"Bekehrte Christen schiessen nicht"
Verfasst: Montag 20. April 2009, 00:05
"Bekehrte Christen schiessen nicht", behauptete der überzeugte Lutheraner und Evangelist Theo Lehmann (hier nachzulesen und zitiert auf IDEA).
Propst Gert Kelter (SELK) hat ihn dafür brüderlich ermahnt. Meiner Meinung nach zu Recht.
In Eislingen/Fils (Baden-Württemberg) hat offensichtlich ein 18-jähriger junger Mann an Gründonnerstag abends zusammen mit einem Freund seine beiden Schwestern erschossen und war anschließend mit seinen nichts ahnenden Eltern in einem Restaurant essen. Die beiden Freunde gingen nach dem Essen getrennt von den Eltern in die Wohnung der Familie und erschossen auch diese, als sie nach Hause kamen. Eine furchtbare und kaum vorstellbare Tat.
Der Freund des Sohns hat die Morde bereits gestanden, der Sohn schweigt bislang noch. Er war in der evang. Kirchengemeinde aktiv und pilgerte letzten Herbst auf dem Jakobsweg, worüber sogar die Lokalpresse berichtete.
Ein Evangelikaler würde sagen, dass der Sohn eben kein "bekehrter Christ" war. Aber das glaube ich nicht. Für die meisten 18-jährigen ist Kirche ziemlich uncool und man ist aus dem Alter raus der Familie zu liebe den kirchlich aktiven zu spielen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er in gewisser Weise gläubig war.
Ich glaube, dass Satan uns allen ständig im Nacken sitzt. Den Ungläubigen genauso wie den Gläubigen. Wir können und müssen immer wieder versuchen unseren Glauben zu stärken und zu bewahren, durch Gebet, Bibellektüre, das Hören der Predigt und den häufigen Empfang der Sakramente. Und wir dürfen uns nie in falscher Sicherheit wiegen. Dann schlägt der Teufel zu. Denn auch "bekehrte Christen" schießen, morden und tun andere schlimme Dinge in schwachen Augenblicken wenn der Diabolos Macht über sie gewinnt.
Propst Gert Kelter (SELK) hat ihn dafür brüderlich ermahnt. Meiner Meinung nach zu Recht.
In Eislingen/Fils (Baden-Württemberg) hat offensichtlich ein 18-jähriger junger Mann an Gründonnerstag abends zusammen mit einem Freund seine beiden Schwestern erschossen und war anschließend mit seinen nichts ahnenden Eltern in einem Restaurant essen. Die beiden Freunde gingen nach dem Essen getrennt von den Eltern in die Wohnung der Familie und erschossen auch diese, als sie nach Hause kamen. Eine furchtbare und kaum vorstellbare Tat.
Der Freund des Sohns hat die Morde bereits gestanden, der Sohn schweigt bislang noch. Er war in der evang. Kirchengemeinde aktiv und pilgerte letzten Herbst auf dem Jakobsweg, worüber sogar die Lokalpresse berichtete.
Ein Evangelikaler würde sagen, dass der Sohn eben kein "bekehrter Christ" war. Aber das glaube ich nicht. Für die meisten 18-jährigen ist Kirche ziemlich uncool und man ist aus dem Alter raus der Familie zu liebe den kirchlich aktiven zu spielen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er in gewisser Weise gläubig war.
Ich glaube, dass Satan uns allen ständig im Nacken sitzt. Den Ungläubigen genauso wie den Gläubigen. Wir können und müssen immer wieder versuchen unseren Glauben zu stärken und zu bewahren, durch Gebet, Bibellektüre, das Hören der Predigt und den häufigen Empfang der Sakramente. Und wir dürfen uns nie in falscher Sicherheit wiegen. Dann schlägt der Teufel zu. Denn auch "bekehrte Christen" schießen, morden und tun andere schlimme Dinge in schwachen Augenblicken wenn der Diabolos Macht über sie gewinnt.