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"kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 20:38
von Amandus2
Überschrift in
http://www.evangelisch.de, dem neuen Portal der EKD, von Bischof Huber "eingeweiht".
Man beachte auf dem Foto das Schweinegesicht in dem Abendmahlskelch....
http://www.evangelisch.de/themen/nrw/ke ... ndmahl6954
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 20:53
von Christ86
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 21:04
von Amandus2
die evangelische Kirche beim Selbstsäkularisieren....
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 21:20
von anneke6
Grauenhaft. Aber: Silbernes Gefäß, Oblate…das ist ja bereits säkularisiertes Vokabular.
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 21:35
von Epiklese
EKD halt.
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 21:36
von Clemens
Abgesehen davon will ich das auch schwer hoffen, dass keine Schweine zum Abendmahl gehen!
Das Schwein als Symbol der Unreinheit hat da nichts verloren.
Und die angesprochenen Hygieneregeln sind bei mir immer schon selbstverständlich - sonst könnte ich keinen Monat mehr den Kampf gegen die Einzelkelche gewinnen.
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 22:00
von Christ86
Gegen den Text hier von der selben Homepage
http://www.evangelisch.de/kompass/glaub ... r-gott612
Ist der Text mit dem Schweinetitel geradezu harmlos
Daraus:
Jesus sei wahrer Mensch und wahrer Gott, formulierten die Bischöfe auf dem Konzil zu Chalkedon (451 n. Chr.) und erklärten dazu: Jesu „göttliche und menschliche Natur" seien unvermischt, unverwandelt, ungetrennt und ungesondert.
Natürlich kann so ein Konzilsbeschluss falsch sein. Trotzdem lohnt es sich, ihn in heutige Sprache zu übertragen. Vielleicht kann man ja etwas daraus lernen.
Wie man sich Jesus vorstellt, so lässt sich die Lehre von Chalkedon übersetzen, kann verschieden sein. Man kann in ihm das menschliche Vorbild sehen oder den göttlichen Helfer und Erlöser. Das Konzil von Chalkedon hieß beide Jesusbilder gut, und damit auch verschiedene Konsequenzen, die man daraus als Christ zieht.

Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 23:31
von Lioba
Grauslich- aber das Grauslichste ist, dass Typen wie Huber das Bild der EKD prägen und die EKD das Bild des deutschen Protestantismus.
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Mittwoch 18. November 2009, 23:52
von Loukia
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Donnerstag 19. November 2009, 00:09
von Christ86
Lioba hat geschrieben:Grauslich- aber das Grauslichste ist, dass Typen wie Huber das Bild der EKD prägen und die EKD das Bild des deutschen Protestantismus.
Ist denn dieser Huber für die Artikel verantwortlich? Amandus schrieb ja, Huber habe die Homepage eingeweiht. Einiges - wie das mit dem Schweinebild im Kelch (bzw. Glas) - ist haarsträubend - die Aussage zum christologischen Dogma noch mehr...
Das Impressum sagt jedenfalls nichts von Huber
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Donnerstag 19. November 2009, 00:49
von overkott
Der Mensch lebt nicht von Wein allein.
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Donnerstag 19. November 2009, 09:52
von Florianklaus
Lioba hat geschrieben:Grauslich- aber das Grauslichste ist, dass Typen wie Huber das Bild der EKD prägen und die EKD das Bild des deutschen Protestantismus.
Wieso ist es grauslich, daß Huber das Bild des deutschen Protestantismus in der Öffentlichkeit prägt? Sind seine Ansichten denn nicht repräsentativ für den weit überwiegenden Teil des deutschen Protestantismus?
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Donnerstag 19. November 2009, 14:25
von Epiklese
Hm. Mittlerweile wurde das Bild ersetzt und auch die Überschrift geändert.
http://www.evangelisch.de/themen/nrw/ab ... grippe6954
Allerdings ist noch immer die Rede davon, daß viele schon jetzt keinen "einen ordentlichen Schluck aus dem silbernen Gefäß" nehmen würden, und stattdessen "die Oblate" hineintauchten.
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Donnerstag 19. November 2009, 14:43
von Lioba
Wieso ist es grauslich, daß Huber das Bild des deutschen Protestantismus in der Öffentlichkeit prägt? Sind seine Ansichten denn nicht repräsentativ für den weit überwiegenden Teil des deutschen Protestantismus?
Kommt darauf an, ob du die Kirchensteuerzahler insgesamt meinst oder die aktiven Gemeindeglieder.
Letztere sind eher konservativ. kümmern sich um ihre Ortsgemeinde oder die Gemeinschaft, der sie angehören und ertragen ihre Oberen hauptsächlich, indem sie sie ignorieren.
Re: "kein Schwein geht zum Abendmahl"
Verfasst: Donnerstag 19. November 2009, 18:42
von Christ86
Gott sei Dank!
Epiklese hat geschrieben:Allerdings ist noch immer die Rede davon, daß viele schon jetzt keinen "einen ordentlichen Schluck aus dem silbernen Gefäß" nehmen würden, und stattdessen "die Oblate" hineintauchten.
Und dazu gibt es herrliche Kommentare
Kommentar Evangelisch.de hat geschrieben:erfasst von Gast am 19. November 29 - 9:42.
Oblate! "Silbernes Gefäß!" Das Schwein!
Und gegenderte Sprachinnen und Sprachen...
