Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

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civilisation
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von civilisation »

... und zu Herrn Landau sage ich nur:

Da ist er wieder, der "rote Punkt".

Bild

Muß wohl so eine Art "Geheimzeichen" sein (obwohl es hier offenbar dem Logo der Caritas zugehörig ist).

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holzi
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von holzi »

Pit hat geschrieben:Ich frage mich, ob ihm so etwas bekannt ist oder die Zustände ihm gegenüber verschwiegen werden.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß er davon überhaupt nichts mitkriegt. Klingt ein bisschen so wie es früher hieß "Wenn das der Führer wüsste..."

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ChrisCross
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von ChrisCross »

civilisation hat geschrieben:... und zu Herrn Landau sage ich nur:

Da ist er wieder, der "rote Punkt".

Bild

Muß wohl so eine Art "Geheimzeichen" sein (obwohl es hier offenbar dem Logo der Caritas zugehörig ist).
Wahrscheinlich das Zeichen der Verschöwerer für den nationalkirchlischen Sonderweg :)
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Niels
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Niels »

Der rote Punkt steht für "Wir sind Kirsche"...
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Pit
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Pit »

holzi hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:Ich frage mich, ob ihm so etwas bekannt ist oder die Zustände ihm gegenüber verschwiegen werden.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß er davon überhaupt nichts mitkriegt. Klingt ein bisschen so wie es früher hieß "Wenn das der Führer wüsste..."
Nichts glaube ich auch nicht, aber wieviel und- wie "gefiltert" - ist eine andere Frage.
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Pit
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Pit »

Niels hat geschrieben:Der rote Punkt steht für "Wir sind Kirsche"...
Nö, Wir-sind-Kirsche sagt nur der Rheinländer! *duckundweg* ;)
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taddeo
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von taddeo »

Niels hat geschrieben:Der rote Punkt steht für "Wir sind Kirsche"...
"Wos samma?" - "Kirch samma!" - Wia samma?" - "Guad samma!" - "Mei, san miiiaa guad ..." :D

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Niels
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Niels »

@Pit
Du meinst, das Generalvikariat betreibt Zensur und der Kardinal kann sich deshalb nicht frei im Internet bewegen bzw. bekommt manche Seiten nie zu Gesicht?
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holzi
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von holzi »

Pit hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Der rote Punkt steht für "Wir sind Kirsche"...
Nö, Wir-sind-Kirsche sagt nur der Rheinländer! *duckundweg* ;)
Mein Bischof auch: er predigt ständig von der Kirsche von Reechensbursch. :breitgrins:

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cantus planus
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von cantus planus »

Niels hat geschrieben:@Pit
Du meinst, das Generalvikariat betreibt Zensur und der Kardinal kann sich deshalb nicht frei im Internet bewegen bzw. bekommt manche Seiten nie zu Gesicht?
Ein Bischof hat erfahrungsgemäß gar keine Zeit, oft im Internet zu surfen. Und was für Informationen ihm seine Mitarbeiter vorlegen, ist schon Ermessenssache.
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Gallus
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Gallus »

cantus planus hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:@Pit
Du meinst, das Generalvikariat betreibt Zensur und der Kardinal kann sich deshalb nicht frei im Internet bewegen bzw. bekommt manche Seiten nie zu Gesicht?
Ein Bischof hat erfahrungsgemäß gar keine Zeit, oft im Internet zu surfen. Und was für Informationen ihm seine Mitarbeiter vorlegen, ist schon Ermessenssache.
Bischof hin oder her, das wirkliche Problem ist doch dieses: Solche Leute rechnen überhaupt nicht mehr damit, daß es jenseits von Bischof und Papst noch eine weitere Instanz gibt, vor der sie sich irgendwann einmal verantworten müssen. Das ist der Kern des Problems.

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cantus planus
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von cantus planus »

Gallus hat geschrieben:Bischof hin oder her, das wirkliche Problem ist doch dieses: Solche Leute rechnen überhaupt nicht mehr damit, daß es jenseits von Bischof und Papst noch eine weitere Instanz gibt, vor der sie sich irgendwann einmal verantworten müssen. Das ist der Kern des Problems.
Sic!
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Gamaliel
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Gamaliel »

Zwischendurch ein Zitat von JPII aus dem Schreiben "Dominicae cenae" über das Geheimnis und die Verehrung der heiligsten Eucharistie (1980):

Zum Abschluss dieser meiner Überlegungen möchte ich in meinem eigenen Namen und im Namen von euch allen, verehrte, liebe Brüder im Bischofsamt, für alles das um Verzeihung bitten, was - aus welchem Grund auch immer, aus irgendwelcher menschlichen Schwäche, Ungeduld und Nachlässigkeit, auch infolge einer nur teilweisen, einseitigen oder irrigen Anwendung der Vorschriften des II. Vatikanischen Konzils - Ärgernis und Unbehagen bezüglich der Interpretation der Lehre und der Verehrung, die diesem großen Sakrament gebührt, verursacht haben könnte. Ich bitte den Herrn Jesus, dass es in Zukunft bei unserem Umgang mit diesem heiligen Geheimnis gelingen möge, alles zu vermeiden, was bei unseren Gläubigen das Gefühl der Ehrfurcht und Liebe in irgendeiner Weise schwächen oder verwirren könnte.
Die Bitte ist jedenfalls nicht in Erfüllung gegangen.

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cantus planus
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von cantus planus »

Gamaliel hat geschrieben:Die Bitte ist jedenfalls nicht in Erfüllung gegangen.
Dafür hat ja sein eigener Zeremonienmeister gesorgt. :roll:
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ad-fontes
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von ad-fontes »

Florianklaus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
Melody hat geschrieben:Das ist doch keine Eucharistiefeier mit gültiger Wandlung?!?!?!
Nein; - siehe Bildunterschrift:
Zur Kommunion wird Fladenbrot gereicht und in Wein getaucht

wieso nein, ist Fladenbrot nicht die richtige Materie?
Ist Fladenbrot aus reinem Weizen und Wasser bereitet?

Und ist dies eine ostkirchliche Veranstaltung, so daß das Brot gesäuert sein darf?

Fladenbrot ist nicht gesäuert: http://de.wikipedia.org/wiki/Fladenbrot

Ob es im hier interessierenden Fall aus Weizenmehl gebacken wurde, weiß ich nicht, ich kenne zumindest keines aus anderen Getreidesorten.
Ich vergaß: ohne sonstige Zutaten.

Dann wäre da noch die Form und die kirchenferne Herstellung. Ja, das Kirchenrecht kann nicht alles regeln, aber manchmal reicht auch schon guter Geschmack, ansonsten hilft: Schuster bleib bei deinen Leisten = Kirche bleib beim Gewohnten!
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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ad-fontes
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von ad-fontes »

Kilianus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
Auf dem folgenden Photo ist zu erkennen, dass alle Anwesenden - auch die in den Stuhlreihen - die Hände in Konzelebrationsgestus ausstrecken. Das ist wohl der größte erkennbare Mißbrauch dort, der auch vermuten läßt, daß keine Wandlung zustande kommt, denn wenn der Zelebrant das duldet, kann man von ausgehen, dass er keine rechte Intention hat; - denn die Kirche kennt keine aktive Beteiligung von Laien bei der Wandlung.
Canon romanus hat geschrieben:Nos servi tui, sed et plebs tua sancta ...
Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
tanatos hat geschrieben:
Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:Ärgerlich finde ich daran, daß ein Ritus der Kirche - ob es ſich nun um den Römiſchen oder den Byzantiniſchen oder irgendeinen anderen handelt, ſpielt dabei zunächſt einmal keine Rolle -, zu einem Zweck, zu dem er keinesfalls beſtimmt iſt, mißbraucht wird. "Gefühlt" ist das Ganze eher noch ſchlimmer, weil man ſo etwas beim Byzantiniſchen Ritus - leider im Gegenſatz zum Römiſchen - nicht gewohnt iſt.
:heul:
Der Zweck, den der Ritus hier einnimmt, ist doch die Intensivierung der Kommunikation zwischen Gott und dem Gläubigen. Und inwiefern besteht hierin ein Mißbrauch? Ist das nicht Sinn eines jeden christlichen Gottesdienstes, egal welcher Konfession?
Das iſt natürlich eine Funktion jedes chriſtlichen Gottesdienſtes. Darüber hinaus iſt die Hl. Meſſe/Göttliche Liturgie aber immer Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Chriſti, was auch einen Prieſter vorausſetzt, der in persona Christi handelt. Andernfalls iſt es mißbräuchlich, die äußere Geſtalt dieſer Liturgie zu gebrauchen.
Diesen Leute (denn Katholiken kann man die wohl höchstens in formaler Hinsicht nennen), fehlt der Sinn für die Unterscheidung in allg. und spezielles Priestertum.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Pit
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Pit »

cantus planus hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:@Pit
Du meinst, das Generalvikariat betreibt Zensur und der Kardinal kann sich deshalb nicht frei im Internet bewegen bzw. bekommt manche Seiten nie zu Gesicht?
Ein Bischof hat erfahrungsgemäß gar keine Zeit, oft im Internet zu surfen. Und was für Informationen ihm seine Mitarbeiter vorlegen, ist schon Ermessenssache.
Ich kann nur konkreter von einem Weihbischof reden, den ich persönlich kenne und der hat oft terminbedingt soviel zu tun, daß er die Informationsbeschaffung (beruflich!) seinen Mitarbeitern überlässt, weil er meist nicht die Zeit hat--und in der Freizeit im Netz surfen könnte er, aber da liest er lieber eim Buch, umabzuschalten.
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Niels
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Niels »

cantus planus hat geschrieben:
Gamaliel hat geschrieben:Die Bitte ist jedenfalls nicht in Erfüllung gegangen.
Dafür hat ja sein eigener Zeremonienmeister gesorgt. :roll:
Tut mir leid, aber: :kugel:
:( :heul:
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

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Sebastian
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Sebastian »

Niels hat geschrieben:"Fronleichnam" in der "Südstadtpfarre": https://picasaweb.google.com/pfarre.sue ... pfarre21#
:auweia: :daumen-runter: :würg:
Erinnert mich an den Hamburger Fischmarkt ... der ist übrigens auch immer Sonntags ...

("Sonderangebot, Sonderangebot, Omi's hässliche Kanne!")

https://lh3.googleusercontent.com/-Naz- ... 3-118.JPG
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)

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Reinhard
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Reinhard »

Und ich verstehe nicht, warum die da alle in historischen Arztkitteln herumlaufen.
Sonst sind die doch immer so fortschrittlich ...?! :irritiert:
Zuletzt geändert von Reinhard am Mittwoch 22. Juni 2011, 16:43, insgesamt 1-mal geändert.

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ad-fontes
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von ad-fontes »

Florianklaus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
Melody hat geschrieben:Das ist doch keine Eucharistiefeier mit gültiger Wandlung?!?!?!
Nein; - siehe Bildunterschrift:
Zur Kommunion wird Fladenbrot gereicht und in Wein getaucht

wieso nein, ist Fladenbrot nicht die richtige Materie?
Ist Fladenbrot aus reinem Weizen und Wasser bereitet?

Und ist dies eine ostkirchliche Veranstaltung, so daß das Brot gesäuert sein darf?

Fladenbrot ist nicht gesäuert: http://de.wikipedia.org/wiki/Fladenbrot

Ob es im hier interessierenden Fall aus Weizenmehl gebacken wurde, weiß ich nicht, ich kenne zumindest keines aus anderen Getreidesorten.
In unserem Kontext halte ich die Verwendung von Fladenbrot für despektierlich. Abgesehen davon, ist es profan und darüber hinaus i.d.R. durch die Hände von Un- bzw. Irrgläubigen hergestellt.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Debora
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Debora »

Erinnert mich an den Hamburger Fischmarkt ... der ist übrigens auch immer Sonntags ("Sonderangebot, Sonderangebot, Omi's hässliche Kanne!").
Das ist Gmunder Keramik, das ist nicht hässlich, aber passt auf jeden Fall dort nicht hin
Die Eucharistie ist das tägliche Brot, das wir als Heilmittel gegen die tägliche Schwachheit brauchen. Hl. Augustinus

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Niels
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Niels »

"Die Kirche ist ein Motorrad": http://www.noz.de/lokales/551544/gmhu ... n-motorrad
Rund 3 Teilnehmer zählte der katholische Gottesdienst auf der Waldbühne (...) Zelebriert wurde der Gottesdienst von Kaplan Maik Stenzel. Er begrüßte die vielen Besucher vor den Kulissen des Musicals „Simba“, des aktuellen Kinderstücks des Waldbühnenensembles. In diesem Ambiente stellten auch die Messdiener ihr dramaturgisches Geschick unter Beweis. Mithilfe des Klosteraner Kolpingvorsitzenden Norbert Plaßmeyer, der mit einem Motorrad auf die Bühne fuhr, wurde die Funktionsweise des Fahrzeugs zu dem menschlichen Glauben in Beziehung gestellt.

Wie ein Motorrad müsse sich auch die Kirche bewegen, „nicht zu schnell und nicht zu langsam, damit alle dabei bleiben können“. Manchmal benötige der Glaube wie die Reifen des Gefährts ein starkes Profil in schwierigem Gelände. Rahmen, Motor, Bremsen, Licht – ohne diese sei nicht auszukommen, doch das Wichtigste sei der Zündfunke, der alles in Bewegung setze, malten die Messdiener das Bild dann zu Ende. (...)
:ikb_scooter:
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ChrisCross
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von ChrisCross »

Niels hat geschrieben:"Die Kirche ist ein Motorrad": http://www.noz.de/lokales/551544/gmhu ... n-motorrad
Rund 3 Teilnehmer zählte der katholische Gottesdienst auf der Waldbühne (...) Zelebriert wurde der Gottesdienst von Kaplan Maik Stenzel. Er begrüßte die vielen Besucher vor den Kulissen des Musicals „Simba“, des aktuellen Kinderstücks des Waldbühnenensembles. In diesem Ambiente stellten auch die Messdiener ihr dramaturgisches Geschick unter Beweis. Mithilfe des Klosteraner Kolpingvorsitzenden Norbert Plaßmeyer, der mit einem Motorrad auf die Bühne fuhr, wurde die Funktionsweise des Fahrzeugs zu dem menschlichen Glauben in Beziehung gestellt.

Wie ein Motorrad müsse sich auch die Kirche bewegen, „nicht zu schnell und nicht zu langsam, damit alle dabei bleiben können“. Manchmal benötige der Glaube wie die Reifen des Gefährts ein starkes Profil in schwierigem Gelände. Rahmen, Motor, Bremsen, Licht – ohne diese sei nicht auszukommen, doch das Wichtigste sei der Zündfunke, der alles in Bewegung setze, malten die Messdiener das Bild dann zu Ende. (...)
:ikb_scooter:
Nahezu zeitgleich mit dem Schluss setzte ein Wolkenbruch ein, der eine Weiterführung des Gottesdienstes unmöglich machte. Auch die Musiker von „Wellenbrecher“, der Wallenhorster Band mit ihren vom Sacro-Pop geprägten Titeln, konnten die Massenflucht von der Waldbühne nicht mehr aufhalten.
Na, wenn das kein Zeichen war :)
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Grammi
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Grammi »

ChrisCross hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:"Die Kirche ist ein Motorrad": http://www.noz.de/lokales/551544/gmhu ... n-motorrad
Rund 3 Teilnehmer zählte der katholische Gottesdienst auf der Waldbühne (...) Zelebriert wurde der Gottesdienst von Kaplan Maik Stenzel. Er begrüßte die vielen Besucher vor den Kulissen des Musicals „Simba“, des aktuellen Kinderstücks des Waldbühnenensembles. In diesem Ambiente stellten auch die Messdiener ihr dramaturgisches Geschick unter Beweis. Mithilfe des Klosteraner Kolpingvorsitzenden Norbert Plaßmeyer, der mit einem Motorrad auf die Bühne fuhr, wurde die Funktionsweise des Fahrzeugs zu dem menschlichen Glauben in Beziehung gestellt.

Wie ein Motorrad müsse sich auch die Kirche bewegen, „nicht zu schnell und nicht zu langsam, damit alle dabei bleiben können“. Manchmal benötige der Glaube wie die Reifen des Gefährts ein starkes Profil in schwierigem Gelände. Rahmen, Motor, Bremsen, Licht – ohne diese sei nicht auszukommen, doch das Wichtigste sei der Zündfunke, der alles in Bewegung setze, malten die Messdiener das Bild dann zu Ende. (...)
:ikb_scooter:
Nahezu zeitgleich mit dem Schluss setzte ein Wolkenbruch ein, der eine Weiterführung des Gottesdienstes unmöglich machte. Auch die Musiker von „Wellenbrecher“, der Wallenhorster Band mit ihren vom Sacro-Pop geprägten Titeln, konnten die Massenflucht von der Waldbühne nicht mehr aufhalten.
Na, wenn das kein Zeichen war :)

Tja, der liebe Petrus hat zwar für das derzeitige Wetter nicht meine vollumfängliche Unterstützung (ich brauch morgen vormittag passables Wetter, sonst fällt die Prozession ins Wasser und ich kann die alte Dorfkirche nicht vollräuchern, dass man meint, es hätte Nebel), aber für einen solchen Mist ist der Regen dann doch nicht unnütz. Wobei ich nicht allzusehr meckern darf, am Sonntag ist bei uns wieder *Trommelwirbel*: Kindergottesdienst. :würg:

Einziger Vorteil dabei ist, dass die Kinder wenigstens im Wortgottesdienst nicht in der Kirche sind, dann ist es ruhig. Aber sobald es zum Vaterunser geht, komtm die ganze Horde in die Kirche gestürmt, und dann machen wir alle einen großen Kreis um den Altar, und nehmen uns an den Händen (also die anderen machen dass, ich weigere mich, und steh da, wo ich immer steh) und beten gemeinsam das Vaterunser. :kotz:

Wenn der Schmarrn dann vorbei ist müssen die Kinder dann noch vortragen, was sie denn im Pfarrsaal alles gehört und gemacht haben. Und ein paar Jahre später versuch ich dann, den Kindern den Schmarrn auszureden und die wichtigsten Gebete beizubringen, weil sowas wie Ave Maria oder Schuldbekenntnis kennen die nicht. Dafür können sie ganz toll Tücher legen und Kerzen drapieren.

Zum Glück gbits eine Samstagsmesse, in der ich meine Ministranten- und Sonntagspflicht erfüllen kann.

Gruß
Grammi

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ChrisCross
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von ChrisCross »

Grammi hat geschrieben:
ChrisCross hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:"Die Kirche ist ein Motorrad": http://www.noz.de/lokales/551544/gmhu ... n-motorrad
Rund 3 Teilnehmer zählte der katholische Gottesdienst auf der Waldbühne (...) Zelebriert wurde der Gottesdienst von Kaplan Maik Stenzel. Er begrüßte die vielen Besucher vor den Kulissen des Musicals „Simba“, des aktuellen Kinderstücks des Waldbühnenensembles. In diesem Ambiente stellten auch die Messdiener ihr dramaturgisches Geschick unter Beweis. Mithilfe des Klosteraner Kolpingvorsitzenden Norbert Plaßmeyer, der mit einem Motorrad auf die Bühne fuhr, wurde die Funktionsweise des Fahrzeugs zu dem menschlichen Glauben in Beziehung gestellt.

Wie ein Motorrad müsse sich auch die Kirche bewegen, „nicht zu schnell und nicht zu langsam, damit alle dabei bleiben können“. Manchmal benötige der Glaube wie die Reifen des Gefährts ein starkes Profil in schwierigem Gelände. Rahmen, Motor, Bremsen, Licht – ohne diese sei nicht auszukommen, doch das Wichtigste sei der Zündfunke, der alles in Bewegung setze, malten die Messdiener das Bild dann zu Ende. (...)
:ikb_scooter:
Nahezu zeitgleich mit dem Schluss setzte ein Wolkenbruch ein, der eine Weiterführung des Gottesdienstes unmöglich machte. Auch die Musiker von „Wellenbrecher“, der Wallenhorster Band mit ihren vom Sacro-Pop geprägten Titeln, konnten die Massenflucht von der Waldbühne nicht mehr aufhalten.
Na, wenn das kein Zeichen war :)

Tja, der liebe Petrus hat zwar für das derzeitige Wetter nicht meine vollumfängliche Unterstützung (ich brauch morgen vormittag passables Wetter, sonst fällt die Prozession ins Wasser und ich kann die alte Dorfkirche nicht vollräuchern, dass man meint, es hätte Nebel), aber für einen solchen Mist ist der Regen dann doch nicht unnütz. Wobei ich nicht allzusehr meckern darf, am Sonntag ist bei uns wieder *Trommelwirbel*: Kindergottesdienst. :würg:

Einziger Vorteil dabei ist, dass die Kinder wenigstens im Wortgottesdienst nicht in der Kirche sind, dann ist es ruhig. Aber sobald es zum Vaterunser geht, komtm die ganze Horde in die Kirche gestürmt, und dann machen wir alle einen großen Kreis um den Altar, und nehmen uns an den Händen (also die anderen machen dass, ich weigere mich, und steh da, wo ich immer steh) und beten gemeinsam das Vaterunser. :kotz:

Wenn der Schmarrn dann vorbei ist müssen die Kinder dann noch vortragen, was sie denn im Pfarrsaal alles gehört und gemacht haben. Und ein paar Jahre später versuch ich dann, den Kindern den Schmarrn auszureden und die wichtigsten Gebete beizubringen, weil sowas wie Ave Maria oder Schuldbekenntnis kennen die nicht. Dafür können sie ganz toll Tücher legen und Kerzen drapieren.

Zum Glück gbits eine Samstagsmesse, in der ich meine Ministranten- und Sonntagspflicht erfüllen kann.

Gruß
Grammi
Die Schilderungen kommen mir doch sehr bekannt vor. Schuldbekenntnis und andere Gebete habe ich auch nie gelernt. nur das Vater unser. Da muss man sich ja am Altar an den Händen halten.
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von PaceVeritas »

Grammi hat geschrieben:
(...) am Sonntag ist bei uns wieder *Trommelwirbel*: Kindergottesdienst.

(...) dann machen wir alle einen großen Kreis um den Altar, und nehmen uns an den Händen (also die anderen machen dass, ich weigere mich, und steh da, wo ich immer steh) und beten gemeinsam das Vaterunser.

Wenn der Schmarrn dann vorbei ist müssen die Kinder dann noch vortragen, was sie denn im Pfarrsaal alles gehört und gemacht haben. (...) können sie ganz toll Tücher legen und Kerzen drapieren.
Momente tiefster Verzweiflung und unerträglicher Qual. Tapfer bleiben! :indianer:
Grammi hat geschrieben:Und ein paar Jahre später versuch ich dann, den Kindern den Schmarrn auszureden und die wichtigsten Gebete beizubringen, weil sowas wie Ave Maria oder Schuldbekenntnis kennen die nicht.
:klatsch: Später dankt es bestimmt der ein oder andere, mal vernünftige Gebete lernen zu dürfen und ausnahmsweise nicht mit Belanglosigkeiten zugeschwallt zu werden. :ja:
» Sic enim dilexit Deus mundum ... «
(Joh. 3,16)
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anneke6
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von anneke6 »

Habe ich übrigens letzten Sonntag zwischen zwei Messen (einer im außerordentlichen und einer im ordentlichen Ritus) gesehen: Eine Oma zündet mit ihrer Enkelin Kerzen an und bringt ihr das Avemaria bei. Sonst war niemand in der Kirche. Während ich also in der Kirche herumgesegelt bin, habe ich mit frohem Herz vernommen, wie sie's dreimal gebetet haben.
???

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PaceVeritas
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von PaceVeritas »

anneke6 hat geschrieben:Habe ich übrigens letzten Sonntag zwischen zwei Messen (einer im außerordentlichen und einer im ordentlichen Ritus) gesehen: Eine Oma zündet mit ihrer Enkelin Kerzen an und bringt ihr das Avemaria bei. Sonst war niemand in der Kirche. Während ich also in der Kirche herumgesegelt bin, habe ich mit frohem Herz vernommen, wie sie's dreimal gebetet haben.
Ein Hoch auf solche Omas! :daumen-rauf:
Gut, dass die Annahme WB Kuntners, nach dem 1. Weltkrieg sei die Generation der christlichen Eltern ausgestorben, und nach dem 2. Weltkrieg die der christlichen Großeltern, sich nicht komplett bewahrheitet hat.
» Sic enim dilexit Deus mundum ... «
(Joh. 3,16)
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Melody
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Melody »

Durch Gloria global von heute wurde ich gerade auf Fronleichnam in der Südstadtpfarre 2011 aufmerksam...

Ich bin verwirrt und mag eigentlich kaum glauben, was in dem Video gesagt wurde und was ich anscheinend auch sehe: Die haben eine Prozession mit einem gewöhnlichen Laib Brot gemacht?! :auweia:

Dass, wie auf Foto 41 zu sehen, die Brechung der Hostie offenbar zu den Einsetzungsworten erfolgt, ist da ja echt noch das kleinere Übel, obgleich auch dieses ein Missbrauch für sich ist...
Was in aller Welt treiben die denn da nur?! :bedrippelt:

Die diesjährige nun wieder altkatholische Westernmesse sieht man in dem Video auch...

Ich finde es sehr gut, dass Gloria.tv die öffentlich im Web allgemein zugänglichen Missstände der Südstadtpfarrei aufgegriffen hat. Es wäre zu hoffen, dass es nun auch Stellen hören, die da was dran ändern können?! *seufz*
Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»

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Gallus
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von Gallus »

In St. Gallen konzelebrierte und kommunizierte an Fronleichnam in der Kathedrale ein protestantischer Prediger:

http://www.kreuz.net/article.13438.html

Mir fällt dazu nichts mehr ein.
:kotz:

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anneke6
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Re: Liturgische Mißbräuche und kein Ende...

Beitrag von anneke6 »

Gallus hat geschrieben:In St. Gallen konzelebrierte und kommunizierte an Fronleichnam in der Kathedrale ein protestantischer Prediger:

http://www.kreuz.net/article.13438.html

Mir fällt dazu nichts mehr ein.
:kotz:
Wenigstens "sagte er nichts" während des Hochgebetes. Trotzdem gehören dem Dompropst die Löffel langezogen.
???

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