Edi hat geschrieben:
wenn du die apostolischen Väter schon ablehnst, wer gibt dir denn die Sicherheit, dass deine Ansichten 100 % stimmen?
Niemand und nichts gibt mir die Sicherheit, es entspricht einfach meinem momentanen Erkenntnisstand.
Hast du dadurch, dass andere heilige Männer das genau so sahen wie du, 100 %' ige Gewissheit das es stimmt?
Die Väter sind doch dem Geschehen zeitlich gesehen näher gewesen und waren zum Teil sogar noch Schüler der Apostel. Laut heiliger Schrift gab es damals z.B. schon Bischöfe, wo sind die bei euch zu finden?
In letzter Zeit ist es wieder vermehrt zur Rückbesinnung gekommen, das Gemeindeleiter, das ist ja der Sinn des Bischofs, für eine Gemeinde notwendig sind, genauso, wie es auch die Ältesten und Diakone in einer Gemeinde braucht und diese auch klar benannt und berufen sein müssen, das war lange Zeit durch eine Überbewertung des allgemeinen Priestertums nicht der Fall, aber das sind die schwierigen Reformationen die ich oben schon benannte.
Meine Frage von vor einiger Zeit, wieso denn die von die kritisierten Dinge an einer Einheit mit Christus hindern sollen, hast du immer noch nicht beantwortet. Immerhin findet man hingegebene Christen, ja grosse Gottesmänner und -frauen gerade und besonders auch in der kath. Kirche. Offenbar stören Gott die angeblichen Irrtümer also nicht und ER hat demnach andere Maßstäbe als manche Menschen und es sind in Gottes Augen gar keine Irrtümer. Diesen Schluß könnte man ja auch ziehen.
Hier vermischt du zwei Frage.
Ich streite nicht ab, das die Kirchengeschichte Glaubensväter /mütter hervor brachte, die der Lehre der rkK 100 % zustimmten, das sagt aber nichts über die Richtigkeit der Lehre aus, da es auch bei Moslems, im Buddhismus usw. Menschen mit bewundernswerten Lebenswandel und Lebensaussagen gibt, wenn dann noch wie bei diesen Glaubenshelden der Heilige Geist dazukommt, dann sind das Menschen von denen man lernen kann, zu denen man aufblicken kann.
Warum ich der Meinung bin das eine Einheit der Christen Utopie ist, ist schnell beantwortet.
Viele christliche Gemeinschaften, sind von der Exklusivität ihrer Gemeinschaft zu sehr überzeugt, so das sie nicht bereit sind, den möglichen gemeinsamen Nenner zu suchen, auf dem Einheit möglich ist.
Dir rkK ist für mich da die am festgelegtesten, da sie auf Grund ihrer Tradition erwartet, das sich alles auf sie zubewegt, weil sie ja davon überzeugt ist, das sie den Willen Gottes noch so entspricht, wie er ihn seinen Jüngern offenbarte.
Erst wenn die Einsicht kommt, das auch in der rkK, die Lehre von menschlichen Fehlleistungen entstellt ist, wäre ein auf andere zugehn und eigene Standpunkte aufgeben möglich.
lg
asder