Heilige des Tages [1]

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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

11. Mai: Hl. Franz de Hieronymo, Priester, Ordensmann
Wikipedia hat geschrieben:Franz de Hieronymo (* 17. Dezember 1642 in Grottaglie; † 11. Mai 1716 in Neapel) war Mönch im Jesuitenorden und ist ein katholischer Heiliger.

Franz de Hieronymo war einer der führenden Volksmissionare seiner Zeit. Wäre es nach seinen eigenen Wünschen gegangen, hätte er als Missionar im Fernen Osten gewirkt, doch wollten es seine Ordensoberen, dass er als Volksmissionar in Neapel wirkte. Die Überlieferung beschreibt seine Verkündigung als überzeugend und begeisternd. Von seinen Predigten sind mehrere tausend Seiten erhalten, durch die man einen sehr genauen Einblick in die homiletische Praxis des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts gewinnen kann. Franz de Hieronymo gründete soziale Hilfswerke für gefährdete Mädchen, junge Frauen, Arbeiter und Sträflinge. Nach seinem Tode wurde er in seinem Geburtsort beigesetzt. Seine Seligsprechung fand im Jahre 1806 statt, die Heiligsprechung erfolgte im Jahre 1836.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

11. Mai: Hl. Gangolf, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Gangolf (auch Gengulphus, Gongolf, Gangulf, Gengoux, Gangloff und viele andere Schreibweisen) war ein burgundischer Ritter des 8. Jahrhunderts, der zur Zeit König Pippins (um 760?) ermordet wurde. [...]

Gangolf ist im Auftrage des Königs Pippin als Heerführer und Jäger unterwegs. Er trinkt eines Tages Wasser von einer Quelle, die sich in einem wunderschönen, blühenden Garten befindet. Von diesem romantischen Ort begeistert, beschließt Gangolf das Land zu kaufen. Da er jedoch einen viel zu hohen Preis für das Grundstück bezahlt hat, wird er von seinen Freunden dafür verhöhnt. Doch Gangolf stört sich nicht am Spott, da er dem armen Besitzer nur hatte helfen wollen. Vielmehr lädt er seine lästernden Freunde zu einem prächtigen Festmahl ein. Zuvor aber stößt er im Garten einen Stock in den Boden. Anschließend geht er erst zu den Armen, um ihnen Speise zu bringen, bevor er sich zum Mahl mit seinen Freunden begibt.

Am nächsten Morgen begehrt er Wasser zum Waschen, doch der Brunnen ist versiegt. Gangolf befiehlt seinem Diener in den Garten zu gehen und den Stock aus der Erde zu ziehen. Dieser folgt dem Befehl und erlebt, wie eine Wolke heraufzieht und sich herabsenkt und plötzlich die Quelle wieder sprudelt. Durch das Gebet Gangolfs soll das Wasser zudem heilkräftig geworden sein.

Kurz nach seiner Hochzeit wird ihm berichtet, dass seine Frau Ehebruch mit einem Priester begangen habe. Nach dem Vergehen befragt, beteuert Gangolfs Ehefrau ihre Unschuld. Da Gangolf ihr aber nicht glaubt, verlangt er die Durchführung eines Gottesurteils: Sie muss ihre Hand in das Wasser der Quelle tauchen. Als sie ihre Hand wieder herauszieht, ist diese völlig verbrannt. Gangolf lässt Gnade vor Recht ergehen und gewährt ihr z.T. Verzeihung, schenkt ihr sogar die Hälfte seines Besitzes - doch darf sie seine Gemächer nicht mehr betreten. Den Priester verbannt er außer Landes. Bald schon jedoch ruft die treulose Ehefrau ihren Liebhaber erneut zu sich. Der Priester eilt herbei, ermordet in der Nacht Gangolf und flieht mit dessen Frau.

Am Grabe des Ermordeten sollen sich kurz darauf zahlreiche Wunder zutragen. Als seine Frau davon erfährt, spottet sie: "Gangolf verbringt ebenso Wunder, wie mein Hintern Lieder singt". Da ereilt sie eine schändliche Strafe, denn kaum hat sie es ausgesprochen, ertönen aus ihrem Hintern unanständige Geräusche. Und so ergeht es ihr fortan an jedem Freitag, dem Todestag des Märtyrers. Sowie sie auch nur ein Wort sagt - muss sie laut und vernehmlich furzen.

Auch der Priester muss an einer bösen Krankheit sterben - innerlich wird er gleichsam zerrissen. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

11. Mai: Hl. Ignatius von Láconi, Ordensmann
Wikipedia hat geschrieben:Ignazio da Laconi (* 17. Dezember 1701 in Laconi auf Sardinien; † 11. Mai 1781 in Cagliari auf Sardinien) war ein italienischer Kapuziner und Mystiker. [...]

In jungen Jahren war Ignazio Viehhirte. Nachdem er mit 18 erkrankte, legte er das Gelübde ab, nach einer Genesung in einem Orden einzutreten. Nach zwei Jahren von der Krankheit genesen, vergaß er das Gelübde bis zu einem Sturz vom Pferd. Nun trat er in das Kapuzinerkloster seiner Heimatstadt ein und war ab 1736 für mehr als 45 Jahren, bis zu seinem Tod, als Sammelbruder tätig. Schon zu Lebzeiten soll er die Gaben der Krankenheilung und der Weissagung besessen haben. Ignatius wurde 1951 von Papst Pius XII. heiliggesprochen.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

11. Mai: Hl. Mamertus, Bischof von Vienne
Wikipedia hat geschrieben:Mamertus († um 477 in Vienne, Gallien) war Bischof und wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Er führte die Bittprozession vor Himmelfahrt ein.

Mamertus entstammte einer wohlhabenden gallorömischen Familie aus Lyon. Er wurde 461 Erzbischof von Vienne, wo er auch verstarb.

Während seiner Amtszeit gebot er der Überlieferung nach durch Beten einer furchtbaren Feuersbrunst Einhalt, die die ganze Stadt zu zerstören drohte, und soll auch andere Wunder und Heilungen bewirkt haben. [...]

Er ist der Patron der Hirten und der Feuerwehr und wird bei Dürre, Fieber und Brusterkrankungen angerufen. [...]

In Deutschland (vor allem Norddeutschland) wird er zu den Eisheiligen gezählt.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

12. Mai: Hl. Nereus und hl. Achilleus, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Nereus und Achilleus († um 304 in Terracina, Italien) waren römische Märtyrer, die vermutlich zum Christentum bekehrte römische Soldaten waren. Einer anderen Überlieferung zufolge sollen sie jedoch Eunuchen und Kammerherren der Flavia Domitilla, einer Nichte des römischen Kaisers Domitian gewesen sein. Papst Damasus I. bezeichnete Achilleus und Nereus als treu dienende und dem Kaiser ergebene Soldaten, die Christen wurden und während der Diokletianischen Christenverfolgung das Martyrium erlitten.

Ende des 4. Jahrhunderts wurde über den Gräbern von Achilleus und Nereus in den Domitilla-Katakomben eine dreischiffige Basilika errichtet, die den Märtyrern geweiht wurde. Die Reste der Basilika befinden sich heute an der Via delle Sette Chiese 283, eine halbe Meile vom Zentrum Roms entfernt. Das Grab des Achilleus und des Nereus soll sich nahe der Gruft der Märtyrin und Schutzpatronin von Rom, Petronilla befunden haben; in der Basilika befanden sich ursprünglich die Reliquien der Heiligen. Sie wurden wohl im 6. Jahrhundert in die heutige Kirche Santi Nereo e Achilleo verbracht. [...]

Allmächtiger Gott, deine heiligen Märtyrer Nereus und Achilleus haben dich bis in den Tod mutig bekannt. Auf ihre Fürsprache hin stärke unseren Glauben und unsere Treue, damit auch wir ausharren bis ans Ende.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Semper nos, Dómine, Mártyrum tuórum Nérei, Achillei, Domitíllæ atque Pancrátii fóveat, quaesumus, beáta sollémnitas: et tuo dignos reddat obséquio.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

12. Mai: Hl. Pankratius, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Der heilige Pankratius (* um 290 in Phrygien; † um 304 in Rom) ist ein römischer Märtyrer der frühen christlichen Kirche.

Er war der Sohn eines wohlhabenden Phrygiers aus der Gegend von Synnada und wurde der Legende nach mit 14 Jahren entweder während der Herrschaft des Diokletian oder der des Kaisers Valerian in Rom enthauptet. [...]

Herr, unser Gott, höre auf die Fürsprache des heiligen Märtyrers Pankratius, dessen Gedenktag wir in Freude feiern. Schenke deiner Kirche Zuversicht und Gelassenheit, damit sie sich in der Bedrängnis nicht fürchte, sondern ausharre im Vertrauen auf Christus Jesus, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Semper nos, Dómine, Mártyrum tuórum Nérei, Achillei, Domitíllæ atque Pancrátii fóveat, quaesumus, beáta sollémnitas: et tuo dignos reddat obséquio.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

13. Mai: Hl. Servatius von Tongern, Bischof, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Servatius von Tongern (* vermutlich in Armenien; † 13. Mai 384 in Maastricht), kurz Servatius, ist einer der drei Eisheiligen, der insbesondere am 13. Mai verehrt wird.

Im Volksglauben wird Servatius angerufen bei Fußleiden, Frostschäden, Rheumatismus und Rattenplagen. [...]

Dieser [...] heilige Servatius wurde also bereits 340 Bischof des heute belgischen Tongeren, verlegte später den Bischofssitz nach Maastricht, wo er am 13. Mai 384 starb; einige behaupten, er sei mit einem Holzschuh erschlagen worden, andere, er sei friedlich in Maastricht gestorben, wo er sich eben zu diesem Zwecke hinbegeben hätte.

Seine Verehrung verdankt er jedenfalls dem Hunneneinfall von 450, den er vorhergesagt haben soll. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

13. Mai: Hl. Andreas Hubert Fournet, Priester, Ordensgründer
Wikipedia hat geschrieben:André-Hubert Fournet (dt.: Andreas Hubert Fournet) (* 6. Dezember 1752 in Saint-Pierre-de-Maillé, Frankreich; † 13. Mai 1834 in La Puye, Frankreich) war katholischer Priester und Gründer der Kongregation der Kreuztöchter vom heiligen Andreas. [...]

André-Hubert Fournet wurde im Jahr 1776 zum Priester geweiht und wurde Pfarrer in Saint-Pierre-de-Maillé. Nach dem Ausbruch der Französischen Revolution verweigerte er den Eid auf die Zivilkonstitution, übte aber weiterhin seinen priesterlichen Dienst aus. 1792 befahl ihm sein Bischof, nach Spanien zu fliehen. Er kam 1797 nach Frankreich zurück und gründete 1807, stark von der heiligen Johanna Elisabeth Bichier des Ages beeinflusst, die Kongregation der Kreuztöchter vom heiligen Andreas (Andreas-Schwestern), die sich dem Unterrichten und der Krankenpflege widmeten. Fournet war bis 1832 Superior dieser Kongregation. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

14. Mai: Hl. Bonifatius von Tarsus, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Bonifatius von Tarsus (* wohl in Rom; † um 306 in Tarsus (Türkei)) ist ein römischer, altkirchlicher Märtyrer, der um 306 n. Chr. in Tarsus (Türkei) getötet wurde. Der in Rom geborene Bonifatius war ursprünglich kein Christ, wurde aber gesandt, in der Region um Tarsus Reliquien christlicher Märtyrer zu finden und zurück nach Rom zu bringen. In Tarsus musste er die Schrecken der Christenverfolgung unter Kaiser Galerius miterleben. Beeindruckt, dass die zu Tode gefolterten dennoch im Glauben nicht schwankten, ließ er sich taufen und bekannte sich öffentlich zu seinem Glauben, wofür er das Martyrium durch siedenes Pech erlitt. Der Überlieferung nach brachten seine Begleiter seinen Leichnam zurück nach Rom, wo er an der Via Latina beigesetzt wurde.

Der Name „Bonifatius“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „der gutes Geschick verheißende“. Nach ihm nannte sich Winfried, der „Apostel der Deutschen“, besser bekannt als Bonifatius.

Bonifatius von Tarsus gehört zu den Eisheiligen und wird häufig als Jüngling oder bärtiger Greis und beim Erleiden des Martyriums in heißem Pech dargestellt. [...]

Da, quaesumus, omnípotens Deus: ut, qui beáti Bonifátii Mártyris tui sollémnia cólimus, eius apud te intercessiónibus adiuvémur.
Per Dominum.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

14. Mai: Hl. Corona, Märtyrerin
Wikipedia hat geschrieben:Die Heilige Corona (andere Schreibweise: Korona) oder auch Stephana (* um 160 in Ägypten oder Syrien; † 177) ist eine frühchristliche Märtyrin. Sie ist die Patronin des Geldes, der Fleischer und Schatzgräber. Das Patronat in Geldangelegenheiten verdankt sie ihrem Namen, der auf deutsch „Krone“ bedeutet, eine Bezeichnung für verschiedene Währungen.

Der Überlieferung zufolge erlitt die heilige Corona zur Zeit der Christenverfolgungen das Martyrium im Alter von 16 Jahren gemeinsam mit dem Heiligen Victor von Siena, einem Soldaten. Während dieser gemartert wurde, trat die Braut eines seiner Kameraden zu ihm, tröstete und ermutigte ihn. Aus diesem Grunde wurde sie verhaftet und verhört. Schließlich banden sie ihre Peiniger zwischen zwei herabgebogene Palmen, die sie beim Emporschnellen zerrissen. Victor wurde enthauptet. Andere Quellen berichten, dass Corona Victors Ehefrau gewesen sei. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

14. Mai: Hl. Victor von Siena, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Der Heilige Victor von Siena, auch: Victor von Ägypten oder Bûqtûr, († 177, nach anderen Angaben 160, in Alexandria (?)) war ein Soldat, der als christlicher Märtyrer der ersten Christenverfolgung unter Mark Aurel verehrt wird.

Der Legende nach wurde der hl. Victor unter einem Richter namens Sebastian in Ägypten, Syrien oder Damaskus gefoltert und enthauptet. Die 16-jährige Corona, Ehefrau eines Mitsoldaten (nach anderen Versionen der Legende Victors Ehefrau), pflegte und ermutigte ihn, und wurde daraufhin ebenfalls hingerichtet. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

14. Mai: Hl. Michael Garicoits, Ordensgründer
Wikipedia hat geschrieben:Michael Garicoits (fr.: Michel Garicoïts) (* 15. April 1797 in Ibarre, Baskenland (Frankreich); † 14. Mai 1863 in Bétharram) war ein katholischer Priester und als Gründer und erster Superior der Genossenschaft der Priester des heiligsten Herzen Jesu von Bétharram ein Wegbereiter des christlichen Schulunterrichts. [...]

Der Sohn eines kleinen Landwirtes wurde am 20. Dezember in Bayonne zum Priester geweiht. 1825 wurde er zum heruntergekommenen Priesterseminar von Bétharram als Ökonom und Theologieprofessor berufen und 1831 dessen Regens. Nachdem das Priesterseminar nach Bayonne verlagert wurde, blieb er in Bétharram als Priester einer Wallfahrtskirche. Später wurde er Direktor des Wallfahrtsortes. Dort wurde er Seelsorger der „Kreuztöchter“ (Congrégation des Filles de la Croix; auch „Andreas-Schwestern“ genannt) und deren Gründerin, der hl. Johanna Elisabeth Bichier des Ages. Diese unterstützte entscheidend seinen Plan, eine Priestervereinigung zu gründen, die den christlichen Schulunterricht unterstützen sollte. Der Ortsbischof genehmigte das Projekt und 1835 gründete er mit fünf Priestern ein Institut, das 1841 den endgültigen Namen Societas Sacratissimi Cordis Iesu - Bétharram (SJC) (Genossenschaft der Priester des heiligsten Herzen Jesu von Bétharram) annahm. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

15. Mai: Hl. Sophia von Rom, Märtyrerin
Wikipedia hat geschrieben:Sophia von Rom ist eine christliche Märtyrerin des 3. Jahrhunderts, die um 304 während der Diokletianischen Christenverfolgung das Martyrium erlitt. Sie wurde auf dem Friedhof der Heiligen Gordianus und Epimachus bestattet. [...]

Sophia wird gegen Spätfröste und für das Gedeihen der Feldfrüchte angerufen, weshalb man sie zu den Eisheiligen zählt. Die Sophienrauke (Sisymbrium sophia) ist nach ihr benannt. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

15. Mai: Hl. Rupert von Bingen, Einsiedler
Wikipedia hat geschrieben:Rupert von Bingen (* um 712; † um 732 bei Bingen) ist ein Heiliger. Er ist Patron von Bingen-Bingerbrück und Patron der Pilger. [...]

Nach der Legende wurde Rupert als Sohn des heidnischen Robolaus und der christlichen Fürstentochter Berta geboren und wurde nach dem Tod des Vaters von der Mutter im christlichen Sinne erzogen. Mit 15 Jahren pilgerte er nach Rom. Nach seiner Rückkehr in die Heimat ließ er auf den Ländereien seiner Familie Kirchen und Häuser erbauen. Er lebte mit seiner Mutter auf einem Berg am Naheufer in der Nähe der Mündung in den Rhein bei Bingen. Er starb mit etwa 20 Jahren an einer Fieberkrankheit und wurde in der Kirche beerdigt, die er und seine Mutter dort erbauen lassen hatten.

Die hl. Hildegard von Bingen, die Rupert verehrte und die wahrscheinlich auf Überlieferungen beruhende Biographie Vita Sancti Ruperti über sein Leben schrieb, ließ diese Kirche renovieren und erbaute dort ihr Kloster Rupertsberg. [...]
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

15. Mai: Hl. Isidor von Madrid
Wikipedia hat geschrieben:Isidor von Madrid (im Spanischen als San Isidro oder Isidro Labrador (‚Isidor der Bauer‘ bzw. ‚der Landwirt‘) bekannt; * um 1070; † 15. Mai 1130 bei Madrid) ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche und der Schutzpatron der spanischen Hauptstadt Madrid. [...]

Isidor war Bauer und arbeitete in seiner Jugend als Knecht eines Barons. Er zeichnete sich durch Gehorsam und fleißige Arbeit aus, ohne dabei das Gebet und Übungen der Nächstenliebe zu vernachlässigen. Seine Mitknechte waren eifersüchtig auf ihn, weshalb sie ihrem Herrn gegenüber behaupteten, er würde ständig beten und deshalb seine Arbeit vernachlässigen. Der Baron ging dem nach und fand Isidor betend, während zwei weiße Stiere, die von Engeln geleitet wurden, pflügten. Zusammen mit seiner Frau Maria de la Cabeza unterstützte er die Hilfsbedürftigen. Isidor wurde nach seinem Tod in einer Kirche in Madrid begraben. Als man sein Grab nach 40 Jahren öffnete, fand man seinen Leichnam unverwest. Die Kanonisation erfolgte 1622, gemeinsam mit der der Heiligen Filippo Neri, Ignatius von Loyola und Franz Xaver.

Dem Heiligen werden verschiedene Wunder zugeschrieben. Unter anderem sollen Engel ihm das Feld bestellt haben, während er unter einem Baum eingeschlafen war.

Sein Grab befindet sich in der St. Andreas-Kirche in Madrid. Neben dem Patronat von Madrid ist er auch Patron der Bauern, gegen Dürre, für Regen und eine gute Ernte.
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

15. Mai: Hl. Halvard, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:St. Hallvard (* um 1020; † um 1043) ist der Schutzpatron von Oslo. [...]

Geboren wurde Hallvard als Sohn von Vebjørn und Torny auf dem Hof Husaby in Lier bei Drammen in Norwegen. Er war Christ.

Überliefert ist folgende Sage:

An einem Maitag im Jahre 1043 wollte er in einem Boot über den Drammensfjord rudern, als eine Frau (vermutliche eine Thrall) angelaufen kam und ihn bat, sie über den Fjord zu rudern, weil sie unschuldig des Diebstahls bezichtigt würde und nun vor drei Männern auf der Flucht sei. Hallvard glaubte ihr und als die Verfolger das Boot erreichten, weigerte er sich, die Frau auszuliefern. Daraufhin schoss ihm einer der drei mit einem Pfeil in den Hals und tötete ihn. Dann erschlugen sie auch die Frau und versuchten Hallvard mit einem Stein beschwert im Fjord zu versenken. Da er aber auftrieb und schwamm, wurde er unter großer Pracht in der Gemeinde begraben. [...]
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lifestylekatholik
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von lifestylekatholik »

Sehr schön. :daumen-rauf: Aber das Bild ist ja forchterlich! :panisch:

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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

lifestylekatholik hat geschrieben:Sehr schön. :daumen-rauf: Aber das Bild ist ja forchterlich! :panisch:
Das ist einfach der Zeit geschuldet. :/ Ich gucke immer im Heiligenlexikon und bei Wikipedia, was dort an gemeinfreien Bildern verfügbar ist. Manchmal gibt es dann gar kein Bild, manchmal eben etwas modernere Kunst. Meistens sind die Bilder ja ganz vernünftig. Ich möchte aber nicht auch noch groß Zeit auf eine anderweitige Suche verwenden. Wenn du ein besseres Bild hast, tausche ich das aber gerne aus. :ja:
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Hubertus
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von Hubertus »

HeGe hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:Sehr schön. :daumen-rauf: Aber das Bild ist ja forchterlich! :panisch:
Das ist einfach der Zeit geschuldet. :/ Ich gucke immer im Heiligenlexikon und bei Wikipedia, was dort an gemeinfreien Bildern verfügbar ist. Manchmal gibt es dann gar kein Bild, manchmal eben etwas modernere Kunst. Meistens sind die Bilder ja ganz vernünftig. Ich möchte aber nicht auch noch groß Zeit auf eine anderweitige Suche verwenden. Wenn du ein besseres Bild hast, tausche ich das aber gerne aus. :ja:
Kannst ja eines malen, HeGe ... :pfeif:

;D
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

Hubertus hat geschrieben:Kannst ja eines malen, HeGe ... :pfeif:

;D
Ich befürchte, das würde dann angesichts seiner zu erwartenden Qualität ein Fall für die Beichte. :tuete:
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

16. Mai: Hl. Johannes Nepomuk, Priester, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Johannes Nepomuk, auch Johannes von Nepomuk (tschechisch: Jan Nepomucký, auch Jan z Pomuku oder Jan z Nepomuku, * um 1350 als Johannes Welflin oder Wolfflin in Pomuk bei Pilsen; † 20. März 1393 in Prag) war ein böhmischer Priester und Märtyrer. Er wurde 1729 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen.

Johannes Nepomuk entstammte vermutlich einer deutsch-böhmischen Familie und wuchs in Pomuk in der Nähe eines Zisterzienserstiftes auf. Sein Vater Welfin wirkte 1355 bis 1367 in Pomuk als Richter. 1369 wurde Johannes Nepomuk kaiserlicher Notar in der Kanzlei des Erzbistums Prag. 1373 bis 1383 benutzte er die Titel notarius, prothonotarius cancellarie und domesticus commensalis des Prager Erzbischofs. Nach der Priesterweihe 1380 übernahm er den Titel des Altarpriesters bei den heiligen Erhard und Ottilie in der Veitskirche und wurde Pfarrer an der Wenzelskirche. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten von Prag (1381 Bacc. iur.) und Padua (1383 - 1387, 1387 Dr. iur. can.). Nach seiner Rückkehr aus Padua wirkte er als Kanoniker beim heiligen Ädidius. 1389 wurde er Kanoniker und Anwalt des Vyšehrader Kapitels. Im September desselben Jahres ernannte ihn der Prager Erzbischof Johann von Jenstein zu einem seiner beiden Generalvikare neben Nikolaus Puchník von Černice, der auch Offizial war. 1390 tauschte Johannes seine Pfarrei an der Wenzelskirche mit dem Amt des Erzdiakons von Saaz.

Wegen des Großen Abendländischen Schismas kam es zu einer Feindschaft zwischen König Wenzel IV. und dem Erzbischof Johann von Jenstein. In diesem Kampf ging es auch um die Ernennung von Bischöfen und hohen kirchlichen Ämtern. 1392 übergab der Erzbischof König Wenzel eine Beschwerdeschrift, mit der er eine Klärung der kirchenrechtlichen Verhältnisse erreichen wollte, und in der es vor allem um die Unterdrückung der Kirche und des Klerus ging. Der König verweigerte eine Antwort und beabsichtigte, den kirchlichen und wirtschaftlichen Einfluss des Bischofs zu schmälern. Zu diesem Zweck plante er, das Gebiet des Erzbistums Prag durch Errichtung eines westböhmischen Bistums Kladrau zu verkleinern. Zur Dotation des Bistums sah er das reiche Benediktinerkloster Kladrau vor, dem 87 Dörfer unterstanden. Nach dem Tode des Kladrauer Abtes Racek sollte eigentlich der königliche Kandidat Wenzel Gerard von Burenitz zu dessen Nachfolger und gleichzeitig zum ersten Bischof des zu errichtenden Bistums Kladrau ernannt werden. Doch die Mönche wählten am 7. März 1393 ihren Mitbruder Olen zum Abt. Der bischöfliche Generalvikar Johannes von Nepomuk bestätigte sehr zügig innerhalb von drei Tagen am 10. März 1393 nach Vorlage der Wahlbriefs auf Weisung des Erzbischofs die Wahl. Der König konnte auf Grund seiner Abwesenheit - er befand sich gerade auf der Burg Křivoklát - die Einspruchsfrist nicht einhalten.

Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzungen wurde Johannes von Nepomuk verhaftet, gefoltert und schließlich von der Karlsbrücke aus in der Moldau ertränkt. Der Leib des im Wasser Treibenden soll dann von fünf Flammen umsäumt gewesen sein, weswegen Johannes von Nepomuk oft mit fünf Sternen um seinen Kopf abgebildet wird. Der Bischof ließ ihn im Prager Veitsdom bestatten, und schon kurze Zeit später setzte seine Verehrung als Märtyrer ein, auch wenn die Heiligsprechung durch die Kirche erst Jahrhunderte später erfolgte.

Nach der Legende, die zur Heiligsprechung des Johannes von Nepomuk führte, entsprang sein Streit mit dem König nicht dem kirchenpolitischen Konflikt, sondern seiner Weigerung, das Beichtgeheimnis zu brechen. Demnach habe der Priester dem König nicht preisgeben wollen, was dessen von Wenzel der Untreue verdächtigte Frau ihm anvertraut habe. Deshalb habe Wenzel ihn foltern und anschließend von der Prager Karlsbrücke ins Wasser stürzen lassen. [...]

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast dem heiligen Johannes Nepomuk geholfen, bis zur Hingabe seines Lebens die Rechte der Kirche zu verteidigen. Auf seine Fürbitte hin gib uns den Mut, für Gerechtigkeit und Wahrheit einzutreten.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

16. Mai: Hl. Andreas Bobola, Ordensmann, Priester, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Der Heilige Märtyrer Andreas Bobola, (polnisch: Andrzej Bobola, * 1591 in Strachocina; † 16. Mai 1657 in Janów Poleski, heute Weißrussland) war ein polnischer Jesuit aus einer altadeligen ostpolnischen Familie, der vor allem im heutigen Weißrussland und der Ukraine wirkte.

Sein Vater war Pächter eines Staatsgutes in West-Galizien. In den Jahren 1606 bis 1611 studierte Andreas am Jesuitenseminar des Lyceum Hosianum in Braunsberg, wonach er dem Jesuitenorden in Vilnius beitrat. Am 13. Juli 1613 legte er das Ordensgelübde ab und in 1623 empfing er die Priesterweihe. Danach war er Pfarrer in Nieśwież und später bis 1630 Prediger und Beichtvater an der Kirche zum Heiligen Kasimir im litauischen Vilnius.

In den nächsten Jahren arbeitete Bobola als Superior des Jesuitenklosters in Babrujsk und später, bis 1642 als Prediger in Warschau, Płock und Łomża. 1652 ging er nach Pinsk, wo er schon früher, 1642 bis 1646, tätig gewesen war. Als feuriger Prediger bekannt, versuchte er die dortigen Orthodoxen zum Katholizismus zu bekehren. Bobola wurde 1657, während des Chmelnitzki-Aufstandes, von den Kosaken in Janów Poleski ermordet. Im Jahre 1853 fand seine Seligsprechung unter Pius IX., und am 17. April 1938 seine Heiligsprechung durch den Papst Pius XI. statt. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

16. Mai: Hl. Brendan "der Reisende", Priester, Klostergründer, Abt in Clonfert
Wikipedia hat geschrieben:Brendan (* etwa 484 eventuell in Annagh oder in Fenit auf der Dingle-Halbinsel im County Kerry unweit von Tralee; † 577 im Kloster Annaghdown, County Galway; lateinisch: Brendanus) war ein irischer Heiliger.

Brendan wurde wahrscheinlich 512 Priester und gründete zahlreiche Klöster. Die verschiedenen Berichte über sein Leben sind fast alle legendär. Einziges gesichertes Datum ist die Gründung des Klosters Clonfert (in der Grafschaft Galway) um 560. Er soll vom Bischof von Ardfert "Erth of Cornwall" (auch Erc genannt) in der Widderquelle (Tobar na Molt) getauft worden sein.

Bekannt ist er durch die Navigatio Sancti Brendani, einen im Mittelalter sehr beliebten und verbreiteten Bericht über eine Seereise, die er zwischen 565 und 573 mit zwölf Gefährten unternommen haben soll. Das Ziel dieser Reise, die mit einem Curragh unternommen wurde, war die „Terra Repromissionis“, eine verheißene Insel im Westen. Auf dem Weg zu dieser Brendaninsel, die in mehreren mittelalterlichen Karten verzeichnet ist, erlebte er allerhand Abenteuer, von denen das bekannteste die Verwechslung des Fisches Jasconius mit einer Insel ist. [...]
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

16. Mai: Hl. Ubald von Gubbio, Bischof
Wikipedia hat geschrieben:Ubald von Gubbio (eigentlich Ubaldo Baldassini, * um 1080/85 in Gubbio; † 16. Mai 1160) war Bischof von Gubbio und wurde heiliggesprochen.

Er wurde in einer vornehmen Familie in Gubbio in Umbrien in Italien geboren. Seine Eltern starben früh, weshalb er in einem Kloster aufwuchs. 1114 wurde Ubald zum Priester geweiht und teilte sein Erbe an die Armen aus. Wahrscheinlich wurde Ubald 1129 vom Papst Honorius II. zum Bischof von Gubbio ernannt, nachdem er zuvor die Wahl zum Bischof von Perugia abgelehnt hatte. [...]

Der Papst Coelestin III. sprach Ubald am 5. März 1192 heilig.

Der heilige Ubald wird im bischöflichen Gewand mit einem vor ihm fliehenden Teufel dargestellt; er gilt als Patron der Kinder sowie als Patron gegen Nervenleiden und Besessenheit. [...]

Auxílium tuum nobis, Dómine, quaesumus, placátus impénde: et, intercessióne beáti Ubaldi Confessóris tui atque Pontíficis, contra omnes diáboli nequítias déxteram super nos tuæ propitiatiónis exténde.
Per Dominum.
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

In Ascensione Domini
Aeterne Rex altissime,
Redemptor et fidelium,
Cui mors perempta detulit
Summae triumphum gloriae.

Ascendis orbes siderum,
Quo te vocabat caelitus
Collata, non humanitus,
Rerum potestas omnium.

Ut trina rerum machina,
Caelestium, terrestrium,
Et inferorum condita,
Flectat genu iam subdita.

Tremunt videntes Angeli
Versam vicem mortalium:
Peccat caro, mundat caro,
Regnat Deus Dei caro.

Sis ipse nostrum gaudium,
Manens olympo praemium,
Mundi regis qui fabricam,
Mundana vincens gaudia.

Hinc te precantes quaesumus,
Ignosce culpis omnibus,
Et corda sursum subleva
Ad te superna gratia.

Ut cum repente coeperis
Clarere nube iudicis,
Poenas repellas debitas,
Reddas coronas perditas.

Iesu, tibi sit gloria,
Qui victor in caelum redis,
Cum Patre, et almo Spiritu,
In sempiterna saecula.
Amen.
Allmächtiger, ewiger Gott, erfülle uns mit Freude und Dankbarkeit, denn in der Himmelfahrt deines Sohnes hast du den Menschen erhöht. Schenke uns das feste Vertrauen, dass auch wir zu der Herrlichkeit gerufen sind, in die Christus uns vorausgegangen ist, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Concéde, quaesumus, omnípotens Deus: ut, qui hodiérna die Unigénitum tuum, Redemptórem nostrum, ad coelos ascendísse crédimus; ipsi quoque mente in coeléstibus habitémus.
Per eundem Dominum nostrum.
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HeGe
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

17. Mai: Hl. Paschalis Baylon, Laienbruder
Wikipedia hat geschrieben:Paschalis Baylon (spanisch: Pascual Baylón; * 16. Mai 1540 in Torrehermosa, Spanien; † 17. Mai 1592 im Kloster Villareal bei Valencia) war ein Laienbruder im Franziskanerorden und ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche.

Paschalis Baylon musste schon im Kindesalter bei einem Gutsherrn als Hirte arbeiten, um zum Unterhalt seiner Familie beizutragen. Er brachte sich selbst das Lesen und Schreiben bei. Mit siebzehn Jahren lernte Paschalis den Franziskanerorden kennen und war von der Spiritualität der Gemeinschaft sofort begeistert. Er kündigte die Stellung bei seinem Gutsherrn und bewarb sich um die Aufnahme in den Orden. Nach einer mehrjährigen Probezeit wurde er 1564 als Laienbruder im Kloster Monforte aufgenommen. Paschalis zeichnete sich durch tiefe Demut, große Opferbereitschaft und eine tiefe Liebe zu den Menschen aus. Er arbeitete in verschiedenen Klöstern seines Ordens und widmete sich mit besonderer Hingabe der stillen Anbetung in der Klosterkirche. Er starb am 17. Mai 1592 im Kloster Villareal bei Valencia. An seinem Grab sollen sich in der Folgezeit zahlreiche Wunder ereignet haben. Paschalis Baylon wurde im Jahre 1690 heilig gesprochen. Papst Leo XIII. bestimmte ihn im Jahre 1897 zum Patron aller eucharistischen Vereine und Bruderschaften. Darüber hinaus wird Paschalis Baylon auch von den Hirten und Köchen als Patron verehrt. Die Reliquien des Heiligen wurden 1936 während des spanischen Bürgerkrieges verbrannt. [...]
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civilisation
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von civilisation »

Die Reliquien des Heiligen wurden 1936 während des spanischen Bürgerkrieges verbrannt.
Gott-sei-Dank nicht alle.

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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

18. Mai: Hl. Johannes I., Papst, Märtyrer
Wikipedia hat geschrieben:Johannes I. († 18. Mai 526 in Ravenna in Italien) war vom 13. August 523 bis zu seinem Tode Papst.

Er stammte aus der Toskana (in Siena oder in Castello di Serena, in der Nähe von Chiusdino), und war zur Zeit seiner Wahl schon sehr alt und gebrechlich.

Gegen seinen Protest wurde er 525 von dem arianischen König der Ostgoten, Theoderich dem Großen, nach Konstantinopel geschickt, um dort mit Kaiser Justinian I. über sein Dekret von 523 gegen die Arianer zu verhandeln. Als erster Papst bereiste er damit Byzanz. Theoderich drohte, dass, sollte Johannes’ Mission scheitern, es Repressionen gegen die Katholiken geben würde.

Als Papst Johannes nach Ravenna, Theodorichs Hauptstadt, zurückkehrte, ließ dieser den Papst mit der Anschuldigung verhaften, er habe sich mit Kaiser Justinian verschworen. Er wurde in Ravenna festgehalten und starb dort aufgrund der schlechten Behandlung.

Sein Leichnam wurde nach Rom überführt und dort in der Basilika des Heiligen Petrus bestattet. [...]
Gott, du selbst bist der Lohn deiner getreuen Knechte; wir ehren die Verdienste des Bekennerpapstes Johannes, den du am heutigen Tag zu dir heimgerufen hast. Auf seine Fürsprache gib auch uns einen festen Glauben und Geduld in aller Bedrängnis.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

18. Mai: Hl. Felix von Cantalice, Laienbruder
Wikipedia hat geschrieben:Felix von Cantalice (* 1515 in Cantalice; † 18. Mai 1587 in Rom) ist ein Heiliger der Katholischen Kirche. [...]

Felix wurde im Jahr 1515 in dem kleinen Ort Cantalice bei Rieti, 90 Kilometer nordöstlich von Rom, als Kind sehr armer Bauern geboren. Er wuchs als Schafhirte ohne Schulbildung auf; aus Armutsgründen lernte er weder Lesen noch Schreiben.

Mit 9 Jahren kam Felix als Hütejunge zu einem Bauern in Cotta Ducale, dort blieb er mehr als 20 Jahre und genoss eine überaus religiös geprägte Erziehung.

Im Alter von 28 Jahren trat Felix in den Orden der Kapuziner in Rom ein, welcher erst kurz zuvor, im Jahre 1528, gegründet worden war. Durch einen Unfall mit einem Ochsenwagen, welchen er wie durch ein Wunder kaum verletzt überlebte, sah sich Felix in seinem Beschluss, Mönch zu werden gestärkt und nahm den Habit 1543 im Citta-Ducale-Kloster in Anticoli di Campagna in der damaligen Provinz Rom.

Zeit seines Lebens blieb Felix Laienbruder. Nach Ablegung der Erstprofess schickten ihn seine Oberen als Almosenbruder nach Rom, damit er den alten Almosenbruder unterstützte, der dort um den Lebensunterhalt für seinen Konvent bettelte. Nach dessen Tod löste Felix ihn ab und übernahm die schwierige Aufgabe. Tag für Tag, Winter wie Sommer zog er durch die Stadt und bat um milde Gaben.

Dabei kam er mit Schichten jeglichen Standes und Ranges zusammen. Bald wurde Felix ob seiner liebenswürdigen Art sehr bekannt und beliebt in Rom. In Anlehnung an den Dank an seine Geber und Gönner erwarb er sich den Beinamen „Bruder Deo Gratias“. Obwohl er weder lesen noch schreiben konnte, konsultierten ihn selbst Gelehrte wegen seines profunden Wissens über die Heilige Schrift.

Das besondere Interesse Felix' galt Zeit seines Lebens den Kindern, mit denen er selbst komponierte Lieder sang und sie mit seinen Geschichten über Gott und ein „rechtes Leben“ belehrte.

Bei seinen Botengängen verstand er es in ausgezeichneter Weise, zuzuhören. In seiner Gottverbundenheit soll Felix der Legende nach mit außergewöhnlichen Gaben ausgestattet gewesen sein, so war er in der Lage, Kranke zu heilen und tote Kinder wiederzubeleben. Außerdem soll er die Fähigkeit zu Prophezeiungen gehabt haben.

So durfte Bruder Felix schon zu Lebzeiten Kranke heilen, tote Kinder wieder ins Leben zurückrufen und die Gabe der Prophetie gebrauchen.

So sagte er den Sieg der christlichen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto voraus, ebenso prophezeite er einem Kardinal, er werde der nächste Papst.

Felix war ein enger Vertrauter der Heiligen Karl Borromäus und Philipp Neri. Der große Bischof Karl Borromäus zog ihn oft zu Rate. Eines Tages während eines Karnivals organisierten Philipp Neri und er eine Kreuzes-Prozession der Kapuzinerbrüder. Am Ende des Zuges führte Felix Fra Lupo, einen bekannten Kapuzinerprediger mit einem Strick um den Hals – so den Leidensweg des Herrn nachahmend. Mitten im Karnevalsgetümmel hielt die Prozession an und Fra Lupo predigte zum Volk. Der Karneval wurde abgebrochen.

Felix bemühte sich sehr um Buße und kasteite sich. Meistens schlief er nur zwei Stunden in der Nacht. Eines Tages, nach langem Gebet in einsamer Kirche, sah er sich in einer Vision mitten in der Nacht plötzlich vor den Altar hingetragen. Er fiel vor dem Tabernakel nieder und bat die Heilige Jungfrau Maria, ihm einen Augenblick das Christuskind anzuvertrauen; und sie erschien und legte ihm das Kind in die Arme.

Im April 1587 wurde Felix todkrank. In der Sterbestunde soll er gesagt haben: „Ich sehe die Heilige Jungfrau und die Engel im Himmel!“ Dann wünschte er, allein gelassen zu werden, und verschied.

Felix starb am 18. Mai 1587 in Rom und wurde unter reger Anteilnahme der Bevölkerung bestattet. Er wurde unter einem ihm geweihten Altar in der Kirche der Immaculata in Rom beigesetzt. [...]
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von HeGe »

18. Mai: Sel. Blandine Merten, Ordensfrau
Wikipedia hat geschrieben:Blandine Merten (* 10. Juli 1883 in Düppenweiler als Maria Magdalena Merten; † 18. Mai 1918 in Trier) war eine deutsche Ursuline. Papst Johannes Paul II. sprach sie 1987 selig. Bei zahlreichen Katholiken ist sie als Schwester Blandine bekannt. [...]

Maria Magdalena Merten wurde als neuntes Kind einer sehr religiös lebenden katholischen Landwirtsfamilie im damals zur preußischen Rheinprovinz gehörenden Düppenweiler (heute Saarland) geboren. Nach dem Volksschulabschluss 1898 in ihrem Heimatort absolvierte sie 1899 bis 1902 das Lehrerinnenseminar in Marienau bei Vallendar. 1902 bis 1908 arbeitete sie als Volksschullehrerin in Oberthal (Saar), Morscheid (heute Ortsteil Morscheid-Riedenburg der Gemeinde Morbach) und Großrosseln.

Im November 1908 trat sie gemeinsam mit ihrer Schwester in die Ursulinenkongregation Calvarienberg in Ahrweiler ein, wo sie zur Einkleidung den Ordensnamen „Blandina“ erhielt. Bekannt wurde sie allerdings unter der eingedeutschten Namensform „Blandine“. Nach dem Noviziat legte sie 1910 im Mutterhaus der Kongregation in Ahrweiler die zeitliche Profess ab, 1913 die ewige. Von 1910 bis 1916 war Schwester Blandine als Lehrerin und Erzieherin an den Schulen der Ursulinen in Saarbrücken und Trier tätig.

Eine schwere Tuberkuloseerkrankung zwang sie im September 1916 zur Aufgabe ihrer Tätigkeit. Im Alter von 34 Jahren starb Blandine Merten im Kloster St. Bantus in Trier. [...]
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lifestylekatholik
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von lifestylekatholik »

HeGe hat geschrieben:18. Mai: Hl. Felix von Cantalice, Laienbruder
Zum Hl. Felix, genannt Deogratias, gibt’s auch einen Artikel im W&W-Kirchenlexikon. :ja: Leider ohne Bild. :nein:

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Protasius
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Re: Heilige des Tages

Beitrag von Protasius »

Im alten Ritus:

Hl. Venantius von Camerino, Martyrer
Heiligenlexikon hat geschrieben:Die Legende berichtet, Venantius habe als 15-jähriger unter Decius den Martertod durch Enthauptung erlitten.

Venantius' Verehrung ist seit dem 9. Jahrhundert bezugt, er war Patron zahlreicher Kirchen. Sein angebliches Grab war in einem frühchristlichen Friedhof in Camerino, über dem im 12. Jahrhundert die nach ihm benannte Basilika San Venanzio erbaut wurde, sie hat archäologisch nachgewiesene Bauelemente des 5./6. Jahrhunderts, viele ihrer Teile, darunter Portal, Apsis und Krypta mit seinem Sarg aus dem 14. Jahrhundert wurden beim Erdbeben von 1799 nicht zerstört. Im Hochmittelalter wurde die Verehrung populär; vom 14. bis ins 18. Jahrhundert feierte man in Camerino ihm zu Ehren ein zehntägiges Volksfest; heute wird an seinem Gedenktag noch eine Prozession abgehalten.
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Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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