Osterdatum

Ostkirchliche Themen.

Moderator: Walter

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Nassos
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Freitag 26. Februar 2010, 00:51

Ich widerrufe. Wenn man das einsetzt, dann wird das schon monströs.
(Erinnert mich an C-Programmierer, die den gesamten Code in eine Zeile packen - wartungsfreundlich!)
Ich glaube; hilf meinem Unglauben

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Juergen
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Re: Osterdatum

Beitrag von Juergen » Sonnabend 27. Februar 2010, 13:15

Nassos hat geschrieben:Ich widerrufe. Wenn man das einsetzt, dann wird das schon monströs.
(Erinnert mich an C-Programmierer, die den gesamten Code in eine Zeile packen - wartungsfreundlich!)
--> http://www.gksoft.com/a/fun/unix-c-quatsch.html

:)
Gruß
Jürgen

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Juergen
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Re: Osterdatum

Beitrag von Juergen » Dienstag 2. März 2010, 11:57

Apropos C-Programmierer.

Bitteschön: ostern.c

Code: Alles auswählen

#include <stdio.h> 
#include <stdbool.h>

int
main (int argc, char *argv[])
{
	int k = 0;
	int m = 0;
	int s = 0;
	int a = 0;
	int d = 0;
	int r = 0;
	int og = 0;
	int sz = 0;
	int oe = 0;
	int os = 0;
	int x = 0;
	bool istgreg=true;

	if (argc == 1) x = 0;
	else x = atoi(argv[1]);
	
	if (x < 0) {
		printf("Vor Weihnachten kein Ostern.\n");
		return 1;
	}
	else if (x == 0) {
		printf("Aufruf mit: Ostern <jahreszahl>\n");
		return 1;
	}
	else if (x < 33) {
		 printf("Witzbold!\n");
		return 1;
	}
	else if (x < 1582) istgreg=false;

	k = (x / 100);
	a = (x % 19);

	/* Berechnung Jul. Kalender */
	m = 15;
	s = 0;
	d = (19 * a + m) % 30;
	r = (d / 29 + (d / 28 - d / 29) * (a / 11));
	og = (21 + d - r);
	sz = (7 - (x + x / 4 + s) % 7);
	oe = (7 - (og - sz) % 7);
	os = (og + oe);
	if (os > 31) {
		os = os - 31;
		printf("Ostern: %i. April %i (jul.)\n", os, x);
	}
	else printf("Ostern: %i. März %i (jul.)\n", os, x);

	/* Berechnung Greg. Kalender */
	if (istgreg) {
		m = 15 + (3 * k + 3) / 4 - (8 * k + 13) / 25;
		s = 2 - (3 * k + 3) / 4;
		d = (19 * a + m) % 30;
		r = (d / 29 + (d / 28 - d / 29) * (a / 11));
		og = (21 + d - r);
		sz = (7 - (x + x / 4 + s) % 7);
		oe = (7 - (og - sz) % 7);
		os = (og + oe);
		if (os > 31) {
			os = os - 31;
			printf("Ostern: %i. April %i (greg.)\n", os, x);
		}
		else printf("Ostern: %i. März %i (greg.)\n", os, x);
	}
	else printf("Greg. Kalender für Jahr %i nicht verfügbar.\n", x);

	return 0;
}
Ist allerdings etwas mit der heißen Nadel gestrickt.

Linux-User können es einfach mit
gcc ostern.c -o ostern
kompilieren.
Aufruf dann mit: ./ostern <jahreszahl>


Mögliche Ergebnisse:
bei Eingabe keiner Jahreszahl: "Aufruf mit: Ostern <jahreszahl>"
bei Eingabe kleiner Null: "Vor Weihnachten kein Ostern."
bei Eingabe größer Null aber kleiner 33: "Witzbold!"
bei Eingabe größer 33 aber kleiner 1582 wir nur der jul. Kalender berechnet.
ansonsten werden beide Daten (jul. und greg.) berechnet.
Gruß
Jürgen

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Nassos
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Dienstag 2. März 2010, 22:36

echt, das haste selbst "gschwind" gehackt? Ich bin beeindruckt.
Gott sei Dank, nicht als Einzeiler.
ANSI-C?
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Dienstag 2. März 2010, 22:37

ANSI-C!
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Dienstag 27. Juli 2010, 02:28

Hallo,

ich wusste nicht, unter welchem Strang ich das hätte posten können, mir erschien dieser hier am passensten (?)

Also:

In der Großen und Heiligen Woche werden u.a Verse gesungen, wobei mir der Vers 4 ins Auge springt.

Zunächst mal die Referenz (griechisch):
Στίχ. α'. Εκ νυκτός ορθρίζει τό πνεύμά μου πρός σέ, ο Θεός, διότι φώς τά προστάγματά σου επί τής γής. Αλληλούια. Αλληλούια. Αλληλούια.
Στίχ. β'. Δικαιοσύνην μάθετε, οι ενοικούντες επί τής γής. Αλληλούια. Αλληλούια. Αλληλούια.
Στίχ. γ'. Ζήλος λήψεται λαόν απαίδευτον, καί νύν πύρ τούς υπεναντίους έδεται, Αλληλούια. Αλληλούια. Αλληλούια.
Στίχ. δ'. Πρόσθες αυτοίς κακά, Κύριε, πρόσθες αυτοίς κακά, τοίς ενδόξοις τής γής. Αλληλούια. Αλληλούια. Αλληλούια.


Englisch:
Verse 1: From nightfall my spirit is awake for you, O God, for your commands are light upon the earth. Alleluia. Alleluia. Alleluia.
Verse 2: Learn justice, inhabitants of the earth. Alleluia. Alleluia. Alleluia.
Verse 3: Jealousy will seize an untaught people, and now fire devours their adversaries. Alleluia. Alleluia. Alleluia.
Verse 4: Bring evils upon them, O Lord, bring evils upon them, the glorious ones of the earth. Alleluia. Alleluia. Alleluia.


Vers 4: Bring Böses über sie, oh Herr, bring Böses über sie, den Prächtigen der Erde. (In der LXX, Jesaja 26:15).

Wie darf ich denn diese Aussage verstehen? Ist das die Aussage eines ungerecht behandelten Menschen, der dies dem Verursacher der Ungerechtigkeit wünscht und bedeutet das, dass Gott in diesem Fall diese Strafe auch durchführt? Ist das die Gerechtigkeit, wie sie im Vers 2 gelehrt wird? Was ist Gerechtigkeit?

Eine Menge Fragen, ich weiß. Aber ich denke, sie hängen jeweils zusammen.

Der Herr bringe stets Gutes über Euch und seinen reichlichen Segen!
Nassos
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Anselmus
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Re: Osterdatum

Beitrag von Anselmus » Dienstag 27. Juli 2010, 08:12

Hallo Nassos,

Ganz werde ich deine Fragen sicherlich nicht beantworten können, aber zumindest möchte ich versuchen, eine mögliche Verständnisweise vorzuschlagen:

Ich denke, dass dieser Vers (wie vielleicht auch die Fluchpsalmen) in analoger Weise zu verstehen sind, wie die Psalmen, in denen es darum geht, dass Gott "Übel über einen Menschen brachte". Zum Beispiel in Psalm 88:

"Du hast mich ins tiefste Grab gebracht, tief hinab in finstere Nacht. Schwer lastet dein Grimm auf mir, all deine Wogen stürzen über mir zusammen. Die Freunde hast du mir entfremdet, mich ihrem Abscheu ausgesetzt; ich bin gefangen und kann nicht heraus." (Einheitsübersetzung)

Die Orthodoxe Sichtweise solcher Verse, ist, so glaube ich, die Folgende: Wenn man sündigt, entfernt man sich von der lebensspendenden Gnade Gottes, woraus allerlei Übel entstehen. Für diese Übel verantwortlich ist man lediglich selbst. Dies wird aber häufig metaphorisch in der Bibel als von Gott ausgehend beschrieben, wie oben.

Somit würde ich den vierten Vers so verstehen, dass man den Ungerechten wünscht, dass solche negativen Foglen (selbstverursacht!) aus ihren negativen Taten erwachsen. Das mildert zumindest die Tatsache ab, dass man Gott darum bittet, jemanden ins Unheil zu stürzen. Warum man überhaupt jemandem Unheil wünschen möchte, das weiß ich allerdings nicht.

Zur Frage der Gerechtigkeit: Ich denke, dass das Wort "gerecht" im Bezug auf das AT immer benutzt wird für Menschen, die sich (möglichst gut) an das mosaische Gesetz hielten und nicht dem Götzendienst anheim fielen. Vielleicht ist das Wort "gerecht" hier auch auf den neuen Bund anzuwenden und bezeichnet dort ebenso, die Gottesfürchtigen. Ist aber nur eine Vermutung :)

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Nassos
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Dienstag 27. Juli 2010, 08:48

Hallo Anselmus,

vielen Dank!
Dein Zitat und die Erklärung hören sich eher nach ... "Eigeninitiative Gottes" an. Der vierte Vers ist jedoch eine Bitte eines ungerecht Behandelten an Gott über einen Ungerechten.

Ich denke, "Gerechtigkeit" geht sicherlich in die von Dir genannte Richtung. Sicher ist es mal wert, sich damit auseinanderzusetzen. Ich habe das Gefühl, dass "Gerechtigkeit" bzw. Gerechtigkeit Christi im christlichen Sinne eine andere Bedeutung hat als die von Menschen festgelegte (sicherlich gilt das auch für den "Frieden").

Das hört sich hier durchaus nach alttestametarischer Sühne an. Kann es jedoch sein, dass damit gemeint ist, diesen Menschen soll durch die Übel das Ausüben von Schlechtem verwehrt werden?

Desweiteren sagt man ja (ich glaube, ich habe das mal in Zusammenhang mit Neptikern gelesen), dass die Gebete Gerechter stark seien vor Gott. Dies würde dazu führen, dass der Gerechte sich hier gegen den Ungerechten effizient zur Wehr setzt.
Demnach wären wohl Reue und Beichte die Mittel, um diesen "Gegenangriff" im Guten verpuffen zu lassen.

Das Element der Reue und Beichte (und Umkehr) sind elementar in der Vorosterzeit.

Aber auch das ist Vermutung. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.

Vielen Dank nochmal!

Gruß,
Nassos
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Mary
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Re: Osterdatum

Beitrag von Mary » Dienstag 27. Juli 2010, 13:54

Nassos hat geschrieben: Verse 4: Bring evils upon them, O Lord, bring evils upon them, the glorious ones of the earth. Alleluia. Alleluia. Alleluia.[/color]

Vers 4: Bring Böses über sie, oh Herr, bring Böses über sie, den Prächtigen der Erde. (In der LXX, Jesaja 26:15).
Hallo, Nassos,

ich denke, ein Gesichtspunkt wäre auch noch, dass wir - wie es leider Menschen tun - Neid empfinden und anderen Böses wünschen.... ABER: Dass wir selbst davon absehen "Gerechtigkeit zu üben", sondern Gott zutrauen, dass ER das richtige tut, nach SEINER Gerechtigkeit.

Lg Maria
Who is so great a God as our God? You are the God who does wonders!

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Nassos
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Dienstag 27. Juli 2010, 13:59

Liebe Mary,

das stimmt, aber bei diesen Zeilen geht es eindeutig um die Bitte Gerechter an den Herrn gegen sündige Menschen (die Prächtigen). Ich werde nochmal recherchieren und hoffentlich was hierzu finden.
Abgesehen davon kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Ausdruck des Neides Eingang gefunden hat in den Vers... oder habe ich Dich falsch verstanden?

Die Frage stellt sich nicht oft, weil diese Passage wohl kaum bekannt ist - und wenn sie schon gehört wird, dann fragt keiner nach.
Dabei gehört das zu den schönsten Einleitungen zu einer der schönsten Psalmodien...

Grüßle,
Nassos
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Nassos
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Montag 2. August 2010, 02:14

Ich habe mal recherchiert und etwas auf Griechsch gefunden (und übersetzt). Ich glaube folgendes beschreibt den Vers ganz gut, werden hier doch auch Kirchenväter rezietiert.

Jene, die sich selber geistig getötet haben, aufgrund ihrer Respektlosigkeit und ihrer Härte und Nichtbereuens, erwartet der Fluch. Für diese Einstellung, spricht der Prophet Jesaja, brachtest Du, Herr, gegen sie Böses und vernichtestest jeden männlichen Nachkommen, so dass sie nicht weiterleben können (Jesaja 26 14). So werden sie jede Möglichkeit der Vermehrung und Fortpflanzung verlieren. So werden sie von der Erde getilgt.

Theodoret von Kyros bemerkt, dass sich Gott letztendlich der geistig Toten erbarmt. Daher nimmt er ihnen die Lebensjahre weg. So können sie nicht lange genug am Leben bleiben, um ihr Böses zu mehren und gleichzeitig ihre Hölle. Dies lehrte auch David: Menschen, die gerne Blut vergießen und sich betrügerischer Mittel bedienen zur Vernichtung des Nächsten, werden einen gewaltsamen Tod finden und werden nicht die Hälfte der Tage eines Menschenlebens leben (Psalm 54:24, bzw. im Westen: 55:24).
So spricht der Psalmer einerseits: Herr, nimm mich nicht weg in der Hälfte meiner Tage; verlängere mein Leben (Ps 101:25, bzw. 102:25).

Der Heilige Nikodemus bezieht diese Erklärung auf die toten Götter und ihre Götzen. Er schreibt "Gott befreite und hob von der Welt jegliches Andenken an die toten Eidolen" mit der heiligen Fleischewerdung und das Erlösungswerk Seines Sohnes, genau wie er es durch den Mund des Propheten Zacharias sprach, der sagte: An jenem historischen Tag wird dies geschehen, spricht der Herr der himmlischen Mächte, der Allherrscher; ich werde die Namen der Götzen vernichten aus Judäa und die Menschen werden ihrer nicht mehr gedenke (Zacharias 13:2)

Da die unbekehrbaren Sünder, die geistig Toten, mit ihrem freien Willen fern Gottes leben, bitte der Prophet Jesaja - vom Gefühl der Gerechtigkeit bewegt - den Herrn einzuschreiten und sie mit jeder Art Katastrophe zu strafen. Er sagt: "Füge ihnen Böses hinzu, Herr, füge ihnen Böses hinzu, den Prächtigen der Erde". Füge also Herr, gemäß Deiner Gerechtigkeit Strafen auf andere Strafen hinzu, füge großes Unglück auf die Prächtigen, aber auch Ungerechten Herren der Welt.

Der Exeget Theodoret von Kyros lehrt, dass sich das "füge ... hinzu" kein Imperativ ist, sondern ein "Vorplädoyer", also eine Prophezeiung. Durch diese sagt der Prophet den Fluch auf jene voruas, die die Gläubigen verfolgen. Es ist auch kein Ausdruck eines Wunsches, da es sich hier nicht um einen Optativ handelt. Erleuchtet durch den Heiligen Geist, prophezeit er nur das Unglück, das den Tyrannen der Menschen Gottes widerfahren wird.

Der Hl. Kyrill von Alexandrien sagt, Jesaja meine mit "Böses" das Unglück und das Leiden. Die gottgewollten pädagogischen Strafen wie Hunger, Krankheit, Krieg u.ä.
Somit handelt es sich hier um erzieherische Maßnahmen und Ausdruck der Liebe des gütigen Gottes. Der Sinn ist die Demütigung des luziferischen Hochmuts der "Prächtigen der Erde" durch die Unglücksschläge. Dies wird auch durch den Gerechten Hiob bestätigt: der Arm (die Macht, die Kraft) der Hochmütigen wird gebrochen (Hiob 38:15). Aber auch David sagte, die Augen, die die Hochmütigen übermütig nach oben richten, demütigst Du, Herr, und zwingst sie ihren Blick beschämt zu senken (Psalm 17:28 bzw. 18:28)

Euthymios Zigabenus, wie der Hl. Nikodemus schreib, "meint mit Prächtigen alle Herrscher der Welt, um die der Prophet das Hinzufügen von Bösem erbittet, um durch diese demütig zu werden".

Niemand wird durch Gott Unrecht geschhen. Er gibt jedem gemäß seiner Werke (Röm 2:6). Den Gerechten wird er himmlischen Lohn geben, den kein Auge sah, kein Ohr hörte unn keines Menschen Verstand erfassen kann (1. Kor, 2:9). Diese Wahrheiten unterstreicht der Psalmer, der sich an Gott richtend sagt: tue Wohl den Frommen und die reinen Herzens. Die aber sind auf krummen Weg, durchtrieben und verdorben, wird der Herr vernichten mit jenen, die dem Unrecht dienen (Ps 124:4-5, bzw. 125:4-5)

Die prophetischen Worte "Füge ihnen Böses hinzu, Herr, füge ihnen Böses hinzu, den Prächtigen der Erde», sowie auch die vorhergehenden Verse, werden von den orthodoxen Christen imTroparion "Siehe, der Bräutigam kommt" gesungen, in der Großen und Heligen Woche.


Die anderen Verse betonen das stärkere Gebet ("Aus der Nacht wacht meine Seele....") , die Aussöhnung mit anderen Menschen und das Bitten um ihre Vergebung ("Lernt Gerechtigkeit..."), und die Warnung vor den Demagogen an der Macht, die ein Volk von der Wahrheit wegführen ("Eifersucht wird das ungelehrte Volk...")

So gesehen wird dieser zunächst sehr hart erscheinende Vers verständlicher...

Gruß,
Nassos
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Ralf
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Re: Osterdatum

Beitrag von Ralf » Donnerstag 5. August 2010, 17:56

Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Galilei
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Re: Osterdatum

Beitrag von Galilei » Freitag 20. August 2010, 22:26

Daraus wird wohl nichts werden …

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Niels
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Re: Osterdatum

Beitrag von Niels » Freitag 20. August 2010, 23:37

Wieso?
"Übrigens: Wussten Sie schon, dass der Walfisch das kleinste lebende Säugetier sein könnte, wenn er nur nicht so groß wäre?"
(Loriot)

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Galilei
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Re: Osterdatum

Beitrag von Galilei » Sonnabend 21. August 2010, 19:24

Niels hat geschrieben:Wieso?
Die orthodoxen Patriarchen werden nicht zustimmen. Selbst wenn sie selbst den Vorschlag inhaltlich sinnvoll finden, werden sie keine weiteren Kirchenspaltungen riskieren wollen (Stichwort: Altkalendarier). Viele Orthodoxe lehnen den Vorschlag ab, da er praktisch zu einer Angleichung an das westliche Osterdatum führen würde (in ganz wenigen Jahren mag es Abweichungen geben), da der gregorianische 21. März mit dem astronomischen Frühlungsbeginn sehr viel besser übereinstimmt als der julianische. Deshalb war die Sache ja schon beim letzten Anlauf gescheitert.

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Nietenolaf
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nietenolaf » Sonnabend 21. August 2010, 21:02

Galilei hat geschrieben:Viele Orthodoxe lehnen den Vorschlag ab, da er praktisch zu einer Angleichung an das westliche Osterdatum führen würde (...)
Als ob das "westliche" Datum ein Problem ist (mal abgesehen vom jüdischen Pessach)! Ich persönlich bekomme den Schluckauf schon, wenn ich die Quelle dieses Aufrufs sehe. Da habe ich gar keine großen Ambitionen mehr, mich mit den inhaltlichen Dingen auseinanderzusetzen. Tja, dazu kann ich mich ja auch mal bekennen. Ich schätze, der überwiegende Teil einer möglichen Ablehnung dieser Initiative von "orthodoxer Seite" wird einen ähnlichen Grund haben. Und die orthodoxen Patriarchen, von denen Du meinst, sie würden nicht zustimmen, werden das höchstwahrscheinlich nicht einmal wahrnehmen.

PS. Ok, doch mal ein bißchen inhaltliches. Versteht jemand den folgenden Satz aus dem Text?

IES/UCU hat geschrieben:If the astronomical calculation of the Nicea rule is more accurate in the Gregorian Calendar than in the old Julian Calendar, the Roman Catholic and Protestant Churches in Aleppo made a step toward the Orthodox Churches by agreeing to set the date of Easter according to the cosmic calendar, and not having a fixed date, as it was proposed by the Holy Hierarch to the pan-Orthodox meeting in Chambésy in July 1977.

What "if"? Und welcher Holy Hierarch? Was für ein "cosmic calendar"?

Und dann reden die Kollegen von Symbolen, wie z.B. dem "symbol of the full moon", und dieses Gerede bekommt dadurch einen netten animistischen Touch. Kein Wort davon, daß die Lateiner seinerzeit die insofern noch bestehende Einheit der Kirche für eine "more accurate" Astronomie opferten. Die Einheit ist aber das entscheidende, nicht die Astronomie. Und nun hört man allenthalben an die Orthodoxen gerichtete Aufrufe: Jungs, nun hört doch mal auf zu bocken und macht nicht die Einheit der christlichen Auferstehung kaputt! Je nun, die Astronomie halt. Aber eins ist relativ sicher, noch vor dem Jahre 2100 werden die wenigen noch dem julianischen Kalender folgenden Orthodoxen Kirchen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf den "neuen julianischen" oder eben den gregorianischen umsatteln. Damit würde das Osterdatum der westlichen Christenheit "angeglichen". Ich frage mich nur, wie man das Problem mit dem jüdischen Pessach löst. (Robert schrieb dazu einmal, tja, wir würden durch die Kalenderumstellung den Juden quasi vorgeben, wann sie Pessach eigentlich feiern müßten. Da sie's aber da nicht tun, bauen wir nette böhmische Dörfer, warten, bis die theoretisch fertig wären und feiern dann die Auferstehung, und haben uns schön selber veräppelt... :breitgrins:)
ἐὰν γὰρ ἀποϑάνῃ ἄνϑρωπος, ζήσεται συντελέσας ἡμέρας τοῦ βίου αὐτοῦ· ὑπομενῶ, ἕως ἂν πάλιν γένωμαι.

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Re: Osterdatum

Beitrag von Galilei » Sonnabend 21. August 2010, 21:23

Nietenolaf hat geschrieben:PS. Ok, doch mal ein bißchen inhaltliches. Versteht jemand den folgenden Satz aus dem Text?
IES/UCU hat geschrieben:If the astronomical calculation of the Nicea rule is more accurate in the Gregorian Calendar than in the old Julian Calendar, the Roman Catholic and Protestant Churches in Aleppo made a step toward the Orthodox Churches by agreeing to set the date of Easter according to the cosmic calendar, and not having a fixed date, as it was proposed by the Holy Hierarch to the pan-Orthodox meeting in Chambésy in July 1977.
What "if"? Und welcher Holy Hierarch? Was für ein "cosmic calendar"?
Was mit »Holy Hierarch« gemeint ist, weiß ich nicht.
Mit »cosmic calendar« ist wohl die traditionelle Festlegung des Ostertermins in Abhängigkeit von Sonne und Mond gemeint, in Gegensatz zum »fixed date« einem festen Termin (z. B. erster Sonntag im April oder ähnlich).

Auch das Zweite Vatikanische Konzil hat sich hierzu geäußert:
[i]Sacrosanctum Concilium[/i] hat geschrieben:ANHANG

ERKLÄRUNG DES II. VATIKANISCHEN KONZILS ZUR KALENDERREFORM

Das Heilige Allgemeine Zweite Vatikanische Konzil mißt dem Verlangen vieler, das Osterfest auf einen bestimmten Sonntag anzusetzen und den Kalender festzulegen, nicht geringe Bedeutung bei. Nach sorgfältiger Abwägung aller Folgen, die aus der Einführung eines neuen Kalenders entspringen können, erklärt es Folgendes.

1) Das Heilige Konzil widerstrebt nicht der Festlegung des Osterfestes auf einen bestimmten Sonntag im Gregorianischen Kalender, wenn alle, die es angeht, besonders die von der Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhl getrennten Brüder, zustimmen.

2) Ebenso erklärt das Heilige Konzil, daß es sich nicht gegen Versuche wendet, in der bürgerlichen Gesellschaft einen immerwährenden Kalender einzuführen. Von den verschiedenen Systemen, die zur Festlegung eines immerwährenden Kalenders und dessen Einführung im bürgerlichen Leben ausgedacht werden, steht die Kirche nur jenen nicht ablehnend gegenüber, welche die Siebentagewoche mit dem Sonntag bewahren und schützen, ohne einen wochenfreien Tag einzuschieben, so daß die Folge der Wochen unangetastet bleibt, es sei denn, es tauchten ganz schwerwiegende Gründe auf, über die dann der Apostolische Stuhl zu urteilen hat.
Vgl. zum Thema Kalenderreform auch http://www.schlag.name/. (Ich möchte mich allerdings ausdrücklich von den dort geäußerten Ansichten und Vorschlägen distanzieren.)

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Re: Osterdatum

Beitrag von Galilei » Sonnabend 21. August 2010, 22:59

Nachtrag zum festen Ostertermin: http://kirchensite.de/fragen-glauben/du ... st-ostern/ (nur informationshalber, inhaltlich distanziere ich mich wiederum)

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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Donnerstag 30. September 2010, 16:06

Zwar hat das jetzt nichts mit dem Osterdatum zu tun, aber da das Thema woanders angesprochen wurde, habe ich mich schlau gemacht (ich weiß, alle anderen wissen das schon seit Jahren :tuete: ):

Der Große Kanon des Hl. Andreas von Kreta. Er wird komplett in der am Vorabend des Donnerstags der sechsten Fastenwoche gesungen, aufgeteilt in vier Abschnitte, und an den ersten vier Tagen der "Sauberen Woche" (Erste Fastenwoche).

ΜΕΓΑΣ ΚΑΝΩΝ

Ωδή α'
Βοηθός και σκεπαστής
εγένετό μοι εις σωτηρίαν
αυτός μου Θεός
και δοξάσω αυτόν
Θεός του πατρός μου
και υψώσω αυτόν
ενδόξως γάρ δεδόξασται.

Πόθεν άρξομαι θρηνείν
τας του αθλίου μου βίου πράξεις,
ποίαν απαρχήν
επιθήσω, Χριστέ,
τη νύν θρηνωδία;
Αλλ' ως ευσπλαγχνός μοι δός
παραπτωμάτων άφεσιν.

Τον πρωτόπλαστον Αδάμ
τη παραβάσει παραζηλώσας,
έγνων εμαυτόν
γυμνωθέντα Θεού
και της αϊδίου
βασιλείας και τρυφής
διά τας αμαρτίας μου.

Οί μοι τάλαινα ψυχή!
Τι ωμοιώθης τη πρώτη Εύα;
Είδες γάρ κακώς
και ετρώθης πικρώς
και ήψω του ξύλου
και εγεύσω προπετώς
της παραλόγου βρώσεως.

Αντί Εύας αισθητής
η νοητή μοι κατέστη Εύα
ο εν τη σαρκί
εμπαθής λογισμός
δεικνύς τα ηδέα
και γευόμενος αεί
της πικράς καταπόσεως.

Ο λησταίς περιπεσών
εγώ υπάρχω τοις λογισμοίς μου
όλως υπ' αυτών
τετραυμάτισμαι νύν
επλήσθην μωλώπων.
Αλλ' αυτός μοι επιστάς,
Χριστέ, σωτήρ ιάτρευσον.

Ιερεύς με προϊδών
αντιπαρήλθε και ο λευΐτης
βλέπων εν δεινοίς
υπερείδε γυμνόν.
Αλλ' ο εκ Μαρίας
ανατείλας Ιησούς,
σύ επιστάς με οίκτερον.

Ωδή β'
Πρόσεχε,
ουρανέ και λαλήσω
και ανυμνήσω Χριστόν,
τον εκ Παρθένου,
σαρκί επιδημήσαντα.

Ζάλη με
των παθών περιέχει,
εύσπλαγχνε Κύριε,
αλλ' ως τω Πέτρω
καμοί την χείρα έκτεινον.

Ημαύρωσα,
της ψυχής το ωραίον
ταίς των παθών ηδοναίς
και όλως όλον
τον νούν χούν απετέλεσα.

Ενδέδυμαι
διερρηγμένον χιτώνα
ον εξυφάνατό μοι
ο όφις
τη συμβουλή και καταισχύνομαι...

Απώλεσα
τον πρωτόκτιστον κάλλος
και την ευπρέπειάν μου
και άρτι
κείμαι γυμνός και καταισχύνομαι...

Περίκειμαι
τον στολισμόν της αισχύνης
καθάπερ φύλλα συκής
εις έλεγχον
των εμών αυτεξουσίων παθών.

Κατέχρωσα
της πριν εικόνος το κάλλος
Σώτερ τοίς πάθεσιν
αλλ' ως πότε
την δραχμήν αναζητήσας ευρέ.

Ίδετε, ίδετε
ότι εγώ ειμί Θεός
η μάννα επομβρήσας
και το ύδωρ εκ πέτρας
πηγάσας πάλαι
εν ερήμω τω λαώ μου
τη μόνη δεξιά
και τη ισχύϊ τη εμή.

Τέτρωμαι, πέπληγμαι
ιδού τα βέλη του εχθρού
τα καταστίξαντά μου
την ψυχήν και το σώμα
ιδού τα τραύματα,
τα έλκη, αι πηρώσεις
βοώσι τας πληγάς
των αυθαιρέτων μου παθών.

Ωδή γ'
Επί την ασάλευτον, Χριστέ,
πέτραν των εντολών σου
την Εκκλησιαν σου στερέωσον.

Σύ ει ο ποιμήν ο καλός
ζήτησόν με τον άρνα
και πλανηθέντα μη παρίδης με.

Σύ εί ο γλυκύς Ιησούς
ο Πλαστουργός μου
εν σοί Σωτήρ δικαιωθήσομαι.

Στερέωσον, Κύριε,
επί την πέτραν των εντολών σου,
σαλευθείσαν την καρδίαν μου,
ότι μόνος άγιος υπάρχεις και Κύριος.

Μη μένης στήλη αλός
ψυχή στραφείσα εις τα οπίσω
το υπόδειγμα φοβείτω σε
των Σοδόμων άνω
εις Σηγώρ διασώθητι.

Μονάς άκτιστε απλή
φύσις η εν Τριάδι
υμνουμένη υποστάσεων
ημάς σώσον πίστει
προσκυνούντας το κράτος σου.

Τον εκ πατρός άχρονον,
Υιόν εν χρόνω θεοκυήτορ
απειράνδρως απεκύησας
ξένον θαύμα μείνασα
Παρθένος θηλάζουσα.

Ωδή δ'

Ακήκοεν ο Προφήτης
την έλευσίν σου, Κύριε, και εφοβήθη
ότι μέλλεις εκ παρθένου τίκτεσθαι
και αγγέλοις δείκνυσθαι και έλεγεν
Ακήκοα την ακοήν σου και εφοβήθην
Δόξα τη δυνάμει σου, Κύριε.

Εγγίζει ψυχή το τέλος,
εγγίζει και ου φροντίζεις ουχ ετοιμάζη
ο καιρός συντέμνει διανάστηθι
εγγύς επί θύραις ο Κριτής έστιν
ως όναρ, ως άνθος ο χρόνος του βίου τρέχει.
Τί μάτην ταραττόμεθα;

Εντεύθεν και κατεκρίθην,
εντεύθεν κατεδικάσθην εγώ ο τάλας
υπό της οικείας συνειδήσεως,
ης ουδέν εν τω κόσμω βιαιότερον
Κριτά, λυτρωτά μου και γνώστα,
φείσαι και ρύσαι
και σωσόν με τον δουλόν σου.

Η κλίμαξ ην είδε πάλαι
ο μέγας εν Πατριάρχαις δείγμα ψυχήν μου
πρακτικής υπάρχει επιβάσεως,
γνωστικής τυγχάνει αναβάσεως.
Ει θέλεις ουν πράξει και γνώσει και θεωρία
βιούν ανακαινίσθητι.

Το σώμα κατερρυπώθην,
το πνεύμα κατεσπιλώθην, όλως ηλκώθην
αλλ' ως ιατρός, Χριστέ, αμφότερα
διά μετανοίας μοι θεράπευσον
απόλουσον, πλύνον, δείξον χιόνος,
Σωτήρ μου, καθαρώτερον.

Το σώμά σου και το αίμα
σταυρούμενος υπέρ πάντων έθηκας, Λόγε,
το μεν σώμα ίνα αναπλάσης με,
το δε αίμα ίνα αποπλύνης με
το πνεύμα παρέδωκας ίνα εμέ προσάξης
Χριστέ, τω σω γεννήτορι.

Γενέσθω μοι κολυμβήθρα,
το αίμα το εκ πλευράς σου άμα και πόμα,
το πηγάσαν ύδωρ της αφέσεως
ίνα εκατέρωθεν καθαίρωμαι
χριόμενος, πίνων, ως χρίσμα και πόμα, Λόγε,
τα ζωηρά σου λόγια.

Κρατήρα η εκκλησία
εκτήσατο την πλευράν συ την ζωηφόρον,
εξ ης ο διπλούς ημίν εξέβλυσε
κρουνός της αφέσεως και γνώσεως
εις τύπον της πάλαι και νέας τω δύο άμα
διαθηκών, Σωτήρ ημών.

Αμέριστον τη ουσία
ασύγχυτον τοις προσώποις θεολογώ σε
την Τριαδικήν μίαν Θεότητα
ως ομοβασίλειον και σύνθρονον
βοώ σοι το άσμα το μέγα το εν υψίστοις
τρανώς υμνολογούμενον.

Και τίκτεις και παρθενεύεις
και μένεις δι' αμφοτέρων φύσει παρθένος
ο τεχθείς καινίζει νόμους φύσεως,
η νηδύς δε κύει μη λοχεύουσα.
Θεός όπου θέλει
νικάται φύσεως τάξις
ποιεί γάρ όσα βούλεται.

Ωδή ε'

Εκ νυκτός ορθρίζοντα, φιλάνθρωπε,
φώτισον δέομαι
και οδήγησον καμέ
εν τοίς προστάγματί σου
και δίδαξόν με, Σωτήρ,
ποιείν' το θέλημά σου.

Ιωσήφ τον δίκαιον και σώφρονα
μίμησαι τάλαινα
και αδόκιμε ψυχή
και μη ακολασταίνου
ταις παραλόγοις ορμαίς,
αεί παρανομούσα.

Ει και λάκκω ώκησέ ποτε
Ιωσήφ, Δέσποτα,
αλλ' εις τύπον της ταφής
και της εγέρσεώς σου.
Εγώ δε τι σοί ποτε
τοιούτο προσενέγκω;

Δι' εμέ Θεός ων εμορφώθης εμέ
έδειξας θαύματα;
ιασάμενος λεπρούς
και παραλύτους σφίγξας,
αιμόρρου στήσας, Σωτήρ,
αφή κρασπέδου ρύσιν.

Ει και φρέαρ, δέσποτα, υπάρχεις βαθύ
βλυσόν μοι νάματα
εξ αχράντων σου φλεβών
ιν' ως η Σαμαρείτις
μηκάτι πίνων διψώ
ζωής γάρ ρείθρα βλύζεις.

Σέ, Τριάς, δοξάζομεν τον ένα Θεόν
Άγιος άγιος
Άγιος ει ο Πατήρ
ο Υιός και το Πνεύμα
απλή ουσία μονάς
αεί προσκυνουμένη.

Εκ σού ημφιάσατο το φύραμά μου
άφθορε, άνανδρε,
Μητροπάρθενε, Θεός
ο κτίσας τους αιώνας
και ήνωσεν εαυτώ
την των ανθρώπων φύσιν.

Ωδή στ'
Εβόησα εν όλη καρδία μου
προς το οικτίρμονα Θεόν
και επήκουσέ μου,
εξ άδου κατωτάτου
και ανήγαγεν
εκ φθοράς την ζωήν μου.

Η χείρ ημάς Μωσέως πιστώσεται
ψυχή πως δύναται Θεός
λεπρωθέντα βίον
λευκάναι και καθάραι
και μη απογνώς
σαυτήν καν ελεπρώθης.

Ως έπληξε Μωσής ο θεράπων σου
ράβδω την πέτραν τυπικώς
την ζωοποιόν σου
πλευράν προδιετύπου
εξ ης πάντες πόμα
ζωής, Σωτήρ, αντλούμεν.

Ωδή ζ'
Ημάρτομεν, ηνομήσαμεν
ηδικήσαμεν ενώπιόν σου
ουδέ συνετηρήσαμεν
ουδέ εποιήσαμεν
καθώς ανετείλω ημίν
Αλλά μη παραδώης ημάς εις τέλος
ο των Πατέρων Θεός.

Τα κρύφια της καρδίας μου
εξηγόρευσα σοί τω Κριτή μου
ιδε μου την ταπείνωσιν
ίδε και την θλίψιν μου
και πρόσχες τη κρίσει μου νυν
και αυτός με ελέησον ως εύσπλαγχνος
ο των Πατέρων Θεός.

Κατέχρωσα την εικόνα σου
και παρέμφθειρα την εντολήν σου
όλον απημαυρώθη
το κάλλος και τοίς πάθεσιν
εσβέσθη, Σωτήρ, η λαμπάς.
Αλλ' οικτείρας απόδος μοι ως ψάλλει
Δαβίδ την αγαλλίασιν.

Εξέλιπον αι ημέραι μου
ως ενύπνιον εγειρομένου
όθεν ως Εζεκίας
δακρύω επί κλίνης μου
προσθείναί μοι χρόνους ζωής.
Αλλά τις Ησαΐας παραστήσεταί σοι, ψυχή,
ει μη ο πάντως Θεός;

Τριάς απλή, αδιαίρετε,
ομοούσιε και φύσις μία,
φώτα και φως και άγια τρία
και εν άγιον υμνείται Θεός η Τριάς,
Αλλ' ανύμνησον, δόξασον ζωήν και ζωάς
ψυχή των πάντων Θεόν.

Υμνούμέν σε, ευλογούμεν σε,
προσκυνούμεν σε, θεογεννήτορ ότι
της αχωρίστου Τριάδος
απεκύησας τον ένα Υιόν και Θεόν
και την προηγέωξας ημίν
τοις εν γη τα επουράνια.

Ωδή η'
Ον στρατιαί
ουρανών δοξάζουσι
και φρίττει τα Χερουβίμ
και τα Σεραφίμ
πάσα πνοή και κτίσις
Υμνείτε, ευλογείτε
και υπερυψούτε
εις πάντας τους αιώνας.

Τους Νινευίτας
ψυχή ακήκοας
μετανοούντας Θεώ
σάκκω και σπουδώ
τούτους ουκ εμιμήσω
αλλ' ώφθης σκαιοτέρα
πάντων των προ νόμου
και μετά νόμον επταικότων.

Της παλαιάς
Διαθήκης άπαντας
παρήγαγόν σοι ψυχή
προς υπογραμμόν
μίμησαι των δικαίων
τας φιλοθέους πράξεις
έκφυγε δε πάλιν
των πονηρών τας αμαρτίας.

Ως εκ βαφής
αλουργίδος, άχραντε,
η νοητή πορφυρίς,
του Εμμανουήλ,
ένδον εν τη γαστρί σου,
η σάρξ συνεξυφάνθη
όθεν Θεοτόκον
εν αληθεία σε τιμώμεν.

Ωδή θ'
Ασπόρου συλλήψεως
ο τόκος ανερμήνευτος
μητρός ανάνδρου
άφθορος η κύησις.
Θεού γάρ η γέννησις
καινοποιεί τας φύσεις
διό σε πάσια αι γενεαί
ως Θεόνυμφον μητέρα
ορθοδόξως μεγαλύνομεν.

Ο νους τετραυμάτισται,
το σώμα μεμαλάκισται,
νοσεί το πνεύμα,
ο λόγος ησθένησεν,
ο βίος νεν έκρωται,
το τέλος επί θύραις
διό μοι, τάλαινα ψυχή,
τι ποιήσεις όταν έλθη
ο κριτής ανερευνήσαι τα σά.

Ο νόμος ησθένησεν,
αργεί το ευαγγέλιον,
Γραφή δε πάσα,
εν σοί παρημέληται.
Προφήται ητόνησαν,
και πάς δικαίου λόγος
αι τραυματίαι σου,
ω ψυχή επληθύνθησαν
ουκ όντος ιατρού του υγιούντός σε.

Χριστός επειράζετο
Διάβολος επείραζε
δεικνύς τους λίθους
ίνα άρτοι γένωνται
εις όρος ανήγαγεν
ιδείν τας βασιλείας
του κόσμου πάσας εν ριπή
φοβού, ω ψυχή, το δράμα,
νήφε, εύχου πάσαν ώραν Θεώ.

Τελώνης εσώζετο,
και πόρνη εσωφρόνιζε
και φαρισαίος
αυχών κατεκρίνετο
ο μεν γαρ Ιλάσθητι
η δε Ελέησον
ο δε εκόμπαζε βοών
Ο Θεός ευχαριστώ σοι
και εξής τα της ανοίας ρητά.

Ληστής κατηγόρει σου,
ληστής εθεολόγει σοι
αμφότεροι γαρ
σταυρώ συνεκρέμαντο
Αλλ' ω πολυεύσπλαγχνε,
ως τω πιστώ ληστή σου
των επιγνόντι σε Θεόν
καμοί άνοιξον την θύραν
της ενδόξου βασιλείας σου.

Τριάς ομοούσιε
Μονάς η τρισυπόστατος
σε ανυμνούμεν,
Πατέρα δοξάζοντες,
Υιόν μεγαλύνοντες
και Πνεύμα προσκυνούντες,
τον ένα φύσει αληθώς
Θεόν ζωήν τε και ζωάς
βασιλείαν ατελεύτητον.

Την πόλιν σου φύλαττε
θεογεννήτορ άχραντε.
Εν σοί γάρ αύτη
πιστώς βασιλεύουσα
εν σοί και κρατύνεται
και διά σού νικώσα
τροπούται πάντα πειρασμόν
και σκυλεύει πολεμίους
και διέπει το υπήκοον.

taddeo, kommt das jetzt von der Länge hin?

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Re: Osterdatum

Beitrag von Clemens » Donnerstag 30. September 2010, 20:01

Und was willst du uns jetzt damit sagen?

taddeo
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Re: Osterdatum

Beitrag von taddeo » Donnerstag 30. September 2010, 20:13

Nassos hat geschrieben:Zwar hat das jetzt nichts mit dem Osterdatum zu tun, aber da das Thema woanders angesprochen wurde, habe ich mich schlau gemacht (ich weiß, alle anderen wissen das schon seit Jahren :tuete: ):

Der Große Kanon des Hl. Andreas von Kreta. Er wird komplett in der am Vorabend des Donnerstags der sechsten Fastenwoche gesungen, aufgeteilt in vier Abschnitte, und an den ersten vier Tagen der "Sauberen Woche" (Erste Fastenwoche).

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taddeo, kommt das jetzt von der Länge hin?

Lieben Gruß,
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Oh ja.
Das kommt sogar so gut hin, daß man es eigentlich wegen seiner Länge rausmoderieren müßte ... ;D

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Re: Osterdatum

Beitrag von anneke6 » Donnerstag 30. September 2010, 21:15

Nietenolaf hat geschrieben:Aber eins ist relativ sicher, noch vor dem Jahre 2100 werden die wenigen noch dem julianischen Kalender folgenden Orthodoxen Kirchen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf den "neuen julianischen" oder eben den gregorianischen umsatteln.
Viele Kreuzgangster werden das wohl nicht mehr miterleben…
???

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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Donnerstag 30. September 2010, 21:47

Clemens hat geschrieben:Und was willst du uns jetzt damit sagen?
Zunächst mal aufzuweisen, wie groß der Kanon wirklich ist - unabhängig von der Sprache. (Und er wird ja stets relativ nah am jeweiligen Osterdatum psalmodiert,,)
Bei Interesse könnte ich auch versuchen, den deutschen Text hierfür einzustellen.

Gruß,
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Donnerstag 30. September 2010, 21:48

taddeo hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:Zwar hat das jetzt nichts mit dem Osterdatum zu tun, aber da das Thema woanders angesprochen wurde, habe ich mich schlau gemacht (ich weiß, alle anderen wissen das schon seit Jahren :tuete: ):

Der Große Kanon des Hl. Andreas von Kreta. Er wird komplett in der am Vorabend des Donnerstags der sechsten Fastenwoche gesungen, aufgeteilt in vier Abschnitte, und an den ersten vier Tagen der "Sauberen Woche" (Erste Fastenwoche).

ΜΕΓΑΣ ΚΑΝΩΝ
...

taddeo, kommt das jetzt von der Länge hin?

Lieben Gruß,
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Das kommt sogar so gut hin, daß man es eigentlich wegen seiner Länge rausmoderieren müßte ... ;D
oh, ist das tatsächlich ein Problem? Tut mir leid, ich wollte das nicht zur Last hier reinstellen. Und natürlich hoffe ich, dass es jetzt nicht dauernd quotiert wird... :tuete:
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Re: Osterdatum

Beitrag von taddeo » Donnerstag 30. September 2010, 21:53

Nassos hat geschrieben:
Clemens hat geschrieben:Und was willst du uns jetzt damit sagen?
Zunächst mal aufzuweisen, wie groß der Kanon wirklich ist - unabhängig von der Sprache. (Und er wird ja stets relativ nah am jeweiligen Osterdatum psalmodiert,,)
Bei Interesse könnte ich auch versuchen, den deutschen Text hierfür einzustellen.

Gruß,
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In diesem Posting viewtopic.php?p=442732#p442732 hab ich schon eine deutsche Fassung verlinkt.

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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Donnerstag 30. September 2010, 21:56

Ja genau, stimmt ja. Zwar habe ich den Text nicht verglichen (urks), aber ich denke mal, dass das deckungsgleich sein wird (?).
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Sonnabend 6. November 2010, 22:43

Es stellte sich kürzlich die Frage nach dem Umgang mit Heiligentagen, die durch Ostern beeinflusst werden.

Das ganze ist leider nicht ganz so einfach, denn hier hängt es davon ab, ob der alte oder der neue Kalender angewandt wird.

Nochmal kurz zur Erinnerung:

Die griechisch-orthodoxe Kirche verwendet den sog. neuen Kalender. Dieser zählt jedoch nur für die unbeweglichen Feiertage (so zum Beispiel auch für Weihnachten). Die beweglichen Feiertage werden alle vom Ostersonntag aus berechnet. Und Ostern wird bei allen Orthodoxen stets nach dem sog. alten Kalender berechnet.

Dies resultiert darin, dass innerhalb des selben Jahres verschiedene orthodoxe Kirchen die quasi unbeweglichen Feiertage doch unterschiedlich begehen. Unabhängig von den Kalendern wird so vorgegangen: der Feiertag des Hl. Georg - eigentlich am 23. April - wird auf den Ostermontag verschoben. Wenn der Feiertag des Hl. Apostels Markus auch betroffen ist, dann wird er auf den Dienstag nach Ostermontag verschoben.

Das Osterdatum kann auch Mariä Verkündigung beeinflussen (wie im Westen auch). Das frühestmögliche Osterdatum ist der 22. März (wir sprechen hierbei stets vom julianischen Kalender. Das wäre also im gregorianischem Kalender der 4. April - wie 2010!
Jedoch betrifft dies wiederum nicht die griechische Kirche, weil der 25. März erst der 12. März im julianischen Kalender ist.

:panisch:

Doch was machen dann diejenigen, die Mariä Verkündigung nach altem Kalender feiern? Dazu habe ich keine Antwort finden können.

Gruß,
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nietenolaf » Sonnabend 6. November 2010, 22:55

Nassos hat geschrieben:Doch was machen dann diejenigen, die Mariä Verkündigung nach altem Kalender feiern? Dazu habe ich keine Antwort finden können.
Es wird nicht verschoben, nicht einmal, wenn er auf Karfreitag fällt. Dieser Feiertag hat die meisten Annotationen ("Markos-Kapitel") im Typikon. Eine sehr interessante Lektüre... :)
ἐὰν γὰρ ἀποϑάνῃ ἄνϑρωπος, ζήσεται συντελέσας ἡμέρας τοῦ βίου αὐτοῦ· ὑπομενῶ, ἕως ἂν πάλιν γένωμαι.

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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Sonnabend 6. November 2010, 22:59

Ich las nur irgendwo, dass man Mariä Verkündigung "kleine Paschalia" nennt. Das heißt "Kleinostern" fällt mit Ostern tatsächlich zusammen?

Vielen Dank für die rasche Antwort, Nietenolaf!
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Re: Osterdatum

Beitrag von Nassos » Sonnabend 6. November 2010, 23:00

Ach ja, könntest Du das mit den Annotationen etwas näher erläutern?
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Re: Osterdatum

Beitrag von anneke6 » Sonnabend 6. November 2010, 23:03

Nietenolaf hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:Doch was machen dann diejenigen, die Mariä Verkündigung nach altem Kalender feiern? Dazu habe ich keine Antwort finden können.
Es wird nicht verschoben, nicht einmal, wenn er auf Karfreitag fällt. Dieser Feiertag hat die meisten Annotationen ("Markos-Kapitel") im Typikon. Eine sehr interessante Lektüre... :)
Sondern? Werden die Texte beider Tage verwendet, oder die vom Karfreitag ersetzt?
Und wann ist das das letzte Mal passiert?
???

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Re: Osterdatum

Beitrag von Galilei » Sonnabend 6. November 2010, 23:21

Nietenolaf hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:Doch was machen dann diejenigen, die Mariä Verkündigung nach altem Kalender feiern? Dazu habe ich keine Antwort finden können.
Es wird nicht verschoben, nicht einmal, wenn er auf Karfreitag fällt. Dieser Feiertag hat die meisten Annotationen ("Markos-Kapitel") im Typikon. Eine sehr interessante Lektüre... :)
Das wundert mich. Im römischen Ritus wird dieses Fest am Montag nach der Osteroktav gefeiert, falls der 25. März in die Karwoche oder Osteroktav fällt.

(In einem weltlichen Kalender las ich allerdings vor einigen Jahren (muss wohl 2005 gewesen sein): »25. März – Karfreitag/Mariä Verkündigung« :roll: )

Folgendes habe ich übrigens mal gelesen, finde aber gerade keine Quelle: In manchen Schweizer Gegenden ist der Josefstag (19. März) staatlicher Feiertag. Falls der 19. März jedoch in die Karwoche fällt, wird der kirchliche Feiertag verschoben (in der ordentlichen Form auf den Samstag vor Palmsonntag, in der ao. Form auf den Dienstag nach der Osteroktav), während der staatliche Feiertag ersatzlos entfällt.

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