Wollen die lettischen Lutheraner katholisch werden?
Verfasst: Freitag 10. Dezember 2010, 21:48
Die SELK-Nachrichten berichten:
"Janis Vanags bleibt Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands (ELKL). Die Synode der Kirche, die am 3. und 4. Dezember in Riga tagte, bat den 52-Jährigen, weiter in diesem
Amt Dienst zu tun. Rita Bruvers, Leiterin des Außenamtes der ELKL, betonte
im Gespräch mit selk_news, der auf Lebenszeit gewählte Erzbischof habe die
Synode um diese Abstimmung gebeten, um nach heftigen Vorwürfen aus der
Kirche Klarheit über den weiteren Weg zu gewinnen. Bruvers beschrieb Vanags
als Mann der Mitte in der ELKL, der von den einen seiner ökumenischen Weite
und von den anderen seines konservativen Bekenntnisstandpunktes wegen
kritisiert werde. Nur etwa ein Viertel der Synodalen folgte bei der
Abstimmung den Kritikern, 251 der 339 Anwesenden sprachen dem Erzbischof das
Vertrauen aus.
Zu Beginn seiner Amtszeit 1993 hatte Vanags' Entscheidung, keine Frauen mehr
zum Amt der Kirche zu ordinieren, ein großes Medienecho gefunden. In diesem
Jahr wurden die ökumenischen Gespräche mit der römisch-katholischen Kirche
öffentlich stark beachtet. Mit dem neuen römisch katholischen Erzbischof von
Riga, Zbigòevs Stankeviès, der am 8. August im evangelischen Dom geweiht
worden war, verbindet Vanags eine langjährige Freundschaft. Im Vorfeld
seiner Weihe hatte Stankeviès geäußert, dass Lettland vielleicht das erste
Land werden könne, in dem sich Katholiken und Lutheraner vereinen."
Weiß jemand darüber etwas Substantielles? Nur katholisches Wunschdenken?? Oder tatsächlich erkennbare Schritte in die richtige Richtung?
"Janis Vanags bleibt Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands (ELKL). Die Synode der Kirche, die am 3. und 4. Dezember in Riga tagte, bat den 52-Jährigen, weiter in diesem
Amt Dienst zu tun. Rita Bruvers, Leiterin des Außenamtes der ELKL, betonte
im Gespräch mit selk_news, der auf Lebenszeit gewählte Erzbischof habe die
Synode um diese Abstimmung gebeten, um nach heftigen Vorwürfen aus der
Kirche Klarheit über den weiteren Weg zu gewinnen. Bruvers beschrieb Vanags
als Mann der Mitte in der ELKL, der von den einen seiner ökumenischen Weite
und von den anderen seines konservativen Bekenntnisstandpunktes wegen
kritisiert werde. Nur etwa ein Viertel der Synodalen folgte bei der
Abstimmung den Kritikern, 251 der 339 Anwesenden sprachen dem Erzbischof das
Vertrauen aus.
Zu Beginn seiner Amtszeit 1993 hatte Vanags' Entscheidung, keine Frauen mehr
zum Amt der Kirche zu ordinieren, ein großes Medienecho gefunden. In diesem
Jahr wurden die ökumenischen Gespräche mit der römisch-katholischen Kirche
öffentlich stark beachtet. Mit dem neuen römisch katholischen Erzbischof von
Riga, Zbigòevs Stankeviès, der am 8. August im evangelischen Dom geweiht
worden war, verbindet Vanags eine langjährige Freundschaft. Im Vorfeld
seiner Weihe hatte Stankeviès geäußert, dass Lettland vielleicht das erste
Land werden könne, in dem sich Katholiken und Lutheraner vereinen."
Weiß jemand darüber etwas Substantielles? Nur katholisches Wunschdenken?? Oder tatsächlich erkennbare Schritte in die richtige Richtung?