Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Rund um Anglikanertum, Protestantismus und Freikirchenwesen.
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ad-fontes
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von ad-fontes »

asderrix hat geschrieben:unchristlicher Zeit
Was soll das denn sein?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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asderrix
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von asderrix »

ad-fontes hat geschrieben:
asderrix hat geschrieben:unchristlicher Zeit
Was soll das denn sein?
... heißt natürlich urchristlich.
Man soll nichts mehr schreiben wenn man schon halb schläft.
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ad-fontes
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von ad-fontes »

asderrix hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
asderrix hat geschrieben:unchristlicher Zeit
Was soll das denn sein?
... heißt natürlich urchristlich.
Man soll nichts mehr schreiben wenn man schon halb schläft.
Also zu unchristlicher Zeit?! ;D
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

Miserere Nobis Domine
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

asderrix,

Welcher Zeitraum gilt bei dir als urchristlich?

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asderrix
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von asderrix »

Miserere Nobis Domine hat geschrieben:asderrix,

Welcher Zeitraum gilt bei dir als urchristlich?
Ja das is nicht so leicht einzugrenzen, ich denke die Entstehung der Gemeinde/Christenheit, wie schnell andere Gedanken einlass fanden sehen wir ja schon in den Briefen des NT, wo gegen einige fehlentwicklungen Stellung bezogen wurde.
Das ging nach 90 nach Christus vermutlich noch rasanter von statten.
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holzi
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von holzi »

asderrix hat geschrieben:
Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Welcher Zeitraum gilt bei dir als urchristlich?
Ja das is nicht so leicht einzugrenzen, ich denke die Entstehung der Gemeinde/Christenheit, wie schnell andere Gedanken einlass fanden sehen wir ja schon in den Briefen des NT, wo gegen einige fehlentwicklungen Stellung bezogen wurde.
Das ging nach 90 nach Christus vermutlich noch rasanter von statten.
Nun gilt es, sich zu fragen, ob man der Kirche zutraute, dies im Geiste Jesu selbst zu regeln, oder ob man zum Schluß kommt, daß damals bereits so viel schief gelaufen ist, daß man knapp 1900 Jahre später nochmal alles von vorne beginnen mußte? (ich wähle übrigens Option n° 1!)

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Lioba
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von Lioba »

Das beste Bibelwissen finde ich interessanterweise neben bekenntnisorientierten Lutheranern und evagelikalen Freikirchlern auch bei den Kopten.
Woran kann das liegen- ich selbst weiss von den Kopten fast nichts. Gehört Eritrea dazu?
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach

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asderrix
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von asderrix »

holzi hat geschrieben:Nun gilt es, sich zu fragen, ob man der Kirche zutraute, dies im Geiste Jesu selbst zu regeln, oder ob man zum Schluß kommt, daß damals bereits so viel schief gelaufen ist, daß man knapp 1900 Jahre später nochmal alles von vorne beginnen mußte? (ich wähle übrigens Option n° 1!)
Ich denke das ist ein Irrtum, das alles von vorn begonnen wird.

Luther war angetreten, um geleitet durch den Geist Christi der Kirche zu helfen das selbst zu regeln, aber wer lässt sich gern korrigieren, gibt lieb gewonnen Gewohnheiten, Traditionen auf. Das traf damals für die rkK zu, das traf später für die ev.Luth. zu und das trifft heute für manche Freikirchen zu die "schon"50 oder 100 Jahre bestehen, obwohl Christen in den der Heilige Geist wohnt, in diesen Kirchen/Gemeinden sind.
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Miserere Nobis Domine
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von Miserere Nobis Domine »

Lioba hat geschrieben: Woran kann das liegen-
Lange Predigten in der Liturgie über Altes und Neues Testament, sowie Vortragsreihen über biblische Themen.
Lioba hat geschrieben: ich selbst weiss von den Kopten fast nichts. Gehört Eritrea dazu?
Ich bezog mich jetzt speziell auf die Situation der Ägypter. Die Kirchen von Äthiopien und Eritrea sind historisch aus der ägyptischen Kirche hervorgegangen, aber inzwischen organisatorisch eigenständig. Wie gut dort die Bibelkenntnisse sind, weiss ich leider nicht.

Kilianus
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Re: Verstehensfrage zur freikirchlichen Frömmigkeit

Beitrag von Kilianus »

ad-fontes hat geschrieben: Kontakt zum Wort Gottes nur durch das Hören innerhalb der Meßfeier.
Ich bekomme den intensivsten Kontakt zum fleischgewordenen Wort Gottes tatsächlich in der Meßfeier.

Allerdings nicht primär hörend, sondern mehr - Verzeihung - schluckend.

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