Heilige des Tages [1]

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HeGe
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Re: Heilige des Tages

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12. April: Hl. Julius I., Papst
Wikipedia hat geschrieben:Julius I. (lat.: aus dem Geschlecht der Julier; * in Rom; † 12. April 352) wurde am 6. Februar 337 nach viermonatiger Sedisvakanz zum Bischof von Rom (Papst) gewählt und hatte dieses Amt bis zu seinem Tod am 12. April 352 inne.

Er ist insbesondere für seine Rolle während der arianischen Kontroverse bekannt.

Nachdem die Anhänger von Eusebius von Nikomedia auf der Synode von Antiochia im Jahre 341 die Absetzung von Athanasius dem Großen erneuert hatten, beschlossen diese, Delegierte zum weströmischen Kaiser Constans und zu Papst Julius zu senden. Letzterer lud beide Parteien ein, nachdem er seine Athanasius bevorzugende Meinung kund getan hatte, ihre Fälle einer von ihm geleiteten Synode vorzulegen. Die Bischöfe der östlichen Kirche lehnten diesen Vorschlag jedoch ab.

Während seiner zweiten Verbannung aus Alexandria kam Athanasius nach Rom und wurde dort von der 342 abgehaltenen Synode als regulärer Bischof anerkannt. Auf dem Konzil von Sardica zogen sich die 76 teilnehmenden östlichen Bischöfe nach Philippopolis zurück und verkündeten die Absetzung von Julius, Athanasius und anderen. Die 300 westlichen Bischöfe bestätigten die Beschlüsse der römischen Synode. Durch die im 3., 4. und 5. Dekret von Julius beanspruchten Revisionsrechte und die Bestätigung auf diesem Konzil wurde die Position des Papsttums deutlich gestärkt.

Er gilt als Erbauer der Kirchen Santa Maria in Trastevere und Santi Apostoli in Rom. Er war es auch, der den Geburtstag von Jesus Christus endgültig auf den 25. Dezember festlegte. [...]
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

12. April: Hl. Zenon von Verona, Bischof
Wikipedia hat geschrieben:Zeno(n) (* in Nordafrika; † 12. April 371 oder 372) ist ein Heiliger der katholischen und der orthodoxen Kirche und war Bischof von Verona.

Zenon war mauretanischer Herkunft. Sein Name leitet sich vom griechischen Göttervater Zeus ab, doch waren solche alten Namen (wie etwa auch Origenes) unter spätantiken Christen nichts Besonderes. Von seinem Leben vor seiner Wahl zum Bischof ist nichts Gesichertes bekannt. [...] Gesichert scheint nur seine Herkunft und eine Palästinareise vor seiner Wahl zum Bischof.

Am 8. Dezember 362 wird Zenon als Nachfolger des Cricinus achter Bischof von Verona. Gerühmt werden von christlichen Autoren seine unerschrockene Tatkraft gegen das wieder erstarkende Heidentum unter Julian und sein Kampf gegen die Anhänger des Arianismus. Er gilt als großer Prediger und Gelehrter. Zenon scheint recht gute Kenntnisse der antiken Philosophen, Dichter und Rhetoriker besessen zu haben. Allein seine Predigten und seine Ausstrahlung sollen, so heißt es, viele Heiden und Juden zum Christentum bekehrt haben. Als einer der Ersten trat er für die Lehre von der Jungfräulichkeit der Gottesmutter Maria ein.

[...] Er soll in Armut und Frömmigkeit gelebt haben und was er besaß, an die Armen weitergeleitet oder für die Mission verwendet haben. Auch als Bischof soll er seinen Lebensunterhalt noch als Fischer an der Etsch verdient haben. [...]

Obwohl er oft als Märtyrer dargestellt wird, geht man davon aus, dass er nicht als Märtyrer gestorben ist. Sein Grab befindet sich (jetzt) in der Bischofskirche zu Verona. Hier setzte wohl schon kurz nach seinem Tod die Verehrung ein. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

13. April: Hl. Martin I., Papst, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Martin I. (* um 600 in Todi, Umbrien; † 16. September 655 in Chersones, Krim-Halbinsel) war Papst von 649 bis 653. [...]

Martin I. war ein Gegner des damals verbreiteten Monotheletismus. Nach Amtsübernahme versammelte er im Jahr 649 105 Bischöfe der Westkirche in einer Synode im Lateran. Nach eingehenden Beratungen wurde der Monotheletismus verworfen und die Entscheidung den Bischöfen der Ost- und der Westkirche zur Unterzeichnung zugesandt. Paulos II., der Patriarch von Konstantinopel, wurde exkommuniziert, da er die Entscheidung ablehnte. Dies führte zu einem Konflikt mit dem oströmischen Kaiser und zu einem fehlgeschlagenen Versuch des Kaisers, den Papst festnehmen zu lassen. Dies gelang bei einem zweiten Versuch im Jahr 653, der bettlägerige Papst wurde ergriffen und von Rom nach Konstantinopel verschifft. Nach einem Gerichtsverfahren wurde er zum Tod verurteilt, ausgepeitscht und nach Begnadigung auf die Krim verbannt, wo er an den Folgen seiner grausamen Behandlung am 16. September 655 starb. Noch vor seinem Tod wurde zu seiner Enttäuschung mit Papst Eugen I. ein Nachfolger gewählt.

Allmächtiger Gott, in deiner Kraft hat der heilige Papst Martin den Drohungen ungerechter Gewalt widerstanden und Misshandlungen standhaft erduldet. Hilf auch uns, alle Schwierigkeiten mit ungebrochenem Mut zu überwinden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

13. April: Hl. Hermenegild, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Hermenegild († 24. März 585 in Tarragona) war ein westgotischer Königssohn. [...]

Hermenegild war der ältere der beiden Söhne des Westgotenkönigs Leovigild aus dessen erster Ehe. 573 erhob Leovigild ihn und seinen Bruder Rekkared zu Mitkönigen. Dies geschah wohl nach römisch-byzantinischem Vorbild in der Absicht, die Dynastie zu sichern und das Wahlrecht der Großen auszuschalten. Leovigild hing wie alle Westgotenkönige vor ihm dem Arianismus an, die Mehrheit seiner Untertanen war jedoch katholischen Glaubens. Im Jahr 579 verheiratete Leovigild Hermenegild mit der Katholikin Ingund, einer Tochter des Frankenkönigs Sigibert I. Ingund war trotz nachdrücklicher Aufforderungen der Königin Goswintha (Goiswintha) nicht bereit, zum Arianismus überzutreten. Goswintha war Hermenegilds Stiefmutter und zugleich Ingunds Großmutter. Zur Milderung dieser Spannungen wurde Hermenegild von seinem Vater nach Sevilla geschickt, von wo er über den südlichen Teil des Westgotenreichs herrschen sollte.

Ingund fand Unterstützung beim katholischen Bischof Leander von Sevilla. Unter Leanders Einfluss trat Hermenegild öffentlich zum katholischen Glauben über. Außerdem begann er 579 einen Aufstand gegen seinen Vater. [...] Hermenegild fand jedoch kaum Unterstützung. Daher bemühte er sich um den Beistand der Franken und paktierte mit den Sueben (im Nordwesten Hispaniens) sowie mit den Byzantinern. Er trat den Byzantinern sogar die Stadt Córdoba ab, bekam jedoch von ihnen keine wirksame Hilfe. Leovigild strebte zunächst eine friedliche Lösung an, obwohl Hermenegild eigene Goldmünzen prägte, sich wie ein eigenständiger Herrscher verhielt und als Vorkämpfer des Katholizismus auftrat. Schließlich ging Leovigild mit einer überlegenen Streitmacht gegen seinen aufständischen Sohn vor. Ab 582 unterwarf er in knapp zwei Jahren die abgefallenen Gebiete. 583 begann er die Belagerung Sevillas und überwand die Sueben. Córdoba gewann er durch eine Geldzahlung von den Byzantinern zurück. Anfang 584 kapitulierte Hermenegild. Ingund fand mit Hermenegilds Sohn Athanagild im byzantinischen Machtbereich Zuflucht. Sie starb in Afrika, Athanagild wurde nach Konstantinopel gebracht. [...]

Hermenegild blieb in Haft. 585 wurde er ermordet, angeblich weil er sich weigerte, zum Arianismus zurückzukehren. Die Hintergründe der Tat bleiben unklar, und es ist unsicher, ob sein Vater den Mordbefehl gab.

Als nach dem Tod Leovigilds (586) Rekkared an die Macht kam und im folgenden Jahr zum Katholizismus übertrat, wurde Hermenegild nicht rehabilitiert oder gar als Glaubenskämpfer gefeiert. Papst Gregor der Große pries ihn als Märtyrer, aber im Westgotenreich teilte man diese Auffassung nicht. [...]
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Re: Heilige des Tages

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14. April: Hl. Benedikt von Avignon
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Bénézet (auch: Bénézet von Avignon, französisch: Bénézet d'Avignon, lateinisch Benedictus, * 1165 in Burzet; † 1184 in Avignon) ist einer der Stadtpatrone von Avignon in Frankreich.

Der Legende nach erhielt der Schäferjunge Bénézet 1177 in einer Vision während einer Sonnenfinsternis den Auftrag, über die Rhone bei Avignon eine Brücke zu errichten. In Avignon stieß Bénézet laut dieser legendären Überlieferung bei Klerus und Bevölkerung auf Ablehnung, bis er einen gewaltigen Stein scheinbar mühelos anhob und damit das Fundament für die Brücke legte, die aufgrund dieses göttlichen Zeichens schließlich errichtet wurde. Die Brücke trägt heute den Namen Bénézets als Pont Saint-Bénézet. [...]
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Re: Heilige des Tages

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14. April: Hl. Lidwina die Dulderin
Wikipedia hat geschrieben:Lidwina von Schiedam, auch Liduina oder Liduvina, (* 18. März 1380 in Schiedam, bei Rotterdam; † 14. April 1433 ebenda), genannt „die Dulderin“, ist eine niederländische Jungfrau und Heilige der römisch-katholischen Kirche.

Lidwina wuchs in einer armen Familie mit acht Geschwistern auf. Ihr Vater hatte als Nachtwächter ein karges Einkommen.

Als sie als 15-jähriges Mädchen auf dem Eis stürzte, brach sie sich eine Rippe. Als Komplikation trat ein Gangrän auf. Dadurch musste Lidwina den größten Teil ihres Lebens das Bett hüten.

Der Überlieferung nach war Lidwina sehr fromm und betete viel, vor allem zur Jungfrau Maria, zu der sie eine große Liebe und Verehrung hegte, und ertrug ihr großes Leiden mit Würde und sogar Freude. Sie bekam Geschwülste, und blutende Wunden, darunter auf den Händen und Füßen die Stigmata (Wunden in der Form der Kreuzwunden Christi). Als Blut aus Lidwinas Wunden floss, und sie andere Kranke zu Besuch hatte, wurden diese durch die Berührung mit Lidwinas Blut oft wundersam geheilt. Auch wusste Lidwina viele ihre Besucher mit Worten oder nur dadurch, dass diese Lidwina sahen, zu trösten und aufzumuntern. Auch dabei traten wundersame Heilungen auf.

Lidwina hatte auch oft Visionen. Immer blieb ihre Lebensfreude und ihr Glaube erhalten, wie schmerzlich ihre Qual auch war. Immer mehr Menschen besuchten Lidwina, die zeitlebens schon als Heilige galt. Nach 38 Jahren starb sie, ohne je ein unschickliches Wort gesagt zu haben.

Sie gilt seitdem als Patronin der Kranken und Leidenden. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

16. April: Hl. Benedikt-Joseph Labre
Wikipedia hat geschrieben:Benoît Joseph Labre, auch Benedikt Joseph Labre (* 26. März 1748 in Amettes, Département Pas-de-Calais; † 16. April 1783 in Rom) war ein heiliger Pilger und Mystiker.

Als Sohn aus wohlhabendem Elternhaus sollte er ursprünglich Priester werden. Nachdem er aber ein schlechter Schüler war, schien dieses Ziel unerreichbar zu sein. Im Alter von 18 Jahren wurde er von den Kartäusern in Neuville abgewiesen. Als 21-Jähriger fand er Aufnahme in der Zisterzienserabtei von Sept-Fonts. Durch Krankheit konnte er aber auch hier die Weihe nicht erreichen. Bei den Trappisten wurde er dann doch in die Gemeinschaft aufgenommen, aber alsbald stellten sich unerklärliche Ängste ein und er floh aus dem Kloster.

Im Jahre 1770 machte sich Benoît nach seiner Genesung auf den Weg zu einer Pilgerreise nach Rom. Seinen Eltern schrieb er, er „habe endlich seine Bestimmung gefunden“. Über 7 Jahre pilgerte er durch Europa, um wichtige Stätten der Christenheit zu besuchen. Auch Almosen ablehnend, lebte er dann weitere 6 Jahre unter äußerster Selbstverleugnung im Rom. Völlig entkräftet starb er am 16. April 1783 auf den Stufen der Kirche Santa Maria ai Monti in Rom, in denen seine sterblichen Überreste als Reliquien verehrt werden. Bei der Beisetzung des armen Bettlers waren die Straßen Roms gesäumt von unzähligen Gläubigen. In den nachfolgenden drei Monaten wurden 136 durch Benoît Joseph vollbrachte Heilungswunder verifiziert.

Benoît Joseph wurde 1881 von Papst Leo XIII. heilig gesprochen. In Rom ist er einer der volkstümlichsten Heiligen. Er gilt als Heiliger der Obdachlosen.
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16. April: Hl. Marie Bernarde Soubirous, Ordensfrau
Wikipedia hat geschrieben:Die heilige Bernadette Soubirous, oder Maria Bernada Sobeirons in okzitanisch, (* 7. Januar 1844 in Lourdes; † 16. April 1879 in Nevers an der Loire) war eine französische Ordensschwester, die als Mädchen im Jahre 1858 mehrere Marienerscheinungen hatte. Die Verehrung nach ihrem Tod führte zur Entwicklung Lourdes' zu einem der bedeutendsten europäischen Wallfahrtsorte. [...]
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16. April: Hl. Magnus von Schottland, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Magnus Erlendsson (* Orkney-Inseln; † 16. April 1115), war der erste Earl of Orkney und mit Olaf II. und Harald II. den Königen von Norwegen verwandt.

Geboren als Sohn von Erlendur, Graf der Orkney nordöstlich von Schottland diente er Magnus III. von Norwegen, wegen Kriegsdienstverweigerung während eines Wikingerfeldzuges auf Anglesey in Wales in Ungnade geraten und in Schottland flüchtig. Regierte von etwa 1108 - 1115 auf den Orkney, gemeinsam mit Haakon Paulsson, dem Sohn des Zwillingsbruders seines Vaters. Die gemeinsame Regierung der Oheime drohte im Bürgerkrieg zu enden. Als Haakon mit viermal so vielen Leuten als vereinbart zur Friedensverhandlung am Gründonnerstag auf Egilsay kam, ließ Magnus seine Leute ohne Kampf gehen und gab sein Schicksal in Haakons Hand. Dieser ließ ihn auf Bedrängen der Häuptlinge von Orkney hinrichten. Seine sterblichen Überreste wurden in der von seinem Neffen errichteten und ihm geweihten St.-Magnus-Kathedrale in Kirkwall beigesetzt. Sein Einsatz für den Frieden unter den Vettern und seine Gläubigkeit ließen ihn als Märtyrer gelten.

Am 11. Juli 1898 wurde Magnus von Papst Leo XIII. heilig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 16. April.

Der Orkadische Dichter George Mackay Brown setzte ihm mit seinem Roman Magnus ein literarisches Denkmal. Peter Maxwell Davies komponierte eine Hymne zu Ehren des Heiligen und schrieb eine Oper über sein Martyrium. Magnus Leben wird auch in zwei auf mündlicher Überlieferung basierenden Sagen erzählt in der isländischen Version der Orkneyinga saga (Saga jarls der Orkney) und einem Gebet, dass in Gälisch und Latein verfasst wurde.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

17. April: Sel. Katharina Tekakwitha, Jungfrau
Wikipedia hat geschrieben:Kateri Tekakwitha (auch Katharina oder Katerina Tebakwitha (* 1656; † 17. April 1680) war eine kanadische Indianerin und Jungfrau und ist eine Selige der römisch-katholischen Kirche.

Kateri wurde im Jahr 1656 in der Mohawk-Siedlung Ossernenon im heutigen amerikanischen Bundesstaat New York als Tochter eines irokesischen Häuptlings und einer christlichen Algonkin geboren. Während die vorherige Generation noch ganz nach alten Traditionen lebte, wurde während der Jugend Kateris durch Missionare und Siedler das Leben der Indianer stark verändert.

Die einheimische Bevölkerung Amerikas erkrankte häufig an Viren, die die Missionare mitschleppten. Kateris Familie wurde dadurch dezimiert, beide Eltern starben und auch das junge Mädchen wurde sehr krank. Ihr Leben lang trug Kateri die Narben von der Pockenkrankheit im Gesicht.

Kateri entschied sich gegen den Willen ihrer Verwandten für das Christentum und ein Leben der Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen, weshalb sie mehrfach eine Verheiratung ablehnte. Sie wurde 1676 vom Jesuitenpater Jaques de Lambertville getauft und daraufhin von ihren Angehörigen schwer misshandelt und geächtet. Daraufhin floh sie in eine christliche Siedlung in der Gegend des heutigen Montreal. Dort legte sie ein Gelübde ewiger Jungfräulichkeit ab. Sie arbeitete als Katechetin, besuchte täglich die Heilige Messe und kümmerte sich um Arme und Kranke. Durch Entbehrungen und asketische Lebensweise geschwächt, starb Kateri Tekakwitha am 17. April 1680 im Alter von nur 24 Jahren. Ihre letzte Worte: "Jesus – Maria – ich liebe euch". Augenzeugen berichteten, dass die Pockennarben wenige Minuten nach ihrem Tod von ihrem Gesicht verschwanden.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

18. April: Hl. Ursmar von Lobbes, Bischof, Abt
Wikipedia hat geschrieben:Ursmar von Lobbes (* 27. Juli 644 in Floyon im Département Nord in Frankreich; † 18. April (?) 713 in Lobbes, Belgien) war ein Benediktiner, Abt, Chorbischof und Missionar. [...] Er ist Patron der Kinder, die schwer gehen lernen.

Ursmars Eltern waren Franken. Schon in jungen Jahren trat er in das von Landelin von Crespin gegründete Kloster von Lobbes (deutsch: Laubach) bei Charleroi in der Diözese Cambrai ein. Landelin selbst weihte ihn um 670 zum Priester. Im Wald bei Wallers erbaute Ursmar danach eine dem heiligen Michael geweihte Kapelle, die ihm zeitweise als Einsiedelei diente.

Schon zu Lebzeiten Landelins ernannte dieser ihn zum Prior des Klosters Lobbes, da er selbst lieber in der Einsamkeit leben wollte. Nach dem Tod Landelins im Jahre 686 folgte er diesem auch als Abt von Aulne. Wohl im Jahre 689 wurde er zum Abtbischof von Lobbes und der Region Thiérache ernannt, vermutlich durch Pippin den Mittleren; die Bischofsweihe erhielt er 691.

Ursmar predigte und missionierte von Lobbes aus in der Thiérache, in Flandern, Waesland und Brabant. Er vermehrte den Besitz der Abtei Lobbes beträchtlich, vollendete den Bau der Konventsgebäude und leitete den Bau der Klosterkirche, die 697 geweiht wurde, und der Kirche Notre-Dame, der später nach ihm benannten Kollegiatkirche St. Ursmer, auf einem Hügel oberhalb des Klosters. Er wird als strenger Asket, eifriger Missionar und Wundertäter geschildert. Sein unermüdlicher Einsatz untergrub seine Gesundheit, so dass er um 711 gezwungen war, sein Amt aufzugeben. Sein Nachfolger als Abtbischof von Lobbes wurde sein Schüler Ermin. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

18. April: Sel. Marie von der Menschwerdung, Nonne
Wikipedia hat geschrieben:Barbe Acarie, geborene Avrillot (* 1. Februar 1566 in Paris; † 18. April 1618 in Pontoise), war die Ehefrau von Pierre Acarie und Mutter von sechs Kindern. Sie führte die Unbeschuhten Karmelitinnen in Frankreich ein, trat nach dem Tod ihres Ehemanns selbst in den Orden ein, wo sie den Ordensnamen Marie von der Menschwerdung annahm, und wurde 1791 selig gesprochen.

Barbe Acarie wurde mit sechzehn Jahren die Ehefrau von Pierre Acarie, mit dem sie zweiunddreißig Jahre eine glückliche Ehe führte. Während ihres Ehelebens fand sie zur Überzeugung, dass ein tief religiöses, mystischen Leben durchaus mit Familie und gesellschaftlichen Engagement verbunden werden kann. Sie sorgte mit Freude und Liebe für ihre sechs Kinder, drei Töchter und drei Söhne. Durch ihre Geburt und Ehe gehörte sie der oberen Gesellschaftsschicht von Paris an und wurde in ihrer Umgebung zu einer einflussreichen Frau. Schon sehr früh wurde sie von den Mächtigen der Stadt und am französischen Königshof dank ihren Menschlichkeit und vor allem wegen ihrer tiefen Frömmigkeit um Rat und Unterweisung gebeten. Ihre tief religiöse Einstellung veranlasste sie, den Mächtigen ihres Landes immer wieder deutlich zu machen, dass ihre Macht, die ihnen von Gott anvertraut wurde, als Dienst an den Menschen zu verstehen ist. Sie selbst nützte ihre gehobene Stellung, um sich in Paris für die Armen und Notleidenden einzusetzen.

hre einflussreichste Tat bestand darin, dass sie den Teresianischen Karmel (den durch Theresa von Ávila reformierten Zweig des Ordens vom Berge Karmel) nach Frankreich holte. Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts war die politische Lage in Frankreich sehr angespannt (siehe: Hugenottenkriege). Barbe Acarie und andere waren davon überzeugt, dass Frankreich vor allem der religiösen Erneuerung bedürfe. Nach dem Konzil von Trient (1545-1563) ging die Reform der Katholischen Kirche in Spanien und Italien gut voran. In Frankreich blieb jedoch noch viel zu tun. Im Pariser Salon der Madame Acarie trafen sich diejenigen, die an einer solchen Reform Interesse hatten. Während seiner ersten diplomatischen Reise 1602 gesellte sich auch der heilige Franz von Sales zu diesem Kreis im Hause der Acaries. Für die Einführung der Karmelitinnen in Frankreich erhielt sie Unterstützung von Pierre de Bérulle. Neben der persönlichen Erneuerung der Frömmigkeit erschien ihnen allen der Karmel am geeignetsten zu sein, die kirchliche Erneuerung in Frankreich voranzubringen. Madame Acarie und ihr Kreis sandten daher eine Abordnung nach Spanien, um die spanischen Karmelitinnen nach Frankreich einzuladen. Die erste Gründung der Karmelitinnen fand dann am 18. Oktober 1604 in Paris statt.

Nach dem Tod ihres Ehemannes Pierre Acarie 1614 trat sie selbst mit achtundvierzig Jahren in den Karmel von Pontoise ein und nahm den Ordensnamen Marie von der Menschwerdung an. Schon vor ihrem Ordenseintritt hatte sie immer wieder mystische Erlebnisse, die sich in ihrem Leben im Karmel verstärkten. Als die Nachricht von ihrem Tod am 18. April 1618 in Pontoise bekannt wurde, sagte man sogleich, dass jetzt eine Heilige gestorben ist. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

19. April: Hl. Leo IX., Papst
Wikipedia hat geschrieben:Leo IX., geboren als Bruno von Egisheim-Dagsburg (* 21. Juni 1002 in Egisheim (heute Eguisheim), Oberelsass; † 19. April 1054 in Rom), war ein Papst deutscher Abstammung, der vom 12. Februar 1049 bis zum 19. April 1054 amtierte. [...]

Nach dem Tode des Papstes Damasus II. war Bruno 1049 – laut seiner Vita gegen seinen Willen – der Wunschkandidat Kaiser Heinrichs III. für die Nachfolge im Pontifikat. Einer römischen Delegation gegenüber, die zur Regelung der Nachfolgefrage nach Norden gekommen war, benannte der Kaiser bei einem Hoftag in Worms Bruno als seinen Kandidaten. Angeblich nur unter der Bedingung, kanonisch, also durch das Volk und den Klerus von Rom, gewählt zu werden, erklärte sich Bruno zur Kandidatur bereit. Als ihn das römische Volk dann tatsächlich durch Akklamation bestätigte, wurde er als Leo IX. zum Papst erhoben.

Leo trat als eifriger Reformer in Erscheinung, der entschlossen Laieninvestitur und Simonie bekämpfte und wohl auch gegen das Problem der als Nikolaitismus bekannten Priesterehe eintrat. Er reorganisierte die kirchlichen Verwaltungsstrukturen und es gelang ihm, den Einfluss der italienischen Kleriker zu mindern, die unter dem Einfluss des zum überwiegenden Teil reformfeindlich eingestellten stadtrömischen Adels gestanden hatten. Er begann, das bisher auf rein liturgische Funktionen konzentrierte Kardinalskollegium zu einem bedeutsamen Stützpfeiler päpstlicher Politik umzuformen. Auch die bereits unter seinen Vorgängern rege Synodaltätigkeit intensivierte er weiter.

Durch Reisen über Italien hinaus, insbesondere in Reichsteile nördlich der Alpen, aber auch vereinzelt in angrenzende französische und ungarische Gebiete war Leo in Regionen präsent, die bisher fernab vom unmittelbaren Einfluss Roms lagen. Dieses „Reisepapsttum“ ermöglichte es Leo IX. in Analogie zur mobilen Herrschaftspraxis der römisch-deutschen Könige, seine Macht und die Position des Papsttums vor Ort zu festigen. Die Anwesenheit Leos bei Kirchweihen und Synoden, seine Predigten oder sein Zug durch die Lande selbst machten aus der fernen und eher abstrakten Figur des Papstes eine konkret erfahrbare und relevante Größe. Seine Vita schildert ihn als Mann des Volkes; einer Anekdote zufolge legte er auf einer seiner Reisen z. B. einen aussätzigen Bettler in sein eigenes Bett.

Auf dem 2. Konzil von Reims (1049) wurde dem römischen Pontifex unter anderem das exklusive Recht zugesprochen, sich als universalis ecclesiae primas et apostolicus (lat. für Oberhaupt und Beauftragter der Gesamtkirche) bezeichnen zu dürfen, womit auch dem neu gewachsenen Selbstbewusstsein des lateinischen Westens gegenüber dem byzantinischen Osten Ausdruck verliehen wurde. Vor allem erneuerte das Reimser Konzil aber auch - wie die bereits vorangegangenen und noch folgenden Synoden - das Simonieverbot. Seither spielten die Kanzlei des Papstes und der Kurie eine sehr wichtige Rolle in der europäischen Rechtsgeschichte.

Nachdem ihm der Kaiser die bereits zugesagte Unterstützung wohl auf Betreiben Bischofs Gebhard von Eichstätt versagt hatte, verfolgte Leo Pläne, mit einem eigenen Heer und der Unterstützung Ostroms die Normannen aus Süditalien zu vertreiben. Diese waren einst von den lombardischen Fürstentümern zum Kampf gegen die Sarazenen nach Süditalien geholt worden. Mittlerweile waren sie aber selbst zu einer Bedrohung für die etablierten Mächte geworden, weshalb sich einige lombardische Städte bereits dem Schutz des Papstes unterstellt hatten.

Auf Veranlassung des byzantinischen Kaisers Konstantin IX. Monomachos (1042–1055), der an einem Bündnis gegen die Normannen interessiert war, kam es zwischen dem Patriarchen Michael Kerullarios und den römischen Kardinälen Humbert von Silva Candida und Friedrich von Lothringen zu Verhandlungen über die Wiederherstellung der kirchlichen Einheit. Das Abkommen scheiterte an der Unnachgiebigkeit der Verhandlungspartner in liturgischen und dogmatischen Punkten. Daraufhin exkommunizierte Kardinallegat Humbert im Namen Leos IX. 1054 die Anhänger der Orthodoxen Kirche durch Niederlegung einer Bannbulle auf dem Altar der Hagia Sophia in Byzanz, was auf lange Sicht die Spaltung der christlichen Kirche bewirkte. Von der endgültigen Lossagung der Orthodoxen von der Römischen Kirche erfuhr Leo IX. zu Lebzeiten allerdings nicht mehr. Denn nach einer Niederlage seines Heeres gegen die normannischen Truppen in der Schlacht von Civitate (Apulien) am 18. Juni 1053 war Leo gefangengenommen und erst neun Monate später schwerkrank wieder freigelassen worden. Er starb – möglicherweise an Malaria – am 19. April 1054 in Rom. [...]

Ewiger und treuer Gott, du hast deinem Volk im heiligen Papst Leo einen Hirten gegeben,
der von tiefem Glauben erfüllt war und sein Leben ganz im Dienst für die Kirche einsetzte. Auf seine Fürsprache gib deinem Volk die Gnade, sich zu erneuern. Hilf uns, Spaltung und Trennung zu überwinden, damit alle, die sich Christen nennen, im Glauben und in der Liebe eins werden.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

19. April: Sel. Marcel Callo, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Marcel Callo (* 6. Dezember 1921 in Rennes; † 19. März 1945 im Konzentrationslager Mauthausen) war ein katholischer Jugendarbeiter und Gegner des Nationalsozialismus, der 1987 selig gesprochen wurde.

Marcel Callo wuchs in einer tief religiösen, kinderreichen Familie auf. Als Kind arbeitete er aktiv bei den Pfadfindern mit und trat mit 13 Jahren der Christlichen Arbeiterjugend bei. In dieser Zeit begann er auch eine Buchdruckerlehre. Aus der heiligen Eucharistie schöpfte er die Kraft für sein Wirken als „Laienapostel der Arbeiter“. In seiner Pfarre St. Albin wurde er Leiter der Christlichen Arbeiterjugend und fungierte als Vorkämpfer missionarischer Jugendarbeit.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde er als 22-jähriger von Frankreich zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Er nahm die Arbeit in Deutschland mit der Einstellung „Ich gehe nicht als Arbeiter dorthin – ich fahre als Missionar“ auf und nutzte die Möglichkeit zu flüchten nicht, weil er entschlossen war, zu helfen und zu missionieren.

In Deutschland lebte Marcel Callo im Lager von Zella-Mehlis und arbeitete in einer Waffenfabrik. Im Arbeitslager sammelte er seine Kameraden zum Gottesdienst und war als Krankenpfleger und Chorleiter tätig. Er gründete eine katholische Aktionsgruppe aus französischen Jungarbeitern und Pfadfindern und wurde von der Gestapo mit der Begründung „Durch seine katholische und religiöse Aktion hat er sich als Schädling für die Regierung der nationalsozialistischen Partei und für das Heil des deutschen Volkes erwiesen“ verhaftet. Die Christliche Arbeiterjugend wurde verboten. Marcel Callo war für fünf Monate im Kerker zu Gotha in Haft. Danach wird er mit seinen Kameraden über Flossenbürg und Hof abtransportiert in das Konzentrationslager Mauthausen/Gusen. Dort war er im Konzentrationslager KL Gusen II untergebracht. Er wurde im unterirdischen Flugzeugwerk B8 Bergkristall in St. Georgen an der Gusen eingesetzt. Nach wenigen Monaten der Ausbeutung im KL Gusen II wurde er in das „Sanitätslager“ beim Konzentrationslager Mauthausen überstellt, wo er am 19. März 1945 starb. [...]
Herr, unser Gott, du hast dem jungen Marcel Callo, deinem Märtyrer, den Eifer eines Apostels gegeben. Bis zu seinem Tod im Vernichtungslager Mauthausen hat er sich unter den jungen Arbeitern unermüdlich für dein Reich eingesetzt. Auf seine Fürsprache stärke uns, den christlichen Glauben unter den Brüdern und Schwestern mit der gleichen Begeisterung und mit der gleichen Kühnheit zu bezeugen.
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Re: Heilige des Tages

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20. April: Hl. Wiho von Osnabrück, Bischof
Wikipedia hat geschrieben:Wiho I. (auch Wicho I.) (* 772 in Friesland; † 20. April 804 oder 805 in Osnabrück) war der erste Bischof des neu gegründeten Bistums Osnabrück. [...]

Wiho wurde in Utrecht an der Schule ausgebildet. Karl der Große setzte ihn als ersten Bischof in Osnabrück ein. Die Einsetzung zum Bischof erfolgte entgegen anderslautenden Quellen vermutlich erst 803, obwohl das Bistum Osnabrück um 780 gegründet wurde, nachdem die Stadt Osnabrück von Karl dem Großen erst um das Jahr 800 zum Mittelpunkt des Bistums bestimmt wurde.

In seine Amtszeit fällt die Gründung einer Domschule, der Vorgängerin des späteren Gymnasium Carolinum, eine der ältesten Schulen Deutschlands. [...]
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Re: Heilige des Tages

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21. April: Hl. Anselm von Canterbury, Bischof, Abt, Kirchenlehrer
Wikipedia hat geschrieben:Anselm von Canterbury (lat. Anselmus Cantuariensis; Anselmo de Candia Ginevra * um 1033 in Aosta; † 21. April 1109 in Canterbury; auch Anselm von Aosta (Geburtsort) oder Anselm von Bec (sein Kloster)) war ein Theologe und Philosoph des Mittelalters. Er wird vielfach als Begründer der Scholastik angesehen („Vater der Scholastik“) und ist Hauptrepräsentant der Frühscholastik.

Anselm wurde 1033 in Aosta, das in den italienischen Alpen an der Grenze zu Frankreich liegt, geboren. Mit 15 Jahren suchte er den Eintritt in ein nahegelegenes Kloster, was ihm aber verweigert wurde, vermutlich, um Anselms Vater nicht zu verärgern, denn dieser hatte eine politische Karriere für ihn vorgesehen. Mit 23 Jahren verließ Anselm sein Heim und zog drei Jahre durch Frankreich, bis er, angezogen vom Ruhm Lanfrancs, dessen Nachfolger in Canterbury er später werden sollte, zur Benediktiner-Abtei Le Bec kam. Nach einigem Zögern trat er ein Jahr später, im Jahre 1060, in diese Abtei ein. Schon drei Jahre später wurde er zum Prior gewählt, weitere 15 Jahre später zum Abt. In diese Zeit fallen auch seine ersten philosophischen und theologischen Werke, insbesondere seine beiden berühmten Schriften Monologion und Proslogion.

Als der damalige Erzbischof von Canterbury Lanfranc 1089 verstarb, wurde Anselm von vielen als sein Nachfolger favorisiert, doch erst 1093 von William II. ins Amt gesetzt. In den nachfolgenden vier Jahren trugen die beiden den Investiturstreit über das Verhältnis weltlicher und geistlicher Macht in England aus. Im Jahre 1097 bekam Anselm die Erlaubnis, Rom aufzusuchen, um dort um Hilfe zu bitten, die er jedoch nur in beschränktem Maße erhielt. Die Rückkehr nach England wurde ihm von William verweigert, weshalb Anselm von 1097 bis 1100 in Lyon im Exil lebte.

Erst als William 1100 starb, konnte Anselm unter dessen Nachfolger Henry I. nach England zurückkehren, musste jedoch 1103 ein weiteres Mal ins Exil gehen, in welchem er vier Jahre bleiben musste, bis er 1107 nach England zurückkehren konnte, wo er bis zu seinem Tode 1109 blieb. [...]
Gott, du bist unerforschlich in deinem Wesen, und doch offenbarst du dich den Menschen. Du hast den heiligen Anselm gedrängt, die Tiefe deiner Weisheit zu erforschen und zu verkünden. Gib, dass der Glaube unserem Verstand zu Hilfe komme, damit unser Herz lieb gewinnt, was du uns zu glauben befiehlst.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Deus, qui populo tuo aeternae salutis beatum Anselmum ministrum tribuisti: praesta quaesumus; ut, quem Doctorem vitae habuimus in terris, intercessorem habere mereamur in caelis.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

21. April: Hl. Konrad von Parzham, Ordensmann
Wikipedia hat geschrieben:Konrad von Parzham (* 22. Dezember 1818 in Parzham in der Pfarrei Weng bei Bad Griesbach im Rottal; † 21. April 1894 in Altötting; bürgerlich Johann Birndorfer) war ein Laienbruder aus dem Kapuzinerorden, er wurde 1934 heiliggesprochen.

Johann Birndorfer war das elfte von zwölf Kindern des Bauern Bartholomäus Birndorfer und seiner Frau Gertrude Niedermayer. Er arbeitete als Knecht auf dem elterlichen Hof im Rottal, den er übernehmen sollte, fühlte sich aber von Kindheit an zu Gott hingezogen.

„Vom Venushof-Hansl müssen wir das Beten lernen“, sagte man in Parzham über Johann Birndorfer. Und: „Wenn der kein Heiliger wird, wird es niemand.“ Er trat 1849 in das Kloster St. Anna in Altötting ein, das seit 1961 seinen Namen trägt. Dort versah er von 1852 an 41 Jahre lang den Posten eines Pförtners. Da den Kapuzinern die Betreuung der Wallfahrer in Altötting oblag, war dies eine sehr arbeitsintensive Aufgabe. Er zeichnete sich durch Gebetseifer, stete Dienstbereitschaft und aufopfernde Liebe aus; wurde vom Volk geliebt und von den Wallfahrern verehrt; durch sie drang sein Name und Ruf weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Er starb 1894. In der Kirche des Klosters fand Konrad seine letzte Ruhestätte, sie wurde 1953 in Bruder-Konrad-Kirche umbenannt. [...]

Gott, du hast den heiligen Bruder Konrad zum Dienst an den Wallfahrern und Notleidenden berufen. Mache auch uns bereit, in Geduld und Güte denen zu begegnen, die auf unsere Hilfe warten.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

22. April: Hl. Agapitus I., Papst
Wikipedia hat geschrieben:Agapitus I. (auch Agapetus; * in Rom; † 22. April 536) war Bischof von Rom und somit Papst vom 13. Mai 535 bis zu seinem Tode. [...]

Er war Sohn des römischen Priesters Gordian, der bei Unruhen erschlagen wurde.

Er arbeitete mit Cassiodorus zusammen, um in Rom eine Bibliothek kirchlicher Autoren in Griechisch und Latein zu begründen, was Cassiodorus auch bei seinem Projekt in Vivarium (Kloster) half, wo er die großen griechischen Philosophen ins Lateinische übersetzte.

Der König der Ostgoten Theodahad bat Agapitus nach Konstantinopel zu reisen, um Kaiser Justinian I. zu beruhigen und von einer Invasion Italiens nach dem Tod der gotischen Königin Amalasuntha, die dem Kaiser freundlich gesinnt war, abzuraten. Zwar gelang es ihm nicht, Justinian von seinem Vorhaben abzubringen, sein Aufenthalt führte aber zu einer Auseinandersetzung mit dem von der Kaisergattin Theodora unterstützten, beim orientalischen Klerus aber unbeliebten Patriarchen Anthemius I., der Anhänger des Monophysitismus war. Diese Lehre war im Konzil von Chalcedon verworfen worden, und Agapitus gelang es, die Unterstützung des Kaisers für die Absetzung von Anthemius zu erlangen. Er ernannte und weihte Menas zu dessen Nachfolger.

Agapitus starb kurze Zeit später. Sein Wirken führte zu einer Entspannung zwischen West- und Ostkirche und er wird auch von den Orthodoxen noch heute als Heiliger verehrt.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

22. April: Hl. Caius und Hl. Soterus, Päpste, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Cajus oder Gajus (* in Dalmatien; † 22. April 296) war Bischof von Rom vom 17. Dezember 283 bis 22. April 296.

Er war der Sohn von Gajus oder - seiner Nichte, der Heiligen Susanna von Concordia zufolge - ein Verwandter des Kaisers Diokletian. Unter seiner Leitung erlebten die Christen eine Zeit der Ruhe zwischen der Verfolgung unter Valerian und unter Diokletian. Außer den Informationen des Liber Pontificalis ist nur wenig über ihn bekannt.

Gabinus ist der Name des Vaters der Heiligen Susanna. Daher wird angenommen, dass Cajus der Onkel der Heiligen Susanna ist.

Während seiner Amtszeit nahm die Christenverfolgung zu, obwohl neue Kirchen und Friedhöfe gebaut werden konnten. [...] Als Bischof von Rom verfügte Cajus, dass ein zukünftiger Bischof zuerst Lektor, Exorzist, Akolyth, Subdiakon, Diakon und Priester gewesen sein musste. [...]
Wikipedia hat geschrieben:Soterus, auch Soter, († 174 oder 175) auch als Papst der Barmherzigkeit bezeichnet, war Bischof von Rom von 166 bis 174 oder 175.

Soter wurde in Fondi (Italien) geboren und starb, so die Legende, als Märtyrer zur Zeit der Christenverfolgungen unter Marcus Aurelius. Er wurde in der Calixtus-Katakombe in Rom begraben. [...]
Gregem tuum, Pastor ætérne, placátus inténde: et per beátos Sotérem et Caium Mártyres tuos atque Summos Pontífices perpétua protectióne custódi; quos totíus Ecclésiæ præstitísti esse pastóres.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

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23. April: Hl. Adalbert, Bischof von Prag, Glaubensbote bei den Preußen, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Der hl. Adalbert von Prag (Taufname tschechisch Vojtěch, polnisch Wojciech; * um 956; † 23. April 997) war Bischof von Prag, christlicher Missionar bei den Ungarn und Prußen und Märtyrer. Adalbert wurde als Nachfolger des unter Mainz stehenden Prager Bischof Thietmar gewählt. Thietmar, ein Sachse, war als milde und gerecht sehr beliebt. Adalbert dagegen, sobald er Bischof von Prag wurde, geriet wegen seiner Reformpolitik in Konflikte mit geistlichen und weltlichen Großen. Seine Familie der Slavnikiden hatte sich auf die Seite des Polenherzogs gestellt und bei deren Kämpfen verließ Adalbert zweimal sein Bistum, um als Mönch und Missionar zu leben. Am 23. April 997 wurde er auf einer Missionsreise an einem nicht bekannten Ort an der Ostsee, am Ufer des Frischen Haffs, eventuell bei dem Dorf Tenkitten bei Fischhausen im Samland oder einem Ort in der Nähe des späteren Elbing erschlagen. [...]

Gott, in deinem Auftrag hat der heilige Bischof Adalbert den Samen des Evangeliums ausgesät und ihn mit seinem Blut getränkt. Gib allen, die du zum Glauben berufen hast, die Kraft unbeirrbarer Treue.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

23. April: Hl. Georg, Märtyrer in Kappadozien
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Georg (neugriechisch Άγιος Γεώργιος; * im 3. Jahrhundert evtl. in Kappadokien; † 23. April um 303 evtl. in Lydda, Palästina oder in Nikomedia) war ein Märtyrer, der zu Beginn der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian (284–305) gestorben sein soll. In den Ostkirchen wird er als Großmärtyrer und Erzmärtyrer verehrt. [...]

St. Georg zählt zu den 14 Nothelfern, ist der Schutzpatron verschiedener Länder, (Adels-) Familien, Städte und Ritterorden. [...]

Sein Symbol ist das sogenannte Georgskreuz. Das rote Kreuz auf weißem Grund ist in vielen Wappen und Flaggen enthalten. Weitere Heiligenattribute, die neben dem Georgskreuz als Erkennungsmerkmal dienen, sind der Drache, die Lanze sowie seine Darstellung als Ritter und Reiter. Der Märtyrer wird teilweise mit Palmwedel dargestellt. [...]

Starker Gott, am Gedenktag des heiligen Georg preisen wir deine Macht. Auf seine Fürsprache hin stehe uns in jeder Not bei. Hilf uns, deinem Sohn im Leiden nachzufolgen und in der Kraft des Kreuzes das Böse zu besiegen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Deus, qui nos beáti Georgii Martyris tui méritis et intercessióne lætíficas: concéde propítius; ut, qui tua per eum benefícia póscimus, dono tuæ grátiæ consequámur.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

23. April: Hl. Gerhard, Bischof von Toul
Officia propria Archidioecesis Coloniensis, Tempus Paschale, S.4 hat geschrieben:Gerardus Coloniae et natus et in schola cathedralis ecclesiae eruditus est. Archiepiscopo Brunone I auctore, Otto imperator eum episcopum Tullensem nominavit. Tulli ecclesiam cathedralem in honorem S. Stephani aedificavit. Ecclesiae reformandae magno opere studuit et institutionem spiritualem presbyterorum promovit. Beneficentia indefessum se praebuit. Mortuus anno 994 die 23 aprilis, in ecclesia cathedrali depositus est.
Deus, pastor animarum, qui beatum Gerardum episcopum in Ecclesia posuisti, ut oves tuas pasceret verbo, et presbyterium instauraret exemplo; da nobis eius intercessione: et fidem servare, quam verbo docuit, et viam caritatis sequi, quam exemplo monstravit.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

24. April: Hl. Fidelis von Sigmaringen, Ordenspriester, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Fidelis von Sigmaringen (* 1. Oktober 1578 in Sigmaringen; † 24. April 1622 in Seewis in Graubünden) war ein katholischer Ordenspriester, promovierter Jurist und Märtyrer. [...]

Entmutigt durch Misswirtschaft und Korruption trat er 1612 in den Kapuzinerorden ein, dem sein Bruder Georg als Pater Apollinaris bereits angehörte, und wo er den Ordensnamen Fidelis (der Treue) bekam. Der Orden zog ihn durch seinen Einsatz in der katholischen Erneuerungsbewegung nach dem Konzil von Trient an. [...]

Von Feldkirch aus kam Fidelis mit den Vorgängen im Graubündner Land in Berührung. Dort waren die konfessionellen Auseinandersetzungen handgreiflich und durch politische Spannungen verschärft worden. Fidelis versuchte durch Predigt und Glaubensgespräche die Übergetretenen zurückzugewinnen, die Gläubigen zu festigen und die reformatorischen Prediger zu widerlegen. [...]

Im Prättigau suchte Fidelis nun trotz der Winterzeit allein nacheinander eine Ortschaft nach der anderen auf und predigte in den Kirchen. Er suchte die Menschen von der Richtigkeit der katholischen Lehre durch vernünftige Argumente und die Heilige Schrift zu überzeugen. Er forderte die Anhänger der protestantischen Lehren auf, ihm ihre Argumente vorzutragen, um sich damit auseinander zu setzen, ohne jemanden zwingen zu wollen. Dies öffnete ihm die Herzen vieler Menschen; auch von seinen Gegnern wurde er respektiert. Wie erfolgreich er war, schreibt er am 6. April 1622 an den Abt von Mehrerau: „Am Passions-Sonntag (in der Fasten) habe ich in Zizers zwei Landamanne, den Statthalter, den Landweibel mit seiner Frau und den Meßner dahin gebracht, daß sie im Angesicht aller in der Kirche Anwesenden dem Irrtume entsagten und das feierliche Bekenntnis unseres römisch-katholischen apostolischen Glaubens abgelegt haben…“

Auf eine listige Einladung hin predigte Fidelis am 24. April 1622, nachdem er in Grüsch die Messe gelesen hatte, in Seewis und während er dort in der Kirche predigte, drangen Bauern in die Kirche ein, die ihre versteckten Waffen hervorzogen und es entstand ein Tumult. Der Aufruhr kostete österreichische Soldaten unter Hauptmann Jakob Kolonna Freiherr von Fels, die ihm in die Kirche gefolgt waren, um gegen seinen Willen seine Schutzwache zu bilden, das Leben. Fidelis, verließ, ohne seine Predigt beendigen zu können, gegen den Rat des reformierten Meßmers allein die Kirche. Auf dem Weg nach Grüsch wurde er von einer Gruppe aufständischer Bauern unter Johann und Anton Davatsch, Christian Jegga, Petrus Niederer, Christian Jegga, Petrus Riederer, Christian Saxer, Gebhard von Davos, Rudolf Hildebrand von Sgiers und Ulrich Perth beschimpft und aufgefordert, seinem Glauben abzuschwören. Seine Antwort soll nach Erzählung eines der Bauern gelautet haben: „Ich bin derjenige, welcher eure Irrtümer nach Kräften bekämpft hat; ich bin derjenige, welcher euch den katholischen Glauben, dem ich selbst aus vollster Überzeugung zugetan bin, verkündet hat, ich bin zu euch gekommen, eure traurigen Irrlehren auszurotten, nicht aber um dieselben anzunehmen; seht zu, dass euch diese Tat nicht gereue.“ Daraufhin starb er, zwischen 10 und 11 Uhr durch zahlreiche Hiebe und Stiche am ganzen Körper. Auf ähnliche Weise war bei Grüsch Anton von Gugelberg, Graf von Malang, umgebracht worden, als er sich zum katholischen Glauben bekannt hatte.

Sein Leichnam wurde vorläufig neben der Kirchenmauer beerdigt. Aus seinem Grab soll eine wundersame Blume gewachsen sein. Ein halbes Jahr später wurde der Leib übertragen und in Chur beigesetzt.

1729 wurde der als Erstlingsmärtyrer des Kapuzinerordens angesehene Fidelis selig- und am 29. Juni 1746 von Papst Benedikt XIV. zusammen mit Kamillus von Lellis heiliggesprochen. Sein Haupt wird heute als Reliquie im Kapuzinerkloster Feldkirch aufbewahrt. [...]

Treuer Gott, aus Liebe zu dir hat der heilige Fidelis für den Glauben sein Leben hingegeben. Im Vertrauen auf seine Fürsprache bitten wir dich: Gib, dass auch wir in der Liebe fest verwurzelt und auf sie gegründet seien, damit wir ohne Menschenfurcht für die Wahrheit einstehen und die Kraft der Auferstehung deines Sohnes erfahren, unseres Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Deus, qui beátum Fidelem, seráphico spíritus ardore succénsum, in veræ fídei propagatióne martýrii palma et gloriósis miráculis decoráre dignátus es: eius, quaesumus, méritis et intercessióne, ita nos per grátiam tuam in fide et caritáte confírma; ut in serívtio tuo fidéles usque ad mortem inveníri mereámur.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

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24. April: Hl. Maria, Frau des Kleophas, und Hl. Salome von Galiläa, Jüngerinnen Jesu
Wikipedia hat geschrieben:Die Heilige Maria des Kleophas oder Maria des Klopas ist im Neuen Testament als Jüngerin von Jesus von Nazareth erwähnt. [...]

Im Johannesevangelium wird sie unter den Frauen am Kreuz erwähnt (Joh 19,25 EU): „Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Kleophas, und Maria von Magdala.“ [...]

Nach einer Überlieferung war Maria Kleophae zusammen mit (Maria) Salome von Galiläa und Sara-la-Kâli vor einer Christenverfolgung auf einem Schiff aus Israel geflohen und an dem Ort in Südfrankreich gelandet, der heute nach ihnen Saintes-Maries-de-la-Mer genannt wird. [...]
Wikipedia hat geschrieben:Salome ([ˈzaːlome], seltener [zaˈlomə]), auch Maria Salome oder Salome von Galiläa, war nach Darstellung des Neuen Testaments eine Jüngerin Jesu. Sie gehörte laut Markusevangelium zu den Frauen, die der Kreuzigung Jesu beiwohnten (Mk 15,40 EU) und die als erste ans leere Grab nach dessen Auferstehung kamen (Mk 16,1 EU).

In der christlichen Tradition wird Salome als Mutter der Apostel Jakobus und Johannes identifiziert, weil das Matthäusevangelium an Stelle einer „Salome“ eine der Frauen unter dem Kreuz als „Mutter der Söhne Zebedäi“ bezeichnet (Mt 27,56 EU). Damit wäre sie die Gattin des Zebedäus als des Vaters der beiden Apostel. [...]

Nach einer Überlieferung war Salome zusammen mit Maria Kleophae und Sara-la-Kâli vor einer Christenverfolgung auf einem Schiff aus Israel geflohen und an dem Ort in Südfrankreich gelandet, der heute nach ihnen Saintes-Maries-de-la-Mer genannt wird. Nach einer anderen Legende kam Salome nach Veroli in Mittelitalien, dessen Patronin sie bis heute ist.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

24. April: Hl. Maria von der heiligen Euphrasia Pelletier, Generaloberin
Wikipedia hat geschrieben:Maria von der heiligen Euphrasia auch Maria Euphrasia Pelletier, bürgerlicher Name Rose-Virginie Pelletier (* 31. Juli 1796 auf Noirmoutier; † 24. April 1868 in Angers) war eine französische Nonne, Gründerin und Generaloberin der Schwestern vom Guten Hirten. [...]

1828 erhielt der Bischof von Angers ein Legat über 30.000 Francs, mit dem eine Zuflucht für in Not geratene Frauen gegründet werden sollte. Er übertrug die Aufgabe an Maria Euphrasia, die 1829 nach Angers reiste und in einer ehemaligen Kattunfabrik das Kloster vom Guten Hirten einrichtete und am 31. Juli 1829 seiner Bestimmung übergab. Nach Einsetzung der Oberin Paul Bodin kehrte Maria Euphrasia nach Tours zurück. Schwester Paul Bodin war der Aufgabe des weiteren Aufbaus des Klosters jedoch nicht gewachsen und Maria Euphrasia wurde nach Angers zurückberufen. Zur effektiveren Verwaltung und Arbeit des Ordens gründete sie ein Generalat mit Mutterhaus in Angers, dem alle weiteren Niederlassungen unterstellt werden sollten. Damit wurde die Gemeinschaft de facto neu gegründet und erhielt am 16. Februar 1835 die päpstliche Approbation unter Leitung der als Generaloberin bestätigten Maria Euphrasia. Bis zu ihrem Tod wurden weltweit 110 neue Niederlassungen gegründet, die erste deutsche Niederlassung entstand 1840 in München. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

25. April: Hl. Markus, Evangelist
Wikipedia hat geschrieben:Johannes Markus oder Markus ist eine Gestalt des Neuen Testaments, nach altchristlicher Tradition auch der erste Bischof von Alexandria und damit Begründer der koptischen Kirche und der Verfasser des Markusevangeliums. Sein Symbol ist der Löwe.

Belege über sein Leben sind das Neue Testament, insbesondere die Apostelgeschichte, und die Kirchenväter Papias, Eusebius von Caesarea, Hieronymus und Epiphanius. [...] Johannes Markus war ein Judenchrist in Jerusalem (Apg 12,12 EU) und der Vetter des Barnabas (Kol 4,10 EU). Das Haus seiner Mutter wird später zum Mittelpunkt der Jerusalemer Urgemeinde.

Johannes Markus wurde von Barnabas und Paulus auf die erste Missionsreise mitgenommen (Apg 13,4 EU), hielt aber nicht durch und kehrte in Perge in Pamphylien um. Zur zweiten Missionsreise wollte Barnabas Markus wieder mitnehmen, aber Paulus weigerte sich und wählte Silas zum Gefährten, während Barnabas mit Markus nach Zypern fuhr (Apg 15,36–40 EU).

Später besteht wieder ein gutes Verhältnis zwischen Paulus und Markus, der während der ersten Gefangenschaft bei Paulus in Rom ist (Kol 4,10 EU, Phlm 24 EU) und um dessen Kommen Paulus bei seiner zweiten römischen Haft den Timotheus ausdrücklich bittet (2 Tim 4,11 EU). [...]

Herr, unser Gott, du hast den heiligen Markus auserwählt, durch das Wort des Evangeliums dein Heil zu verkünden. Gib, dass wir gläubig auf die Botschaft hören und unserem Herrn Jesus Christus in Treue nachfolgen, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Deus, qui beátum Marcum Evangelístam tuum evangélicæ prædicatiónis grátia sublimásti: tríbue, quaesumus; eius nos semper et eruditióne profícere et oratióne deféndi.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

25. April: Hl. Anianus von Alexandria, Bischof
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Anianus von Alexandria war im 1. Jahrhundert Nachfolger des Evangelisten Markus Bischof von Alexandria. [...]

Nach der koptischen Legende war Anianus der erste Christ in Alexandria: Als der Evangelist Markus nach Alexandria kam, trat er fehl und zerriss seine Sandale. Er brachte sie zum Schuhmacher Anianus. Während Anianus mit der Ahle die Sandale reparierte, verletzte er seinen Finger und schrie vor Schmerz in Griechisch eis theos - der eine Gott! Das gab Markus das Stichwort, er heilte den Schuhmacher, fragte nach seinem Glauben und erzählte von Jesus Christus. Anianus und sein ganzer Haushalt wurden getauft. Als Markus in den Westen ging, ernannte er Anianus zum Leiter der Gemeinde - nach koptischer Tradition zum Patriarchen von Alexandria. Anianus machte aus seinem Haus eine Kirche und predigte und taufte. Nach zweiundzwanzig Jahren als Gemeindeleiter starb er in Frieden.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

25. April: Hl. Peter vom heiligen Joseph Betancurt, Ordensgründer
Wikipedia hat geschrieben:Peter von Betancurt (* 19. März oder 21. März 1626 in Vilaflor; † 25. April 1667 in Antigua Guatemala; vollständiger Name San Pedro de San José Betancur) ist der einzige Heilige, der auf den Kanarischen Inseln geboren wurde. Er wird auch Hermano Pedro (dt. Bruder Peter) genannt.

Bis 1649 lebte Peter von Betancurt als Ziegenhirte auf Teneriffa, zunächst in seinem Geburtsort Vilaflor, später in einer Höhle zwischen dem heutigen El Médano und dem Flughafen Teneriffa Süd. In diesem Jahr verließ er Teneriffa, um nach Guatemala überzusiedeln. 1653 begann er eine Priesterausbildung im Jesuitenkolleg, brach die Ausbildung jedoch ab, da er sich den Anforderungen nicht gewachsen fühlte. 1653 trat er dem Dritten Orden der Franziskaner bei und betätigte sich fortan als Missionar in Krankenhäusern und Gefängnissen sowie unter Arbeitslosen und Sklaven. Mit Spendengeldern eröffnete er das Krankenhaus „Unsere Frau von Bethlehem“ und später eine Schule für Arme, ein Heim für Obdachlose, eine Herberge für Priester und ein Oratorium. Die Männer und Frauen, die sich ihm anschlossen, nannten sich Bethlehem-Brüder bzw. -Schwestern.

Am 30. Juli 2002 wurde er von Johannes Paul II. in Guatemala-Stadt heilig gesprochen.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

26. April: Hl. Cletus und Hl. Marcellinus, Päpste, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Marcellinus († 304) wurde, dem Liberischen Katalog zufolge, am 30. Juni 296 zum Bischof von Rom gewählt. Im Martyrologium hieronymianum, der Depositio episcoporum oder auch der Depositio martyrum wird er nicht erwähnt.

Marcellinus’ Episkopat begann unter Kaiser Diokletian, doch hatte dieser noch nicht mit seiner Christenverfolgung begonnen. Er gab dem Christentum reichlich Freiheiten, so dass die Kirche wuchs. Cäsar Galerius führte die Heidenbewegung gegen die Christen an und konnte Diokletian schließlich 302 gegen das Christentum aufbringen. Zunächst mussten christliche Soldaten die Armee verlassen, später wurde kirchlicher Besitz konfisziert und christliche Bücher zerstört. Nach zwei Feuern in seinem Palast griff Diokletian zu härteren Maßnahmen: Christen mussten von ihrem Glauben abfallen oder sie wurden zum Tode verurteilt.

Der Liber Pontificalis – der auf den Taten des Heiligen Marcellinus basiert, einem heute verlorenen Text – berichtet, dass während Diokletians Verfolgung Marcellinus den Tod als Märtyrer fand. Innerhalb der Kirche wurde dies bestritten: ein Streit brach später aus, ob Marcellinus nicht doch dem Glauben abschwor, um sein Leben zu retten. Dieser Streit dauerte bis in das 6. Jahrhundert an.

Marcellinus ist der erste Bischof von Rom, für den der Titel papa (Papst) nachweisbar ist, wenn auch nicht als Selbstbezeichnung.

Dem Liber Pontificalis zufolge wurde Marcellinus am 26. April 304 in der Priscilla-Katakombe begraben, auf der Via Salaria, 25 Tage nach seinem Martyrium. Der Liberianische Katalog nennt den 25. Oktober. Nach einer längeren Sedisvakanz folgte ihm Marcellus I., mit dem er manchmal aufgrund der Namensähnlichkeit verwechselt wurde.

Gregem tuum, Pastor ætérne, placátus inténde: et per beátos Cletum et Marcellínum Mártyres tuos atque Summos Pontífices perpétua protectióne custódi; quos totíus Ecclésiæ præstitísti esse pastóres.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

26. April: Hl. Rafael Arnáiz Barón, Trappisten-Oblate
Wikipedia hat geschrieben:Rafael Arnáiz Barón (* 9. April 1911 in Burgos, Spanien; † 26. April 1938 in Palencia) war ein spanischer Trappist und Mystiker und ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche.

Rafael Arnáiz Barón stammte aus einer wohlhabenden spanischen Adelsfamilie. Bei seiner Taufe am 21. April 1911 erhielt er den Namen Rafael Arturo Alvaro José de la Inmaculada Concepción y San Luis Gonzaga.

Von 1920 bis 1922 besuchte er als externer Schüler das Jesuitenkolleg La Merced in Burgos. Als seine Familie nach Oviedo umzog, wechselte er 1923 in das dortige Jesuitenkolleg San Ignacio, wo er 1929 Abitur machte. 1930 begann er ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Madrid. Im September dieses Jahres besuchte er zum ersten Mal die Abtei San Isidro de Dueñas der Trappisten in Palencia. Vom 25. Januar bis 26. Juli 1933 leistete er Militärdienst und trat am 15. Januar 1934 in das Noviziat der Trappisten ein.

Wegen der harten Lebensbedingungen im Kloster, die er aufgrund seines familiären Umfelds nicht gewohnt war, erkrankte er an Diabetes. Am 26. Mai 1934 musste er daher das Kloster wieder verlassen; am 11. Januar 1936 kehrte er wieder zurück, jedoch nicht als Novize, sondern als Oblate, da er den harten Lebensbedingungen der Professmönche aus gesundheitlichen Gründen nicht gewachsen war.

Er konnte aber nur etwa acht Monate im Kloster bleiben, da er zum Militärdienst im spanischen Bürgerkrieg einberufen wurde. Vom 29. September bis zum 6. Dezember 1936 verließ er daher abermals die Abtei. Nach wenigen Monaten wurde er für untauglich befunden und konnte wieder zu den Trappisten zurückkehren. Die Diabetes brach nach seiner Rückkehr erneut aus, sodass er bereits am 7. Februar 1937 zum dritten Mal das Kloster verlassen musste.

In sein Tagebuch schrieb er:

„Dies ist das dritte Mal, daß ich mein Ordensgewand ablege und weltliche Kleidung anziehe … Das erste Mal glaubte ich vor Kummer zu sterben … Ich glaubte, Gott habe mich verlassen. Das zweite Mal ging ich wegen des Krieges … Ich ging gerne … Ich ging auf Urlaub … Das Neue, das der Krieg mit sich brachte, die Neugierde, einige Tage Erholung von den Bußübungen erschienen mir gut … Ich wußte, daß mir die Rückkehr ins Kloster schwerfallen würde … Ich erkannte, daß Gott mich auf die Probe stellte. Das dritte Mal - das ist jetzt - sehe ich Gottes Hand so deutlich, daß es mir einerlei ist, denn das Leid ist die einzige ‚Währung‘, die eines Tages Wert haben wird. […] Jetzt bin ich mir bewußt, daß Gott mich nicht verläßt oder prüft, sondern liebt.“

Am 15. Dezember 1937 kehrte er endgültig in die Krankenabteilung des Klosters zurück. In den kommenden Monaten verschlimmerte sich sein gesundheitlicher Zustand. Ehrenhalber verlieh ihm sein Abt am 17. April 1938 die Kukulle, das Gewand der Mönche mit feierlicher Profess.

Ab dem 22. April 1938 litt Bruder Rafael an hohem Fieber und war zeitweise im Delirium. In diesen Tagen schrieb er in sein Tagebuch: „Zögere nicht, Herr, Dein Diener Rafael hat es eilig, bei Dir zu sein, Maria zu sehen … Welch herrliche Profeß werde ich am Tag meines Todes ablegen! Ewige Gelübde der Liebe für immer …, immer!“

Am 26. April verstarb der Heilige nach kurzem, schweren Todeskampf. Er wurde zunächst auf dem Friedhof des Klosters begraben. Im Zuge des Seligsprechungsverfahrens wurden seine Gebeine 1965 in ein Grab im Westflügel des Kreuzgangs überführt. Seit 1972 befindet sich seine letzte Ruhestätte in einer Kapelle der Abteikirche.

Seine Briefe, Notizen und Tagebuchaufzeichnungen zeugen von einer einfachen, kindlichen, innigen und bedingungslosen Gottesliebe sowie einer erschütternden Entschiedenheit zur Kreuzesnachfolge.

Im Jahre 1960 wurde der Seligsprechungsprozess für den im Ruf der Heiligkeit verstorbenen Trappistenbruder durch den Abt des Klosters von San Isidro de Dueñas eingeleitet. 1989 erklärte Papst Johannes Paul II. auf dem Weltjugendtag in Santiago de Compostela Bruder Rafael zum Vorbild in der Nachfolge Christi.

Am 27. September 1992 wurde Bruder Rafael in Rom von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Am 21. Februar 2009 erließ Papst Benedikt XVI. das Dekret über die Heiligsprechung Bruder Rafaels. Die Heiligsprechung fand am 11. Oktober 2009 im Petersdom statt. [...]
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

26. April: Hl. Trudpert, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Trudpert war ein irischer Missionar im Breisgau, er soll um 650 (nach den sehr dürftigen Nachrichten) von einem Grafen Othbert in einem Tal des Flüsschens Neumagen ein Grundstück zu einer geistlichen Stiftung erhalten haben. Er gründete an diesem Orte eine Niederlassung und erbaute eine Kapelle, und wurde der Sage nach von einem seiner Knechte erschlagen. Deshalb wurde er als Heiliger verehrt. Auf ihn geht das Benediktinerkloster St. Trudpert in Münstertal/Schwarzwald zurück. [...]
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

27. April: Hl. Petrus Kanisius, Ordenspriester, Kirchenlehrer
Wikipedia hat geschrieben:Petrus Canisius (auch Kanisius/Kanijs/Kanîs) (* 8. Mai 1521 in Nimwegen, Herzogtum Geldern als Pieter Kanijs; † 21. Dezember 1597 in Freiburg, Schweiz), Heiliger und Kirchenlehrer, war ein bedeutender Theologe und Schriftsteller des 16. Jahrhunderts und der erste niederländische Jesuit. Auf ihn gehen die ersten katholischen Katechismen zurück.

Petrus Canisius war der Sohn des Bürgermeisters von Nimwegen. Der Geburtsort Nimwegen lag damals in der Diözese Köln und im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Der Geburtstag war der Tag, an dem über Martin Luther in Worms die Reichsacht verhängt wurde.

Als achtes Mitglied des jungen Ordens und als erster Deutscher trat Petrus Canisius an seinem 22. Geburtstag am 8. Mai 1543 bei den wenige Jahre zuvor gegründeten Jesuiten ein und legte im Pfarrhaus von St. Christoph in Mainz sein Gelübde ab. Als erster deutscher Ordensprovinzial (1556–1569) begründete er den maßgeblichen Einfluss der Jesuiten bei der Gegenreformation in Deutschland.

Im Januar 1547 berief ihn der Bischof von Augsburg, Kardinal Otto Truchsess von Waldburg, zum Konzil von Trient. Um diese Zeit begann er, die latinisierte Form seines Namens zu verwenden.

Er war Rektor und Theologieprofessor der Universität Ingolstadt (heute Ludwig-Maximilians-Universität München) und zählte zu den ersten Jesuiten, die ab 1551 nach Wien beordert wurden, um die Gegenreformation voranzutreiben. Das Bischofsamt lehnte er ab, die Ernennung zum Administrator der Diözese Wien für die Jahre 1554 bis 1555 akzeptierte er, predigte im Februar 1556 im überfüllten Stephansdom und führte den neuen Dombaumeister Hans Saphoy in sein Amt ein. In der Folge wurde das Abhalten lutherischer Gottesdienste in privaten Bürgerhäusern und im Wiener Rathaus streng verboten.

Canisius entfaltete ein reges Wirken im süddeutschen Raum, denn sowohl Kaiser Ferdinand I. als auch Papst Gregor XIII. vertrauten ihm die deutsche Kirchenpolitik an.

Achtung schuf sich Petrus Canisius durch seine liebenswürdige Art, die ihn nie von Ketzern oder Irrlehren sprechen ließ, sondern einfühlsam von „neuen Lehrern“ und „neuen Lehren“. Kirchliche Missstände prangerte er jedoch scharf und deutlich an. Sein Katechismus, der 1555 unter dem Titel Summa doctrinae christianae erschien, war als Antwort auf den Martin Luthers gedacht und wurde allein bis zu seinem Tode 200 mal nachgedruckt und ab 1591 vom Augsburger Fürstbischof Johann Otto von Gemmingen in den Schulen seines Machtbereiches eingeführt.

In seinen letzten Lebensjahren gründete er 1580 im Schweizer Freiburg das Kollegium Sankt Michael. Nach der Vertreibung der Jesuiten aus der Schweiz im Sonderbundkrieg musste das Kollegium geschlossen werden. Die Jesuiten errichteten 1856 das Kollegium Stella Matutina in Feldkirch und 1934 das Kollegium St. Blasien. Nach seinem Tod wurde Petrus Canisius in der Fribourger Universitätskirche St. Michael beigesetzt. [...]

Herr, unser Gott, du hast den heiligen Petrus Kanisius berufen, in Wort und Schrift den katholischen Glauben kraftvoll zu verteidigen. Höre auf seine Fürsprache. Lass alle, die nach der Wahrheit suchen, dich finden und erhalte deine Gläubigen im Bekenntnis zu dir.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Officia propria Archidioecesis Coloniensis, Tempus Paschale, S.8 hat geschrieben:Deus, qui ad tuendam catholicam fidem virtute et doctrina beatum Petrum presbyterum roborasti; eius intercessione concede: ut, qui veritatem quaerunt, te Deum gaudenter inveniant, et in tua confessione populus credentium perseveret.
Per Dominum.
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