Das waren doch die weniger hellen Hellenisten. Die Hellen kommen erst einen Satz später. Die Landsleute von Paulus waren eher auf Wunder aus, während die Hellenisten gesagt haben: Völlig klar, dieser Jesus.Raphael hat geschrieben:Jedoch war auch Paulus der Ansicht, daß selbst den besonders hellen Hellenisten das Licht gebracht werden muß. Lies einmal nach in 1 Kor 1, 23!overkott hat geschrieben:Das hat besonders hellen Hellenisten natürlich sofort eingeleuchtet.cantus planus hat geschrieben:Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. (Linus hat geschrieben:Nein, er war kein (Er-)Leuchter. Johannes 8,12cantus planus hat geschrieben: in der Bibel nachlesen. Ebenso war Christus nicht ein Erleuchteter unter vielen, sondern der Erleuchter schlechthin. !Er ist das Licht selbst, nicht die Kerze.
) Sondern ich meinte genau das mit dem Erleuchter. Nur das Licht selbst kann andere erleuchten. Das ist überhaupt kein Widerspruch.
Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
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Raphael
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Die Einen spotteten und die Anderen wollten Paulus noch ein anderes Mal hören; lediglich Dionysius und Damaris gehörten offenbar zu den "hellen Hellenisten" .............overkott hat geschrieben:Das waren doch die weniger hellen Hellenisten. Die Hellen kommen erst einen Satz später. Die Landsleute von Paulus waren eher auf Wunder aus, während die Hellenisten gesagt haben: Völlig klar, dieser Jesus.Raphael hat geschrieben:Jedoch war auch Paulus der Ansicht, daß selbst den besonders hellen Hellenisten das Licht gebracht werden muß. Lies einmal nach in 1 Kor 1, 23!overkott hat geschrieben:Das hat besonders hellen Hellenisten natürlich sofort eingeleuchtet.cantus planus hat geschrieben:Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. () Sondern ich meinte genau das mit dem Erleuchter. Nur das Licht selbst kann andere erleuchten. Das ist überhaupt kein Widerspruch.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Der Knackpunkt in Athen war die Auferstehung. Das war eine Wunderverkündigung. Damit war er aber bei den Hellenisten schief gewickelt. Deshalb ist er nach Korinth rüber. Dort war seine Verkündigung viel heller. Der ganze Erste Korintherbrief ist ausgesprochen hell. Auch das 15. Kapitel über die Auferstehung ist sehr geistig. Diese weisheitliche Verkündigung hat in Korinth gefruchtet.Raphael hat geschrieben:Die Einen spotteten und die Anderen wollten Paulus noch ein anderes Mal hören; lediglich Dionysius und Damaris gehörten offenbar zu den "hellen Hellenisten" .............overkott hat geschrieben:Das waren doch die weniger hellen Hellenisten. Die Hellen kommen erst einen Satz später. Die Landsleute von Paulus waren eher auf Wunder aus, während die Hellenisten gesagt haben: Völlig klar, dieser Jesus.Raphael hat geschrieben:Jedoch war auch Paulus der Ansicht, daß selbst den besonders hellen Hellenisten das Licht gebracht werden muß. Lies einmal nach in 1 Kor 1, 23!overkott hat geschrieben:Das hat besonders hellen Hellenisten natürlich sofort eingeleuchtet.cantus planus hat geschrieben:Deshalb habe ich ja auch nicht behauptet, dass er eine Leuchte gewesen sei. () Sondern ich meinte genau das mit dem Erleuchter. Nur das Licht selbst kann andere erleuchten. Das ist überhaupt kein Widerspruch.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Man muß das vielleicht noch weiter differenzieren. Es gibt diesen eher generischen, auf die Yoga-Sutras von Patanjali zurückgehenden "spirituellen Hintergrund", den man meiner Meinung nach durchaus ausblenden kann, wenn man sich nur für die Gymnastik unteressiert, auch wenn sich natürlich die Frage stellt, inwieweit die doch recht ichbezogene Yoga-Praxis an sich geistlich schädlich ist. Es gibt aber zweitens die ganz konkrete Gefahr, daß manche Yogakurse ganz direkt als Rekrutierungsstellen für dubiose hinduistische Gurusekten dienen. Wenn da einmal wo Bilder von Indern mit Punkt auf der Stirn auftauchen, heißt es rennen, was geht.Lutheraner hat geschrieben:Ich wage zu bezweifeln, dass der durchschnittliche mitteleuropäische Teilnehmer eines Yoga-Kurses darin etwas anderes als Gymnastik mit Entspannungsübungen sieht. Ich finde es aber gut, dass Ihr hier auf den religiösen Hintergrund hingewiesen habt, der mir so bislang gar nicht klar war.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Das weiß man eben nicht. Es gibt Sekten, die gezielt über "harmlose" Yogakurse Mitglieder werben wollen. Irgendwann merkt man das sicher, aber wer weiß, ob rechtzeitig? Aber auch die nicht organisierten Wald-und-Wiesen Yogalehrer haben typischerweise ein stark esoterisch geprägtes Weltbild, das mit der Zeit irgendwie abfärbt. Übrigens sehen die das "Problem" durchaus auch andersrum: Auf deutschen Yogaseiten habe ich einmal eine ernsthafte Diskussion über die Frage gesehen, ob die Taufe nicht den Effekt hat, Chakren zu versiegeln und damit die angestrebte Selbsterlösung zu verhindern. Das ist das Gedankengut, dem man sich im Yogakurs nebenan möglicherweise aussetzt.lifestylekatholik hat geschrieben:Wird denn das alles in den Feld-Wald-und-Wiesen-Joga-Kursen überhaupt angesprochen? Gehn die Leutchen nicht so zu Jogakursen, wie sie auch Schlammpackungen in nem Kuraufenthalt nehmen, also ohne theoretischen Hintergrund?Nassos hat geschrieben:Genau um diesen Mist geht's. Geht man auf den Dreieinigen Gott zu? NEIN. Also: in den Müll damit, denn es ist eine Falle.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Liobas garantiert nebenwirkungsfreie Meditationsanleitung:
1. Ziehen Sie bequeme lockere Kleidung an.
2.Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen
3. Setzen Sie sich in entspannter Position hin.
4. Konzentrieren Sie ihr inneres Selbst auf ihren Ooommmphalos.
5. Eventuell finden sie bei näherer Betrachtung in selbigem etliche Fusseln.
Diese sind nicht schädlich, helfen Ihnen entgegen landläufiger Meinung aber auch nicht die Rätsel
des Universums zu entschlüsseln.
6.Enfernen sie die Fusseln, stehen Sie langsam auf und widmen Sie sich wieder sinnvollen
Tätigkeiten.
Damit könnten wir diesen Thread doch tatsächlich schliessen.
1. Ziehen Sie bequeme lockere Kleidung an.
2.Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen
3. Setzen Sie sich in entspannter Position hin.
4. Konzentrieren Sie ihr inneres Selbst auf ihren Ooommmphalos.
5. Eventuell finden sie bei näherer Betrachtung in selbigem etliche Fusseln.
Diese sind nicht schädlich, helfen Ihnen entgegen landläufiger Meinung aber auch nicht die Rätsel
des Universums zu entschlüsseln.
6.Enfernen sie die Fusseln, stehen Sie langsam auf und widmen Sie sich wieder sinnvollen
Tätigkeiten.
Damit könnten wir diesen Thread doch tatsächlich schliessen.
Zuletzt geändert von Lioba am Mittwoch 28. Oktober 2009, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Gottesliebe und Nächstenliebe, Ora et labora, Kontemplation und Aktion - das ist der natürliche monastische Rhythmus. Beten bedeutet Ruhe finden in Gott. Daher rührt die Kraft für den Alltag. Christliches Yoga kann eine Form des Gottesschlafes sein, den auch der heilige Bonaventura beschreibt. Diese geistliche Übung ist sinnvoll, wenn sie für den Nächsten öffnet.
Zu warnen ist dagegen vor Schlafmangel:
http://docs.google.com/gview?a=v&q=cach ... uOTVd5lfjQ
Zu warnen ist dagegen vor Schlafmangel:
http://docs.google.com/gview?a=v&q=cach ... uOTVd5lfjQ
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Dieser Warnung möchte ich mich nicht verschliessen und wünsche allerseits gute Nacht. 
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Lioba hat geschrieben:Dieser Warnung möchte ich mich nicht verschliessen und wünsche allerseits gute Nacht.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Und den Ohrschmalz nicht allzu heftig reinigen, schützt er doch vor Schimmel im Ohr.Lioba hat geschrieben:Liobas garantiert nebenwirkungsfreie Meditationsanleitung:![]()
1. Ziehen Sie bequeme lockere Kleidung an.
2.Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen
3. Setzen Sie sich in entspannter Position hin.
4. Konzentrieren Sie ihr inneres Selbst auf ihren Ooommmphalos.
5. Eventuell finden sie bei näherer Betrachtung in selbigem etliche Fusseln.
Diese sind nicht schädlich, helfen Ihnen entgegen landläufiger Meinung aber auch nicht die Rätsel
des Universums zu entschlüsseln.
6.Enfernen sie die Fusseln, stehen Sie langsam auf und widmen Sie sich wieder sinnvollen
Tätigkeiten.
Damit könnten wir diesen Thread doch tatsächlich schliessen.
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Nassos hat geschrieben:Und den Ohrschmalz nicht allzu heftig reinigen, schützt er doch vor Schimmel im Ohr.Lioba hat geschrieben:Liobas garantiert nebenwirkungsfreie Meditationsanleitung:![]()
1. Ziehen Sie bequeme lockere Kleidung an.
2.Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen
3. Setzen Sie sich in entspannter Position hin.
4. Konzentrieren Sie ihr inneres Selbst auf ihren Ooommmphalos.
5. Eventuell finden sie bei näherer Betrachtung in selbigem etliche Fusseln.
Diese sind nicht schädlich, helfen Ihnen entgegen landläufiger Meinung aber auch nicht die Rätsel
des Universums zu entschlüsseln.
6.Enfernen sie die Fusseln, stehen Sie langsam auf und widmen Sie sich wieder sinnvollen
Tätigkeiten.
Damit könnten wir diesen Thread doch tatsächlich schliessen.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Niels, das war durchaus ernst gemeint. Ein Kollege hatte vor einiger Zeit genaus dieses Problem. Ich wußte das bis dato auch nicht.
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
-
Raphael
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Hmmm, ich glaube, daß eher die Menschwerdung Gottes der Knackpunkt war.overkott hat geschrieben:Der Knackpunkt in Athen war die Auferstehung.
Mit dem Gott der Philosophen hatten sich die Griechen bereits in ihrer geistesgeschichtlichen Entwicklung angefreundet. Das jedoch ein Ewiger Mensch wird, indem ER Fleisch annimmt und unter uns lebt, sprengte sämtliche Gottesvorstellungen. Und das dieser dann auch noch bestimmt wird, am Ende der Tage den Erdkreis zu richten, setzte dem Ganzen wohl die Krone auf.
Aber zugegebenermaßen bin ich zu dieser Einsicht völlig ohne Yoga gekommen, jedermann überprüfe sie daher selber!
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Wusste gar nicht, dass der Hl Bonaventura auch im Ashram war.overkott hat geschrieben:Gottesliebe und Nächstenliebe, Ora et labora, Kontemplation und Aktion - das ist der natürliche monastische Rhythmus. Beten bedeutet Ruhe finden in Gott. Daher rührt die Kraft für den Alltag. Christliches Yoga kann eine Form des Gottesschlafes sein, den auch der heilige Bonaventura beschreibt. Diese geistliche Übung ist sinnvoll, wenn sie für den Nächsten öffnet.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Lass ihn bitte auch dort..
.
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Am Anfang hörten die Menschen Paulus auf dem Areopag zu, am Ende schüttelten viele den Kopf. Dabei waren nicht alle Griechen Philosophen verschiedener Schulen. Da gab es auch den Tempelkult von Ephesus etwa und eine entsprechende Mythologie.Raphael hat geschrieben:Hmmm, ich glaube, daß eher die Menschwerdung Gottes der Knackpunkt war.overkott hat geschrieben:Der Knackpunkt in Athen war die Auferstehung.
Mit dem Gott der Philosophen hatten sich die Griechen bereits in ihrer geistesgeschichtlichen Entwicklung angefreundet. Das jedoch ein Ewiger Mensch wird, indem ER Fleisch annimmt und unter uns lebt, sprengte sämtliche Gottesvorstellungen. Und das dieser dann auch noch bestimmt wird, am Ende der Tage den Erdkreis zu richten, setzte dem Ganzen wohl die Krone auf.
Aber zugegebenermaßen bin ich zu dieser Einsicht völlig ohne Yoga gekommen, jedermann überprüfe sie daher selber!
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Im Franziskaner-Ashram in Paris.songul hat geschrieben:Wusste gar nicht, dass der Hl Bonaventura auch im Ashram war.overkott hat geschrieben:Gottesliebe und Nächstenliebe, Ora et labora, Kontemplation und Aktion - das ist der natürliche monastische Rhythmus. Beten bedeutet Ruhe finden in Gott. Daher rührt die Kraft für den Alltag. Christliches Yoga kann eine Form des Gottesschlafes sein, den auch der heilige Bonaventura beschreibt. Diese geistliche Übung ist sinnvoll, wenn sie für den Nächsten öffnet.
Wir lernen heute zwei neue Vokabeln:
Novizenmeister = Yogi
Kloster = Ashram
Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
-
Miserere Nobis Domine
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
overkott,
Lies doch mal das Buch von Vater Seraphim...
Lies doch mal das Buch von Vater Seraphim...
-
Raphaela
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Dazu braucht es doch keine Studie. Schon Ignatius v. Loyola hat in seinen "Geistlichen Übungen" geschrieben, dass an erster Stelle der Schlaf steht, weil dieser wichtig ist.overkott hat geschrieben: Zu warnen ist dagegen vor Schlafmangel:
http://docs.google.com/gview?a=v&q=cach ... uOTVd5lfjQ
Wer also ausgeschlafen ist, kann auch (normalerweise) den Tag, bewältigen, egal, was ansteht.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Jesus: Global Playeroverkott hat geschrieben:Im Franziskaner-Ashram in Paris.songul hat geschrieben:Wusste gar nicht, dass der Hl Bonaventura auch im Ashram war.overkott hat geschrieben:Gottesliebe und Nächstenliebe, Ora et labora, Kontemplation und Aktion - das ist der natürliche monastische Rhythmus. Beten bedeutet Ruhe finden in Gott. Daher rührt die Kraft für den Alltag. Christliches Yoga kann eine Form des Gottesschlafes sein, den auch der heilige Bonaventura beschreibt. Diese geistliche Übung ist sinnvoll, wenn sie für den Nächsten öffnet.
Wir lernen heute zwei neue Vokabeln:
Novizenmeister = Yogi
Kloster = Ashram
Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
Heilige: Großaktionäre der Theosis
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Kotti, heute haste aber wieder mal’n besonders heftjen Schub, wa?overkott hat geschrieben:Wir lernen heute zwei neue Vokabeln:
Novizenmeister = Yogi
Kloster = Ashram
Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Das ist ja erstmal die Frage. Zu einem Dialog ohne Missverständnisse gehört auch die Sprache- gerade im Hinduismus betimmt nicht ohne-Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
Gottessohn- Gefahr der Verwechslung mit Göttersohn, Halbgott etc.
Kann ich ohne Gefahr den Novizenmeister als Yogi bezeichnen?
Die Sprache ist nur ein Teil des ganzen Problems, aber schon eines, das sorgfältig bedacht werden muss.
Die Übernahme des Ashram- Modells als spezifisch indische Form des Klosters oder als Form des gemeinsamen Lebens, die vom Kloster zu unterscheiden ist oder ist es überhaupt nicht mit dem christlichen Denken kompatibel? Wenn wir hier schlampen, kann der Synkretismus durch die Hintertür hereinkommen. Wenn ich dagegen den Hintergrund des anderen gar nicht berücksichtige, kann ich mich nicht verständlich machen.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Wie bei "Wer Wird Millionär" ist der Publikumsjoker bei solch eine Prozentzahl recht zuverlässig. Ich wollte nur, es wären etwas mehr, die hinter den Prozentzahlen stecken....
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Ich räume ein, dass ich bei thomistischen Übersetzungen des Artistoteles in christliche Theologie auch die Gefahr eines problematischen Synkretismus sehe. Mutig war Thomas schon, dass er zum arabischen Reimport nach Europa des Aristoteles als neue Modephilosophie versuchte, sich christlich kompent zu äußern. Ob ihm das immer gelungen ist, steht auf einem anderen Blatt. Bonaventura wies auf jeden Fall zu Recht auf Christus als Maßstab für christliches Denken hin und dessen kritischer Grundhaltung gegenüber Gesetzen als Menschenmachwerk und Weisheiten dieser Welt.Lioba hat geschrieben:Das ist ja erstmal die Frage. Zu einem Dialog ohne Missverständnisse gehört auch die Sprache- gerade im Hinduismus betimmt nicht ohne-Wann können wir diese Vokablen gebrauchen? Wenn wir mit Leuten reden, die diese Sprache sprechen.
Gottessohn- Gefahr der Verwechslung mit Göttersohn, Halbgott etc.
Kann ich ohne Gefahr den Novizenmeister als Yogi bezeichnen?
Die Sprache ist nur ein Teil des ganzen Problems, aber schon eines, das sorgfältig bedacht werden muss.
Die Übernahme des Ashram- Modells als spezifisch indische Form des Klosters oder als Form des gemeinsamen Lebens, die vom Kloster zu unterscheiden ist oder ist es überhaupt nicht mit dem christlichen Denken kompatibel? Wenn wir hier schlampen, kann der Synkretismus durch die Hintertür hereinkommen. Wenn ich dagegen den Hintergrund des anderen gar nicht berücksichtige, kann ich mich nicht verständlich machen.
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Und da war er wohl nicht der einzige.overkott hat geschrieben:Bonaventura wies auf jeden Fall zu Recht auf Christus als Maßstab für christliches Denken hin und dessen kritischer Grundhaltung gegenüber Gesetzen als Menschenmachwerk und Weisheiten dieser Welt.
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Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Mich würde an der Umfrage interessieren, was denn für Elemente des Yoga ins Christentum übernommen werden können.
Ach übrigens, ich habe mein "Orthodoxie und die Religion der Zukunft" zurückbekommen. Im Vorwort dieser Aufgabe steht unter anderem
Kennt jemand diese Constance Cumbey, evtl. auch ihr Buch und kann hier etwas darüber sagen?
Danke und Gruß,
Nassos
Ach übrigens, ich habe mein "Orthodoxie und die Religion der Zukunft" zurückbekommen. Im Vorwort dieser Aufgabe steht unter anderem
Zur Erklärung: Vt. Seraphim Rose war der Verfasser des Buches "Orthodoxie und die Religion der Zukunft", welches sich genau mit der hiesig besprochenen Thematik befasst. Die Bruderschaft des Hl. Hermann war der Ort, in dem er als Mönch und Priestermönch lebte (Nordalaska).Jetzt, da die Bewegung des New Age dermaßen sichtbar und stark ist, herrscht eine hohe Anzahl "warnender" Bücher christlicher Autoren. 1983, ein Jahr nach Vt. Seraphims Tod, wurde eins dieser Bücher zum Bestseller - Nummer 1 an Verkäufen unter den protestantischen Christen: "Die versteckten Gefahren des Regenbogens: Die Bewegung des New Age und die aufkommende Ära der Barbarei" der Rechtsanwältin Constance Cumbey. .... Dann, im Jahre 1988, stieß sie auf "Die Orthodoxie und die Religion der Zukunft". Dieses Buch, geschrieben von einem Vorgänger auf diesem Gebiet, war für sie wie eine Offebarung. Sie schrieb an die Bruderschaft des Hl. Hermann: "Jemand schickte mir eine Ausgabe des Buches Vt. Seraphims ungefähr vor einem Jahr, und ich betrachte es als das wichtigste Buch, das ich bis heute zu diesem Thema gelesen habe. Vater Rose zu lesen, ist wie klares Wasser zu trinken nach Herumwälzen in Schlamm! Ich habe das Buch in meinen öffentlichen Gesprächen und meinen Radiointerviews vielen Menschen empfohlen"
Kennt jemand diese Constance Cumbey, evtl. auch ihr Buch und kann hier etwas darüber sagen?
Danke und Gruß,
Nassos
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Hallo Songul,
vielen Dank.
Hast Du das Buch schon gelesen? Wie findest Du es?
Gruß,
Nassos
vielen Dank.
Hast Du das Buch schon gelesen? Wie findest Du es?
Gruß,
Nassos
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Raphaela
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- Registriert: Dienstag 11. September 2007, 17:53
- Wohnort: Erzbistum Freiburg;südlichster Südschwarzwald "Dreiland": CH-D-F
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Ich denke, dieser Beitrag passt auch hierher. Er zeigt ziemlich deutlich, wie manche Leute zum angeblichen Buddismus kommen und dabei doch etwas anderes leben.- Und es zeigt,wie die Lehrer des Buddhismus durch ihre Art andere "bekehren" können, jedoch nicht unbedingt das sagen, was sie glauben.
Falls der Beitrag sich besser woanders eignet, darf er auch verschoben werden.
Falls der Beitrag sich besser woanders eignet, darf er auch verschoben werden.
- Berolinensis
- Beiträge: 4988
- Registriert: Mittwoch 9. September 2009, 16:40
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Immer schwierig, hier den passenden Strang zu finden, deshalb crossposte ich mal hier: http://kreuzgang.org/viewtopic.php?p=355266#p355266
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus
Sehr guter Thread, danke!
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Grenzen zwischen Dialog und Synkretismus

Wir haben einen Yoga Lehrer in unsrer Kirche. Wenn immer Father's sermon, mmmh, zu lang wird, schaue ich mal wie der liebe Al mit was für verbretzelten Beinen auf dem Boden sitzt.... Ich käme da nimmer wieder hoch.
Joseph, wintersteif....
We are drowning in information and starving for knowledge.
