"Jahr des Glaubens" 2012/2013
Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
ein Witzbold ist der, der meint, ein normales Jahr in einer Pfarrgemeinde sei kein Jahr des Glaubens.
- Athanasius0570
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Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Also ich kenne eine kleine Pfarre in Oberösterreich, da haben die Schüler der 3. u. 4. Schulstufe (letztes Schuljahr) im Religionsunterricht ein Plakat zu den 12 Glaubensartikeln gemacht, das ist seit September in der Pfarrkirche zu sehen. 
Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus. (1 Thess 5, 16-18)
Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Gallus hat geschrieben:Ein Witz ist eher ein Pfarrer, der sich von einem "Jahr des Glaubens" überfordert fühlt.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Fragesteller
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Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Umu hat aber recht, dass solche aktionistischen Themenjahre überflüssig sind, schon im säkularen Bereich, aber noch mehr in der Kirche, die ja die Zeit in ganz eigener Weise strukturiert.
Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Ich habe das Jahr des Glaubens so verstanden, daß insbesondere Laien sich sichtbar und hörbar machen sollen im Apostolat.
Der Klerus macht ja nix anderes (wie Umu bereits erwähnt hat).
"Von oben" - Aktionen kommen eh' nur ins Gerede wegen angeblicher "Verfehltheit" (wie man sieht).
Der Klerus macht ja nix anderes (wie Umu bereits erwähnt hat).
"Von oben" - Aktionen kommen eh' nur ins Gerede wegen angeblicher "Verfehltheit" (wie man sieht).
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Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Warum sieht es dann so trübe aus in der Kirche oder musste jemand dieses Jahr ausrufen? Derjenige hat doch gemerkt, dass hier grosse Mängel vorliegen.Dompfaff hat geschrieben:Ich habe das Jahr des Glaubens so verstanden, daß insbesondere Laien sich sichtbar und hörbar machen sollen im Apostolat.
Der Klerus macht ja nix anderes (wie Umu bereits erwähnt hat).
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Nein, überhaupt nicht. Papst Benedikt ging es um die Neuevangelisation. In relativ kurzer Folge ein Priesterjahr und ein Jahr des Glaubens folgen zu lassen, war da eigentlich eine geniale Idee. Die Kirche hätte in diesen beiden Jahren wirklich wieder zu sich finden können. Zuerst schauen die Priester auf den Pfarrer von Ars und lernen wieder, worin ihre Berufung eigentlich besteht. Und dann schauen die Priester und ihre Gemeinden noch einmal gemeinsam auf den Glauben, konzentrieren sich auf das für die Kirche Wesentliche, und verdrängen den ganzen Firlefanz, der in der Kirche heute viel zu viel Aufmerksamkeit beansprucht.Fragesteller hat geschrieben:Umu hat aber recht, dass solche aktionistischen Themenjahre überflüssig sind, schon im säkularen Bereich, aber noch mehr in der Kirche, die ja die Zeit in ganz eigener Weise strukturiert.
Nur ist ein Papst alleine bei der Durchführung eines solchen Planes natürlich relativ machtlos. Wenn z.B. die träge deutsche Bürokratenriege partout nicht auf das Heilige schauen und sich unbedingt weiter mit Unsinn wie dem Dialogprozeß selbst von den wichtigen Dingen ablenken will, dann ist alle römische Mühe vergebens. Herausragende Ausnahmen die Kardinal Meisner und der Eucharistische Kongress waren leider eben nur dies: Ausnahmen.
Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Man fragt sich allerdings, wie Laien nach Jahrzehnten der Verluderung von Religionsunterricht und Katechese nun, wo sie selber nichts mehr wissen, eine Neuevangelisierung stemmen sollen.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Zunächst mal an sich selbst.....Peregrin hat geschrieben:Man fragt sich allerdings, wie Laien nach Jahrzehnten der Verluderung von Religionsunterricht und Katechese nun, wo sie selber nichts mehr wissen, eine Neuevangelisierung stemmen sollen.
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
"VERLUDERUNG" ???
Gell, es macht Spaß, immer mal wieder das MG in die Reihen zu halten, daß es spritzt?

ENDE OFF TOPIC
"Neuevangelisierung" ist ein großes Wort.
Nach meiner Überzeugung ist viel damit getan, wenn gläubige Katholiken (egal wie "verludert" andere sie auch finden mögen),
Zeugnis ablegen und nicht "verdeckt" wie in totalitären Staaten nur im Untergrund ihren Glauben leben.
Ich stimme hier auch @ad_hoc zu, wenn er sagt, daß es zunächst "um uns selbst" ging, die Laien - Vertiefung und Umkehr.
Ich habe in diesem Jahr sehr viel Erfreuliches und Gutes gehört, gesehen, erlebt.
So viele Glaubensgespräche, wie selten und zu ganz unerwarteten Gelegenheiten....
"Den Vogel" hat natürlich Papst Benedikt mit seinem Rücktritt "abgeschossen".
Das war mindestens bis zum Konklave Thema Nummer 1 im Jahr des Glaubens.
Danach haben sich dann die scheinbar "nicht verluderten" Katholiken darauf verlegt, den Papst zum Clown zu erklären und einen in sich selbst verstrickten Bischof zu verteidigen.
Ja, doch, das mit der Neuevangelisierung....so kann man es natürlich auch versuchen
mich wurmt das unglaublich, das "Limburg" zum "showstopper" im Jahr des Glaubens wurde: und dabei ist mir völlig egal, auf wessen Konto das geht!
Gell, es macht Spaß, immer mal wieder das MG in die Reihen zu halten, daß es spritzt?

ENDE OFF TOPIC
"Neuevangelisierung" ist ein großes Wort.
Nach meiner Überzeugung ist viel damit getan, wenn gläubige Katholiken (egal wie "verludert" andere sie auch finden mögen),
Zeugnis ablegen und nicht "verdeckt" wie in totalitären Staaten nur im Untergrund ihren Glauben leben.
Ich stimme hier auch @ad_hoc zu, wenn er sagt, daß es zunächst "um uns selbst" ging, die Laien - Vertiefung und Umkehr.
Ich habe in diesem Jahr sehr viel Erfreuliches und Gutes gehört, gesehen, erlebt.
So viele Glaubensgespräche, wie selten und zu ganz unerwarteten Gelegenheiten....
"Den Vogel" hat natürlich Papst Benedikt mit seinem Rücktritt "abgeschossen".
Das war mindestens bis zum Konklave Thema Nummer 1 im Jahr des Glaubens.
Danach haben sich dann die scheinbar "nicht verluderten" Katholiken darauf verlegt, den Papst zum Clown zu erklären und einen in sich selbst verstrickten Bischof zu verteidigen.
Ja, doch, das mit der Neuevangelisierung....so kann man es natürlich auch versuchen
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Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Sei so gut und schreib solche Zusätze nicht in Moderatorengrün, das stiftet möglicherweise unnötige Verwirrung.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
In St. Peter Wien gabs in den Sonntagsmessen um 5 eine Predigtreihe "Katechetischer Impuls zum Jahr des Glaubens" waren so gut 26 Wochen (Pause Juli/August) anhand derer einzelne Punkte des Kompendium des KKK durchgenomme wurden.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
Heute wurden ja die Reliquien des Hl. Petrus zurückgeführt.
Irgendwie sah das ganze etwas unbeholfen aus.
Die hätten sich mal bei den Libori-Schreinträgern erkundigen
sollen, wie man das vernünftig macht.

Irgendwie sah das ganze etwas unbeholfen aus.
Die hätten sich mal bei den Libori-Schreinträgern erkundigen
sollen, wie man das vernünftig macht.
Gruß Jürgen
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- Reinhard
- cum angelis psallat Domino
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Re: "Jahr des Glaubens" 2012/2013
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Man kann ja nun von Kardinal Schönborn halten was man will, aber er hat wirklich etwas vom Wesen des Glaubens begriffen,
wenn er jetzt ein "Jahr des Gebets" ausruft !
Viel besser kann man die "Nachsorge" für das Jahr des Glaubens wohl nicht angehen ...
Man kann ja nun von Kardinal Schönborn halten was man will, aber er hat wirklich etwas vom Wesen des Glaubens begriffen,
wenn er jetzt ein "Jahr des Gebets" ausruft !
Viel besser kann man die "Nachsorge" für das Jahr des Glaubens wohl nicht angehen ...