Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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martin v. tours
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 9. Juli 2009, 20:48

wenn man das interview mit bischof müller liest und wüsste nicht das hier bischof müller spricht,man könnte es glatt auch für ein interview mit zulehner,küng o.ä. halten.
für mich ernüchternd und traurig.
wenn das nicht theather-donner für die medien ist,sondern seine wirkliche meinung, dann setzt sich hier jemand mit einer "friss oder stirb - einstellung" an den verhandlungstisch .

aus jedem komma seines interviews spürt man förmlich,das er eigentlich keine einigung will.

wie sagt man so treffend:
wer will, findet lösungen
wer nicht will, findet gründe.
bischof müller hat seine "gründe" sicher schon in der schublade.

sicherlich gibt es auf seiten der piusbruderschaft auch den einen oder anderen "bischof müller".

hätte papst benedikt angeordnet mit z.b.der evangelischen kirche über die chancen einer wiedervereinigung zu reden,wie sähe dann ein interview mit bischof müller aus?
sicher hätte er gesagt:
die armen unwissenden ketzer brauchen erst mal ein bisschen theologische nachhilfe und wenn sie hundertprozent unserer meinung sind dürfen sie zurückkommen :D
wohl eher nicht.

gott gebe papst benedikt ein langes leben
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Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von taddeo » Donnerstag 9. Juli 2009, 20:58

martin v. tours hat geschrieben:dann setzt sich hier jemand mit einer "friss oder stirb - einstellung" an den verhandlungstisch.
Müller will sich (bzw. die Glaubenskongregation) offensichtlich gar nicht an einen Verhandlungstisch setzen, sondern auf eine Lehrkanzel - einmal Professor, immer Professor :doktor: . Er fühlt sich wohl nicht als jemand, der zuhören, verstehen und überzeugen - und vielleicht sogar selber überzeugt werden - sollte, sondern als einer, der in der Position ist, ausschließlich zu belehren :regel: und zu ermahnen :dudu: .[/quote]
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von iustus » Donnerstag 9. Juli 2009, 21:07

ottaviani hat geschrieben:Mgr Müller redet und hat keine Ahnung
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_54841.html

So ist es. Er bahauptet:
Die „Bischöfe“ der Piusbrüder sind weiterhin suspendiert und auch vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen.
Das ist schon der zweite Ausweis völliger Ahnungslosigkeit nach der Behauptung, die Piusbrüder beteten im Kanon nicht für den Papst.

Kann der Hochwürdigste Herr nicht erst einmal schweigen und sich kundig machen bevor er lospoltert? Das ist einfach nur noch peinlich!

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Donnerstag 9. Juli 2009, 23:30

Liebe Leute,

was ist da eigentlich los in der Kurie?
Der luxemburgische Prälat Camille Perl, bislang Vizepräsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, ist nicht mehr im Amt. Entsprechende Gerüchte, die seit der Veröffentlichung des päpstlichen Schreibens „Ecclesiae unitatem“ im Umlauf waren, wurden nun aus Vatikankreisen gegenüber Kathnews bestätigt. Wie unsere Redaktion in Rom erfuhr, sei der 7-jährige Priester ohne vorherige Information in Pension geschickt worden. Er selbst habe erst bei der Veröffentlichung des päpstlichen Schreibens davon erfahren, dass er fortan keine Funktion mehr innerhalb von Ecclesia Dei ausüben werde. Perl sei über diese Vorgehensweise sehr verwundert. [Hervorhebungen von mir, LE]
http://www.kathnews.de/content/index.ph ... hr-im-amt/
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Niels » Donnerstag 9. Juli 2009, 23:43

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Liebe Leute,

was ist da eigentlich los in der Kurie?
Der luxemburgische Prälat Camille Perl, bislang Vizepräsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, ist nicht mehr im Amt. Entsprechende Gerüchte, die seit der Veröffentlichung des päpstlichen Schreibens „Ecclesiae unitatem“ im Umlauf waren, wurden nun aus Vatikankreisen gegenüber Kathnews bestätigt. Wie unsere Redaktion in Rom erfuhr, sei der 7-jährige Priester ohne vorherige Information in Pension geschickt worden. Er selbst habe erst bei der Veröffentlichung des päpstlichen Schreibens davon erfahren, dass er fortan keine Funktion mehr innerhalb von Ecclesia Dei ausüben werde. Perl sei über diese Vorgehensweise sehr verwundert. [Hervorhebungen von mir, LE]
http://www.kathnews.de/content/index.ph ... hr-im-amt/
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von maliems » Freitag 10. Juli 2009, 00:29

Maurus hat geschrieben: Das ist der übliche Quatsch von kreuz.net. Diese Formulierung beweist nichts, außer dass Schüller den Vorgang kritisch sieht. Die Kompetenz des Papstes stellt Schüller dagegen nirgends in Frage. Selbstverständlich muss sich der Papst nicht an das Kirchenrecht halten. Das heißt noch lange nicht, dass man das nicht irgendwie kritisch sehe dürfte. Kreuz.net versucht ständig durch Unterstellungen und Verfälschungen, unliebsamen Kirchenleuten ans Bein zu pinkeln. Darin unterscheidet man sich in nichts von Spiegel online & Co.
Ich schätze kreuz.net trotzdem, weil sie den wunden Punkt treffen.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von maliems » Freitag 10. Juli 2009, 00:36

Der Müller ist halt arrogant, aber das macht nix, weil er es irgendwann kapieren wird, dass Rom eine Einigung will.

Irgendwie ist es die Ironie der Geschichte, dass Zaitzkofen ausgerechnet im Bi Regenburg liegt, der Rest ist ziemlich egal und lustig. :ikb_taz: :ikb_taz: :ikb_taz: :ikb_taz: :ikb_taz: :ikb_taz: :ikb_taz: :ikb_taz: :ikb_taz: :ikb_taz:

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Christiane » Freitag 10. Juli 2009, 02:59

maliems hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben: Das ist der übliche Quatsch von kreuz.net. Diese Formulierung beweist nichts, außer dass Schüller den Vorgang kritisch sieht. Die Kompetenz des Papstes stellt Schüller dagegen nirgends in Frage. Selbstverständlich muss sich der Papst nicht an das Kirchenrecht halten. Das heißt noch lange nicht, dass man das nicht irgendwie kritisch sehe dürfte. Kreuz.net versucht ständig durch Unterstellungen und Verfälschungen, unliebsamen Kirchenleuten ans Bein zu pinkeln. Darin unterscheidet man sich in nichts von Spiegel online & Co.
Ich schätze kreuz.net trotzdem, weil sie den wunden Punkt treffen.
kreuz.net hat durchaus seine guten Seiten. Manche Beiträge sind richtig wertvoll. Oft sehe ich mich aber auch schon wenige Sekunden nach Aufruf gezwungen, die Startseite wieder fluchtartig zu verlassen, weil mir schon allein manche unerträglich polemischen Headlines die Laune vermiesen.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 10. Juli 2009, 06:33

Aktuelles:

Bischof Müller gibt den Williamson

9. 7. 29

... oder den de Mallerais - das macht keinen großen Unterschied: Er ist dagegen. Ein paar Wochen lang konnte man glauben, der Regensburger Bischof habe sich dem Willen des Papstes angepasst und verzichte darauf, den dicken Hammer gegen die Piusbruderschaft zu schwingen, aber das war nur eine Atempause. Die vollzogene Zuordnung der nun im Wesentlichen mit den Versöhnungsgesprächen betrauten Kommission Ecclesia Dei zur Glaubenskongregation gibt ihm Oberwasser: Bischof Müller ist Mitglied des Beirates der Kongregation, das verleiht ihm Störpotential.

Und so keilt er im Interview mit KNA/Domradio erst mal gegen den bisherigen Vorsitzenden der Kommission, Kardinal Dario Castrillón Hoyos, dem er bescheinigt, seine Tätigkeit habe „in einem Fiasko geendet“. Danach greift er, freilich weniger direkt, sogar den Papst an: Williamson habe sich mit seiner „Leugnung des Holocaust völlig außerhalb der Kirche gestellt“ – wenn der Papst eine Exkommunikation aufhebt, hat das für Müller noch lange nichts zu bedeuten, er behauptet: „Die „Bischöfe“ der Piusbrüder sind weiterhin suspendiert“ – womit er recht hat „und auch vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen“ – was definitiv falsch ist.

Die Marschroute für die Gespräche (an denen er glücklicherweise nicht direkt beteiligt sein wird) zeichnet er so: „Jedenfalls nicht als (... )Dialog, in dem von verschiedenen theologischen Konzeptionen her Übereinstimmungen gesucht werden. Die Piusbruderschaft (...) muss sich vor dem Lehramt rechtfertigen, nicht umgekehrt.“ Will er einen Ketzerprozess? Das denn wohl doch nicht, der Scheiterhaufen bleibt für diesmal kalt:„Es handelt sich eher um theologischen Nachhilfeunterricht. Die Piusbrüder (...) müssen jetzt erst einmal Anschluss an die aktuelle Theologie finden.“

Wenn das keine schöne Definition für das Lehramt der Heiligen Katholischen Kirche: Die „Aktuelle Theologie“; dargelegt und ausgedeutet von Bischof Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg.
Quelle: http://www.summorum-pontificum.de/index.shtml
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Linus » Freitag 10. Juli 2009, 06:45

Leugnung des Holocaust völlig außerhalb der Kirche gestellt
Oh man ist der Holokaust jetzt zu glaubendes kircheneigenes Gut? Bei den Protestanten mag das ja vielleicht so sein, aber was hat der Holocaust mit Glaqube ja der Kirche zu tun? Nix. :/ :nein:
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von ottaviani » Freitag 10. Juli 2009, 10:45

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Liebe Leute,

was ist da eigentlich los in der Kurie?
Der luxemburgische Prälat Camille Perl, bislang Vizepräsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, ist nicht mehr im Amt. Entsprechende Gerüchte, die seit der Veröffentlichung des päpstlichen Schreibens „Ecclesiae unitatem“ im Umlauf waren, wurden nun aus Vatikankreisen gegenüber Kathnews bestätigt. Wie unsere Redaktion in Rom erfuhr, sei der 7-jährige Priester ohne vorherige Information in Pension geschickt worden. Er selbst habe erst bei der Veröffentlichung des päpstlichen Schreibens davon erfahren, dass er fortan keine Funktion mehr innerhalb von Ecclesia Dei ausüben werde. Perl sei über diese Vorgehensweise sehr verwundert. [Hervorhebungen von mir, LE]
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Miserere mei » Freitag 10. Juli 2009, 10:48

Soll hier etwas besenrein übergeben werden?
"DONEC CONTRARIUM PROBETUR"

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Flo77 » Freitag 10. Juli 2009, 12:23

ottaviani hat geschrieben:mir schwant böses nicht nur für die FSSPX
Für wen denn noch?
Viele Grüße

Flo

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Bernado » Freitag 10. Juli 2009, 12:34

Flo77 hat geschrieben:
ottaviani hat geschrieben:mir schwant böses nicht nur für die FSSPX
Für wen denn noch?
Die gesamten bisher so genannten "Ecclesia Dei-Gemeinschaften" hängen nach der Neustrukturierung ziemlich in der Luft. Wenn ketzt ein Diözesanbischof auf den Gedanken käme, den bisher an irgendeinem versteckten Winkel seiner Diözese tätigen Petrus-Leuten Schwierigkeiten zu machen, hätten sie niemanden, an den sie sich in Rom wenden könnten. Noch schwieriger ist die Situation für Gemeinden, die eine "Alte Messe" erhalten oder behalten wollen.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 10. Juli 2009, 12:43

Bernado hat geschrieben:Die gesamten bisher so genannten "Ecclesia Dei-Gemeinschaften" hängen nach der Neustrukturierung ziemlich in der Luft. Wenn ketzt ein Diözesanbischof auf den Gedanken käme, den bisher an irgendeinem versteckten Winkel seiner Diözese tätigen Petrus-Leuten Schwierigkeiten zu machen, hätten sie niemanden, an den sie sich in Rom wenden könnten. Noch schwieriger ist die Situation für Gemeinden, die eine "Alte Messe" erhalten oder behalten wollen.
Das wird aber doch kaum im Sinne des Hl. Vaters sein. Noch am Montag hat er bei einer Audienz audrücklich sein Wohlwollen und seine Anerkennung gegenüber dem Apostolat der Petrusbruderschaft bekundet:

http://exsultet.net/?p=558
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von ottaviani » Freitag 10. Juli 2009, 14:52

Flo77 hat geschrieben:
ottaviani hat geschrieben:mir schwant böses nicht nur für die FSSPX
Für wen denn noch?
da muß ich etwas weiter ausholen:
Seit es das Problem der "Traditionalisten" gibt gab es immmer wieder Versuche das Prolbem zu lösen es bestand zunächst in den 70er und frühen 80er jahren die FSSPX zu spalten zu zerstören alle diese versuche schlugen fehl da wurden studienhäuser gegründet den Seminaristen gott weiß was versprochen zum schluß stand immer die Anahme des NOM und der neuen Katholischen Riten ect die FSSPX war durch das Alter des Erzbischofs leicht unter DRuck zu setzen Dann kammen die Bischofsweihen wiederum gimg die römische Rechnung nicht auf daß mindestens 2/3 der Priester und Seminaristen die Bruderschaft verlassen würden es waren nicht einmal 20 Priester
Man gründete die FSSP und sagte auf jenem Protokoll daß der ERzbischof unterschrieben hatte
tatsache ist daß dieses Protokoll bis heute nicht umgesetzt ist 2 Punkte wurden nicht erfüllt
1. eine Vertretung der "Familie der Tradition" in dem zuständigen römischen Organ= Ecclesia Dei
2. der zugesagte eigene Bischof
die Ereignisse um die Generaloberen Wahl in der Petrusbruderschaft im jahr 1999/2000
zeigte das es keinerlei Möglichkeit für diese Gemeinschaft gab sich durchzusetzen
das alles zeigt klar wie es die FSSPX sicher nicht machen wird
es könnte sein da´die Ereignisse der letzten Tage wieder einen Versuch darstellen jetzt auch den
klaren willen des Papstes zu sabotieren den Jetzt hängen Petrusbruderschaft &Co in der Luft
die Komission Ecclesia Dei hat immer noch ihre Kompetenzen Gemeinschaften zu errichten in Konflikt fragen zu entscheiden ect nur dürfte der neue Sekretär rein technisch momentan nicht in der Lage sein diese Funktion zu erfüllen
Das Verhalten vieler Ortsbischöfe zeigt klar daß sie die Traditionalisten nicht wollen und daß wenn man eine Lösung des Problems wirklich will es eine starke Struktur braucht die die "Familie der Tradition" vor den Ortsordinarien schützt ich sehe so etwas zur Zeit nicht daher ist es umso wichtiger daß die FSSPX sich keinen Zentimeter vor Abschluß der Gespräche auf diese falschen Hirten zu bewegt es besteht nicht der geringste Anlaß zu Vertrauen

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Miserere mei » Freitag 10. Juli 2009, 15:03

Das Problem ist ordnungspolitischer Natur.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Bernado » Freitag 10. Juli 2009, 15:09

Libertas Ecclesiae hat geschrieben: Das wird aber doch kaum im Sinne des Hl. Vaters sein. Noch am Montag hat er bei einer Audienz audrücklich sein Wohlwollen und seine Anerkennung gegenüber dem Apostolat der Petrusbruderschaft bekundet:
http://exsultet.net/?p=558
Natürlich ist das nicht im Sinne des Papstes. Aber im Vatikan geschieht viel, was nicht im Sinne des Papstes ist.

Papst Johannes XXIII. wurde einmal gefragt, wieviele Leute denn im Vatikan arbeiteten. "Ungefähr die Hälfte" soll er geantwortet haben. Würde man heute fragen, wieviele Kuriale denn im Sinne des Papstes arbeiten, käme man sicher auf einen deutlich kleineren Anteil - von denen, die überhaupt etwas tun.
Zuletzt geändert von Bernado am Freitag 10. Juli 2009, 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Bernado » Freitag 10. Juli 2009, 15:23

ottaviani hat geschrieben: die Komission Ecclesia Dei hat immer noch ihre Kompetenzen Gemeinschaften zu errichten in Konflikt fragen zu entscheiden ect nur dürfte der neue Sekretär rein technisch momentan nicht in der Lage sein diese Funktion zu erfüllen .
Das Verhalten vieler Ortsbischöfe zeigt klar daß sie die Traditionalisten nicht wollen und daß wenn man eine Lösung des Problems wirklich will es eine starke Struktur braucht die die "Familie der Tradition" vor den Ortsordinarien schützt ich sehe so etwas zur Zeit nicht.
Genau das sind die Knackpunkte, wegen denen zu befürchten ist, daß
a) die Gespräche mit der SSPX so enden, wie die deutschen Bischöfe das haben wollen, nämlich ergebnislos, und
b) die bereits bestehenden Gemeinschaften und Gemeinden mit altem Ritus allgemein wieder mehr Gegenwind bekommen werden.

In Summorum Pontificum war eine Verstärkung der Kommission "Ecclesia Dei" als Sachwalterin für die forma extraordinaria projektiert (ich sage nur "Ausführungsbestimmungen). Faktisch ist die Kommission aber aufgelöst worden, sie besteht nur dem Namen nach weiter, aber mit neuem Personal in einer neuen Struktur unter neuer Führung mit einer neuen Aufgabe. Sie wird auf Jahre hinaus nicht in der Lage sein, etwas gegen die andauernden Attacken vieler Bischöfe zu unternehmen, die den Weg des Papstes zur Aussöhnung der Kirche mit ihrer Tradition nicht mitgehen wollen.

Ein wenig Hoffnung besteht jetzt in der Richtung, daß die Kompetenzen von Ecclesia Dei hinsichtlich der Forma extra ordinaria nun auf die Gottesdienstkongregation übergehen könnten - logisch wäre das. Und während Levada von der Glaubenskongregation eine ziemlich profillose Figur ist (in seiner Amtszeit als Ortsbischof von San Franzisco hat er keine alte Messe zugelassen), ist die neue Spitze der Gottesdienstkongregation zweifellos willens und fähig, die Absichten des Papstes mit Summorum Pontificum zu unterstützen.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von cantus planus » Freitag 10. Juli 2009, 16:20

Bernado hat geschrieben:
Flo77 hat geschrieben:
ottaviani hat geschrieben:mir schwant böses nicht nur für die FSSPX
Für wen denn noch?
Die gesamten bisher so genannten "Ecclesia Dei-Gemeinschaften" hängen nach der Neustrukturierung ziemlich in der Luft. Wenn ketzt ein Diözesanbischof auf den Gedanken käme, den bisher an irgendeinem versteckten Winkel seiner Diözese tätigen Petrus-Leuten Schwierigkeiten zu machen, hätten sie niemanden, an den sie sich in Rom wenden könnten. Noch schwieriger ist die Situation für Gemeinden, die eine "Alte Messe" erhalten oder behalten wollen.
Ich war gestern unpässlich, und habe die letzten Nachrichten vollkommen verpasst. Ich lese mit Erstaunen, was seit Mittwoch alles passiert ist, und bin entsetzt.

Ich kann mich Bernardos Beurteilung nur anschließen: aus der vermeintlichen Kompetenzstärkung ist eine Luftnummer geworden. Es ist sehr zu hoffen, dass schnellstmöglich gute Leute mit den entsprechenden Zuständigkeiten betraut werden. Sonst sehe ich schwarz.

Da seit Erzbischof Ranjiths Abberufung eingetlich alle Gallionsfiguren der "konservativen" Szene aus der Kurie entfernt wurden, und einige Junge (wie Uwe Michael Lang) immer noch in unbedeutenden Kommissionen sitzen, frage ich mich schon verwundert, was der Papst vorhat.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 10. Juli 2009, 16:56

Nun ja, immerhin gibt es da noch S. E. Antonio Kardinal Cañizares Llovera und H. H. Msgr. Juan Miguel Ferrer Grenesche.
Aber ansonsten geben die jüngsten Entwicklungen an der Kurie, was das Anliegen der Tradition betrifft, tatsächlich Anlass zu großer Sorge.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Flo77 » Freitag 10. Juli 2009, 17:17

cantus planus hat geschrieben: frage ich mich schon verwundert, was der Papst vorhat.
Das dürfte im Augenblick die Katholische Christenheit von Traditionalisten über Konservative, Normale, Liberale bis zu den Modernisten so ziemlich einigen.

Aber ob Einheit in Verwunderung wirklich das ist, was Ut unum sint ausdrücken wollte?
Viele Grüße

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 10. Juli 2009, 18:05

Flo77 hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben: frage ich mich schon verwundert, was der Papst vorhat.
Das dürfte im Augenblick die Katholische Christenheit von Traditionalisten über Konservative, Normale, Liberale bis zu den Modernisten so ziemlich einigen.

Aber ob Einheit in Verwunderung wirklich das ist, was Ut unum sint ausdrücken wollte?
Auch für die von Christus aufgetragene und vom Papst erbetene Einheit der katholischen Christenheit gilt immer noch der Satz vom Widerspruch oder besser fomuliert der Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch, der besagt, dass zwei einander widersprechende Gegensätze nicht zugleich zutreffen können:

http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_vom_Widerspruch

Es kann eigentlich nicht sein, dass es in ein und derselben katholischen Kirche Bischöfe gibt, die den Sühnetod Christi leugnen und Bischöfe, die den Sühnetod Christi nicht leugnen. Entweder ist Christus für unsere Sünden gestorben oder nicht. Einheit im Glauben kann nicht bedeuten, dass man beides glauben kann.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von ottaviani » Freitag 10. Juli 2009, 18:31

Miserere mei hat geschrieben:Das Problem ist ordnungspolitischer Natur.
auch würde ich sagen

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Bernado » Freitag 10. Juli 2009, 18:54

Libertas Ecclesiae hat geschrieben: Es kann eigentlich nicht sein, dass es in ein und derselben katholischen Kirche Bischöfe gibt, die den Sühnetod Christi leugnen und Bischöfe, die den Sühnetod Christi nicht leugnen. Entweder ist Christus für unsere Sünden gestorben oder nicht. Einheit im Glauben kann nicht bedeuten, dass man beides glauben kann.
Aber ist nicht das die große Entdecken der neuen Theologie? Anything goes - solange es nicht scholastisch daherkommt. Josef Ratzinger wußte schon was er tat, als er gegen den Relativismus predigte.

Die Frage, was der Papst vorhat, ist möglicherweise falsch gestellt. Was er vorhat, kann man recht gut erkennen, und daraus hat er auch nie ein Geheimnis gemacht. Die andere Frage ist die was er realisieren kann - umgeben von einem Apparat, in dem viele etwas ganz anderes als er vorhaben. Er kann einfach nicht alles selbst tun und noch nicht einmal alles selbst überwachen, er muß sich auf Mitarbeiter stützen - auch solche, die seinen Kurs nicht mitfahren.

Daß die alte Führung von Ecclesia Dei die Positionen von Bischof Williamson nicht kannte, erscheint zwar kaum glaublich, aber angesichts des vatikanischen Biotops auch nicht ganz unmöglich. Schließlich bringt dieses Biotop ja auch einen Pressesprecher und einen Chefredakteur des deutschen Radio Vatikan nach dem anderen hervor, der unfähig oder unwillig ist, seine Aufgabe im Sinne des Papstes profesionell zu erfüllen.

Jetzt werden die Rechnungen aufgemacht; die Situation ist günstig. Da sind einmal das wohl synchronisierte Interview Bischof Williamsons und das total unprofessionelle Handling der Affäre durch den Pressesaal. Dazu dann der bestens koordinierte Chor von deutschen Bischöfen, jüdischen Lobbyisten (im Unterschied zu jüdischen Theologen), und einer Weltpresse, die die katholische Kirche als eines der letzten Terrains erkannt hat, das sich ihrem Fortschrittlichkeitsanspruch nicht unterwirft. Das hat natürlich denen im Vatikan in die Hände gespielt, denen die ganze Richtung nicht gepasst hat, und sie haben eine Situation, in der der Papst praktisch keinen Spielraum mehr hatte, weidlich auszunutzen verstanden. Sie haben ihn in die Enge getrieben und m. E. die Gespräche mit der SSPX schon vor dem Beginn zum Scheitern verurteilt - was ihn weiter schwächen wird.

Denn die schismatischen Reflexe sind bei der Piusbruderschaft ja ohnehin recht stark ausgebildet, und sich jetzt quasi auf Gnade oder Ungnade zu ergeben - dazu wird auch Fellay nicht bereit sein. Denn die Kirche - das ist ja beileibe nicht nur der Papst, bei dessen Wahl der hl. Geist so unübersehbar mit abgestimmt hat. Das sind auch die kollegialitätsversessenen Bischöfe, die längst ihr Parallel-Lehramt installiert haben, in dem alle ihnen genehmen Gegensätze perfekt vereinbar sind, die Prototypen werden in den Laboren zu Linz gefertigt: Frauen am Altar - aber gewiss doch, öffentlich zölibatsbrüchige Dechanten ohne Sanktionierung - kein Problem. Nur die alte Messe und die alte Theologie - damit gibt es keine Koexistenz (letztlich gut beobachtet, oder?).

Das schönste (und intellektuell niederschmetterndste) Beispiel für die Fähigkeit, die merkwürdigsten Gegensätze im Kopf auszuhalten liefert jetzt ja Gelu Müller. Auf der einen Seite vertritt er jene "nachkonziliare" Theologie, die einen Satz wie "nulla salus extra ecclesia" nur mit einem 77-seitigen Kommentarapparat verwenden würde, um ja keinem Andersgläubigen, Apostaten oder professoralen Häretiker lieblos zu begegnen. Wenn sie diese Wahrheit denn überhaupt noch ausspricht. Auf der anderen Seite schleudert er genau diesen Satz (dieser Tage im Interview mit KNA) wie einen Bannfluch gegen die Piusbruderschaft, wenn er wie ein Ultimatum formuliert, die Versöhnungsgespräche müßten dieses Jahr "über die Bühne gehen". "Am Ende müssen sich die Piusbrüder entscheiden, ob sie wirklich in die Kirche zurückkehren wollen. Dann wird sich zeigen, ob sie die Brisanz und die theologische Tiefe des Satzes erkennen, wonach es kein Heil außerhalb der Kirche gibt."

Unaufrichtigkeit, Chutzpah, Zynismus - einfach nur noch eklig.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)

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cantus planus
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von cantus planus » Freitag 10. Juli 2009, 19:20

Das Studium der Theologie soll sich an der Summe der Theologie des aquinaten ausrichten. Dass diese Forderung heute flächendeckend ignoriert wird - neben ein paar anderen, bemerkenswerten Punkten - spricht für sich. Es rahnert nach wie vor gewaltig. Ich lese gerade erneut Giuseppe Siris Buch "Getsemani", sowie die entsprechenden Kapitel in Guido Knopps "Vatikan - die Macht der Päpste" (sogar ganz ordentlich recherchiert).

Man fragt sich, wie es überhaupt so weit kommen konnte.
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maliems
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von maliems » Freitag 10. Juli 2009, 20:46

Ich lese hier eine ganze Menge Kaffeesatz-Leserei heraus. Was weint ihr dem Perl eine Träne nach? Und der Rest war altbekannt. Dass Ecclesia Dei zur Glaubenskongrgation kommt... De sassen doch immer schon im Palast des Hl. Officiums. Und dass der Hoyos geht, ist mit 80 klar.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Miserere mei » Samstag 11. Juli 2009, 07:44

Schon mal was von der Hl. Überlieferung gehört?
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civilisation
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von civilisation » Samstag 11. Juli 2009, 09:35

Offenbar ist man sich unter den vier Bischöfen der FSSPX nicht so einig, wenn es um die Aussöhnung mit der Kirche geht.

So liest sich jedenfalls der Artikel auf kreuz.net von heute:

http://www.kreuz.net/article.9476.html


Natürlich ist kreuz.net immer mit einem Vorbehalt zu betrachten. Ich muß mir die im Artikel genannte Blog-Seite noch anschauen.

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Miserere mei » Samstag 11. Juli 2009, 10:05

Sehen wir es als einen Prozess. Warum der allerdings in der Öffentlichkeit geführt werden muss, will mir nicht in den Kopf.
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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von ottaviani » Samstag 11. Juli 2009, 10:22

das ist nur der erste teil dieses interviews
hier kann man den ersten teil ganz sehen
http://truerestoration.blogspot.com/2 ... chard.html

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Re: Sankt-Pius-X-Bruderschaft: Wie geht’s weiter?

Beitrag von Miserere mei » Samstag 11. Juli 2009, 10:26

Der Generalobere ist dieser Herr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Fellay
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