg nach Zaitzkofen finden könnten. Gibt es für die Gläubigen und Angehörigen der Weihekandidaten eigentlich Platzkarten, oder kann da jeder kommen? Wird auch die Polizei vor Ort sein?
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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