Vor allem sollte man bedenken, dass es ja nicht von ungefähr kommt, wenn man sagt, dass die Messe gesungen wird. Und es wird auch seinen Grund haben, wenn der vom damaligen Papst "auf alle Zeiten" zum Leiter des Chores im Petersdom bestimmte Priester (inzwischen Kardinal, und mir fällt der Name einfach nicht mehr ein ....

) in der Nachkonzilsära zum Rücktritt gezwungen wird. Die Musik spielt einen zentralen Bestandteil bei der Erhaltung der äußeren Form der Liturgie.
Oder kann sich jemand eine Messe im alten Usus/ in der ordentlichen Form des neuen Usus vorstellen, die auf der Gitarre begleitet wird, von einem Chor mit Mikrofon, der im Chor steht/sitzt? Wohl kaum.
Schwierig wird es, auch meiner Erfahrung nach, dann, wenn der Chor, durchaus mit gutem Hintergedanken, ein sehr monumentales Werk singt, aber dabei durch die Länge der einzelen Stücke keine Missa cantata, sonder eher ein Konzert mit Wandlung stattfindet.
Gruß
Grammi