Weltjugendtag 2011 in Madrid
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Frag mal den Gandalf. 
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Nun ja, da es in der kath. Kirche fast nur Berufsjugendliche gibt (echte Pickelgesichter sind ja die Ausnahme) gilt die Definition: Jugendlich: < oder = Papst (Alter)
Linus, noch nie auf so einem WJT gewesen seiend.
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"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Wir können ja mal hinfahren, wenn wir in Pension sind. Dann hat man wenigstens Zeit für sowas.Linus hat geschrieben:Nun ja, da es in der kath. Kirche fast nur Berufsjugendliche gibt (echte Pickelgesichter sind ja die Ausnahme) gilt die Definition: Jugendlich: < oder = Papst (Alter)
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
holzi hat geschrieben:Wir können ja mal hinfahren, wenn wir in Pension sind. Dann hat man wenigstens Zeit für sowas.Linus hat geschrieben:Nun ja, da es in der kath. Kirche fast nur Berufsjugendliche gibt (echte Pickelgesichter sind ja die Ausnahme) gilt die Definition: Jugendlich: < oder = Papst (Alter)
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kreuz.net hat geschrieben:Die spanische Zisterziensernonne Schwester Teresita (103) hält mit 84 Jahren im Kloster den Rekord bei den beschaulichen Klöstern. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘romereports.com’. Die Nonne trat am Tag der Geburt von Papst Benedikt XVI., am 26. April 1927, bei den Zisterzienserinnen ein. Sie erklärte, daß niemand 84 Jahre im Kloster leben könnte, ohne glücklich zu sein: „Gebet ist das Wichtigste.“ Ohne Gebet komme man nicht weiter. Beim Weltjugendtag in Madrid will die Schwester den Papst treffen.
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Bingo!Marion hat geschrieben:holzi hat geschrieben:Wir können ja mal hinfahren, wenn wir in Pension sind. Dann hat man wenigstens Zeit für sowas.Linus hat geschrieben:Nun ja, da es in der kath. Kirche fast nur Berufsjugendliche gibt (echte Pickelgesichter sind ja die Ausnahme) gilt die Definition: Jugendlich: < oder = Papst (Alter)
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Linus, noch nie auf so einem WJT gewesen seiend.kreuz.net hat geschrieben:Die spanische Zisterziensernonne Schwester Teresita (103) hält mit 84 Jahren im Kloster den Rekord bei den beschaulichen Klöstern. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘romereports.com’. Die Nonne trat am Tag der Geburt von Papst Benedikt XVI., am 26. April 1927, bei den Zisterzienserinnen ein. Sie erklärte, daß niemand 84 Jahre im Kloster leben könnte, ohne glücklich zu sein: „Gebet ist das Wichtigste.“ Ohne Gebet komme man nicht weiter. Beim Weltjugendtag in Madrid will die Schwester den Papst treffen.
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Es zwingt dich auch niemand, dort hinzufahren, ich kenne aber Jugendliche, die durch den WJT wieder anfingen, sich mit dem Glauben zu befassen oder glaubst Du, daß alle die Jugendlichen, die bei Regen und Kälte auf dem Marienfeld in Köln wärend der Vigil ausharrten, dies nur des "Events" wegen taten?Linus hat geschrieben:Nun ja, da es in der kath. Kirche fast nur Berufsjugendliche gibt (echte Pickelgesichter sind ja die Ausnahme) gilt die Definition: Jugendlich: < oder = Papst (Alter)
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Volle Zustimmung!Pit hat geschrieben: Es zwingt dich auch niemand, dort hinzufahren, ich kenne aber Jugendliche, die durch den WJT wieder anfingen, sich mit dem Glauben zu befassen oder glaubst Du, daß alle die Jugendlichen, die bei Regen und Kälte auf dem Marienfeld in Köln wärend der Vigil ausharrten, dies nur des "Events" wegen taten?
Wer noch nie bei einem solch unbeschreiblichen Ereignis dabei war, kann sich das eben nicht mal ansatzweise vorstellen, denke ich.
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
JA!Pit hat geschrieben:Es zwingt dich auch niemand, dort hinzufahren, ich kenne aber Jugendliche, die durch den WJT wieder anfingen, sich mit dem Glauben zu befassen oder glaubst Du, daß alle die Jugendlichen, die bei Regen und Kälte auf dem Marienfeld in Köln wärend der Vigil ausharrten, dies nur des "Events" wegen taten?Linus hat geschrieben:Nun ja, da es in der kath. Kirche fast nur Berufsjugendliche gibt (echte Pickelgesichter sind ja die Ausnahme) gilt die Definition: Jugendlich: < oder = Papst (Alter)
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Linus, noch nie auf so einem WJT gewesen seiend.
Ganz locker bleiben. Wie ist es denn zu verstehen, dass Kriege geführt werden aus unterschiedlichen ideologischen Gründen heraus und beide kriegführende Parteien sind absolut von der Wahrheit ihrer jeweiligen Sicht der Dinge überzeugt und dazu bereit, für diese ihre, wenn auch für sie nicht erkennbar, falsche Ansicht zu sterben?
Die jugendlichen Event-Teilnehmer sind weniger wegen des Glaubens zum Ausharren bereit, sondern wegen des Event-Moments und aller dazugehörenden Umstände, den/die sie mit Glauben verwechseln.
Und gerade wegen dieses Eventcharakters, der Event-Atmosphäre, ist die Kraft und die Intensität des vermeintlichen Glaubens eine andere, als bei dem wahren Glauben.
Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
ad_hoc hat geschrieben:Die jugendlichen Event-Teilnehmer sind weniger wegen des Glaubens zum Ausharren bereit, sondern wegen des Event-Moments und aller dazugehörenden Umstände, den/die sie mit Glauben verwechseln.
Und gerade wegen dieses Eventcharakters, der Event-Atmosphäre, ist die Kraft und die Intensität des vermeintlichen Glaubens eine andere, als bei dem wahren Glauben.
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Muss ich diese kennen?
Ich habe im Verlauf meiner Jahre bereits genügend religiöse Events mitgemacht, um aufgrund meiner eigenen, aber auch aufgrund der Erfahrungen anderer beurteilen zu können, dass ein nicht geringer Teil dessen, was man als erhebendes Gefühl bezeichnen könnte, durchaus zurückzuführen ist auf das innerhalb einer Gemeinschaft leicht entstehende Gefühl für die gemeinschaftliche Identität, auf das gemeinschaftliche Ziel hin, auf das Einsein mit Anderen....
Davon unterscheiden muss man selbstverständlich das, was man als eigene Gotteserfahrung im weitesten und engeren Sinne ansehen könnte.
Man kann nur davor warnen, den speziellen Effekt, der auf solchen Gemeinschaftstouren und -veranstaltungen entsteht, mit Glaubensempfinden zu gleichzusetzen.
Beispiel gefällig? Als Mensch hat man in der Regel ein gutes Empfinden für die Qualität seines Mitmenschen und man sieht auch viele Dinge kritisch. Aber sobald man sich in einen anderen Menschen (heteromäßig natürlich) verliebt hat, sieht die Welt anders aus. So hoffnungsvoll alles, alle Mitmenschen sind gut, selbst ist man auch gut und absolut positiv und das menschliche engelhafte Wesen, in welches man sich verliebt hat, ist das Beste, das Schönste, das Absolute, das Reinste und das Heiligste und das Einzigste.
Bis dann die erste Enttäuschung oder gar der Bruch kommt - und alles sich wieder relativiert. Das Wesen ist, ganz deutlich ist das zu sehen, wieder grau in grau, wie die Umwelt auch und alle Menschen sind einem wieder gleichgültig.
Noch einige Jahre an Erfahrung zulegen, lieber kephas, und alles wird gut.
Gruß, ad_hoc
Ich habe im Verlauf meiner Jahre bereits genügend religiöse Events mitgemacht, um aufgrund meiner eigenen, aber auch aufgrund der Erfahrungen anderer beurteilen zu können, dass ein nicht geringer Teil dessen, was man als erhebendes Gefühl bezeichnen könnte, durchaus zurückzuführen ist auf das innerhalb einer Gemeinschaft leicht entstehende Gefühl für die gemeinschaftliche Identität, auf das gemeinschaftliche Ziel hin, auf das Einsein mit Anderen....
Davon unterscheiden muss man selbstverständlich das, was man als eigene Gotteserfahrung im weitesten und engeren Sinne ansehen könnte.
Man kann nur davor warnen, den speziellen Effekt, der auf solchen Gemeinschaftstouren und -veranstaltungen entsteht, mit Glaubensempfinden zu gleichzusetzen.
Beispiel gefällig? Als Mensch hat man in der Regel ein gutes Empfinden für die Qualität seines Mitmenschen und man sieht auch viele Dinge kritisch. Aber sobald man sich in einen anderen Menschen (heteromäßig natürlich) verliebt hat, sieht die Welt anders aus. So hoffnungsvoll alles, alle Mitmenschen sind gut, selbst ist man auch gut und absolut positiv und das menschliche engelhafte Wesen, in welches man sich verliebt hat, ist das Beste, das Schönste, das Absolute, das Reinste und das Heiligste und das Einzigste.
Bis dann die erste Enttäuschung oder gar der Bruch kommt - und alles sich wieder relativiert. Das Wesen ist, ganz deutlich ist das zu sehen, wieder grau in grau, wie die Umwelt auch und alle Menschen sind einem wieder gleichgültig.
Noch einige Jahre an Erfahrung zulegen, lieber kephas, und alles wird gut.
Gruß, ad_hoc
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
So klingt das schon ganz anders! Dem kann ich voll zustimmen. Das gilt für alle "Events", auch für gemeinsame Wallfahrten (z.B. Paris-Chartres), Papstbesuche, etc. pp. Die sind evtl. am Anfang des Glaubenswegs hilfreich, aber wie du sagst, sie ersetzen nicht die eigene Gotteserfahrung.ad_hoc hat geschrieben:Muss ich diese kennen? Ich habe im Verlauf meiner Jahre bereits genügend religiöse Events mitgemacht, um aufgrund meiner eigenen, aber auch aufgrund der Erfahrungen anderer beurteilen zu können, dass ein nicht geringer Teil dessen, was man als erhebendes Gefühl bezeichnen könnte, durchaus zurückzuführen ist auf das innerhalb einer Gemeinschaft leicht entstehende Gefühl für die gemeinschaftliche Identität, auf das gemeinschaftliche Ziel hin, auf das Einsein mit Anderen.... Davon unterscheiden muss man selbstverständlich das, was man als eigene Gotteserfahrung im weitesten und engeren Sinne ansehen könnte. Man kann nur davor warnen, den speziellen Effekt, der auf solchen Gemeinschaftstouren und -veranstaltungen entsteht, mit Glaubensempfinden zu gleichzusetzen.
Diese Phase ist allerdings recht kurz. Mit Liebe hat das noch nicht viel zu tun.ad_hoc hat geschrieben:Beispiel gefällig? Als Mensch hat man in der Regel ein gutes Empfinden für die Qualität seines Mitmenschen und man sieht auch viele Dinge kritisch. Aber sobald man sich in einen anderen Menschen (heteromäßig natürlich) verliebt hat, sieht die Welt anders aus. So hoffnungsvoll alles, alle Mitmenschen sind gut, selbst ist man auch gut und absolut positiv und das menschliche engelhafte Wesen, in welches man sich verliebt hat, ist das Beste, das Schönste, das Absolute, das Reinste und das Heiligste und das Einzigste.
ad_hoc hat geschrieben:Noch einige Jahre an Erfahrung zulegen, lieber kephas, und alles wird gut.![]()
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Tja, ich (!) kann es nicht beurteilen und würde es auch nie, aber ich kenne genügend katholische (!) Jugendliche, die aus Glaubensgründen am WJT teilnehmen- aber auch, wenn manche vieleicht zuerstmal teilnehmen, weil es ein Event ist- wenn auch nur ein Teil dieser Jugendlichen durch den WJT wieder einen lebendigeren Zugang zum Glauben bekommen,warum nicht?kephas hat geschrieben:ad_hoc hat geschrieben: ...
ist die Kraft und die Intensität des vermeintlichen Glaubens eine andere, als bei dem wahren Glauben.Woher weißt du das? Kennst du alle WJT-Teilnehmer der vergangenen Jahre?
Ich konnte mit Herz-Jesu-Spiritualität nie etwas anfangen,bin mit auf Gemeindewallfahrt gefahren nach Paray-le-Monial.
Warum?
Weil ich wusste, daß wir einen Tag einen Abstecher nach Taize und Cluny machten, und ich fuhr skeptisch aber offen mit, was die "Hauptstadt der Herz-Jesu-Verehrung" betrifft.
Und was war?
Am letzten Tag hatte sich meine Haltung so geändert, daß ich eine Stunde lang die eucharistische Anbetung praktizierte.
carpe diem - Nutze den Tag !
XXVI. Weltjugendtag 2011 Madrid
Facebook Website: Weltjugendtag : http://www.facebook.com/weltjugendtag
Offizielle Weltjugendtags Website : http://www.madrid11.com/de
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
So ist's recht, Pit.Am letzten Tag hatte sich meine Haltung so geändert, daß ich eine Stunde lang die eucharistische Anbetung praktizierte.
Das Wichtigste ist eigentlich immer, zu lernen, sich solche Momente zu bewahren, sonst klingen die diese Erfahrungen nach eher kürzerer als längerer Zeit wieder aus - und man ist wieder vom Alltag umfangen. Das Bewahren solcher Momente und das Sich-versenken-können in die Vergegenwärtigung dieser einmal gemachten Erfahrungen sorgt schon dafür, dass es so etwas wie den üblichen Alltag nicht mehr gibt, weil man erlebt, dass Gott nicht nur anwesend ist, wenn man mal gerade an ihn denkt, sondern Gott ist immer anwesend, weil man immer an ihn denkt, vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen, bei der Arbeit, zuhause, in der Freizeit und wo immer man sich befindet. Deshalb sind auch die sogenannten Stoßgebete so hilfreich, weil sie dieses Bewußtsein des immerwährenden Geborgenseins in Gott so bewußt machen.
Nicht umsonst sagte ein afrikanischer Priester, als er in Deutschland für einige Zeit zu Besuch weilte, dass es für ihn eine Erfahrung war, dass hier die Menschen Tag für Tag scheinbar ohne Gott auszukommen vermögen, ohne an ihn zu denken bzw. ohne sich seiner göttlichen ständigen Gegenwart in ihrem Alltag bewußt zu sein. In Afrika, so sagte er weiter, sei bei den Gläubigen das Bewußtsein der göttlichen Gegenwart so groß, dass es für sie undenkbar wäre, dass Gott sich auch nur eine Sekunde aus ihren Gedanken und ihrem Leben entfernt.
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Anlässlich des WJT in Madrid gibt es eine Neuauflage der "Prayerbox" (die "Prayerbox Pilgerweg"):
http://kathnews.de/cms/cms/front_content.php?idart=182
http://kathnews.de/cms/cms/front_content.php?idart=182
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Aha, lateinische Gebete lässt man weg. Die Teilnehmerzahlen aus Deutschland sind auch enttäuschend.Dottore Cusamano hat geschrieben:Anlässlich des WJT in Madrid gibt es eine Neuauflage der "Prayerbox" (die "Prayerbox Pilgerweg"):
http://kathnews.de/cms/cms/front_content.php?idart=182
Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Weshalb sollten denn die Gebete in lateinischer Sprache verfasst sein?ChrisCross hat geschrieben:Aha, lateinische Gebete lässt man weg. Die Teilnehmerzahlen aus Deutschland sind auch enttäuschend.Dottore Cusamano hat geschrieben:Anlässlich des WJT in Madrid gibt es eine Neuauflage der "Prayerbox" (die "Prayerbox Pilgerweg"):
http://kathnews.de/cms/cms/front_content.php?idart=182
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Weil es eben nicht nur ein NJT (Nationaler Jugend Tag) ist, sondern weltweit eingeladen wurde. Und der beste Ausdruck der Universalität ist nun mal das Latein.Dottore Cusamano hat geschrieben:Weshalb sollten denn die Gebete in lateinischer Sprache verfasst sein?
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Finde ich nicht. Das galt einmal für die Antike und das Mittelalter (natürlich auf das kleine Europa beschränkt). Heute dürften - zumal für junge Menschen - eher das Englische und das Kastilische in Frage kommen.holzi hat geschrieben:Weil es eben nicht nur ein NJT (Nationaler Jugend Tag) ist, sondern weltweit eingeladen wurde. Und der beste Ausdruck der Universalität ist nun mal das Latein.Dottore Cusamano hat geschrieben:Weshalb sollten denn die Gebete in lateinischer Sprache verfasst sein?
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
@Dottore
Quelle
Nähme man nur die Katholiken, kämen wohl die lateinischen Dialekte Spanisch und Portugiesisch heraus. Daher empfiehlt sich die gemeinsame Hochsprache: Latein.

| 1 | Mandarin-Chinesisch China | 885,000,000 |
| 2 | Spanisch Spanien, Südamerika | 332,000,000 |
| 3 | Englisch Grossbritannien, USA, Australien | 322,000,000 |
| 4 | Bengali Bangladesh, Indien | 189,000,000 |
| 5 | Hindi Indien | 182,000,000 |
| 6 | Arabisch Mittelmeerraum, Naher Osten | 180,000,000 |
| 7 | Portugiesisch Portugal, Brasilien | 170,000,000 |
| 8 | Russisch Russland | 170,000,000 |
| 9 | Japanisch Japan | 125,000,000 |
| 10 | Deutsch Deutschland, Österreich, Schweiz | 98,000,000 |
| 11 | Wu-Chinesisch China | 77,175,000 |
| 12 | Javanisch Indonesien, Java, Bali | 75,500,800 |
| 13 | Koreanisch Korea | 75,000,000 |
| 14 | Französisch Frankreich, Belgien, Schweiz | 72,000,000 |
| 15 | Vietnamesisch Vietnam | 67,662,000 |
| 16 | Telugu Indien | 66,350,000 |
| 17 | Yue-Chinesisch China | 66,000,000 |
| 18 | Italienisch Italien(ohne Dialekte 40 Mio.) | 65,000,000 |
| 19 | Marathi Indien | 64,783,000 |
| 20 | Tamil Indien | 63,075,000 |
Nähme man nur die Katholiken, kämen wohl die lateinischen Dialekte Spanisch und Portugiesisch heraus. Daher empfiehlt sich die gemeinsame Hochsprache: Latein.
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
- Dottore Cusamano
- Beiträge: 1129
- Registriert: Sonntag 20. Januar 2008, 15:19
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Vielen Dank für die interessante Aufstellung, Sempre.
Ich sehe mich durch diese in meiner Meinung bestätigt. Ich selbst mag die lateinische Sprache sehr und verstehe auch das sentimentale "Sich-Daran-Klammern" einer mittlerweile kleinen Minderheit der Katholiken. Für die Glaubensverkündigung und Neu-Evangelisierung hat die Besatzersprache der Antike aber ausgedient und wird in Zukunft eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Da wird es ihr so gehen wie dem ao. Ritus, der auch in absehbarer Zukunft eine noch bedeutungslosere Randerscheinung sein wird.
Ich sehe mich durch diese in meiner Meinung bestätigt. Ich selbst mag die lateinische Sprache sehr und verstehe auch das sentimentale "Sich-Daran-Klammern" einer mittlerweile kleinen Minderheit der Katholiken. Für die Glaubensverkündigung und Neu-Evangelisierung hat die Besatzersprache der Antike aber ausgedient und wird in Zukunft eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Da wird es ihr so gehen wie dem ao. Ritus, der auch in absehbarer Zukunft eine noch bedeutungslosere Randerscheinung sein wird.
"Da erhob sich ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und auch der Drache und seine Engel kämpften. Doch sie richteten nichts aus und es blieb kein Platz mehr für sie im Himmel." (Offb 12, 7-8)
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Das, lieber Dottore, kann als angemessene Sichtweise für die sicher bald gegründet werdene Poltergeist-des-Konzils-Sekte angesehen werden, deren Tübinger Bekenntnis wohl aus gefälschten Übersetzungen der lateinischen Konzilstexte bestehen wird.Dottore Cusamano hat geschrieben:Ich sehe mich durch diese in meiner Meinung bestätigt. Ich selbst mag die lateinische Sprache sehr und verstehe auch das sentimentale "Sich-Daran-Klammern" einer mittlerweile kleinen Minderheit der Katholiken. Für die Glaubensverkündigung und Neu-Evangelisierung hat die Besatzersprache der Antike aber ausgedient und wird in Zukunft eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Da wird es ihr so gehen wie dem ao. Ritus, der auch in absehbarer Zukunft eine noch bedeutungslosere Randerscheinung sein wird.
Gruß
Sempre
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Dottore Cusamano hat geschrieben:Ich selbst mag die lateinische Sprache sehr und verstehe auch das sentimentale "Sich-Daran-Klammern" einer mittlerweile kleinen Minderheit der Katholiken. Für die Glaubensverkündigung und Neu-Evangelisierung hat die Besatzersprache der Antike aber ausgedient und wird in Zukunft eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Da wird es ihr so gehen wie dem ao. Ritus, der auch in absehbarer Zukunft eine noch bedeutungslosere Randerscheinung sein wird.
Redest Du von der außerordentlichen Form, in der die Zahl der Messbesucher ständig wächst (während die der Messbesucher in der ordentlichen Form rasend schnell abnimmt), deren Altersdurchschnitt weit unter dem der Messbesucher in der ordentlichen Form liegt?
- ChrisCross
- Beiträge: 2645
- Registriert: Freitag 22. April 2011, 23:28
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Es handelt sich unter anderem um Grundgebete.Dottore Cusamano hat geschrieben:Finde ich nicht. Das galt einmal für die Antike und das Mittelalter (natürlich auf das kleine Europa beschränkt). Heute dürften - zumal für junge Menschen - eher das Englische und das Kastilische in Frage kommen.holzi hat geschrieben:Weil es eben nicht nur ein NJT (Nationaler Jugend Tag) ist, sondern weltweit eingeladen wurde. Und der beste Ausdruck der Universalität ist nun mal das Latein.Dottore Cusamano hat geschrieben:Weshalb sollten denn die Gebete in lateinischer Sprache verfasst sein?
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Exakt darauf wollte ich hinaus!Sempre hat geschrieben:Nähme man nur die Katholiken, kämen wohl die lateinischen Dialekte Spanisch und Portugiesisch heraus. Daher empfiehlt sich die gemeinsame Hochsprache: Latein.
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Was ich da zu einem Tübinger Bekenntnis schrieb, war wohl ein stückweit rück wärts gewandt. Auf der Höhe der Zeit hätte ich besser von einem MannInnenHeimerInnen-Dialog-Bekennt-Nix gesprochen.
Gruß
Sempre
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Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Aktuelle statistische Angaben des Vatikans zu Spanien:
STATISTICS FOR THE CATHOLIC CHURCH IN SPAIN
Daraus:
STATISTICS FOR THE CATHOLIC CHURCH IN SPAIN
Daraus:
Spain has a surface area of 505,992 square kilometres and a population of 46,073,000 of whom 42,470,000 (92.2 percent) are Catholic. There are 70 ecclesiastical circumscriptions and 22,890 parishes.
Currently there are 126 bishops, 24,778 priests, 54,184 religious, 2,826 lay members of secular institutes and 99,581 catechists. Minor seminarians number 1,258 and major seminarians 1,866.
Bild: Kindersoldaten im Vatikan
Weltjugendtag: Kinder als Schweizergardisten
60 Kinder werden in der traditionellen Uniform der Schweizergarde Papst Benedikt XVI. auf dem Weltjugendtag begleiten. Ihre Hauptherausforderung: Hochsommerhitze und lange Wartezeiten.
Oh je ich seh die
Bild-Überschrift schon: Kindersoldaten im Vatikan
60 Kinder werden in der traditionellen Uniform der Schweizergarde Papst Benedikt XVI. auf dem Weltjugendtag begleiten. Ihre Hauptherausforderung: Hochsommerhitze und lange Wartezeiten.
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- Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg
Re: Nachrichten aus der Weltkirche III
Ich gestehe, dass sich mir der Sinn dieser Aktion nicht erschließt. Aber ansonsten habe ich nichts einzuwenden.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.
Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Video: Papst Benedikt XVI. wird Mangaheld
Pope Benedict features in manga comic book
Daraus:

In einem 32 Seiten langen Manga wird über das Leben von Benedikt XVI. berichtet.
Pope Benedict features in manga comic book
Daraus:
Young people attending the World Youth Day (WYD) gathering in August will get to see Pope Benedict in a new role as a hero in in a manga comic book called Habemus Papam. The new book is being specially produced for the WYD in Madrid with over 300,000 copies being printed and distributed to participants.
Re: Weltjugendtag 2011 in Madrid
Der Hl. Vater sieht doch ganz anders aus. 
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