"Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

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Pilger
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Pilger »

Droht eine zweite Reformation - die Abspaltung der deutschen Kirche von der Una sancta, catholica et apostolica Ecclesia in ROM ?

Der WsK Initiator Christian Weisner zieht angesichts des großen innerkirchlichen Missbrauchskandals vom Leder....
Es geht um eine innere Erneuerung des Klerus, um eine innere Heilung aber nicht um Reformation.
Was der große innerkirchliche Missbrauchskandal mit den neoliberalen Forderungen des problematischen Grüppchen WsK gemein hat, weis vermutlich nur der WsK Initiator Christian Weisner und seine Konsortinnen und Konsorten.

Das tief gehende Problem das die deutschen Bischöfe sofort aufgreifen müssen, ist der Glaubensverlust der Menschen. Es geht nicht um Zölibat, auch nicht um die fehlende Gleichberechtigung von Mann, Frau und der Genderwissenschaft oder um persönliche Befindlichkeiten und Eitelkeiten. Das einzige was mMn jetzt auf den Tisch muss, ist die Neuevangelisierung der Menschen, die Verkündigung der Botschaft des Heils die Worte die Jesus von Nazareth gesprochen hat.
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."

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lutherbeck
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von lutherbeck »

Es geht um eine innere Erneuerung des Klerus, um eine innere Heilung aber nicht um Reformation.
Ist das nicht dasselbe?
Das tief gehende Problem das die deutschen Bischöfe sofort aufgreifen müssen, ist der Glaubensverlust der Menschen.
Das ist richtig!
Es geht nicht um Zölibat, auch nicht um die fehlende Gleichberechtigung von Mann, Frau und der Genderwissenschaft
Doch! Auch darum geht es!
...ist die Neuevangelisierung der Menschen, die Verkündigung der Botschaft des Heils die Worte die Jesus von Nazareth gesprochen hat.
Na; DANN MAN LOS!
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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overkott
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von overkott »

Eigentlich gehört die Botschaft von Buße und Umkehr in die Adventszeit. Deshalb ist es richtig, dass sich die Kirche selbst an die Brust schlägt. Bei der Bußfertigkeit von WsK bin ich mir nicht so ganz sicher. Zugegebenermaßen fällt es jedoch leichter, die Sünden der anderen zu beichten.

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Edi
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Edi »

Pilger hat geschrieben:Es geht um eine innere Erneuerung des Klerus, um eine innere Heilung aber nicht um Reformation.

Das tief gehende Problem das die deutschen Bischöfe sofort aufgreifen müssen, ist der Glaubensverlust der Menschen. Es geht nicht um Zölibat, auch nicht um die fehlende Gleichberechtigung von Mann, Frau und der Genderwissenschaft oder um persönliche Befindlichkeiten und Eitelkeiten. Das einzige was mMn jetzt auf den Tisch muss, ist die Neuevangelisierung der Menschen, die Verkündigung der Botschaft des Heils die Worte die Jesus von Nazareth gesprochen hat.
So ist es, aber da kannst du lange warten bis das geschieht bei den heutigen Bischöfen. Die greifen lieber sekundäre Dinge auf, weil sie dem Mainstream folgen. Schon der vorige Papst hat eine Neuevangelisierung gefordert, geschhen ist aber bis dato nichts. Ich frage mich immer wer das machen soll, wenn die Kirche doch weitgehend bis hin zu den Bischöfen- von Ausnahmen abgesehen - dem Zeitgeist nachhechelt und erst mal selber umkehren müsste.

Der Threadtitel ist schon falsch, denn es ist bisher in dem Sinne gar keine Erneuerung erfolgt. Die wollen im alten Stil weitermachen und da und dort lediglich organisatorische Änderungen samt Publikumsbefragung machen. Da fehlt es doch durchweg und grundlegend an der geistlichen Basis.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Gamaliel
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Gamaliel »

Edi hat geschrieben:Der Threadtitel ist schon falsch, denn es ist bisher in dem Sinne gar keine Erneuerung erfolgt. Die wollen im alten Stil weitermachen und da und dort lediglich organisatorische Änderungen samt Publikumsbefragung machen.
*Räusper*

Das ist doch genau der Sinn dieses Threads. Hier werden alte, gescheiterte Rezepte gesammelt, die von den amtierenden Bischöfen,... den Gläubigen dennoch als Weg der Erneuerung verkauft werden.

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Gamaliel
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Gamaliel »

Von der Kirche zur Charity-Organisation:

Erzdiözese Wien: Modifizierung von Strukturen stets neu aktuell

Daraus:
Eine Diözese ist "zukunftsfähig durch die vielen engagierten Menschen, die zu ihr gehören", erklärte der künftige Wiener Generalvikar.
[...]
Pfarren seien dann "fit und zukunftsfähig", wenn sie Christi Botschaft in der heutigen Welt spürbar werden lassen, z.B. durch karitives Engagement: "Wo es in einer Pfarre eine lebendige Caritasarbeit gibt, die in die Pfarre integriert ist, dort lebt diese Pfarre."

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martin v. tours
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von martin v. tours »

Hiermit verleihe ich dem designierten Wiener Generalvikar Krasa, für diese wertvolle Wortspende,
den "goldenen Schwafel am Bande"
:narr:
martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Niels »

"Nach 4 Jahren nur bescheidene Fortschritte - Katholische Frauengemeinschaft: Forderungen der Würzburger Synode sind Richtschnur für den aktuellen Dialogprozess": http://www.kfd-bundesverband.de/nachric ... 5e2db394d
Zum 4. Jahrestag des Beginns der Würzburger Synode am 3. Januar 211 fordert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), die damals erzielten Richtungsentscheidungen offensiv weiterzuverfolgen. "Viele der 1971 bereits gestellten Fragen sind immer noch nicht beantwortet. So hat die Synode ein eindeutiges Votum für die Zulassung von Frauen zum Diakonat abgegeben (...)
:vogel:
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

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lutherbeck
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von lutherbeck »

Gamaliel hat geschrieben:Von der Kirche zur Charity-Organisation:

Erzdiözese Wien: Modifizierung von Strukturen stets neu aktuell

Daraus:
Eine Diözese ist "zukunftsfähig durch die vielen engagierten Menschen, die zu ihr gehören", erklärte der künftige Wiener Generalvikar.
[...]
Pfarren seien dann "fit und zukunftsfähig", wenn sie Christi Botschaft in der heutigen Welt spürbar werden lassen, z.B. durch karitives Engagement: "Wo es in einer Pfarre eine lebendige Caritasarbeit gibt, die in die Pfarre integriert ist, dort lebt diese Pfarre."
Also auch hier "Sozialverein" und "Religion light"?
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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Pilger
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Pilger »

Gamaliel hat geschrieben:Von der Kirche zur Charity-Organisation:

Erzdiözese Wien: Modifizierung von Strukturen stets neu aktuell

Daraus:
Eine Diözese ist "zukunftsfähig durch die vielen engagierten Menschen, die zu ihr gehören", erklärte der künftige Wiener Generalvikar.
[...]
Pfarren seien dann "fit und zukunftsfähig", wenn sie Christi Botschaft in der heutigen Welt spürbar werden lassen, z.B. durch karitives Engagement: "Wo es in einer Pfarre eine lebendige Caritasarbeit gibt, die in die Pfarre integriert ist, dort lebt diese Pfarre."
Ich werde das Gefühl nicht los, das manche in der Erzdiözese Wien sowie der Kardinal von Wien den ich als WsK - IKvu Sympathisant einschätze, trotz traditionalistischen Deckmäntelchen, die innerkirchliche Sperrspitze der kirchenkritischen Gruppen im deutsch deutschsprachigen Raum gegen die Lehre der Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia bilden.
Komm bald Herr Jesu
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Pilger
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Pilger »

Wer hat noch nicht, wer will noch "Reformen" fordern?

Die Zeit der grossen Bedrängnis!

Reformen in der katholischen Kirche hat der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, gefordert.

Das Problem manifestiert sich nicht in den fehlenden Reformen in der katholische Kirche sondern es fehlt an der Bereitschaft zur Umkehr Gott wieder an die erste Stelle zu setzen. Es fehlt die Nachfrage nach dem Wort Gottes, es fehlt die Bereitschaft in der Kontinuität des katholischen Glaubens zu bleiben.

Herr Glück und andere wünschen sich eine Kirche die sich den modernen Zeitgeist anpasst und das Evangelium nach den (Mehrheits--)Willen der Menschen interpretiert oder gar den Komitees der Menschen in Geschwisterlichkeit die Interpretation der Glaubenslehre je nach Ideologie oder Nutzen überlässt.
Die Botschaft des Jesus von Nazareth ist aber kein Wunschkonzert das nach beliebigen Wünschen, Sehnsüchten oder Eitelkeiten der Menschen oder politischen Ideologien abgeändert oder abgemildert werden kann. Die katholische Kirche muss das verkünden was die katholische Kirche als Wahrheit des Evangeliums erkannt hat. Ob das den Menschen gefällt oder nicht.

Psalm 2

1 Warum toben die Völker, / warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
2 Die Könige der Erde stehen auf, / die Großen haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
3 «Lasst uns ihre Fesseln zerreißen / und von uns werfen ihre Stricke!»
4 Doch er, der im Himmel thront, lacht, / der Herr verspottet sie.
5 Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn, / in seinem Grimm wird er sie erschrecken:
6 «Ich selber habe meinen König eingesetzt / auf Zion, meinem heiligen Berg.»
7 Den Beschluss des Herrn will ich kundtun. / Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du. / Heute habe ich dich gezeugt.
8 Fordre von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, / die Enden der Erde zum Eigentum.
9 Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule, / wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.»
10 Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, / lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
11 Dient dem Herrn in Furcht / und küsst ihm mit Beben die Füße,
12 damit er nicht zürnt / und euer Weg nicht in den Abgrund führt. Denn wenig nur und sein Zorn ist entbrannt. / Wohl allen, die ihm vertrauen!

Ein Pilger wünscht frohe und gesegnete Weihnachten
Zuletzt geändert von holzi am Freitag 24. Dezember 2010, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link repariert
Komm bald Herr Jesu
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Berolinensis
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Berolinensis »

Wer gehofft hat, die "Krise" aufgrund der Mißbrauchsfälle könne Anlaß für eine echte Erneuerung der Kirche sein, sieht sich enttäuscht: Der irische Bischof Séamus Freeman, Vorsitzender des Bischöflichen Rates für Pastorale Erneuerung und Glaubensentwicklung Erwachsener (*grusel*), faßt freudig zustimmend die Reaktionen auf den Hirtenbrief des Hl. Vaters zusammen, die uns nur allzu bekannt sind: Pope's letter disappointed faithful, says bishop

Ein paar Auszüge:
shortcomings in structure and function in the church ... no acknowledgment of the exclusion of lay people from roles where they can make significant contribution ... a church “marked by service, equality, simplicity, truthfulness, humility, inclusion and of compassion for all ... Many respondents called for dialogue relating to sexuality, clerical celibacy and the exclusion of women ... Referring to this as a healthy development, Bishop Freeman said it “can inform a vibrant strategy for the renewal of the church in Ireland”.
:kotz: Gute Nacht, Ecclesia in Hibernia.

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lifestylekatholik
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von lifestylekatholik »

Berolinensis hat geschrieben:Gute Nacht, Ecclesia in Hibernia.
Non modo in Hibernia ecclesia hibernat. :unbeteiligttu:
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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ad-fontes
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von ad-fontes »

Berolinensis hat geschrieben:Wer gehofft hat, die "Krise" aufgrund der Mißbrauchsfälle könne Anlaß für eine echte Erneuerung der Kirche sein, sieht sich enttäuscht: Der irische Bischof Séamus Freeman, Vorsitzender des Bischöflichen Rates für Pastorale Erneuerung und Glaubensentwicklung Erwachsener (*grusel*), faßt freudig zustimmend die Reaktionen auf den Hirtenbrief des Hl. Vaters zusammen, die uns nur allzu bekannt sind: Pope's letter disappointed faithful, says bishop

Ein paar Auszüge:
shortcomings in structure and function in the church ... no acknowledgment of the exclusion of lay people from roles where they can make significant contribution ... a church “marked by service, equality, simplicity, truthfulness, humility, inclusion and of compassion for all ... Many respondents called for dialogue relating to sexuality, clerical celibacy and the exclusion of women ... Referring to this as a healthy development, Bishop Freeman said it “can inform a vibrant strategy for the renewal of the church in Ireland”.
:kotz: Gute Nacht, Ecclesia in Hibernia.

Schön, daß man im Englischen immer gleich erkennt, aus welcher Ecke das kommt (Signalwort: "inclusion" bzw. "inclusivness").

Im Deutschen ist es wohl "gerecht"; - in allen möglichen und unmöglichen Kombinationen.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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cantus planus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von cantus planus »

Herr Zulehner meldet sich mal wieder: http://www.kath.net/detail.php?id=29522
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von lifestylekatholik »

Wer ist denn Herr Zulehner?
Zuletzt geändert von lifestylekatholik am Mittwoch 29. Dezember 2010, 21:52, insgesamt 1-mal geändert.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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cantus planus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von cantus planus »

lifestylekatholik hat geschrieben:Werist denn Herr Zulehner?
Du liest wohl keene Zeitung, wa? :breitgrins:
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von lifestylekatholik »

:kugel:
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Niels »

Er kann's nicht lassen: http://www.salzburg.com/online/homepage ... ext=&mode=
SN: In den innerkirchlichen Fragen der Disziplin und der Moral wird aus Rom in naher Zukunft nichts Neues kommen. Wo sehen Sie dennoch Hoffnungszeichen?

Krätzl: Außerordentlich positiv überrascht hat mich das Eröffnungsreferat, das der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch zur Herbstsession gehalten hat. Er sagte, Stagnation wäre Verrat. Die Kirchenleitung könne nicht darüber hinweggehen, dass viele Katholiken die Ehelosigkeit der Priester infrage stellten.

Eine andere gewichtige Stimme ist der bekannte Jesuit Henri Boulad. Er fordert die Gläubigen und die Bischöfe auf, nicht auf Lösungen aus dem Vatikan zu warten.
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cantus planus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von cantus planus »

Niels hat geschrieben:Er kann's nicht lassen: http://www.salzburg.com/online/homepage ... ext=&mode=
Sogar die Kirchenaustritte haben erstmals das innerste Segment der katholischen Pfarrgemeinden erreicht. Nicht selten sind es erwachsene Kinder von Pfarrgemeinderäten, von kirchlich engagierten Eltern, die nicht mehr dazugehören wollen.
:kugel: :kugel: :kugel:
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von cantus planus »

Realsatire. Mehr kann man dazu nicht sagen.
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Gamaliel
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Gamaliel »

Stuttgarter Bischof will "mutige Schritte" bei Reformen

Daraus:
Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, hat sich für Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen.
[...]
Der Bischof sprach sich dafür aus, auch Fragen wie die nach der Stellung von Frauen in der katholischen Kirche anzugehen. Hier müssten "mutige Schritte" getan werden. Auch im Blick auf Geschiedene und Wiederverheiratete brauche es "barmherzigere Lösungen", sagte er. [...] Viele Christen wünschten sich auch die Möglichkeit eines gemeinsamen Eucharistie-Empfangs für katholisch-evangelische Ehepaare.
:nein:

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cantus planus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von cantus planus »

Die Kirche blühte im Abendland, und brachte Kunst, Musik und Theologie der Meisterklasse hervor. Irgendwann frisst sich die Dekadenz in dieses Gebäude, und übrig bleibt eine Wüste. Sowas gab es in der Kirchengeschichte schon häufiger. Man denke einmal an die frühere Bedeutung der afrikanischen Kirche vor und nach Augustinus. Am Beispiele dieser früheren Diözesen können wir freilich auch sehen: ist die Kirche erstmal untergegangen, hält sich der Wüstensand sehr hartnäckig.

Die Kirche Christi kann nicht untergehen. Sie wird weiter wachsen und gedeihen. Dass davon das Abendland noch profitieren wird, wage ich nicht mehr zu hoffen. Uns bleibt der Weg in die Katakomben.
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Edi
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Edi »

Gamaliel hat geschrieben:Stuttgarter Bischof will "mutige Schritte" bei Reformen

Daraus:
Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, hat sich für Reformen in der katholischen Kirche ausgesprochen.
[...]
Der Bischof sprach sich dafür aus, auch Fragen wie die nach der Stellung von Frauen in der katholischen Kirche anzugehen. Hier müssten "mutige Schritte" getan werden. Auch im Blick auf Geschiedene und Wiederverheiratete brauche es "barmherzigere Lösungen", sagte er. [...] Viele Christen wünschten sich auch die Möglichkeit eines gemeinsamen Eucharistie-Empfangs für katholisch-evangelische Ehepaare.
:nein:
Was sind das auch für sog. Bischöfe!
Wenn er schon den gemeinsamen Empfang fordert, warum dann nicht auch die Beichte des evangelischen Partners, die ja Vorraussetzung zum Empfang wäre, wenn man mal andere Vorrausetzungen einfach weglässt. Was hat da der vorige Papst geleistet, dass er solche Leute ins Bischofsamt holte.

Manchmal fragt man sich, wo diese Leute gelernt haben und ob sie nicht besser nochmals die Schulbank drücken sollten. Wenn jeder Handwerler und Arbeiter in seinem jeweiligen Metier auch immer so einen Pfusch vorschlagen und ausführen würde, dann hätten die Bischöfe, die letztlich alle von den arbeitenden und Steuer zahlenden Menschen leben, gar kein Einkommen mehr und müssten betteln gehen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von holzi »

Die Predigt meines Pfarrers gestern und heute ging genau in die gleiche Richting. :roll:

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Edi
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Edi »

holzi hat geschrieben:Die Predigt meines Pfarrers gestern und heute ging genau in die gleiche Richting. :roll:
Diesen Leute geht es allen zu gut. Man sollte ihnen den Geldhahn abdrehen und wenn man in der Kirche bleibt, sein Geld nur noch an die geben, die die Kirchenlehre lehren.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Maurus »

Edi hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:Die Predigt meines Pfarrers gestern und heute ging genau in die gleiche Richting. :roll:
Diesen Leute geht es allen zu gut. Man sollte ihnen den Geldhahn abdrehen und wenn man in der Kirche bleibt, sein Geld nur noch an die geben, die die Kirchenlehre lehren.
Seit Jahr und Tag predigen selbsternannte Kirchenreformer, dass nur FO, Zölibatsabschaffung etc die Kirche retten wird. Irgendwann glauben das eben auch die Priester. Sie sehen sich mit gewaltigen Strukturprozessen konfrontiert und greifen buchstäblich nach jedem Strohhalm. Das ist mE oft auch eine Erklärung für viele der nicht zuletzt auf diese Plattform angeprangerten Experimente. Ich habe schon öfters Geistliche getroffen, die der Volkskirche und ihrer Frömmigkeit nachtrauern, aber aus irgendeiner Verbildung heraus glauben, dass diese Form überholt und wo noch vorhanden niederzuhalten seien - eben um "zeitgemäß" zu sein. Es hat etwas von einer Identitätsstörung, wenn man das so sagen kann.

Wenn all das umgesetzt ist, was sie fordern, werden sie staunend in die Runde blicken, Bischöfe werden sich "verwundert" zu Wort melden, weil sie plötzlich merken, dass sich gar nichts verändert hat. Eine Glaubenskrise kann man durch aufgeweichte Zulassungskriterien und weiteres Absenken des Niveaus eben nicht beheben.

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holzi
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von holzi »

Edi hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:Die Predigt meines Pfarrers gestern und heute ging genau in die gleiche Richting. :roll:
Diesen Leute geht es allen zu gut. Man sollte ihnen den Geldhahn abdrehen und wenn man in der Kirche bleibt, sein Geld nur noch an die geben, die die Kirchenlehre lehren.
Lang dauert's eh nimmer. Er möchte möglichst schon in zwei bis drei Jahren in Pension gehen. Aber ob halt wirklich was Besseres nachkommt?

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Edi
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Edi »

Maurus hat geschrieben: Seit Jahr und Tag predigen selbsternannte Kirchenreformer, dass nur FO, Zölibatsabschaffung etc die Kirche retten wird. Irgendwann glauben das eben auch die Priester..
Wenn ein Priester nicht nur seinen Dienst abspult, sondern vom Evangelium wahrhaft überzeugt ist, weil er es selber an sich erfahren hat, wird er auf solche falschen Reformer nicht hereinfallen. Die Kirche braucht keine Reformen, sondern braucht Menschen, die umkehren und nicht solche, die aus Gewohnheit in die Kirche gehen, weil ja der Herrgott doch ein rechter Mann sei. Solange man das nicht wieder neu kapiert und umsetzt, wird es weiter bergab gehen. Aber wenn schon Bischöfe meinen, Volxbefragungen duchführen zu müssen, dann käme man weiter, dann ist nicht viel zu erwarten.
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von martin v. tours »

:klatsch:
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Maurus »

Edi hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben: Seit Jahr und Tag predigen selbsternannte Kirchenreformer, dass nur FO, Zölibatsabschaffung etc die Kirche retten wird. Irgendwann glauben das eben auch die Priester..
Wenn ein Priester nicht nur seinen Dienst abspult, sondern vom Evangelium wahrhaft überzeugt ist, weil er es selber an sich erfahren hat, wird er auf solche falschen Reformer nicht hereinfallen. Die Kirche braucht keine Reformen, sondern braucht Menschen, die umkehren und nicht solche, die aus Gewohnheit in die Kirche gehen, weil ja der Herrgott doch ein rechter Mann sei. Solange man das nicht wieder neu kapiert und umsetzt, wird es weiter bergab gehen. Aber wenn schon Bischöfe meinen, Volxbefragungen duchführen zu müssen, dann käme man weiter, dann ist nicht viel zu erwarten.
Bei mir rennst du da offene Türen ein. Jetzt muss nur noch der Klerus auf den Trichter kommen :breitgrins:.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen"

Beitrag von Edi »

Maurus hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben: Seit Jahr und Tag predigen selbsternannte Kirchenreformer, dass nur FO, Zölibatsabschaffung etc die Kirche retten wird. Irgendwann glauben das eben auch die Priester..
Wenn ein Priester nicht nur seinen Dienst abspult, sondern vom Evangelium wahrhaft überzeugt ist, weil er es selber an sich erfahren hat, wird er auf solche falschen Reformer nicht hereinfallen. Die Kirche braucht keine Reformen, sondern braucht Menschen, die umkehren und nicht solche, die aus Gewohnheit in die Kirche gehen, weil ja der Herrgott doch ein rechter Mann sei. Solange man das nicht wieder neu kapiert und umsetzt, wird es weiter bergab gehen. Aber wenn schon Bischöfe meinen, Volxbefragungen duchführen zu müssen, dann käme man weiter, dann ist nicht viel zu erwarten.
Bei mir rennst du da offene Türen ein. Jetzt muss nur noch der Klerus auf den Trichter kommen :breitgrins:.
Der Klerus ist aber weitgehend deformiert. Wieviele werden da dabei sein, die aus unlauteren Gründen diesen Beruf ergriffen haben! Einer aus Linz, der jetzt ungeschoren mit einer Frau zusammenlebt, hat ja gesagt, er sei Priester geworden, weil er es da mit Menschen zu tun habe. Das sind gerade die "richtigen" Motive und ich fürchte, dass es solche und ähnliche viele gibt. Daher geht da auch nichts voran. Auch Bischof Fürst, der einerseits indische Priesterarbeit fördert, hat nicht verstanden. Die Inder sind im Sinne der Umkehr tätig, warum kommt dann der Bischof auf solche reformerischen Schnapsideen? Muss er auf allen Schultern Wasser tragen und seinem Kirchenoberlaiengremium ja nichts entgegensetzen?
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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