Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

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Gallus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Gallus »

Debora hat geschrieben:Beten wir für Pfr. Meudt, der kann es jetzt brauchen
Allerdings, denn
Die vergangene Frühjahrsversammlung der Reformbewegung fand in der Gaststätte "Zum Kirchenbäcker" statt, nachdem die noch unter Pfarrer Hubertus Janssen gemachte Zusage über die Nutzung des Pfarrzentrums von seinem Nachfolger widerrufen wurde
[/quote]

es ist offensichtlich die Gemeinde von Hubertus Janssen, die Hochwürden Meudt da übernommen hat. Da wird er's nicht leicht haben mit ganz normalem Katholizismus.

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Gamaliel
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Gamaliel »

Debora hat geschrieben:Ja, kann der PGR denn dies entscheiden? Und können die dann gegen den Willen des Pfarrers etwas tun?
Ja und ja. Schuld daran sind das letzte Konzil und die demokratiebegeisterten Bischöfe.


In der Synodalordnung des Bistums Limburg heißt es im §21:

Ein in Anwesenheit des Pfarrers gefasster Beschluss des Pfarrgemeinderates wird
wirksam, wenn der Pfarrer nicht aufgrund der durch sein Amt gegebenen pastoralen
Verantwortung bis zum Ende der Sitzung des Pfarrgemeinderates unter Angabe der
Gründe förmlich widerspricht...
Hat der Pfarrer Widerspruch eingelegt, dann geht der Zirkus so weiter:
Im Falle des Widerspruchs ist der Beschlussinhalt in spätestens drei Wochen erneut zu
beraten. Kommt hier keine Einigung zustande, muss innerhalb von drei Wochen eine
weitere Sitzung stattfinden, an welcher der Bezirksdekan teilnimmt. Wird auch hier keine
Einigung erzielt, kann der Pfarrgemeinderat durch Beschluss die Angelegenheit dem
Bischöflichen Ordinariat zur Entscheidung vorlegen; diesem Beschluss kann der Pfarrer
nicht widersprechen.

HeGe
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von HeGe »

Aber wieso ist denn der der Pfarrgemeindesowjet daran beteiligt? Das wäre doch eher Sache des Kirchenvorstands, oder nicht? (Was die Sachlage im Ergebnis allerdings wahrscheinlich nicht ändern würde. :( )

Ich hoffe, der Bischof spricht hier ein Machtwort. Streitigkeiten dieser Art nehmen seit Jahren in allen Bistümern zu und bislang traut sich kein Bischof so richtig, dieses ganze verottete System mal in Frage zu stellen. Nur irgendwann muss man die faulen Stellen aus der Kirche entfernen, bevor nichts mehr zu verteidigen vorhanden ist.
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HeGe
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von HeGe »

Hubertus hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:"Das Bistum Limburg und sein Bischof" in der ARD:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/ ... Id=5721176
Schon die Anmoderation: "...und er hat ein klares, katholisches Profil", mit Leidensmine vorgetragen. Skandal, der Bischof ist katholisch!
Es wird auch nicht besser. :nein:
Im Gegenteil.
Auch das ist ein Skandal und mit unseren Gebühren finanziert. :kotz:
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Gallus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Gallus »

HeGe hat geschrieben:Aber wieso ist denn der der Pfarrgemeindesowjet daran beteiligt? Das wäre doch eher Sache des Kirchenvorstands, oder nicht? (Was die Sachlage im Ergebnis allerdings wahrscheinlich nicht ändern würde. :( )
Wenn ich das Verfahren richtig verstehe, ist es lästig, aber es die Macht des PGR ist doch eng begrenzt. Sofern Hochwürden Meudt standhaft bleibt und sich auch in Anwesenheit des Bezirksdekans nicht dem PGR-Votum beugt – wovon ich einfach mal ausgehe – geht die Angelegenheit zur Entscheidung ans Ordinariat. Wenn dieses seinem Pfarrer den Rücken stärkt und seine Entscheidung bestätigt, dann ist alles klar.

Solange sich Pfarrer und Bischof einig sind, kann der PGR nur verzögern, aber keine Entscheidung selbständig durchdrücken.

HeGe
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von HeGe »

Gallus hat geschrieben:Sofern Hochwürden Meudt standhaft bleibt und sich auch in Anwesenheit des Bezirksdekans nicht dem PGR-Votum beugt – wovon ich einfach mal ausgehe – geht die Angelegenheit zur Entscheidung ans Ordinariat. Wenn dieses seinem Pfarrer den Rücken stärkt und seine Entscheidung bestätigt, dann ist alles klar.

Solange sich Pfarrer und Bischof einig sind, kann der PGR nur verzögern, aber keine Entscheidung selbständig durchdrücken.
Nur genau DAS ist in vielen Bistümern das Problem. Selbst augenscheinlich konservative Bischöfe knickten bislang meistens vor dem Druck aus der eigenen Priesterschaft und der Öffentlichkeit ein und haben den standhaften Priestern eben nicht den Rücken gestärkt. Da wird zunächst irgendein Wischiwaschi-Kompromiss in der Sachfrage gefunden und nach dem etwas Gras über die Sache gewachsen ist, wird der Priester aus "pastoralen Gründen" irgendwohin versetzt und die Gemeinde bekommt wieder ihren Breitenbach-Klon. So verlagert sich der notwendige Streit von Jahr zu Jahr.
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iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

HeGe hat geschrieben:Aber wieso ist denn der der Pfarrgemeindesowjet daran beteiligt?
Der ist allzuständig (u.a. "für freie Gruppierungen"): Schau mal § 19 der Synodalordnung.

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taddeo
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von taddeo »

Gallus hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Aber wieso ist denn der der Pfarrgemeindesowjet daran beteiligt? Das wäre doch eher Sache des Kirchenvorstands, oder nicht? (Was die Sachlage im Ergebnis allerdings wahrscheinlich nicht ändern würde. :( )
Wenn ich das Verfahren richtig verstehe, ist es lästig, aber es die Macht des PGR ist doch eng begrenzt. Sofern Hochwürden Meudt standhaft bleibt und sich auch in Anwesenheit des Bezirksdekans nicht dem PGR-Votum beugt – wovon ich einfach mal ausgehe – geht die Angelegenheit zur Entscheidung ans Ordinariat. Wenn dieses seinem Pfarrer den Rücken stärkt und seine Entscheidung bestätigt, dann ist alles klar.

Solange sich Pfarrer und Bischof einig sind, kann der PGR nur verzögern, aber keine Entscheidung selbständig durchdrücken.
Das "gefährlichste" Gremium, das in diesem Fall wahrscheinlich eine Rolle spielen kann, dürfte der Priesterrat sein. Stellungnahmen in dienstrechtlichen Angelegenheiten sind laut Statuten des Limburger Priesterrats ausdrücklich als seine Aufgabe vorgesehen.
Sein Votum, und sei es auch nur informativ und nicht dezisiv, kann ähnlich wirken wie die 23 Dolchstiche, denen Caesar zum Opfer fiel. "kaì sy téknon" ...

iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

iustus hat geschrieben:Pfarrgemeinderat stellt sich einstimmig gegen Pfarrer Friedhelm Meudt und stimmt für die Überlassung des Pfarrheims an "Wir sind Kirche":

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/li ... 39.de.html
Die Leserbriefe zum Thema:

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/li ... 57.de.html

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/li ... 29.de.html

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/li ... 91.de.html

iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

Bischof Tebartz setzt um, was Kamphaus mit der Gründung der "Pastoralen Räume" begonnen hat: Aus 25 Pfarreien im Bistum Limburg werden 45:

Ein PGR rebelliert: http://www.hr-online.de/website/rubrike ... farrreform

Der Bischof im Interview: http://www.hr-online.de/website/rubrike ... t_41952213

Daraus:
Ich beobachte seit drei Jahren mit großer Freude, dass die Zahl der Priesteramts-Kandidaten in unserem Bistum zunimmt.
:daumen-rauf:

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ChrisCross
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von ChrisCross »

iustus hat geschrieben:Ein PGR rebelliert: http://www.hr-online.de/website/rubrike ... farrreform
Ist ja mal ganz was neues. Hätte man mal eifriger Berufene gestellt und missioniert, wären wir heute nicht in dieser Situation.
Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
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Moser
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Moser »

ChrisCross hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:Ein PGR rebelliert: http://www.hr-online.de/website/rubrike ... farrreform
Ist ja mal ganz was neues. Hätte man mal eifriger Berufene gestellt und missioniert, wären wir heute nicht in dieser Situation.
Was soll der Bischof denn machen? Er ist bestimmt auch nicht glücklich, solche Schritte tun zu müssen.

Die Bischöfe sind nicht zu beneiden, was sie auch tun, es ist immer falsch.
Legen sie Pfarreien zusammen, heißt es "die Kirche muß im Dorf bleiben".
Holen sie Pfarrer aus dem Ausland (etwa aus Indien), heißt es "die sprechen ja nicht gut deutsch", "die passen ja nicht zu uns"
Versuchen sie, das Angebot an Eucharistiefeiern durch Ruhestandspriester möglichst hoch zu halten, werden "liturgische Gastspielreisen" beklagt.

Ja, was denn nun?

Vernünftige Lösungsvorschläge hört man oft auch nicht...

iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

iustus hat geschrieben:
Paul hat geschrieben: Vermutlich muss erst alles abgerissen worden sein, um dann mit einer Hand voll Bauleute eine umso gewaltigere Kirche neu zu errichten.
Genau so ist es. Die Modernisten, die die Kirche der Welt anpassen wollen, um die Volkskirche zu retten, sagen mir oft mit warnender Stimme, die Kirche in Deutschland dürfe nicht nur zu einem "heiligen Rest" werden.
Quod erat demonstrandum:
http://www.kath.net/detail.php?id=32159 hat geschrieben:Abschließend meinte der Diözesanvorsitzende nochmals wörtlich: "Georg Kardinal Sterzinsky, hochbelesen und gebildet, war vermutlich für die zentrale Herausforderung einer Kirche in säkularer Gesellschaft, nämlich angstfrei und wertschätzend den Dialog mit den Anderen zu führen, spirituell und intellektuell besser aufgestellt, als viele in unserer Kirche, die ängstlich den „Heiligen Rest“ schützen wollen."
iustus hat geschrieben: Dabei heißt es in wenigen Tagen wieder in der Präfation zum Hochfest der Apostel Petrus und Paulus:
Petrus hat als erster den Glauben an Christus bekannt und aus Israels heiligem Rest die erste Kirche gesammelt. Paulus empfing die Gnade tiefer Einsicht und die Berufung zum Lehrer der Heiden.
Der "heilige Rest" ist alles andere als ein Schreckensbild, sondern der Keim der Kirche!

iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

"Wir sind Kirche" bleibt endgültig draußen:

http://www.fnp.de/nnp/region/lokales/li ... 98.de.html

:daumen-rauf:

„Info“ der Zeitung dazu : „Die Thesen sind doch katholisch“:

http://www.fnp.de/nnp/region/hessen/inf ... 93.de.html
was er an Thesen und Anregungen vorgetragen habe, sei durchaus katholisch. In frühchristlichen Formen sei Eucharistie gefeiert worden, ohne die Einsetzungsworte (die dem Priester vorbehalten sind) zu zitieren.
:nein:

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phylax
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von phylax »

iustus hat geschrieben:"Wir sind Kirche" bleibt endgültig draußen:

http://www.fnp.de/nnp/region/lokales/li ... 98.de.html


:klatsch:
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken

iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

iustus hat geschrieben:
was er an Thesen und Anregungen vorgetragen habe, sei durchaus katholisch. In frühchristlichen Formen sei Eucharistie gefeiert worden, ohne die Einsetzungsworte (die dem Priester vorbehalten sind) zu zitieren.
:nein:
Was kann man denn darauf in aller Kürze am besten sagen?

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cantus planus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von cantus planus »

iustus hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:
was er an Thesen und Anregungen vorgetragen habe, sei durchaus katholisch. In frühchristlichen Formen sei Eucharistie gefeiert worden, ohne die Einsetzungsworte (die dem Priester vorbehalten sind) zu zitieren.
:nein:
Was kann man denn darauf in aller Kürze am besten sagen?
Dass die Einsetzungsworte durchaus nicht dem Priester vorbehalten sind. Ich kann ja auch ein Hochgebet beten, sogar hier am Schreibtisch. In früheren Zeiten wurde es den Gläubigen sehr empfohlen, die Texte der Heiligen Messe zu bedenken und darüber zu meditieren.

Der Punkt ist: es geht nicht um die Einsetzungsworte, mit denen man hokuspokusgleich eine Wandlung herbei zaubert, sondern um die sakramentale Realität. Zur gültigen und wirklichen Wandlung ist nun einmal ein geweihter Priester ebenso nötig, wie die Beachtung der korrekten Form und dem Willen, wirklich das zu tun, was die Kirche in ihrer Vollmacht durch Christus und dem Willen Christi gemäß dadurch tut.

Wer meint, die Eucharistie könnte auch ohne Wandlungsworte und Priester gefeiert werden, in dem ein Laie Brot und Wein austeilt, der macht deutlich, dass er vom katholischen Sakramentenverständnis selbst bei wohlwollendster Betrachtung keinerlei Ahnung hat und vermutlich längst vom Glauben an das Sakrament abgefallen ist und einer protestantischen Mahl-"Theologie" aufsitzt.

Mit solchen Thesen tritt man nicht in eine theologische Diskussion ein, sondern höchstens ins Büßereck, um sich zu besinnen und um den Heiligen Geist zu bestürmen, einem den rechten Weg zurück zu den Quellen der Gnade zu weisen.

Zur Feier der Eucharistie muss ein Priester anwesend sein, in dem und durch den Christus selbst handelt. Wer meint, das Sakrament könne ohne Priester gefeiert werden, lädt Christus selbst aus.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Kilianus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Kilianus »

iustus hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:
was er an Thesen und Anregungen vorgetragen habe, sei durchaus katholisch. In frühchristlichen Formen sei Eucharistie gefeiert worden, ohne die Einsetzungsworte (die dem Priester vorbehalten sind) zu zitieren.
:nein:
Was kann man denn darauf in aller Kürze am besten sagen?
In aller Kürze: :vogel:

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Gamaliel
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Gamaliel »

Katholiken kehren Kirche den Rücken

Daraus:
Das Bistum Limburg hat im vergangenen Jahr vor allem in den katholischen Stammlanden viele Kirchenmitglieder verloren.
[...]
Die Zahl der Wiederaufnahmen ausgetretener Katholiken ist in Limburg und Mainz im vergangenen Jahr jedenfalls gesunken.
[...]
Zurück geht auch die Zahl der Taufen, was nach Buballas Worten vor allem daran liegt, dass die Katholiken immer weniger Kinder bekämen.
Und noch eine andere Zahl gibt ihm zu denken: der Rückgang bei den Gottesdienstbesuchern. Wie groß dieser ist, fällt vor allem bei einem Langzeitvergleich ins Auge. Gingen im Bistum Fulda im Jahr 1990 noch 25,7 Prozent der Katholiken regelmäßig in die Kirche, waren es 2010 noch 16,9 Prozent. Im Bistum Limburg waren es einst 17,2 Prozent, heute sind es noch 11,6 Prozent, und in der Diözese Mainz ist der Anteil der Gottesdienstbesucher von 18,3 auf 10,7 Prozent gesunken. „Immer mehr Menschen wachsen aus dem Kernbereich heraus“, urteilt Buballa. Gerade dieser Trend dürfte sich angesichts der demographischen Entwicklung noch verstärken.

iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

Gamaliel hat geschrieben:Katholiken kehren Kirche den Rücken
Daraus:
Mögen vor allem im Bezirk Limburg auch Diskussionen über das neue Bischofshaus oder die Veruntreuung von Geld durch einen leitenden Kirchenmitarbeiter Menschen zum Austritt bewogen haben – der wichtigste Grund für den immensen Anstieg war vermutlich der Missbrauchsskandal. Genau lässt sich das aber nicht sagen, denn bei einem Kirchenaustritt müssen die Gründe nicht angegeben werden. (...) Der Wunsch, die Kirchensteuer einzusparen, kann ebenfalls zu einem Kirchenaustritt führen.

iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

Der ehemalige Eschhöfer Pfarrer Hubertus Jansen, Preisträger der Humanistischen Union, aus dessen ehemaligem Pfarrheim nun Wir sind Kirche hinausgeworfen wurde, äußert sich heute in einem hinterhältigen und schäbigen Leserbrief:

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/li ... 6.de.html
Lob von der Piusbruderschaft für den Bischof

Über das Schreiben vom Bischof von Limburg an die Eltern der Schulanfänger wurde bereits am Tag zuvor auf der Homepage der Piusbruderschaft berichtet und auch mit Lob bedacht. Zum Inhalt des Schreibens muss ich keine Stellungnahme abgeben. Jede und jeder ist fähig, sich ein Urteil zu bilden. Was mich aber sehr unangenehm berührt hat und auch "verdächtig" vorkommt, ist die Tatsache, dass ausgerechnet aus dieser radikalen Ecke ein "Lob" ausgesprochen wird. Mit welcher Absicht? Es wird auch verhaltene "Kritik" geäußert: "Leider geht der Bischof aber nicht auf den katastrophalen Zustand des Religionsunterrichts in Deutschland ein." Könnte das eine indirekte Aufforderung an den Bischof sein, sich das Gedankengut der Piusbrüder zu eigen zu machen? Bei mir läuten alle Warnglocken bei Lob aus dieser Ecke.

Hubertus Janssen
Pfarrer i.R.

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ChrisCross
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von ChrisCross »

iustus hat geschrieben:Der ehemalige Eschhöfer Pfarrer Hubertus Jansen, Preisträger der Humanistischen Union, aus dessen ehemaligem Pfarrheim nun Wir sind Kirche hinausgeworfen wurde, äußert sich heute in einem hinterhältigen und schäbigen Leserbrief:

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/li ... 6.de.html
Lob von der Piusbruderschaft für den Bischof

Über das Schreiben vom Bischof von Limburg an die Eltern der Schulanfänger wurde bereits am Tag zuvor auf der Homepage der Piusbruderschaft berichtet und auch mit Lob bedacht. Zum Inhalt des Schreibens muss ich keine Stellungnahme abgeben. Jede und jeder ist fähig, sich ein Urteil zu bilden. Was mich aber sehr unangenehm berührt hat und auch "verdächtig" vorkommt, ist die Tatsache, dass ausgerechnet aus dieser radikalen Ecke ein "Lob" ausgesprochen wird. Mit welcher Absicht? Es wird auch verhaltene "Kritik" geäußert: "Leider geht der Bischof aber nicht auf den katastrophalen Zustand des Religionsunterrichts in Deutschland ein." Könnte das eine indirekte Aufforderung an den Bischof sein, sich das Gedankengut der Piusbrüder zu eigen zu machen? Bei mir läuten alle Warnglocken bei Lob aus dieser Ecke.

Hubertus Janssen
Pfarrer i.R.
Was will man auch von jemandem erwarten, der so lange WsK mit der Bereitstellung des Pfarrheims unterstützt hat. Als ob Pfarrer Janssen sich da noch auf die sehr zutreffende Stellungnahme der FSSPX einlassen würde.
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

ChrisCross hat geschrieben: die sehr zutreffende Stellungnahme der FSSPX
http://www.piusbruderschaft.de/startsei ... unterricht
Die Forderung des Bischofs von Limburg ist an sich lobenswert. Leider geht der Bischof aber nicht auf den katastrophalen Zustand des Religionsunterrichts in Deutschland ein. Selbst Papst Benedikt drückte in seinem Buch "Licht der Welt" seine Verwunderung darüber aus, dass die meisten Kinder trotz Religionsunterricht fast kein Glaubenswissen haben. Von seltenen Ausnahmen abgesehen, wird im Religionsunterricht alles mögliche behandelt: Islam, Buddhismus, Entwicklungshilfe, soziales Verhalten usw. - nur nicht die eigene christliche Religion. Daher kennen die Kinder trotz Religionsunterricht nicht einmal die wichtigsten biblischen Erzählungen und wissen beispielsweise nicht, was die Christen an Ostern oder gar an Pfingsten feiern. Wie sollen sie aber ein christliches Leben führen können, wenn sie über das Christentum nicht mehr wissen, als dass man nett zueinander sein soll?

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Maurus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Maurus »

212 wird Tebartz-van Elst der Weltbischofssynode angehören: http://www.bistumlimburg.de/index.php?p ... d3b9388b8b

ad_hoc
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von ad_hoc »

Maurus hat geschrieben:212 wird Tebartz-van Elst der Weltbischofssynode angehören: http://www.bistumlimburg.de/index.php?p ... d3b9388b8b
Da kommt doch Freude auf, wenn man das liest. Aber was in dem angeführten Link zu erfahren ist:
Papst Benedikt XVI. hat Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofkonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zolitisch, und dem Vorsitzenden der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, zu ordentlichen Mitgliedern der nächsten Weltbischofssynode berufen.
dämpft das Ganze etwas.

Scheinbar hat der Papst nicht mehr die große Auswahl, oder andere Möglichkeiten sind ihm verwehrt.

Gruß. ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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Gallus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Gallus »

ad_hoc hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:212 wird Tebartz-van Elst der Weltbischofssynode angehören: http://www.bistumlimburg.de/index.php?p ... d3b9388b8b
Da kommt doch Freude auf, wenn man das liest. Aber was in dem angeführten Link zu erfahren ist:
Papst Benedikt XVI. hat Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofkonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zolitisch, und dem Vorsitzenden der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, zu ordentlichen Mitgliedern der nächsten Weltbischofssynode berufen.
dämpft das Ganze etwas.

Scheinbar hat der Papst nicht mehr die große Auswahl, oder andere Möglichkeiten sind ihm verwehrt.

Gruß. ad_hoc
Vermutlich ist Bode einfach qua Amt als Vorsitzender der Pastoralkommission dabei. Insofern ist das ein Kuckucksei, das die DBK dem Papst ins Nest gelegt hat.

iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »


iustus
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

http://www.bistumlimburg.de/index.php?p ... be331c4b4
Einen herzlichen Empfang bereiteten die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Albrecht-Förderschule in Höhn Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst. Bei seiner Visitation im katholischen Bezirk Westerwald besuchte der Bischof die Einrichtung und gewann einen Einblick in den Alltag an der Förderschule. Er sprach mit den Mädchen und Jungen, traf mit der Schulleitung und Mitarbeitern zusammen, betete mit der Schulgemeinschaft und erlebte eine Schulstunde in der ersten Klasse mit.
Bild
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

http://www.bistumlimburg.de/index.php?_ ... 6e7fafe5df
Die Liturgie der Kirche gibt – so Bischof Tebartz-van Elst – der Sehnsucht des Menschen nach dem Größeren und Bleibenden Raum. Sie sei das Staunen über die Größe Gottes und die Antwort auf sein Wort, das den Menschen in jeder Feier neu erschaffe. „Liturgie braucht den festlichen Raum und die feierlichen Riten, damit unser Gebet vor Gott aufsteigen kann, wie Weihrauch vor seinem Angesicht“, erklärte Tebartz-van Elst. In der Liturgie solle Gott zu Wort kommen und nicht von Menschen zerredet werden. Es gehe in der Liturgie nicht um den eigenen Geschmack, sondern darum, dass in den heiligen Handlungen Gott an den Menschen handeln könne. Die Ordnung der Kirche sichere den Raum für Gott so, dass der Mensch Gott zu sehen bekomme und sich nicht selbst bespiegle.


Bild
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von cantus planus »

iustus hat geschrieben:http://www.bistumlimburg.de/index.php?_ ... 6e7fafe5df
Die Liturgie der Kirche gibt – so Bischof Tebartz-van Elst – der Sehnsucht des Menschen nach dem Größeren und Bleibenden Raum. Sie sei das Staunen über die Größe Gottes und die Antwort auf sein Wort, das den Menschen in jeder Feier neu erschaffe. „Liturgie braucht den festlichen Raum und die feierlichen Riten, damit unser Gebet vor Gott aufsteigen kann, wie Weihrauch vor seinem Angesicht“, erklärte Tebartz-van Elst. In der Liturgie solle Gott zu Wort kommen und nicht von Menschen zerredet werden. Es gehe in der Liturgie nicht um den eigenen Geschmack, sondern darum, dass in den heiligen Handlungen Gott an den Menschen handeln könne. Die Ordnung der Kirche sichere den Raum für Gott so, dass der Mensch Gott zu sehen bekomme und sich nicht selbst bespiegle.


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Wie ich gerade im Nachbarstrang anmerkte: Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von Robert Ketelhohn »

http://weilburger-nachrichten.de/211/ ... echerteam/

Man studiere besonders die Leserkommentare!
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Re: Bischof von Limburg: Franz-Peter Tebartz-van Elst

Beitrag von ChrisCross »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:http://weilburger-nachrichten.de/2011/0 ... echerteam/

Man studiere besonders die Leserkommentare!
:freude:
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