Christlicher Fu ndamentalismus

Rund um Anglikanertum, Protestantismus und Freikirchenwesen.
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asderrix
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Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von asderrix »

http://ezw-berlin.de/html/8241.php

Was haltet ihr von dem Faltblatt?
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

Lilaimmerdieselbe
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Lilaimmerdieselbe »

Es scheint vor allem eine Handreichung für Leute zu sein, die noch Schwierigkeiten haben, sich in unserer Gesellschaft zurecht zu finden und in Sammelunterkünften oder, da es dann schnell Hausverbote gibt, eben davor von Missionaren jeglicher Sorte angesprochen werden. Das wird jetzt vor allem für Flüchtlinge gedacht sein, das Problem gab es bei Wohnheimen ausländischer Studenten aber auch schon früher. Persönlich mitgekriegt habe das mit einer fundamentalistischen muslimischen Gruppe.
Gebrauchen können es aber auch Menschen in sehr verletzlichen Situationen, zum Beispiel Witwen, die eine Traueranzeige in der Zeitung geschaltet haben. Das ist sowohl mir als auch meiner Mutter und einer Verwandten in den letzten zwei Jahren mit einer evangelikalen Gruppe passiert.

Inhaltlich gefällt mir der Hinweis auf die Entstehungssituation des christlichen Fundamentalismus. Theologisch kann man dazu natürlich mehr sagen, aber für einen Faltzettel geht es durch.

RomanesEuntDomus
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von RomanesEuntDomus »

Daraus:
... Sie streiten mit den großen Kirchen und untereinander über das richtige Verständnis des christlichen Glaubens. Zum Beispiel behaupten sie, die großen Kirchen würden die Bibel, die Heilige Schrift der Christen, falsch verstehen. Manche sagen, sie seien die einzigen richtigen Christen. ...
:heul: ... sind ja wirklich schlimm, diese Fundis und Sektierer. :umkuck:

Aber immerhin schließen die Herausgeber des Faltblatts (EZW in Kooperation mit der Konferenz der Diözesanverantwortlichen und Beauftragten für Weltanschauungsfragen in den römisch-katholischen Bistümern Deutschlands sowie der Konferenz der Landeskirchlichen Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen in der EKD) sich selbst und ihre Brötchengeber, nämlich die Großkirchen, auch gleich mit ein, denn auch zwischen diesen gibt es seit Jahrhunderten Differenzen über das richtige Verständnis des christlichen Glaubens, und auch diese unterstellen einander gelegentlich, daß sie so einiges falsch verstehen.

Pilgerer
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Pilgerer »

Das was bei Christen "fundamentalistisch" genannt wird, ist im Islam schon "liberal". So extrem haben sich da die Wertmaßstäbe verschoben. Wer solche Begriffe verwendet, sollte sie erstmal unabhängig vom Untersuchungsgegenstand definieren und dann auf alle gleich ohne Ansehen der Religion anwenden.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

Marienkind
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Marienkind »

Hier Bedenken gegenüber den fundamentalistisch eingestellten "Bibelchristen" in einer "nachtodlichen Belehrung" durch Johann Heinrich Jung-Stilling:

http://www.wiwi.uni-siegen.de/merk/stil ... risten.pdf
.

Eichbaum
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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von Eichbaum »

@ Thema "Bibelchristen

Kennt ihr auch sog. Bibelchristen, die bewusst und betont Weihnachten NICHT feiern?
Und die auch Ostern nicht feiern.
Und keine Geburtstage usw.
Gebt den Bäumen diese Welt!

CIC_Fan

Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von CIC_Fan »

früher waren das nur die zeugen Jehovas aber diese Blödheiten greifen vor allem in den USA um sich

Eichbaum
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Eichbaum »

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 25. Dezember 2019, 12:29
aber diese Blödheiten greifen vor allem in den USA um sich
So scheint es leider zu sein!
Und jene Leute sind noch stolz wie Bolle über ihre eigene Blödheit.
Und dünken sich die einigen "echten Christen."
Gebt den Bäumen diese Welt!

Petrus
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Petrus »

Hallo zusammen,

waren dann die Christen der ersten Jahrhunderte auch blöd, weil sie kein Weihnachten feierten, und auch keinen Geburtstag?

(Ostern haben sie ja wohl gefeiert).

Meine Meinung: Die Geschichte der christlichen Festfeiern ist etwas komplexer, als oben dargestellt.

p. s. "Meine" moslemische Lebensmittelhändlerin wünscht mir immer "fröhliche Weihnachten", und "fröhliche Ostern" auch. Ungefragt :)

Peduli
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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von Peduli »

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Lioba
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Lioba »

Die Amishen sind tatsächlich fundamentalistisch, allerdings leben sie eher zurückgezogen in ihren Gemeinschaften in den USA und sind strikte Pazifisten. Sie haben in den USA das aktive und passive Wahlrecht , nutzen aber nur das passive, sie sind eher den Republikanern zugeneigt. Die jungen Amishen können für ein Jahr die Gemeinschaft verlassen und das Leben draussen kennenlernen, danach müssen sie sich dauerhaft entscheiden ob sie zurückkommen oder nicht. Missionseinsätze in deutschen Unterkünften und Wohnheimen gibt es sicher nicht.
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Lioba
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Lioba »

Zu dem Faltblatt möchte ich sagen, dass es nicht alles abdecken kann- zum Beispiel die Stellung des Gnadauer Verbandes innerhalb der ev Kirche etc.
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Lioba
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Lioba »

Nachtrag: Es gibt ja durchaus Zusammenarbeit zwischen den Freien Gemeinden und der Landeskirche- etwa bei den Allianzgebetswochen, die Landeskirchliche Gemeinschaft ist auch eher konservativ und kooperiert gerne mit den Freien Gemeinden wo es passt. Daher ist dann natürlich die Frage verständlich, wieso man einerseits zusammenarbeitet bzw, gemeinsame Aktionen durchführt und dann die Freien quasi auf eine Stufe mit Islamisten und religiösen Gruppen die als Sekten gelten gestellt werden.
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Peduli
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Peduli »

Nachdenkenswerter Vortrag!

Eine protestantische Sicht auf die aktuelle Krise im Christentum! :hmm:
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Lioba
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Lioba »

Eine etwas einseitige Sicht, auch wenn ich einigen Punkten zustimmen kann. Sicher ist die Entchristlichung unserer Kultur erkennbar und kann ueber einen langen Zeitraum verfolgt werden.Aber hier schimmert doch wieder zu sehr Calvins Erfolgschristentum durch. Es wird dreist unterschlagen, dass andere Kulturen durchaus Beeindruckendes geleistet haben und uns teilweise voraus waren. Die Aufklaerung hat uns sicher nicht froemmer gemacht, hat aber dem wissenschaftlichen Fortschritt nicht geschadet. Die industrielle Revolution hat zu Beginn grosses Leid und auch Entwurzelung mit sich gebracht und dadurch auch radikale politische Bewegungen beguenstigt. Und um die Wiederkunft des Herrn sollte moeglichst wenig herumspekuliert werden. Die Sache mit irgendeiner Missionskonferenz 1910 ist mit voellig unbekannt und scheint irgendwie auch hanebuechen. Nun denn, zurueck zum Wesentlichen. GESEGNETE OSTERN EUCH ALLEN
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Peduli
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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von Peduli »

Ich sag's trotzdem, auch wenn ich jetzt mindestens 5 € in die Chauvi-Kasse zahlen muß! :tuete: :tuete: :tuete:

Ein weiblicher Blick auf die Welt: :emil: :emil: :emil:
Kann ich mich als erfolgreiche Frau einem Mann unterordnen?
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ottaviani
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von ottaviani »

lächerlich aber jedem das seine

Peduli
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Sonntag 28. Dezember 2025, 10:31
lächerlich aber jedem das seine
Nunja, mit intelligenten Frauen hast Du es ja nicht so wirklich! :kugel: :kugel: :kugel:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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ottaviani
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von ottaviani »

wenn du meinst

Peduli
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Peduli »

ottaviani hat geschrieben:
Sonntag 28. Dezember 2025, 11:04
wenn du meinst
Der Relativismus gibt sich gerne großzügig, dabei ist diese vorgetäuschte Großzügigkeit lediglich ein Deckmantel für Amoralität! :huhu: :huhu: :huhu:
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nomads
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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 28. Dezember 2025, 09:17
Ich sag's trotzdem, auch wenn ich jetzt mindestens 5 € in die Chauvi-Kasse zahlen muß! :tuete: :tuete: :tuete:

Ein weiblicher Blick auf die Welt: :emil: :emil: :emil:
Kann ich mich als erfolgreiche Frau einem Mann unterordnen?
ich habe mir nur die ersten 5 Min. angeschaut und schon in den ersten 2 Min. haben die 2 Frauen ein fundamentales Problem der modernen Gesellschaften angesprochen, ohne vielleicht es selber zu bemerken: Die Einsamkeit.
England hat seit 2018 ein Ministerium für Einsamkeit und Japan seit 2021. In Deutschland gibt es ein solches noch nicht, aber es gibt die "Allianz gegen Einsamkeit" und die "Strategie gegen Einsamkeit" gelenkt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Hier der Dialog der beiden Frauen:
Jana Highholder: „ … ich bin 27... und ich habe noch nie mit jemandem geschlafen“
Jasmin Kosubek: „… es kommt noch dazu, dass du gerne einen Mann hättest, der noch keinen Sex vor der Ehe hatte“
Tja, hier wird das Problem der Einsamkeit „geboren“.
Welche Frau, wie die interviewte Jana Highholder, findet noch einen Mann in ihrem Alter, der auch in sexueller Enthaltsamkeit bis dato gelebt hat (gibt es überhaupt noch solche Männer in dem Alter)?
Und welcher Mann (der bis zum Alter von der interviewten Jana Highholder), findet noch eine Frau in seinem Alter, die auch in sexueller Enthaltsamkeit bis dato gelebt hat (gibt es überhaupt noch solche Frauen in dem Alter)?
Und auch wenn sie sich begegnen, wer sagt, dass sie sich automatisch verlieben und eine Familie gründen werden wollen (so wie Gott das in seiner Schöpfungsordnung begründet hat)?

Heute halten sich Jugendliche mit 16 für nicht normal, wenn sie noch kein Sex hatten. Mit 26 suchen sie dann nach einer festen Beziehung – in Diskos, Kneipen, Tanzlokalen und vor allem im Internet in den boomenden Singlebörsen. Sie alle suchen nach wahrer Liebe, aber die wahre Liebe finden sie nicht mehr. Sie hätten diese gefunden, wenn sie bei ihrer Ersten geblieben wären, aber bereits Ende der 70-er Jahre hat ihnen die Jugendzeitschrift BRAVO „Anleitungen“ geliefert, wie sie ihre ersten sexuellen „Erfahrungen“ machen sollen.
Also, seit dem 15 Lebensjahr huren sie und entheiligen sie ihr Leben so fatal, dass sie sich mit 25, nach mehreren sexuellen Partnern und gesammelten sexuellen „Erfahrungen“, in ihrer entleerten Birne fragen, was ist denn so in ihrem Leben schiefgelaufen, dass sie keine wahre Liebe finden? Die wahre Liebe (bis der Tod uns scheidet) kann nicht in Köpfen keimen, wenn diese voll von sexuellen Erfahrungen sind. Man kann nicht die Reinheit des Herzens, des Geistes und des Leibes (Jungfräulichkeit) vom Anderen erwarten, wenn man selber diese nicht (mehr) in eine Beziehung mitbringen kann.
Die 2 Frauen im Interview denken vielleicht nicht so weit, aber genau diese moderne Lebensweise, die schon JP2 bei seinem ersten Besuch in Deutschland angeprangert hat, führt auch später nicht nur zu einer fundamentalen, rein technischen Vereinsamung (Alleinleben), sondern vor allem zu einer Entleerung des Geistes und Vermüllung der Seele.

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ottaviani
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von ottaviani »

frommes Blabla was ein alter Herr aus Polen gesagt hat interessiert 20 Jahre nach seunem Tod niemand mehr ausser einer frömmelden Minderheit,es ist aber sehr wsichtigkeit dass sie das frei kann und tut wenn sie das möchte

nomads
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von nomads »

in diesem Thema geht es nicht um einen alten Herrn aus Polen, Du Kunstbanause! :breitgrins:

Peduli
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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Montag 29. Dezember 2025, 09:14
Peduli hat geschrieben:
Sonntag 28. Dezember 2025, 09:17
Ich sag's trotzdem, auch wenn ich jetzt mindestens 5 € in die Chauvi-Kasse zahlen muß! :tuete: :tuete: :tuete:

Ein weiblicher Blick auf die Welt: :emil: :emil: :emil:
Kann ich mich als erfolgreiche Frau einem Mann unterordnen?
ich habe mir nur die ersten 5 Min. angeschaut und schon in den ersten 2 Min. haben die 2 Frauen ein fundamentales Problem der modernen Gesellschaften angesprochen, ohne vielleicht es selber zu bemerken: Die Einsamkeit.
England hat seit 2018 ein Ministerium für Einsamkeit und Japan seit 2021. In Deutschland gibt es ein solches noch nicht, aber es gibt die "Allianz gegen Einsamkeit" und die "Strategie gegen Einsamkeit" gelenkt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Hier der Dialog der beiden Frauen:
Jana Highholder: „ … ich bin 27... und ich habe noch nie mit jemandem geschlafen“
Jasmin Kosubek: „… es kommt noch dazu, dass du gerne einen Mann hättest, der noch keinen Sex vor der Ehe hatte“
Tja, hier wird das Problem der Einsamkeit „geboren“.
Welche Frau, wie die interviewte Jana Highholder, findet noch einen Mann in ihrem Alter, der auch in sexueller Enthaltsamkeit bis dato gelebt hat (gibt es überhaupt noch solche Männer in dem Alter)?
Und welcher Mann (der bis zum Alter von der interviewten Jana Highholder), findet noch eine Frau in seinem Alter, die auch in sexueller Enthaltsamkeit bis dato gelebt hat (gibt es überhaupt noch solche Frauen in dem Alter)?
Und auch wenn sie sich begegnen, wer sagt, dass sie sich automatisch verlieben und eine Familie gründen werden wollen (so wie Gott das in seiner Schöpfungsordnung begründet hat)?

Heute halten sich Jugendliche mit 16 für nicht normal, wenn sie noch kein Sex hatten. Mit 26 suchen sie dann nach einer festen Beziehung – in Diskos, Kneipen, Tanzlokalen und vor allem im Internet in den boomenden Singlebörsen. Sie alle suchen nach wahrer Liebe, aber die wahre Liebe finden sie nicht mehr. Sie hätten diese gefunden, wenn sie bei ihrer Ersten geblieben wären, aber bereits Ende der 70-er Jahre hat ihnen die Jugendzeitschrift BRAVO „Anleitungen“ geliefert, wie sie ihre ersten sexuellen „Erfahrungen“ machen sollen.
Also, seit dem 15 Lebensjahr huren sie und entheiligen sie ihr Leben so fatal, dass sie sich mit 25, nach mehreren sexuellen Partnern und gesammelten sexuellen „Erfahrungen“, in ihrer entleerten Birne fragen, was ist denn so in ihrem Leben schiefgelaufen, dass sie keine wahre Liebe finden? Die wahre Liebe (bis der Tod uns scheidet) kann nicht in Köpfen keimen, wenn diese voll von sexuellen Erfahrungen sind. Man kann nicht die Reinheit des Herzens, des Geistes und des Leibes (Jungfräulichkeit) vom Anderen erwarten, wenn man selber diese nicht (mehr) in eine Beziehung mitbringen kann.
Die 2 Frauen im Interview denken vielleicht nicht so weit, aber genau diese moderne Lebensweise, die schon JP2 bei seinem ersten Besuch in Deutschland angeprangert hat, führt auch später nicht nur zu einer fundamentalen, rein technischen Vereinsamung (Alleinleben), sondern vor allem zu einer Entleerung des Geistes und Vermüllung der Seele.
Meines Erachtens ist diese Vereinsamung eine Folge einer existentialistischen Weltanschauung.
Die meisten Jugendlichen sind vollkommen überzeugt von dem Spruch: YOLO = You only live once!

Dabei wird nicht in Betracht gezogen, daß das Leben eben nicht mit dem Tode endet. :hmm:

Der zweite Grund ist, daß weithin gelehrt wird, man habe kritisch zu sein, wenn man als intelligent gelten möchte. Die alternative Variante, nämlich die Affirmation als Zugangsmöglichkeit zum Weltgeschehen, ist dagegen eher unbekannt und wird eher weitgehend in kirchennahen Kreisen gelehrt und dort sogar vorgelebt.

Die ganze gesellschaftliche Entwicklung ist eine Spätfolge der "68-er-Revolution", die nun am Ende ihres Marsches durch die Institutionen angekommen ist und keinen Ausweg mehr kennt. Mit der affirmativen Methode, die Jana Highholder für sich als richtig erachtet, wird sie weit kommen.

Chapeau, Frau Hochhalter! :hutab: :hutab: :hutab:
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Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Montag 29. Dezember 2025, 11:30
Meines Erachtens ist diese Vereinsamung eine Folge einer existentialistischen Weltanschauung.
Die meisten Jugendlichen sind vollkommen überzeugt von dem Spruch: YOLO = You only live once!
das sowieso.
mMn kommt es auch von der Erziehung im Elternhaus – es sind eben die Eltern, die nach der Antibabypille und "68-er-Revolution", mit sexuellen Erfahrungen „bereichert“, links und antikirchlich, können ihren Kindern doch nicht Keuschheit predigen, denn das wäre doch verlogen.

Peduli hat geschrieben:
Montag 29. Dezember 2025, 11:30
Der zweite Grund ist, daß weithin gelehrt wird, man habe kritisch zu sein, wenn man als intelligent gelten möchte.
aber nur dann, wenn man das kritisiert, was einen Absolutheitsanspruch erhebt – wie z.B. die RK-Kirche. Den Islam kritisiert man aus 2 Gründen nicht: Man hat Heidenangst vor ihm, oder man glaubt nicht, dass er aus der Offenbarung Gottes resultiert (aber das sagt man dann auch nicht).
Die „YOLO = You only live once!“ Meinung zu hinterfragen und kritisieren gilt dagegen als uncool. So leben die nach 68-er Generationen in einem Teufelskreis gefangen, aber wie ottaviani sagen würde: „Jedem das seine!“ :breitgrins:

Peduli hat geschrieben:
Montag 29. Dezember 2025, 11:30
Die alternative Variante, nämlich die Affirmation als Zugangsmöglichkeit zum Weltgeschehen, ist dagegen eher unbekannt und wird eher weitgehend in kirchennahen Kreisen gelehrt und dort sogar vorgelebt.
damit ist heute fast jeder junge Mensch überfordert.

Peduli hat geschrieben:
Montag 29. Dezember 2025, 11:30
Die ganze gesellschaftliche Entwicklung ist eine Spätfolge der "68-er-Revolution", die nun am Ende ihres Marsches durch die Institutionen angekommen ist und keinen Ausweg mehr kennt.
ich frage mich oft, ob sie überhaupt nach einem Ausweg sucht? Wenn sie etwas wie einen Ausweg nicht kennt, kann sie diesen auch nicht herbeisehnen.

Peduli hat geschrieben:
Montag 29. Dezember 2025, 11:30
Mit der affirmativen Methode, die Jana Highholder für sich als richtig erachtet, wird sie weit kommen.
das sehe ich ähnlich, aber aus der Sicht der heutigen Möchtegernexperten (in der von Dir erwähnten nach „68-er Generation“), wird sie nicht weit kommen, weil sie eben keinen (Mann) abkriegt und weil sie mit ihrem Statement realitätsfremd jeden Mann in die Flucht schlägt - Männer, die aber gerne genau solche Frauen heiraten würden. Was für eine Ironie (des Schicksals)! :breitgrins:

Peduli
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Peduli »

Am Ende des Interviews kommt Jana Highholder auf die Theologie des Leibes von JP II zu sprechen. :) :) :)
Sie hat wohl eine Einführung dazu gelesen, die von Christopher West verfaßt worden ist.
(Theologie des Leibes für Anfänger)

Und dies ist doch besonders bemerkenswert, weil sie ausgesprochen protestantisch aufgestellt ist; aber dennoch die Größe hat, über den Tellerrand des Protestantismus hinauszuschauen. Des weiteren erfreulich ist natürlich, daß JP II offenbar auch außerhalb der katholischen Kirche wirken konnte und wirken kann. ;D ;D ;D
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 30. Dezember 2025, 07:22
Und dies ist doch besonders bemerkenswert, weil sie ausgesprochen protestantisch aufgestellt ist; aber dennoch die Größe hat, über den Tellerrand des Protestantismus hinauszuschauen. Des weiteren erfreulich ist natürlich, daß JP II offenbar auch außerhalb der katholischen Kirche wirken konnte und wirken kann. ;D ;D ;D
Eigentlich möchte ich mich nicht unbedingt zu dieser jungen Frau äußern, habe sie aber bei Wikipedia gefunden – ich zitiere aus Wikipedia:
„Zwischen 2018 und 2020 betrieb Highholder als erste christliche YouTube-Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf Vorschlag der GEP und der AEJ den YouTube-Kanal „Jana glaubt“; das Projekt war auch auf Instagram und Facebook zu finden. Im Community-Format „Wir“ sprach sie in wöchentlichen Beiträgen über die kleinen und großen Ereignisse im Leben junger Menschen, über Liebe und über ihren Glauben. Innerhalb der EKD war diese Kooperation jedoch umstritten, und die Verantwortlichen wurden unter anderem in der Zeit-Beilage Christ und Welt scharf kritisiert. Die evangelische Pfarrerin Hanna Jacobs nannte Highholder ein „trojanisches Pferd“, das „biblizistische und evangelikale Positionen“ propagiere. Der Theologe Martin Fritz, wissenschaftlicher Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin, bezeichnet sie als „rechtsevangelikal[e]“ und verweist auf ihre streng wörtliche Bibelauslegung sowie das Ignorieren aktueller gesellschaftlicher Fragen.“ (Quelle)

wenn man das liest, weiß man eigentlich noch nicht viel über diese junge Frau, aber man weißt sofort, wer hinter dieser Beschreibung steckt – linke, gottlose, menschenvergötzende Rechthaberei.
Wer heute, wie die junge Frau, nicht mit dem Mainstream schwimmt, ist automatisch umstritten und rechts. Um also nicht recht zu sein, muss man heutzutage links, gottlos und am besten noch homogen sein. :breitgrins:

Peduli
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 30. Dezember 2025, 13:43
Peduli hat geschrieben:
Dienstag 30. Dezember 2025, 07:22
Und dies ist doch besonders bemerkenswert, weil sie ausgesprochen protestantisch aufgestellt ist; aber dennoch die Größe hat, über den Tellerrand des Protestantismus hinauszuschauen. Des weiteren erfreulich ist natürlich, daß JP II offenbar auch außerhalb der katholischen Kirche wirken konnte und wirken kann. ;D ;D ;D
Eigentlich möchte ich mich nicht unbedingt zu dieser jungen Frau äußern, ..............
Meines Erachtens kann man Jana Highholder pars pro toto für den evangelikalen Fundamentalismus ansehen. Ihre Einstellung ist eine Folge des sola-scriptura-Denkweise, die sich seit ca. 500 Jahren in der Welt breitgemacht hat.

Mir persönlich nötigen "Sekten" wie die Amishen oder die Mennoniten aber schon ein "stückweit" * Respekt ab! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:

Wenn man sich in den USA derzeit umsieht, dann geht dieser Fundamentalismus jedoch sehr viel weiter:
Es könnte beispielsweise sein, daß der nächste Kreuzzug nicht vom Papst angeordnet wird, sondern vom amerikanischen Präsidenten. Ein Indiz dafür ist die Person Pete Hegseth als Kriegsminister; bis vor kurzem war er noch Verteidigungsminister. :hmm: :hmm: :hmm:

Der offiziell verlautbarte Grund dafür, könnte die "Verteidigung Israels" sein! :glubsch: :glubsch: :glubsch:

Auch das, was sich in der Folge der Ermordung von Charlie Kirk in der politisch rechten Szene in den USA so tut, ist alles andere als beruhigend.


* Den Modernismus konnte ich mir jetzt nicht verkneifen! :emil: :emil: :emil:
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Re: Christlicher Fu ndamentalismus

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 30. Dezember 2025, 15:54
Wenn man sich in den USA derzeit umsieht, dann geht dieser Fundamentalismus jedoch sehr viel weiter:
Es könnte beispielsweise sein, daß der nächste Kreuzzug nicht vom Papst angeordnet wird, sondern vom amerikanischen Präsidenten. Ein Indiz dafür ist die Person Pete Hegseth als Kriegsminister; bis vor kurzem war er noch Verteidigungsminister. :hmm: :hmm: :hmm:
in diesem Zusammenhang fällt mir eine Dokumentation ein, die ich mit großem Interesse im deutschen Fernsehen gesehen habe: „Evangelikale - mit Gott an die Macht“
Die Doku stammt aus dem Jahr 2023, da war Pete Hegseth noch nicht in der Regierung. Dort wird aber die evangelikale Pastorin Paula White bei einer ihrer Predigten im knallrotem Kleid gezeigt – im ersten Moment dachte ich, sie ist entweder krank oder auf Speed!
Was mich bei den Evangelikalen aber sehr wundert – sie berufen sich auf die Bibel, predigen Jungfräulichkeit bis zur Eheschließung (die Väter präsentieren in dieser Doku stolz ihre jungfräulichen Töchter), folgen aber den Worten Jesu nicht, wenn es um die Unauflöslichkeit der Ehe geht (Paula White - dreimal verheiratet), obwohl in 3 Evangelien Jesus klarstellt, dass jede neu geschlossen Ehe nach der Scheidung der Ersten ein Ehebruch darstellt. Wie kann man den Sinn des Evangeliums so verdrehen und sich dann "evangelikal" nennen (oder nennen lassen)?

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 30. Dezember 2025, 15:54
Der offiziell verlautbarte Grund dafür, könnte die "Verteidigung Israels" sein! :glubsch: :glubsch: :glubsch:
ja, auch über Israel und das Verhältnis zu den Evangelikalen wird in der Doku berichtet.

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 30. Dezember 2025, 15:54
Auch das, was sich in der Folge der Ermordung von Charlie Kirk in der politisch rechten Szene in den USA so tut, ist alles andere als beruhigend.
dass viele Leute, Moderatoren, Nachrichtensprecher, Berichterstatter Charlie Kirk gleich der rechten Szene zugeordnet haben, zeugt wieder von ihrer arroganter Ignoranz, mit der sie sich dem Mainstream einfach hingeben und um als aufgeklärt zu gelten.
Dazu fällt mir doch die Aussage vom Constantin Schreiber, der vom ARD zu WELT wechselte, in der er einen der Gründe für den Wechsel nannte: als Nachrichtensprecher bei der ARD war er nur verpflichtet vom vorgegebenen Zettel abzulesen.

P.S. Falls Du die Doku noch nicht gesehen hast, empfehle ich sie Dir dringend!

Peduli
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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Dienstag 30. Dezember 2025, 16:52
Was mich bei den Evangelikalen aber sehr wundert – sie berufen sich auf die Bibel, predigen Jungfräulichkeit bis zur Eheschließung (die Väter präsentieren in dieser Doku stolz ihre jungfräulichen Töchter), folgen aber den Worten Jesu nicht, wenn es um die Unauflöslichkeit der Ehe geht (Paula White - dreimal verheiratet), obwohl in 3 Evangelien Jesus klarstellt, dass jede neu geschlossen Ehe nach der Scheidung der Ersten ein Ehebruch darstellt. Wie kann man den Sinn des Evangeliums so verdrehen und sich dann "evangelikal" nennen (oder nennen lassen)?
Um die Evangelikalen zu verstehen, muss man sich vermutlich etwas abseits der kirchlichen Lehre * bewegen. :tuete: :tuete: :tuete:

Schon das sola-scriptura-Prinzip ist bei genauerer Betrachtung nonsense. Denn schließlich wurde das Neue Testament erst im 4. Jahrhundert nach der Entstehung des Christentums kanonisiert.
Und nonsense läßt sich nicht dadurch in Sinn verwandeln, indem man noch vier andere Prinzipien, die theologisch durchaus disputierbar sind, hinzufügt. :ikb_gathering: :ikb_gathering: :ikb_gathering:

Was jedoch meines Erachtens beeindruckend bleibt ist, daß auch das evangelikale Christentum in kleinen Gemeinschaften sehr gut und sinngemäß funktionieren kann.
Gut dargestellt wird dies meines Erachtens in einem meiner Lieblingsfilme Der einzige Zeuge. :heiligschein: :heiligschein: :heiligschein:
Dort bekommt ein jung verheiratetes Paar von der gesamten Amish-Gemeinde eine Scheune erbaut, damit der übernommene Hof dieses Paares bewirtschaftet werden kann.
nomads hat geschrieben:
Dienstag 30. Dezember 2025, 16:52
P.S. Falls Du die Doku noch nicht gesehen hast, empfehle ich sie Dir dringend!
Steht schon auf meiner to-do-Liste! ;D ;D ;D


* Wobei dieses Abseits einen Grund hat. Denn eines, was den Protestantismus einstmals hervorbrachte und weiterhin vereinigt, ist die Ablehnung der katholischen Lehre. :dudu: :dudu: :dudu:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
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nomads
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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 31. Dezember 2025, 09:37
Um die Evangelikalen zu verstehen, muss man sich vermutlich etwas abseits der kirchlichen Lehre* bewegen. :tuete: :tuete: :tuete:

* Wobei dieses Abseits einen Grund hat. Denn eines, was den Protestantismus einstmals hervorbrachte und weiterhin vereinigt, ist die Ablehnung der katholischen Lehre. :dudu: :dudu: :dudu:
das fällt mir auch schon seit Jahren auf! Egal wie verschiedene Diskussionen anfangen, am Ende definieren sich die Nichtkatholiken dadurch, dass sie auf die „Fehler“ (aus ihrer Sicht) in der Lehre der RK-Kirche hinweisen und lehnen diese ab.


Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 31. Dezember 2025, 09:37
Was jedoch meines Erachtens beeindruckend bleibt ist, daß auch das evangelikale Christentum in kleinen Gemeinschaften sehr gut und sinngemäß funktionieren kann.
ja, das lässt sich beobachten. Mit Ausnahme der Unauflöslichkeit der Ehe. ;)


Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 31. Dezember 2025, 09:37
Gut dargestellt wird dies meines Erachtens in einem meiner Lieblingsfilme Der einzige Zeuge. :heiligschein: :heiligschein: :heiligschein:
Dort bekommt ein jung verheiratetes Paar von der gesamten Amish-Gemeinde eine Scheune erbaut, damit der übernommene Hof dieses Paares bewirtschaftet werden kann.
habe ich nicht gesehen, aber ich merke mir den Titel.

Peduli
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Re: Christlicher Fundamentalismus

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 31. Dezember 2025, 12:49
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 31. Dezember 2025, 09:37
Gut dargestellt wird dies meines Erachtens in einem meiner Lieblingsfilme Der einzige Zeuge. :heiligschein: :heiligschein: :heiligschein:
Dort bekommt ein jung verheiratetes Paar von der gesamten Amish-Gemeinde eine Scheune erbaut, damit der übernommene Hof dieses Paares bewirtschaftet werden kann.
habe ich nicht gesehen, aber ich merke mir den Titel.
Youtube macht's möglich: Barn scene! :huhu: :huhu: :huhu:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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